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Die Spiele beginnen

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4 Kapitel - 4.238 Wörter - Erstellt von: ClaJoh - Aktualisiert am: 2015-02-21 - Entwickelt am: - 1.158 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Jason wurde gezogen er muss in die Arena und sich dort gegen 23 Gegner verteidigen. Wenn er überleben will muss er dafür Kinder töten, unter anderem seine beste Freundin seit Kindertagen.

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    Die Spiele Beginnen


    Ich höre Sie, Sie schreit meinen Namen.
    „Jason, bitte hilf‘ mir.“.
    Ich kann die Stimme keiner Person zuordnen, doch man hört raus dass jene Stimme einem Mädchen gehört. Sie verstummt langsam und ich höre ein Rauschen in weiter Ferne, ich drehe mich um und starre auf eine Riesige Welle. Ich rühre mich nicht, ich versuche es, doch mein Körper bewegt sich nicht. Die Welle rollt weiter auf mich zu. Plötzlich ist sie nur noch um die 30 Meter von mir entfernt und da erkenne ich es. Die Welle besteht kochendem Blut. Ich wache auf und Stoße mir den Kopf. Meine kleine Hütte im Armenviertel von Distrikt 6 ist nur spärlich eingerichtet und hat so gut wie keine Dämmung. Also muss ich immer mit meinen alten und nicht ganz ungefährlichen Ofen über die Nacht heizen. Ich hatte als ich noch kleiner war Angst dass die Hütte eines Nachts in Flammen aufgehen könnte. Doch mein großer Bruder versicherte mir dass so etwas niemals geschehen würde. Er ist nun schon Acht Jahre Tot und es kommt mir vor als wäre er gestern erst in der Arena gestorben.

    „Nein geh‘ nicht, du darfst mich nicht im Stich lassen!“.

    „Ich werde wieder kommen vertrau‘ mir.“.

    Er schaffte es nicht zu gewinnen, dieses miese Mädchen aus 4. Sie hatte ihn in eine Falle gelockt. Ich gehe in die Küche und erhitze die Ziegenmilch meiner Nachbarin in der Mikrowelle. Sie verkauft sie mir zum halben Preis, solange Sie meine Mikrowelle benutzen darf. Ich hab die Mikrowelle irgendwann aus einer alten Wohnung gestohlen, niemand hat es gemerkt. Die Nachbarin ist genau wie ich 16 Jahre alt und heißt Marina, Sie ist meine beste Freundin und außer mir selbst, das einzige was mir etwas bedeutet. Auch sie hat weder Eltern noch Geschwister. Sie hat lange braune Haare, ebenfalls braune Augen und trägt eine Brille. „Ein Großzügiges Geschenk des Kapitols.“, wie sie immer sagt, dass Sie zusammen mit ihrer Tapferkeitsmedaille bekommen hat nach dem ihre Eltern verstarben. Die Milch tut meinem Körper gut und ich fühle mich warm und geborgen. Marina öffnet plötzlich die Haustür.

    „Guten Morgen Jason, hast du gut geschlafen?“, fragt Marina höflich.

    „Naja ging so, du bist bestimmt wegen der Mikrowelle hier. Warte kurz.“.
    Ich öffne die Mikrowelle und nehme einen Heißen Becher Ziegenmilch raus.

    „Hier.“, ich reiche ihr den Becher, „Wie sagt man, Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit am Tag.“.
    Sie trinkt schnell aus und sieht mich dann ernst an.

    „Ist schön mal einen Tag frei zu haben.“, merke ich an. Denn heute müssen wir nicht in der Fabrik arbeiten, dar Heute
    die Ernte der Tribute ist.

    „Wie oft ist dein Name drin?“, frage ich Sie vorsichtig.

    „23-mal und deiner?“, fragt Marina mich.

    „32-mal.“, antworte ich bedrückt.

