Harry Potter | Wird die Liebe siegen?

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1 Kapitel - 6.399 Wörter - Erstellt von: Le Lei Leni - Aktualisiert am: 2015-01-05 - Entwickelt am: - 1.306 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    ~1. Jahr~

    Schlaftrunken kam ich die Treppe runter und begrüßte meine Mutter mit einem müden 'Morgen'. Sie stand vorm Herd und kochte gerade Porrige als sie mich bemerkte und ein Lächeln über ihr Lippen fuhr. "Morgen, mein Spatz. Gucke mal bitte in die Post rein.", sprach sie fröhlich und nahm den Topf vom Herd. Etwas verwirrt sah ich sie an, denn es ist das dritte Mal, dass sie wieder wirklich lächelte. Seit dem Tod meines Vaters Baldur und der Flucht aus Deutschland, wurde meine Mutter Marit von Tag zu Tag immer verschlossener. Sie weinte sehr oft und ließ keinen mehr an sich ran, doch manchmal kam sie Abends zu mir und sprach: "Du bist ihm so ähnlich, meine kleine Serena." Und oft verließ sie mit diesen Worten mein Zimmer. Ich hatte wirklich viel von meinem Vater. Seine dunkelbraunen Haare, seine Größe, sein Mut und sein Ehrgeiz, seine Schusseligkeit, seine Tollpatschigkeit und seine Fähigkeit sich immer in irgendwelche Schwierigkeiten zubringen. Meine kleine Stupsnase, meinen herzförmigen Mund und meine großen braunen Augen hatte ich von meiner Mutter. __ "Na los, Selei.", drängelte sie und sah mich mit freudigen Augen an. Selei, ja, so nannte sie mich oft. Es bedeutet in meiner Sprache mutige kleine Robbe, denn ich bin, wie meine Mutter eine Robbe, ein Selkie. Halb Mensch, halb Robbe. __ Vorsichtig setzte ich mich an den Tisch und begann die Post durch zu wühlen. Als ich unten angekommen war, fiel mir der Brief mit dem roten Siegel auf. Ich wendete ihn und begann vor Freude zu Kreischen. Hastig sprang ich von Stuhl auf und fiel meiner Mutter um den Hals. Sie begann zu weinen und drückte mich fest an sie. Ich lächelte, denn ich spürte, dass sie für einen kurzen Moment alle Sorgen vergaß. __*kleiner Zeitsprung*__ Fest um krallte ich den Arm meiner Mutter, denn die Winkelgasse war rammelvoll und ich hatte Angst von ihr getrennt zu werden, obwohl ich schon ein paar Male hier war. Unser erster Stopp war Ollivander, wo ich nach drei zerbrochenen Vasen, einem brennenden Regal und einem, zu Kleinholz verarbeiteten Tisch endlich meinen Zauberstab hatte. Er hatte 11 Zoll und war leichtbiegsam, sein Holz war aus seltenem skandinavischen Ahorn, welches eine Rankenverzierung hatte. Sein Kern war aus Fasern des Herzes vom norwegischen Stachelbuckel. Unser nächster Halt war die magische Menagerie, wo mir meine Mutter ein weißes Perserkätzchen mit meerblauen Augen kaufte. Ich taufte sie auf den Namen Ayla. Wir waren noch in vielen anderen Geschäften als wir uns endlich dem lang ersehnten Ende näherten, nämlich Flourish&Blotts. Kaum war ich herein getreten, wurde ich auch schon wieder um gerammelt und landete rücklings auf dem Boden, dabei stieß ich mir den Kopf an einem Regal und brüllte laut: "Aua!" "Fred, du blinder Trampel!", keifte eine Frau und sofort wurde mir eine Hand gereicht, die mir wieder auf die Beine half. Ich rieb mir den Hinterkopf und sah in das Gesicht einer wütenden rothaarigen Frau, die giftig die Person neben ihr ansah. Ich folgte ihrem Blick und starrte dann in die atemberaubendsten blauen Augen, die ich je gesehen habe. Der Junge hatte genau, wie die Frau rostrote Haare und Sommersprossen. Ich schloss daraus, dass es sich um seine Mutter handeln musste. "Serena, ist dir was passiert?", fragte meine Mutter besorgt. Ich sah sie an und sagte hastig: "Nein!" "Ach wenn, dass so ist, ist ja alles ok. Mein Sohn Fred ist eine einzige Katastrophe, dafür muss ich mich entschuldigen. Ich bin übrigens Molly