HdR, Alanna Denethors Tochter Teil 5

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5 Kapitel - 1.464 Wörter - Erstellt von: Evolett - Aktualisiert am: 2015-01-06 - Entwickelt am: - 1.112 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Das ist der letzte Teil meiner ersten Fanfiktion.Ich hoffe auf viele Leser und einige Kommentare

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    Galadriel steht vor ihr, wie schon im ersten Traum ist sie wunderschön und ihre Stimme hell und klar: "Du hast große Ehre verdient, Alanna. Deinen Bruder zu retten war heldenhaft. Dennoch kannst du noch nicht zur Ruhe kommen. Der Brunnen hat mir nicht gezeigt ob Saurons Herrschaft abgewendet werden kann oder nicht. Doch er zeigte mir, dass du einen weiteren geliebten Menschen retten kannst. Der Rohirrim, dem deine Liebe gehört ist stark doch ohne deine Hilfe wird er in der entscheidenden Schlacht den Tod finden. Du kannst dich retten, musst dich dafür jedoch wieder selbst in Gefahr begeben." Alanna überlegt nicht lange und nickt: "Ich lieb ihn und bin trotz der Gefahr fest entschlossen ihn zu retten." Galadriel lächelt: "Nichts anderes habe ich von dir erwartet. Halte dich stets nah und südlich von Eomer. Es gehört auch Glück dazu. Die Chancen Mittelerdes und eurer gemeinsamen Zukunft sind gering, doch die Hoffnung darf nicht aufgegeben werden. Viel Erfolg! Finde Frieden, Alanna aus Minas Tirith." Dann verblasst die Gestalt Galadriels und Alanna wacht auf, fest entschlossen Eomer zu retten.

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    Der Kampf um Minas Tirith ist schlimmer als der um Halms Klamm, es gibt keine schützenden Mauern und kein Gedränge. Doch diesmal verliert sie weder Boromir noch Eomer aus den Augen. OB dies der letzte Kampf war oder nicht weiß sie nicht, doch sie versucht sich südlich von Eomer zu halten. Plötzlich wird ihr ihr Helm abgeschlagen und während sie dem Ork der daran Schuld ist den Kopf abschlägt, hört sie Eomer überrascht "Alanna!" ausrufen. Er sieht sie einen Moment erstaunt an, dann stürzen sie sich gemeinsam ins Gefecht. Mit Hilfe der Armee der Toten können sie Minas Tirith halten. Doch noch ist der Krieg nicht gewonnen.Erstmal will Alanna jedoch ihren großen Bruder Faramir wiedersehen. Ihre Verbannung interessiert sie herzlich wenig.
    Trotz der Beschädigungen ist die Stadt für Alanna schön. Bei Boromirs Anblick schöpfen die Menschen Hoffnung und auch das macht Alanna zufrieden. Die beiden sind noch im untersten Ring, als sie einen männlichen Aufschrei hören und gleichzeitig Pippin auf sich zu rennen sehen. Er hält vor ihnen und berichtet aufgeregt: "König Denethor wollte Faramir verbrennen! Wir konnten Faramir retten, doch Denethor ist tot." Das bestürzte Alanna nicht wirklich und auch der Schrei war vergessen und so ging sie weiter, auf dem Weg zu ihrem Bruder Faramir.

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    Die Idee vor die Tore Mordors zu reiten um Saurons Aufmerksamkeit zu gewinnen und Frodo und Sam Zeit zu verschaffen war zwar verrückt, doch die einzige Möglichkeit. Alle Versuche Alanna davon zu überzeugen in Minas Tirith zu bleiben, blieben zwecklos. Schließlich musste sie ja Eomer retten. Die Tage bis zum Aufbruch verbrachte sie mit Boromir bei Faramir. Am Abend vor dem entscheidenden Tag ist sie allein in ihrem Zimmer, als sie ein Klopfen vernimmt und Eomer hereinkommt. Er trägt einfache Kleidung, doch sein Lächeln macht seine Erscheinung besonders. Alanna trägt nur ein Nachthemd und wird etwas rot als sie ihn sieht. Doch Eomer kommt auf sie zu, nimmt ihre Hände und sagt: "Morgen ist es soweit. Ich hoffe, dass ich dich beschützen kann und der Ringträger den Ring in den Schicksalsberg wirft bevor wir alle fallen. Ich bin bereit für Rohan, für ganz Mittelerde, für alle freien Völker in den Kampf zu ziehen. Du hast bewiesen, dass du es auch bist. Doch bevor ich vielleicht sterbe muss ich dir etwas sagen und dir vielleicht auch eine Frage stellen... Ich liebe dich, Alanna." Einen Moment sieht Alanna ihn sprachlos an und sagt dann frreudig: "Ich liebe dich natürlich auch, Eomer. Was ist nun deine Frage?" Eomer schmunzelt über ihre Neugier und kniet sich dann vor ihr nieder, sieht sie von unten an und fängt mit weicher Stimme an zu sprechen: "Du kommst zwar aus Gondor doch du bist eine eindeutig starke Frau. Wir kennen uns noch nicht lange, doch schon als ich dich das erste Mal sah, gefesselt und blutverschmiert, war ich von dir verzaubert. Nie fühlte ich mich einer Person so hingezogen wie dir. Ich möchte dich als meine Königin für immer an meiner Seite haben. Möchtest du mich heiraten, Alanna?" Überwältigt sieht sie ihn an und Gänsehaut breitet sich an ihrem ganzen Körper aus. Tränen der Freude fließen über ihr Gesicht, ihr Lächeln ist breit als sie mit "Ja." antwortet. Eomer steht auf und küsst sie innig. Das ist der schönste Moment ihres Lebens, so voller Liebe und Zuneigung. Er legt sich mit ihr aufs Bett und hält sie sanft und sicher in seinen starken Armen. Obwohl der Aufbruch und die Gefahr nicht mehr fern sind, wirken sie gerade unreal und weit entfernt, denn in dieser Nacht liegen die beiden einfach nur glücklich bei einander und genießen den unendlich scheinenden Moment. Doch jede Nacht endet und als die ersten Sonnenstrahlen den Horizont erklimmen sind beide bereit für Mittelerde und ihre Liebe gegen das Heer Mordors zu kämpfen.

