Serina Rookwood und ihr Hogwartsleben Teil 5

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11 Kapitel - 3.370 Wörter - Erstellt von: Lilly98 - Aktualisiert am: 2015-01-05 - Entwickelt am: - 1.117 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die Weihnachtsferien nahen. Aber darauf kann sich Rina nur wenig freuen. Wie es so lange auf Hogwarts weiter geht erfahrt ihr hier: D

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    Serinas Sicht:

    Es war kurz vor Weihnachten und bis jetzt hatte ich den Unterricht überlebt, was mich selbst wunderte. Ich hatte gedacht, ich würde es hier keine zwei Tage aushalten, doch dank Draco verlief mein Leben in halbwegs geregelten Bahnen. Über Harry wusste man immer noch nichts. Heute stand als erstes Verteidigung auf dem Plan. Ich kam in die Halle, um zu frühstücken, als ich die Carrows sah, wie sie sich mit Snape unterhielten und auf einige Erstklässler zeigten. Na super, die Stunde konnte ja toll werden. Ich setzte mich auf meinen gewohnten Platz neben Seamus und schlang das Essen runter. Ich hatte echt keine Lust zu spät zu kommen, und Seamus so wie es aussah auch nicht, denn der stand schon und sah uns genervt an. „Können wir?“ Ich blickte zu ihm auf. Er sah aus, als wäre er in die peitschende Weide geraten. Innerlich fluchte ich immer noch. Er war grade mal fünf Minuten zu spät und schon machten sie so etwas Schreckliches mit ihm, das konnte doch nicht sein! Ich stand auf. „Klar..Neville?“ Auch Neville stand jetzt auf und meinte: „Ja, los gehen wir.“ Also machten wir uns auf zum Klassenraum. Fast alle Slytherins standen schon davor und warteten darauf, dass man ihnen öffnete. Auch Draco stand da, er grinste. Ich schlich mich von hinten an ihn ran und tippte ihm auf die Schulter und meinte: „Woran denkst du nur wieder, dass es dir so eine gute Laune macht?“ Er zuckte zusammen und drehte sich zu mir um: „Ich..ähm...an nichts..“ „Ach komm schon Dracolein.“ Jetzt grinste er „Rina, Rina, du böser kleiner Löwe. Ich bin einfach gut drauf, ist das verboten?“ „Nein, natürlich nicht!“

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    Dracos Sicht:
    „Wir haben gleich Verteidigung und es sieht sehr danach aus, als könnte die Stunde witzig werden“, sagte ich ironisch und deutete auf unsere Lehrer und die Erstklässler auf die sie zeigten. Blaise meinte gleichgültig: „Ja das wird es wohl.“ Ich legte den Kopf schief und sah ihn an. „Hey Kumpel, was denn los mit dir?“ „Heute ist einfach ein scheiß Tag. Als ich aufstehen wollte und duschen wollte, war die Dusche schon besetzt und ich bin einfach rein...und dann erstmal auf Pansy treffen die mich wieder nach dir ausfragt..“ Ich lachte: „Ja das hatte ich bemerkt..okay komm jetzt hopp hopp und iss fertig sonst schaffen wir es nie rechtzeitig.“ Wir aßen schnell fertig und machten uns auf zu Verteidigung. Ich grinste nur vor mich hin. Im Gegensatz zu Blaise war heute ein echt guter Tag für mich. Ich hatte zur Abwechslung mal gut geschlafen, und das Rina wieder lachen konnte und ihre Scherze abzog, versetzte mich in perfekte Stimmung. Wir standen so vor dem Klassenzimmer herum, als Rina mich von hinten erschreckte und ich geschockt herum fuhr. Sie grinste aber nur, so dass ich auch wieder grinsen musste. Was würde ich nur ohne sie tun? Sie fragte mich warum ich so gut drauf sei, und ich kam ins Stottern. Gerade, als sie weiter fragen wollte schaltete sich aber zum Glück Blaise ein. „Hey Rina, hast du die Carrows in der Halle gesehen?“ Sie verzog angewidert das Gesicht: „Wie hätte ich die übersehen können...was meint ihr, was die vor haben?“ Ich biss mir auf die Lippe. Ich konnte nicht sagen was ich dachte. Und wollte auch gar nicht wahr haben, was ich dachte. Ich hoffte einfach, das es nicht so kommen würde und meinte achselzuckend: „Keine Ahnung, aber die Erstklässler tuen mir jetzt schon Leid.“

