Kuraikos Geschichte und Verrat (Naruto-FanFiktion ^-^)

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6 Kapitel - 6.695 Wörter - Erstellt von: PupsPanda - Aktualisiert am: 2015-01-09 - Entwickelt am: - 1.924 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Nya, vielleicht kennt ihr mich schon aus dem Kommentarenfeld, aber hallo erstmal:)
Ich habe mich entschlossen die Geschichte des Charakters, den ich übernommen habe hier aufzuschreiben.
Es geht hier eher um die Vergangenheit und Kämpfe ect. stehen nicht im Mittelpunkt. ^-^

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    1. Kapitel Ein kleines Bündel Leben...... (Zu irgendeiner Zeit in Konoha) Die Nacht war sehr stürmisch und hohe Wolkenberge ließen Blitze herabzuck
    1. Kapitel Ein kleines Bündel Leben......


    (Zu irgendeiner Zeit in Konoha)

    Die Nacht war sehr stürmisch und hohe Wolkenberge ließen Blitze herabzucken. Der Wind war kalt und scharf, der Regen peitschte in das Gesicht der jungen Frau, die ein kleines Baby im Arm hielt. Sie ging gebückt, ihr langer Mantel schleifte am Boden. Mit traurigen Augen hob sie den Kopf zum grollenden Himmel und der Regen lief über ihr hübsches Gesicht, das nur durch die Sorgenfalten getrübt wurde.
    Das Baby in ihrem Arm sah aus als ob es schlief, aber sie wusste es besser. Es hatte die Augen zwar fest geschlossen, doch die langen Wimpern der Kleinen zuckten nervös.
    Mit einem kleinen Lächeln ging die Frau weiter, bis sie an einem Haus ankam. Die Fenster waren Licht durchflutet und die Eingangstür hatte eine kleine Überdachung.
    Behutsam bückte sie sich und legte das kleine Bündel auf die Steinstufen und strich ihr eine dünne gold-braune Strähne aus dem blassen Gesicht. Dann stand sie auf und drehte sich um.
    Kurz schloss die Frau die Augen um nicht zu weinen, blieb aber standhaft und ging weiter.
    Ließ das kleine Bündel zurück auf den Stufen des Hauses.
    Und da regte das Baby sich.
    Es schlug die pechschwarzen Augen auf und fing an zu schreien.

    Rafu lag auf dem Bett, ein Buch in der Hand und eine Lampe neben sich. Draußen war die Hölle los, so einen Sturm hatte er schon lange nicht mehr gesehen.
    Plötzlich horchte er auf, ein Geräusch im Grollen des Gewitters störte ihn. Es hörte sich an wie... Babygeschrei? Was machte ein Baby denn jetzt draußen?
    Er stand auf und knickte weg. Halb fluchend, halb lachend wankte er zur Tür. Da war ihm doch glatt der Fuß eingeschlafen!
    Immer noch grinsend öffnete er die Tür mit einem Knarren und das Grinsen erlosch.
    Ein kleines Baby, in einer gräulichen Decke lag auf den Steinstufen vor der Tür. Es hatte die Arme an sich gepresst und schrie. Die dünnen gold-braunen Haare waren zerzaust und klatsch nass.
    //Wer lässt denn sein Kind bei diesem Wetter hier draußen?//, fragte er sich wütend und beugte sich herunter. Rafu schaute sich nach links und rechts um, konnte aber niemanden sehen. Kurz entschlossen hob er es hoch und trug es herein.
    "Schsch, hier ist es schön warm", murmelte er.
    Langsam beruhigte das Baby sich und streckte einen Arm aus. Lächelnd hielt Rafu ihr den Finger hin und sie umfasste ihn. Ein kleines Glucksen entfuhr ihr und sie öffnete die Augen.
    Beinahe hätte Rafu die Kleine fallen lasse, so erschrocken war er. Die Augen.... pechschwarz, ohne jedes Anzeichen von weiß und so groß... Die kalkweiße Haut und die langen schwarzen Wimpern verstärkten den Effekt noch zusätzlich.
    "Was zum...", sagte er atemlos. Vorsichtig legte er sie auf sein Bett und rieb sich die Augen. Als auch das nichts half, fuhr er sich durchs Haar. Die Schatten um der Kleinen waberten und schienen sie zu umhüllen, während sie lachend nach ihnen schlug.
    //Sie... sie spielt mit ihrem Schatten?//, dachte Rafu, nun vollkommen verwirrt. //Wer ist sie?//

    (4 Jahre später)

