Maybe - Kapitel 3

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2 Kapitel - 1.935 Wörter - Erstellt von: Nikau - Aktualisiert am: 2015-01-09 - Entwickelt am: - 1.459 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wie wird es für dich weiter gehen? Welchen Gefahren wirst du trotzen und welchen Überraschungen entgegen schauen müssen?

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    Stumm läufst du in der Menschenmenge in Richtung Helm's Klamm. Deine Gedanken hängen irgendwo zwischen deiner Familie, deinem Dorf, Gandalf, Grima's Bemerkung und deinen Kräften. Du suchst irgendwelche Verbindungen der einzelnen Themenbereiche zu finden und genau das bereitet dir Kopfschmerzen. „Worin besteht die Logik ein ganzes Dorf abzufackeln, nur um eine einzelne Person zu töten?“, fragst du dich. „Es gibt keine.“, antwortet eine Stimme hinter dir. Verwirrt drehst du dich um und blickst in Aragorn's Gesicht. „Was meint ihr?“, fragst du jenen nun. „Die Antwort auf eure Frage, bezüglich der Logik des Dorfes abrennen.“, schmunzelt er. Oh Verdammt. Hast du etwa laut gedacht? Anscheinend schon. Um die etwas peinliche Stimmung zu überbrücken gehst du auf das Gespräch ein: „Ähm…Ja. Zu dieser Ansicht bin ich auch gekommen. Aber, warum wird es trotzdem getan?“ „Also wenn ihr von eurem Dorf sprecht. Ich denke es war ein Orküberfall. Ihr erzähltet nämlich, dass euer Bruder bei so einem Überfall starb. Diesbezüglich sind Orks bei euch in der Region nicht so üblich…gewesen.“, antwortet dir der Waldläufer. Dir ist sein Zögern, bei dem Wort ‘gewesen‘ aufgefallen. Traurig blickst du ihn an: „Aber auch wenn es Orks waren, haben sie aus einem Befehl heraus gehandelt. Orks sind nicht dafür bekannt, dass sie geordnet zusammen arbeiten können. Sie führen meistens Befehle aus. Und auch, wenn es tatsächlich ein Orkangriff war, der von Orks geplant war. Woher weiß Grima dann, von diesem Angriff?“ In diesem Moment kam dir die Erkenntnis. Grima arbeitet für Saruman. Und Saruman befehligt eine große Truppe Uruk-hais und Orks. Außerdem hat er einst dem weißen Rat angehört. Genauso wie Gandalf. Dementsprechend wusste er wahrscheinlich auch von der Prophezeiung, wie Gandalf, sie nannte. Und Grima wusste von dem Überfall. Also hat Saruman höchst wahrscheinlich diesen Überfall angeordnet. In diesem Moment hört ihr Legolas schreien, dass ihr von Wargen angegriffen werdet. Du willst schon anfangen zu Legolas zu rennen, um ihm zu helfen, als du von Aragorn zurück gehalten wirst. „Ein Schlachtfeld…“, setzt er an. „Ist nichts für eine Frau? Sagt wer!“, antwortest du ihm zischend, „Ihr könnt mich nicht aufhalten. Ich werde kämpfen.“ Mit diesen Worten drehst du dich schwungvoll um, wobei deine Haare Aragorn ins Gesicht peitschen. Mit langen Schritten rennst du auf Legolas zu, wobei du dein Schwert ziehst. Du siehst nicht, wie Aragorn dir noch einen Moment nach schaut und dir dann hinterher rennt. Bei Legolas angekommen stürzt auch schon der erste Warg samt Ork auf dich zu. Du rennst auf ihn zu und kurz vor dem Aufprall lässt du dich auf die Knie fallen und rutschst unter ihm hindurch. Dabei hebst du dein Schwert so, dass der Warg aufgeschlitzt wird. Verblüfft gibt jener noch ein letztes Jaulen von sich, als er auch schon tot umfällt. Der Ork blickt dich wütend an und kommt mit einem Grunzen auf dich zu. Schnell enthauptest du ihn und schaust dich auf dem Schlachtfeld um, um die Lage zu überblicken. Du siehst, wie Warge, Orks und eure Männer kämpfen und sterben. Du bist traurig und wütend gleichzeitig. Warum gibt es all dies Leid, fragst du dich. Jede Familie die heute Abend ein Familienmitglied weniger hat wird trauern und die anderen mit ihr, da auch sie einen guten Freund verloren haben könnten. Auch falls ihr diesen Kampf ‘gewinnen‘ solltet, würde nicht gefeiert werden. Die Wut überwiegt und du fühlst dich, als würdest du explodieren. Du legst deinen Kopf in den Nacken und schreist. Aus deinen Händen sprühen Funken und um dich herum bildet sich eine Wand aus stark rotierender Luft. Kurz gesagt: Du stehst in einem Wirbelsturm. Deine Sinne sind geschärft und du nimmst alles sehr, sehr deutlich war. Aus einer Inneren Eingebung folgend richtest du deine Hand auf einen Ork samt Warg, der gerade einen am Boden liegenden Mann bedroht. Aus deiner Hand fliegt ein Feuerstrahl, der beide Ungetüme sofort verbrennen lässt. Der Mann schaut sich verwirrt nach seiner Rettung um . Als er dich erblickt scheint er verwirrt und etwas verängstigt, steht aber dennoch auf, um weiter zu kämpfen. So fegst du durch die Kämpfenden und erledigst einen Warg nach dem anderen. Es macht dir sogar Spaß die Orks zu töten. Du bist für sie unerreichbar, da sie von dir weggeweht werde, sobald sie dir auch nur einen Tick zu nah kommen. Nach einiger Zeit findest du keinen Ork oder Warg mehr und lässt den Wirbelwind verschwinden. Mit seinem Verschwinden spürst du eine große Müdigkeit, welche von dir Besitz ergreift. Aus nun müden Augen siehst du Legolas an der Klippe stehen. Mühsam schleppst du dich zu ihm. „Was ist passiert?“, fragst du ihn unter großer Anstrengung. Legolas zeigt dir nur stumm Arwen's kette, welche er wohl gefunden hat. Dein vernebelter Verstand registriert nur noch, dass etwas mit Aragorn geschehen sein muss, als auch schon alles um dich schwarz wird…

