Springe zu den Kommentaren

Der Erbe des dunklen Herrschers

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
2 Kapitel - 13.076 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2015-01-05 - Entwickelt am: - 3.381 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die Geschichte,, Der Erbe des dunklen Herrschers`` handelt von meinen Erzählungen des vierten Zeitalters.
Größere Länder, größere Reiche, größere Gefahren und natürlich mitten drin ein Hobbit

1
Der Zauberer


Der Zauberer
Es war kalt und außerhalb der warmen, gemütlichen Hallen Arnors brach der Winter ein. Wir schreiben das Jahr 225 des vierten Zeitalters. Arnor befand sich in seiner neuen Blütezeit, denn Aragorn, beziehungsweise Elessar führte das alte Königreich der Menschen wieder ins Licht. Er war der erste Hochkönig der Menschen im vierten Zeitalter und dies zurecht, denn er besiegte, zusammen mit der Gemeinschaft des Ringes den dunklen Herrscher Sauron, der über tausende von Jahren Finsternis nach Mittelerde brachte. Aragorn machte sich mit dem Ringträger Frodo, einem Zwerg, namens Gimli, einem Elbenprinzen namens Legolas und mit 6 weiteren Gefährten von Bruchtal aus ins Lande Mordor, zu den Feuern des Schicksalberges. Jedoch zerbrach die Gemeinschaft, wie es die große Elbenkönigin Galadriel voraussagte. Einer von ihnen, der Anführer der Gemeinschaft war Gandalf der Graue. Er führte die Gemeinschaft des Ringes in Bruchtal, zusammen mit Elbenherrscher Elrond zusammen und berief somit den Rat der mächtigsten in Mittelerde ein. Viele der Völkervertreter, die sich auf diesem Treffen begegneten waren sich fremd, oder einfach nur aufeinander sauer. Die bekanntesten verfeindeten Völker waren die Zwerge. Ein Volk, dass tief im Boden nach Schätzen sucht und diese verteidigt. Das andere Volk waren die Elben. Die ältesten Gestalten, die auf Arda umherwanderten. Unter ihnen befanden sich oftmals die weisesten Köpfe des Planeten und dies nicht ohne Grund, denn die Valar, die Götter Ardas schufen sie so. Als sich die Völker aber in Bruchtal trafen, stritten sie, denn sie waren gezwungen, die wichtigste Entscheidung in ihrem Leben zu treffen, denn Frodo, ein einfacher Hobbit aus dem Auenland kam nach Bruchtal, um Elrond den einen Ring zu zeigen. Nur mit dem einen Ring konnte man den dunklen Herrscher Sauron endgültig vernichten. Dieser lebte im Lande Mordor, geschützt auf seinem Turm Barad dur und bewacht von tausenden von Orks. Doch der Rat und Frodo trafen am Ende die Entscheidung, dass der Halbling selber, mit 3 seiner engsten Freunden, Sam, Merry und Pippin, ebenfalls Hobbits, wie auch mit Legolas, Gandalf, Boromir, der Herrführer Gondors, Gimli, einen Zwerg und Aragorn sich auf den Weg machen sollten, um den einen Ring, geschmiedet von Sauron und dem großen Elbenschmied Celebrimbor in die feurigen Klüfte des Schicksalsberges in Mordor zurückwerfen sollten, aus denen er stammt. Denn an diesem einen Ring war die gesamte Lebenskraft Saurons gebunden und sollte dieser wieder im alten Feuer landen, so sei der dunkle Herrscher für immer besiegt.
Also machten sie sich auf den Weg. 1. Jahr dauerte diese Reise. Sie wanderten von Imladris aus über den Caradras, ein Berg im Nebelgebirge. Doch sie mussten, wegen eines Schneesturms ihren geplanten Pfad ändern und marschierten in die alte Zwergenfestung Moria, wo sie zuerst einen Wächter, in Gestalt eines Riesenkraken, lauter tote Zwerge, Orks, Trolle und auf den berüchtigten Balrog von Morgoth stießen. Die Minen von Moria wurden bereits vor langer Zeit zu einem gefährlichen Eisen, denn die Zwerge schürften zu tief in der Dunkelheit und weckten deswegen den Balrog. Ein Dämon aus der alten Zeit. Eine Ausgeburt Morgoth's. Dieser war der Meister Saurons vor sehr langer Zeit, bis ihn die Elben und die Valar ins sogenannte,, Nichts'' verbannten. Doch die Gemeinschaft des Ringes überstand sämtliche Gefahren, bis auf das Feuerwesen aus der alten Zeit, denn während die Gemeinschaft die Brücke von Khazad dum überquerten, stellte sich der Zauberer Gandalf der Gefahr und tötete den Balrog. Er musste dafür jedoch teilweise mit seinem eigenen Leben bezahlen. Während Gandalf von den tiefsten Punkten Morias, bis zum höchsten Turm gegen den Dämon kämpfte, mussten, auch wenn unter Trauer die jetzt nur noch,, 8 Gefährten'' mit ihrer Reise fort fahren und trafen auf Galadriel und Geleborn, die Herrscher der Elbenreichs Lothlorien und somit die ältesten unter ihrem Volk. Nachdem die Elbenhexe ihnen voraussagte, dass die Gemeinschaft durch den Verlust Gandalf's zerbrechen würde, machten sie ihre Unternehmung dennoch weiter, schlugen aber letztendlich doch, als Boromir aus Gondor von Lurtz, einem Uruk-Hai aus Isengard angegriffen wurde. Uruk- Hais sind stärker und größer, als Orks. Ihre Armee wurde zur selben Zeit, wie Boromir fiel in Isengard geschaffen, um das Menschenreich Rohan anzugreifen, denn Sauron sah seine Chance und nutzte diese. Er benutzte ein Mitglied des hohen Rates, namens Saruman, der zugleich der höchste Istari, also ein Zauberer, wie Gandalf war. Nur mit dem Unterschied, dass Saruman der Anführer seiner Sippe war und Gandalf ihm bis zum Ringkrieg gehorchte, bis Saruman sich mit Sauron verbündete. Sauron benutzte Saruman als Marionette, um Rohan mit 10 000 Uruk- hais anzugreifen und somit das kleinere und ärmere Menschenreich zu schwächen. Als Boromir, Sohn Denethors starb, schritt Frodo, zusammen mit Sam, seinen besten Freund weiterhin nach Mordor, um den einen Ring zu vernichten, während Aragorn, Legolas und Gimli Lurtz und seine Schar jagten, da diese die anderen beiden Hobbits Merry und Pippin gefangen hielten. Sie wurden aber an der Grenze zu Rohan, zur sogenannten,, Pforte von Rohan'' von einem Heerführer, namens Eomer erschlagen und Merry und Pippin konnten in einen nahe gelegenden Wald fliehen. Der sogenannte Fangorn Wald. Währenddessen begegneten Frodo und Sam Gollum, einem Geschöpf, dass seit 60 Jahren nach dem einen Ring Saurons suchte, da dieser ihn verrückt machte und Gollum den Ring als,, seinen Schatz`` bezeichnete. Gollum verlor den einen Ring in seiner Höhle und der sogenannte Schatz wurde von Bilbo, Frodos Onkel 60 Jahre vor den Ereignissen des Ringkriegs in Gollums Höhle gestohlen. Nachdem Gandalf zu Bilbos Geburtstag bemerkte, dass dieser den einen Ring hatte, forderte Gandalf Bilbo dazu auf, da der alte Hobbit noch einmal die weiten Ebenen Mittelerdes erkunden wollte, der Ring solle an Frodo gehen, der ihn in Mithrandirs Auftrag nach Bruchtal brachte und von dort aus die Reise der Gemeinschaft begann.