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    Serinas Sicht:
    Die Carrows kamen, schlossen auf und liesen uns rein. Ich setzte mich auf meinen gewohnten Platz neben Neville und hinter Draco. Dann kamen die Erstklässler rein und wir mussten uns in einer Reihe aufstellen. Ich stand zwischen Draco und Neville, als die Carrows uns sagten, dass wir heute den Cruciatusfluch üben sollten. Die Kinder zitterten und mussten sich vor uns aufstellen. Vor mir stand ein kleines Mädchen mit schwarzem Haar und ängstlichem Gesichtsausdruck. Der Junge vor Draco streckte ihm kühn die Nase entgegen und das Mädchen vor Neville blickte gar nicht erst auf. Dann mussten wir nach einander den Crucio üben. Draco kam dran. „Mister Malfoy.“, sagte Carrow und Draco hob den Zauberstab: „Crucio.“ Der kleine Junge kreischte auf und fiel auf den Boden. Ich sah Draco an, dass es ihm wehtat. Er nahm den Stab wieder runter und der Fluch war aufgehoben. Jetzt kamen sie zu mir. Verdammt was sollte ich nur machen? Ich konnte doch nicht einfach so ein kleines Kind foltern! Nicht nachdem ich die Schmerzen selbst erlebt hatte. Ich sah auf. „Ich mach das nicht.“ Ein Raunen ging durch die Klasse. Inzwischen wusste jeder, was passierte, wenn man sich einem Lehrkörper wiedersetzte. Man wurde zu Snape gebracht und das hieß: man wurde gefoltert. Aber das war mir in diesem Moment vollkommen egal. Carrow blickte mich mit hochgezogenen Augenbrauen an: „Wenn Sie sich weigern, werden wir Sie zum Direktor bringen.“ Ich wurde wütend: „Na dann los! Sie denken doch nicht ernsthaft, dass ich ihr etwas antue! Das können Sie nicht verlangen!“, ich schrie schon fast. Alecto beugte sich zu ihrem Bruder: „Bring du sie hoch, Amycus. Ich bleibe und mache hier weiter.“ Er nickte und packte mich unsanft am Arm und zog mich in Richtung Tür. Doch dann erklang eine weitere Stimme: „Dann können Sie mich auch gleich mitnehmen!“ Amycus drehte sich um, hielt mich dabei aber weiter fest. Neville stand in der Mitte des Raumes. „Ich mache das auch nicht.“ Amycus packte sich Neville ebenfalls und zog uns in Dumbledores Büro. Erst dort lies er uns los und ging zu Snape: „Sie weigern sich den Cruciatusfluch an einem Schüler auszutesten!“ Snape drehte sich zu uns und musterte uns, dann sagte er: „Geh Amycus, ich kümmere mich um sie.“ Amycus machte, wie ihm befohlen, auf dem Absatz Kehrt und ging wieder. Snape blickte uns weiter an. Besser gesagt er starrte mich an als wäre ich ein sprechendes Huhn! Dann zog er eine Augenbraue hoch: „Unterrichtsverweigerung?“ Ich stellte mich vor Neville: „Er hat nichts damit zu tun! Das war nur meine Schuld, also wenn dann bestrafen Sie mich!“ Neville schob mich zur Seite und trat einen Schritt vor: „Nein. Das war meine freie Entscheidung. Ich werde den Cruciatusfluch nicht ausführen. Egal an wem. Und es ist mir auch egal, was Sie jetzt mit mir machen.“ Ich starrte Neville perplex an. Der Junge, der im dritten Schuljahre noch so eine Angst vor Snape hatte und Snape als die größte Bedrohung ansah, stand diesem nun gegenüber ohne dass seine Stimme auch nur ein wenig zitterte! Snape schien genauso verwirrt, fing sich aber schnell wieder. „Mister Longbottem!“ Neville zuckte nicht mal zusammen, im Gegensatz zu mir. Mein Onkel sah uns noch einmal an, bevor er sich umdrehte und meinte: „Geht einfach. Falls man euch fragt, was eure Strafe war, sagt fünfzehn Minuten Cruciatus. Jetzt geht.“ Jetzt war ich komplett verwirrt. „Was?“, sagte ich perplex. Snape drehte sich wieder um und rief: „Raus!“ Neville drehte sich um und zog mich mit sich durch die Tür. Wir setzten uns an die Treppe. Neville schien endlich zu begreifen was da gerade los war. „Ich hab mich grade gegen Snape gestellt...“ „Ja, das hast du und du hast das echt gut gemacht. Du hast ihn komplett aus der Fassung gebracht.“ Er nickte: „Aber warum hat er uns einfach so gehen lassen?“ Ich zuckte die Schultern. „Keine Ahnung...vielleicht besitzt er doch einen guten Kern? Oder er war zu geschockt von dir.“ Ich grinste und klopfte ihm auf die Schulter: „Du warst echt überzeugend und super!“ Er sah mich an: „Und was machen wir jetzt?“ „Na was wohl, wir warten fünfzehn Minuten und gehen dann.“