    Rafu saß am Tisch und stellte den Teller hin. "Kuraiko?", rief er, "Kommst du Essen?"
    Da watschelte auch schon die 4-jährige Kuraiko herein, auf ihren unsicheren, kleinen Beinen. Sie lachte. "Essm!", rief sie glücklich.
    Rafu lachte ebenfalls. Wie süß seine kleine Kuraiko doch war. Seit jener Nacht, als er sie fand hatte sie sich zu einem fröhlichen, aufgeweckten Mädchen entwickelt. Und der Name, den er ihr gegeben hatte, passte auch hervorragend: Kuraiko, das Kind der Dunkelheit. In der Dunkelheit war sie plötzlich aufgetaucht und seitdem spielte sie mit ihr. Immer öfter sah Rafu sie auf dem Boden sitzen und mit den Schatten spielen. Es war der Wahnsinn. Sobald Kuraiko sie berührte, verwandelte der Schatten sich in alles Mögliche: Einem kleinen Hund, ein kleiner Vogel oder eine Lokomotive. Noch nie hatte er von so etwas gehört, nicht mal bei dem Nara Clan.
    Ächzend hievte Kuraiko sich auf den Stuhl und schnappte sich die Gabel. "Fankuchn!", sagt sie und klatscht glücklich in die Hände.
    "Ja, hier hast du deinen PFANNKUCHEN!", sagte Rafu und betonte das Wort "Pfannkuchen" besonders. Es amüsierte ihn immer wieder, wie Kuraiko manche Wörter aussprach.
    "Gehn wir heute spieln, Papa?", fragte sie mit vollem Mund.
    Rafu zuckte leicht zusammen, wie jedes Mal wenn sie ihn "Papa" nannte. Aber wie sollte er ihr auch erklären, dass er nicht ihr Vater war?
    "Na gut, aber später muss ich noch etwas erledigen, okay?"
    Kuraikos Augen glänzten und sie aß sofort schneller. Bisher war es so gewesen, das Kuraiko lediglich mit ihm und seiner Freundin Mai etwas unternommen hat. Doch Mai war viel unterwegs und langsam musste er auch mal wieder etwas tun. Doch er machte sich Sorgen: Würden die anderen Kinder Kuraiko annehmen? Ihre Augen hatten sich nicht verändert...
    "Fertig!", nuschelt sie durch einen Mund mit Pfannkuchen. Rafu lächelte wohlwollend.
    "Dann komm, wir gehen heute mal auf den Spielplatz."


    Es war ein schöner Sonnentag und die Kinder aus der Nachbarschaft spielten mit dem Ball.
    Das Lachen hallte durch die Straßen und Rafu genoss die frische Luft. Kuraiko zog den Kopf ein. "Ich habe Angst, Papa..."
    "Aber die tun dir doch nichts. Na los, sprich sie an. Bestimmt lassen sie dich mitspielen", erwiderte er. Kuraiko schaute erst zu den Kindern, dann wieder zu ihm und wieder zurück. Rafu lächelte ihr aufmunternd zu, diese war aber sichtlich nervös. Langsam ging sie auf die anderen Kinder zu, die sofort aufhörten den Ball herum zuschießen und sie anstarrten.
    Einige musterten sie sichtlich verstört. Ein Mädchen, das den Ball festhielt, starrte sie mit großen Augen an und ging einen Schritt zurück.
    "Hallo", sagt Kuraiko schüchtern und lächelt leicht.
    Die Kinder sagten nichts, nur ein größerer Junge stellte sich vor ein kleineres Mädchen, als wollte er sie beschützen. Seine Augen funkelten leicht bedrohlich. "Was bist du?", fragte er.
    Rafu sog scharf die Luft ein. Nicht "wer" hatte er gefragt, sondern "was".
    Doch Kuraiko schien das zum Glück nicht bemerkt zu haben.
    "Ich heiße Kuraiko!", meint sie, schon etwas sicherer.
    Die Kinder schwiegen weiter. Rafu atmete tief durch. Sie hatten Angst vor ihr.
    Nein. Nicht vor ihr, sondern vor ihren Augen, die nun geweitet im Licht der Sonne und mit ihrer blassen Haut wie zwei Schwarze Löcher aussahen.
    "Darf... darf ich mitspielen?", fragte Kuraiko vorsichtig. Sie fummelte an ihrem schwarzen Pulli herum und kaute auf ihrer Lippe.
    Der Junge verzog das Gesicht. "Dämon", murmelte er. Das kleine Mädchen hinter ihn krallte sich am T-Shirt von ihm fest und starrte Kuraiko an.
    Da kam eine Mutter heran und nahm einen kleinen Jungen an die Hand. "Wir gehen...", sagt sie leise und zog das Kind weg, mit einem wütenden Blick auf Rafu gerichtet.
    Kuraiko war sichtlich verwirrt und Rafu wusste das er einschreiten musste. "Komm Kuraiko, wir gehen Eis essen, ja?"
    Sie wandte den Blick von den Kindern ab und fing wieder an zu lächeln. "Au ja, Eisss!"

    "Papa?", fragte Kuraiko und steckte sich einen großen Löffel Schokoeis in den Mund.
    "Ja?", antwortete er und betrachtete sie besorgt. Trotz ihrer Begeisterung für Eis, war sie seltsam Still.
    "Warum mochten die anderen mich nicht? Habe ich etwas falsch gemacht?"
    Rafus Herz zog sich zusammen. "Nein, nein. Du warst nur fremd für sie."
    "Aber Papa..."
    "Es ist alle gut, kleiner Panda", sagte Rafu fürsorglich. Sie fing an zu Grinsen, wie immer wenn er sie mit ihrem Spitznamen ansprach. Der krasse Kontrast zwischen ihren Augen und ihrer Haut, der durch ihre schwarze Kleidung noch betont wird, hat ihn dazu verleitet ihr diesen Namen zu geben.
    "Papa, wann kommt denn eigentlich Mai wieder?", fragt sie mit verschmierten Mund.
    Rafu schaute weg. Mai war schon sehr lange auf Mission. Genau genommen fragte er sich das auch. "Bald", antwortete er kurz angebunden.
    Kuraiko gab sich damit zufrieden und löffelte weiter ihr Eis.
    Rafu hingegen war sehr besorgt. Schon lange hatte er nichts mehr von Mai gehört... ihr ging es doch gut?
    Er seufzte.