Sam und Frodo konnten sich aber vor Gollums List retten und forderten Gollum, einen einstigen Hobbit, namens Smeagol dazu auf, sie nach Mordor zu führen, da sie den Weg nicht wussten. Legolas, Gimli und Aragorn halfen währenddessen Rohan, sich auf die Schlacht, gegen Saruman und Isengard vorzubereiten und begegneten Gandalf wieder. Denn dieser wurde durch den Kampf mit dem Balrog neu geboren und war somit auch stärker. Der Zauberer, oder wie ihn den Elben gerne nennen, der Istari erlebte dies aus folgender Sicht:,, Ich kämpfte mit dem Balrog vom tiefsten Punkt, bis zum höchsten Turm und begegnete somit immer wieder Feuer und Wasser. Am Ende fiel die leblose Hülle meines Feindes in die Tiefe und um mich verschwand Raum und Zeit. Ich sah nur noch Sterne und ein endloses Licht. Man schickte mich jedoch wieder zurück, denn meine Zeit war noch nicht vorüber.`` Aragorn reagierte darauf nur:,, Gandalf!`` Der Istari meinte:,, Ja, ich bin Gandalf, jedoch nicht Gandalf der Graue, sondern Gandalf der weiße und ich kehre zurück zu euch.`` Nach diesen Worten ritten alle 4 nach Edoras, die Hauptstadt Rohans, um den König von der bevorstehenden Bedrohung zu berichten. Stattdessen sahen sie nur einen alten, vergifteten Mann, der nur noch auf seinen Tod wartete. König Theoden von Rohan wurde aber von Saruman und Gerima Schlangenzunge, ein Sklave Sarumans vergiftet, damit sie sich nicht auf den Krieg vorbereiten konnten. Als Gandalf dies aber sah, befreite er, zusammen mit Legolas, Gimli und Aragorn den König von diesem Fluch und verbannte Gerima aus Rohan. Sofort reagierte Theoden und floh mit seinem Volk und seinen Kriegern nach Helms Klamm. Der Kriegsfestung Rohans. Hier bereiteten sie sich auf die Schlacht vor. Gandalf wusste aber, dass dies in einer Katastrophe enden würde und bat somit den verbannten Neffen Theodens, Eomer mit seinen Männern um Hilfe, um das Blatt in diesem Krieg noch zu wenden. Rohan bekam aber zum Glück noch Hilfe aus Bruchtal und Lorien, denn ein Heer von Elben marschierte nach Helms Klamm, angeführt von Haldir aus Lorien. Als es dann soweit war und Aragorn, Legolas, Gimli, Theoden und der Rest der Soldaten menschlicher, wie auch elbischer Abstammung das Heer der Uruk-Hai sahen, wussten sie sofort, dass sie mehr Glück, als Verstand bräuchten, um diesen Krieg für sich zu gewinnen. Doch am Ende, als jene Hoffnung bereits verschwand und die dunklen Kreaturen Helms Klamm so gut, wie eroberten, ritt Aragorn mit seinen beiden Freunden auf der Seite Theodens, wie auch den restlichen überlebenden Rohirim heraus und wollte noch ein letztes Mal zeigen, dass die Festung nicht so einfach zu übernehmen sei. Somit blies Gimli mit dem Horn Helm Hammerhands zum Krieg. Zur selben Zeit ging dennoch an jenem dunklen Tag die Sonne auf und am Horizont erblickten die Krieger den weißen Zauberer, der mit folgenden Worten den Krieg zum Guten wendete:,, König Theoden steht allein!`` Danach ritt Eomer in das, am Horizont leuchtende Licht und schrie:,, Nicht ganz, Rohirim! Für den König!`` Die Reiter Rohans ritten auf das schwarze Heer in der Schlucht herab und überrannten diese. Mit voller Eifer und Zorn auf die Uruk- Hai brachten sie jeden einzelnen um und die, die fliehen konnten, wurden von den Baumhirten Fangorns zertrampelt, denn viele Bäume des Waldes mussten für die Zuchtgruben Isengards her halten und wurden verbrannt. In diesem Moment ritten Merry und Pippin auf einem Baumhirten, namens Baumbart, der sie im Fangornwald auffand und sie mitnahm, nachdem er von Gandalf gesagt bekam, wer die beiden Halblinge seien. Mit einer List lockten die beiden Hobbits den Baumhirten nach Isengard, um diesen zu zeigen, wie lange Saruman den Wald bereits abholzte. Voller Zorn rief Baumbart seine Brüder und somit begann,, der letzte Marsch der Ents.`` Während die Uruk- Hai von den Baumhirten zusammen getrampelt wurden, als sie von den Ebenen Helms Klamm in den Wald flohen, um zurück nach Isengard zu gelangen, zerstörte Baumbart mit seinen Ents Isengard und reinigte die Schwarze Festung mit der Zerstörung eines nahe gelegenen Dammes. Als Saruman erkannte, dass die Situation aussichtslos war, sperrte er sich und seinen Sklaven Schlangenzunge im Herzstück Isengards, den Turm Orthanc ein und wartete auf sein Urteil. Inzwischen fanden Sam, Frodo und Gollum das Schwarze Land Mordor, mussten aber einen Umweg machen, da das Haupttor viel zu sehr bewacht worden war. Deswegen waren sie gezwungen, den gefährlichen Pfad von Cirith Ungol zu nehmen. Nun, wo Rohan dennoch geschwächt war und jedes einzelne Volk im Krieg stand, denn während sich der Westen mit Sauron beschäftigte, kämpften im Norden, also im Düsterwald und am Erebor tausende von Elben und Zwerge, angeführt von König Dain und Thranduil gegen die Streitmacht der Orks, die sich in Dol guldur und Mordor aufstellte. Tausende von Orks und Trollen, angeführt vom berüchtigten Boten von Morder, also Saurons Mund belagerten in diesem Moment die Festung der Zwerge und die der Elben. Der dunkle Herrscher eröffnete den entscheidenden Krieg des 3 Zeitalters. Nun wusste Gandalf, dass Sauron die Menschen entgütlig vernichten wollte. Der Istari ritt also mit Pippin, den er in Isengard wieder traf, nachdem Saruman von seinem eigenen Sklaven auf der Spitze Orthancs ermordet und viele gefangene Rohirim aus den Kerkern Isengards befreit worden waren, nach Minas Tirith, der Hauptstadt der Menschen und der Sitz, des obersten Königs. Momentan sah es aber danach aus, als wäre das stolze Königreich Gondor auf keinen Krieg aufmerksam geworden, denn Denethor, Equelions Sohn, war weder Kriegsbereit, noch der König von Gondor. Er war nur der Throsis dieses Reichs, da es keinen König gab, außer Aragorn, doch dieser weigerte sich, König zu sein. Gandalf übernahm jedoch kurz, bevor der entschiedene Kampf gegen Mordor auf den Pellendor Feldern begann, die oberste Heeresleitung des Krieges, denn zu sehr schmerzte Denethor noch der Tod seines erstgeborenen Boromir von Gondor, der von Lurtz ermordet wurde, indem dieser ihm mit 3 Pfeilen durch bohrte. Gandalf sorgte dennoch zum Glück noch für eine, in der kurzen Zeit vernünftige Verteidigung und rief, indem er Pippin die Leuchtfeuer entzünden ließ, die Armee Rohans zu Hilfe. Sauron entsendete nun seinen mächtigsten Diener, den Hexenkönig von Angmar. Dieser war ein Ringgeist und ein Nazgul. Eine verfluchte Seele. Er herrschte nicht nur nach Sauron über die Orks, sondern auch über die anderen 8 Nazguls, denn sie waren alle einst Menschenkönige und wurden von Sauron vor langer Zeit verflucht. Doch als die Armeen Mordors mit Trollen, Orklegionen, Ramböcken und vielen mehr vor den Toren Minas tiriths standen und sich Gandalf nicht mehr weiter helfen zu wusste, da kam in letzter Sekunde das Heer aus Rohan, angeführt von König Theoden. Der König von Rohan versammelte in einem Ort, namens Dunharg sein gesamtes Heer und ritt mit tausenden von Rohirim in die Schlacht Gondors. Doch als auch von Mordor aus den Orks noch Hilfe kam, in Gestalt von bösen Menschen, den sogenannten, Haradrim und ihren gewaltigen Olifanten, waren auch die Rohirim geschwächt und hätten verloren. In aller letzter Not kam ihnen dann aber, auf einer Armada, von geenterten Korsarenschiffen eine tote Armee, angeführt, von Gimli, Aragorn und Legolas zuhilfe, die die Orks im wahrsten Sinne,, sehr schwach aussehen ließen``. Nicht nur die, sondern auch die Olifanten und die Haradrim hatten gegen die Armee der toten, die nun ihren Eid aus alter Zeit erfüllten, keine Chance. Somit gewannen sie diesen Krieg, während