Nur das Innere zählt 3

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1 Kapitel - 841 Wörter - Erstellt von: Fantasy girl - Aktualisiert am: 2015-01-09 - Entwickelt am: - 1.930 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier ist der 3. Teil. Wenn ihr erfahren wollt, was mit Legolas passiert, dann lest. Ich bedanke mich an diesem Punkt schon mal für die Kommentare der ersten beiden Teile und ich würde mich freuen, wenn ihr auch weiterhin schreibt, wie es euch so gefällt ;)

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    Kapitel 3


    Kopfschmerzen und Mistwetter

    Eine gespenstische Stille lag um mich herum. Meine Ohren, die ohnehin schon sehr gut und sensibel gewesen waren, hörten auf einmal Geräusche, die mir bis jetzt noch gar nicht aufgefallen waren. Ich hörte den Regen, wie er auf die Lichtung fiel und alles durchnässte. Ich hörte den Wind, der durch die Bäume pfiff. Ich hörte mein Herz laut gegen meine Brust schlagen. Meine Hände, die mehr vor Kälte, als vor Angst zitterten, hatten sich in der Erde verkrallt. Ich spürte, dass ich auf der Seite lag. In einer Art Embryo Haltung. Der Schmerz in meinen Augen wurde nicht weniger. Im Gegenteil. Ich hatte das Gefühl, das sich der Schmerz mit jeder Minute, die ich hier lag, versteigerte. Etwas feuchtes, das meine Wange hinab glitt, verriet mir, das ich stark blutete.
    Der Regen wurde stärker. Er durchnässte meine Tunika, meine Hose und mein Umhang. Meine, Früher so seidigen Haare klebten mir im Nacken.
    Ich konnte immer noch nichts von meiner Umgebung erkennen. Nur schwarz, mehr war da nicht. Ich wusste, wenn ich hier bleiben würde, würde es meinen Tod bedeuten. Ich hatte nie Angst vor dem Tod gehabt. Zum einen, weil ich ein Elb war. Ein unsterbliches Wesen, das nicht altern konnte. Und zum anderen, weil ich in meinen 2931 Jahren, die ich nun schon in Mittelerde war, noch nie wirklich verletzt war. Natürlich hatte es einmal den ein oder andren Kratzer gegeben. Aber so schlimm, wie dieses Mal, hatte es mich bis jetzt noch nie erwischt.
    Ich faste einen Entschluss. Da mich hier niemand finden würde, wollte ich aufstehen und nach Arod suchen. Denn wenn ich ihn wieder hatte, war ich gerettet. Arod kannte den Weg nach Bruchtal. Er würde mich dorthin bringen. Er würde mich retten. Aber so treu und liebenswürdig Arod auch war. Er war ein Pferd der Menschen. Und das bedeutet, er hatte Angst. Angst vor dem Tod. Er war geflohen.
    Ich versuchte aufzustehen. Aber als ich mich schon fast aufrecht hin gesetzt hatte, fing mein Kopf an, schmerzhaft zu pochen. Immer schneller und lauter pochte es. Ich hatte bis zu diesem Tag nicht gewusst, was Kopfschmerzen bedeutet. Aber nun wusste ich es. Die schmerzen wurden stärker und zwangen mich wieder auf die matschige Erde. Ich konnte es zwar nicht sehen, aber ich fühlte wie meine Kleider und wahrscheinlich auch ich selbst, voller Schlamm waren.
    OK, so komm ich nicht weiter, dachte ich mir. Aber das Denken verpasste mir ebenfalls starke Schmerzen im Kopf. Und so konnte ich nichts machen. Ich konnte nur hier liegen, und warten, bis mich jemand fand....

    Sicht Aragorn:

    Der Regen schreckte Werder mich, noch mein Pferd Brego ab. Ich war auf der Jagd. Ich wollte ein paar Hasen erlegen, die ich dann nach Bruchtal bringen wollte. Seit gut einer Woche war ich wieder in Bruchtal bei Elrond. Ich wollte eine kleine Pause von meinem Königsjob machen.
    Ein Blitz über mir riss mich aus meinen Gedanken.
    "Ich glaube, mellon nin (mein Freund) das sich unsere Beute schon längst verkrochen hat. Komm, reiten wir zurück" sagte ich zu Brego und wir machten uns auf den Rückweg.
    Doch auf einmal, sprang aus einem Gebüsch ein riesiges Tier hervor. Es bäumte sich auf und bei genauerem Hinsehen, erkannte ich, dass es ein Pferd war. Brego scheute und wieherte verängstigt. Aber ich sah, dass mir das Pferd, welches ein Schimmel war, gar nicht so fremd war. Es war Arod. Der Hengst meines Langjährigen Freundes Legolas.
    "Ho, Arod. Was hast du?" rief ich. Arod sah schrecklich aus. Sein Körper war voller Schlamm, und blutiger Kratzer. Ich sprang von Brego und versuchte das völlig verängstigte Tier zu beruhigen, indem ich es an seinem Kaputten Halfer festhielt und sanft auf ihn einsprach. Aber das war nicht so leicht. Mit ein paar Elbischen Worten schaffte ich es allerdings.
    "Wo ist Legolas? Wo hast du meinen Freund gelassen?" fragte ich den Schimmel. Arod entriss sich meinen Händen und stürmte davon. Ich sprang schnell wieder auf Bregos Rücken und folgte Arod, der mich immer weiter in den Wald hinein führte.

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