Weasley, Kleine.", sprach die Frau und gab Fred einen ordentlichen Klapps auf den Hinterkopf. Plötzlich kam ein zweiter Junge dazu, welcher genauso aus sah wie Fred. "Mum, das Kräuterkundebuch ist etwas teurer als wir dachten...", doch ich unterbrach ihn. "Herr im Himmel, steh mir bei!" Irritiert sah mich der andere Junge an. "Ach und das ist mein anderer Sohn George. Er ist genauso eine Katastrophe.", erklärte sie. Ich erfuhr, dass auch Fred und George nach Hogwarts gingen und sie eine Klasse über mir waren. Wir verabschiedeten uns und nutzten den Kamin im tropfenden Kessel, um wieder in unser Haus nach Little Northburgh zu gelangen. Als alle Tüten, Kartons und Taschen in meinem Zimmer waren, begann ich damit meinen Koffer zu packen. Nach zwei Stunden schmiss ich mich erschöpft auf mein Bett und starrte an meine Bilder, die an meiner Dachschräge hingen. Alles an das ich nur denken konnte war dieser Fred und seine unglaublichen Augen. Er war ein und einen halben Kopf großer als ich. Bei jeden Gedanken an ihn musste ich lächeln. __-Er-__ Endlich war meine Mutter aus meinen Zimmer und ich setzte mich auf mein Bett. 'Dieses Mädchen wäre mir nie aufgefallen, hätte ich sie nicht umgerannt. Sie ist wunderschön und auch sehr witzig. Ihr Gesicht war der Bringer als George dazu kam. Ich werde das Gefühl nicht los das sie mehr als eine Hexe ist. Irgendwie fasziniert sie mich. Irgendetwas ist besonders an ihr, doch was ist es?', dachte ich. __*langer Zeitsprung*__ Ich hatte kaum Gelegenheit mich bei meiner Mutter zu verabschieden, doch die Menschenmenge zog mich in den Zug. "Ich schreibe dir!", schrie ich und winkte meiner Mutter zu, die sich gerade die Tränen weck wischte. Nach ein paar Augenblicken quetsche ich mich durch den überfüllten Gang auf der Suche nach einem leeren Abteil. Dann entdeckte ich eins und hechtete dort hin. Ich schloss sie Tür und sofort sprach jemand: "Hallo Serena..." "... wie schön, dass du zu uns kommst.", beendete jemand anders den Satz. Ich schreckte auf und wollte gerade zur Flucht ansetzten, doch ein rothaariger Junge, Fred stand vor der Tür. Ich wusste genau, dass er es war, denn er hatte eine kleine Sommersprosse, die als einzige neben seinem linken Ohr war. __ "Nicht so schnell Prinzessin. Du musst uns ein paar Fragen beantworten.", sagte George und drauf bugsierte mich Fred auf die gegenüber liegende Bank. Er grinste und hob eine Augenbraue. "Ich will dich ja nicht Unterdruck setzen, aber falls du es vorziehst wieder zu flüchten, müssen wir dich wohl oder übel mit einem Zauber lähmen.", sagte er hämisch und zwinkerte mir zu. __-Er-__ Natürlich wollten wir ihr kein Haar krümmen. Ich wollte nur wissen wer sie ist. Ich hatte mich am Morgen mit George unterhalten und auch ihm ist ihre Erscheinung sofort aufgefallen. Er stimmt mir zu, dass sie außer einem Mädchen noch etwas anderes war. __ "Also lasset das Fragen beginnen.", sagte George und stupste mich an. "Also, Frage Nummero Uno. Was bist du noch, außer einer Hexe.", fragte ich und sah sie mit stechenden Blick in ihre wunderschönen braunen Augen. Plötzlich durch fuhr mich eine Gänsehaus. Was ist sie bloß und was macht sie mit mir? __ -Du-__ Plötzlich wurde mir ganz komisch und das nicht nur weil er mich anstarrte. Von uns Selkies gibt es nicht mehr so viele, denn wir wurden fälschlicher Weise immer für Robben gehalten und getötet. Nicht nur von den Muggeln, sondern auch von Lord Voldemorts Anhängern, denn die betrachteten uns als Schlammblüter. So ist leider auch mein Vater gestorben. Er war kein Selkie, sondern ein ganz normaler Zauberer aus Schweden, der sich in eine norwegische Selkie-Hexe verliebte. Er wollte uns damals etwas Zeit verschaffen als die Todesser uns jagten. Er hatte gegen sie gekämpft, doch