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Karilona - Das Abenteuer beginnt

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2 Kapitel - 1.031 Wörter - Erstellt von: Fantasy-dream - Aktualisiert am: 2015-01-27 - Entwickelt am: - 602 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Willkommen in meiner Fantasiewelt Karilona:
Der Mensch Gardol wird überraschend von der Erkenntnis getroffen, dass seine Sippe zukünftig in ärmlichen Verhältnissen leben muss. Weil er den Stolz und die Würde seines Volkes damit verloren sieht, will er alles beenden, wodurch er überraschend in ein Abenteuer gerät...

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    Das galaktische Wissen und ein Schritt zuviel:

    Völlig unerwartet prasselte der Regen auf mich hernieder. Sollte dies die Zukunft meiner Sippe sein? So schändig zu leben und zu bewohnen eine Wohnstädte nicht größer als die Säle der tausend Kronen, sondern kleiner als die Ebenen der östlichen Berggnome? Wenn ja, dann war dies hier ein Schicksal, das sich meiner nicht bemächtigen durfte. Koste es mein Leben und meinen ganzen Stolz! Langsam tat ich einen weiteren Schritt auf den Abgrund zu, vor dem ich mich voller Furcht ferngehalten hatte, als ich noch ein Kind gewesen war. Doch nun hatte sich mir in ihm eine Möglichkeit eröffnet, mich voller Erkenntnis auf das Kommende zu verabschieden. Noch ein letztes Mal dem grausigen Schicksal zu entfliehen. Und ich sprang.

    2
    Sobaliras Kristallhöhle

    Farben. Ich sah Farben. Erst zart und schwach, als wollten sie mich beruhigen, dann langsam kräftiger, wie meine Gefühle, die ich nun verspürte. Wut, Angst, Hoffnung... warum war ich nicht tot? Ich sah ein leuchtendes Blau, das mich glatt anzublicken schien. Mir fröstelte. Dies konnte nicht der Tod sein, war es eine Zwischenwelt? Ich hörte ein leises Wimmern und ein Seufzen, woraufhin ich erst erschrak, bis ich merkte, dass es von mir stammte. Meine Augen suchten eine Unebenheit in der Reinheit des Blau, aber sie fanden keine. Plötzlich hörte ich jemanden hinter mir husten. Es war ein Husten, das man bekam, wenn man sich eine Erkältung zugezogen hatte. Ich war also nicht allein und musste mit dem Schlimmsten rechnen. Ich erstarrte, schloss schnell wieder meine Augen und versuchte mich tot zu stellen. Was ich ja eigentlich schon längst sein sollte. Ich spürte wie jemand neben mich trat und ich zwang mich ruhig zu bleiben. Das Etwas neben mir seufzte und trat einige Schritte zurück. Vielleicht war es ein Troll, der mich lebendig verspeisen wollte, damit es mehr Spaß machte. Meine Nase kitzelte. Ich kniff die Augen zusammen. Das erkältete Etwas stand nun wieder still. Plötzlich öffnete sich mein Mund reflexartig, um Sauerstoff einzusaugen und ihn mit einem kräftigen "Hatschi!" wieder zu entlassen. Jetzt war ich erledigt. Sofort hörte ich eine Stimme. "soll ich Ihnen einen warmen Tee bringen oder ziehen Sie ein Taschentuch vor?" Ich stutze. Tee? Taschentuch? Langsam öffnete ich ein Auge, dann das Andere. Ein kleiner, dünner Zwerg mit großen Ohren und einem dicken Wollschal um den Hals blickte mich besorgt an. "Mein Herr?", fragte er erneut. Ich öffnete meinen Mund, vielleicht um "äh..." zu antworten, doch es kam lediglich ein heiseres Krächzen heraus. Abrupt verschwand daraufhin der Zwerg, es klapperte kurz und ehe ich's mich versah, fand ich mich mit einer warmen Tasse Tee in der Hand wieder, an der ich mir erstmal die Zunge verbrannte. Währenddessen fiel mir auf, dass ich einige Verbände an den Beinen hatte. Ich versuchte mich zu bedanken. "Danke.. äh..." fing ich verwirrt an. Der Zwerg ergänzte sofort. "Sobaliras ist mein Name. Ich bin der letzte Kobold vom Großohrenclan. Und mit wem habe ich die Ehre?" Oh, er war also doch kein Zwerg sondern ein Kobold. Dass die sich aber auch alle immer so ähnlich sehen mussten... "Ähm... ich bin Gardol. Ein..." "Mensch!", kam mir Sobalias zuvor. "Das ist nicht zu übersehen", grinste er. Eine unangenehme Gesprächspause entstand. Mir fiel währenddessen auf, dass ich mich in einer kleinen, ordentlich geschliffenen Kristallhöhle befand. Sie war recht gemütlich mit Fellen ausgestattet und vereinzelt ragten Kristallhocker aus dem Boden, als wären sie dort schon immer gewachsen, was ja auch möglich war. Es musste hart sein, hier zu landen, dachte ich. Trotzdem war ich noch nicht tot. Ich seufzte leise. Sobaliras seufzte auch. Ich schniefte und er hustete, irgendwann räusperte er sich: "Also Gardol...Wie kommt es, dass du hier hinabgefallen bist?" Er blickte mich neugierig an. "Es war eher so, dass ich gesprungen bin", gab ich beschämt zu, wohlwissend, dass Kobolde ausschließlich gute Absichten nachvollziehen konnten. Weshalb Sobaliras grüne Haut sich auch sofort in Gelb umfärbte. Er wurde blass. "Gegrillte Bawenen! (Eine Koboldspezialität)", stieß er keuchend hervor. "So etwas habe ich mir noch nie auszumalen gewagt! Welche grausame Tat, sich selber etwas anzutun!" Um ihn zu beruhigen (denn wankte beriets bedenklich) stellte ich meinerseits eine meiner vielen Fragen. "Wie kommt es, dass Ihr der Letzte Eures Clans seid?" Sobaliras wurde wieder normal grün und setzte sich auf einen Hocker aus Kristall, der neben mir aus dem Boden ragte. Er seufzte tief. "Hast du schon einmal etwas von den Flaxis gehört?" Ich nickte. Mein Großvater hatte mir einst Geschichten über sie erzählt. Über die brutalste Gruppe von Trollen, die von Ort zu Ort zog, um alles zu zerstören, dass sie fanden. Erst vor 10 Jahren wurde eine Zaubererallianz gegründet, die vor etwa 7 Jahren in einer großgeplanten Aktion den Großteil der Trolle getötet hatte. Mir schauderte. Ich hatte lange Zeit unter Albträumen gelitten, nachdem mir Großvater von der Grausamkeit der Trolle berichtet hatte. "Nun", begann Sobaliras leise. "Es begann vor genau 27 Jahren und 35 Tagen, als ich noch ein kleines Koboldkind war..."
    FORTSETZUNG FOLGT!

Kommentare (1)

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fantasy-dream (44025)
vor 940 Tagen
Ich würde mich über Rückmeldung freuen, um zu erfahren, ob ich eine Fortsetzung schreiben soll oder nicht... :)