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    2. Kapitel Etwas zerbricht


    4 Wochen später

    Rafu schloss dich Tür und behielt die Klinke noch etwas länger in der Hand, denn er hatte Angst, sonst zusammen zuklappen. Seine Beine waren weich und er zitterte. Der Informant war so schnell er konnte wieder gegangen, aber Rafu hätte eh keine Fragen stellen wollen.
    Mai war tot.
    Gestorben auf einer schwierigen Schutzmission, von einem unbekannten Räuber getötet, der wenig später von einem Jutsu ihrer Begleiter zerfetzt wurde.
    Schließlich stieß er sich von der Tür ab, torkelte zur Küche und ließ sich auf einen Stuhl plumpsen. Er starrte in die Kaffeetasse vor sich, welche nur noch ganz leicht am Dampfen war. Er hatte ihn sich schon früh gekocht, wurde aber von dem Klingeln der Tür abgehalten.
    Und danach.... danach erinnerte er sich nur noch an einen Satz: "Mai weilt nicht mehr unter uns..."
    Mit trübem Blick starrte er in die Tasse. Das Muster, welches von Schaum entstanden war, verschwamm vor seinen Augen. Er hätte weinen mögen, konnte es aber nicht. Geschweige denn schreien. Er starrte nur in die Tasse und brachte seine letzte Kraft auf um sie zu heben und herunter zu stürzen.
    Der sowieso bittere Kaffee war nur noch lauwarm und hinterließ einen ekligen, fadigen Geschmack im Mund. Es rumorte in Rafus Magen.
    Du Stille wurde plötzlich unterbrochen, durch die Tür, die aufgerissen wurde: Es war Kuraiko. Sie war draußen spielen gewesen, mit ihrer neuen Freundin, Shiori. Sie gehörte zum Uta-Clan, ein Clan mit sehr mächtigem Erbe. Die Kinder wurden schon von klein auf an wie Heilige behandelt. Ihre Fähigkeiten hingen mit einer bestimmten Schrift zusammen, die nur sie beherrschten: Sie kämpften nicht, nein sie schrieben Gedichte. Gedichte, die den Tod brachten. Dabei handelte es sich aber eher um Vorhersagen, und waren unbeeinflussbar.
    Leider hatte der Uta-Clan schon seit längeren Schwierigkeiten, da es wohl einem Mitglied gelungen war ohne Vorhersage jemanden zu Töten. Genauere Umstände wusste Rafu nicht und er wollte es auch nicht wissen. Shiori war ein nettes Kind und das reichte ihm.
    "Papaaa!", rief Kuraiko glücklich und sauste in die Küche, doch sobald sie ihn sah, verstummte sie. "Papa?", fragte sie vorsichtig.
    "Ich bin nicht dein Papa", antwortete Rafu nur schwach.
    "Aber.... warum denn? ...", murmelte Kuraiko, völlig entsetzt.
    Plötzlich überkam Rafu eine schreckliche Wut. Er hatte mit Mai eine Familie gründen wollen, ein EIGENES Kind haben wollen. Das war nun unmöglich. Mai war tot. TOT! Wie konnte das sein? Was hatten sie denn verbrochen?
    Rafu wusste wie falsch das war, doch er konnte nicht anders, er schrie Kuraiko an: "Du bist nicht mein Kind! Du bist es nie gewesen! Du bist ein Findelkind, ich habe deine Eltern nie gekannt! Ich habe versucht alles richtig zu machen. Ich habe Mai immer gesagt, das es zu gefährlich ist, Ninja zu werden, aber sie wollte nicht hören. Ich habe für dich gesorgt, habe versucht ein guter Ersatzvater zu sein und was ist passiert? Mai ist tot, die Dorfbewohner verachten mich weil ich einem "Dämon" Unterschlupf gewähre! Alles ist so falsch, warum passiert das uns?" Er legte den gesamten Frust der letzten Wochen in seine Worte und holte tief Luft um zu brüllen: "Was haben wir dieser verdammten Welt getan!"
    Kuraiko stand da, völlig aufgelöst und starrten ihn an, mit diesen Augen. Diese Augen, die alles nur noch schlimmer gemacht haben. Ihr Schatten hinter ihr waberte und sie zitterte.
    "Ich... ich... ich will aber kein Dämon sein! Ich will Mai zurück! Ich will, dass du mein Papa bist!", heulte sie und fing an zu weinen.
    Rafu schloss die Augen um sich zu beruhigen. Er konnte nicht fassen, dass er gerade ein 4-jähriges Mädchen so dermaßen angeschrien hatte und ihr solche Dinge an den Kopf geworfen hatte. Kuraiko konnte ja auch nichts dafür.
    Mit verkrampften Herzen raufte er sich die Haare. "Schsch... tut mir leid Kleines...", murmelte er und nahm Kuraiko in den Arm. Diese heulte zum Steinerweichen und er hätte sich am liebsten einen Kunai in den Bauch gerammt, für das was er gerade gesagt hatte.
    Gott, was war er doch für ein mieser Vater.

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    3. Notizen


    (Nun wird aus der Sicht von Kuraiko erzählt. Sie ist jetzt geschätzte 10 Jahre und Genin. Sie befindet sich auf einer Beerdigung...)

