Petrova Sisters- Annabelles End

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2 Kapitel - 4.179 Wörter - Erstellt von: Liz.Riddle - Aktualisiert am: 2015-01-22 - Entwickelt am: - 936 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dies ist das Ende der Geschichte von Annabelle Petrova, aber für alle die mehr erfahren wollen, es wird möglicherweise einen 7. Teil geben und ich versichere euch, dass es Geschichten aus Sicht der anderen Schwestern geben wird.

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Petrova Sisters- Annabelles End


Es ist geschehen, das Schlimmste, dass je in meinem Leben hätte geschehen können, ist geschehen. Jeremy, mein früherer bester Freund und Jäger, hat Mystic Falls, die Stadt der Vampire verlassen. Ich weiß, dass ich ihm um die hundert Male das Herz gebrochen habe, aber er hatte mich verlassen und den Teil meines Herzens mitgenommen, der ihm gehörte. Damon tut so, als sei er traurig darüber, aber ich weiß, dass es in Wahrheit der beste Tag seines Lebens ist. Jedenfalls in meiner Nähe zeigt er es zum Glück nicht. Er weiß, dass Jeremy mich liebt und ich ihn, aber in meinen Entscheidungen wird es immer Damon sein. Wahrscheinlich hatte ich ihn zu oft verletzt und jetzt ist ihm klar geworden, dass er schon vor Monaten verloren hatte. Selbst wenn ich ihn mehr lieben würde, als Damon, irgendwann würde er sterben und ich wäre schon wieder allein. Trotzdem ich, die neue Miss Mystic Falls, ja ich habe es geschafft, werde mir meinen besten Freund zurückholen, wenn ich nur wüsste wo er ist...

Es war alles meine Schuld. Jeremy hatte wegen mir die Stadt verlassen. Ich wünschte, ich könnte meine Gefühle abstellen, aber meine Liebe zu Damon hielt mich davon ab. So wie heute, der Tag an dem ich seit langer Zeit endlich wieder zur Schule gehen würde. Damon fuhr mich in seinem tollen blauen Cabrio zur Schule und als er mich absetzte, sagte er noch:„Bitte, versuch nicht deinen Frust an den Cheerleadern auszulassen.“ Ich nickte und ging langsam, aber bestimmt zum Klassenraum. In dem Klassenraum waren zwei Leere Plätze, meiner und der von Jeremy. Ich setzte mich an Jeremy's Platz und verbat jedem, Platz zu tauschen. Die Lehrer wunderten sich, doch sie ließen mich trotzdem dort sitzen. Der Unterricht zog langsam an mir vorbei ohne dass ich irgendwas in meinem Kopf behielt. Die Pause schien wie eine Erlösung aus der ewigen Qual von Jeremy's Sitzplatz. Aber selbst auf dem Schulhof quälte mich die Lehre von Jeremy's Verschwinden. Nach dem Unterricht merkte ich, dass ich immer noch an Jeremy hing, ich fasste den Entschluss, ihn zu suchen. Ich schaute noch kurz bei den Cheerleadern vorbei. Dort traf ich Elena und Meredith, die sich den Platz des Kapitäns teilten. Ich trug mich ein, um meine Schwestern zu ärgern, die hassten es schon immer, wenn ich versuchte jemand zu sein, der ich nicht war. Glücklicherweise war Caroline Forbes auch ein entscheidendes Mitglied. Obwohl mich Cheerleading herzlich wenig interessierte. Ich hatte nur vor alle Regeln zu brechen, unter anderem auch die, die Damon mir stellte. Nach den etlichen Mädchen, die Cheerleader werden wollten, verließ ich zusammen mit einer der Neuen die Sporthalle. In einem leeren Klassenzimmer hatte ich genug Zeit, um Damon's Regel zu brechen. Ich trank, ich hätte sie fast getötet, doch Merry und Elena rissen mich von ihr los und riefen Damon an. Dieser manipulierte das Mädchen und fuhr mich wütend nach Hause. Zu Hause fing die Standpauke auch schon an:„Anna, was sollte das! Ich habe ja nichts dagegen, dass du Blut trinkst, aber du solltest nicht genau das tun, was ich nicht von dir wollte.