Springe zu den Kommentaren

An den Ufern des Anduin

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
2 Kapitel - 7.111 Wörter - Erstellt von: Luthien - Aktualisiert am: 2015-01-23 - Entwickelt am: - 1.590 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Teil 5
Auf euch wartet eine große Schlacht, aber es wird nicht die letzte sein. Und irgendwann weißt du nicht mehr, was du fühlst oder fühlen sollst.

1
Die Macht der Zauberer:

In der Nacht schläfst du unruhig, da du nicht weißt, was auf euch zukommen wird. Deshalb wirst du früh wach und spazierst ein wenig in der Hornburg umher, um noch einmal zur Ruhe zu kommen. Aber schon bald wird das Treiben immer hektischer und die Gassen füllen sich mit Leuten, die noch dies und das zu tun haben.
Du begibst dich zu Legolas und Gimli zurück und ihr helft weiter der Bevölkerung, da noch immer einiges zu erledigen ist. So vergeht noch ein weiterer Tag, bevor ein einsamer Reiter in der Ferne auftaucht und auf Helms Klamm zureitet.
Da du gerade auf der Festungsmauer bist, hast du einen guten Überblick auf das Schauspiel, was sich vor den Toren der Burg abspielt. Ein einzelner Reiter auf einem dunklen Pferd, nähert sich immer mehr dem Ende der Schlucht, in die die Hornburg gebaut wurde. Was der wohl will oder ob er ein Bote ist und König Théoden eine Nachricht überbringen will? Gespannt wendest du deinen Blick nicht mehr von ihm ab. Er kommt immer näher und du traust deinen Augen nicht, als du Aragorn auf Brego erkennen kannst. Wie von der Tarantel gestochen rennst du zum Haupttor der Burg und schreist einem der Wachmänner, die am Tor Dienst haben zu: „Öffnet das Tor, aber schnell!“ Er befolgt deine Anweisung und Aragorn reitet in den Burghof. Er ist sichtlich erschöpft und steigt von Brego herab. In deinem Gesicht ist die Freude über Aragorns Wiederauftauchen deutlich zu sehen und du rennst zu ihm hin. „Aragorn, ich dachte wir hätten dich verloren. Ich bin froh, dass du zurückgekehrt bist, ich brauche dich.“ Um euch hat sich mittlerweile eine Menschentraube gebildet, die alle den Zurückgekehrten sehen wollen. „Níniel, komm her.“ Er nimmt dich in den Arm und drückt dich fest an sich. „Ich brauche dich doch auch“, flüstert ihr dir ins Ohr. Ihr werdet aber schon bald von einer bekannten, durchdringenden Stimme unterbrochen: „Wo ist er? Wo ist er? Aus dem Weg! Den bring ich um. Du bist der schlaueste, der gerissenste, der wahrlich tollste Glückspilz, der mir je begegnet ist! Sei gesegnet.“ Auch Gimli umarmt Aragorn und dann ist Legolas an der Reihe. „Le abdollen. Du siehst furchtbar aus.“ Du musst lachen. Das ist aber auch eine tolle Begrüßung, Aragorn stürzt von einer Klippe, ihr haltet ihn für tot und dann so etwas.