    Als du deine Augen wieder aufschlägst liegst du auf etwas weichem und dein ganzer Körper schmerzt. Stöhnend setzt du dich auf und erkennst die Mauern, die um dich herum sind. Du bist anscheinend in einer Festung. Wahrscheinlich Helm's Klamm. Aber wie bist du dorthin gekommen? Erinnern kannst du dich nicht mehr. Das letzte an das du dich erinnern kannst, ist ….Legolas, der Aragorn‘s Kette in der Hand hält und an der Klippe steht. Wenn Aragorn tatsächlich dort hinunter gestürzt ist…. Die Welle aus Schmerz, die dich plötzlich übermannt zwingt dich, dich zurück in die Kissen fallen zu lassen. Aragorn kann nicht tot sein. Er darf nicht! Nicht Aragorn. Mühsam rappelst du dich auf und begibst dich auf die Suche nach einem der Gefährten.
    Nachdem du an vielen verstörten Menschen, jung und alt, mit Waffen vorbei gehastet bist findest du letztendlich Legolas und Gimli. „Aragorn….Wo?“, fragst du etwas abgehackt. Legolas schaut dich nicht an. Genauso wenig wie Gimli. Beide finden den Boden sehr interessant. Aber das Schweigen der Beiden genügt dir. Zum 2. Mal innerhalb kurzer Zeit lässt dich der Schmerz zusammenklappen. Noch dazu kommt ein plötzlicher Schwindel. Du kannst dich nicht mehr auf den Beinen halten und Legolas fängt dich kurz bevor du auf dem Boden aufschlägst auf. „Elenia. Ist alles in Ordnung mit euch?“, hörst du ihn. Deine Sicht verschwimmt und auf einmal stehst du an einem Flussufer. Ein paar Meter von dir entfernt liegt… Aragorn. Ungläubig machst du einige Schritte auf ihn zu. Als du vor ihm stehst gehst du in die Knie um seinen Puls zu fühlen. Nach einigen Sekunden fühlst du ihn. Schwach, aber existent. Freudig rüttelst du ihn an den Schultern und streichst ihn übers Gesicht. Immer und immer wieder. Du hältst es nicht mehr länger ihn so reglos zu sehen. Deshalb gibst du ihm einen nun ja…nicht ganz so leichten Klaps auf die Wange. Hustend wacht er auf. Blinzelnd schaut er dich an:„Elenia… Was machst du hier? Und wie bist du hier her gekommen?“ Bevor du antworten kannst kommt wieder der seltsame Nebel vor deine Augen und du siehst nur noch, wie Aragorns's Pferd kommt und ihn an stupst. Dann wird alles schwarz um dich. Als du deine Augen wieder aufschlägst blickst du in die Eisblauen Augen von Legolas. „Geht es euch gut?“, fragt dich jener besorgt. „Ist schon in Ordnung. Mir geht es gut. Mir war nur ein bisschen schwindelig. Aber was viel wichtiger ist…“, antwortest du ihm. Doch genau in dem Moment, als du den beiden von Aragorn erzählen willst kommt Eowyn und zieht dich an sich. Mit bebender Stimme flüstert sie: „ Elenia. Ich bin so froh, dass du noch lebst. Wir dachten schon, du würdest sterben. Als man dich hergebracht hat warst du total bleich und dein Herz hat nur noch schwach geschlagen. Es ist eigentlich ein Wunder, dass du noch lebst.