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Wo die Liebe hinfällt - Teil 2

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1 Kapitel - 2.141 Wörter - Erstellt von: Trafalgar D. Water Law - Aktualisiert am: 2015-01-21 - Entwickelt am: - 1.395 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich setz mich in eine dunkle Ecke des Cafés und fahre mit meinen Händen durch mein nasses schwarz-blaues Haar. Ich bestelle mir einen heißen Kakao und lese in meinem neuen Buch.

    1
    Das erste Treffen ~~~~Law~~~~


    Gute zwei Stunden und 4 Kakao später, kommt ein völlig durchnässter riese ins Café. Vollkommen aufgelöst und hysterisch fragt er den Besitzer, ob er einen minderjährigen Jungen gesehen habe. Der lacht nur und meint das am Tage viele junge Leute hier ein und ausgehen.
    Sonnenbrille, rosa Federmantel, großgewachsener Mann und blonde Haare. Das scheint er zu sein.
    Ich stehe auf und tippe ihn an, er schaut böse zu mir runter. „Ich glaub sie suchen mich.“ Meine ich und ziehe eine Augenbraue nach oben.
    „Trafalgar Law?“ fragt er unsicher und ich nicke.
    Er packt mich unterm Arm und drückt mich fest an sich ran.
    „Es tut mir leid, dass ich nicht gewartet hatte, aber warum warst du nicht um 15:15Uhr an Gleis 2?“
    Ich schaute ihn verwirrt an. „Ich war 15:15Uhr da, aber auf Gleis 12 und nicht auf Gleis 2. Du hast bestimmt die 1 übersehen.“
    „Da war keine 1. Dieser Wixxer. Der hat mich verarscht. Na warte, der kann was erleben, wenn er wieder da ist.“ Knurrte er lauter und drückte mich fest an sich.
    „Können sie mich bitte wieder runter lassen? Ich komm mir vor, wie in einer Kneifzange.“
    Der Riese lässt mich einfach los, womit ich nicht gerechnet habe und somit lande ich nicht auf meinen Beinen, sondern schmerzhaft auf meinem Hintern.
    „Oh tut mir leid.“
    Mit einem undefinierten Grinsen hilft er mir hoch.
    „Wo ist dein Gepäck?“
    Ich deute in die Ecke, in der ich saß.
    „ist das alles? Ein Koffer und ein Rucksack?“
    „Ja.“
    „Ich dachte du ziehst her? Und da hast du nicht mehr mitgebracht?“
    „Mehr habe ich nicht.“
    „Armes Kind.“
    Er schnappt sich, wie Ace, meinen Koffer und schaut sich mein Rucksack an.
    Was er wohl denkt? Er ist schon ein recht merkwürdiger Typ.
    „Ich habe dir ein Zimmer frei geräumt. Wenn du willst kann ich dir auch ein paar Klamotten kaufen. Du scheinst gute Maße zu haben.“ Meinte er nach kurzer Zeit und nahm dann meine Tasche.
    „Danke, aber besorge mir meine Kleidung selber. Ich brauche keine Hilfe.“
    Der Riese nickt und legt eindeutig zu viel Geld auf den Tresen du geht dann raus. Es regnet noch, aber nicht mehr so viel. Doflamingo wirkt aber so, als wenn er die ganze Zeit über draußen gewesen wäre. Ob er sich Sorgen um mich gemacht hat? Shanks hätte ihm wahrscheinlich den Hals um gedreht, wenn ich verloren gegangen wäre.
    Der Gedanke an meinem wütenden Onkel treibt mir ein grinsen ins Gesicht. Ich kenne ihn nicht richtig, aber meine Mutter hatte mir viele Geschichten von ihren gemeinsamen Unternehmungen erzählt. Und daher kann ich mir denken, dass Shanks viel an seiner Familie und sein Freunden liegt.
    Wir gehen schweigend durch die Straßen, bis wir an ein beeindruckendes Hochhaus kommen. Die Sonne geht gerade unter und die Fassade wird von Strahlern beleuchtet. In manchen Fenstern brennt Licht, in manchen ist es dunkel. Wir betreten schweigend den Fahrstuhl und fahren bis in den 11. Stock hoch. Als die Türen sich öffnen, gibt sie ein Blick in ein kleines aber sehr nobles Vorzimmer frei. Es gibt zwar keine Fenster, aber genug Licht. Nur eine Tür ist zu sehen, die in die Wohnung dahinter führt.
    Der Blonde muss ja Geld zum fressen haben. Aber meinte mein Onkel nicht, dass er auch hier wohnen würde? Er meinte sicher, er wohnt unter ihm.
    „Warum kann ich nicht alleine bei meinem Onkel in der Wohnung wohnen?“
    „Dein Onkel will es nicht. Es könnte gefährlich werden und noch dazu bist du minderjährig.“
    „Was meinst du mit gefährlich? So tollpatschig bin ich nicht und ich bin sehr verantwortungsbewusst...“