Er holt den Abendstern aus seiner Tasche hervor und gibt ihn Aragorn. Dieser nimmt ihn mit einem „Hannon le“ dankend zurück und legt sich die Kette wieder um den Hals. Dann wendet er sich wieder an dich: „Níniel, wo ist König Théoden?“ „Ich der Burg, folge mir ich führe dich zu ihm.“

Als ihr bei Théoden seid, erfahrt ihr von der Schreckensnachricht, dass ein Heer von 10.000 Orks, von Saruman gezüchtet auf dem Weg nach Helms Klamm ist, um die Bevölkerung Rohans zu vernichten. „Es ist eine Armee, gezüchtet für einen einzigen Zweck: Die Welt der Menschen zu vernichten. Bei Einbruch der Nacht sind sie hier.“ Der König gibt Anweisungen, dass alle waffenfähigen Knaben und Männer ist zum Abend ausgerüstet werden müssen. Ihr versucht Théoden davon zu überzeugen Hilfe zu holen, aber er bleibt stur. „Rohan ist auf sich allein gestellt, es wird keiner kommen und uns helfen.“
Also geht ihr wieder, da es keinen Sinn hat, sich weiter mit dem König anzulegen; es gibt noch genug vorzubereiten. Die Höhlen müssen verschlossen werden und alle Männer müssen ausgerüstet werden. Aragorn überlegt sich zusammen mit dir und Legolas, wie er die Männer am besten einteilt, damit sie möglichst erfolgreich kämpfen. „Wir postieren die zweite Reihe entlang des Walls. So werden die Bogenschützen oberhalb des Tors unterstützt.“ „Aragorn, du musst dich ausruhen. Halblebendig bist du uns nicht von Nutzen“, meint Legolas. Dann aber kommt Éowyn zu euch gelaufen und beschwert sich über ihre Aufgabe: „Mein Herr! Aragorn! Ich bin eingeteilt, die Frauen in die Höhlen zu begleiten.“ „Das ist eine ehrbare Aufgabe.“ „Um nach den Kindern zu sehen, für Nahrung und Betten der Männer zu sorgen? Das ist alles andere als ruhmreich!“ Die Schildmaid Rohans wiederspricht heftig und scheint sehr unglücklich zu sein. Nicht einmal Aragorn kann sie mit einem „Meine Herrin, es wird bald Heldenmut ohne Ruhm nötig sein. Zu wem wird euer Volk dann blicken, bei der letzten Verteidigung?“ beruhigen. „Lasst mich an eurer Seite sterben.“ Du musst schmunzeln, daher weht der Wind also. „Es liegt nicht in meiner Macht, das zu befehlen.“ „Den anderen befehlt ihr es doch auch nicht! Trotzdem kämpfen sie neben euch, weil sie nicht von euch getrennt sein wollen. Einfach weil sie dich lieben. Selbst Níniel lasst ihr an eure Seite kämpfen. Was hat sie, was ich nicht habe, warum lasst ihr sie kämpfen und mich wollt ihr in die Höhlen schicken, sie genauso eine Frau wie ich.“ „Éowyn, glaubt mir, es ist das Beste für euch. Habt ihr jemals gekämpft? Könnt ihr damit umgehen, ein Leben genommen zu haben, jemanden getötet zu haben?“ Seine Worte treffen Éowyn und sie schaut zu Boden. „Und was Níniel angeht: Sie lebte lange in der Wildnis, sie musste kämpfen um überleben zu können, sie wurde zum Kämpfen ausgebildet.“ Er blickt dich von der Seite an. „Ich habe oft an ihrer Seite gekämpft und ich bin stolz darauf, sie an meiner Seite zu haben.“ Enttäuscht zieht die Nichte des Königs wieder ab und auch ihr geht weiter und begutachtet die Leute, die heute Abend für Rohan in den Krieg ziehen sollen. „Bauern, Hufschmiede, Stallburschen, das sind keine Soldaten.“ Die meisten der Männer sind greis, einige sind gerade mal 10 Jahre alt und sie sollen ein Schwert führen. Nur die wenigsten haben überhaupt das Alter, das zum Kämpfen geeignet ist. Ja, das ist traurig, denkst du dir.
Legolas und Aragorn streiten sich über die Leute, die da ausgerüstet werden, und dass sie nicht gewinnen können. „Seht sie euch an. Sie fürchten sich, ich sehe es in ihren Augen. Boe a hyn neled herain dan caer menig?“ „Si, beriathar hyn ammaeg na ned Edoras.” „Aragorn, nedin dagor hen ú-'erir ortheri. Natha daged dhaer.“ „Dann werde ich als einer von ihnen sterben!“ Am Ende stapft Aragorn wütend davon und Legolas will ihm hinterher, er hat es mit Sicherheit nicht so gemeint, wird aber von Gimli zurückgehalten.