    Die Stimme eines Friedenswächters erklingt laut durch ein Mikrofon: „Sehr geehrte Bürger Distrikt 6‘, bitte begeben sie sich zum Justizgebäude. Ich wiederhole, bitte begeben sie sich zum Justizgebäude.“.
    Ich ziehe schnell meine Erntekleidung an, Marina wartet auf mich im Wohn- Beziehungsweise Schlafraum der der einzige ganz gemütliche Raum der Hütte ist. Ich zieh mich auch dort um, manche unserer Schulkameraden würden das unangenehm und peinlich finden. Doch uns ist das egal, wir wissen eh alles über den jeweils anderen. Denn wir kennen uns schon viele Jahre, sie hat auch zusammen mit mir schwimmen gelernt. Mein Bruder brachte uns das bei. Wir gingen im Winter wenn es gerade mal 6 Grad warm war zu einem der Becken in dem das Kühlwasser für die Züge gelagert wird. Das erste Mal sahen ich und Marina nur zu wie mein Bruder schwamm, doch dann versuchten auch wir es. Mein Bruder meinte es seihe viel angenehmer nackt zu Schwimmen, also probierten wir es aus. Es war ein tolles Gefühl das klare, kalte Wasser um meinem Körper zu spüren. Wir lernten schnell und hatten den dreh bald raus.

    „Geht das so?“, frage ich Marina die das lange, blassorange Kleid trägt das einst ihrer Mutter gehörte.

    „Ja du siehst toll aus.“, antwortet Marina mir fröhlich. Ich trage ein dunkelgraues Hemd, eine beige Hose und abgetragene Lederstiefel.

    Wir gehen los, es dauert nur ein paar Minuten bis wir auf dem Platz ankommen. Es sind die meisten schon da, also umarmen wir uns noch ein letztes Mal und stellen uns in die Schlange. Nach wenigen Augenblicken stehe ich vorne und halte dem Friedenswächters meine Rechtehand hin. Er sticht mir mit einer kleinen Nadel in den Zeigefinger und drückt diesen auf das Blatt mit meinen Daten, Name, Aussehen, Alter, Familienmitglieder und allesmögliche andere. Ich stelle mich zu den anderen 16 Jährigen Jungen und warte darauf dass es beginnt. Nach wenigen Minuten wird es still, es scheinen alle anwesend zu seien.

    „Willkommen, Willkommen.“, trällert Jeanie Melton ins Mikrofon.
    „Wir haben uns hier versammelt um einen Tapferen jungen Mann, und eine Tapfere junge Frau, auszulosen die zusammen erst ins Kapitol und dann zusammen mit 22 anderen Tributen in eine Frei Licht Arena gebracht werden, um sich dort bis zum Tod zu bekämpfen, der alleinige Sieger wird mit Geld und Ruhm überhäuft.“.

    Sie lässt das einen Moment auf die Menge wirken.

    „Doch erst hält der Burger Meister eine Rede.“, sagt Sie ergänzend.

    Der Burger Meister beginnt über die Vergangenheit Panems, den großen Krieg und die Aufstände zu erzählen. Dann liest er die Namen der bisherigen Sieger Distrikt 6‘. Tressa Spectral, Ivo Lockhearst, Justin Hix und Megan Hayes haben bis jetzt gewonnen. Die Rede endet und Jeanie geht zum Mikrofon.

    „Erst die Mädchen!“.
    Jeanie trippelt mit ihren Schmetterlingsförmigen Stiefeln zur Glaskugel. Nach wenigen Momenten entscheidet Sie sich für ein Los. Sie trippelt wieder zurück zum Mikrofon.

    „Marina Rabe.“.

    Marina Rabe, der Name schwirrt mir im Kopf herum doch ich schaffe es nicht ihn zuordnen. Doch plötzlich realisiere ich wie ein Mädchen aus der Reihe der 16 jährigen geht, und mit geschockten Blick auf ihren braunen Augen zur Bühne geht. Ich versuche ihren Namen zu schreien doch nichts will meiner Kehle entweichen.

    „Und jetzt zu den Jungen.“, sagt Jeanie nach dem Marina die Bühne erreicht hat, und geht nun zur zweiten Glaskugel.

    Sie greift in die Kugel und zieht ein Los. Dann geht sie wieder zum Mikrofon.

    „Jason Latier“.

    Ich gehe ohne einen klaren Gedanken fassen zu können zur Bühne.

    „Los Jason, du darfst nicht Schwach wirken!“, ruft meine innere Stimme mir zu.

    „Die Tribute aus Distrikt 6: Marina Rabe und Jason Latier.“, trällert Jeanie los.
    „Irgendwelche Freiwilligen?“, fragt Jeanie gespannt.

    Doch keine Hand schnellt wie in 1,2 oder 4 hoch. Die Leute schauen uns an, und in ihren gequälten Blicken sieht man Mitleid und Enttäuschung.

