Katie Jason (Jahr 3; Teil 1)

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21 Kapitel - 24.691 Wörter - Erstellt von: Svenja Granger ; ) - Aktualisiert am: 2015-01-26 - Entwickelt am: - 2.409 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die eigene Mutter kennt sich auf einmal in der Zauberer-Welt aus, ein Massenmörder läuft frei herum und Harry hat seine Tante aufgeplustert - so beginnt Katies drittes Schuljahr. Abenteuer, Geheimnisse und mehr sind in diesem Jahr natürlich – wie soll es auch anders sein – wieder mehr als genug.

Also, wie ihr vielleicht schon gelesen habt, lade ich Katies drittes Jahr in Hogwarts in zwei Teilen hoch. Viel Spaß beim Lesen: )

1
„Katie? Wir müssen reden.“ Normalerweise folgten nach dem 'Gespräch' Ärger, Fernsehverbot und so weiter. Aber etwas an Mums Tonfall gefiel mir nicht. Nervosität lag in der Stimme. Fast so, wie ein kleines Kind, das gerade wieder Mist gebaut hatte (an wen erinnert mich das bloß?). „Was ist?“, fragte ich unsicher und trat in das Wohnzimmer. „Wie gesagt, wir müssen reden.“, sagte sie jetzt etwas fester. Ihre Miene sah jetzt entschlossener aus. Aber irgendwie... zu entschlossen. Als ob sie sich selbst davon überzeugen wollte, dass das, was sie jetzt tut, richtig ist. „Über was denn?“ Mum gab mir jetzt schweigend eine Zeitung. „Tagesprophet?“, las ich verwundert. Ich hatte diese Zeitung schon gesehen. In Hogwarts. Viele bekamen den Tagespropheten, aber halt nur Zauberer und Hexen. „Ja, jetzt lies.“ Ich schlug die Zeitung auf. Mir blickte ein Mann mit eingesunkenem Gesicht und langem, verfilzten Haar entgegen. Darunter stand:

SIRIUS BLACK AUF FREIEM FUß!
Sirius Black, 38, ist heute gegen 11 Uhr als erster Insasse überhaupt gelungen, aus Askaban zu fliehen. Wie er dies geschafft hat, ist noch nicht geklärt. Die Untersuchungen laufen. Black tötete vor zwölf Jahren dreizehn Menschen mit einem Einzigen Fluch und gilt als einer der größten Anhänger des Dunklen Lords.
„Wir tun alles, was wir können, um Black zu fassen“, sagte Zaubereiminister Cornelius Fudge heute Morgen gegenüber unseren Reportern, „und bitten alle Zauberer und Hexen, Ruhe zu bewahren.“
Fudge wurde wegen des Internationalen Abkommen zur Geheimhaltung der Zauberei stark kritisiert, da er den Premierminister der Muggel von Blacks Ausbruch unterrichtete. „Nun, es blieb mir nichts anderes über. Sie wissen, Black ist verrückt. Und er schreckt nicht davor zurück, Muggel zu töten, das hat er bereits bewiesen. Und der Premierminister hat mir versichert, dass er kein Wort darüber verlauten lassen wird, wer Black wirklich ist. Selbst wenn, würde es ihm gewiss niemand glauben.“, meinte der auf der Nachfrage verärgerte Fudge.
Auf die Frage, was jetzt zu tun sei, antwortete der Zaubereiminister: „Nun, ich denke, Ruhe bewahren ist jetzt das Gebot der Stunde. Wir werden Black sicher bald fassen. Wenn jemand ihn sichten sollte, hat dieser sich unverzüglich beim Ministerium zu melden. Es ist nicht zu empfehlen, sich Black zu offenbaren. Er ist ein verrückter Massenmörder und sich ihm zu zeigen, wäre höchstwahrscheinlich ein Himmelsfahrtkommando.“

„Oh.“, sagte ich matt. Meine Mum sah mich mit einem seltsamen Blick an. Besorgnis, aber vor allem Trauer lag in ihren braunen Augen, die meinen so sehr ähnelten. „Das ist noch nicht alles. Ich kenne Black.“ „Du... WAS?“ „Ja. Hör mir zu. Black war einmal der beste Freund von James Potter, dem Vater von Harry.“ „Du... Woher weißt du das? Seit wann... seit wann kennst du Harrys Vater?“ Verständnislos sah ich sie an. „Ich... Deine Großeltern sind nicht bei einem Autounfall gestorben. Sie waren Zauberer und Hexe und sind beim Kampf gegen Du-weißt-schon-wer gefallen.“ „Beim Kampf gegen Voldemort gefallen.“, wiederholte ich ungläubig. Bei Voldemorts Namen zuckte meine Mum zusammen. „Ja. Und ich... Ich bin ihr Kind.“ „Ach. Du bist also das Kind deiner Eltern. Hätte ich nicht gedacht.“ Sie sah mich zornig an und ich schrumpfte auf die Größe eines Gummibärs. „'Tschuldigung. Also bist du eine Hexe?“ „Nein. Ich... Ich bin eine Squib.“ Diese Worte schienen ihr wehzutun wie der Cruciatus. „Deine Großeltern waren mit den Eltern von James befreundet und besuchten sie öfters. Ich kam immer mit und spielte mit James. Später kam auch noch Sirius dazu. Er war von zu Hause weggelaufen und die Potters nahmen ihn bei sich auf. James und Sirius waren unzertrennlich. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass...“ „Sirius zu einem Mörder geworden war.“, beendete ich den Satz leise. Die Augen meiner Mum waren feucht. Das schien ihr echt nahe zu gehen. Ich hatte sie zum letzten Mal weinen sehen... da war ich noch nicht geboren. Mum schnäuzte sich die Nase und sprach tapfer weiter: „Jedenfalls wurden wir größer und... Naja, meine Eltern traten dem Orden des Phönix bei, einer Geheimorganisation gegen Voldemort. Die Jahre verstrichen. Und meine Eltern starben. Da wollte ich mich eigentlich von der Zaubererwelt absetzten.“ „Hast du aber nicht.“, sagte ich. „Unterbrich mich nicht immer!“, zischte Mum aufgebracht. „Ja, hab ich aber nicht. Denn dann kamen diese Prophe-“ „Was? Prophezeiungen? Worüber?“ Meine Mum sah ziemlich unzufrieden mit sich aus. Anscheinend hatte sie zu viel gesagt. „Ich hab mich versprochen. Ich bin geblieben, weil ich meine Freunde nicht allein lassen konnte.“ „Und ich bin die Königin von China“, murmelte ich. Aber es hatte keinen Grund zur Widerrede, das erkannte ich an Mums Augen ziemlich genau. Also wechselte ich das Thema: „Und... ist mein Vater auch ein Zauberer?“ Ich sprach das Wort `Zauberer' nicht ganz normal aus. Ich war skeptisch. Im ersten Jahr hatte Quirrel/Voldemort gesagt, dass mein Vater einer seiner Gefolgsleute war. Geglaubt hab ich das nicht, aber wenn meine Mum wirklich in der Zaubererwelt gelebt hat... Und man konnte sich ja in Menschen täuschen. Ein gutes Beispiel wäre Black. „Katie, darüber möchte ich nicht reden. Das weißt du.“ „Ja, ja.“, sagte ich genervt. Nie erfuhr ich etwas über meinen Vater. Nie.

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