Ihr seht euch kurz vor Einbruch der Dunkelheit in der Waffenkammer wieder, wo ihr euch anzieht und für die bevorstehende Schlacht rüstet. Jeder macht sich fertig und legt sich seine Rüstung an, so auch du. Deine dunkelbraune, doch schon recht mitgenommene Hose ist gerade recht für die Schlacht. Auch ein hellgraues, langärmliges, weites Hemd hast du dir übergeworfen. Darüber kommt eine Lederrüstung und zu guter Letzt noch dein schwarzer langer Mantel, der dich gegen Kälte und Regen schützt. Deine braunen Haare sind wieder zu einem Knoten gebunden. Auch die anderen sind fertig und Legolas und Aragorn vertragen sich wieder. Während ihr noch in der Waffenkammer steht, hört ihr den Ton eines Hornes. „Das ist kein Orkhorn“, fällt Legolas auf. „Nein, in der Tat, das ist es nicht.“ Ein Lächeln breitet sich auf deinem Gesicht aus, weißt du doch, wer da draußen gerade angekommen ist. Dieses Horn hast du oft genug gehört in deiner Kindheit, das ist Haldir. „Kommt schnell mit nach draußen!“ Und schon bist du losgerannt, quer durch die Hornburg, bis auf den Vorplatz, wo sich euch ein seltenes Schauspiel bietet. Deine Gefährten kommen erst ein wenig später, da sie nicht so recht wussten, warum du so schnell abgehauen bist.
Ein Heer von dreihundert Elben, befehligt von Haldir, deinem Bruder, ist euch zu Hilfe gekommen. Sie sind gehüllt in elbische Mäntel und tragen alle einen Helm bei sich und ihren Bogen in der rechten Hand. Alle marschieren sie im Gleichschritt und stellen sich vor König Théoden auf, neben den du dich ebenfalls stellst. „Ich bringe Kunde von Elrond von Bruchtal. Einst bestand ein Bündnis zwischen Elben und Menschen. Vor langer Zeit kämpften und starben wir Seite an Seite. Dies Bündnis wird nun erneuert.“ „Haldir, glassen achened le. (Es ist mir eine Freude dich zu sehen) Du gehst auf ihn zu und willst ihn deine Hand auf die Schulter legen, aber Haldir umarmt dich, also verschließt du dich seiner Geste nicht, sondern erwiderst sie. Dann kommen auch Aragorn und Legolas und begrüßen Haldir freudig.
Bevor die Schlacht losgeht kommt Haldir noch ein letztes Mal zu dir. Níniel, es ist schön dich noch einmal zu sehen. Ich bin erleichtert festzustellen, dass es dir gut geht. Hier, ich dachte du könntest bei uns mitkämpfen.“ Dein Bruder überreicht dir einen elbischen Bogen. Du nimmst ihm vorsichtig entgegen und betrachtest ihn erst einmal genau. Er wurde mit großer Kunstfertigkeit gemacht und ist ein wertwolle Waffe. „Hannon le. Gerne kämpfe ich an der Seite derer, die mir eine Heimat boten, die mich aufnahmen, als ich hilflos war.“ „Ich hoffte, du würdest das sagen. No galu govad gen.“ (Möge das Glück dich begleiten)
Dann geht ihr nach draußen und bezieht Stellung, du natürlich bei Haldir und seinen Bogenschützen aus Lothlórien.

Gimli und Legolas stehen abseits von dir und auch Aragorn ist nicht in deiner Nähe. Da soll dich nun aber nicht weiter stören, da du eine grobe Ahnung hast, wo sie gerade sind. Es sind nun alle kampfbereit und entschlossen in die Schlacht zu ziehen. Du stehst direkt an der Mauer, weil du, wenn die Angreifer die Festung stürmen und es zum Nahkampf kommt, auf dein Schwert umsteigst, welches an deinem Gürtel befestigt ist. Vorerst wirst du allerdings mit dem Langbogen die Angreifer abwehren. Durch deinen Platz siehst du genau, was sich vor der Mauer abspielt.
