An den Ufern des Anduin

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1 Kapitel - 3.279 Wörter - Erstellt von: Luthien - Aktualisiert am: 2015-01-05 - Entwickelt am: - 1.149 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Der zweite Teil

1
Die Hobbits:


Mittlerweile sind über 50 Jahre vergangen. Du bist älter geworden, aber dein Charakter ist immer noch der gleiche.
Aragorn ist zu einem guten Freund von dir geworden, den du aber in den letzten Jahren nur noch sehr selten gesehen hast. Aber du weißt, dass er sich mit Arwen verlobt hat. Für die beiden freust du dich, denn ihre Liebe kann nichts trennen.
Und du hast wieder etwas mehr Kontakt zu Galadriel, Haldir und auch Elrond. Hin und wieder besuchst du sie von dir aus. Früher wärst du kaum freiwillig zu ihnen gegangen, aber glücklich bist du nicht. Dich plagen Zweifel und Sorgen. Das Alleinsein ist normal. Immer wieder an einem anderen Ort. Du bist nicht gerne unter Leuten und der einzige, dessen Gesellschaft du länger als ein paar Tage aushältst ist Aragorn. Irgendeine Verbindung steht zwischen euch. Du vermutest, dass es von eurer Herkunft kommt. Er kann dich ein wenig verstehen, zumindest glaubst du das. Im Kampf hast du viel Erfahrung gesammelt und mittlerweile kommst du mit deiner Situation zurecht. Oder eher, du hast dich damit abgefunden, denn ändern kannst du nichts daran.


Heute soll aber eine neue Geschichte beginnen und du bist wieder in Bree im tänzelnden Pony. Es ist ein Frühlingstag, aber das Wetter ist alles andere als frühlingshaft, weil es schon den ganzen Tag schüttet.
Du bist froh im Warmen zu sein und gemütlich ein Bier zu trinken. Das Gasthaus hat in der Zwischenzeit der Sohn von Butterblüm übernommen. Also wieder ein Butterblüm. Wieder mit Kapuze auf dem Kopf beobachtest du heute das Treiben der Gäste im Gasthaus. Es ist voll ohne Ende, wie an dem Tag, als du Aragorn kennengelernt hast. Wie durch Zufall betritt wieder eine Gestalt mit Kapuze und Waldläuferkleidung die Schenke. Und es ist kein anderer als Aragorn. Du pfeifst einmal und sein Kopf dreht sich in deine Richtung. Natürlich erkennt er dich und kommt zu dir. Du deutest auf den Platz neben dir auf der Eckbank und er setzt sich zu dir. Ihr begrüßt euch herzlich und du freust dich ihn zu sehen. Ihm ergeht es nicht anders und schon bald platzt deine Neugier aus dir heraus: „Wo warst du denn in der letzten Zeit und was führt dich nach Bree?“ „Ich hatte viel zu tun, das solltest du doch wissen.“ Dann wird sein Blick ernst und er beginnt zu erzählen: „Du weißt, dass der eine Ring aufgetaucht ist. Deswegen war ich auf der Suche nach Gollum, konnte ihn aber nicht finden. Sauron muss schneller gewesen sein. Gandalf hat es mir aufgetragen und auf seinen Wunsch hin bin ich auch nach Bree gekommen um ein paar Hobbits um Frodo Beutlin nach Bruchtal zu begleiten. Aber mit dir hätte ich nicht gerechnet.“ Er lacht. „Es freut mich, dich zu sehen.“ „Danke, mir geht es genauso. Wann kommen denn die Hobbits?“ „Genau kann ich es nicht sagen, aber heute oder morgen dürften sie hier sein.“ „Dann will ich mit dir warten, wenn du nichts dagegen hast.“ „Natürlich nicht.“
Auch Aragorn bestellt sich ein Bier und ihr redet über die Zeit seit euren letzten Wiedersehen vor fast zwei Jahren.