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    Nevilles Sicht:

    Oha...Ich hatte mich gegen Snape gestellt. Das musste ich irgendwie erstmal verkraften. Und dazu kam, er hatte uns keine Strafe auf den Hals gehetzt. Merkwürdig. Jetzt saß ich also auf dieser Treppe, zusammen mit Rina und wartete darauf, dass die fünfzehn Minuten vorbei gingen. „Rina?“, fragte ich nach einiger Zeit. Sie sah mich an: „Ja, was gibt's?“ Ich schluckte. Vielleicht würde ich die Antwort bereuen, aber ich musste meine Frage, die ich schon seit dem Anfang des Schuljahres hatte, einfach stellen. „Wo warst du wirklich in den Ferien? Seamus und Ginny meinten, du wärst bei anderen Auroren geblieben, aber das kann ich mir nicht vorstellen. Immerhin ist Sirius dein Onkel, und ich weiß, dass die Zwillinge für dich wie große Brüder sind. Also?“ Gespannt sah ich sie an. Sie seufzte: „Neville, das ist … schwer zu verstehen.“ „Sag es doch einfach gerade heraus.“ Sie sah mich mit einem merkwürdigen Blick an, fast so, als hätte sie Mitleid mit mir. Dann zog sie ihren linken Ärmel hoch und auf ihrem Unterarm prankte das Mal. Ich verspürte die Wut und Angst, die ich immer verspürte, wenn man von Todessern sprach, doch zwang mich, sitzen zu bleiben. Sie sah auf den Boden. „In der Nacht, als Dumbledore getötet wurde, bin ich Bellatrix nachgerannt, aber mich hat ein Fluch getroffen. Und als ich im Malfoy Manor wieder aufgewacht bin, da hatte ich das Mal.“ Sie schluchzte. „Ich wollte es nicht, hab mich gewehrt, aber...wenn du Tag für Tag in demselben Zimmer eingeschlossen bist und du-weißt-schon-wer dich foltert, dann fängst du an, umzudenken. Und du tust das einzige was du tun kannst und machst das, was dir gesagt wird.“ Ich verstand. Deswegen hatte sie nie mit uns über Todesser, ihre Ferien oder die Pläne von Ihm geredet. Ich kam mir plötzlich so dumm vor und nahm sie in den Arm. Rina war keine Todesserin. Jedenfalls nicht freiwillig und ich wusste, dass sie immer auf unserer Seite stehen würde. Sie sah mich an: „Kannst du es bitte für dich behalten? Ich will nicht, dass alle denken, ich wäre eine von ihnen.“ Ich nickte. Ja, natürlich würde ich es für mich behalten.

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    Dracos Sicht:

    Meine gute Laune hatte sich in dem Moment vom Acker gemacht, als Rina gesagt hatte, dass sie den Fluch nicht ausüben würde. Verdammt! Wieso musste sie sich nur immer gegen Lehrkörper stellen! Okay, irgendwo konnte ich es verstehen. Sie hatte die Schmerzen des Fluches selber erlebt und wollte nicht, dass ein unschuldiges Kind, dieselben erleiden muss. Aber jetzt würde man sie doch foltern! Wieso dachte dieses Mädchen nur nie an sich selbst! Missmutig schüttelte ich den Kopf, um die Gedanken aus meinem Kopf zu verdrängen, doch ich schaffte es nicht. Irgendwann würde sie sich noch wegen ihrer Sturheit das Genick brechen. Ich machte mir wirklich große Sorgen um sie, was würde Snape mit ihr machen? Ich meine klar, er ist ihr Onkel, aber so wie es aussah kein wirklich guter. Und dazu kam noch, das Longbottem, dieser Nichtskönner, ebenfalls zu Snape gebracht wurde. Das hieß, ihre Strafe würde schrecklich werden. Denn Snape hasste Longbottem, das wusste hier doch jeder! Ich hoffte, dass er wenigstens ein wenig Gnade walten lassen würde und zählte die Minuten, die vergingen.
    Nach zwanzig Minuten, für mich eine halbe Ewigkeit, klopfte es endlich wieder am Klassenzimmer und die beiden kamen wieder herein. Beide schauten auf den Boden, Neville sah, meines Erachtens, nicht mal so schlimm aus, aber Rina schien, als hätte sie geweint! Oh, verdammt, was hatte dieser Misthund nur mit ihr gemacht! Amycus bemerkte die beiden und sah auf. „Miss Rookwood, Mister Longbottem, haben Sie sich wieder beruhigt!“ Beide nickten. Alecto stand auf und tat einen Schritt auf die Beiden zu. Ich starrte wieder in mein Buch, hörte aber weiter auf das Gespräch. „Was war Ihre Strafe?“, Alectos Stimme fülle den ganzen Raum aus. „Fünfzehn Minuten Cruciatus.“, hörte ich eine leise, piepsige, ja fast schon schluchzende Stimme. Innerlich kochte ich vor Wut! Das ging doch nicht an, dass er sie einfach so folterte! Aber was sollte ich dagegen tun können? Richtig, nichts. Amycus schien zufrieden und die beiden durften sich wieder setzten. Leise, fast wie aus einer anderen Welt drang Rinas Schluchzen an mein Ohr. Ich musste mit Snape reden, auf meine eigene Verantwortung und mir war egal, was dann mit mir passieren würde. Ich sah auf die Uhr, noch zehn Minuten bis zur nächsten Stunde.