    „Los gibt euch die Hand.“, fordert Jeanie uns auf und wir umarmen uns. Ich bin mir nicht sicher, aber es ist für mich wie ein stiller Protest gegen das Kapitol.

    Danach werden wir von einem Friedenwächter angewiesen ins Justizgebäude zu gehen. Wir werden in einen Raum gebracht, theoretisch sollten wir uns jetzt von unserer Familie verabschieden, doch weil wir keine mehr haben kommen nur ein paar Schulkameraden zu uns und verabschieden sich von uns. Schnell weißt der Friedenswächter uns an den Hinterausgang zu benutzen, und wir steigen in ein Auto und werden ohne etwas zusagen die wenigen Kilometer bis zum Bahnhof gefahren. Jeanie wartet schon auf uns und wir steigen in den Zug.

    2
    Kapitel 2:

    „Ich hoffe ihr Freut euch den Luxus des Kapitols genießen zu können, diese Züge können über 380 Stundenkilometer schnell fahren und sind mit allem ausgestattet was das Herz begehrt.“, säuselt Jeanie uns vor.
    „Natürlich wissen wir das, wir bauen die Züge ja schließlich selber.“, denke ich.
    „Ok in drei Stunden essen wir. Seid Pünktlich.“, klärt Jeanie uns auf.
    „Kommst du mal mit?“, fragt Marina mich immer noch bedrückt.
    Ich nicke und folge ihr in ihr Zimmer. Wir setzen uns auf ihr Bett.
    „Jason, es kann nur einen Sieger geben.“, sagt Sie mit ruhiger Stimme
    „Ich weiß.“, antworte ich ernst.
    „Wir können das Schaffen zu mindestens einer von uns.“, sagt Marina tröstend.
    „Aber, du weißt doch wie unwahrscheinlich das ist.“, sage ich.
    „Wie unwahrscheinlich war es denn das wir in die Arena müssen, aber trotzdem, wir wurden gezogen. Wir.“, antwortet Sie ruhig.
    Ich bin traurig und wütend, auf das Kapitol das uns in diese Lage gebracht hat. Ich nicke trotzdem und stapfte dann bedrückt in mein Zimmer, in dem ich warm dusche. Schnell gehe ich aus der Dusche, trockne mich ab und ziehe mir neue Klamotten an. Mein Blick fährt durchs Zimmer. Ein großes mit weißem Samt bezogenes Sofa steht im Raum und ein ebenfalls weißes Doppelbett. Mein Blick streift eine Uhr und mir fällt ein dass ich zum Essen gehen sollte. Ich gehe mit schnellen Schritten in den Wohn- und Esszimmer Wagon. Jeanie und Marina sitzen schon am Esstisch nur die beiden noch lebenden Sieger fehlen noch. Sie werden “Morfixer“ genannt dar Sie Morfix abhängig sind, eigentlich heißen sie Justin und Megan.
    „Ah, da seid ihr ja auch schon.“, sagt Jeanie wenig begeistert, denn der Morfixer kommt auf allen Vieren in den Wagon. Aber die Morfixerin kommt mit einem zwar zittrigen, aber doch zielstrebigen Gang auf uns zu und mustert uns im vorbei gehen.
    Auch der Morfixer kommt jetzt zur Ruhe und setzt sich aufgeregt auf den Stuhl neben mir. Er ist vielleicht 30 Jahre alt, vielleicht etwas jünger oder älter. Er gewann die Zwanzigsten Hunger Spiele und Sie die Sechsundzwanzigsten. Die Spiele veränderten die beiden, sie wurden Morfix abhängig und sind als Mentoren nicht wirklich gut zu gebrauchen. Sie hatten Glück, die Tribute in ihren Spielen waren dumm und unvorsichtig. Doch sogar die Karrieros lernen dazu und werden immer vorsichtiger, naja es gibt natürlich ausnahmen. Zum Beispiel vor zwei Jahren, der Junge aus 2 war so eingebildet das er noch nicht einmal eine Waffe ins Finale seiner Spiele mitnahm. Eine riesige Spinnen Mutation zerriss ihn mehrere Teile, und das Mädchen aus 10 musste sich daraufhin übergeben. Ich werde von einem Kuss aus meinen Gedanken gezerrt. Erschrocken sehe den Morfixer vor mir. Schnell reiße ich mich los und sehe in entgeistert an. Alle schauen mich erschrocken an. Schnell werfe ich dem Morfixer einen Wütenden blick zu.