Ein riesiges Heer von Orks marschiert auf die Hornburg zu. Die Zahl der Angreifer ist zu groß, um sie zu zählen. Plötzlich durchleuchtet ein Blitz die Dunkelheit, und sogleich ergießt sich Regen über das Land. Ein Gewitter ist heraufgezogen und überschattet die sowieso schon für euch jedenfalls düstere Situation. Sarumans Kreaturen halten dann einige hundert Meter vor dem Klammwall an. Die beiden Heere stehen sich wortlos gegenüber und jeder wartet darauf, dass der andere angreift. Haldir gibt das Kommando, die Bögen zu spannen und alle Elben und du befolgen zeitgleich seinen Befehl. Die Orks sind schon bereit und als plötzlich ein Pfeil von der Burg hinab in die Menge der Angreifer schwirrt, ist die Ruhe vor dem Sturm endgültig vorbei. Haldir gibt den Befehl zu schießen und die ersten Uruk-hais fallen tot um. Wieder und wieder gibt Haldir euch Kommandos und ihr schießt Pfeil um Pfeil in das feindliche Heer. Obwohl eure Pfeile fast immer ins Schwarze treffen, ist die Anzahl der Uruk-hais so groß, dass sie kein Ende zu nehmen scheint.
Inzwischen haben eure Feinde den Wall erreicht und sie erklimmen die Mauer mit Leitern, an denen sie hochklettern. Du steckst deinen Bogen weg und greifst dir dein Schwert. Langsam ziehst du es aus seiner Scheide, es hat dir im Kampf schon oft gute Dienste geleistet. Du hoffst, dass es auch heute wieder so sein wird. Mit ihm in der Hand stellst du dich an eine der Leitern, die schon von Uruk-hais erklommen wird. Sobald sie aber in der Reichweite deines Schwertes sind, tötest du sie mit gezielten Hieben, indem du ihnen den Kopf abschlägst, oder ihnen das Schwert mit voller Wucht durch die Brust stichst, sodass die Rüstung keinerlei Schutz mehr bietet. Die getöteten Feinde fallen von den Leitern herab, in die Menge nach unten. Wenn du Glück hast nehmen die Fallenden noch ein oder zwei Uruk-hais von den Leitern mit, die sich nicht mehr halten können. Weiter und weiter schwingst du dein Schwert und immer mehr Angreifer erreichen den Klammwall, da ihr sie nicht alle besiegen könnt, bevor sie oben sind. Auf beiden Seiten gibt es Verluste, der Boden ist schon übersät mit toten Menschen, Uruk-hais und Elben. Ein schöner Anblick ist das wahrlich nicht, aber in einer Schlacht geht es nun einmal grausam und brutal zu. Du bist über und über mit dir selbst beschäftigt und erst ein ohrenbetäubender Knall und eine leichte Erschütterung lassen dich aufhorchen. Geschwind blickst du dich nach der Ursache davon um und du musst feststellen, dass in den Klammwall ein Loch gesprengt wurde und eine vielleicht drei Meter breite Lücke darin klafft. Uruk-hais ergießen sich nun in das Burginnere und du siehst Haldir, der gerade dabei ist einen Uruk-hai zu bekämpfen. Was der Elb aber nicht bemerkt ist, das sich ein weiterer Gegner hinter ihm befindet und schon mit seiner Axt ausholen will. Du steckst dein Schwert weg und hoffst, schnell genug zu sein. Du legst einen Pfeil an deinen Bogen, spannst die Sehne und lässt los. Der Pfeil trifft den Uruk-hai am Hals und er kippt nach hinten um. Du hast es geschafft und Haldir gerettet. Schnell nimmst du wieder dein Schwert und rennst zu Haldir, der sich dankend umblickt. „Zieht euch zurück“, schreit ein Soldat und als du bei Haldir bist vergewisserst du dich, dass es ihm auch wirklich gut geht. Zusammen eilt ihr in den inneren Ring zurück, immer darauf bedacht, unterwegs nicht doch noch verletzt oder getötet zu werden.