    Kuraiko starrte vor sich hin und schaute dem Regen zu, wie er die Erde aufweichte und die Wolken über den Himmel zogen. Es war bereits abends und der Mann vor ihr beeilte sich das Grab zuzuschaufeln, um nach Hause zu kommen.
    "Ist... ist alles okay, Kuraiko?", murmelt Shiori neben ihr.
    "Nein", antwortete sie und blinzelte.
    "Er... er ist jetzt an einem besseren Ort", sagt sie einfühlsam.
    "Warum hat er das gemacht, Shiori?" Sie wandte den Kopf und schaute in das hübsche Gesicht ihrer besten und einzigen Freundin.
    "Er hat sie halt geliebt. Er hat es ohne sie nicht ausgehalten. Und er wusste das du allein klar kommst", sagt Shiori ernsthaft und legte ihr eine Hand auf die Schulter.
    "Glaubst du, ich werde auch mal jemanden haben, der mich so lieb hat, wie Papa Mai?" Die Frage war kindisch und hörte sich verbittert an, aber Kuraiko war das egal. Sie vermisste ihren Papa. Ständig hatte sie Alpträume von dem Abend, wo sie ihn entdeckt hatte. Der Körper leblos an der Decke baumelnd und ein Foto von Mai in der Hand.
    "Natürlich. Du bist so wunderhübsch und klug...", sagte Shiori.
    Kuraiko kniff die Augen zusammen. "Alle haben Angst. Sie hassen mich. Es wollte nicht mal jemand in mein Team als ich Genin wurde. Ich bin sozusagen das Schreckgespenst von Konoha!" Kuraiko lachte kurz, aber es klang nicht fröhlich.
    Shiori winkte ab. "Tz, die sind neidisch. Und Tsunade möchte dir ja jetzt eine viel bessere Alternative geben. Du wirst sehen, jetzt geht es Bergauf!"
    Kuraiko seufzte und drückte Shiori kurz. "Danke, das du für mich da bist", murmelte sie.
    "Ich bin fertig", ertönte die genervte Stimme von dem grässlichen Typen, der das Grab von Kuraikos "Papa" zugeschüttet hatte. Außer ihr und Shiori war nur noch ein Freund von Rafu da. Seine Eltern waren schon tot und er hatte keine Geschwister. Sie wusste nicht mal den Namen seines Freundes und er schaute sie nur abwertend an. Kuraiko vermutete, dass er ihr die Schuld an Rafus Selbstmord gab. Das aber hatte aufgegeben. Rafu hatte ihr die Wohnung, Geld und einen Zettel hinterlassen in dem stand, sie solle nicht aufgeben und tun was sie für richtig hielt. Schon lange hatte er nicht mehr am richtigen Leben teilgenommen, aber nie hatte er sie aufgegeben. Das hatte sie aufgebaut.
    "Das ist doch selbstverständlich", flüsterte Shiori und lächelte. Sie hatte selbst Probleme. Ihr Clan wurde ständig angegriffen, es gab Morde und Verrat. Aber sie hatte Geld und ihre Eltern hatten gute Beziehungen.
    "Na komm, ich bin klatsch nass! Lass uns rein gehen sonst kriegen wir noch eine Erkältung!", sagte Kuraiko und lächelte zurück. Trotz all dem Mist in letzter Zeit, hatte sie ihren ursprünglichen Charakter nicht aufgegeben.

    "Ah Kuraiko na endlich!", schimpfte Tsunade los und wollte noch etwas sagen, aber Kuraiko hob die Hand und sagte: "Ich bin pünktlich. Auf die Minute."
    Tsunade seufzte und ließ sich auf den Stuhl fallen. "Schon gut. Also, da niemand mit dir ein Team bildet, habe ich beschlossen dich anders einzusetzen. Deine Fähigkeiten sind herausragend und du eignest dich wunderbar als Spionin. Was hältst du davon, Einzelmissionen zu machen? Du hättest mehr Erfolg als normale Spione, da du perfekt mit den Schatten umgehen und dich in ihnen verstecken kannst."
    //Endlich kann ich helfen!// "Das...das würde mich glücklich machen. Wann kann ich anfangen?" Kuraikos Augen blitzten und Tsunade wandte den Blick ab. "Gleich morgen probieren wir es aus. Du beobachtest erstmal jemanden in deinem Alter, dann können wir schauen wies läuft."
    Kuraiko blieb stehen und fühlte sich etwas unwohl als Tsunade fragte: "Was gibt es denn noch?"
    "Nun... ich weiß nicht genau wie alt ich bin. Niemand weiß das."
    Tsunade seufzte. "Dann such dir einfach jemanden aus. Und jetzt raus ich muss noch was erledigen."
    Kuraiko verbeugte sich eilig und fing an zu grinsen. Ihre Techniken hatte sie selbst entwickelt und ausgefeilt. Da konnte morgen nichts schief gehen.

    Kuraiko sprang aus dem Bett und stand vor dem Kleiderschrank. //Hm... was eignet sich dazu?// Schließlich zog sie eine schwarze Hose, schwarzes Top und schwarze Schuhe heraus. //So sieht mich niemand so schnell... Haare zu einem Zopf und Stirnband... könnte die Sonne reflektieren. Am besten trage ich es um den Hals und ziehe meinen Mantel über.//
    Sie nahm das sehr ernst, es hing viel von dem Erfolg dieser "Mission" ab.
    Nach reichlicher Überlegung hatte sie sich für Shikamaru entschlossen.
    Er praktizierte ebenfalls Schattentechniken und war ein guter Stratege. Insgeheim bewunderte sie ihn ein bisschen. Klar, sie hätte sich jemand "leichteren" aussuchen können, aber Tsunade schätzte Shikamaru sehr, also würde sie beeindruckt sein.
    Sie öffnete die Tür und streckte erst den Kopf heraus. // Bewölkt. Prima, das ist vorteilhaft. Und windig. Das ist weniger gut. Aber ich schaffe das schon.//
    Extra für diesen Anlass hatte sie sich ein neues Notizbuch gekauft. Hier würde sie alles rein schreiben um nichts zu vergessen.
    Kuraiko ging los und schaute sich zuerst bei seinem Haus um. Dort war er nicht, das hatte sie sich aber schon gedacht. Vermutlich war er mit Sensei Asuma trainieren. Ein kleiner Stich fuhr durch ihr Herz. Sie wünschte sie hätte auch so einen netten Sensei bekommen....
    Aber egal jetzt.
    Sie hatte recht gehabt. Natürlich.
    Shikamaru saß mit Asuma auf einer Veranda und spielte Shogi. Kuraiko hörte ganz genau zu und schrieb sich jedes Wort auf. Es ging um einen besonderen Stein, der geschützt werden müsste. Sei selbst, hatte keine Ahnung von dem Spiel, aber sie hatte das Gefühl es steckte viel mehr dahinter. Asuma sprach davon, dass man um diesen Stein zu schützen, andere Steine opfern müsste. Shikamaru hatte eine andere Sicht der Dinge.
    Aber darum ging es ja jetzt nicht. Ein bisschen unangenehm war es ihr schon, dass sie ein anscheinend inniges Gespräch belauschte und mitschrieb. Aber dieses eine Mal musste sie an sich selbst denken.
    Den Rest des Tages passierte nichts Besonderes und sie musste nicht ihre Techniken aktivieren, worüber sie im Endeffekt froh war.
    Pünktlich um 18 Uhr stand sie wieder bei Tsunade im Büro und reichte ihr, ihr Notizbuch.
    Sichtlich beeindruckt gab sie es ihr wieder.
    "Das ist ja unglaublich. So exakt aufgeschrieben, hatte ich einen Bericht dieser Art noch nie. Du bist für diesen Job mehr als geeignet. Es freut mich dir mitzuteilen, das du von nun an ein Konohaspion bist!"