Der Tag neigt sich dem Ende und gegen Abend tauchen im tänzelnden Pony tatsächlich 4 kleine Gestalten auf. Hobbits aus dem Auenland. Ihr beobachtet sie eine Weile.
Auch sie haben sich Bierkrüge geholt und bei ihnen scheint es lustig zuzugehen. Doch auf einmal entsteht ein Tumult und der dunkelhaarige Hobbit liegt am Boden, bis er urplötzlich verschwindet. Aragorn wirft dir einen vielsagenden Blick zu und steht vom Tisch auf. Er läuft zu dem Hobbit, der nun wieder sichtbar ist und zieht ihn mit sich. Du hast verstanden, dass du ihm folgen sollst, also gehst du mit ihm die Treppen hoch in sein Zimmer. Oben schaut euch der Halbling verwundert an und da ihr beide noch eure Kapuzen aufhabt kann er nicht erkennen, welche Gesichter sich darunter verbergen. Du siehst ihm an, dass er Angst hat. „Ihr zieht bei weitem zu viel Aufmerksamkeit auf Euch, Herr Unterberg!“, ermahnt ihn Aragorn. „Was wollt ihr?“, fragt er zurück. „Vorsicht wäre angebracht, Ihr tragt keine Kleinigkeit bei euch!“, nun bist du an der Reihe. „Ich trage gar nichts!“ „Natürlich! Ich kann es vermeiden, gesehen zu werden, wenn ich es will, doch ganz und gar zu verschwinden, das ist eine seltene Gabe.“ Bei seinen Worten löscht Aragorn die Kerzen in eurem Zimmer. „Wer seid ihr?“ „Fürchtest du dich?“ „Ja!“ „Du fürchtest dich noch nicht genug! Ich weiß, wer dich verfolgt.“
Keine Minute später stürmen seine 3 Begleiter in euer Zimmer, bewaffnet mit allem was sie unterwegs so finden konnten. Aragorn zieht wie du sein Schwert und einer der Hobbits schreit: „Lasst ihn in Ruhe, oder ihr kriegt es mit mir zu tun!“ „Du hast ein wackeres Herz, kleiner Hobbit. Aber das wird dich nicht retten. Du darfst nicht auf den Zauberer warten Frodo, sie werden kommen!“ Aragorns Stimme ist ernst. Du bedeutest ihn sein Schwert einzustecken und er schiebt es nach dir in die Scheide. „Was wollt ihr von uns und wer seid ihr?“
Aragorn nimmt seine Kapuze ab und du tust es ihm gleich. 8 Augen schauen erst zum Waldläufer und bleiben dann bei dir hängen. Einem der Hobbits steht der Mund offen, er hätte wohl nie damit gerechnet, dass du eine Frau bist. „Nennt mich Streicher.“ „Und ich bin …“ Du überlegst, welchen Namen du nennen sollst. Alle kennen dich unter dem Namen Linduin, außer Streicher, er nennt dich immer Níniel. Aragorn lächelt dich an und nickt leicht mit dem Kopf, so als wollte er sagen. „Steh zu dir, sag endlich wer du bist. „Linduin.“, kommt es dann aber doch aus deinem Mund.
„Ihr … seid ja eine Frau“, meint der stärkere Hobbit. So, wie er das sagt musst du lachen. „Ja mein Herr, aber daran ist nichts Ungewöhnliches.“ „Aber alltäglich ist es auch nicht, dass man eine Frau mit Waffen trifft.“ „Nein, da habt ihr recht.“
Dann stellen sich auch die Hobbits als Frodo Beutlin, Samweis Gamdschie, Meriadoc Brandybock und Peregrin Tuk vor. Aragorn erklärt, dass Gandalf euch geschickt hat, um die 4 nach Bruchtal zu führen. Dann legen sie sich schlafen und du bleibst mit dem Waldläufer zusammen wach. In der Nacht seht ihr sie kommen: Nazgûl. Die Ringgeister durchsuchen den Ort, finden euch aber glücklicherweise nicht. Deswegen brecht ihr schon vor dem Morgengrauen in Richtung Bruchtal auf.