er wurde von Bellatrix Lestrange aus dem Hinterhalt getötet und das vor meinen Augen. Damals war ich fünf. __ "Wieso wollt ihr das wissen?", entgegnete ich und sah beide scharf an. "Du bist etwas Besonderes und das ist uns gleich aufgefallen.", sagte George mit einem Grinsen. Es ist komisch, aber ich habe das Gefühl, dass ich es den beiden anvertrauen kann, besonders Fred. "Wenn ich es beantworte, hört ihr dann auf bitte mich zu löchern?", sprach ich, doch es hörte sich eher wie ein Flehen an. Beide nickten und beugten sich etwas nach vorne. In ihren Augen war pure Neugier, was ich ihnen nicht verübeln konnte. "Ich bin ein Selkie.", sagte ich knapp und sah zu Boden. __-Er-__ "Ein bitte was?", fragte George und sah sie fragend an. Ich bemerkte, dass irgendetwas war und das wir besser aufhören sollten sie aus zu fragen. Ich stiess George in die Rippen und zischte: "Lass es einfach!" So schnell würde ich es aber nicht lassen. Der erste Ort, denn ich einen Besuch abstatten wurde war wohl die Bibliothek. __*Kurzer Zeitsprung*__ Die Gruppe von plappernden, aufgedrehten und nervösen Erstklässlern stand vor der Großen Halle. Ich hielt mich ziemlich Abseits und versuchte meine Aufregung zu verstecken. Nach einer geschätzten Ewigkeit kam Professor McGonagall wieder zu uns. "Folgt mir bitte in die Große Halle.", sagte sie, doch es klang eher wie ein Befehl. Wir liefen hinter ihr her und blieben dann vor einem Hocker stehen. Darauf lag ein schmuddeliger lumpiger Spitzhut. "Ich werde euch jetzt den Sprechenden Hut auf setzten und er wird euch in eure Häuser einteilen. Ich werde euch aufrufen.", sagte sie und zog eine lange Pergamentrolle vor. Nach ein paar Kindern geschah es. "Serena Redbatch.", sagte sie und sah in die Menge der Erstklässler. Eigentlich hatte ich die Panik so gut wie es mir nur möglich war, zu verbergen versucht, doch nun kam sie wieder hoch, wie ein ausbrechender Vulkan. Mit Beinen wie Pudding ging ich nach vorne und setzte mich auf den Hocker. Professor McGonagall ließ den Hut auf meinen Kopf gleiten und sofort flüsterte er: "Du bist besonders, sehr besonders... mutig, stark, intelligent... du bist nicht nur eine Hexe... ein Selkie oder? Aber Selkies sind normaler Weise nicht so... warte... ach jetzt verstehe ich... du hast den Tod gesehen und hast schon einmal mit ihm gekämpft... und gewonnen... nun ist es eindeutig..." Ja, er hatte Recht. Kurz nach dem ich mit einer Mutter in England angekommen war, brach ich in einen zugefrorenen See ein und wurde durch einen Grindeloh unter die Eisschicht gezogen. Er staunte nicht schlecht als ich mich verwandelte, doch leider holte er dann seiner Familie und sie zogen mich auf den Grund, wo ich mich in den Algen verfing. Nach fünfzehn Minuten ging mir langsam die Luft aus und mir wurde schwarz vor Augen. An das Letzte an das ich mich erinnere, war das jemand ins Wasser sprang und mir die Algen vom Leib riss. Alles was mir von dieser Person im Gedächtnis blieb waren diese roten Haare. Plötzlich ergab alles einen Sinn. Als ich Fred zum ersten Mal sah, hatte ich das Gefühl ihn irgendwoher zu kennen. Vielleicht war er es, der mich damals gerettet hatte. __ "GRYFFINDOR", schrie der Hut und sofort zerplatzten meine Gedanken, wie eine Seifenblase. Alle am zweiten Tisch von links begannen sehr laut zu toben und zu jubeln. Man setzte mir den Hut ab und ich eilte zum Gyffindortisch. Fred winkte mich zu ihm und ich setzte mich. Ich sah ihn an und mir brannte die Frage: "Hast du mich damals in Littel Northburgh aus dem See gerettet?", auf den Lippen, doch ich schwieg. Ich sah einfach nur in seine Augen und meine Haut begann zu kribbeln. Ich lächelte ihn an und er grinste zurück. Hätte ich bloß mehr gesehen, dann wüsste ich wer es war.