    „Also, ihr wisst d-d-das ihr Spon-sponsoren braucht?“, fragt die Morfixerin mit zittriger Stimme und überspielt damit diese ziemlich peinliche Situation.
    Wir nicken und aus dem Augenwinkel sehe ich denn Morfixer anfangen mit dem Essen, das auf dem Tisch steht zu spielen.
    „F-fähigkeiten.“. Höre ich die Morfixerin sagen. Und fange an zu überlegen.
    „Schwimmen.“, sage ich nach wenigen Momenten und zeige auf mich und Marina.
    Die Morfixerin nickt anerkennend und fängt an zu Kippeln.
    „Esst erstmal was.“, sagt Jeanie lächelnd und zeigt auf die köstlichen Speisen die vor uns stehen.
    Ich nehme mir eine Portion Couscous und ein Hühnchen Bein auf den Teller und fange an mit den Fingern zu essen. Schnell merke ich den enttäuschten Blick von Jeanie, und nehme mir Messer und Gabel. Ein Lächeln schleicht sich auf Jeanies blassgoldenes Gesicht.
    „A-a-a-also, wollt ihr Einzeln Trainiert werden?“, fragt der Morfixer brüchig nach einigen Minuten. Er war früher bestimmt mal recht gutaussehend, er hat Kurze hellbraune Haare, Blaue Augen und ist bis auf seine Dunkeln Augenringe ziemlich blass. Die Drogen haben zwar vereinzelt Spuren hinterlassen, aber noch keine wirklich auffälligen.
    Marina schaut mich fragend an und sagt dann entschlossen: „Nein.“.
    Ein leichtes: „Okay.“ entfährt seinen schmalen Lippen.
    Ich esse noch eine Portion des Couscous und trinke mehrere Gläser von einer süßen gelben Flüssigkeit die von Jeanie Atnaf genannt wird. Auch Marina hält sich nicht zurück und isst ausgiebig. Ich verabschiede mich und gehe zum Fernseher wo ich mir die Wiederholung der Ernte anschaue. Für Distrikt 1 meldet sich ein großes, blondes Mädchen, mit dunkelbraunen Augen Freiwillig. Und ein riesiger, schmal gebauter, dunkelblonder Junge wird gezogen. Sein blick verrät das er jedem der es wagt, sich für in Freiwillig zu melden, eigenhändig den Kopf abreißt. Ein mittelgroßes, hellblondes Mädchen und ein breit gebauter, rotblonder Junge melden sich für Distrikt 2 Freiwillig. Ein junger, schmaler Junge mit dunkelbraunen Haaren wird für Distrikt 3 gezogen. Ein 18 Jähriger Junge wird für Distrikt 4 gezogen, er ärgert sich und schreit rum. Nicht weil er in die Arena muss, sondern weil sich jemand anderes für in Freiwillig meldet. Ein kleines Mädchen mit schmalen Gesicht wird für Distrikt 7 gezogen und der Junge aus 10 übergibt sich nach dem er gezogen wird.
    „Und?“, fragt der Morfixer leise und zittrig, dabei spielt er am Ärmel meines Hemdes rum.
    „Vielleicht sind nicht alle eine Gefahr aber… Naja ich sollte lieber vorsichtig bleiben.“, antworte ich unsicher auf seine Frage.
    Er nickt zustimmend und setzt sich auf das grüne Kunstleder Sofa. Flink greift er nach der Fernbedienung und schaltet die Aufzeichnung der letztjährigen Hunger Spiele ein. Seeder Howell ein 17 jähriges Mädchen aus Distrikt 11 gewann. Ich achte vor allem auf die Karrieros, starke Gegner aber furchtbar Arrogant. Der Junge aus 1 war der Anführer der Karrieros, er Töte viele nur mit seinen Händen. Er wurde im Finale von dem Jungen aus 9 getötet. Ich gucke den Morfixer an und gehe dann schnell in mein Zimmer. Dort angekommen lege ich mich auf mein weiches Bett und schlafe ein.