    Seit drei Jahren war sie nun Spion. Sie erledigte ihre Arbeit immer zuverlässig. Immer treu. Immer korrekt. Immer ausführlich.
    Doch dann ging Tsunade zu weit.
    Es war an einem Samstag, eigentlich Kuraikos freier Tag, doch Tsunade rief sie zu sich ins Büro und natürlich folgte sie ihrem Wunsch.
    "Hier die nötigen Informationen. Es ist wichtig", sagte sich und reichte Kuraiko einen Umschlag.
    Sie nickte und ging. Sie setzte sich auf einen Baum, um nicht aufzufallen und öffnete den Brief. Ihre Augen weiteten sich.
    Es war keine Mission außerhalb Konohas, sondern Innerhalb. Sie sollte den Uta-Clan im Auge behalten und wenn möglich das Oberhaupt ausschalten.
    `Sie trauen dir und würden dich nicht verdächtigen. So viele Feinde wie sie im Moment haben, werden sie keinen Verdacht schöpfen. Es ist dringend. Das treiben dieses Clans wird zu gefährlich, die anderen Kagen werden unruhig bei dieser Macht. Mache es schnell und leise. Wie immer.`
    "Niemals", flüsterte Kuraiko. Das Oberhaupt des Uta-Clans war Shioris Vater und sie selbst wusste was es für ein Schmerz war, den Vater zu verlieren. Das konnte sie ihr nicht antun.
    Aber... wenn sie sich weigerte...
    Ihr Leben war endlich im Griff. Sie hatte eine eigene Wohnung, eine Freundin und eine "Arbeit" Es war alles so wie es sein sollte. Konnte sie das aufs Spiel setzten?
    Kuraiko atmete tief durch.
    "Was soll ich machen....?" Es wäre wirklich einfach für sie. Sie besaß sogar die Schlüssel zur Wohnung. Und es würde sie wirklich niemand verdächtigen.
    Aber es würde ihr Gewissen zu sehr belasten.
    Kuraiko kniff die Augen zusammen und krallte ihre Finger in die Haare. Wie konnte Tsunade nur so etwas verlangen?
    Wütend schlug Kuariko ihr Notizbuch auf und schrieb etwas unter "Tsunade" hinein.
    Sie hatte sich angewöhnt ihre Mitmenschen zu protokollieren, also ihr Verhalten, Charakter, Fähigkeiten und Gewohnheiten ect. aufzuschreiben. Das war sehr nützlich, so vergaß sie nie etwas und hatte alles Griffbereit. Aber 2 Jahre füllen so ein Büchlein schnell, dies war ihr drittes.
    Jeder hatte eine eigene Seite. Bei Tsunade war "Vertrauenswürdig" durchgestrichen und "Hinterhältig" und "Grausam" drüber geschrieben.

    4
    4. Ein Mord


    Es war Nacht. Natürlich, ihre Lieblingszeit.
    Das Schloss ging auf und sie trat leise ein. Mit einem schnellen Fingerzeichen und einem Geflüsterten: "Gappei!" (Japanisch für: Verschmelzung), trat sie in den Schatten der Wand und war nun nicht mehr zu sehen. Ihre Augen huschten hin und her.
    Die Tür ging leise wieder zu, der Schlüssel war wieder in ihrer Tasche gelandet.
    Sie schwebte durch den Schatten und die Treppe hinauf. Das Zimmer war links vorne. Das wusste sie durch tagelange Beobachtung, schließlich wäre es zu auffällig gewesen, danach zu fragen. Er schlief allein, Shioris Mutter schlief unten um näher bei ihr und ihren kleinen Geschwistern zu sein.
    Kuraiko besah sich gründlich das Schloss. Natürlich, wegen den ganzen Morden momentan war sie gesichert. Aber sie war dazu Ausgebildet und schlüpfte als Schatten unter der Tür hindurch.
    Shioris Vater lag friedlich im Bett, er war zwar kein guter Vater, Schläge, Strafen und harte Regel waren an der Tagesordnung, aber er kümmerte sich um die Familie.
    Kuraiko atmete tief durch. Sie musste es mit einem Kunai tun, um nicht den Professionellen Eindruck zu erwecken. Andererseits durfte er keinen Alarm schlagen. Es war schon eine Meisterleistung unbemerkt im Zimmer zu sein. Er war selbstbewusst, Wachen gab es hier keine. Und er schlief wirklich tief und fest, das erkannte Kuraiko an der regelmäßigen und tiefen Atmung.
    Sie holte einen Kunai aus der Tasche und umwickelte ihn mit einem roten Band.
    Nun machte sie noch ein Fingerzeichen und berührte leicht seine eine Hand.
    "Chinmoku", flüsterte sie (Japanisch für: Stille). Dieses Jutsu war auch eine Spezialität von ihr: Es ließ den Gegner komplett verstummen.
    Noch ein einziges Mal holte sie Luft und dann ließ sie den Kunai hinabsausen.
    In seine Kehle.
    Er riss natürlich die Augen auf, aber Kuraiko verschmolz sofort wieder mit den Schatten. Sie konnte einfach nicht seine Reaktion ansehen, wenn er sie erkannte.
    Vielleicht war das feige, aber das war ihr egal.
    Es war schnell vorbei.
    Das Blut floss in Strömen, aber er regte sich nicht mehr. Nun trat Kuraiko mit Absicht die Tür auf, sodass jeder dächte, der Mörder müsste die Tür mit Gewalt geöffnet haben.
    Und dann sprang sie durchs Fenster.
    Durch den Lärm der Tür, wurde anscheinend jemand wach, denn sofort hörte Kuraiko einen Schrei und weinen.
    Ein perfekter Mord.

