Freier Fall - alternatives Ende

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1 Kapitel - 1.826 Wörter - Erstellt von: Mineza - Aktualisiert am: 2015-01-09 - Entwickelt am: - 1.497 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Alternatives Ende zum Film "Freier Fall" bzw. Fortsetzung zu einem dadurch anderen Ende.
Für alle, die den Film gesehen haben und das Ende auch so schade fanden und/oder zur Fraktion ‚WIR-WOLLEN-EIN-HAPPY END! ‘ gehören und natürlich allen anderen, die einfach gerne Slash Fictions lesen.

1
Er hatte einen Fehler begangen. Einen großen. Nein, nicht dass er sich in Kay verliebt hatte und mit diesem die – zumindest für ihn – neuen Erfahrungen genossen hatte, es war die Tatsache, ihn wegzuschicken.
Kay hatte sich nach ihrem gemeinsamen Lehrgang auf sein Bezirk versetzen lassen, um ihm nahe zu sein, um ihre Affäre fortzuführen. Er hatte sich zusammenschlagen lassen, weil er offen zu seiner Homosexualität stand. Und Marc hatte ihn fort geschickt, wie einen ungeliebten Hund, nein, wie eine nervige Katze die immer in den Garten kackt und auf der Windschutzscheibe des Autos herum tapst. Wenn er doch nur zu ihrer Liebe hätte stehen können. Wenn er nicht versucht hätte, bei seiner Familie zu bleiben, obwohl es ihn in Kays Arme zog – wären sie nun glücklich zusammen. Stattdessen hatte er weder seinen Geliebten noch seine Familie. Er hatte gehofft, wenn er erneut zu diesem Lehrgang ginge, an dem sie sich einst – was ihm nun unendlich lange vorkam, obwohl es nur eine sehr kurze Zeit zuvor war – getroffen und lieben gelernt hatten, würde er ihn wieder treffen. Er hatte gehofft, Kay wäre wieder hier, mit der gleichen Hoffnung. Doch als er in ihrem Zimmer, er hatte dafür gesorgt dass es das gleiche wie letztes Mal ist, ankam, war er alleine. Als sie laufen sollten, war da kein Kay, der ihn antrieb. Als er hinterher auf das Zimmer ging, war da niemand. In seiner Verzweiflung lief er erneut los, durch den Wald, auf dessen Weg ihr erster sexueller Kontakt stattfand. Zugegeben, damals war er nicht sehr davon begeistert gewesen, dass Kay ihm einfach mitten auf dem Waldweg, wo jederzeit jemand vorbei kommen könnte, womöglich auch noch ein anderer Teilnehmer des Lehrgangs, einen runtergeholt hatte. Er wollte das nicht, so publik, und schon gar nicht von einem MANN. Doch schon dort hatte ein kleiner Teil, den der krampfhaft verdrängen wollte, Kays Berührungen so sehr genossen, dass er schneller kam als es ihm lieb war.
Marc versuchte krampfhaft diese Gedanken aus seinem Kopf zu verbannen, während seine Füße in einem gleichmäßigen Takt dumpf auf dem weichen Waldweg klopften. ‚hier ist es passiert‘ schoss es ihm durch den Kopf, und erneut fuhr dieser schreckliche Schmerz in seinen Brustkorb. Er bereute so sehr, dass er ihn fortgeschickt hatte, doch zugleich war er wütend, dass Kay dieses eine Mal nicht so stur war, seinen Kopf durchzusetzen. Hätte er sich geweigert Marc zu verlassen, würde dieser nicht so leiden, doch in seinem Inneren wusste Marc, dass es allein seine Schuld war und er Kay mehr verletzt hatte, als ihn seine Schuldgefühle trafen.
Tief in seine Schuldgefühle und was-wäre-wenn-Spekulation versunken, joggte er zurück zum Haus, in dem sich ihr, nein jetzt nur noch sein, Zimmer befand.
Dort angekommen blockte er jeden Konversationsversuch der anderen Teilnehmer die ihm auf dem Flur trafen ab, wobei sich diese durch die miese Stimmung die er ausstrahlte in Grenzen hielten.