“ So gleichgültig es ging sagte ich:„Mir ist egal, was du willst.“ Er schüttelte den Kopf:„Das ist es dir nicht, du tust das alles aus Trauer, wegen Jeremy, ich verstehe das.“ „Jetzt zu nicht so, ich weiß, dass du es toll findest, Damon.“ Damon lächelte gequält:„Ja Anna, du hast Recht, aber ich ertrage es nicht dich traurig zu sehen, außerdem muss mir dieser junge Mann eine tüchtige Erklärung geben, wie er so jemanden, wie dich verletzten konnte.“ Ich umarmte ihn und flüsterte:„Du bist ein Vollidiot, aber du bist mein Vollidiot und ich liebe dich.“ Die nächsten Tage könnte ich gerade noch so überleben, dich am letzten Tag der Woche, sprang ich über meinen Schatten und fuhr zu meinem Schwestern in die Villa. Ich klingelte zweimal, wartete ein paar Sekunden und trat danach die Tür ein. Dies erwies sich als Fehler, denn genau vor der Tür wartete Meredith auf mich mit einem Kopfschmerzzauber, wer hätte das nur erfunden? Sie ließ nach und fragte:„Was willst du Anna?“ Sie spuckte meinen Namen, nach dem Motto ich sei schuld an Jeremy's Verschwinden. Sie schien meine Gedanken zu lesen, denn sie sagte:„Tu nicht so. Er ist gegangen, weil er dich liebt. Also warum bist du hier?“ Ich riss mich zusammen und sagte:„Ich brauche deine Hilfe.“ Anscheinend war sie überrascht, denn sie rief nach Elena und diese fragte mich:„Wobei brauchst du Hilfe?“ „Ich will...“, ich konnte seinen Namen nicht nennen,„Ihn zurückbringen.“ Elena sagte:„Jeremy? Nein, du hast ihm bereits genug angetan, verschwinde aus diesem Haus, du kleines blutsaugendes Miststück.“ Ich nickte niedergeschlagen und ging mit gebrochenem Herzen zu Damon's Wagen, dich bevor ich wegfuhr rief ich noch:„Fühlt ihr euch jetzt wichtig? Ich brauch euch nicht ihre kleinen Miststücke von falscher Ehre. Ich finde ihn schon selbst.“ Voller Wut fuhr ich zurück zu den Salvatores, dabei fuhr ich das Auto beinahe gegen einen Baum. Ich fluchte, ohne zu wissen worüber. Sauer stapfte ich in mein Zimmer und suchte nach der Karte von Amerika, die in meinem Zimmer sein müsste. Hektisch zog ich sie aus einer der Schubladen und breitete sie auf dem Boden aus. Aus meinem goldenen Schmuckkästchen holte ich ein herzförmiges Amulett heraus, es ließ sich nicht öffnen, aber ich hatte es von Jeremy geschenkt bekommen, also würde es mir helfen. Das Amulett schob ich mühsam auf den exakten Punkt von Mystic Falls. Heimlich schlich ich mich in Damon's Zimmer und holte dort ein Messer heraus, welches ich benutzte um mir, zurück in meinem Zimmer, in die Hand zu schneiden. Ich ließ exakt drei Tropfen Blut auf das Amulett tropfen, es bewegte sich in Richtung Westen. Es hielt an, in der Stadt der Casinos, Las Vegas. Dies würde ein Trip werden. Ich sah zurück auf die Karte und bemerkte das offene Amulett. Darin lag ein Zettel. Ich nahm ihn in die Hand und las:

Ich werde schon weg sein, wenn du das liest Anna, solltest du mich suchen, dann geh bitte nur mit jemandem, der dich nicht beeinflussen kann, denn ich will dich nicht noch einmal verlieren. Solltest du dich gegen eine Suchaktion entscheiden, so verstehe ich, dass du alleine mit Damon leben willst. Viel Glück für deine Ewigkeit. In Liebe Jeremy.