    Es war einer der schlimmsten Tage ihres Lebens.
    Sie gab Tsunade den Bericht der Mission und ging ohne ein Wort. Unten angekommen, warf Shiori sie fast um und heulte Rotz und Wasser.
    "W_was ist denn los?", fragte Kuraiko zittrig, obwohl sie es ja schon wusste.
    "St-stell dir vor, gestern N-Nacht hat jemand V-Vater.... man hat ihn....", schluchzte sie und krallte sich an ihrem T-Shirt fest. "... umgebracht!" Sie heulte erneut auf und Kuraikos Herz zog sich zusammen. Sie wollte auch weinen, doch nach dem Tod von Rafu, hatte sie das nicht mehr getan. Sie konnte es nicht mehr. Selbst jetzt nicht.
    "SchSch, alles wird gut....", murmelt sie und strich ihr durch die Haare.
    "NICHTS wird gut! Er ist tot! TOT! Warum... warum passiert das uns?", heulte sie weiter.
    Kuraiko zuckte zusammen. //Warum...//
    "Welches... welches MONSTER kann so etwas tun!"
    //Monster....//
    "WAS HABEN WIR DIESER VERDAMMTEN WELT GETAN!"
    Kuraiko hielt Shiori weiter fest, aber ihr Blick hatte sich getrübt. //Diese Worte... ich habe sie schon mal gehört....//
    "Wir... wir schaffen das...", murmelte Kuraiko. Shiori riss sich los. "Nein! Ich will wissen wer das war! Ich werde ihn umbringen!"
    Kuraiko spürte wie eine alte Wunde aufriss. Konnte hören wie ihr Herz brach. Schmeckte den Hass Shioris auf ihrer Zunge und roch die Verachtung. "Aber das bringt doch nichts....", versuchte Kuraiko zu widersprechen.
    Shioris wutentbrannter Blick richtete sich auf sie. "Du kannst das nicht nachvollziehen! Du hattest nie eine richtige Familie und dein "Papa" hat den Tod freiwillig gewählt! Mein Vater nicht!"
    Ihr liefen weiter Tränen über die Wange, während Kuraiko stocksteif dastand und sich den Ausbruch ihrer Freundin anhörte.
    "Ich war immer für dich da! Weißt du was ich für Probleme ich mit meinen Eltern hatte, weil ich mit dir zusammen war? Wir waren eine angesehen Familie, jetzt sind wir ohne Grund verhasst. Und dann ist auch noch die Tochter des Oberhauptes mit einem "Dämon" einem "Monster" bezeichnet. Ich habe mich am Abend mit meinem Vater gestritten. Weißt du was? Ich habe zu ihn gesagt das ich ihn hasse. Und ich konnte es nicht wieder gut machen und werde es nie können! Und du? Du stehst da, starrst mich an und siehst einfach nur traurig aus. Wie immer. Aber vergießt du eine Träne für mich oder meinen Vater? Nein."
    "Ich... ich kann nichts dafür....", versuchte Kuraiko nun sich zu verteidigen, "Ich kann nun mal nicht mehr weinen." //Sie ist eigentlich gar nicht auf mich sauer... sie muss nur ihre Wut rauslassen. Aber... wenn sie wüsste das ihre Wut berechtigt ist....//
    Shiori verstummte schließlich und umarmte Kuraiko wieder. "Es tut mir leid.... es tut mir leid... das weiß ich doch...."
    //Wenn sie es wüsste....// "Schon gut... ich verstehe dich ja", flüsterte Kuraiko.

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    5. Mir geht es gut...