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    Serinas Sicht:

    Okay, Neville kannte mein Geheimnis, aber ehrlich gesagt, hatte es gut getan mit jemandem darüber zu reden, der nicht wusste, wie es war. Und er verstand mich. Das Snape uns einfach so gehen gelassen hatte, vor allem nachdem Neville ihn so angefahren hatte, wunderte mich trotzdem. Und wie er mich angestarrt hatte, als wäre ich eine Porzellanfigur, die man in Watte packen und vor der ganzen Welt bewahren müsste. Schon irgendwie komisch. Zum Glück nahmen die Carrows uns die Story mit der Strafe ab. Der Rest des Unterrichts an diesem Tag lief an mir vorbei wie ein Film. Draco schaute mich immer wieder ängstlich und mitleidig an. Nach dem letzten Unterricht für diesen Tag ging ich zusammen mit ihm in die Halle, Blaise war schon vorgegangen. „Rina, wie geht's dir?“ Ich blickte auf. „Mir? Eigentlich ganz gut.“ „Ganz gut?“, er schien verwirrt. „Was war mit dem Fluch? Fünfzehn Minuten sind eine verdammt lange Zeit, weißt du.“ Ich sah ihn an, ein Grinsen huschte über mein Gesicht. „Das war gelogen. Snape hat gar nichts gemacht und zu uns gesagt wir sollen sagen, dass unsere Strafe fünfzehn Minuten Cruciatus war.“ „Echt jetzt? Wieso hat er das gemacht?“, er schien erleichtert. Ich zuckte die Schultern. „Keine Ahnung, aber lass uns das Thema jetzt beenden, okay?“ Er nickte.

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    Die Tage vergingen. Je näher Weihnachten rückte, desto trauriger wurde ich, denn ich wusste, dass ich dieses Jahr nicht mit den Weaslys und meinem Onkel verbringen würde. Das machte mich echt fertig. Wir saßen wieder mal im Gemeinschaftsraum und unterhielten uns über alles Mögliche. Ginny meinte plötzlich: „Hey, Rina, du kommst doch in den Ferien wieder zu uns, oder?“ Ich schüttelte den Kopf. „Nein, Ginny. Ich kann nicht, so gerne ich auch zu euch kommen würde.“ „Aber wir können dich doch auch beschützen, Rina. Komm schon, bitte!“ Ich stand auf. „Ginny es geht nicht! Tut mir Leid, aber ich kann da doch auch nichts dran ändern! Sag Fred, George, Sirius und den anderen wenn du sie siehst bitte schöne Grüße von mir und dass ich sie vermisse.“ Ich heulte schon fast und rannte aus dem Gemeinschaftsraum nach oben auf den Astronomieturm. Erst dort hielt ich an. Ich fühlte das Heimweh nach meinem Onkel und den Zwillingen mehr als jemals zuvor. Ich lehnte mich ans Geländer und sah über die Ländereien. Es schien alles so trostlos und trist und der Schnee schien dieses Gefühl nur noch zu verstärken. Ich realisierte an welchem Punkt ich gerade stand und wich einen Schritt von dem Geländer zurück. Genau an diesem Punkt hatte Dumbledore gestanden, als Snape ihn getötet hatte, so hatten es alle jedenfalls erzählt. Ich setzte mich an eine Wand und starrte weiter auf den Punkt. Ein Rumpeln ertönten auf der Treppe, gefolgt von einem leisen Fluchen und dann setzte sich jemand neben mich auf den Boden. Verwirrt sah ich nach oben. Draco saß neben mir und legte einen Arm um mich. „Was machst du hier?“, fragte ich ihn. „Das könnte ich dich genauso gut fragen. Du bist total kalt.“ Erst jetzt spürte ich, dass mir wirklich kalt war und ich kuschelte mich an Draco, mein Herz schlug mir bis zum Hals. Er drückte mich an sich. „Rina, was machst du nur wieder hier oben? Es ist doch mitten in der Nacht.“ Ich sah in den Himmel, der voller Sterne war. „Ich muss nur nachdenken. Was machst du hier?“ „Aufpassen dass du nichts dummes anstellst.“ Ich nickte.