Ich überlegte, Damon kam nicht in Frage, er liebte mich zu sehr. Die anderen aus dieser Stadt hassten mich, bis auf einen. Schnell rief ich Jake Black an, den ich aus 'Mitleid' zum Hybriden gemacht hatte, als Klaus ihn bei einem Wutanfall fast umbrachte:„Hey, Jake.“ „Hallo, Anna. Wie geht's?“ „Immer noch schlecht, dir?“ „Ganz ok, warum hast du angerufen?“ „Um dir zu sagen, was für ein toller Hybrid du bist.“ „Danke, und was willst du wirklich?“ Ich bettelte beinahe in das Telefon:„Fliegst du mit mir nach Vegas?“ „Klar, wann?“ „Jetzt gleich?“ „Ok, bin sofort bei dir, mit Privatjet.“ „Ok ciao.“ ich legte auf und lief zur Tür, dort erwischte mich Damon. „Wohin des Weges, meine Liebe?“ Ich drehte mich langsam um und sagte:„Ich mache einen Roadtrip nach Vegas. Mit Jake.“ Damon nickte und ging die Treppe hinauf. Schnell rannte ich hinaus, bevor Damon die nichtige Logik in meinem Satz erkannte. Jake hatte nicht zu viel versprochen, denn ein großer Privatjet wartete vor der Villa. Ich lachte, denn diese Erschaffungsbindung war total toll. „Danke Jake, aber wo hast du den her?“ Jake grinste:„Na ja, Katy Perry hat zufällig ihre Tournee für uns sausen lassen.“ Lachend stiegen wir in den Jet und flogen in den Westen von Amerika auf zu den Casinos, nach Las Vegas. Zu meinem Leben, Jeremy. „Jake?“ Er drehte sich zu mir und antwortete:„Ja, Anna. Was ist?“ Ich schluckte und nahm meinen Mut zusammen:„Was ist, wenn Jeremy mich gar nicht sehen will? Was ist, wenn er mich dafür hasst, was ich getan habe?“ Jake legte einen Arm um mich und sagte sanft:„Hör zu, er wird dich sehen wollen, er liebt dich Anna. Außerdem sogar ich mag dich, obwohl du mich nie gemocht oder eher ertragen hast.“ Ich nickte dankbar und ein paar Minuten später fielen meine Augen zu. Ich träumte von Jeremy. Ich träumte, wie ich mich vor Wochen für Damon entscheiden hatte und wie es ihn in ein schwarzes Loch zog. Ich wollte ihn retten, doch ich konnte seine Hand nicht greifen, er fiel immer weiter, ohne, dass ich etwas hätte tun können. Schreiend wachte ich aus meinem Traum auf und merkte, dass Jake mich verwundert ansah. „Alles in Ordnung, Anna?“ Ich nickte und fragte:„Wie lange habe ich geschlafen?“ Jake lachte:„Sehr lange, wir sind schon da.“ Ich wunderte mich, doch sah hinaus. Dort war sie, die Stadt der Casinos, doch eine Frage war noch offen. Wie sollten wir Jer jemals finden? Wir stiegen hinaus und Jake fragte:„ Was glaubst du, wo er ist?“ Ich lächelte gequält:„Weiß nicht. Vielleicht bei den Kiffern in irgendeinem Casino.“ Jake lachte, denn er wusste nichts von Jeremy's Vergangenheit mit Drogen und allem. Innerlich musste ich selbst grinsen, aber es war unmöglich von mir ihn zu lieben, obwohl ich selbst wusste, dass Damon meine große Liebe war. Trotzdem ich war ich es mir selbst schuldig, ihn zu finden, auch wenn er nicht gefunden werden wollte. Unwillkürlich musste ich an Damon denken, wie er sich blau und grün ärgerte über das Amulett. Sofort fühlte ich mich schuldig und hätte Jake mich nicht mit sich gezogen, wäre ich wahrscheinlich für Stunden dort stehengeblieben. Halb zog, halb trug Jake mich durch die Straßen und jedes Mal, wenn ich stehenblieb um in ein Casino zu schauen, hob er mich über die Schulter