Ihr seht, wie die Soldaten verzweifelt versuchen, das Tor zu halten und die Uruk-hais abzuwehren, aber es ist erfolglos. Dann siehst du, wie Aragorn zusammen mit Gimli sich auf die Brücke vor das Tor gestellt hat und sie gemeinsam die Angreifer von Tor abwehren, dass die Soldaten Rohans es verbarrikadieren können. Du hilfst Legolas dann, die beiden wieder hochzuziehen. Doch auf einmal ist Théodens Stimme so laut, als stünde er direkt neben dir. „Sie sind durchgebrochen. Die Festung ist eingenommen. Rückzug! Rückzug!“ Mit Legolas, Gimli, Aragorn und Haldir befolgst du seinen Befahl und ihr zieht euch in die Burg zurück. Die Schlacht scheint verloren, Helms Klamm ist von den Uruk-hais eingenommen worden und nun versuchen sie auch noch die Burg zustürmen. Es rüttelt an der Tür und die Soldaten haben keinen Kampfgeist mehr. Sie wollen schon aufgeben, aber es scheint hoffnungslos. Selbst Théoden hat die Hoffnung schon aufgegeben. Wenn nicht einmal mehr der König an seinen Männer glaubt, wie sollen sie dann an sich an sich glauben? „Die Festung ist eingenommen. Es ist vorbei.“ Aragorn wird wütend: „Ihr sagtet mir, die Festung würde niemals fallen, solange Eure Leute sie verteidigten. Sie verteidigen sie immer noch. Sie ließen ihr Leben dafür!“ Théoden ist verzweifelt. „Was kann der Mensch gegen solch tollkühnen Hass ausrichten?“ „Reitet raus mit mir! Reitet raus und kämpft!“ Aragorns Aufforderung lässt neue Hoffnung in Théoden sprießen. „Für Tod und Glorie.“ „Für Rohan! Für euer Volk!“, stimmst du mit ein. Gimlis „Die Sonne geht auf“ erinnert dich an Gandalfs Worte, die er euch vor seiner Abreise noch zurief. „Erwartet mein Kommen beim ersten Licht des fünften Tages. Bei Sonnenaufgang, schaut nach Osten.“ „Ja! Ja! Das Horn Helm Hammerhands soll erschallen in der Klamm; ein allerletztes Mal.“ Gimli bläst da Horn und ihr besteigt mit allen noch verbliebenen Soldaten die Pferde.
Dann brechen die Uruk-hais die Tür auf, aber sie kommen nicht dazu in die Burg zustürmen, denn ihr reitet mit euren Pferden nach draußen und den Aufgang der Burg herab. Alle Uruk-hais die sich euch in den Weg stellen metzelt ihr nieder und geschickt schwingst du vom Pferd herab dein Schwert.
Als du deinen Blick nach Osten wendest siehst du ein schneeweises Pferd, mit einem weißen Reiter. Gandalf! Doch wie versprochen ist er nicht allein, nein! Hinter ihm taucht Éomer mit seinen Rohirrim auf und sie reiten von der anderen Seite in die Angreifer wie ihr.
Durch Éomer geht die Schlacht relativ schnell vorbei und der Sieg gehört euch. Die Orks, die gerade noch fliehen können laufen geradewegs in den Fangornwald aber was sich dort abspielt ist keineswegs besser, als von einem Schwert getötet zu werden. Die Ents tun das Übrige, sodass alle Uruk-hais getötet werden.
Das Gute hat ein weiteres Mal gesiegt und die Truppen Sarumans sind niedergeschlagen. Die Macht des Zauberers ist nun gebrochen. Aber aufgeben wird er niemals.
Glücklich begrüßt du nach der Schlacht mit Legolas, Gimli und Aragorn Gandalf und Éomer mit seinen Rohirrim. Haldir verabschiedet sich von euch mit den Elben, die überlebt haben und tritt den Rückweg nach Lothlórien an. „Saurons Zorn wird schrecklich sein, seine Vergeltung rasch folgen. Die Schlacht um Helms Klamm ist vorüber, aber die Schlacht um Mittelerde hat erst begonnen. Unsere Hoffnung ruht jetzt bei zwei kleinen Hobbits, irgendwo in der Wildnis“ Gandalfs letzte Worte hallen über die Ebene vor Helms Klamm, bevor ihr sie mit den Überlebenden wieder verlasst. Frauen und Kinder und alle Leute, die in der Burg Zuflucht und Schutz gefunden haben.