Frodo und Sam zwar in Mordor angekommen waren, sich jedoch gegen Gollum, da dieser den Ring unbedingt wollte, gegen eine Riesenspinne, namens Kankra und gegen einen Haufen von unzivilisierten Orks und Uruk- Hais beweisen mussten. Als sie diese Gefahren aber am Ende überwältigten, erblickten sie das schwarze Land und ließen den Pfad hinter sich. Frodo wurde immer schwächer, denn zum ersten Mal sah er das Auge des dunklen Herrschers Sauron, dass stolz auf dem hohen Turm Barad dur flog und das Land überwachte. Dahinter befand sich der Schicksalsberg, was das Ziel dieser Unternehmung war. In diesem Moment, als eigentlich noch 10 000 Orks zwischen dem Schicksalsberg und Frodo, wie auch seinem besten Freund Sam standen, zogen diese ab, denn Gandalf und der Rest der Gefährten marschierten mit aller Kraft, angeführt von Aragorn, der nun seine Bestimmung erfüllen wollte und König der Menschen wurde zum Schwarzen Tor Mordors und forderte Sauron heraus. Dieser antwortete natürlich mit einem gewaltigen Heer aus Orks und Trolle, zusammen mit Saurons Mund, der nun gerade aus dem Kampf vom Erebor zurück kam. Seine Legionen kämpften aber immer noch an den Toren der Zwergenfestung Erebor, wie auch im Rest des nördlichen Reichs. Doch die Herrführer der Elben und Zwerge erkannten die Bedrohung und einigten sich auf einen Waffenstillstand, da sie einen gemeinsamen Feind hatten. Somit marschierte Elrond, Galadriel, Glorfindel, der Fürst von Bruchtal und ein enger Freund Elronds, Dain Eißenfuß und Gloin mit ihren Soldaten ein letztes Mal nach Dol guldur, um den Nazguls, die nun die Armee anführten, die Stirn zu bieten. Doch als die Nazguls, angeführt vom zweit mächtigsten Ringgeist, nach dem Hexenkönig von Angmar, Khamul gerade den entscheidenden Kampf vor den Toren Dol Guldurs begannen, rief sie der dunkle Herrscher wieder zurück nach Mordor und Orkanführer führten nun die Heere des Nordens an. Doch die entscheidenen Schlachten im Norden und in Mordor dauerten nicht lange, denn Frodo gelang es im letzten Moment und mithilfe seines Freundes Sam, Gollum und den einen Ring in den Schicksalsberg zu transportieren, wo Smeagol verbrannte und sich die gesamte Macht Saurons in Luft auflöste. In diesem Moment, wo der Ring im Feuer des Schicksalsberges schmolz, explodierte das Auge des dunklen Herrschers und Barad dur brach in sich zusammen. Ebenso, wie Dol Guldur. Sämtliche schwarze Festungen Saurons brachen zusammen, denn sie basierten auf seiner Macht. Mordor fiel und alles, was an den dunklen Herrscher erinnerte, versank im Boden. Sauron war besiegt. Alle überlebenden Orks flohen in die Berge, wo sie hofften, dass sie niemand finden würde, doch man machte noch Tage danach Jagd auf sie und tötete einen nach den anderen. Einige überlebten jedoch. Somit ging das 3. Zeitalter zuende und das vierte brach an. Aragorn heiratete die Tochter Elronds, Arwen Abendstern und Frodo segelte zusammen, mit Gandalf dem weißen, seinem Onkel Bilbo und den Elben in den Westen nach Valinor, das in Aman lag, wo normalerweise kein sterblicher hinsegeln durfte. Doch die Elben gewährten ihnen diesen besonderen Aufenthalt, denn sie waren Helden. Sam, Merry und Pippin blieben stattdessen im Auenland und Gimli wurde, nach dem Tod von Dain Eisenfuß der neue König unter dem Berg und regierte zusammen mit Aragorn über Mittelerde. Während die Elben somit Mittelerde sich selbst überließen und nach Valinor fuhren, blieben einige, ihres unsterblichen Volkes dennoch in Mittelerde, wie z.b Glorfindel, der mächtigste und oberste Befehlshaber von Bruchtal. Oder auch Andriel, die große Elbenkriegerin Lothloriens, die zusammen, mit Haldir, einem Kriegsführer desselben Landes, der aber in der Schlacht von Helms Klamm sein Leben verlor, sich im Norden immer wieder gegen Orkscharen bewies. Normalerweise wäre ihr, Haldir und dessen Soldaten dies aber gar nicht erlaubt gewesen, da der Norden eigentlich unter der Führung des stolzen und arroganten Elbenkönigs Thranduil stand, der es hasste, wenn sich fremde Elben in seinem Reich befanden. Denn Thranduil regierte mit eiserner Hand und schnitt sich deshalb von den anderen Elbenreichen ab. Doch als Thranduil starb und Legolas das Erbe seines Vaters als neuer König verweigerte, erlaubte dieser, den Kriegern aus Lorien die Grenzen seines Reiches zu bewachen und übergab somit viel, seiner Verantwortung an die oberste Elbenkönigin Galadriel und dessen Mann Geleborn ab. Nachdem nun aber auch Galadriel, Geleborn und Elrond von Mittelerde verabschiedeten, nachdem Sauron besiegt war, sahen es Glorfindel und Andriel als ihre Pflicht an, über die wenigen Elben, die in Mittelerde blieben, zu herrschen, bis ein neuer Thronfolger ihren Platz einnehmen sollte. Somit gab es am Ende doch nur 2 rechtmäßige Herrscher in ganz Mittelerde. Gimli, Gloins Sohn zog sich zuerst nach dem Ringkrieg in die unterirdischen Höhlensysteme Rohans zurück. Dort erbaute sich der neue Zwergenkönig ein kleines Reich. Da das Land aber meist unfruchtbar war und es dort nicht mehr viele Rohstoffe gab, wollte er zurück zum Erebor. Diese Pläne änderte er aber, als sein alter Freund und neben ihm einziger König Aragorn im Jahr 120 des Vierten Zeitalters starb. Als er von einem Boten der Menschen dies hörte, packte er nach der Beerdigung von Aragorn seine Sachen und fuhr mit Legolas in den alten Westen ebenfalls nach Valinor, wo er hoffte, mit seinem Elbenfreund noch friedlich den Rest seiner Unsterblichkeit verbringen zu können, die man in Aman erhielt. Egal, ob Mensch, Zwerg, Halbling, oder Elb. Wer rechtens in Valinor lebte, war unsterblich und kam im Paradies Ardas an.
Doch bevor König Elessar starb, vollbrachte der Urkönig des vierten Zeitalters noch viel. Er hatte vor, seinen Königssitz wieder in den Norden nach Fornost zu verschieben. Doch als er friedlich im Königsgemach Minas tirith's einschlief, wurde ihm sein Traum nicht mehr erfüllt, denn Fornost war einst eine gewaltige und prächtige Stadt, die nun wieder errichtet werden sollte. Einst war sie der Sitz der Erben Isildurs, doch Saurons mächtigster Diener, der,, Hexenkönig von Angmar`` zerstörte die Stadt und tötete jeden einzelnen Menschen. König Elessar wollte somit, nach über 2100 Jahren dieses Reich wieder in neuem Glanz erstrahlen lassen. Eins bekam er aber dennoch mit. Nämlich der Verhandlungsvertrag zwischen ihm und Eomer, der neue König von Rohan. Beide erkannten, dass ihre Vorväter falsch handelten und wollten wieder ein gemeinsames Königreich, wie schon vor langer Zeit. Also wurde der jetzt 83 Jahre alte Eomer noch Fürst von Gondor. 