    ~5. Jahr~
    "Aufstehen Selei! Heute gehst du zu den Weasleys!", sprach meine Mutter und zog mir die Bettdecke weck. Ich knurrte ungehalten und drehte mich um. "Wenn das so ist.", sprach sie und zückte ihren Zauberstab, was ich aus dem Augenwinkel sah. "Nein!", kreischte ich und war mit einem Hechtsprung vom Bett gehopst. Endlich war meine Mutter die Alte und man konnte wieder Scherze mit ihr machen. Einmal hatte sie mich mit einem Kitzelfluch belegt, weil ich nicht aufstehen wollte. Schnell rannte ich ins Bad und machte mich fertig, zog mich um und ging dann wieder in mein Zimmer, wo ich in meinen Rucksack packte, welcher zum Glück mit einem Ausdehnungszauber versehen war. Meinen Zauberstab steckte ich in den Bund meiner hellblauen Jeans und zupfte meine rot karierte Bluse zurecht. Als ich bei meiner Mutter dann endlich am Küchentisch saß und ich mir gerade Milch ins Müsli kippte, flatterte ein großer Waldkauz hinein. Er setzte sich auf meine Lehne und ich nahm den Brief von seinem Bein, dann flog er wieder raus. Ich sah auf den Absender und sprach: "Er ist von Fred!" Schnell öffnete ich ihn und las seinen Inhalt. 'Hey Selei,(Er nannte mich so, seit dem es meine Mutter am Bahnhof gesagt hatte.) Wenn du per Kamin reist sage einfach: ZUM FUCHSBAU. Es wäre toll wenn du zwischen um 9 oder um 10 kommst. Habe eine kleine Überraschung für dich. Dein Fred __ Schnell sah ich auf die Uhr und bemerkte, dass es gleich 9 war. Schnell schaufelte ich mir mein Müsli rein und sagte mit halbvollem Mund: "Muff um Neun da fein. Keine Feit. Forry!" Hastig schluckte ich runter und schnappte meinen Rucksack. Schnell lief ich zum Kamin und nahm eine Hand voll Floopulver. Ich stellte mich in den Kamin und verabschiedete mich von meiner Mutter. "Zum Fuchsbau!", sagte ich und ließ das Pulver fallen. Auf einmal drehte ich mich schnell im Kreis und dann stand ich in einem anderen Kamin. Leider verlor ich das Gleichgewicht und fiel, wie ein Mehlsack, nach vorne. 'Ohje.', dachte ich und plötzlich kam der Boden eher als gedacht. Auf einmal landete ich auf irgendetwas. Langsam richtete ich mich auf und sah mich um, dann machte mein Herz einen Aussetzer. Ich lag mit dem Kopf auf Freds Brust und mit dem Rest meines Körpers zwischen seinen Beinen. Zu allem Überfluss starrten uns alle an, denn sie waren gerade beim Frühstück. Dann sah ich wieder Fred ins Gesicht, der mich verschmitzt angrinste. __-Er-__ Nun lag sie da auf mir und zwischen mir. "Ich weiß ja das du mich sehr magst, aber könnten wir das nicht oben fortsetzten? Ich möchte keine Zuschauer haben.", sagte ich lässig, doch innerlich ging mir sowas von die Düse. Mit einem Schrei des Entsetzten stand sie wieder und rutschte an die Wand. Ihr Gesicht ähnelte einer Tomate und es war ihr sichtlich peinlich. Plötzlich fingen Ginny und Hermine an zu lachen. Meine Mutter ging natürlich gleich zu Serena und brachte sie nach oben. Schnell stand ich wieder und sah in die Gesichter meiner Geschwister und ihren Freunden. "Die war aber niedlich!", sagte Bill und sah mich mit einem merkwürdigen Blick an. "Läuft da was?", fragte Charlie und biss von seinem Brot ab. "Nee, aber er wünscht es sich. ", antwortete George und grinste mich an. Plötzlich wurde ich rot. "Halt bloß die Klappe!", fauchte ich und setzte mich an meinen Platz. "Hermine, du bist doch ihre beste Freundin... Wie steht sie den zu dem lieben Fredie?", sagte George und nun sahen wir alle sie neugierig an. Ich wollte es unbedingt wissen und rutscht zu ihr rüber. __-Du-__ Hermine verging plötzlich das Lachen und sie wurde kreidebleich. "Also... öhm... naja...", fing sie an, doch zum Glück sah sie, wie ich panisch hinter dem Regal, welches neben der Treppe stand, gestikulierte. Ich hatte ihr erzählt, was ich für Fred empfand und sie fand es auch echt süß. Ich konnte auf sie zählen und ich wusste, dass sie dicht hält. Die anderen folgten Hermines Blick und sahen zu dem Regal, wo ich mich versteckte. "Was'n da?", fragte George und ging dort hin. Wie von einem Bären gejagt, hetzte ich leise die Treppe hoch