Die Soldaten und die Bevölkerung gehen zurück nach Edoras um wieder nach Hause zurückzukehren und mit dem normalen Leben weiterzumachen. König Théoden und Éomer reiten mit Gandalf, dir und den Gefährten aber nach Isengart, da Saruman nicht locker lassen wird, die Menschen Rohans anzugreifen solange er kann. Gandalf erhofft sich von dem ehemaligen Mitglied des Weisen Rates aber auch wertvolle Informationen über Sauron. Deswegen besteigt ihr eure Pferde und die Reise geht weiter. Sehr weit ist der Weg zum Orthanc nicht, so seid ihr schon am nächsten Tag dort. Je weiter ihr der Behausung des Zauberers kommt, desto größer wird euer Erstaunen. Ganz Isengart ist etwa 30 Zentimeter hoch mit Wasser überflutet. Die Ents unter Baumbarts Führung sind nun die Herren Isengarts und sorgen für Ordnung. Baumbart berichtet euch, dass Saruman in seinem Turm eingesperrt sei und keinen Schaden mehr anrichten könnte. Eine große Freude bereiten auch Merry und Pippin, die auf einer Mauer schmausend und Pfeife rauchend sitzen und er sich gut gehen lassen. Sie haben es sich sichtlich gemütlich gemacht, die Speisekammer Sarumans geplündert und scheinen euch schon zu erwarten. Ihr nehmt sie mit auf eure Pferde, und du freust dich die beiden wiederzusehen. Die Zeit ohne sie war eine lange.
Dann reitet ihr vor den Turm und Gandalf versucht noch, Informationen über Sauron aus Saruman herauszuholen. Der ist aber nicht sehr gesprächig diesbezüglich, sondern versucht immer wieder Théoden auf seinen Seite zu ziehen. Doch es hat keinen Sinn, also wendet er sich an Gandalf. Als auch er sich unbeeindruckt zeigt ist keiner mehr da, den er auf seinen Seite ziehen könnte. Als plötzlich Gríma hinter Saruman auftaucht geht alles sehr schnell. Gríma will seinen Herrn mit einem Dolch erstechen und der Zauberer fällt von seinem Turm ins Wasser. Einer Legolas Pfeile trifft Gríma, sodass beide tot sind. Noch während Sarumans Fall, gleitet eine schwarze Kugel aus seinem Ärmel, die Pippin neugierig wie er ist aufhebt. Gandalf nimmt sie dem Tuk aber sofort wieder ab, wickelt sie in seinen Mantel ein und wird dann wieder vor Aragorn aufs Pferd gesetzt.
Nach diesem kurzen Zwischenfall, der euch leider nicht weiter gebracht hat bezüglich Sauron, reitet ihr gemeinsam nach Edoras zurück, wo eine große Feier zu Ehren eures Sieges stattfinden soll.

Kommentare (19)

autorenew

SabrinaGeenleaf (52737)
vor 814 Tagen
Einfach wunderschön wie du schreibst. Vielleicht könntest du ja noch etwas bzw. Eine Geschichte so eähnlich wie diese schreiben . Vielleicht sogar überden düsterwald und legolas , ich würde mich sehr darüber freuen und garantiert 5000 mal durchlesen . Nach weiter so !!
Luthien (90132)
vor 841 Tagen
Also, der Vollständigkeit halber sollte ich es hier auch nochmal bekanntgeben: Ich schreibe an einer neuen FF und auch eine Fortsetzung von "Aragorn in Bruchtal / Seine "Schwester" und die große Liebe" ist in Aussicht.
Luthien (21685)
vor 887 Tagen
@ILoveHobbit
Erst mal danke für dein riesiges Kompliment, ich hab mich sehr drüber gefreut und das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass ich etwas geschrieben habe. Zur Zeit ist bei mir aber leider sehr viel los, sodass ich nicht zum schreiben komme, aber wenn ich eine FF oder sowas mache werde ich es hier bekanntgeben.