    Noch bevor ich meinen Satz beenden kann, hat er eine freie Hand auf den Rücken gelegt und drückt mich in seine Wohnung. Staunend betrachte ich sie.
    Also Geschmack hat er. Das Wohnzimmer ist schlicht und modern eingerichtet. Eine Glasfront ist direkt gegenüber der Eingangstür. Links und Rechts zweigen je drei Türen ab. Nach dem ich mich einmal umgedreht habe, erkenne ich auch 2 Türen an der Eingangsfront.
    „Schön hast du es hier.“
    „Danke.“
    Er deutet an, dass ich ihm folgen soll und geht dann links in die mittlere Tür. Das Zimmer ist weiß gestrichen. Es steht ein großer Schreibtisch aus dunklem Holz und ein Doppelbett aus schwarzem Metall drin. Außerdem steht da noch, ein für mich, viel zu großer Schrank aus dunklem Holz. Der Boden ist mit hellem Laminat ausgelegt und vor dem Bett liegt ein grüner Läufer. Der einzige Farbfleck in diesem Zimmer. Irgendwie wirkt das hier alles unbenutzt und als wenn es heute erst jemand gekauft und zusammen gebaut hätte.
    „Du musst mich ja sehnlichst erwartet haben, was!“ versuche ich ihn zu ärgern und zu meiner Belustigung geht er gleich drauf ein.
    „Tzz… als wenn ich auf dich warten würde.“
    Er stellt mein Gepäck mitten ins Zimmer, welches nur mal so nebenbei, doppelt so groß ist wie mein altes Zimmer und geht dann raus. Leise schließt er hinter sich die Tür. Ich setz mich auf das Bett und fahre mit meinen Händen durch meine Haare, dann lass ich mich zurück fallen und starre an die Decke.
    Soll ich erstmal meine Sachen auspacken oder schau ich mich erstmal in der Wohnung um? Vielleicht auch erstmal ein Bad suchen. Ich muss unbedingt duschen gehen. Aber was mach ich dann heut Abend noch. Bei dem Riesen will ich nicht unbedingt rum sitzen und hier im Zimmer vergammeln, will ich auch nicht. Na klasse und die Schule geht auch erst in einer Woche los… Bis dahin muss ich irgendwie die Zeit rum bekommen. Vielleicht guck ich mir auch die Stadt an. Freunde hab ich hier ja noch keine. Außer Ace… Er hat mich doch heute auf eine Feier eingeladen! Vielleicht sollte ich doch mal vorbei schauen. Wenn es mir nicht gefällt, kann ich ja immer noch einfach gehen. Dann müsste ich aber mein Abend mit Flamingo verbringen, da ich ja dann sonst kein mehr kenne. Doch Shanks, aber der ist ja nicht da. Warum er mich auch nicht bei ihm alleine wohnen lässt verstehe ich nicht. Was meinte der blonde Riese mit „es sei zu gefährlich“? Hat Shanks etwas in seiner Wohnung, was ich nicht sehen darf? Dealt er mit Drogen? Oder hat er ein geheimes Prostituierten Lager in seiner Wohnung, welches ich nicht sehen darf? Vielleicht macht er Menschenhandel… Bei den Gedanken, läuft es mir eiskalt den Rücken runter.
    Nach dem ich alle Möglichkeiten durch hatte, was in dieser Wohnung sein könnte, stehe ich vom Bett auf und packe meine Sachen in den Schrank. Viel ist es ja nicht gerade, aber das ist mir egal. Ich schnappe mir ein paar frische Sachen und geh dann aus meinem Zimmer. Als ich die Tür dann hinter mir schließe, kommt auch schon Flamingo aus einem Raum neben mein Zimmer.
    „Hast du ausgepackt?“
    „Ja. Hast du an der Tür gelauscht und gewartet, dass ich raus komme?“ ziehe ich ihn auf und stelle belustigt fest, dass sich ein leichter Rotschimmer auf seinem Gesicht legt.
    „Hast du Hunger? Wir können uns etwas bestellen?“
    „Nein, danke. Ich will noch weg.“
    „So, du willst weg!“ fragt er unglaubwürdig und zieht eine Augenbraue hoch.
    „Ja.“
    „Und wo willst du hin?“
    „Zu einem Freund.“ Sage ich schnell und bereue es gleich wieder. Ich kenne doch noch keine Sau hier. Doch den Schwarzhaarigen Jungen. Wie heißt er gleich? Ace. Ja genau.
    „Du kennst also schon jemanden hier. Gut du darfst gehen.“
    Ist das grade sein ernst? Hat er mir grade wirklich erlaubt, dass ich aus gehen darf!
    Er zieht nur eine Augenbraue hoch und deutet auf eine Tür rechts und geht wieder zurück in sein Zimmer. Und wenn ich mich nicht ganz irre, kämpft er gerade mit seiner Beherrschung mich nicht voll zu motzen. Und wenn ich mich nicht ganz irre, kämpft er gerade mit seiner Beherrschung mich nicht voll zu motzen.
