Leben und Liebe in Mittelerde - Teil 12

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2 Kapitel - 863 Wörter - Erstellt von: Tariel - Aktualisiert am: 2015-01-19 - Entwickelt am: - 1.632 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

1
Als ich, nach einem langen und ausgiebigen Schlaf, meine Augen abermals aufschlug, blickte ich in ein mir bekanntes Gesicht. Mein Bruder sah mich stumm an. Legolas blickte mich lange einfach nur an, doch dann beugte er sich zu mir vor und schloss mich in seine Arme.
„Endlich“, murmelte er. „Endlich bist du wieder zurück. Ich hatte furchtbare Angst um dich.“ Ich lächelte schwach.
„Das brauchst du doch nicht“, antwortete ich ihm. „Du weißt doch, ich komme immer wieder zurück zu dir.“ Nun war er an der Reihe zu lächeln. Er war genauso, wie ich ihn in Erinnerung hatte. Der fürsorgliche große Bruder.
„Wie geht es dir nun?“, fragte er zögernd und musterte mich angespannt.
„Eigentlich ganz gut, doch habe ich furchtbaren Hunger und auch Durst. Du hast nicht zufällig etwas zu essen für mich?“, antwortete ich und richtete mich im Bett auf. Legolas lachte auf und verließ augenblicklich das Zimmer. Es dauerte nicht lange, da war er auch schon wieder zurück. In den Händen hielt er einen Suppenteller, einen Löffel und einen Becher mit Wasser. Vorsichtig überreichte er mir den Teller und den Löffel und ließ sich mit dem Becher in der Hand auf den Sessel sinken, der neben dem Bett platziert worden war. Zufrieden begann ich die warme klare Suppe in mich hineinzulöffeln. Als ich endlich fertig gegessen hatte, wandte ich mich Legolas zu.
„Wo sind wir hier?“, fragte ich, reichte ihm den leeren Suppenteller und bekam stattdessen den Becher in die Hand gedrückt.
„Trink erst einmal, dann werde ich es dir erzählen“, erwiderte mein Bruder. Ich leere den gesamten Becher in einem Zug und blickte ihn dann aufmerksam an. Er lachte vergnügt auf.
„Wir sind hier bei Aragorn und Arwen“, erklärte er. Ich starrte ihn mit großen Augen an. War ich tatsächlich an meinem lang erhofften Ziel angekommen? Legolas grinste breit und fügte hinzu: „Ihren Sohn Eldarion kennst du ja bereits, aber möchtest du nicht auch Aragorn und Arwen kennenlernen?“ Da strahlte ich über das ganze Gesicht.
„Wäre das denn wirklich möglich?“, fragte ich aufgeregt.
„Ich werde ihnen berichten, dass du sie gerne sehen würdest“, antwortete er und erhob sich, um den Raum zu verlassen und mir meinen Wunsch zu erfüllen.
„Warte!“, rief ich ihm hinterher und sogleich blieb Legolas stehen und wandte sich zu mir um. „Vielen Dank für alles.“ Lachend verließ er den Raum.

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