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Jack and the Giants - Alles ist schwer, wenn man Prinzessin ist! #1

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1 Kapitel - 2.251 Wörter - Erstellt von: ToniCit2000 - Aktualisiert am: 2015-01-13 - Entwickelt am: - 1.640 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

"Schau mal wer da kommt!", rief Theodora aufgewühlt und rannte an den Zaun, wo 2 Männer mit silberner Rüstung auf weißen Pferden, vorbei ritten. Der linke war der Kleinste. Er hatte schwarze, lockige und verwuschelte Haare und braune Augen. Der rechte hatte braune Augen, die ihm über die Schultern hingen. Der in der Mitte, ... Er war ein Traum von einem Mann. Er hatte rötlich - blonde Haare und verführerische grüne Augen. Er war etwa so groß wie ich und sah mich direkt an. Er lächelte und ich drehte mich schüchtern und verlegen weg.

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Kapitel 1 - Neue Bekanntschaften _________________________________ ___________ "Majestät? Wollen sie nicht ein wenig in den Garten schauen? Ihre
Kapitel 1 - Neue Bekanntschaften

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"Majestät? Wollen sie nicht ein wenig in den Garten schauen? Ihre Schwestern sind doch auch draußen und spielen!", protestierte mein "Kindermädchen" obwohl ich schon 18 war. Meine beiden Schwestern, Ardelia und Theodora, waren jünger als ich. Ardelia war 15 und Theodora 9. Sie spielten nicht wirklich mit einander: Theodora pflückte ein paar Blumen und band sich daraus ein Blumenband, wie es unsere Mutter uns beigebracht hatte. Zumindest Ardelia und Mir. Kurz nach der Geburt (Ich war 14, Ardelia war 11 und Theodora war 3) starb unsere geliebte Mutter an Krebs. Dann hatte ich es Theodora beigebracht. Lustigerweise rissen immer wieder die Blumenstängel, also machte ich Theodora ein Blumenband, während sie meine Haare zu einem lockeren Zopf flocht. Ardelia wiederum, hasste solche Sachen. Sie sah sich nur im Spiegel an und fragte immer wieder das Personal, wie sie heute aussah. Natürlich antworteten alle immer nur: "Wundervoll, euer Hoheit." oder "Ganz entzückend, Prinzessin.". Gewiss, sie war eine Augenweite mit ihren blonden langen Locken, ihren Stahl blauen Augen. Ihrer kleinen Stupsnase und ihren total langen Wimpern. Jedoch fand ich ihren Charakter hässlich. "Nein. Ich habe keine Lust. Ich bleibe lieber noch ein wenig liegen und lese ein Buch.", gab ich schwach zurück. "Wie ihr meint, Prinzessin. Aber den ganzen Tag nur liegen zu bleiben ist auch nicht gesund.", schimpfend ging Helga, so hieß mein Kindermädchen, aus meinem Zimmer.
Eine Weile verging, als Theodora in mein Zimmer gestürmt kam. Ihr liefen die Tränen über die Wangen. "Um Himmels Willen, Theodora. Was ist denn los?", fragte ich gespielt besorgt. Ich wusste, dass es sich wieder um Ardelia handelte, die irgendetwas mit Theodora gemacht hat. "Ardelia hat mein Kleid mit Schlamm bespritzt,...", bekam sie nur heulend raus. Sie zeigte auf ihr Kleid und in der Tat: Es war total mit Schlamm bespritzt. Das konnte man in die Tonne werfen. "Und warum?", fragte ich und setzte mich auf. Meine linke Seite stach wieder. Aber das war ich gewohnt, schon seit einem viertel Jahr, aber ich behielt es für mich. "Ich hab gar nichts gemacht. Na ja... bis auf das ich in ihr Spiegel geguckt hab und eine Grimasse geschnitten hatte.". Endlich beruhigte sie sich. Ich grinste kurz, wurde dann aber ernst. "Dann brauchst du dich nicht wundern, warum sie so reagiert hat. Du weißt doch, wie Ardelia da so ist!", gab ich ermahnend zurück. "Ja, aber ich wollte mit ihr spielen. Du kommst ja nicht mehr mit raus, deshalb hab ich sie gefragt." Wenn du nicht noch mehr Kleider verlieren willst, dann lass sie das nächste Mal in Ruhe, okay?" "Ja...", trotzig und bockig, sah mich Theodora unter ihren dunkelblonden Locken mit ihren nicht ganz so blauen Augen wie Ardelia, an. "Kannst DU dann wenigstens mit mir raus kommen, Nalisia?" "Ich weiß nicht.", sagte ich zögernd. "Och biiiiitteeeee!". Theodora kam zu mir ans Bett gerannt, stützte ihre Hände auf meinen Beinen ab, beugte sich zu mir und sah mich mit weit aufgerissenen Augen an. "Biiiiitteeeeeee!", jaulte sie. "Na gut. Ich zieh mir nur noch was anderes an und Du auch.", gab ich nach.
"Jippie!", sang Theodora und rannte aus meinem Zimmer. Ich stand stöhnend auf und kramte ein Sommerliches, schlichtes, dennoch elegantes, weißes Kleid aus meinem Schrank. Ich zog es über und bewunderte mich mal wieder seit langem im Spiegel. Mich starrte ein junges, schüchternes Mädchen an. Sie hatte grün-braune Augen. Leicht gelockte braune Haare und eine kleine Nase.
"WANN KOOOOOMMST DUUUUUU?", riss mich Theodora aus meinen Gedanken. Sie brüllte fast durch das ganze Schloss. "Ich komm ja schon...". Ich zog meine weißen Schuhe Halbschuhe an und ging mit großen, dennoch wackeligen Beinen nach draußen in den riesigen Schlossgarten.