und trug mich in sichere Entfernung des Casinos und vor allem meinen Träumen und Ängsten, die mit Jer zusammenhingen. Ein Casino fiel mir mehr auf, als alle anderen. Ich wusste nicht warum, aber ich glaubte, es sei Intuition. Ich zog Jake, der sich gewaltig dagegen sträubte, in dieses Casino. Dort sah ich ihn. Er sah verändert aus, glücklicher. Ich würde wetten, dass er mich nicht sehen wollte, was ich Jake auch sagte, doch er zog mich kurz hinter ihm und schubste mich leicht, sodass ich neben Jeremy hinfiel. Er sah verdutzt aus und in dieser Sekunde knallte mein Kopf gegen einen der Tische. Das Blut floss langsam auf den grünen Grund und verfärbte ihn etwas bräunlich. Jeremy reagierte sofort und trug mich in einen separaten Raum. Ich lächelte, ich hätte ihn gefunden und damit auch mein Leben. Jetzt blieb noch eine Frage. „Anna was tust du hier?“ Seine Stimme, ich hatte sie so vermisst. „Ich hab dich gesucht, ich weiß, das ist das wahrscheinlich egoistischste, was ich in meinem Leben hätte machen können, aber ich brauche dich und..“Weiter kam ich nicht, denn Jeremy hielt mir den Finger an meine Lippen und brachte mich zum Schweigen. Ich vergaß beinahe, dass Jake da war, bis er sich bemerkbar machte:„Hallo, Hybrid anwesend.“ Dafür erntete er einen Todesblick von mir. Aber dennoch fing ich mich und erklärte Jeremy:„Jeremy... Ich weiß, du willst mich wahrscheinlich nie wiedersehen, aber ich musste dich suchen. Ich denke, ich geh jetzt besser und du kannst ein erfülltes menschliches Leben ohne mich führen. Es wäre sowieso besser für dich.“ Ich war bereits an der Tür, als Jeremy sagte:„Anna, geh nicht. Ich brauche dich auch, aber ich will dir und Damon nicht im Weg stehen.“ Wäre dieser Moment nicht so traurig, würde ich sogar lachen:„Jeremy, du standest mir und Damon nie im Weg. Das war allein ich, ich habe alles immer und immer wieder zu Fall gebracht, weil ich nichts für meine Gefühle kann, denn auch wenn ich es abstreite, ich liebe dich.“ Das hatten weder Jeremy noch Jake erwartet, denn beide standen mit offenen Mündern da und starrten mich an, ich erwiderte den Blick und spottete:„Was? Noch nie einen Hybriden mit Gefühlen gesehen?“ Beide sahen mich dennoch überrascht an, darauf sah ich sie finster an, aber innerlich lachte ich, denn diese Blicke sahen zu bescheuert aus. Jeremy erzählte uns noch, was er getan hatte und wo er sonst noch war. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Vampirjäger in New Orleans beliebt ist. Jedenfalls kam er doch mit und zusammen mit meinem besten Freund fuhren wir zurück nach Mystic Falls, wo wahrscheinlich ein stinkwütender Damon auf mich wartete. Als wir ankamen, signalisierte ich den Beiden, dass ich diese Unterhaltung mit Damon allein führen musste. Beide verstanden und blieben draußen, aber ich könnte schwören, dass sie lauschen würden. Ich machte die Tür leise auf, doch das hätte ich mir sparen können, denn Damon stand, die Arme vor der Brust verschränkt genau vor der Tür. Ich sah ihn an und wollte zur Erklärung ansetzten, als er sagte:„Ich wusste, du würdest Jeremy suchen, aber du hättest mir Bescheid sagen können.“ Ich schnaubte verächtlich und erwiderte: „Den Vortrag kannst du dir sparen, wir wissen beide, dass es dir eine Millionen Mal lieber wäre, hätte ich ihn nicht gefunden.