Schwer seufzend legte er seine Hand auf die Türklinke, um alleine in diesem Zimmer in Erinnerung an ihre gemeinsamen Nächte zu schwelgen, lieber wäre er alleine als mit irgendeinem anderen Idioten, der ihn davon abhielt in seinem Selbstmitleid und seinen Erinnerungen an Kay zu schwelgen.
Als er sie herunterdrückte und die Tür aufstieß, stockte ihm der Atem.
‘Ich muss träumen. Das kann nicht wahr sein‘ In seinem Kopf kreisten die Gedanken ‘Ich muss halluzinieren, ich habe das nicht verdient‘ er fing sich kurz, nur um ein erstauntes und zweifelndes „Kay?“ zu hauchen.
„Überrascht?“ kam es von einem der beiden Betten.
Wie in Trance trat Mark ein, schloss die Tür hinter sich und lief auf Kay zu.
„Du bist zurück gekommen“ stellte er mit zitternder Stimme fest, „Bitte, bitte verzeih mir. Ich war so ein Idiot, dich wegzuschicken. Ich habe nie einen größeren Fehler begangen, bitte, gib mir noch eine Chance“
Kay antwortete nicht, er saß nur da und beobachtete, wie Mark sich abquälte.
Dieser setzte nun erneut an „Ich verstehe wenn du wütend auf mich bist, ich weiß, was ich dir angetan habe. Aber bitte sag irgendwas, bitte, irgendetwas, schrei mich an, sag mir wie sehr du mich nun hasst, irgendetwas. Ich kann verstehen, wenn du mir nicht vergeben willst. Aber bitte, sag etwas und schau mich nicht nur so an!“ verzweifelt blickte er zu Kay. Dieser erhob sich und ging mit versteinerter Miene auf Mark zu. Mark wusste nicht, wie ihm geschah, als er plötzlich unsanft gegen die Wand gestoßen wurde.
Ihre Gesichter waren nur wenige Zentimeter voneinander entfernt, als sich ein beinahe irres Grinsen in Kays Gesicht ausbreitete.
„Ich soll irgendetwas tun, hm? Dann werde ich das jetzt, aber ich habe eine weitaus bessere Idee“ Mit diesen Worten riss er Mark herum, sodass dieser mit dem Gesicht zur Wand stand und eben diese mit weit aufgerissenen Augen anstarrte.
Kay beugte sich etwas vor, sodass sein Mund direkt neben Marks Ohr war und seine Hände fuhren über den Bund der Jogginghose nach vorne, um den Knoten zu öffnen. Dabei wisperte er „Wie wäre es, wenn dein Arsch das für dich gut macht, hm?“
Als Kay ihm, um seine Worte zu unterstreichen, den Hinter tätschelte, fand Mark endlich seine Sprache wieder. „das...das... das heißt... du gibst mir noch eine Chance?“ er drehte leicht den Kopf und blickte verzweifelt und hoffnungsvoll zu gleich in Kays Augen.
„Idiot“ knurrte es in sein Ohr „wäre ich sonst hier?“
Frech grinsend ließ er seine Hände direkt unter Marks T-Shirt gleiten, strich leicht über den Bauch und die Seite des Anderen. Dieser schloss genießend die Augen und lehnte sich gegen Kays Brust. Er drehte seinen Kopf zu Kay und sie versanken in einen innigen und leidenschaftlichen Kuss. Währenddessen begann Kay Marks Shirt nach oben zu schieben, natürlich nicht ohne weiter den Bauch des Anderen dabei zu streicheln. Sie lösten sich kurz voneinander um sich die Shirts über den Kopf zu streifen, dabei drehte sich Mark in Kays Armen um, um diesem in die Augen sehen zu können, bevor sie erneut in einen tiefen Kuss versanken. Kay ließ seine Lippen zum Hals seines Geliebten wandern.
Dieser legte den Kopf in den Nacken, genoss jeder Berührung. Er küsste seinen Hals, zog mit der Zunge eine Spur zum Schlüsselbein. Begann dort die Haut zu küssen und daran zu knabbern. Mark kam ein leises Keuchen über die Lippen, als sein Freund sich an seiner Brust weiter hinab arbeitete.