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    Dracos Sicht:

    Ich strich mal wieder allein durch die Gänge, weil ich Pansy nicht mehr aushielt und Zeit für mich brauchte, als ich Rina den Gang entlang rennen sah. Ich ging ihr hinterher, ich wollte nicht, dass sie irgendeine Dummheit machte. Sie rannte auf den Astronomieturm, ich stoppte davor. Die schlechten Erinnerungen an diesen Turm konnte ich einfach nicht verdrängen. Da oben war Dumbledore gestorben. Und das wegen mir. Ich nahm mich zusammen und rannte die Treppe hoch, doch die war ziemlich glatt und ich fiel hin. Ich fluchte, stand wieder auf, ging zu Rina und setzte mich neben sie. Sie war eiskalt und ich legte einen Arm um sie und drückte sie an mich. Okay die Antwort „Aufpassen dass du nichts dummes anstellst“ war jetzt nicht so der Bringer, aber ich versuchte das zu überspielen. „Worüber denkst du nach?“, fragte ich deswegen. „Ach über alles Mögliche. Sirius, die Zwillinge, Dumbledore, und so weiter.“ Ich nickte und sah in den Himmel. Ich legte meine Schulter an ihre und gähnte. Auf einmal bemerkte ich, wie müde ich wirklich war. Sie schien aber genauso müde. Wir redeten leise miteinander, bis ich keine Antwort mehr von ihr bekam. Sie war eingeschlafen. Ich überlegte, was ich jetzt machen sollte, doch im nächsten Moment war auch ich schon eingeschlafen.

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    Dracos Sicht:

    Als ich aufwachte sah ich ein ziemlich wütendes Snape Gesicht und fuhr hoch, wobei ich mit meinem Kopf hart gegen Rinas knallte und sie somit auch auf weckte. Sie sah mich verwirrt und verschlafen an und schien Snape nicht einmal zu bemerken. Dieser schalte jetzt auch schon los. „Mister Malfoy, Miss Rookwood, haben Sie etwa die ganze Nacht hier oben verbracht!“ Ich setzte mich gerade hin und ließ Rina los, mir war arschkalt und ich verstand gerade nicht so ganz worauf unser Direktor hinaus wollte. „Ähm...was?“, murrte ich müde. Rina schien endlich zu verstehen, dass da Snape vor uns stand und sprang auf. „Wir haben gar nichts gemacht wir sind nur irgendwie eingeschlafen.“ Ich musste grinsen. Damit hatte Rina die Sache ziemlich gut beschrieben. Snape musterte uns mit ziemlich mies gelauntem Blick. Dann murrte er: „Sie beide werden jetzt auf der Stelle in den Krankenflügel gehen!“ Ich stand auf und zog Rina mit mir mit in den Krankenflügel, was wir dort sollten, war mir ein Rätsel.

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    Serinas Sicht:
    Scheiße. Draco und ich mussten auf dem Asronomieturm eingeschlafen sein, dann als ich aufwachte, stand ein wütender Snape vor uns und lief dann hinter uns her in den Krankenflügel, wo wir mit Decken und wärmenden Tränken versorgt wurden. Snape fasselte irgendwas davon, wie rücksichtslos es von uns war, auf dem Astronomieturm zu schlafen. Er meinte, uns hätte ja sonst was passieren können und bla bla bla. Ich war nur froh, dass er schnell wieder verschwand und Draco und mich allein ließ. Oh man ab jetzt musste ich noch mehr aufpassen was ich tat. …

    11

    So das war es auch erst mal wieder hoffe wie immer das es euch gefallen hat ^^ bitte Kommis und Bewertung nicht vergessen, danke:)

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