Die Hobbits sind allesamt verschlafen und müssen euch wohl oder übel vertrauen. Gemeinsam durchstreift ihr die Wildnis. Es geht über Hügel und durch tiefe Täler, durch Moore und über einen Bergpfad.
Entweder gehst du oder Streicher jagen. Der andere bleibt in der Zeit immer bei den Hobbits. So ist es auch auf der Wetterspitze und dieses Mal bist du bei den Hobbits geblieben. Sie unterhalten sich gemütlich, während du Wache hältst. Doch irgendwann fragt Frodo. „Warum sein ihr allein in der Wildnis unterwegs? Habt ihr keine Angst, noch dazu als Frau?“ „Nein, Herr Beutlin ich fürchte mich nicht. Ich habe niemanden an den ich mich wenden könnte und so habe ich ein Leben als Waldläuferin gewählt. Ich bin glücklich so wie ich lebe, auch wenn ich kaum dauerhaften Kontakt zu Leuten habe.“ „Und was ist mit Streicher? Es wirkt, als kennt ihr ihn schon lange.“ „Er ist auch nur ein Freund von mir, aber ein alter. Außer ihm kenne ich kaum jemand für längere Zeit.“ Die Hobbits sind etwas schockiert von deiner Aussage und daher wollen sie nicht weiter bohren.
Nach vielleicht einer Stunde kommt Aragorn zurück und hat ein Reh erlegt. Ihr bereitet es zu und esst dann gemeinsam. Und noch etwas hat er mitgebracht: Kurzschwerter für die Hobbits. Sie probieren ein wenig zu kämpfen, aber es sieht mehr nach rumfuchteln aus. Naja, kämpfen ist eben nicht so leicht und erfordert einiges an Übung, wenn man es gut können will.

Als es dunkel wird geht Aragorn mit dir beiseite und fordert dich auf mitzukommen. Also lasst ihr die Hobbits allein. Du bist neugierig, was er dir zeigen will und bald siehst du es: Ihr kommt auf eine kleine Lichtung, die nur vom Mond beschienen wird und auf ihr sind steinerne Figuren. Es sind Grabmale und Gedenksteine. Du kannst dir denken, wo du bist, schaust den Waldläufer aber dennoch fragend an. „Ich habe ein wenig nachgeforscht und mit einigen Leuten gesprochen. Hier …“ „ … hier war es, oder?“, sagst du mit Tränen in den Augen. „Ja … ich dachte … du solltest es wissen. Darum habe ich dich hierher gebracht.“
Schweigend nickst du und kniest vor einer der Figuren nieder. Du sprichst stumm ein Gebet und kannst nicht verhindern, dass dir deinen Tränen über die Wangen laufen. Deine Gedanken kreisen um ein Lied, das dir Hoffnung gibt, aber du hast keine Kraft die Worte zu sprechen geschweige denn zu singen. Einzig allein ein paar Wortfetzen verlassen deinen Mund. Hier an dieser Stelle starben deine Eltern, die du nicht einmal kanntest. Du kannst dich ja an nichts mehr erinnern. Alles, was du noch hast ist laut Aragorn die Kette deiner Mutter, die du fest mit deiner Faust umschließt. Du hättest dir gewünscht, sie wenigstens einmal gesehen zu haben.
Als du fertig bist gehst du zu Aragorn zurück und flüsterst ihm ein „Danke“ zu. Er sieht dir in die Augen und wischt dir die Tränen weg, die noch auf deinen Wangen stehen. „Komm, ich glaube wir sollten zurück. Die Hobbits warten sicher schon auf uns.“ Aragorn hat recht, denkst du dir, also reißt du dich zusammen und ihr lauft gemeinsam den Weg wieder zurück.
Schon aus einiger Entfernung seht ihr, dass auf der Wetterspitze ein heftiger Kampf tobt. „Nazgûl“, schreist du und euer gemütliches Laufen wandelt sich in Rennen so schnell ihr könnt.