“ Er sah mich fragend an und ich fuhr genauso wütend fort:„ Du brauchst gar nicht so zu tun, ich weiß, dass du mich nie hättest gehen lassen und außerdem weiß ich, dass ich einen riesigen Fehler mache. Damon, mir wäre es auch lieber, wenn ich ihn nicht brauchen würde, aber es ist nun mal so und es tut mir Leid, aber ich..“ Ich stockte, doch Damon beendete den Satz für mich:„...liebe ihn, ich weiß, Anna.“ Ich sah auf den Boden und Damon redete weiter:„Es tut mir Leid. Ich hätte nicht so extrem reagieren sollen, aber es ist die Eifersucht. Er bedeutet dir so viel und um ehrlich zu sein, du solltest mit ihm zusammen sein, er ist gut für dich. Ich bin es leider nicht, auch wenn ich immer dachte, ich sei es. Anna..“ ich unterbrach ihn:„Damon nein, ich liebe dich, nur dich!“ Damon schluckte:„Es ist besser so. Hiermit lasse ich dich gehen. Du bist frei zu tun was du willst. Ich lasse dich los.“ Er hauchte mir einen sanften Kuss auf die Stirn und verschwand. Ich brauchte einige Momente um zu realisieren, was gerade passiert war. Er hatte gehen lassen. Die Welt um mich herum schien zu verschwimmen und es war als hätte ich nichts mehr. Ohne zu wissen was ich tat, lief ich aus dem Haus und verschwand in der Höhle der Mikaelsons. Scheinbar hielt sie keine Hybriden ab. Zu meinem Vorteil, denn so konnte ich meine komplette Lebensgeschichte aufmalen. Der Beginn meines Lebens, meine Geburt, Mum's Verlassen, Damon, der versucht mich umzubringen und meine Begegnung mit Jeremy. Das waren wichtige Ereignisse und natürlich malte ich auch noch alles andere in meinem Leben. Ein einziges Ereignis, welches ich malte, spielte sich in der Zukunft ab. Der Tod von Klaus, durch sein Herz in meiner Hand. Ich würde meinen eigenen Vater töten, eigenartige Vorstellung, aber eines würde es sicher leicht machen. Es würde leichter für alle sein, wenn ich nichts fühlte. Damon hatte mich losgelassen, Jeremy würde leiden, wenn ich ihn noch liebte und meinen Schwestern wäre es so oder so egal. Also tat ich das. Keine Gefühle mehr und schon fiel die große Last der Schuld von meinen Schultern. Es war so leicht, ich tötete Menschen, um stark genug für Klaus Tod zu sein und fuhr zu meinen Schwestern. Diesmal ohne zu klopfen, trat ich die Tür ein. Bevor Meredith mit Hexereien anfangen konnte, sagte ich gleichgültig:„Ich will Klaus umbringen, helft ihr mir?“ Meredith sah mich fragend an:„Warum der Sinneswandel?“ Ich zuckte mit den Schultern:„Weil ich dazu Lust habe.“ Meredith tauschte einen allwissenden Blick mit Elena und sie sagte:„Du hast es abgestellt, oder?“ Ich sah sie herausfordernd an:„Hast du ein Problem damit? Du hältst mich doch sowieso für eine gefühllose Serienmörderin.“ Elena verdrehte die Augen:„Das bist du auch!“ Ich lachte spottend und wollte gerade ein Kommentar zurückwerfen, doch Meredith unterbrach uns:„Also, wie willst du Klaus umbringen?“ Ich fing an meinen äußerst durchdachten Plan zu erläutern:„Ich möchte, dass ihr mir der Petrova-Hexenmacht irgendeinen so halbwegs tödlichen Zauber sprecht, aber ohne ihn umzubringen. Den Rest tue ich, vertraut der gefühllosen Serienmörderin.