und versteckte mich in dem Zimmer, wo Molly sagte, dass ich warten sollte. Leider hatte ich nur mit dem Teil von: Wie steht sie zu ihm zugehört. Hätte ich doch bloß den Rest mit gehört. __*Zeitsprung*__ George versuchte mich gerade über Fred aus zu fragen, als draußen das totale Chaos los brach. Mister Weasley kam herein und schickte uns sofort raus, zum Glück hatte ich meinen Rucksack mitgenommen. "Serena, hier her!", schrie Bill und ich lief los. Neben ihm stand Charlie. Plötzlich lieb ich stehen. "Wo ist Fred!", kreischte ich und wollte gerade wieder zurück laufen, doch jemand hielt mich zurück. "NEIN!", brüllte ich und versuchte mich zu wehren. "Serena, bitte!", sagte Charlie und hielt mich einfach nur fest. "Ich...", flüsterte ich nur, doch dann apparieten wir uns auch schon. Unsanft landete ich im nassen Gras und mir war auf einmal so schlecht. "Was zum...", jappste ich und versucht auf zu stehen. "Serena, bleib einfach liegen.", sagte Bill und setzte sich neben mich. "Nein...", flüsterte ich und begann zu weinen. Tränen liefen über mein Gesicht und dann kam Charlie dazu. "Um Himmelswillen, Serena!", sagte er und richtete mich auf. Bill bemerkte es und rutsche zu mir. "Scheiße, was ist los?", fragte er und reichte mir ein Taschentuch. "Ich will Fred nicht verlieren. Ich habe schon meinen Vater verloren. Ich...", und dann begann ich heftig zu schluchtsen. Plötzlich gab es ein 'Plop' und Hermine, Harry, Ron, George, Mister Weasley und Fred standen vor uns. "Fred", kreischte ich und viel ihm um den Hals. "Bitte verlasse mich nie wieder!", heulte ich und er drückte mich an ihn. "Das hatte ich auch nicht vor.", flüsterte es leise. __*Zeitsprung*__ Fred tippte mich an. "Ich glaube ich werde mit Georgie probieren mit zu machen.", flüsterte er und grinste. Ich sah ihn an und hob die Brauen. "Ach, denkst du?", fragte ich herausfordernd und lächelte schief. "Aber hallo. Was denkst du denn von uns?", antwortete er und stupste mich an. Dort wo er mich berührte kribbelte es so wunderbar und ich wollte nur noch bei ihm sein. Manchmal fragte ich mich selber ob ich mich in Fred etwas verliebt hatte. Jedes Mal wenn ich bei ihm war tanzten Schmetterlinge in meinem Bauch, mein Herz rasste wie verrückt und ich wurde oft knallrot. __ "Es dürfen nur volljährige Zauberer mitmachen.", sprach Professor Dumbeldore und sofort brach eine rege Diskussion aus. "Das ist unfair! So sind die Regeln aber nicht!", beschwerten sich Fred und George. Eigentlich war mir das Turnier herzlich egal, aber irgendetwas war merkwürdig. Plötzlich begann die Decke verrückt zuspielen und ein paar Schüler schrien auf, darunter auch ich. Ich hasste Gewitter. Auf einmal legte sich ein Arm mich und jemand hielt mich fest an sich. Dann hörte ich nur noch seinen Herzschlag und roch sein wunderbares Parfüm. Fred war der Einzige, der wusste das ich panische Angst vor Gewittern hatte. Augenblicklich wurde ich ganz ruhig und in meinem Bauch begannen die Schmetterlinge eine wilde Party zu feiern. __ "Alles wieder ok?", fragte Fred und ich hob meinen Kopf. Er sah ziemlich besorgt aus und lächelte mich mit seinem kopfverdrehenden Weasley - Grinsen an. Ich glaubte er wollte mir wirklich den Kopf verdrehen, doch das hatte er bereits schon getan. __-Er-__ Ich hoffte das mein Lächeln den erwünschten Effekt erzielte, doch sie sah mich nur an. Am liebsten hätte ich meine Lippen auf ihre gedrückt, doch ich hatte Angst vor ihrer Reaktion. Was wenn sie mich gar nicht liebt oder jemanden anderen? Oder sie hatte schon einen Freund. Ich wusste, dass sie bei den Jungs heiß begehrt war und am liebsten alle mit ihr befreundet sein wollten oder gar eine Beziehung mit ihr wünschten. Ich versuchte mit George so gut, wie wir nur konnten sie vor den anderen zu beschützen. Manchmal patronierten wir regelrecht um sie. Ich habe immer noch nicht herausgefunden, was ein Selkie ist und ich denke ich muss bald Hermine fragen. __*Zeitsprung*__ Nach dem kläglichen Versuch von Fred und George an dem Turnier teilzunehmen, war es endlich soweit und die Champions