Nach vielleicht zwei Minuten seid ihr oben, dir kommt es aber wie eine Ewigkeit vor. Dann seht ihr das Unglück: 5 Ringgeister kämpfen gegen 4 total verzweifelte und verängstigte Hobbits. Gemeinsam zieht ihr eure Schwerter und verteidigt die Halblinge, doch plötzlich ist Frodo verschwunden. Du blickst dich um, kannst ihn aber nirgendwo erkennen. Mit Streicher gelingt es dir die Nazgûl zurückzudrängen doch dann hörst du Frodo hinter dir schreien. Es geht dir durch Mark und Bein. Was ist dem Halbling wiederfahren und wo ist er überhaupt? Dann erscheint er wieder, er muss also den Ring aufgesetzt haben. Die Ringgeister habt ihr noch einmal in die Flucht schlagen können und so rennst du wie Aragorn zu Frodo, der am Boden liegt und sich nicht rührt. Da er sich mit einer Hand an dir Brust fasst, gehst du neben ihm auf die Knie und öffnest vorsichtig sein Hemd. Aragorn blickt zu dir und du siehst die Sorge in seinen Augen. „Eine Morgulklinge“, kommt es von dir. „Wir brauchen Athelas“, vernimmst du wie durch einen Schleier die Stimme des Waldläufers. Ohne nachzudenken weißt du, was Streicher von dir will.
Du nickst nur, stehst auf und verschwindest zwischen den Bäumen. Die anderen tragen Frodo vorsichtig von der Wetterspitze, während du im gebückten Gang das Königskraut suchst. Als du welches gefunden hast, rennst du zurück zu den anderen. Du kniest dich wieder neben den Ringträger und drückst das Königskraut vorsichtig auf die Wunde und verbindest das Ganze mit einem Stück Stoff. „Tut doch etwas“, hört ihr Sam von hinten rufen, aber Streicher muss ihn enttäuschen. „Er wurde von einer Morgulklinge verwundet und dazu reichen meine Kräfte nicht aus. Er braucht die Hilfe von Herrn Elrond in Bruchtal.“ „Auf was warten wir dann noch?“, jammert Merry. „Nach Bruchtal sind es sechs Tage, er wird es nicht schaffen. Streicher, einer von uns muss mit Frodo nach Bruchtal reiten.“ Fragend siehst du ihn an, wer das machen soll. „Geh du. Fuinûr ist das schnellste Pferd, das ich kenne und er lässt sich sowieso nur von dir reiten.“ „Gut.“ Ihr hebt Frodo vorsichtig auf Fuinûrs Rücken und du setzt dich hinter ihn.
Dann reitet ihr durch die Nacht. Die Landschaft zieht an euch vorbei und du treibst dein Pferd immer weiter an. Du hoffst schnell genug in Bruchtal zu sein und machst dir Vorwürfe, dass, wenn du nicht mit Streicher weggegangen wärst, Frodo nicht verwundet worden wäre. Weiter prescht ihr durch die Ebenen und Wälder und zu allem Überfluss hängen euch auch noch die Nazgûl im Nacken.
Du lenkst Fuinûr durch dichte Wälder und zwischen Felsen hindurch. Da er sehr wendig ist könnt ihr die Nazgûl abhängen und nach knapp 2 Tagen kommst du völlig übermüdet und erschöpft, aber mit einem lebenden Frodo nach Imladris.
Im Hof stoppst du dein Pferd und trägst Frodo über den Platz einige Treppen nach oben. In einem langen Gang siehst du Elrond am anderen Ende stehen und rufst ihm zur Begrüßung ein „Mae govannen“ durch den Raum. „Ich bringe euch Frodo. Er wurde auf der Wetterspitze von einer Morgulklinge verwundet. Ich ritt so schnell ich konnte hier her, da nur eure Medizin ihm helfen kann. Aragorn bringt die anderen drei Hobbits sicher her, aber sie werden noch ein paar Tage brauchen.“
„Linduin, schön dich zu sehen. Ich danke dir, dass du den Hobbit hergebracht hast. Ich werde mich sofort um ihn kümmern und du ruhst dich erst einmal aus. Du weißt ja wo alles ist. Und nun geh.“ „Hannon le!“ Zur Verabschiedung neigst du deinen Kopf, gehst dann in dein Zimmer und lässt dich erschöpft aufs Bett fallen. Sofort schläfst du ein, da die Nacht schon bei deiner Ankunft hereingebrochen war.

