Nur das Innere zählt 2

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1 Kapitel - 805 Wörter - Erstellt von: Fantasy girl - Aktualisiert am: 2015-01-07 - Entwickelt am: - 1.541 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Das zweite Kapitel meiner kleinen Legolas Story.

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    Kapitel 2


    Schicksalsschlag

    Meine Dolche bohrten sich in die Körper zweier Orks, die dann schreiend auf den Boden sanken und dort reglos liegen blieben. Im selben Moment sprang einer der Warge von hinten auf mich zu, mit dem Ziel, seine Zähne in meinem Genick zu versänken. Aber daraus wurde nichts. Wie ein Blitz hatte ich mich umgedreht und dem Monster einen Dolch ins Herz gestoßen.
    Mein Kampf gegen die Warge und gegen die Orks verlief in den ersten Minuten ohne große Probleme, aber als 10 weitere Orks aus den Gebüschen sprangen, merkte ich, dass meine Lage immer misslicher wurde.
    Über mir begann es zu donnern.
    "Nicht doch. Jetzt auch noch ein Gewitter?" dachte ich mir genervt. Und vergrub meinen Dolch in der Brust eines Orks.
    Ein kurzer, aber intensiver Schmerz durchzuckte mein Arm. Aus einem Reflex heraus riss ich meine Dolche herum und traf einen Ork. Ein kurzer Blick auf meinen Unterarm sagte mir, dass es nicht so schlimm war. Aber dieser kleine Kratzer war der Anfang einer großen Katastrophe. Ein Zweiter Kratzer an meiner Wange folgte. Ein Dritter, dieses Mal ein tieferer, erschien auf meiner Schulter. Ich hörte den Regen, noch bevor er meine Haut berührte. Zuerst waren es nur wenige Tropfen. Aber sie veränderte sich bald zu einem strömenden Regen. Die Wiese, auf der ich mein Lager errichtet hatte, wurde matschig. Das erschwerte mir den Kampf mit den Orks.

    Und es geschah in jenem Moment, als ein Blitzt am Himmel zuckte, das ein Ork in einem Hohem Tempo auf mich zu gerannt kam, mit seinem Messer auf mein Gesicht sprang und zustach. Der Schmerzensschrei, der nun durch die Lichtung halte, kam von keinem anderen als mir selbst. Ich presste die Augen fest zusammen, fuchtelte mit meinen Dolchen im Kreis herum und versuchte meine Umgebung zu erkennen. Aber da war nichts. Keine Wiese, keine Bäume, keine Orks, kein Lagerfeuer und keine Warge. Nur Schwarz. Der Schmerz in meinen Augen wurde stärker. Ich lies meine Dolche fallen, da meine Hände zitterten. Dann taumelte ich rückwärts. Ich wusste nicht mehr, wo Süden oder Norden war. Ein Schwindelgefühl trat in meinem Kopf. Ich faste mir mit einer Hand an den Kopf und spürte Blut. Kraftlos sank ich zu Boden. Das Lachen der Orks hallte auf der Lichtung. Hallte in meinem Kopf.
    "Na so was" rief einer der Orks, "da haben wir wohl was sehr empfindliches getroffen, nicht war, Elbling?"
    Die Worte hallten in meinem Kopf. Ich versuchte meine Dolche zu finden, in dem ich den Boden mit meinen zitternden Händen absuchte. Aber ohne Erfolg. Immer noch sah ich nichts außer Schwärze um mich herum. Was war hier los? War das eine Teufelei der Orks? Etwas, das den Gegner für kurze Zeit erblinden lässt? Mein Atem ging schneller. Ich verspürte eine Angst wie lange nicht mehr. Was hatten diese Orks jetzt vor. Ich war machtlos. Schutzlos. Und kraftlos. Mein Herz hämmerte laut gegen meinen Brustkorb. Der Schmerz in meinen Augen lies um kein Stück nach.
    Mein Kopf sank kraftlos auf das nasse Gras. Fieberhaft versuchte ich einen Ausweg aus meiner misslichen Lage zu finden. Doch es war zwecklos.

    Eine Klinge an meinem Hals, brachte mich wieder in du Realität zurück.
    "Du bist schwach" halte eine Stimme an meinem Ohr.
    "Du bist... Verletzbar....."
    Die Klinge drückte sich stärker an meinen Hals. Und sie hätte die dünne Haut ohne große Mühe durchtrennt, wenn nicht eine andere Stimme erklungen wäre.
    "Nein, lasst ihn. Er hat genug gelitten. Und er wird noch genug leiden. Immerhin. Er ist wahrscheinlich der Erste Elb, der erblindet ist" knurrte eine Orkstimne.
    Die Klinge an meinem Hals verschwand. Das Lachen der Orks wurde leiser und verschwand irgendwann. Und zurück blieb nur ich. Ich, der vom Regen durchnässt, auf einer patschnassen Wiese im Schlamm lag und nichts von der Umgebung erkennen konnte. Ein fürchterlicher Gedanke kam mir in den Sinn. Was, wenn der Ork recht gehabt hatte? Was, wenn das gar keine Ork Teufelei war, sondern noch viel schlimmer.... Was, wenn ich tatsächlich während des Kampfes erblindet war?

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