Und zu der Idee mit Gimli: Was sollte deiner Meinung nach die Protagonistin für einen Charakter haben und was sollte sie sein? Auch eine Zwergin?
ILoveHobbit (96836)
vor 888 Tagen
Warum schreibt eigentlich niemand eine FF wo sich jemand in Gimli verliebt. Das wäre doch mmal ne idee für eine FF.
ILoveHobbit (96836)
vor 888 Tagen
WOW!! Best FF evaaar. Ihr müsst unbedingt weiter schreiben, denn es gibt nur wenige mit der begabung so eine tolle, spannende und interessante FF zu schreiben. ALSO MACHT WEITER, LOS!!!!!!!!
Luthien (54284)
vor 899 Tagen
@Tinuviel
Es freut mich, dass sie die gefällt und wenn ich Zeit finde, werde ich mich an die nächste Geschichte setzen.

@Annabeth
Ich danke auch dir und falls du eine Fanfiction mit Legolas lesen willst, dann biete ich dir "Aragorn in Bruchtal / Seine "Schwester" und die große Liebe" an. Sie ist ebenfalls von mir aber schon ein wenig länger online. Ich hoffe, dass sie dir gefällt, solltest du sie lesen.
Annabeth (48503)
vor 899 Tagen
Wirklich schöne Geschichte, kannst du vielleicht eine mit Legolas schreiben?
Tinuviel (72813)
vor 900 Tagen
*schnief* Das ist so schön! Und so traurig, dass es jetzt vorbei ist. Bitte schreib unbedingte weiter. Egal was, und wenn es der abgedrehteste Kram des Jahrhunderts ist - ich werde es lesen.
Luthien (52855)
vor 913 Tagen
Ich freue mich so über eure Kommis und verspreche euch, dass ich fast fertig bin. Bald kommt der nächste Teil, der dann wahrscheinlich auch der letzte sein wird, aber man weiß ja nie;)
Tinuviel (89259)
vor 914 Tagen
Langsam weiß ich nicht mehr was ich noch schreiben soll. Aber auf alle Fälle ist es wunderschön!
Tinuviel (84188)
vor 922 Tagen
Super!!! Ich lese beide Geschichten und finde es toll, dass du vorhast ab und zu mal Lieder einzubauen. Weiter so! Ich bin schon gespannt.
Namarië!
Luthien (46258)
vor 928 Tagen
Wer von euch meine andere Fanfiction "Aragorn in Bruchtal / Seine "Schwester" und die große Liebe" gelesen hat weiß, dass ich darin ein Gedicht beschrieben habe, dass Luthien in Elronds Bibliothek übersetzt. Ich hatte es schon damals im Kopf und auch aufgeschrieben, entschied mich dann aber dazu, es nicht zu verwenden und genau zu nennen, weil ich dachte, dass es nicht zu 100% passte. Ich habe stattdessen nur gesagt um was es geht, obwohl es geschrieben war.
Nun allerdings kam mir die Idee es in diese Fanfiction mit einzubauen, da noch öfters Lieder vorkommen werden. Das jetzt schon mal als Hintergrund für die nächsten Kaptiel. Ihr dürft euch darauf freuen, für alle, die es damals vermisst haben, oder den Wortlaut kennen wollten.
Luthien (56657)
vor 931 Tagen
Also hier ist nun endlich der dritte Teil. Ich freue mich, dass es euch gefälltund werde bald weiterschreiben.
Tinuviel (84491)
vor 931 Tagen
Schreib weiter! Ich bin schon gespannt wie es weiter geht. :)
Kate (97862)
vor 932 Tagen
Das ist echt super!!!!
Luthien (38204)
vor 952 Tagen
Den zweiten Teil gibt es bald, ich muss ihn nur noch einmal kontrollieren dass er auch vom Inhalt her passt und nicht irgendwelche Fehler drin sind.
Tinuviel (56534)
vor 953 Tagen
Freue mich schon auf die Fortsetzung;)
Beth (11140)
vor 954 Tagen
Das ist so super!!!!!!!!!!!!!
Leyla (21710)
vor 954 Tagen
schöne Geschichte freue mich auf den nächsten Teil