Nur das Innere zählt 6

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1 Kapitel - 1.095 Wörter - Erstellt von: Fantasy girl - Aktualisiert am: 2015-01-14 - Entwickelt am: - 1.372 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Und weiter geht es... Wie wird Legolas mit seiner 'Behinderung' zurechtkommen? Wird er es akzeptieren oder völlig verzweifeln...? Ihr findet es raus, indem ihr Lest...

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    Kapitel 6


    Verzweiflung...

    Legolas' Sicht:

    Schwarze Nebelschleier umhüllten mich.
    Fremde Stimmen riefen mir, ganz leise in der Ferne Sachen zu, die ich nicht verstand.
    Ich wusste nicht mehr, wo oben und unten war.
    Ich wusste nicht, welche Tageszeit es war...
    Ich wusste nicht, was passiert war.
    Und vor allem wusste ich nicht, wo ich war.
    Das letzte, an das ich mich erinnern konnte, war, das ich auf dieser kalten Lichtung im Schlamm gelegen hatte, während der Regen auf mich nieder prasselte. Dann kam jemand. Jemand der mich rettete... Aragorn.
    Er hatte mich fort gebracht... In Sicherheit...Aber den Weg dort von der Lichtung hatte ich nicht wirklich mitbekommen....

    Langsam verblassten die Stimmen in meinem Kopf. Ich nahm warme Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht war. Ich konnte meinen Körper wieder spüren. Es dauerte nicht lange, da fiel mir auf, das ich auf etwas weichem lag.
    Ich bewegte meine Hand und strich über den Untergrund. Das erste, was mir durch den Kopf ging, war das es ein Bett war. Auch merkte ich, dass ich meine alten Kleider nicht mehr trug...
    Auf meinen Augen lag ein seltsamer Druck. Es fühlte sich an,... Wie ein Verbannt. Ein Verbannt, der um meine Augen gewickelt war und mich beim Sehen hinderte.
    Vorsichtig betastete ich den Verbannt.
    Auf einen Schlag, fiel mir alles wieder ein. Der Kampf, der Schmerz... Die Tatsache, das ich nichts mehr sehen konnte....

    Nein.
    Nein, das konnte nicht sein...
    Ich konnte nicht erblindet sein...
    Das war unmöglich....

    Ich setzte mich vorsichtig auf. Sofort begann es in meinem Kopf zu hämmern. Allerdings nicht so stark wie das erste mal. Ich wollte gerade versuchen, die Beine aus dem Bett zu schwingen, als ich erneut Stimmen hörte. Doch dieses Mal waren es bekannte stimmen, die ganz in der Nähe sprachen. Sie waren etwas dumpf, so als ob eine Mauer zwischen ihnen und mir wäre.

    "Wie geht es ihm?"

    Ich kannte diese Stimme. Und ich war mächtig froh, sie zu Hören. Es war Aragorn, der Gefragt hatte. Er klang besorgt.

    "Ich kann es nicht genau sagen. Ich habe seine Wunden an den Armen geschlossen. Sie werden mittlerweile verheilt sein. Doch seine Augen.... Ich kann nicht mehr tun, als die Wunde Täglich zu säubern und neu zu verbinden"

    Auch diese Stimme kannte ich. Elrond. Der Herr von Bruchtal.... Und Aus diesem Grund war mir auch sofort klar, wo ich war.

    "Ich verstehe. Wann wird er aufwachen?" fragte Aragorn.
    "Das kann nicht mehr so lange dauern. Aber sei gewarnt. Wenn er erwacht, wird er verwirrt sein. Wahrscheinlich wird er Schwierigkeiten haben, das zu verstehen..." antwortete Elrond.
    "Was zu verstehen?" fragte Aragorn.
    Ein kurzes Schweigen entstand.
    "Das er vermutlich nie wieder sehen wird!"

    Leise Schritte entfernen sich. Aber ich achtete kaum auf sie. Denn bei den letzten Satz Elronds war mein Herz stehengeblieben. Mein Puls ging schneller und das Blut schoss mir durch die Ohren.
    'Nie wieder sehen?' ging mir durch den Kopf. 'Nie wieder Kämpfen.... Nie wieder mit den Bogen Schießen...'
    Ich schwang die beide aus dem Bett und stemmte mich hinauf. Ich wollte hier fort. Doch ich konnte keine Sekunde stehen...
    Gleich nach dem ersten Schritt begann ich zu taumeln und krallte mich am Bett fest. Mir wurde schwindelig...
    Alles drehte sich....
    Verzweifelt sank ich auf den Boden und lebte mich mit der Schulter gegen etwas hartes, dass das Bett sein musste...

    In diesem Augenblick ertönte das knarren einen Tür, gefolgt von einem erschrockenen "Legolas"-Ruf.
    Es war Aragorns Stimme. Da war ich sicher. Jemand rannte durch den Raum.
    Ich spürte zwei starke Hände, die mich vorsichtig auf das Bett hinauf zogen.
    Ich setzte mich an die Bett Kante. Meine Hände krallten sich in die Matratze des Bettes. Mein Atem ging schnell. Viel zu schnell.
    Dann setzte sich jemand neben mich. Es konnte nur Aragorn sein.

    "Bleib ruhig, mellon nin" (mein Freund) sprach er leise zu mir. Aber ich konnte mich jetzt nicht mehr beruhigen. Dafür war ich viel zu verzweifelt.

    Der Kampf war mein Leben, meine Leidenschaft. Und nun? Nun war ich blind und auf HILFE angewiesen! Nie wieder könnte ich in einen Kampf ziehen. Nie wieder.... Das war nicht nur ein Albtraum.... Das war das Ende der Welt.

    "Ich weiß" begann Aragorn, "das du jetzt vielleicht ein bisschen durcheinander sein wirst... Aber-"

    "Ein bisschen durcheinander?" rief ich laut. Sogar lauter als ich es mir zugetraut hätte. Meine Stimme war etwas heiser aber ansonsten klang sie so wie immer. Nur um einiges verzweifelter.

    "Aragorn, ich bin Blind. Ich werde nie wieder sehen können.... Nie wieder Kämpfen können... Weißt du, was das bedeutet?" rief ich laut.
    Einen kurzen Moment herrschte Stille.
    Dann sagte Aragorn leise: "Du hast das Gespräch gerade mitbekommen?"
    Ich nickte vorsichtig. Obwohl es mir nur Kopfschmerzen bereitete, sprach ich weiter.

    "Hilf mir... Bitte... Ich möchte nicht für den Rest meines Lebens die tiefe Dunkelheit sehen..."

    "Ach Legolas. Ich weiß genau wie wichtig dir der Kampf ist. Aber du hast Elrond ja gehört. Doch ich schwöre dir, mellon nin, dass ich alles tun werde, damit du wieder sehen kannst. Das verspreche ich dir"

    Ich spürte, wie Aragorn meine Hände nahm und sie drückte.
    Ich schluckte. Aragorn hatte seine Versprechen immer gehalten. Aber dieses Mal? War er auch dieses Mal in der Lage, sein Versprechen zu halten?

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