Draußen angekommen, sah ich viele Gärtner, die Rosen schnitten. Allerdings machten viele "Pause" und gafften Ardelia an, was sie zu ihrem Vorteil nutzte und ein wenig "flirtete". Allerdings wusste sie nicht, dass viele junge Männer, dennoch über 20, sich über sie lustig machten. "Geh schon mal zur Bank, Theodora und such dir die schönsten Gänseblümchen aus. Ich komme gleich." Theodora nickte und rannte zur Bank und pflückte und pflückte. "Ihr werdet fürs Hecken schneiden und nicht für glotzen bezahlt!", gab ich mit ruhigem, dennoch strengen Ton an die verdutzten Gärtner. "Verzeiht, Euer Hoheit.", knurrte einer der Gärtner mit zusammen gebissenen Zähnen. Ich lächelte mit zusammengekniffenen Augen. Jeder Gärtner wusste: "Wenn Blicke töten könnten." Es war nicht so, dass ich fies, ungerecht oder so wäre. Ich war allerdings gegenüber denjenigen, die ich nicht besonders gut kannte oder mochte, etwas kühl. Jedoch zu denen die ich sehr gut kannte und mochte, herzlich und gerecht. Fröhlich und lieb. Das sagte zumindest meine Mutter. Und sie hatte mit allem Recht, auch, dass sie den Winter nicht überleben würde. Und es war so.
"Was sollte das, Nasilia?", schnauzte Ardelia, als sie sah, dass ihr kein Gärtner auch nur ein Blick zu warf. "Wenn du wüsstest, was sie getan haben, wärst du mir dankbar." "Du bist so eine Spaßbremse! Du bist doch nur eifersüchtig, dass ich noch in meiner vollen Blüte bin und mir jeder Mann hinterherguckt, während hinter deinem Rücken die Männer sich nur Gedanken machen, was für eine Hexe du bist!", schnaubte Ardelia wutentbrannte aus. "Du hast noch nicht mal einen ordentlichen Busen! Du bist noch keine Frau. Deshalb lachen dich die Kerle aus, du Hühnerbrust! Du verstehst noch nichts von der Liebe und denkst, du kannst jeden mit einem Augenklimpern verzaubern.", gab ich ruhig zurück. Ich wäre vor Wut fast geplatzt. Ardelia wurde feuerrot und überlegte, was sie kontern konnte. Dann grinste sie und kniff ihre Augen zu schmalen Schlitzen zusammen: "Bei Papa klappts ja!". Ihres Sieges sicher, stolzierte Ardelia wie ein Nilpferd davon. Die Gärtner kicherten wieder. Diesmal erwiderte ich nichts. Soll sie sich doch Hoffnung machen. Nicht mein Problem.
Ich sah Theodora schon warten. Sie stöhnte als ich kam. "Sooo alt bist du nun auch wieder nicht, dass du hier ein halbes Jahr brauchst, bist du da bist!", meckerte sie. "Schon gut, Kleine Majestät!", scherzte ich. "Ich musste nur noch was erledigen, ist das genehmigt?" Sie streckte mir ihre rosane Zunge raus und warf mir den Blumen Bündel auf den Schoß. "So wie früher, ja?", gab sie zwinkernd und mit einem Strahlen hervor. "Ja, Hoheit.", grinste ich zurück. Sie setzte sich hinter mich und begann meine Haare mit ihren kleinen Fingern, sanft durch zu kämmen. Dann begann sie langsam, aber voller Sorgfalt, wie sie es immer tat, einen lockeren Bauern Zopf zu flechten. Ich flocht geschickt und schnell, 2 Blumen Bänder und gab eines Theodora, um es in meine Haare zu stecken. Dann kam sie vor zu mir und ich steckte ihr das Blumen Band in die Haare. Ich war fast fertig, als sie auf einmal aufsprang. Ihre ganze Frisur war damit zerstört. "Schau mal wer da kommt!", rief Theodora aufgewühlt und rannte an den Zaun, wo 2 Männer mit silberner Rüstung auf weißen Pferden, vorbei ritten. Der linke war der Kleinste. Er hatte schwarze, lockige und verwuschelte Haare und braune Augen. Der rechte hatte braune Augen, die ihm über die Schultern hingen. Der in der Mitte, ... Er war ein Traum von einem Mann. Er hatte rötlich - blonde Haare und verführerische grüne Augen. Er war etwa so groß wie ich und sah mich direkt an. Er lächelte und ich drehte mich schüchtern und verlegen weg. Hinter ihnen war noch eine ganze Armee mit über 1.000 Soldaten. Theodora bekam immer größere Augen. Ich tat so als würde ich das alles gar nicht bemerken und schaute auf das zerrissene Blumen Band von Theodora.
"Was hast du auf einmal?", kam Theodora kichernd wieder zu mir, als die Männer und die Soldaten weg waren. Sie hatte wohl mein Gesichts Ausdruck bei den Männern gesehen. Ein bisschen gerötet waren meine Wangen auch noch. Na ja ... nicht nur ein bisschen. Es schrie förmlich heraus: "Hallo! Ich bin Nasilia und finde dich total süß!". Ich träumte noch ein wenig, als ich wieder in meine reale Welt zurückkam, weil Theodora ungeduldig geschnipst hat. "Was?", fragte ich erschrocken. "Was ist los mit dir?", fragte sie verwundernd. "Nichts. Was soll sein?", stellte ich mich dumm. "Hallo? So hast du noch nie geguckt, als du die Männer angeschaut hast. Vor allem, als der in der Mitte dich angelächelt hat. Bist du etwa verliiiiiebt?", gluckste Theodora und sang die ganze Zeit im Kreis umher springend: "Nasilia ist verliebt. Nasilia ist verliebt." "Hör auf, Theodora. Ich bin nicht verliebt!". "Na klar! Und ich bin eine Gans!", sagte Theodora sarkastisch. "Ja manchmal schon.", gab ich kichernd zurück. "Hey!", stieß Theodora aus. "Ich bin keine Gans!", sagte sie beleidigt. "Aber du hast es selber gesagtl...", lachte ich. "Komm. Wir gehen jetzt rein, Vater sucht uns bestimmt schon."