“ Meredith nickte und überlegte laut:„Also, mal sehen. Es müsste einen Zauber geben, aber er ist sehr gefährlich und könnte eine Hexe umbringen, selbst mit der Kraft von Petrova Hexen.“ Ich stöhnte und sagte gelangweilt:„Erstens ist mir das sowas von egal, ob ihr sterbt oder nicht und zweitens, wenn ihr den Zauber zusammen sprecht, seid ihr Mächtiger.“ Ich drehte mich um und war im Begriff zu gehen, als Meredith sagte:„Schön, wir machen es, aber du musst dafür sorgen, dass Klaus bei Vollmond bei der alten Höhle ist.“ Ich nickte und stolzierte absichtlich arrogant davon, da ich wusste, dass es sie aufregte. Die Frage, die noch blieb, war: Wie sollte ich Klaus in einer Woche überzeugen, dass er zur Höhle kommen sollte? Ich überlegte jeden Tag der kommenden Woche, während Jake mir Gesellschaft leistete und mich beriet. Am Tag vor dem Vollmond fuhren wir noch einmal zum Haus meiner Schwestern, die dort den Fluch trainierten. Danach setzten wir uns zusammen und Jake und ich erzählten von dem Plan:„Also, wir wollten Caroline zu Klaus schicken, die vorgibt mit ihm auszugehen. Aus zuverlässiger Quelle wissen wir, dass Care uns helfen wird.“ Meredith runzelte die Stirn:„Care? Seit ihr jetzt Freunde oder so was?“ „Ich glaube, du hast da was nicht mitgekriegt, Schätzchen. Ich habe keine Gefühle mehr.“ Meredith und Elena überlegten und wir kamen zu dem Schluss, Caroline anzurufen und ihr von dem Plan zu erzählen. Sie kam ins Haus und erklärte sich bereit, Klaus abzulenken. Wie gesagt, ich wollte ihn nur tot sehen, Verluste, Gefühle und alles andere waren mir dabei egal. Endlich war Vollmond, der Traum aller Vampire, Werwölfe, Hybriden, Hexen und Menschen, ja eigentlich allen, würde endlich wahr werden. Heute würde endlich Klaus sterben und damit ein Großteil aller Probleme, aber nicht meine, meine waren mir im Moment egal. Ich wollte nur Klaus Tod, danach würde ich weiter sehen. Am späten Nachmittag rief ich Caroline an, die bereits auf dem Weg zum Grill war. Meredith, Elena und ich stellten uns vor die Höhle und es sah aus, als läge eine Verwechslung in den Schwestern vor. Elena und Meredith standen rechts und links von mir und eigentlich hätte eine dritte Petrova zwischen ihnen stehen sollen, aber ich war keine Petrova, ich war eine Mikaelson und würde heute Nacht meinen anderen Elternteil verlieren, durch meine eigene Hand, sowie es meine Mutter durch mich erlebt hatte. Sie war diejenige, die ich als erstes als Vampir getötet hatte. Aber es war mir mit Gefühlen und ohne egal. Caroline und Klaus tauchten auf. Caroline verschwand in dem Moment, in dem ich einen Schritt nach vorne machte und die Welle spürte, die Elena und Meredith verursachten. Dafür, dass Elena eigentlich nicht zauberte, war sie ziemlich gut darin. Klaus krümmte sich fünf Meter vor uns und war kurz davor umzukippen. Jake und Caroline hielten ihn fest. Ich trat zu ihm und fing an:„Hallo Vater, danke, dass du mein Leben zerstört hast. Du hast dafür gesorgt, dass mein Leben mit dem Tod anfängt, also werde ich dafür sorgen, dass deines damit aufhört.