10 Jahre darauf verstarb er eines natürlichen Todes. Zudem gab es auch noch Faramir, der 2.oberste Fürst von Gondor, der seine restlichen Jahre mit Eowyn, der Schwester von Eomer im weißen Haus Ithiliens verbrachte. Dies waren die 3 obersten Befehlshaber der Menschen. Aragorn, Faramir und Eomer trafen sich zudem auch hin und wieder in Minas tirith und trafen Entscheidungen, wie Fornost wieder aufzubauen, Amon Sul erneut zur Grenzfestung zu machen und Osgilliath mit der alten Ruinenfestung Chair Andros abzulösen. Somit wurde Osgilliath nur noch eine berüchtigte Kaufmannsstadt und Treffpunkt von jungen Soldaten. Stattdessen blühte Chair Andros, die einzige Festung, die zur Zeit Aragorns noch vollständig wieder aufgebaut wurde, zu einer gewaltigen Schiffsanlegestelle für jegliche Art von Schiffen. Als dann aber die Zeit kam und alle 3 starben und man sie auf den heiligen Hügelgräbern von Fornost begrub, übernahm Arwen, Königin von Gondor und Tochter von Elrond die Regentschaft über Gondor und Arnor, zusammen mit Elboron, dem Sohn von Faramir und Elfwine, der Tochter von Eomer. Arwen lebte nur noch 1 Jahr, nachdem ihr Mann starb, denn sein Verlust siegte über ihre Unsterblichkeit. Ihr Herz zerbrach jedoch nicht, wie es ihr Vater einst im Ringkrieg voraus sagte, sondern wurde nur ruhiger. Sie sah ihre Aufgabe als erfüllt an und ließ ihre Seele bei den Valar. Nun wurde ihr Sohn Eldarion der nächste Hochkönig von Gondor. Er vollendete die Werke seines Vaters, während seine 2 Geschwister, Arnariel und Galadriel die 2 sich selber aus dem Königreich Gondor verbannten und ins Exil in den Norden gingen, wo sie auf das Elbenvolk Glorfindel's trafen. Als Andriel und Glorfindel den beiden zum ersten Mal gegenüberstanden, wussten sie, wer sie waren und boten ihnen den Thron von Imladris an, da sie in der Thronfolge die rechtmäßigen Erben Elronds waren. Während Arnariel das Angebot annahm und sich im Jahre 150 des Vierten Zeitalters zur Königin von Imladris krönen ließ, übernahm ihre Schwester Galadriel die Macht in Lorien. Da aber niemand über den Grünwald herrschte und sie die Geschichten des alten Waldes kannte, wollte sie unbedingt, dass Glorfindel der neue König über das Waldlandreich sein sollte, da Legolas keine Kinder hinterließ und aus Mittelerde verschwand. Als der einstige Kriegsherr Rindavels dies hörte, fühlte er sich geehrt, in die Fußstapfen Thranduils und Legolas treten zu dürfen, dankte jedoch freundlich ab, da er meinte, er könnte dadurch Probleme mit Radagast dem braunen bekommen, der nach wie vor in seinem Baumstamm lebte. Als aber Galadriel mit einigen Kriegern in den Norden wanderte, um Radagast zu fragen, war dieser verschwunden. Niemand wusste, wo er hin ging, oder ob er überhaupt wieder kommen würde. Die Königin Loriens entsandt daraufhin sofort einen Boten nach Caras Galadhon, wo Glorfindel schon sehnsüchtig auf eine Botschaft wartete. Als dieser ankam und ihm den weißen, mit Elbenzeichen versehenden Umschlag überbrachte, riss der Elbenfürst den Umschlag sofort auf und begann zu lesen:,, Lieber Glorfindel, als ich sah, dass Radagast verschwunden war, konnte ich meinen Augen nicht trauen. Sein Baumstamm scheint schon seit mehreren Monaten verlassen. Hiermit rate ich dir dringend, die Macht über den Grünwald zu übernehmen und in den alten Ruinen von Dol Guldur nach Radagast zu suchen.`` Der alte Elbenfürst sah sichtlich geschockt aus, denn niemand erwartete von Radagast, dass er einfach ohne ein Wort gegangen sei.`` 5 Tage später machte sich der stolze Elb sofort auf den Weg in den Grünwald, um zu begreifen, wieso der alte Istari verschwunden war. Am 3 Tag jedoch, als es bereits Nacht war und er und seine Männer vor den Grenzen des Grünwalds eine Pause einlegten und Holz für ein warmes Feuer holten, da bemerkte der weißhaarige Elb, dass sich in der Nähe noch jemand befinden musste, denn 50 Meilen weiter, erkannte der weise Elb ein Lagerfeuer. Glorfindel hielt es in dem Moment für besser, sich von seinen Soldaten abzuspalten und ging geradewegs auf das Licht, hinter ein paar Büschen zu. Als er erkannte, wer da stand, fielen ihm beinahe die Augen heraus. Ein kleiner, runder Mann, etwas größer, als ein Zwerg, oder ein Halbling stand mit dem Rücken gewandt vor ihm. Der Mann trug eine blaue Kapuze und einen weißen, gepflegten, langen Bart. Der Mann trug keinerlei Waffen, oder andere Gegenstände um sich. Nur einen blauen Mantel und einen grünen Gürtel aus gepflochteten Holzfasern, geschmückt, mit ein paar Adlerfedern des großen Aderfürsten Thorondors. Als sich der Mann umdrehte, bestätigte sich Glorfindel's Vermutung. Es war Tom Bomadil, die wahrscheinlich mächtigste und älteste Kreatur auf ganz Arda. Der Elbenfürst, in seiner silbernen Rüstung verbeugte sich sofort vor ihm und fragte:,, Mein Herr, wieso seit ihr im Grünwald?`` Bomadil sah ihn lächelnd an und entgegnete freundlich:,, Weißt du, ich hörte von einem alten Freund, dass euer Land neu geordnet werden muss, da ihr ja diesen entsetzlichen Krieg hattet. Außerdem weiß ich, dass einer, meiner Kinder verschwunden ist und zwar in den Norden.`` Glorfindel wusste, dass Tom nur Radagast meinen konnte und hinterfragte erneut:,, Ihr wisst, wo sich Radagast aufhält?`` Bombadil sprach weise:,, In der Tat, mein Kind. Ich weiß immer, wo er sich aufhält. Ebenso, wie ich weiß, wo du, oder jeder andere sich gerade befindet. Doch ich kam, mein Freund, um dich zu warnen. Radagast wanderte nicht umsonst in den Norden. Ich rate dir, deine alten Kriegskünste wieder auf Vordermann zu bringen. Ich würde nicht behaupten, dass euch von irgendwo her Krieg droht, aber Radagast der Braune verlässt den Grünwald nur, wenn es unbedingt sein muss.`` Glorfindel nickte überrascht, stellte seinem gegenüber aber noch eine letzte Frage, bevor er mit seinen Männern und Andriel in den Norden ritt:,, Herr Bombadil, ihr seid bisher der älteste auf diesem Planeten und tragt keine einzige Narbe auf eurer reinen Haut. Ihr wisst zu jeder Stunde, wo wir uns befinden und warnt uns vor einer Gefahr, wenn uns eine bevorsteht und dies schon vor meiner Geburt. Ich habe euch damals im Ringkrieg beobachtet, als ihr gegen die Orks gekämpft habt und ich sah, mit welcher Leichtigkeit ihr sie umbrachtet. Ihr habt auch noch dazu gesungen und getanzt, während jeder anderer um sein Leben schrie. Außerdem beobachtete ich euch für einen Moment, wie euch einer, der neun Ringgeister, damals in Dol guldur entgegenkam und aus irgendwelchen Grund euch auf einmal fürchtete und davon lief, obwohl ihr ihm nichts getan habt. Sauron jagte euch nicht, oder versuchte euch nie umzubringen. Dies bekam ich aus früheren Geschichten mit, die noch vor meiner Zeit überliefert wurden und euer Name taucht sogar in der ersten Aufzeichnung auf, die ganz Arda überhaupt ausspucken konnte. Immer wieder. Somit frage ich euch, seid ihr ein Valar, der Arda erschuf und doch noch auf uns aufpasst und die Drohung Manwes nur ein Vorwand war?`` Tom bat den Elbenfürsten, näher zu kommen und flüsterte ihm ins Ohr:,, Mein Kind, ich sollte dir nichts verraten, denn meine Anwesenheit auf Arda gilt der Beobachtung und nicht der Mitwirkung. Du hast Recht, ich bin kein sterblicher, oder ich stamme auch nicht aus dieser Welt. Mein Name ist Illuvatar Eru und ich bin der Schöpfer Ardas und bitte dich somit, dies geheim zu halten.`` Glorfindel kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, denn er stand vor seinem Schöpfer, doch auf einmal, ehe er sich versah, verschwand Tom Bomadil und Glorfindel musste in den Westen reiten, um in Imladris über die letzten Vorkommnise mit Galadriel der zweiten, Eldarion und Arnariel zu berichten. Dies wurde der erste große Rat des vierten Zeitalters, der erstmals wieder in Bruchtal stattfand. Als er in fruchtbaren Tal der heiligen Elbenfestung ankam, sah er die anderen 3 Herrscher bereits von weitem, denn sie standen auf einem Balkon im Osten der Festung und warteten auf Glorfindels Ankunft. Nun ritt er über die glorreiche Brücke in den großen Empfangshof. Dort standen bereits 3, in braunen Mänteln gekleidete Elben. Darunter war Andriel, die berühmte Kommandantin der Elben. So führten sie Glorfindel zur großen offenen Halle, wo auch einst der weise Rat seine Sitzungen abhielt. In der Mitte, des offenen Raumes stand ein großer, weißer Tisch. Von diesem aus konnte man in den Westen schauen, wo die Sonne unterging. Doch als Glorfindel die anderen Herrscher erspähte, sahen diese nicht glücklich aus, denn ein Volk hielt sich nach wie vor aus den Treffen Mittelerdes heraus. Es waren die Zwerge, die Arnariel, Eldarion und Galadriel zum Verzweifeln brachten. Kein großer stattlicher Zwerg überquerte an diesem Tag die Brücke der Elbenfestung und keine Axt bekamen sie an diesem Tag zu sehen. Die Zwerge blieben fort. Arnariel, die Tochter Arwens, rief in den Rat:,, Was habt ihr mir zu berichten, mein alter Freund. Wieso lebt Radagast der Braune nicht mehr im Grünwald?