"Eure Hoheiten. Wo kommen sie denn her? Etwa aus dem Garten?", fragte Helga Theodora und mich, als sie uns entdeckte. Sie strahlte, weil ich mal wieder nach so langer Zeit draußen war, dennoch sah man ihre Besorgnis, da wir spät dran waren. "Ja. Wir beeilen uns jetzt auch mit dem umziehen!", versprach ich. "Wissen Sie, Helga, warum wir so lange im Garten waren? Weil Nasilia dem einem Ritter schöne Augen ge..." Ich hielt Theodora den Mund zu. "Wir sind spät dran, wir sollten keine Zeit verlieren!", gab ich schnell zurück. Theodora biss mich. "Au!", stieß ich hervor und Theodora lachte nur. Ich wies sie mit strengem Blick zurecht und Helga starrte das Schauspiel mit verdutztem Blick an. Ich ging schnell in mein Zimmer und Helga schob Theodora in ihres, um sie fertig zu machen.
In meinem Zimmer standen schon die Zofen mit dem Kleid für gleich. "Schnell. Setzt euch, Majestät. Wir haben viel zu tun und wenig Zeit!" Ich setzte mich auf den Stuhl und alle 4 Zofen fummelten an mir rum. 2 lösten das Blumen Band aus meinen Haaren, die anderen schminkten mich und parfümierten mich ein. Dann halfen sie mir in das glamouröse Kleid, was sie finden konnten, legten mir eine Goldklette an und ein paar dazu passende goldene Ohrringe. Sie hatten in der Mitte blaue Diamanten, wie auch die Kette, allerdings hatte diese nur in der Mitte einen großen Stein. Ich zog noch hohe, gold, silberne Schuhe an, die natürlich zum Kleid passten. "Los beeilt euch, Hoheit. Euer Vater ist schon sehr ungeduldig!", rief mir eine Zofe hinter her, als ich aus dem Zimmer stürmte. Eine andere sagte nur, dass ich auf die Frisur aufpassen solle und wiederum eine andere sagte, ich solle versuchen nicht umzuknicken.