    Kuraikos Gewissen plagte sie und verfolgte sie bis in ihre Träume. Halluzinationen und Wahnvorstellungen machten es ihr schwer zu arbeiten. Tsunade hatte am Anfang Verständnis gezeigt und sich mehrmals entschuldigt, doch Kuraiko hatte jedes Mal geblockt und Tsunade hatte es aufgegeben. Obwohl sie und Shiori sich vertragen hatten, sahen sie sich nicht mehr oft, das Shiori es sich zum Ziel gesetzt hatte den Mörder zu finden.
    Kuraiko saß auf einer Bank im Park und starrte vor sich hin., als plötzlich ein Schatten über sie stand.
    "Kuraiko? Warum bist du so traurig?"
    Sie schaute auf und sah zu ihrer Überraschung Naruto. Ursprünglich hatte sie ihn nie leiden können, wegen seiner Aufgedrehten Art, aber er hatte sich mit der Zeit verändert. Er war immer nett zu ihr gewesen, wenn er sie traf. Das war allerdings nicht häufig, da Kuraiko mit ihrem "Job" und Naruto mit seinem Training ständig unterwegs waren.
    Vermutlich lag es daran das er es kannte, wenn einen keiner mochte.
    Aber sie konnte Naruto nichts erzählen. Außerdem bezweifelte sie das er Shiori wirklich kannte.
    "Nichts Wichtiges."
    "Quatsch. Ich seh doch, dass dich etwas beschäftigt!" Er zog eine lustige Grimasse und Kuraiko muss dann doch lachen. Eigentlich war sie ja auch ein fröhlicher Mensch.
    "Siehst du schon besser. Und jetzt schieß los", sagte er grinsend.
    "...na ja. Ich habe etwas Schlimmes gemacht und habe damit jemanden sehr verletzt. Und jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen."
    Er wurde ernst. "Das brauchst du nicht haben, echt jetzt. Bestimmt musstest du das tun, für deine Arbeit oder? Entschuldige dich einfach."
    "Wenn das so einfach wäre...", seufzte sie und wandte den Blick ab. Naruto war auch keine große Hilfe. Aber er verstand, dass sie jetzt nicht reden wollte.
    "Du kannst mit mir reden, falls du möchtest. Aber den Ramen musst du bezahlen, ich bin mal wieder pleite."
    "Geht klar", sagte sie und lächelte schief. "Und wie läuft es mit dem Training?"
    "Gut natürlich! Ich bin bald besser als Sasuke!", sagte er, zuversichtlich wie immer.
    Kuraiko schüttelte grinsend den Kopf. Keine andere Antwort hatte sie erwartet. "Dann mach mal weiter, Superman. Ich muss los." Mit diesen Worten ließ sie sich in den Schatten des Baumes fallen und verschmolz sofort mit ihm.
    "Irgendwie krass....", hörte sie Naruto murmeln und musste ein Lachen unterdrücken, während sie so durch den Schatten schwebte. Das Gespräch hatte sie irgendwie aufgebaut....

    "Wir müssen den gesamten Clan auslöschen, anders bekommen wir es nicht unter Kontrolle!"
    Dieser Satz hallte in Kuraikos Ohren nach, wie ein schrilles Echo das sich in ihr Hirn fraß.
    Eigentlich war sie zum Kageturm gegangen um wenigstens einen kleinen Auftrag zu übernehmen. Ohne groß nachzudenken, war sie durch den Schatten in Tsunades Zimmer gelangt und wollte sich gerade zu erkennen geben, als Danzou angefangen hatte zu sprechen.
    Noch nie hatte sie ihn leiden können und auch jetzt wurde ihr Hass geschürft. Das schlimme kam aber erst als Tsunade antwortete: "So schwer es mir fällt.... ich muss dir zustimmen. Die anderen Dörfer sind wütend und haben schon einige Drohungen ausgesprochen. Wir können jetzt keinen Krieg anfangen. Wir müssen handeln.... Das Gerücht, das der Uta-Clan seine Fähigkeiten unabhängig von Schicksal einer Person benutzen kann hat sich bestätigt.
    Wir müssen etwas tun, bevor sich die Lage verschlimmert und sie auf die Idee kommen, das Dorf zu übernehmen."
    "Was oder wen schlägst du vor?", fragte Danzou und Kuraiko konnte an seiner Körpersprache erkennen, wie zufrieden er war. Tsunade hingegen war frustriert.
    "Am liebsten hätte ich wieder Kuraiko geschickt, aber.... ich habe nicht das Gefühl, das sie dafür geeignet ist."
    "Seit neustem ist sie nicht mehr so gehorsam, was? Du musst auf sie aufpassen", sagte Danzou mit dieser ekligen Stimme, als hätte er schnupfen.
    Kuraiko ballte die Fäuste und ihre Fingernägel gruben sich in ihren Handballen.
    "Sie wird nichts tun, ich vertraue ihr. Und jetzt zu deiner Frage: Ich denke ich werde einfach eine Gruppe Anbus schicken. Das sollte genügen."
    "Wie du meinst."
    //Ich will dein scheiß Vertrauen nicht!//, schrie Kuraiko in Gedanken und sauste im Schatten davon. Sie musste zu Shiori. Sofort. Sie musste sie warnen, vor der Gefahr.

    6
    6. Verrat


    "Shiori!", brüllte Kuraiko.
    "Was?", fragte sie mit einem Gesicht, wie drei Tage Regenwetter. So guckte sie in letzter Zeit dauernd.
    "Ihr müsst hier weg! Danzou und Tsunade planen euch zu töten!", sagte sie Panisch und wedelte mit den Armen.
    Shiori gab sich unbeeindruckt. "Ach ja? Woher weißt du das und warum erzählst du es mir? Das ist Verrat."
    Kuraiko blieb fassungslos stehen. "Ich... ich habe es gehört. Ich war im Zimmer als...."
    "Du warst im Zimmer? Also hast du mitgeplant oder was?", lachte sie gehässig und verzog den Mund, "Ich habe langsam so eine Ahnung Kuraiko. Ich glaube ich kapiere langsam was hier abgeht. Dein Job... deine "Arbeit".... Tsunade...."
    Kuraiko hielt erschrocken die Luft an. Wusste sie es? //Nichts anmerken lassen. Das kannst du doch sonst auch... denk an Regenbogenfische. Die sind cool. Entspann dich, wenn du jetzt auffliegst, vertraut sie dir nie mehr und wird sterben!//
    "Was meinst du denn? Jetzt komm, ihr müsst euch in Sicherheit bringen!", sagte Kuraiko immer noch panisch.
    "Vergiss es. Bestimmt ist das eine Falle und draußen stehen schon tausende Leute mit Kunais um uns abzuschlachten. Du weißt genau, dass unser Clan außer unseren Voraussagen keine besonderen Fähigkeiten erlernt. Nicht mal Taijutsu."
    //Regenbogenfisch, Regenbogenfisch....// "Shiori... ich bin doch deine Freundin... bitte...."
    Doch bevor sie antworten konnte, stürmten zwei Anbus herein und es ertönte ein leiser Schrei. Shiori erstarrte und wirbelte herum. "Du hast mich abgelenkt! Du steckst mit ihnen unter einer Decke!"
    "Nein....", stöhnte Kuraiko schwach, aber da kam schon der nächste herein und hielt einen blutigen Kunai in der Hand. Bevor sie sich regen konnte, bekam sie etwas gegen den Kopf und sackte in sich zusammen.