wurden ausgewählt. Für Beauxbatons war der Champion Fleur Delacour. Der Champion für Durmstrang war niemand anderes als Viktor Krum und der Champion für Hogwarts war Cedric Diggory. Doch dann passiere das Unvorstellbare. Die Flamme des Feuerkelches färbte sich wieder blutrot und spuckte einen vierten Zettel aus. Langsam sank dieser zu Dumbeldore und er starrte ihn ungläubig an. Die Halle brach in ein großes Tuscheln aus. "Harry Potter.", sagte Dumbeldore laut und nun wurde es wieder still. Ungläubig sah ich zu Harry und dieser blickte entsetzt zu Dumbeldore. "Harry Potter!", schrie Dumbeldore noch mal. Harry stand stocksteif auf und ging zu Dumbeldore und verschwand in der Tür hinter dem Lehrertisch. "Oh Scheiße.", hauchte ich und sah zu Ron und Hermine, die heftig mit einander flüsterten. "Wie hat Harry das bloß gemacht?", fragte George seinen Bruder. Ich drehte mich um. "Er gar nichts gemacht!", zischte ich und sah ihn wütend an. __*Zeitsprung*__ Harry hatte die erste Aufgabe erfolgreich gemeistert und es war endlich der Winterball. Ich saß mit Hermine in der Fensterbank und sie erzählte mir die Sache mit Krum. "Das ist jetzt nicht dein Ernst! Viktor Krum, das bulgarische Schnuckelschnäutzchen geht mit der werten Hermine von Ganger zum Ball? Wann hatte er dich gefragt?", löcherte ich und sah sie fassungslos an. "Nun, naja, er hatte mich nicht gefragt, sondern gestottert und zwar hatte er mich vom Weg in die Bibliothek abgefangen.", erklärte sie und wurde rot vor Scham. "Ich könnte mich darüber so krank lachen, dass glaubst du gar nicht!", kicherte ich und Hermine verfärbte sich mehr. "Mit wem gehst du überhaupt?", fragte sie neugierig und grinste verschmitzt, den sie wusste, dass mich noch niemand gefragt hatte. Mir verging jedes Lachen. "Ich...", doch jemand unterbrach mich. "Ich sollte von meinen werten Bruder fragen ob sie noch einen Tanzpartner bräuchten, werte Miss Redbatch. ", sagte George höflich und sah mich mit erwartungsvollen Augen an. Alles in mir verkrampfte sich und ich brachte nur ein erschrockenes 'Ja' raus. "Danke sehr für ihre Unterstützung meines Bruders.", bedankte sich George und ging in den Jungenschlafsaal. Hermine sah mich an. "Du hast eine Verabredung mit Fred Weasley, Süße oder habe ich das etwa falsch verstanden?", sprach Hermine und hob die Brauen. Ich grinste sie an und umarmte sie. "Ich gehe mit Fred! Der schönste Tag meines Lebens!", quietschte ich und drückte noch fester. "Ich kriege keine Luft mehr Serena!", keuchte sie. __-Er-__ "Du glaubst nicht, was gerade passiert ist.", sagte George als er in den Schlafsaal kam. Ich saß auf meinem Bett und sah mir gerade ein Bild von Serena und mir an, welches wir bei der Quidditchweltmeisterschaft gemacht hatten. "Was'n?", fragte ich in Gedanken. Er setzte sich auf mein Bett und sprach voller Freude: "Ich habe Serena in deinem Namen gefragt ob ihr zusammen zum Ball gehen wollt!" Entsetzt sah ich ihn an. "Du hast was?", sagte ich vollkommen aus der Fassung. "Ich habe sie in deinem Namen gefragt.", wiederholte er. "Bist du jetzt vollkommen behindert!", fragte ich wütend. "Nein, ich bin George.", antwortete er und ich stürzte mich zornig auf ihn. Schnell hatte ich ihn in einem Würgegriff und knurrte unglaublich wütend: "Wenn so etwas noch mal tust, ich schwöre ich bringe dich um!" "Sie hat...", würgte mein Bruder hervor, doch er konnte den Satz nicht beenden da ich fester drückte. "Was hat sie gesagt!", fragte ich zornig "Sie hat 'Ja' gesagt.", antwortete eine Stimme, die nicht von George kam. Wir sahen zur Tür und da stand sie. Sie sah unglaublich aufreizend aus, wie sie da am Türrahmen lehnte. "Du hast... Ja gesagt?", stotterte ich und sah sie mit offenem Mund an. "Ja, ich habe 'Ja' gesagt und würdest du bitte deinen Bruder loslassen. Ich glaube, du könntest ihn so mit kaputt machen.", antwortete ich mit einem Lächeln. __*Zeitsprung*__ Ich hatte meine Haare zu leichten Locken gedreht und trug ein dunkelblaues glitzerndes Kleid, welches sich wie Wellen bewegte, wenn ich ging. "Du siehst wunderschön