"Wo wart ihr so lange, Nasilia und Theodora?", wies uns unser Vater streng zurecht, als wir in den Saal stürmten, wo schon eine Menge Leute auf uns warteten und wir uns in der richtigen Reihenfolge neben unseren Vater stellten. Ardelia stand schon brav da und schaute mich mit heimtückigen Blicken an. "Wir...", begann ich doch ich wurde mit einem "Schtt!", von meinem Vater unterbrochen. Ich verdrehte die Augen. Die Tür ging mit Schwung auf und die 3 Männer, die wir im Garten sahen. Ich wurde wieder rot, als ich den Mann in der Mitte sah. Ich sah im Augenwinkel Theodoras Grinsen. Und ich wurde immer roter...
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1421082504
Jack and the Giants - Alles ist schwer, wenn ma...
Jack and the Giants - Alles ist schwer, wenn ma...
"Schau mal wer da kommt!", rief Theodora aufgewühlt und rannte an den Zaun, wo 2 Männer mit silberner Rüstung auf weißen Pferden, vorbei ritten. Der linke war der Kleinste. Er hatte schwarze, lockige und verwuschelte Haare und braune Augen....
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2015-01-12
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Fluch der Karibik

Kommentare (7)

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....... (98098)
vor 605 Tagen
Wannn kommt endlich der nächste teil?????????
Ewaaaan (12550)
vor 689 Tagen
Richtig cool! Wo wann gehts weiter?
Jane Sparrow (84247)
vor 834 Tagen
Ich habe es noch nicht ganz gelesen kommt da aber am ende noch was mit Fluch der Karibik raus 😇
elli (16199)
vor 962 Tagen
Ich finde deine ff richtig gut :) weiter so!
ToniCit2000 (40172)
vor 976 Tagen
Das hat das einfach so eingestellt. Ich hab versucht, Fluch der Karibik wegzzumachen, habs aber nicht gefunden. Das mit den Braunen Augen hab ich eigentlich schon geändert aber das hats irgendwie nicht gespeichert!
;)
MagJac25 (12095)
vor 979 Tagen
In der Beschreibung steht "der andere hatte braune Augen, die ihn über die Schultern hingen" Klingt schmerzhaft ;)
Was hat das mit Fluch der Karibik zu tun?;)
ToniCit200 (40172)
vor 981 Tagen
Hallo :) Ich würde mich sehr über Feedback's freuen, zumal das auch meine 1. Geschichte war und ich Ewan McGregor einfach HIMMLICH finde. In der Zusammenfassung wollte ich nicht wirklich etwas über die FF sagen, sondern eine Textstelle nehmen, wo dann der Leser ein wenig "neugierig" wird, was danach passiert (zumindest ist das bei mir immer der Fall) Lange Rede Kurzer Sinn: Soll ich weiter schreiben? Was kann ich verbessern,... Dankee ;* & LG ToniCit2000