Nur das Innere zählt 4

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1 Kapitel - 903 Wörter - Erstellt von: Fantasy girl - Aktualisiert am: 2015-01-10 - Entwickelt am: - 1.508 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Na? Neugierig wie es mit Legolas weiter geht? Dann brav lesen. Und ich freue mich natürlich über Kommentare ;)

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    Kapitel 4


    Rettung

    Legolas' Sicht:

    Ich hatte das Gefühl, das mein Körper zu Eis geworden war. Die Kälte zog sich bis unter meine Haut und mittlerweile konnte ich nicht mal mehr meine Arme heben. Geschweige denn meine Beine. Sie schienen zu Eis geworden zu sein.
    Diese Lichtung sollte mein Grab werden.
    Das spürte ich.
    Es war unmöglich, dass mich jetzt noch jemand finden würde....
    Mein Herz hämmerte nicht mehr so schnell vor sich, wie Vorhin. Mein Atem wurde schwächer.

    Aber mit einem Mal kehrten meine Sinne wieder zurück. Ich wusste nicht, ob das eben nur Einbildung gewesen war, oder ob es Realität gewesen war. Aber meine Ohren spielten mir normalerweise keine Streiche.
    Da war es wieder. Eine Stimme. Sie war weit weg. Sie war leise. Aber sie war da. Und sie rief seinen Namen. Ich hörte sie trotz des Regens, der keine Spur nachgelassen hatte.
    "Legolas"
    Mein Herz beschleunigte sich. Auch mein Atem ging schneller. Jemand war hier!. Aber wer? Freund oder Feind? Aber ein Feind würde wohl kaum seinen Namen rufen.
    "Legolas"
    Ich konnte die Stimme nicht erkennen. Aber ich begann unruhig zu werden. Was, wenn derjenige, der mich rief, mir wehtun wollte, oder mir noch mehr schmerzen machen wollte?
    "Legolas"
    Die Stimme war plötzlich nah gekommen. Und sie schrie meinen Namen besorgt auf die Lichtung. Dann knackten Zweige. Jemand rannte über die Lichtung. Meine Lebens Sinne kehrten zurück.
    "Legolas, mellon nin, was ist passiert? Bist du schwer verletzt?" rief die Stimme besorgt.
    Ich hatte diese Stimme schon oft gehört. Aber mir fiel nicht mehr ein, zu welcher Person diese Stimme gehörte.
    "Legolas? Sprich mit mir! Bitte!" rief die Stimmen.
    Dann spürte ich zwei Hände, die sich mir auf die Schultern packten.
    In diesem Moment reagierte mein Körper in Sekundenschnelle. Ich konnte meine Arme und Beine wieder bewegen. Ich entriss mich dieser Plötzlichen Berührung und krabbelte rückwerts. Weg von dem Fremden. Panik brach in mir aus. Ich wusste nicht mehr was ich tun sollte.

    "Legolas, ganz ruhig, mellon nin. Ich bin es, Aragorn" rief die Stimme.
    Ich erstarrte. Ja, diese Stimme...sie gehörte Aragorn... Meinem Freund.
    "A...Ara...gorn...?"
    Meine Stimme war ängstlich und sehr rau.
    "Ja, Legolas, ich bin es. Sag mir, was ist passiert. Bist du schwer verletzt? Du bist voller Blut" sagte Aragorn.
    Erneut legte sich eine Hand auf meine Schulter. Doch dieses mal zuckte ich nicht zurück.
    "Ich.. Aragorn, ich... Sehe dich nicht. Nichts. Nur schwarz. Keine Lichtung... Keine... Bäume. Die Warge, sie kamen... Sie kamen in der Dunkelheit...."
    Meine Stimme stockte immer weiter. Eine Träne rollte mir über die Wange. Das spürte ich deutlich, da sie heiß war. Und nicht so kalt wie der Regen.
    Einen Moment war Stille.
    Dann spürte ich, wie zwei Arme mich einigermaßen Aufrichteten und mich Umarmten. Eigentlich war ich nicht der Typ für Umarmungen. Aber es war kalt, ich sah nichts mehr, ich hatte Angst....

    "Ganz ruhig, Mellon nin" sagte Aragorn leise zu mir, während er mich fest an sich drückte. Meine Hände hingen Schlaf an meinem Körper und ich spürte, wie ich innerlich ruhiger wurde.
    "Ich werde dich nach Bruchral bringen. In Sicherheit. Hörst du, mellon nin? Elrond wird dir helfen. Du wirst bald wieder sehen können" murmelte Aragorn mir ins Ohr.
    Ich versuchte zu nicken.

    Eine Weile saßen wir so da. Ich in den Armen meines Freundes. Der Regen fiel auf uns herab und ich fühlte mich seit Stunden zum ersten mal wieder Geborgen.

    "Komm, Legolas. Ich bring dich hier Fort. Er stand auf und ich versuchte mich mit seiner Hilfe auf du Beine zu ziehen. Es klappte such einigermaßen. Stehen konnte ich nur mit Hilfe. Aber ich wusste, das ich kein schritt laufen könnte. Das war aber auch zum Glück nicht nötig. Denn keinen Augenblick später spürte ich das Fell eines Pferdes neben mir. Aragorn half mir auf dessen Rücken Wobei er mich eher hinauf setzte. Dann setzte er sich hinter mich. Legte eine Hand um meinen Oberkörper um mir halt zu geben. Dann setzte sich das Pferd in Bewegung. Ich spürte wie es rannte. Ich spürte den regen. Ich spürte meine Rettung hinter mir. Ich war gerettet....

    Meine Sinne wurden wieder unschärfer. Mein Kopf sank auf Aragorns Schulter. Mein Atem wurde langsamer.... Und ich sank in einen tiefen Schlaf....

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