aus.", sagte Hermine, die hinter mir stand. "Du aber auch!", antwortete ich und lächelte. "Dann lasset die Spiele beginnen!", sagte Hermine und wir schritten zur Tür. __ Langsam lief ich die Treppe runter und sah mich um. Wo ist bitte Fred, fragte ich mich selber und dann sah ich ihn. Er trug einen schwarzen Umhang und sah einfach fantastisch gut aus. Herz begann schneller zuschlagen und in meinem Bauch kribbelte es. Ich kam auf ihn zu. "Hallo Fred.", sagte ich und alles in mir kribbelte, wie ein Ameisenhaufen. "Wow.", sprach er und mussterte mich. "Lust zu tanzen?", fragte ich. Er nickte und den Rest des Abens verbrachten wir auf der Tanzfläche. Fred und ich schwebten förmlich über die Tanzfläche. Ich hatte nur Augen für ihn und es fühlte sich so wunderbar an. Mich störten sogar die bösen Blicke von Angelina nicht und dass will schon etwas heißen, denn sie konnte mich nicht ausstehen, weil sie in Fred verliebt war. Erst am nächsten Morgen erfuhr ich, dass er ihr einen Korb gegeben hatte wegen mir. Hermine hatte gegen Frühjahr eine Idee. Ich hatte ihr mit der Sache von meinem fast tödlichen Erlebnis im See erzählt und sie beschloss mehr Klarheit in die Sache zu bringen. Sie vollzog einen Zauber an mir, welcher mich die Sache noch einmal erleben ließ und da sah ich ihn. Plötzlich bemerkte ich, wie acht weitere Personen aufs Eis liefen. "Fred!", ertönte die Stimme von Miss Weasley. Und dann wachte ich auf. "Hermine... Fred hatte mich damals gerettet.", sprach ich monoton und war einfach überwältigt von meinen Gefühlen. "Und Hermine, ich glaube, es ist mehr als einfach nur verliebt sein. Ich glaube, ich liebe ihn von ganzen Herzen.
    ~Die Schlacht von Hogwarts~
    "Vorsicht!", schrie jemand und stieß mir in die Rippen. Etwas flog über mich. Es war ein Todesser. Ich schrie auf. Warum zur Hölle passiert DAS nur, fragte ich mich selber. "Serena, geh zu Fred und George! Sie brauchen Hilfe!", befahl Professor Slughorn und wehrte gerade einen Zauber ab. Schnell lief ich zu den beiden und dann geschah es. Plötzlich explodierte die Wand neben Fred. "Nein!", kreischte ich und lief los. Fred drehte sich zu mir um und lächelte nur. Seine Lippen formten die Worte 'Aufwiedersehen Selei' und Tränen flossen sein Gesicht herunter. "Du wirst nicht sterben!", schrei ich und eine Tränen liefen meine Wangen runter. Fred sah mich erstaunt an, denn ich war schneller bei ihm als er dachte. Geistesgegenwärtig schubste ich ihn mit voller Wucht nach hinten. Er stolperte heftig und fiel dann zu Boden. Erschrocken sah er auf und schrei: "Nicht!" Doch dann geschah es. Die Wand krachte mit einem ohrenbetäubendem Lärm nieder und der Boden einen Meter weiter weck, wo ich stand, gab nach. Rückwärts fiel ich in die Tiefe und alles was ich nur hörte war Freds Schrei. "Serena, Nein!", brüllte er und dann schlug ich mit dem Kopf auf. Ich konnte nur noch nach oben zu dem Loch aus dem ich gefallen war, sehen. Etwas Warmes lief aus meinem Kopf und etwas metallisches floss in meinen Mund. Blut. Ich hörte nun plötzlich alles, wie durch Watte und ich konnte mich nicht mehr bewegen. Dann lugte Freds Kopf über den Rand des Loches und ich sah in seinem Gesicht pures Entsetzten. __-Er-__ Sie lag da und die Blutlache, die von ihrem Kopf ausging, vergrößerte sich mit jedem Augenblick. Sie hat mich gerettet, aber warum? Sie hat ihr Leben für meins einfach weck geworfen? Wieso? Warum hast du das getan Selei? Weißt du nicht, dass ich dich liebe? Woher auch... Ich habe nie meinen Mund aufgekriegt und nun ist vielleicht schon alles zuspät. __ Ich sah auf ihren Körper, der einfach so da lag. Sie ist etwa sieben Meter tief gefallen und alles was sie jetzt tat, war mir in die Augen zusehen. "Nein.", schrie und apparierte mich zu ihr. Mein Herz begann wie wild in meiner Brust zu hämmern und ich fiel auf die Knie. "Wieso hast du das getan?", schluchzte ich. "Ich muss dich hier weck bringen...", sprach ich und hob sie hoch. Tränen fielen auf ihre Wangen und mein Ärmel wurde von etwas warmen rotem durchtränkt. "Ich habe dir versprochen dich