`` Glorfindel erhob sich von seinem Stuhl und stolzierte auf den, im Sonnenuntergang spiegelnden Raum:,, Meine Herrin, ich bin gezwungen, über den Norden zu herrschen, denn unbewacht ist der Grünwald und das einstige Reich der Zwerge. Radagast verließ seine alte Heimat und brach in unbekannte Lande auf. Ich kann euch nicht sagen, ob er sich noch in Mittelerde befindet. Ich hörte nur, dass er in den Norden ging, aber nicht warum. Keine Kunde brachte mir der alte Freund Gandalf's und keinem Tier begegnete ich dort. Es scheint so, als wäre der Grünwald komplett verlassen. Aus diesem Grund werde ich mit einem Teil meines Volkes in den Norden ziehen und dort das Erbe von Legolas, Sohn des Thranduil annehmen. Ich werde euch natürlich eine ehrwürdige Nachfolgerin für meinen Posten stellen. Ich stimme für meine langjährige Freundin Andriel. Möge sie euch einen guten Dienst leisten.`` Arnariel war von diesem Bericht erschüttert, war aber dennoch froh, dass der alte Freund Elronds, der auch bereits oft unter dessen Banner mit ihm in den Krieg ritt, die Regentschaft über den Norden übernahm. Galadriel und Eldarion hatten aber etwas dagegen einzuwenden. Also sprang Eldarion, König von Gondor und Arnor auf und meinte:,, Lange ist es her, dass jemand über den Norden herrschte. Ich bin zwar der Meinung, dass unser alter Freund Glorfindel perfekt dafür geeignet sei, aber dennoch können wir ihm nicht einfach so das Zepter und die Krone in die Hand drücken, denn entgegengesetzt zu den restlichen Königreichen, liegt im Norden die immernoch größte Festung Mittelerdes. Erebor, das Königreich der Zwerge. Wir müssen sie um Erlaubnis fragen, doch Gimli, Gloins Sohn und somit letzter König der Zwerge segelte mit einem Schiff nach Valinor, vor über 30 Jahren.`` Daraufhin beriet Galadriel die Zweite den Rat mit dem Vorschlag, dass sie selber mit ein paar, ihrer Gefolgsleute nach Rohan reiten solle und somit den Zwergen einen Besuch abstatten würde, um dessen Herrscher zu Rate zu ziehen. Als sich der Rat für einverstanden erklärte, ritt die Tochter Elessars zuerst nach Isengart, um in der alten Festung Sarumans nach dem Rechten zu sehen. Inzwischen, 153 Jahre nach dem Ringkrieg und der Tyrannei des alten Magiers blühte die Festung in ihrer vollen Pracht. Fangorn breitete sich dort aus, wie ein Feuer, dass von Haus zu Haus überging. Als Galadriel in ihrer weiß, goldenen Rüstung von ihrem weißen Pferd Nimoleth absprang, empfing sie ein alter bekannter und somit die älteste Gestalt in ganz Mittelerde, nach Bombadil. Baumbart sprach langsam und ruhig, mit tiefer Stimme, wie er es seit je her tat:,, Ah, meine Herrin, ich heiße euch in Isengart willkommen. Lange ist es her, dass Menschen einen Fuß auf dieses Land setzten. Inzwischen ist Fangorn ein lebendiger und wohlhabender Wald. Seitdem Orks und Uruk-hai aus unseren Landen verschwanden, haben wir wieder Hoffnung. Dafür danke ich Merry und Pippin, den alten Halblingen aus dem Auenland. Ohne sie hätte Saruman den gesamten Wald abgeholzt und die Ents wären aus Mittelerde verschwunden.`` Die Herrin Loriens wusste somit, dass Baumbart alles unter Kontrolle hatte und ritt weiter, zur Pforte von Rohan. Hier sah sie die weiten Lande des einstigen Königreiches. Inzwischen gibt es ja Rohan nicht mehr, da sich Eomer dazu bereit erklärte, dass das Land ein Teil Gondors werden würde. Doch Aragorn und auch Eldaran hatten früher und auch momentan keine Verwendung für die letzten Länder am Fuße des weißen Gebirges und somit übergab er einen Teil an die Zwerge und an den früheren Zwergenkönig Gimli. Aus diesem Grund nannten viele in Mittelerde diese Einöden auch noch Alt-Rohan. In diesen Landen fand man auch die legendäre Festung Helms Klamm. Inzwischen zerbröckeln dessen Mauern und haben nur noch einen Nutzen für einige Pflanzen und etwas Gras. Manchmal entdeckt man auch noch einige Vögel, oder Wölfe in diesen Einöden. Als die Königin Lothloriens mit ihren Männern dort ankam, bekam sie eine Gänsehaut, denn sie schloss die Augen und als sie diese wieder aufmachte, waren ihre Pupillen blau und sie sah die vor langem vergangene Schlacht von Rohan. Sie stand mit ihren Männern und Pferden inmitten der großen Uruk-Hai Armee. Als sie in den Himmel sah, bemerkte sie, dass es anfing zu regnen und sich die Welt um sie ins Chaos stürzte. Überall hörte sie das Gebrüll von wütenden Uruk-hai Kriegern und die Todesschreie von Rohirim und Elben. Doch auf einmal ging die Sonne am Horizont auf und sie entdeckte Gandalf den Weißen und Eomer, der längst verstorbene Fürst von Gondor. Sie hörte nur noch, wie Gandalf die Worte flüsterte:,, König Theoden steht alleine.`` Wenige Augenblicke später kam aber das Pferd Eomers und schrie:,, Nicht ganz, Rohirim, für den König!`` Sie sah, wie die Legionen von Pferdeherren auf die dunkle Armee Sarumans herunter preschte und wie Gandalf die Sonne durch einen Lichtzauber mit seinem weißen Stab verstärkte.`` Doch kaum, als sie erblickte, wie diese sich mit den dunklen Heeren vermsichte, rief sie einer, ihrer Soldaten wieder in die Gegenwart und ihre blauen Pupillen wurden wieder leuchtend grün:,, Meine Herrin, ist alles in Ordnung?`` Die ein, oder andere Träne kullerte Galadriel herunter, doch sie verstand, dass sie die Taten ihrer Vorfahren ruhen lassen sollte und ritt auf das einstige Bollerwerk Rohans zu. Sie entdeckte keinerlei Lebenszeichen von einem Zwerg, geschweige, dass sie hier überhaupt wohnen sollten, oder hier mal gewohnt hätten. Somit beschloss sie und ihre Männer, in den Ruinen von Helms Klamm zu übernachten. Der blau schimmernde Mond leuchete auf ihre weißes Abendgewand durch das Zelt. Plötzlich hörte sie ein leises Schluchzen und jammern:,, Warum bin ich nur abgehauen? Mein Vater macht sich sicher Sorgen, aber ich kann nicht mehr zurück. Ich würde nur in Schwierigkeiten geraten.`` Als Galadriel langsam aufstand, aus dem Zelt herausging und ihre kalten Füße sich über dem gräsernen Boden hinfort bewegten, ging sie in die Richtung der Burg von Helms Klamm, in den 2 Ring der Festung. Sie öffnete die Tore und sah den großen, steinernen Thronsaal, der das letzte Mal vor über 100 Jahren genutzt wurde. Sie wandelte an unzähligen Spinnenweben vorbei. Am Ende stand die Tochter Elessars dennoch vor einer Mauer, hinter dem Thron. Sie wusste zwar nicht richtig, wo die Schreie und das Gestöhne her kamen, aber sie betätigte einen Hebel, in Gestalt einer Fackel. Als sie diesen umlegte, öffnete sich ein, in die Tiefe, dunkler Gang. Doch sie musste sich gar nicht die Mühe machen und es mit der Dunkelheit aufnehmen, denn auf der 3 Stufe saß ein kleiner Mann. Dieser hatte behaarte Füße und trug einen braunen Umhang. Die einzige Waffe, die er bei sich hatte, war eine Steinschleuder und ein kleines Messer. Der kleine Mann hatte braune, schulterlange Haare. Als Galadriel ihn entdeckte, die 3 Köpfe größer, als er war, traute sie ihren Augen nicht. Zuerst sah sie den kleinen Mann nur verwundert an, doch dann kniete sie sich zu ihm herunter, legte ihre Hand auf seine, kühle, mit ein paar Sommersprossen überzogene Wange und fragte:,, Oh mein Gott, ein Hobbit, wie bist du hier her gekommen und wie ist dein Name?