Kay leckte neckend über Marks Brustwarze, schloss dann seine Lippen um diese und begann daran zu saugen. Er liebte es Mark so zu berühren, seine Haut zu kosten, seine Stimme zu hören, wenn er so verhalten keuchte.
Mark hatte keine Gedanken, sein Kopf war leer, da war nur das Gefühl von Kays Zunge, seinen Lippen. Diese Gefühle hatte er bei seiner Frau, nein nun Exfrau, nie, zumindest nicht in diesem Maße. Er wollte mehr, er wollte unbedingt mehr! Und er wollte es jetzt!
Kay dirigiert ihn Richtung Bett und schubste ihn mit einem verschlagenen Grinsen darauf.
Mark stützte sich gerade wieder auf die Unterarme um Kay zu sehen. Dieser nutzte die Gelegenheit um ihn schnell seiner Jogginghose zu entledigen. Dann krabbelte er schnell auf Mark und fesselte, noch ehe dieser auch nur den Hauch einer Chance hatte sich zu wehren, seine Hände an einer der Bettstangen.
"Was.. Was wird das?" stammelte Mark verwirrt.
"Mal was neues, und nicht dass du mir wieder davon läufst." erwiderte Kay grinsend während er begann seinen Unterleib an Marks deutlich ausgebeulter Unterhose zu reiben.
"Du freust dich aber, mich zu sehen" schmunzelte er, wobei er ein leises Keuchen zur Antwort erhielt.
Allerdings wurde es auch Kay allmählich zu eng in seiner Hose, weshalb er in seiner Bewegung inne hielt, sich erhob und geschwind seine Hose und Unterhose mit einem Rutsch auszog.
Mark zerrte derweil ungeduldig an seinen Fesseln und schon war Kay wieder über ihm und begann erneut seinen Körper zu verwöhnen. Dabei strich er mit einer Hand über die deutlich spürbare Erektion in Marks Unterhose, bevor er auch das letzte Stückchen störenden Stoff entfernte und achtlos in die Ecke warf.
Er spreizte Marks Beine und legte sie auf seine Schultern, unterdessen griff er nach seiner eigenen Hose, die er geistesanwesend in der Nähe gelassen hatte und zog eine Tube Gleitgel heraus. Er ließ den Deckel aufklappen und ließ das kühle Gel auf die, dank der Haltung, einladend vor ihm und gut zugänglich präsentierten Öffnung des Anderen tropfen.
Dieser stöhnte vorfreudig als er das spürte.
"Strafe muss sein" verkündete Kay.
"Wie.. Meinst du das?" fragte Mark, der schon längst nicht mehr zurechnungsfähig war, doch als er statt des erwarteten Fingers gleich die Spitze des anderen spürte, die energisch eindrang, wurde es ihm schlagartig und schmerzhaft bewusst. Er stöhnte laut und schmerzerfüllt auf, als Kay - Marks Leiden völlig ignorierend - sich wieder aus ihm zurück zog und schwungvoll wieder zu stieß.
Doch nach ein paar Sekunden gewöhnte Mark sich daran und fing an, es zu genießen. Ihr Atem ging schwer aber gleichzeitig, als Kay, dem Höhepunkt nahe, beschloss dass Mark seine Strafe hatte und begann seinen Penis zu massieren.
Genießend stöhnte Mark und ergoss sich in Kays Hand. Durch den sich zusammen ziehenden Hintern kam auch Kay nur Sekunden später.
Er zog sich aus ihm zurück und band ihn los, ehe er sich neben ihn aufs Bett fallen ließ und die Decke über sie zog.
Mark schlang daraufhin seine Arme um Kay und bettete seinen Kopf in der Halsbeuge seines Geliebten, und diesmal, das wusste er, würde es so bleiben.
Er würde seinen Kay niemals wieder gehen lassen.

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mIaC ( 73638 )
Abgeschickt vor 360 Tagen
Also für mich ist das zeimlich gut.
Schön geschrieben, gute Idee.
Quali7 ( 27105 )
Abgeschickt vor 660 Tagen
Hört sich irgendwie schön an, aber was wird aus Bettina und vor allem aus dem gemeinsamen Kind. Ein Happy end für Alle kann es in diesem Fall einfach nicht geben.