    So gefällt er mir. Wahrscheinlich werde ich ihn öfters mal ärgern.
    Ich geh ins Bad und lege meine Sachen ins Waschbecken. Danach schließe ich die Tür zu und blicke mich erstaunt um.
    Das Bad ist unglaublich… alles in Weiß und Gold gehalten. Und der größte Teil des Bades, besteht aus Marmor.
    Wie viel Geld hat der Kerl eigentlich? Shanks hat zwar erwähnt, dass er Designer ist, aber verdient man da so gut?
    Aus einem offenen Handtuchregal, nehme ich mir ein Handtuch und lege es zu dem Rest meiner Klamotten. Ich streife meine Klamotten von meinem Körper und sehe Ace seine Nummer. Schnell zücke ich mein Handy und speichere seine Nummer ein. Ein kleines Whats-App Zeichen erscheint neben seinem Namen und ich schreibe ihm eine Nachricht, ob wir uns nicht doch heute noch treffen wollen. Dann leg ich mein Handy beiseite und steige unter die Dusche. Ich lass mir Zeit und versuche mich zu entspannen.
    Wenn Ace keine Lust hat, etwas zu machen, geh ich einfach so los. Dress Rosa ist eine große Stadt und irgendwas werde ich schon finden.
    Nach dem ich mit dem Duschen fertig bin, trockne ich mich ab und zieh mich frisch an. Das Handtuch lass ich achtlos mit meiner Schmutzwäsche im Bad liegen. Ich betrachte mich noch kurz im Spiegel und wuschel mit meiner Hand durch meine Haare… zupfe noch etwas hier und etwas da herum und schaue dann auf mein Handy. Tatsächlich hat mir Ace nur kurze Zeit später schon geantwortet.
    Na klar will ich dich heut noch treffen. Ich hole dich ab. Wo wohnst du?
    Gute Frage. Wo wohne ich denn?
    Ich rufe den Kontakteintrag von Shanks auf und siehe da, seine Adresse. Auch wenn meine Mutter kaum Zeit hat, kann man sich was das betrifft, voll auf sie verlassen. Ich kopiere sie und füge sie dann in die Nachreicht an Ace ein… nur dass ich aus der 10 eine 11 mache. Nicht das er dann im falschen Stockwerk klingelt.
    Gerade als ich mein Handy in die Hosentasche stecke und aus dem Bad gehe, klingelt es auch schon an der Tür Sturm.
    Das kann er unmöglich sein.
    Ich geh hin und öffne sie, doch noch bevor ich Ace begrüßen kann, hat Flamingo die Tür auch schon wieder zu geschlagen.
    „Geht's noch? Das ist ein Kumpel von mir!“ Knurre ich ihn an und schaue zu den Riesen hoch.
    Der jedoch schaut mich wieder mit einem sehr seltsamen Blick an.
    „Mach nicht einfach so die Tür auf… Sowas kann gefährlich sein.“
    Der hat doch nicht mehr alle Latten am Zaun.
    „Oh ja, ein Mörder könnte ja vor der Tür stehen und mich umbringen.“ Verspotte ich ihn.
    Während er die Tür öffnet, murmelt er etwas, was sich für mich wie „Wenn du nur wüsstest, wie Recht du hast“ klingt.
    Er schaut Ace von oben bis unten an.
    „Spätestens um 12 bist du wieder hier. Klar Law?“ meint er in einem ziemlich väterlichen Ton und geht, ohne auch nur auf Antwort von mir zu warten.
    „Der Kerl ist seltsam.“ Bemerkt Ace und grinst mich dann an.
    „sag mal, wie bist du denn so schnell hier hin gekommen?“ will ich von ihm wissen.
    „Marco wohnt hier. Etage 7“
    Ich nicke ihm zu.
    „Zieh deine Schuhe an und wir gehen. Beeile dich.“ Drängelt er und ich gehe schnell in mein Zimmer und zieh mir meine Schuhe an. Ich geh zu ihm zurück und er zieht mich gleich aus der Wohnung raus und knallt die Tür zu.

Kommentare (7)

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Yuikarona (00987)
vor 655 Tagen
Ich finde die Geschichte mega Cool liest sich toll
Sunny D. Lou (38691)
vor 907 Tagen
Hey, Trafalgar D. Walter Law.
Die Geschichte ist bis jetzt ziemlich cool und ich würde mich freuen wenn
du weiter schreiben würdest.
zorrina (07045)
vor 951 Tagen
deine geschichte ist toll du musst weiter schreiben
Lolita (79619)
vor 976 Tagen
Wär voll cool wenn du so schnell wie möglich weiter schreibst
kunchau (39115)
vor 1004 Tagen
Geiil, will mehr!
Celia D.Heart (56075)
vor 1005 Tagen
die Story is echt nice ich würd mich freuen wenn du weiterschreubst :D
Trafalgar D. Water Law (18098)
vor 1006 Tagen
Hey ist ja schön, dass schon so viele meine Geschichte gelesen haben, ich find es nur traurig, dass kein Kommi da gelassen wird o.O dann kommt sie wohl nicht so gut an...