`` Der Halbling antwortete ängstlich:,, Bitte tut mir nichts! Ich bin auch überhaupt keine Gefahr für euch. Sperrt mich bitte nicht in einen Kerker und lasst mich verhungern!`` Galadriel sah ihn besorgt an und antwortete mit ruhiger Stimme:,, Wie kommst du darauf, dass ich dich in einen Kerker sperren würde? Mein Name ist Galadriel die zweite. Ich bin die Tochter von Elessar und Arwen Abendstern und die Königin über Lothlorien und somit Nachfolgerin und Thronerbin Gondolins.`` Der Halbling verbeugte sich sofort, denn er wusste, mit wem er es hier zu tun hatte:,, Meine Herrin, ihr seid die Tochter von Arwen und somit die Urenkelin von Galadriel der ersten, da euer Großvater Elrond die Tochter Galadriels und Geleborns heiratete. Außerdem war euer Großvater ein direkter Sohn Gondolins, noch ehe es zum Fall gebracht wurde. Ich fühle mich durch eure Anwesenheit geehrt!`` Galadriel zog die Augenbrauen hoch und staunte nicht schlecht:,, Du weißt viel über die Geschichte Mittelerdes. Ich bin erstaunt! Erzähle mir, woher kommst du und was machst du hier?`` Der Halbling begann zu erzählen:,, Ich bin der Enkel von Samweis Gamdschie. Wenn ich mich vorstellen darf, mein Name ist Gorbulas Gamdschie und ich komme aus dem stolzen Land der Hobbits, dem Auenland. Ich bewohne seit ein paar Monaten die leere Höhle von Frodo und Bilbo Beutlin, da dies ausdrücklich gewünscht wurde. Doch ich kannte meinen Großvater nur noch durch Erzählungen und meine Mutter meinte, er wäre ein großer Abenteurer gewesen und hätte stets zu seinem besten Freund, dem Ringträger gehalten. Aus diesen Geschichten heraus wurde mir der Alltag zu langweilig und ich wollte die Welt entdecken. Also beschloss ich vor 2 Vollmonden, meine Höhle zu verlassen. Meine Füße trugen mich merkwürdigerweise in die Ettenöden. Ich trug mit mir eine alte Karte von Mittelerde, die ich in einer alten Truhe fand, als ich in Frodos Höhle einzog. Ich sah die eisernen Ebenen der Ettenöden, doch ich bekam Angst, als ich von weitem 10 garstige Orks erkannte, die ziemlich hungrig aussahen. Einer von ihnen war riesig und trug eine große Klinge mit sich. Eines seiner Augen war weiß und das andere schwarz, wie die Nacht. Ich wollte fliehen, doch die Orks entdeckten mich und nahmen mich gefangen. Sie schleppten mich zu einer ihrer stinkenden Höhlen. Voller Spinnen und Dreck. Überall lagen Schädel von Tieren. Ich wäre bei dem Gestank fast umgekommen und ich wusste, dass die Orks mich auffressen würden, wenn ich nicht fliehen würde. Doch zu meinen Gunsten kam mir nach 3 Tagen der Gefangenschaft und der ewigen Qualen in dem Orkhort ein Blitz von weiten zu Hilfe, der die gesamte Höhle einstürzen ließ. Die Orks versuchten daraufhin zu fliehen, doch sie wurden von einer Legion Zwerge überrannt, die mir mit ihren juwelfarbenen Rüstungen und ihren Speeren und Äxten zu Hilfe kamen. Sie brachten die Orks um, doch sie waren der Meinung, ich wäre ein Spitzel und nahmen mich mit hierher. Anschließend sperrten sie mich in dieser Höhle ein und verschwanden wieder.`` Galadriel wusste nun, wer Gorbulas war und konnte diese Geschichte kaum fassen. Nachdem sie den Hobbit befreite, kehrte sie mit dem Enkel einer Legende zu ihren Männern zurück und erzählte diesen von der Begegnung mit dem Halbling. Daraufhin gaben sie ihm reichlich zu essen und zu trinken, da Gorbulas ziemlich hungrig aussah. Anschließend fragte sie ihn noch in derselben Nacht, ob er wüsste, wo sich nun die Zwerge aufhalten würden. Er entgegnete somit:,, Ich hörte, wie sie über die Zurückeroberung einer Zwergenfestung im Nebelgebirge redeten.`` Galadriel kehrte ihrem Schützling kurzzeitig den Rücken zu und brabbelte in der Dunkelheit Helms Klamms:,, Die Minen!`` Sie verließ augenblicklich das Zelt und orderte ihren Männern an, sich aufzumachen. Augenblicklich packten die Krieger ihre Sachen zusammen und kehrten nach Imladris zurück, wo die Elbin von ihrem Fund und dem Plan der Zwerge berichtete. Als Eldarion und Arnariel davon hörten, beschlossen sie, den großen Rat herbeizurufen, denn wenn dies wirklich wahr sein sollte und ein unbekannter Zwergenanführer die alte Festung im Nebelgebirge zurückerobern wollte, musste sie auch irgendjemand eingenommen haben. 8 lange Nächte, nachdem Galadriel mit Gorbulas und ihren Männern aus Helms Klamm nach Imladris zurückkehrten, trafen sämtliche Kriegsherren und Fürsten Mittelerdes ein. Eradan, Elfwine und Elboron, die 3 obersten Fürsten von Arnor und Gondor und die direkten Berater von König Edlarion. Für die Elben standen dann nur noch die 2 Fürsten Andriel und Elohrar, der Sohn von Elrohir und somit der Fetter von Eldarion, Arnariel und Galadriel. Er verzichtete jedoch auf sein Thronerbe und blieb stattdessen Fürst von Bruchtal und Lindon. Sein Vater Elrohir entschied sich aber, wie auch Arwen für die Sterblichkeit und ging im Jahr 128 des vierten Zeitalters dahin. Er lebte somit noch 7 Jahre länger, als seine Schwester. Als sich dann alle Fürsten und Könige Mittelerdes, außer die, der Zwerge in Rindavell versammelten, berichtete Galadriel erneut von der Unternehmung der Zwerge und dem Fund von Gorbulas in Helms Klamm. Elfwine stimmte eindeutig für einen Marsch nach Moria, denn er fürchtete, dass die Orks, die einst aus Mordor im Jahre 3019 des dritten Zeitalters verbannt worden waren, da ihr Meister starb, dass sich diese, obwohl sie von den Rittern aus Dol Amroth immer noch gejagt werden, sich wieder versammelten und eine Streitmacht bildeten, um sich in den Tiefen von Moria wieder auszubreiten. Entgegengesetzt zu Elfwine, dem Fürsten von Dol Amroth und den großen Ebenen von Gondor, hielt es Arnariel und ihre Elbenfürstin Andriel für gefährlich, denn falls sich wirklich Orks wieder willkürlich verbreiten sollten, hielten sie es für klug, dass es nur einzelne Schaaren erledigten und nicht gleich mit der gesamten Armee Mittelerdes nach Moria ziehen sollten. Doch danach stand Glorfindel, der neue König des Grünwaldes auf und informierte:,, Findet ihr es nicht für etwas merkwürdig, wie es der Halbling da stellte? Zuerst sah er einen Blitz, der die Höhle der Orks in den Ettenöden einstürzen ließ und anschließend kamen erst die Zwerge. Ich bin der Meinung, so, wie du es uns erzählst, dass da ein gewisser Istari, namens Radagast seine Finger im Spiel hatte.`` Eldarion überdachte die gesamte Situaiton noch einmal, legte seinen Ellenbogen auf die Stuhllehne und gab somit Glorfindel recht:,, Ich denke, Radagast möchte nun seine Aufgabe erfüllen, denn wie wir uns alle erinnern, beziehungsweise überliefert bekamen, war er doch sehr zornig darüber, dass Elrond ihn damals nicht mit nach Valinor nahm und er in Mittelerde blieb. Vielleicht, jetzt, wo die Orks versuchen, auch ohne einen Meister wieder zu alter Stärke zu gelangen, dass er dies als seine Möglichkeit erspäht und die Orks vernichten möchte, um einen weiteren Krieg zu verhindern.`` Doch dann lief der Hobbit in die Mitte des grünen, offenen Saals und wiedersprach:,, Meine Freunde, es tut mir leid, dass ich euch einfach so ins Wort falle, aber ich bin der Meinung, die Zwerge sind nicht so schwach, wie sie aussehen. Damals, als die bärtigen Männer mich aus den dreckigen Klauen der Orks befreiten, waren es sicher mindestens 2000 Zwerge.`` Glorfindel lachte, schlenderte zu Gorbulas und legte seine Hand auf dessen Schulter und sah erneut in den Rat:,, Diese Hobbits. Euer Mut ist immer wieder bewundernswert. Bereits bei deinem Großvater bemerkte ich dies. Du bist ganz wie er. Vielleicht besitzt du nicht so einen großen Bauchumfang, aber dennoch hast du seine Art. Ich finde, er hat ganz Recht. Wir kennen doch die Zwerge und ihren Stolz. Wenn wir uns in diese Auseinandersetzung einmischen, würde es nur einen gewaltigen Aufstand geben. Dennoch sollten wir aber ein paar Späher nach Moria schicken, um einmal nach dem rechten zu sehen.