Als du aufwachst steht die Sonne schon hoch am Himmel. Du stehst auf und betrachtest dich erst einmal im Spiegel. Deine braunen, welligen Haare sind zu einem einfachen Zopf geflochten, der mittlerweile ziemlich wild aussieht. Dazu sind sie dreckig und kleine Blättchen oder Äste haben sich daran verfangen. Sie müssen von deinem Manöver während der Verfolgungsjagd im Wald stammen.
Deshalb entschließt du dich ein Bad zu nehmen. Also legst du deine Waldläuferkleidung ab und steigst in das warme Wasser. Es tut gut, das Nass auf deiner Haut zu spüren. Gleich fühlst du dich in deinem Körper wohler. Dann ziehst du eine frische dunkelbraune Hose und eine weite, weiße Tunika an. Deine Haare lässt du offen und lufttrocknen.
Du gehst Elrond suchen und fragst ihn nach Frodos Zustand. Der Elb erklärt dir, dass er stabil ist, aber er unbedingt Ruhe bräuchte. Deshalb könntest du erst morgen zu ihm gehen. Voller Ungeduld erwartest du den nächsten Tag, wenn du endlich zu Frodo gehen kannst. Und natürlich willst du Aragorn, Merry, Pippin und Sam wiedersehen. Auch wenn du nicht oft unter Menschen bist. Du hast sie herbegleitet und stehst für sie ein.
Für Frodo kannst du nicht mehr tun, also ziehst du weiter durch Bruchtal und sprichst hier und dort mit ein paar Elben, die du von deinen früheren Besuchen kennst.
Doch dann siehst du jemanden, den du nicht erwartet hättest: Gandalf. Der graue Zauberer lächelt dich an und du gehst ihm eilig entgegen. Er kommt ebenfalls auf dich zu und umarmt dich. Du freust dich ihn zu sehen und er fragt, was du in Bruchtal machst. Also erzählst du die Geschichte wie du Aragorn getroffen hast und dann Frodo zu Elrond gebracht hast. Gandalf berichtet, dass er von Saruman festgehalten wurde und daher nicht rechtzeitig nach Bree kommen konnte. Es gelang ihm gerade noch Aragorn zu informieren. Dann verabschiedest du dich, denn dich überkommt plötzlich ein komisches Gefühl. Du kannst es nicht zuordnen, möchtest aber einfach allein sein.
Deswegen ziehst du dich in dein Zimmer zurück und verlässt es auch bis zum nächsten Tag nicht mehr.
Dann fühlst du dich nach der Ruhe und dem Schlaf besser und gehst zu Frodo, dem du das Leben gerettet hast.
„Herr Frodo, wie geht es euch?“ Er dreht seinen Kopf und blickt in dein Gesicht. „Ach Linduin, ihr seid es. Mir geht es gut und ich muss mich noch einmal bei euch bedanken, dass ihr mich nach Bruchtal gebracht habt, denn dazu hatte ich noch keine Gelegenheit. Es hätte euch das Leben kosten können. Warum habt ihr das getan?“ „Ich habe niemanden, der um mich trauern würde. Nicht einmal eine Familie. Ich lebe allein und habe mich daran gewöhnt. Und wenn ich jemandem helfen kann so mache ich es gerne.“ „Sagt so etwas doch nicht. Ich bin mir sicher, dass auch ihr Freunde habt. Mir würdet ihr auf jeden Fall fehlen.“ Die Worte des Hobbits muntern dich auf. So gibt es wenigstens einen, der an dich denkt. „Und ich glaube auch, dass Streicher euch vermissen würde.“ „Nun ja. Wir haben einige Gemeinsamkeiten, aber mehr auch nicht. Er ist nicht so wie ich. Ich bin niemand und ihm steht noch großes bevor.“ „Wie meint ihr das?“ „Ach, das ist nicht so wichtig.“ „Ich werde immer an euch glauben, Linduin.“
Nach diesen Worten verlässt du Frodo und denkst über das Gespräch noch einmal nach. Es ist traurig aber wahr, was du sagtest. Du hast einfach niemanden und wer sollte schon etwas von dir wollen.