    „Ju - hu!“, höre ich Jeanie rufen.
    „Aufstehen ihr beiden guckt gleich mal aus dem Fenster.“.
    Ich öffne schweren Herzens meine Augen und gehe ins Badezimmer. Dort dusche ich schnell und ziehe mir dann etwas Frisches an. Ich merke wie es deutlich heller wird, und sehe dann das wir aus dem Tunnel fahren der das Kapitol mit dem Rest des Landes verbindet. Ich stürme schnell ins Wohnzimmer und schaue aus einem großen Fenster. Dort erblicke ich riesige Hochhäuser, große Grünflächen und Seen und natürlich unzählige verrückt gekleidete Menschen. Erst bemerken nur ein paar Menschen den Zug doch dann immer mehr. Sie winken und lächeln mir zu, hastig fange ich an zurück zu winken. Marina und Jeanie kommen ins Wohnzimmer und auch Marina kommt ans Fenster.
    „Unglaublich.“, sagt Sie beeindruckt.
    „Ja.“, antworte ich leise.
    „Esst etwas“, befehlt uns Jeanie und ich schmiere mir ein Marmeladenbrot.
    „Wo sind eigentlich unsere Mentoren?“, fragt Marina nach ein paar Minuten.
    „Wenn man vom Teufel spricht.“, sagt Jeanie denn die Morfixer kommen in den Abteil.
    „Morgen.“, begrüßen die beiden uns brüchig. Wir nicken.
    „In wenigen Minuten sind wir am Bahnhof, also verabschiedet euch schon mal.“, trällert Jeanie uns vor.
    „Erneuerungsstudio.“, murmelt der Morfixer ergänzend.
    Ich sehe noch schnell aus dem Fenster und dann kommen wir auch schon in einem Runden Gebäude an.
    „Husch husch!“, scheucht Jeanie uns aus dem Zug. Menschen Maßen erwarten uns draußen und jubeln uns zu. Schnell gehen wir einen langen Gang entlang, der in einer großen Halle endet. Sie ist mit mehreren von der Decke hängenden Stoffen in vier Sektoren eingeteilt.
    „Jason links, Marina rechts!“, weißt Jeanie uns an.
    Ich gehe langsam nach links und setze mich auf einen Stählernen Tisch der im Raum steht. Nach ein paar Minuten kommt dann auch mein Vorbereitungsteam in die Halle und stellt sich vor, eine Frau und zwei Männer.
    „Hallo ich bin Cehus, zu meiner Rechten siehst du Feelinara und zu meine Linken Debtian.“, sagt der Mann der dunkelgrüne Haare hat.
    „Hallo.“, antworte ich leicht verwirrt.
    „Können wir anfangen?“, fragt Feelinara mit einer ungewöhnlich beruhigenden Stimme. Ich nicke hastig.
    Zuerst bitten sie mich auszuziehen, was ich auch mache.
    „Nicht zu wenig und nicht zu viel.“, meint Cehus und beginnt künstlich zu lachen. Debtian nickt.
    Dann waschen sie mich und reiben mich mit einer kratzigen Paste ein. Sie zupfen hier und da, waschen meine Haare mehrmals und schmieren mir endlos viele Cremes ins Gesicht. Dabei reden sie über Dinge die ich entweder nicht verstehe, oder Sachen die ziemlich dumm sind.
    „Ich würde sagen, unser Werk ist vollbracht.“, sagt Cehus nach zwei ganzen Stunden und blickt Stolz drein.
    Schnell huschen alle aus der Halle und eine Frau mit blonden Sidecut und grünen Tattoos kommt rein.
    „Ich bin Natalie!“, ruft Sie mir barsch zu.
    „Jason.“, antworte ich leise.
    „Komm mal her.“, befiehlt Sie mir und ich haste zu ihr.
    Sie betrachtet mich einige Zeit und nickt dann zufrieden.
    „Ja, ja das könnte was werden.“. Sie schnippst mir eine graue Unterhose zu und ich ziehe sie an.
    „Mitkommen.“, sagt Sie und ich folge ihr in den zweiten Sektor.
    „Probier‘ das an.“. Sie gibt mir eine schwarze Jacke und T-Shirt wie sie oft in der Arena getragen werden. Die Jacke hat goldene Streifen die wie ein kompliziertes Zugnetz aussehen. Außerdem hat sie jeweils auf beiden Seiten unterhalb der Schulter einen goldenen Rotor sitzen.