`` Sofort orderte Galadriel ein paar, ihrer besten Männer dazu an, nach Moria von Lorien aus zu reiten und zu sehen, was sich auf den großen Ebenen tut. Als die, auf weißen Pferden, in silbernen Rüstungen und mit großen Bögen und Schwertern ausgestatteten Krieger nach Moria ritten und sahen, was dort vor sich ging, trauten sie ihren Augen nicht und berichteten 2. Tage später von der Katastrophe. 4 Nächte später trafen sich die großen Herren Mittelerdes erneut und Galadriel begann rasch zu berichten:,, Meine Brüder, es ist schlimmer, als wir dachten. Das letzte Mal, dass so ein Kampf auf den Ebenen Khazad-Dums stattfand, war, als Thor Eichenschild sich gegen Azog, den Schänder behauptete und dieser ihm unter dem Gemetzel zwischen Orks und Zwergen den Kopf abhackte. Meine Männer kundschafteten diese Lande nicht lange aus, denn nach ihrer Schätzung sollten sich in diesem Augenblick 5000 Zwerge gegen 4000 Orks behaupten und meine Männer meinten, es wären keine wilden Orks, sondern Uruk-hais, aus der einstigen Festung Mordors, Cirith Ungol, Gundabad Orks und einige Nachfahren aus Minas Morgul. Momentan sollte es für die Zwerge nicht gut aussehen, da merkwürdigerweise 4 Olog Hais, 3 Bergtrolle, wie auch zwei Riesen gesichtet wurden. Merkwürdig deswegen, weil die Trollart des dunklen Herrschers ohne ihn eigentlich nicht überlebensfähig sein sollte.`` Der Rat war verblüfft und einigen stand die Angst sichtlich im Gesicht. Eldarion rief:,, Das kann nicht sein, mein Vater vernichtete, zusammen mit eurem Volk sämtliche Orks aus Mordor, wie auch die Trolle und Riesen. Es ist unmöglich, dass sie zurückgekehrt sind!`` Sofort machte sich der Rat zu den Ebenen von Moria auf und kämpfte zusammen Seite an Seite mit den Zwergen. Dies war das sogenannte Bündnis der 3, da die Elben, Zwerge und Menschen aus Gondor und Arnor gemeinsam gegen die Orks kämpften. Eldarion und Galadriel, kämpften zusammen mit Glorfindel auf der nördlichen Ebene, während Arnariel, Andriel, Elfwine und Elrohar auf der westlichen Ebene versuchten, den Feind zu vernichten. Mit 10000 Kriegern zogen die Mächte in den Krieg, doch es war gefährlich und ein wirklich dringender Schritt, denn noch haben die Völker Mittelerdes noch nicht zu alter Stärke zurück gefunden, da viele Elben nach Valinor zogen, die Zwerge größtenteils von den Orks ausgelöscht wurden und die Menschen am Ende des 3. Zeitalters nur noch mit 3000 Mann dem dunklen Herrscher gegenüber standen, da der dunkle Herrscher bereits zuvor viele Soldaten umbrachte. Wenn es nun, erst 154 Jahre des vierten Zeitalters zu einem Krieg kommen sollte, wäre dieser eventuell ausschlaggebend für das Überleben der gesamten Bevölkerung der Menschen und Elder. Doch als die Könige den größten Teil der Orks vernichteten und Moria von den Zuchtgruben säuberten, zog der Rat den Anführer der Zwerge zur Verantwortung. Dies war Farin, der Neffe von Gimli und somit war Farin der Enkel von Gloin, denn Gloin hatte 2 Kinder. Gimli und einen eher weniger bekannten Zwerg, namens Dorin. Dorin lebte größtenteils im Eisengebirge und kämpfte mit Dain Eisenfuß im Ringkrieg gegen 2 Angriffe der Orks am Fuße des Erebor, die er aber beide erfolgreich zurückschlagen konnte. Dorin starb aber dennoch am Fuße von Dol guldur, als Dain und Elrond gegen Dol guldur und dessen Armee in die Schlacht zog. Sein Sohn, Farin blieb aber im Eisengebirge, da dieser damals noch zu jung war, um in den Krieg zu ziehen. Farin ist nun der neue König der Zwerge und der rechtmäßige Thronerbe von Gimli, Gloins Sohn.
Farin zog mit 1500 Zwergen, zusammen mit den restlichen Königen Mittelerdes, dessen Fürsten und deren Armee wieder zurück nach Imladris. Dort musste er sich vor den hohen Rat verantworten. Doch Eldarion wollte zusätzlich noch eine Erklärung, wie die alten Heere Saurons in den Tiefen Morias überleben konnten. Der kleine bärtige Zwerg stand nun in der Mitte des großen Rates und erzählte:,, Als ich auf den Ebenen von Rohan, wie immer meine Runde drehte, um mit meinen Leibwachen die Länder nach feindlichen Truppen zu erkunden, entdeckte ich einen Uruk-hai. Er riet auf einem braunen Warg und floh in den Norden. Ich rief sofort die Hälfte meiner Armee aus den Minen und ritt mit diesen dem Uruk-hai nach. Als er uns bemerkte, versuchte er uns, abzuschütteln. Doch es gelang ihm nicht. Mit 4000 Zwergen aus Durins Volk folgte ich ihm in die Ettenöden. Der Ort, wo sich diese Maden wieder verbreiteten. Während wir die noch einfach gestrickten Mauern ihrer kleinen Festung unter Schnee einrissen, suchte ich nach einem dunklen Erben Saurons, oder einem mächtigen Anführer. Dem einzigen, den ich jedoch begegnete, war ein großer, dünner Orkanführer. Dieser besaß ein Schwarzes und weißes Auge. Als er erkannte, dass wir die Oberhand gewannen, floh er, wie ein kleiner Fisch, der nicht von einer Angel gefangen werden wollte. 5 große Krieger, deren Vorfahren aus den Minen von Norinbad stammten, folgten ihm. Währenddessen befreite ich mit meinen Wachen einen kleinen Hobbit. Ich nahm ihn mit nach Helms Klamm und sperrte ihn ein, denn ich dachte, dass er ein Spitzel der Orks war. Inzwischen sollte er in den Tiefen der Höhlen verhungert und ausgemagert sein.`` Doch Elfwine widersprach dem Zwergenkönig:,, Nein, er steht direkt neben mir!`` Als Farin nach rechts vom Fürsten aus Dol Amroth aus sah, traute er seinen Augen nicht:,, Wie kommt dieser dreckige Späher in die heiligen Lande Bruchtals?`` Arnariel, die Herrin von Imladris erklärte Farin, wer Gorbulas wirklich war:,, Mein lieber Farin! Du hättest beinahe den Enkel von Samweis Gamtschie umgebracht!`` Man sah Dains Erben direkt an, dass es ihm peinlich war, denn der prachtvolle Zwerg lief im Gesicht rot an. Daraufhin entschuldigte sich der kleine bärtige Mann sofort bei dem Halbling und erklärte Gorbulas, als Enkel von Samweis Gambtschie, zu einem offiziellen Freund der Zwerge. Nachdem dies aber geklärt war, fragte sich Eradan, der direkt neben König Eldarion saß:,, Wieso lebten Gundabad Orks, gemeinsam mit Olog- Hais und Uruk-Hais in den Tiefen von Moria?`` Die Kriegsherrin der Elben, namens Andriel entgegnete:,, Es war, wie es scheint ein letzter Versuch, das Volk von Mittelerde zu vernichten. Wahrscheinlich wollten sie einfach noch einmal alleine zeigen, was sie ohne ihren Meister wert sind. Es gab schließlich keine Anzeichen für dunkle Magie, oder ähnliches. Keine schwarzen Zeichen eines Feindes konnte ich den Mauern der heiligen Zwergenstadt entnehmen. Dies war einfach nur ein gewöhnlicher Aufstand, Eradan, nichts weiter.`` Doch Glorfindel und Galadriel glaubten dem Frieden nicht und zweifelten:,, Selbst wenn, wir müssen Radagast den Braunen auffinden! Nur er weiß, was sich im Norden von Imladris abspielte und nur er kann uns sagen, ob wir sicher sind.``

Kommentare (56)

autorenew

Tinúviël Ithildraug ( von: Tinúviël Ithildraug)
vor 472 Tagen
Na da bin ich ja beruhigt :D
Du hast eine wirklich schöne Stimme und kannst gut singen :) Aber bei deinem Into the west Cover singst du ab und zu zu spät oder zu früh. Ich singe sehr gerne und viel. Daher weiß ich wie schwer das ist. Für ein schönes Ergebnis sind oft viele Aufnahmen nötig. Wenn du die Zeit (und Lust) hast, nimm sie dir ruhig mal. Ich glaube, es würde sich richtig lohnen. Aber vor allem geht es ja um den Spaß.