“ Verdattert erwiderst du ihre Umarmung. Doch plötzlich streckt Eowyns dich von sich und sagt mit nun bestimmter Stimme: „Aber warum läufst du schon wieder hier herum? Du bist noch nicht wieder ganz in Ordnung und du könntest zusammenbrechen. Und wenn du dann schlecht auf den Stein aufkommst… Ich will's gar nicht wissen. Ich bring dich zu den anderen Verletzten, damit du dich ausruhen kannst.“ Hinter Eowyns Rücken können sich Legolas und Gimli nur schwer das Lachen verkneifen, weshalb Gimli schon rot angelaufen ist. Du willst Eowyn gerade erklären, dass es dir gut geht und du dich nicht ausruhen musst, als sie dich auch schon mit sich zieht. Wütend schaust du die beiden Jungs an, da sie noch nicht einmal auf die Idee kommen dir zu helfen. Also fügst du dich kurz deinem Schicksal und gehst mit Eowyn mit. Innerlich wartest du aber darauf, im geeigneten Moment abzuhauen, um Legolas und Gimli deine ‘Vision‘ von Aragorn zu erzählen. Als Eowyn und du im Lager der Verwundeten ankommt, weist sie dir eine Liege zu, auf der du dich ausruhen sollst. Du legst dich also hin und beobachtest die Menschen um dich herum. Manche haben gewisse Körperteile einbandagiert oder offene Wunden, um die sich einige Frauen kümmern. Als du nach links schaust siehst du den Mann, den du während dem Kampf gerettet hast. Du lächelst ihn freundlich an. Er schaut dich seltsam an, bevor er das Lächeln zögernd erwidert. „Darf ich euch etwas fragen?“, fragst du den Mann zögernd. Er nickt verhalten. Also fragst du ihn: „Was ist passiert?“ „Also, wenn ihr wegen dem Kampf fragt…Wir konnten dieses verfluchte Orkpack zurück schlagen. Leider haben wir einige Verluste gemacht und wie ihr sehen könnt sind viele verletzt.“, antwortet er dir mit gesenktem Blick. Du verstehst, dass er nicht weiter mit dir reden will und beendest das Gespräch. Danach willst du noch mit einigen anderen reden. Einerseits, um Informationen zu bekommen aber andererseits, um deine Furcht, dass Aragorn vielleicht doch ist. Jedoch reagieren alle Männer gleich, wenn du mit ihnen reden willst. Sie geben dir nur wenige und knappe Informationen und blicken dich nicht an. Nach einiger Zeit wird dir das Ganze zu doof und du verlässt das Krankenlager. Aber nicht ohne zu schauen, ob Eowyn gerade in der Nähe ist. Du spazierst also zum 2. Mal an diesem Tag an verzweifelten Männern vorbei. Die gedrückte Stimmung greift auch auf dich über und du überlegst dir gerade, ob du nicht vielleicht doch lieber zurück zum Krankenlager gehen solltest, also du dir bekannte Stimmen hörst…

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    So. Das ist nun endlich das 3. Kapitel. Tut mir Leid, dass es so lange gedauert hat, aber es war ziemlich viel los bei mir und ja.....
    Entschuldigt bitte diverse Handlungs- oder Zeitfehler:)
    Na denn...man sieht sich(oder schreibt oder was auch immer)

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