Nur das Innere zählt

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1 Kapitel - 837 Wörter - Erstellt von: Fantasy girl - Aktualisiert am: 2015-01-05 - Entwickelt am: - 2.065 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Was passiert, wenn Elben Erblinden? Oder Wenn sie eine Lebenslange Narbe erhalten? Können sie dann immer noch lieben? Legolas macht eine Erfahrung, die er nie wieder vergessen wird

    1
    Kapitel 1


    Ein Unvorhergesehener Kampf

    Sicht Legolas...

    Arod donnerte im Hohen Tempo durch den Wald. Das Nebelgebirge hatte ich gerade erst hinter mir gelassen. Und vor uns lagen einige Wälder. In 4 Tagen würde ich Bruchtal erreichen.
    Ich war von meinem Vater, Thranduil, nach Bruchtal geschickt worden, um eine Botschaft zu überbringen. Ich über brachte gerne die Nachrichten meines Vaters, da ich sehr gerne draußen in der Natur war. Ich liebe das Geräusch des Windes, wenn er durch die Blätter strich. Oder das der Vögel, wenn sie früh am Morgen ihre Lieder sangen.

    Die Sonne versank langsam am Horizont und ich beschloss, eine Rast zu machen. Nicht um meiner willen, sondern um Arods Willen. Mein Schimmel schien erschöpft und müde zu sein. Ich suchte eine geeignete Stelle im Wald, sprang von Arods Rücken und band ihn an einem Baum fest.
    "Du warst schnell heute, mellon nin" sagte ich leise zu Arod und strich ihm liebevoll über den Hals. Arod schmiegte seinen Kopf gegen meine Schulter.
    Ich machte ein kleines Feuer, nahm einen Apfel aus der Satteltasche und gab ihn Arod. Dieser war froh, endlich wieder was essen zu können und verschlang den Apfel sofort. Ich Schmunzelte.
    "Da hat aber jemand Hunger" sagte ich. Arod wieherte.
    Ich setzte mich ans Lagerfeuer, aß etwas Lembas und sah hinauf in den Nachthimmel.
    "Bald sind wir in Bruchtal, mein Freund" murmelte ich. Ein Wiehern war die Antwort. Und während die Flamen immer kleiner Wurden, wurden meine Augen Lieder immer schwerer und schwerer und schwerer. Und es dauerte nicht lange, und ich verfiel in einen tiefen Schlaf.

    Etwas Weiches und Warmes, das mir über die Nase Kitzelte, weckte mich. Im ersten Moment war ich verwirrt. Aber dann erkannte ich Arod. Was war los? Hatte sich Arod los gerissen? Wenn ja, Warum?
    Ich schob vorsichtig seine Schnauze von meinem Gesicht weg. Arod hob den Kopf und wieherte Laut.
    "Arod, was hast du?" fragte ich besorgt und versuchte, meinen Aufgebrachten Hengst zu beruhigen... Aber es war zwecklos.

    KNACK

    Ich reagierte sofort, als ein Zweig in der Nähe knackte. Beinahe in Lichtgeschwindigkeit zog ich einen Pfeil aus meinem Köcher, spannte den Bogen und zielte in den Wald hinein.
    Für einige Sekunden war alles ruhig. Arod stand regungslos da. Hatte die Ohren angelegt. Ich kniff meine Augen etwas zusammen, um besser sehen zu können. Meine Augen waren ohnehin schon ziemlich gut. Nahezu perfekt. Sogar für einen Elben hatte ich schon immer sehr gute und scharfen Augen gehabt.

    KNACK

    Schon wieder dieses knacken. Was konnte das sein? Aber dann hörte ich etwas. Ein Knurren. Es klang wie ein Wolf. Aber irgendwie größer. Es klang, wie das Knurren eines.... Wargs!
    Mein Herz begann zu Rasen. Warge waren nie allein unterwegs. Sie jagten ihre Beute immer in Gruppen. Und ich war alleine....

    Zeit zum Nachdenken hatte ich allerdings keine Mehr. Ein erster Warg sprang aus dem Gebüsch. Er war riesig und hatte dreckiges, dunkelbraunes Fell. Sofort lies ich den Pfeil los, der durch die Luft surrte und den Warg zwischen den Augen Traf. Er war sofort Tod. Doch zwei weitere folgten ihm aus dem Gebüsch. Während der linke knurrend auf mich zuging, heulte der rechte auf. Ich zog erneut einen Pfeil und schoss. Auch der zweite Warg viel Tod um. Doch noch bevor ich einen dritten Pfeil ziehen konnte, um den nächsten Warg abzuschießen, kam ein weiteres Tier von hinten auf mich zu gesprungen, vergrub seine Zähne in meinem Umhang und schleuderte mich quer über das Lager. Unsanft prallte ich an einem Baum ab und landete auf der Erde. Als ich meine kurze Benommenheit mit einem Kopfschütteln verdrängt hatte, musste ich feststellen, dass jetzt vier weitere Warge auf meinem Lager standen und mich mit dunklen Augen anknurrten. Und auch noch einige Orks waren gekommen. Im ersten Moment spürte ich Panik. Doch ich war nicht der Typ, der vor der Gefahr davon rannte. Im Gegenteil. Ich liebte den Kampf. Auch wenn das hier ein Todesurteil war. Ich packte meine Zwillingsdolche, sprang auf und rannte auf meine Feinde zu. Mit einem lauten Schrei stützte ich mich in den Kampf, der von Anfang an zum Scheitern verurteilt war....

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