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    Alanna reitet nicht mit ans Schwarze Tor um mit so etwas widerlichem wie Saurons Mund zu verhandeln. Sie verliert auch nicht die Hoffnung als die Torflügel sich öffnen und das gewaltige Heer Mordors sie umzingelt. Sie überprüft lediglich noch einmal ob sie auch südlich zu Eomer steht und dann geht es auch schon los.
    . . . Ein größeres Blutbad und Menschensterben hat sie noch nicht erlebt. . . Dann eine Druckwelle oder so etwas, alle unterbrechen den Kampf und sehen zum Schicksalsberg, die Welt scheint für einen Moment still zu stehen. Plötzlich werden alle Kreaturen Saurons in einen Abgrund gezogen. Jubel bricht aus und Alanna und Eomer sehen sich glücklich an, doch Alanna steht südlich und nah von Eomer und die Prophezeiung erfüllt sich. Einen ganz kleinen Augenblick überkommt Alanna Verwirrung, als sich Eomers freudige Gesichtszüge in Entsetzten verlieren, dann spürt sie einen Schmerz wie sie ihn noch nie erlebte. Ihre Brust scheint zugeschnürt und sie fällt nach vorne.
    Eomer kann es nicht fassen, dieser eine Pfeil kann doch nicht ausgerechnet Alanna treffen. Mit einem Gefühl als hätte man ihm den Boden unter den Füßen weggezogen lässt er sein Schwert los und rennt zu der einzigen Frau der sein Herz gehört, dreht sie zu sich um. Der Pfeil hat ihren Rücken durchbohrt und ist tief eingedrungen. Blut läuft aus ihrem Mund. Sie sieht ihn an, in ihrem Blick spiegelt sich ihr Schmerz wieder.
    Eomer taucht in ihrem Blickfeld auf und sie erkennt seine Fassungslosigkeit. Ihre Atmung wird flacher, sie spürt wie ihre Kräfte sie verlassen. Aber Mittelerde ist gerettet. Er lebt. Er wird der stolze König von Rohan. Obwohl er blutverschmiert und mit kleinen Wunden überseht ist, war er für Alanna nie so wunderschön wie jetzt. Und während alles andere um sie verblasst und ihr Schmerz weggespült zu sein scheint, schenkt sie ihm das bezauberndste Lächeln, dass je auf ihren Lippen lag. Weder hat sie die Kraft für Worte, noch sind diese nötig. Sie atmet noch einmal tief aus und nie wieder ein, während Eomer ihren Körper hält und sie nicht aufgeben will, gleichzeitig spürt wie ihre Seele ihre Hülle verlässt und er die Tränen weint, die ein Mann für den Verlust seiner Verlobten hat. Und die Welt um sie herum scheint erneut zu verstummen. . .

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    Danke an alle die stets bei Alanna waren. Dies war meine erste Fanfiktion, alles bleibt natürlich bei Tolkien etc. Ich habe viele Erfahrungen gemacht und werde das nächste Mal auf jeden Fall erst die gesamte Fanfiktion schreiben und sie dann nach und nach veröffentlichen, damit ihr nicht so lange warten müsst. Ich danke vier Freundinnen, die mir ab und zu geholfen haben. Ich hoffe, dass viele Kommentare hinterlassen werden, egal welcher Art. Eure Evolett:)

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