Die nächsten Tage suchst du die Einsamkeit und sitzt des Nachts draußen in den Gärten. Tagsüber bist du in deinem Zimmer oder in der Bibliothek. Nur zum Essen hast du Kontakt mit den anderen.
Nach drei Tagen kommt Aragorn mit den Hobbits an und du begrüßt sie. Dennoch fühlst du dich nicht gut und Aragorn sieht es dir an. Deshalb bittet er dich mitzukommen und fragt, was denn los sei?“ „Nichts. Es ist nur … nichts.“ „Ich sehe doch, dass es dir nicht gut geht. Was liegt dir auf dem Herzen? Du weißt doch, dass du mit mir über alles reden kannst.“ „Ja, aber du bist …“ „Was, was bin ich?“ „Wer bin ich schon? Ich kannte lange Zeit nicht einmal meinen Namen. Ich habe keine Familie, kein Zuhause, kein …“ Dann unterbricht dich Aragorn: „Du bist etwas Besonderes. Zweifle nicht an dir selbst.“ Die Worte bringen dich aus der Fassung, aber bevor du etwas erwidern kannst hat er dich schon stehen lassen.
Es vergeht eine Woche in Bruchtal und auch Elrond und Gandalf merken, dass mit dir etwas nicht stimmt. Du versicherst immer wieder, dass alles in Ordnung ist, aber Gandalf bleibt weiterhin skeptisch. Er bittet dich auch im Namen von Elrond am Ringrat teilzunehmen, den der Herrscher für kommende Woche einberufen hat, damit du mal wieder unter Menschen bist.

Kommentare Seite 1 von 1
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SabrinaGeenleaf ( 52737 )
Abgeschickt vor 751 Tagen
Einfach wunderschön wie du schreibst. Vielleicht könntest du ja noch etwas bzw. Eine Geschichte so eähnlich wie diese schreiben . Vielleicht sogar überden düsterwald und legolas , ich würde mich sehr darüber freuen und garantiert 5000 mal durchlesen . Nach weiter so !!
Luthien ( 90132 )
Abgeschickt vor 778 Tagen
Also, der Vollständigkeit halber sollte ich es hier auch nochmal bekanntgeben: Ich schreibe an einer neuen FF und auch eine Fortsetzung von "Aragorn in Bruchtal / Seine "Schwester" und die große Liebe" ist in Aussicht.
Luthien ( 21685 )
Abgeschickt vor 824 Tagen
@ILoveHobbit
Erst mal danke für dein riesiges Kompliment, ich hab mich sehr drüber gefreut und das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal, dass ich etwas geschrieben habe. Zur Zeit ist bei mir aber leider sehr viel los, sodass ich nicht zum schreiben komme, aber wenn ich eine FF oder sowas mache werde ich es hier bekanntgeben.
Und zu der Idee mit Gimli: Was sollte deiner Meinung nach die Protagonistin für einen Charakter haben und was sollte sie sein? Auch eine Zwergin?
ILoveHobbit ( 96836 )
Abgeschickt vor 824 Tagen
Warum schreibt eigentlich niemand eine FF wo sich jemand in Gimli verliebt. Das wäre doch mmal ne idee für eine FF.
ILoveHobbit ( 96836 )
Abgeschickt vor 825 Tagen
WOW!! Best FF evaaar. Ihr müsst unbedingt weiter schreiben, denn es gibt nur wenige mit der begabung so eine tolle, spannende und interessante FF zu schreiben. ALSO MACHT WEITER, LOS!!!!!!!!