“ Klaus sah auf den Boden. Ich schlug ihn:„Sieh mir gefälligst in die Augen, du Feigling. Du hast alles zerstört. Du hast dafür gesorgt, dass Mum mich nicht als ihre Tochter ansieht. Du hast mich dazu gedrängt sie zu töten. Du hast mich entführt, nur um mir zu sagen, dass du mich angeblich liebst, aber ein paar Monate später zerstörst du alles. Ich setzte all dem ein Ende. Ich setzte fort, was du begonnen hast. Nun töte ich alles, was du liebst. Dich selbst.“ Mit diesen Worten stieß ich meine Hand in seine Brust und zog sein Herz heraus, mit einer kleinen Bewegung und warf es ihm, als aus Carolines und Jakes Berührung wegsackte, vor den Kopf. Ich drehte mich um und stolzierte zu meinen Schwestern. „Es ist vorbei!“, rief Elena ungläubig, Meredith starrte voller Hass auf Klaus Leiche und ich wischte mir mit gleichgültig leerem Blick die blutigen Hände an Klaus T-Shirt ab. Wie gesagt, gleichgültig. Bis... Er vor mir stand, Damon. Ich drehte mich instinktiv um und lief in die Höhle, was sich als blöde Idee erwies, da Damon nicht rein konnte, aber ich konnte nicht hinaus, denn dann würde er mich erst recht festhalten. Also saß ich da und starrte ihn finster an, in der Hoffnung das würde ihn vertreiben, aber er hatte den Blick praktisch erfunden. Er fing an zu reden:„Anna, ich weiß du hast deine Gefühle abgestellt, aber egal ob du dich noch daran erinnerst, ich möchte dir etwas sagen. Es war der größte Fehler meines 170 Jahre langen Lebens, dich gehen zu lassen. Du wirst mich wahrscheinlich jetzt hassen, aber ich kann nicht ohne dich leben. Ich brauche dich du bist die, die mich davon abhält jeden in dieser Stadt zu töten. Ich werde es niemals schaffen so zu sein, wie du es willst und es war ein noch größerer Fehler zu versuchen dich zu verändern. Du bist die perfektere von uns beiden.“ Ich lachte:„Ich und perfekt, sieh mich an. Ich bin ein arrogantes und selbstsüchtiges Versehen meiner Familie.“ Während ich das sagte, kamen langsam meine Gefühle zurück. Ich lächelte zu Damon:„ Aber du hattest Recht, ich hätte nicht mit dir zusammen sein sollen. Es ist nicht, weil du meinst mich nicht verdient zu haben, Damon. Ich habe dich nicht verdient. Damon, ich kann nicht, du bist viel besser als ich..“ Damon sah mich mit einem halb überraschten halb gemeinen Blick und sagte:„Halt deinen Mund und küss mich, Anna.“Ich war überwältigt und diesen Moment nutzte Damon, um mich zu küssen. Jetzt erst merkte ich, wie sehr er mir gefehlt hatte. Ich durfte ihn nie wieder verlieren. Als wir uns voneinander lösten, ging ich langsam hinaus und sammelte Klaus erstaunlich kleines Herz auf. Ich steckte es in ein eine kleine goldene Schatulle und schloss es von der Welt ab. Es mochte ein wenig eigenartig klingen, ein Herz aufzubewahren, aber ich wollte wissen, dass ich es getan hatte. Ich hatte meine Mutter und meinen Vater getötet. Ich war wirklich eine Serienmörderin, Elena hatte Recht. Obwohl, so schrecklich war ich nicht. Ich war schlimmer, ich habe geliebte Menschen nicht getötet, sondern bis zur Unendlichkeit verletzt. Zuerst Jeremy, dann Damon und ich weiß nicht wie oft, meine Schwestern. Jedenfalls konnte ich meine Beziehung zu Damon retten, Jeremy würde ich endgültig loslassen müssen und meine Schwestern, denen war ich so oder so egal. Also würde ich ein unendliches Leben mit Damon führen, ohne Probleme und ohne Störungen. Doch wer weiß noch für wie lange?

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