    „Was meinst du?“, fragt Natalie mich Stolz und gibt mir eine übliche braune Arenahose und Lederstiefel.
    „Super.“, antworte ich begeistert.
    „Sie sollen euch ja in der Arena wieder erkennen.“, sagt Sie und klingt dabei ziemlich geschmeichelt. Ich nicke und lächle Sie an.
    „Wir gehen zu dem Mädchen. Kennt ihr euch?“, fragt Natalie interessiert.
    „Nachbarn.“, antworte ich knapp. Sie nickt nachdenklich.
    Ich gehe weiter und erreiche den Stoff. Auf anderen Seite sehe ich Marina, Sie hat dasselbe an wie ich. Sie ist bloß noch ein bisschen geschminkt und ihr Stylist hat Goldene Schmuksteinchen an ihre Brille geklebt.
    „Geht das wieder ab?“, frage ich und zeige auf ihre Brille.
    „Ja natürlich. Ich bin übrigens Fascolat, Marinas Stylist.“, sagt der kleine Mann mit den gelben Locken der neben Marina steht.
    „Ich bin Jason, ihr ehemaliger Nachbar.“, antworte ich schnell.
    „Ach wie entzückend.“, flötet Fascolat. Ich nicke verwirrt.
    „Kommt mit.“, sagt Natalie und geht auf eine große Tür zu.
    „Gleich ist der große Moment.“, säuselt Fascolat aufgeregt.
    „Lächelt und winkt einfach in die Menge.“, beruhigt Natalie uns.
    Wir betreten eine große Halle in der Zwölf Streitwagen stehen. Die meisten anderen Tribute sind auch schon da und schauen uns an misstrauisch an. Wir gehen zum sechsten Wagen und ich schaue Natalie fragend an. Es kommen auch die letzten Tribute in die Halle.
    „Viel Glück, ihr schafft das.“, meint Fascolat und lächelt uns an.
    Eine ansage ertönt: „Alle Tribute auf ihren Wagen.“.
    Marina und ich steigen auf den Wagen und lächeln Natalie ein letztes Mal an. Distrikt 1‘ Wagen fährt los und bald auch unserer. Ich sehe als erstes die tosenden Menschen Mengen, ein Ohrenbetäubender Lärm geht von ihnen aus. Ich blick hastig zu Marina, Sie hat angefangen zu winken. Plötzlich bemerke ich mehrere leuchtende Punkte die über die Goldenen Linien rasen. Züge. BSSSSSSSS. Der Rotor beginnt sich zu drehen.
    „Jason wink‘!“, meine innere Stimme gibt mir einen Befehl. Schnell winke ich den Mengen zu. Zehn Minuten geht das so bis wir an eine Art Wendehammer ankommen. Snow beginnt seine Rede zu halten. Ich gucke mich um. Die Tribute aus 3 tragen Kostüme die stark an Platinen erinnern. Die Tribute aus 1 tragen weiße Overalls die mit grünen und lila Edelsteinen besetzt sind. Die beiden aus 5 haben grellgelbe Sachen an, es sind mit schwarzen Gummi isolierte Kabel darum gebunden. Ich drehe mich wieder zurück und tue so als ob ich Snow zuhöre. Schnell ist seine Rede zu Ende und die beiden Kastanienbraunen Pferde setzen sich wieder in Bewegung. Ich winke noch ein bisschen in die Menge bis wir wieder in der großen Halle ankommen. Ich steige schnell ab und werde von Natalie begrüßt.
    „Das habt ihr toll gemacht.“, sagt Sie lobend.
    „Naja ohne die tollen Kostüme wären wir ja nicht so aufgefallen.“, antwortet Marina schüchtern. Natalie und Fascolat lächeln.
    „Geht ins Trainingscenter, Jeanie wartet bestimmt schon auf euch.“, sagt Natalie. Wir nicken und gehen zu einem Aufzug.
    Marina drückt auf einen Knopf mit der Nummer 6 und der Aufzug setzt sich in Bewegung. Es dauert nur wenige Minuten und wir sind in der sechsten Etage angekommen. Wir gehen ins Wohnzimmer wo Jeanie und die Morfixer schon auf uns warten.