Aber lass dich nicht weiter von einem Hochsopran bequatschen. Was du auf alle Fälle mit Bravur kannst, ist Geschichten schreiben. Ich freu mich schon auf den nächsten Teil :)
Namarië, mellon nîn
Morgoth25 (60728)
vor 473 Tagen
Hey,
Danke ihr beiden. Ist immer wieder dchön, dass sich die Mühe auch auszahlt.
Das Cover von Into the West und Adele sind von mir :)
Und Tinuviel, ich kann dich beruhigen. Das war das erste Buch. Das zweite und dritte kommen ja noch. Da kommen noch viele Kapitel über das vierte Zeitalter von Mittelerde ;D
Tinúviël Ithildraug (02548)
vor 482 Tagen
Ich war mal auf deinem Youtube Kanal und wollte fragen ob die Liedcover auch von dir sind?
Tinúviël Ithildraug (02548)
vor 484 Tagen
Entschuldige, dass ich mich jetzt erst melde. Ich hatte einfach keine Zeit zum Lesen. Du kennst mein Urteil über deine Geschichte. Sie ist einfach göttlich. Der Gedanke, dass sie sich dem Emde neigt ist aber unerträglich :'(
Namarië, mellon nîn
Lonukira (29163)
vor 500 Tagen
Bei den Valar! Das Kapitel war so schön. Ich liebe einfach deinen Schreibstil und finde, dass man eigentlich gar nicht in Worte fassen kann, wie wundervoll diese Geschichte ist. Einfach nur Danke dafür!
Morgoth25 (44033)
vor 681 Tagen
Danke Tinuviel. Ich freue mich immer wieder über deine Kommentare.
Das steht bei Tolkiens unvollendeten Werken in Wikipedia und Ardapedia.
Ja dann wünsch ich dir viel Spaß beim lesen und ebenfalls Namarie mellon nin
Tinúviël Ithildraug (88774)
vor 684 Tagen
Da freu ich mich schon drauf :D Ich muss zwar zugeben, dass ich von Game of Thrones nur wenig Ahnung habe, aber es wird bestimmt super ;) Von "Der neue Schatten" habe ich noch nie etwas gehört. Ich bin entsetzt über mich selbst. Woher kennst du die Geschichte? (Meine Weihnachtswunschliste wird mal wieder zur Hälfte aus HdR Zusatzbüchern bestehen ;P ) Hatte ich schon gesagt, dass dein neues Kapitel klasse ist und du einer meiner Lieblingsautoren bist?
Namarië, mellon nîn
Morgoth25 (44033)
vor 685 Tagen
Danke Tinuviel. Ich bemühe mich wirklich darum, die Geschichte so authentisch, wie möglich an Tolkiens Herr der Ringe zu halten. Da der erste Teil bald fertig ist, werde ich mich dem Zweiten Teil meiner Trioloie witmen und hier trifft "Der Herr der Ringe" auf Game of thrones. Dabei versuche ich mich an Tolkiens unvollendete Geschichte des vierten Zeitalters "Der neue Schatten" zu halten :)
Tinúviël Ithildraug (88774)
vor 690 Tagen
Aiya!
Schreibfehler stören mich nicht, solange du weiterschreibst ;) Mal wieder ein schöner neuer Teil.
Namarië, mellon nîn
Oliver25 (78661)
vor 716 Tagen
Danke Tinuviel. Ich hab diedes Mal leider ein par zuviele Rechtschreibfehler drin, aber ich werde mich bemühen, dass dies im nächsten Kapitel nicht mehr der Fall ist :)
Tinúviël Ithildraug (88774)
vor 716 Tagen
Endlich geht es weiter! Mal wieder extrem spannend. Vor allem das letzte Kapitel hat mir gefallen. Jetzt bin ich ja mal gespannt, was passiert ist.
Namarië, mellon nîn.
P.S.: Ich bin die selbe Tinuviel wie vorher. Nur mein Name hat sich etwas erweitert ;)
Morgoth25 (16619)
vor 811 Tagen
Danke Tinuviel. Mich freut es immer wieder, dass du so fleißig mit liest und nicht das Interesse daran verlierst.
Auch bei den anderen Lesern möchte ich mich bedanken, dass die ff ja doch gut anzukommen scheint :D
Tinuviel (08857)
vor 812 Tagen
Huch, das war aber nicht so gewollt. Egal;) Noch einen schönen Abend.
Tinuviel (08857)
vor 812 Tagen
WOW!!! Du hast mich mal wieder vollständig gefesselt. Dein Schreibstil ist immer wieder atemberaubend und kaum ein anderer schafft es so gut Wissen von Tolkien in seinen Geschichten zu verarbeiten, ohne die Geschichte in die Vergangenheit zu legen. Jede deiner Schlachten fesselt mich und du überrascht mich immer wieder. Außerdem sterben bei dir auch mal beliebte Person, das macht das ganze authentischer. Eigentlich wollte ich nur sagen ich freue mich über das neue Kapitel ;) Namarië!
Morgoth25 (16619)
vor 812 Tagen
Am Anfang des 5 Kapitels müsste es heißen:" Verdammt, lange halte ich das nicht mehr aus. Ithindil ist immer noch ohnmächtig."
Morgoth25 (25521)
vor 830 Tagen
Deswegen bräuchte ich unbedingt eure Hilfe.

Was glaubt ihr? Wie könnte der Verlauf der weitere Verlauf der Schlacht aussehen?

Zudem müsst ihr wissen, wie Fornost beschrieben wurde:

Eine viereckige Festung, unterteilt in sechs Teile. Zudem ist alles komplett eben. Ich weiß einfach nicht, wie das ganze weiter gehen soll. Nur das Ende der Schlacht bereitet mir Sorgen. Für die nächsten Kapitel weiß ich schon wieder, wie es weiter geht.

Vll. könnt ihr mir helfen. Wäre echt toll :D
Morgoth25 (25521)
vor 830 Tagen
Danke Silmarwen. Du weißt gar nicht, wie viel mir eure Rückmeldungen über meine Geschichte bedeuten. Ich glaube aber, dass sich mein Schreibstil momentan etwas verschlechtert. Ich habe die gesamte Geschichte im Kopf und weiß auch schon, wie ,, der Erbe des dunklen Herrschers`` enden wird ( Das Ende meiner Geschichte kommt aber noch nicht so schnell. Sollen ja um die dreihundert Buchseiten werden). Die Schlacht von Fornost finde ich persönlich aber sehr schwer zu beschreiben, da diese Gegend von Tolkien etwas langweilig beschrieben wurde.
Silmarwen (59752)
vor 830 Tagen
WOW! Einfach nur WOW! Ich liebe es wie du schreibst! Es gibt autoren die weitaus schlechter schreiben als du und du machst das noch nicht mal hauptberuflich! Ich bin echt nach jedem kapitel das ich von dieser geschichte lese sprachlos.
Lg Silmarwen
Morgoth25 (94250)
vor 845 Tagen
Danke Tinuviel.

Ja, dass hoffe ich auch. Allerdings gab es einen Fehler beim letzten Satz meiner Charakterzusammenfassung. Den Satz nahm testedich. de nicht mehr an.

Deswegen hier noch einmal eine kurze Erklärung zum Bruder Saurons:

Rhach ist das wohl gefürchtetste Wesen, welches man in Mittelerde seit der Verbannung von Morgoth sah. Selbst Sauron hatte während des ersten Zeitalters großen Respekt vor seinem Bruder.
Tinuviel (77238)
vor 845 Tagen
Mal wieder ein sehr spannendes Kapitel. Und danke für die Charakterezusammenfassung, ich glaube das hilft einigen weiter, bei der Geschichte durchzublicken.