    Kuraiko erwachte blinzelnd in auf dem Boden. Ihr tat alles weh, aber sie wusste irgendwie, das sie immer noch auf dem Anwesen des Uta-Clan auf dem Hügel des Randbezirks von Konoha war.
    "Was...?", murmelte sie, kam aber nicht weiter.
    Es war alles gefährlich still. Keine Shiori, kein Anbu. Nichts.
    Da stellte sie noch etwas fest: Die Schatten hatten sich wie ein Schutzmantel um sie gelegt.
    //Das ist vermutlich der Grund weshalb ich noch lebe//, dachte sie bitter und atmete tief durch.
    Die Schatten hatten sie unsichtbar gemacht und die Anbus hatten sich anscheinend nicht die Mühe gemacht weiter nach ihr zu suchen.
    Aber was jetzt?
    Sie stand wackelig auf und schritt zur Tür. Vielleicht hatte man Shiori und die anderen ja nur gefangen genommen? Hoffnungsvoll schaute sie zum Mond auf.
    Doch als sich weiter umsah, entdeckte sie eine kleine Gruppe Anbu, die nun auf sie zu rannten.
    "Ich...."
    "Da ist die Verräterin. Der Befehl ist sie zu töten, passt auf ihre Schatten auf", rief ein Anbu zu den anderen herüber.
    Kuraikos Reflexe setzten ein, sie spannte die Muskeln an und stieß sich von der Erde ab, rannte in Richtung Wald.
    //Nukenin..../ Das schoss ihr als erstes durch den Kopf. Sie hatte ihr Dorf verraten, hatte ihre Freundin verloren und jetzt auch noch ihr Zuhause.
    Ihr Blick wurde entschlossen.
    Nein, das war nicht mehr ihr Zuhause.
    Kuraiko wusste ganz genau: Das sie dort gewesen war, kam den Ältesten gerade Recht. Sie würden ihr den Mord an dem Uta-Clan anhängen. Ihr Mantel flatterte hinter ihr her und sie fing an zu keuchen.
    Wann hatte sie das letzte Mal gegessen? Und sie war so müde... und Kopfschmerzen erschwerten ihr das Sehen.
    //Sie werden nicht von mir ablassen... Sie müssen sichergehen, dass ich tot bin, damit ich nichts verrate.//
    Kuraiko hörte die Anbus hinter sich und versuchte Fingerzeichen zu machen, aber ihre Finger zitterten wie verrückt und im Taijutsu war sie mehr als schlecht. Aber wegrennen, wegrennen konnte sie. Schließlich hatte sie ihr Leben lang nichts anderes gemacht.
    Trotzdem musste sie leicht grinsen, als sie ihr Stirnband abnahm und ich laufen einen Dicken Kratzer über das blanke Metall zog.
    //Ich weiß wo ich hin will. Mit deren Hilfe, werde ich das ganze Leiden und töten beenden...
    und ab heute bin ich nicht mehr Kuraiko.//
    "Es ist alles gut, kleiner Panda....", murmelte sie und lachte leise, die Anbus dicht auf den Fersen. Ihr Herz raste und es machte sich Angst in ihr breit, aber auch Freude endlich alles hinter sich lassen zu können.
    //Ich bin jetzt Panda.//

    (So das war meine Geschichte. Das Ende ist ein bisschen offen, aber ich denke wenn man Naruto gut kennt, wisst ihr es: P
    Für kleine Abweichungen der Hauptstory und ein paar Schreibfehlern entschuldige ich mich in Voraus.
    Und auch sorry für die ganzen Zeitsprünge, aber ich glaube sonst wäre es langweilig geworden. XD Vielleicht habt ihr eine Lustigere oder eine Geschichte mit Happy End erwartet.... aber nein. ^-^)

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1420548277
Kuraikos Geschichte und Verrat (Naruto-FanFikti...
Kuraikos Geschichte und Verrat (Naruto-FanFikti...
Nya, vielleicht kennt ihr mich schon aus dem Kommentarenfeld, aber hallo erstmal:)Ich habe mich entschlossen die Geschichte des Charakters, den ich übernommen habe hier aufzuschreiben. Es geht hier eher um die Vergangenheit und Kämpfe ect. stehen nicht...
http://www.testedich.de/quiz35/quiz/1420548277/Kuraikos-Geschichte-und-Verrat-Naruto-FanFiktion
http://www.testedich.de/quiz35/picture/pic_1420548277_1.jpg
2015-01-06
407D
Naruto

Kommentare Seite 1 von 1
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Anithing Silver ( 09662 )
Abgeschickt vor 782 Tagen
Du sagtest,du hättest diesen Charakter übernommen...?
Kaede X09 ( 58144 )
Abgeschickt vor 865 Tagen
Die Geschichte ist sehr schön geworden ;)
Ich würde mich freuen, wenn du weiter schreibst :)
Bitte :*