    3
    Kapitel 3:


    „Ihr wart super!“, begrüßt uns Jeanie freudig.
    „Danke.“, antworte ich bescheiden.
    „Kommt, wir essen etwas.“, sagt Jeanie und weißt uns an ihr zu folgen.
    Wir gehen in das Esszimmer und setzen uns.
    „Guten Appetit.“, sagt Jeanie und ich fülle meinen Teller mit einem Stück Lasagne. Ich schaue mich um Jeanie, die Morfixerin und Marina essen schon. Der Morfixer malt mit seinem Reis und der braunen Soße.
    „D-d-die nächsten v-v-vier Tage habt ihr zum Trainieren Zeit. N-nu-nutzt diese Zeit sinnvoll.“, sagt die Morfixerin langsam und brüchig.
    „Dann kommt das Einzeltraining und die Interviews.“, sagt Jeanie ergänzend.
    „Ähm, was kommt beim Einzeltraining denn am besten an?“, frage ich die Morfixerin.
    „Die die Waffen.“, antwortet Sie. Ich nicke verstehend.
    Ich esse noch ein bisschen weiter doch plötzlich kommen Natalie und Fascolat in den Raum.
    „Hallo ihr süßen.“, begrüßt Fascolat uns.
    „Hi.“, gebe ich zurück.
    „Wollen wir uns nicht die Wiederholung der Parade ansehen?“, fragt Fascolat.
    „Klar.“, antworte ich fröhlich.
    Alle stehen auf und begeben sich ins Wohnzimmer, der Morfixer schaltet den Fernseher ein. Claudius Templesmith und Ceaser Flickerman moderieren die Show. Sie begrüßen die Zuschauer und schon fahren die Streitwägen los.
    „Distrikt 1, Scarlett und Hayo.“, sagt Ceaser. Die beiden tragen weiße Overalls mit lila und grünen Edelsteinen darauf.
    „Distrikt 2, Karin und Jugo.“, sagt nun Claudius. Die beiden blicken finster drein und ihre Marmorrüstung verstärkt dieses Image.
    „Distrikt 3, Jess und Shawn.“, meint Ceaser und lächelt schief. Die beiden tragen Anzüge aus Platinen.
    „Distrikt 4, Nicolette und Tobio.“, krächzt Claudius der einen Hustenanfall hat. Algen sind um ihre Körper geschlungen und bedecken die “privaten Zonen“.
    „Distrikt 5, Jaqueline und Nick.“, sagt Ceaser bewundernd. Sie tragen knallgelbe ganz Körper Anzüge an die mit Kabeln umwickelt sind.
    „Distrikt 6, Marina und Jason.“, sagt Claudius und schaut interessiert auf uns. Wir erlangen ähnlich viel Aufmerksamkeit wie die Karrieros.
    „Distrikt 7, Leigha und Tim.“, meint Ceaser begeistert. Sie tragen Blattartige uniformen die mit Tannennadeln verziert sind.
    „Distrikt 8, Tara und Louis.“, sagt Claudius ein wenig gelangweilt. Sie tragen Anzüge aus grauen Fell.
    „Distrikt 9, Greta und Jeffry.“, nuschelt Ceaser monoton. Sie tragen langweilige korngelbe Kleidung die mit Rüschen verziert ist.
    „Distrikt 10, Lisa und Roman.“, gibt Claudius undeutlich von sich. Sie tragen weite Kleidung mit Kuhmustern darauf.
    „Distrikt 11, Hanna und Eric.“, Ceasers ist wieder fröhlich. Sie tragen Arbeiterkleidung die bei Hanna aber geschickt zu einem kurzen Kleid umfunktioniert wurde, Sie sieht echt hübsch darin aus.
    „Und zu guter Letzt Distrikt 12, mit Madelaine und Selrick.“, sagt Claudius abschließend. Die beiden haben Minenarbeiter Kleidung an und eine Spitzhacke dabei.
    „Eine interessante Mischung nicht wahr?“, fragt Ceaser Claudius.
    „Ja sehr interessant.“, antwortet Claudius.
    „Das war die diesjährige Wagenparade, wir wünschen den Tributen viel Glück.“, Ceasers Worte verhallen und die Hymne Panems wird abgespielt.
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    Diesesmal nur ein kurzes Kapitel, naja egal: D

    4
    Zwischenkapitel!
    Hallo erstmal, ich wollte mich mal wieder melden um euch zu sagen: Diese FF wird fortgesetzt und ich schreibe auch schon wieder fleißig daran. Also keine Panik, Kapitel 4 kommt bald Online.

Kommentare (2)

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ClaJoh (70911)
vor 948 Tagen
@Aqualia
Wenn ich weiter schreibe, dann veröffentlich die Geschichte nur noch auf Fanfiktion.de
Also trotzdem viel Spaß damit. :3
Aqualia (85220)
vor 953 Tagen
Super geschrieben! Schreib weiter, das würd bestimmt großartig