Luthien ( 54284 )
Abgeschickt vor 836 Tagen
@Tinuviel
Es freut mich, dass sie die gefällt und wenn ich Zeit finde, werde ich mich an die nächste Geschichte setzen.

@Annabeth
Ich danke auch dir und falls du eine Fanfiction mit Legolas lesen willst, dann biete ich dir "Aragorn in Bruchtal / Seine "Schwester" und die große Liebe" an. Sie ist ebenfalls von mir aber schon ein wenig länger online. Ich hoffe, dass sie dir gefällt, solltest du sie lesen.
Annabeth ( 48503 )
Abgeschickt vor 836 Tagen
Wirklich schöne Geschichte, kannst du vielleicht eine mit Legolas schreiben?
Tinuviel ( 72813 )
Abgeschickt vor 837 Tagen
*schnief* Das ist so schön! Und so traurig, dass es jetzt vorbei ist. Bitte schreib unbedingte weiter. Egal was, und wenn es der abgedrehteste Kram des Jahrhunderts ist - ich werde es lesen.
Luthien ( 52855 )
Abgeschickt vor 849 Tagen
Ich freue mich so über eure Kommis und verspreche euch, dass ich fast fertig bin. Bald kommt der nächste Teil, der dann wahrscheinlich auch der letzte sein wird, aber man weiß ja nie;)
Tinuviel ( 89259 )
Abgeschickt vor 851 Tagen
Langsam weiß ich nicht mehr was ich noch schreiben soll. Aber auf alle Fälle ist es wunderschön!
Tinuviel ( 84188 )
Abgeschickt vor 859 Tagen
Super!!! Ich lese beide Geschichten und finde es toll, dass du vorhast ab und zu mal Lieder einzubauen. Weiter so! Ich bin schon gespannt.
Namarië!
Luthien ( 46258 )
Abgeschickt vor 865 Tagen
Wer von euch meine andere Fanfiction "Aragorn in Bruchtal / Seine "Schwester" und die große Liebe" gelesen hat weiß, dass ich darin ein Gedicht beschrieben habe, dass Luthien in Elronds Bibliothek übersetzt. Ich hatte es schon damals im Kopf und auch aufgeschrieben, entschied mich dann aber dazu, es nicht zu verwenden und genau zu nennen, weil ich dachte, dass es nicht zu 100% passte. Ich habe stattdessen nur gesagt um was es geht, obwohl es geschrieben war.
Nun allerdings kam mir die Idee es in diese Fanfiction mit einzubauen, da noch öfters Lieder vorkommen werden. Das jetzt schon mal als Hintergrund für die nächsten Kaptiel. Ihr dürft euch darauf freuen, für alle, die es damals vermisst haben, oder den Wortlaut kennen wollten.
Luthien ( 56657 )
Abgeschickt vor 868 Tagen
Also hier ist nun endlich der dritte Teil. Ich freue mich, dass es euch gefälltund werde bald weiterschreiben.
Tinuviel ( 84491 )
Abgeschickt vor 868 Tagen
Schreib weiter! Ich bin schon gespannt wie es weiter geht. :)
Kate ( 97862 )
Abgeschickt vor 869 Tagen
Das ist echt super!!!!
Luthien ( 38204 )
Abgeschickt vor 889 Tagen
Den zweiten Teil gibt es bald, ich muss ihn nur noch einmal kontrollieren dass er auch vom Inhalt her passt und nicht irgendwelche Fehler drin sind.
Tinuviel ( 56534 )
Abgeschickt vor 890 Tagen
Freue mich schon auf die Fortsetzung;)
Beth ( 11140 )
Abgeschickt vor 891 Tagen
Das ist so super!!!!!!!!!!!!!
Leyla ( 21710 )
Abgeschickt vor 891 Tagen
schöne Geschichte freue mich auf den nächsten Teil