niemals alleine zulassen. Ich weiß doch das du immer wolltest das ich in deiner Nähe bin.", flüsterte ich und stand auf. "Fred!", rief jemand und ich sah auf. Ron, Hermine und Harry liefen zu mir und der im Sterben liegenden Serena. "Wer ist... NEIN!", kreischte Hermine als sie bemerkte, dass sie es war. Hermine brach zusammen und weinte. "Du darfst nicht sterben! Noch nicht! Du sollst die Patin meiner Kinder werden! SERENA!", brüllte sie und heulte laut auf. Ron und Harry sahen sie nur geschockt an. "Wir müssen sie in die Halle bringen!", sagte Ron und wir liefen los. Bitte halte durch, bitte Serena. __ Wir erreichten die Halle und rannten hinein. Meine Mutter kam auf uns zu und als sie Selei sah wurde sie kreidebleich. "Sie legt sie dort hin!", sagte sie panisch und ich legte sie auf die Matte. "Wie ist es passiert?", fragte sie völlig fertig mit den Nerven als sie mit dem Zauberstab über ihre Brust führ. "Sie hatte mich gerettet. Aber warum?", sagte ich knapp und begann nun auch zu weinen. Mum drehte ihren Kopf. "Sie liebt dich über alles. Sie hatte es mir einmal gesagt.", antwortete sie und ein paar Tränen rollten ihre Wangen runter. "Sie liebt mich?", fragte ich erschrocken und erstaunt zugleich. "Ja, sie liebt dich seit der dritten Klasse! Sie hatte immer Angst dich zu fragen wegen Angelina! Serena liebt dich, Fred!", sagte Hermine und dem Moment gab es ein würgendes Geräusch. Wir alle sahen zu ihr. Blut lief aus ihren Mundwinkeln und ihre Augen rollten nach hinten. "Serena bleib bei uns! Du darfst nicht sterben! Jetzt nicht!", schrie Mum sie an. Ich kniete mich nieder und strich ihren Kopf. "Serena, ich liebe dich auch.", flüsterte ich ihr zu und weinte. __-Du-__ "Wo bin ich?", fragte ich und öffnete meine Augen. Ich lag in einem schneeweißen Raum. "Du bist hier.", antwortete jemand. Ich schreckte auf und sah mich um. Vor mir stand ein großer Mann. Ich richtete mich auf und sah ihn an. Er hatte meerblaue Augen und dunkelbraune strubblige Haare. Sein Kinn war ziemlich markant und hatte ein Grübchen. Plötzlich fiel es mir, wie Schuppen von den Augen. "Papa?", fragte ich und spürte wie die Tränen in meine Augen schossen. "Ja, meine kleine Selei.", antwortete er und lächelte sanft. "Bin ich Tod?", fragte ich ihn und spürte wie Tränen meine Wangen runter rollten. "Ja und Nein. Du kannst dich entscheiden, welche Seite du wählst.", sagte er und umarmte mich. Nun kam alles raus. Alle angestauten Gefühle und Emotionen. Einfach Alles. __ "Ich will nicht!", wimmerte ich und krallte mich an meinen Vater fest. "Schatz, du musst. Du kannst das deiner Mutter nicht antun. Deinen Freunden und dem Jungen, den du liebst. Er liebt dich übrigens auch, doch er war zu schüchtern um es dir zusagen. Selei, ich flehe dich an... Bitte geh jetzt.", sagte mein Vater ruhig und löste sich von mir. "Ich...", flüsterte ich, doch dann zeigte er auf den Boden und da sah ich es. Ich sah die große Halle. Miss Weasley versuchte mich kläglich wieder zu beleben. Ginny, George, Charlie, Bill, Hermine, Percy, Ron, Harry, Luna, Neville, Miss und Mister Weasley und Fred weinten um mich. "Bitte wach wieder auf. Bitte, Serena. Bitte. Gott, wenn es dich wirklich gibt, nimm mir nicht meine Selei. Bitte. Bitte, gib sie mir wieder. Bitte.", flehte Fred und hielt meine Hand fest in seiner. Ich hob die Hand, die er umfasste und sah sie an. "Ich spüre nichts.", sagte ich erschrocken. "Ja. So fühlt es sich an Tod zu sein.", sagte mein Vater uns sah weiter nach unten. Ich liebte Fred. Daran bestand kein Zweifel. Ich wollte plötzlich nur noch bei ihm sein. "Wärst du dolle wütend, wenn ich gehe?", fragte ich meinen Vater. Er sah mich an. "Nein, ich wäre so stolz auf dich Serena, wenn du gehst. Lasse deine Vergangenheit hinter dir, lebe jeden Tag und träume von der Zukunft.", antwortete er und lächelte erleichtert. Plötzlich wurde das Licht gleißend hell und ich kniff die Augen zusammen. "Was zum Geier passiert hier!", kreischte ich, denn der Raum begann zu beben. Wie aus dem nichts löste sich der Boden unter meinen Füßen in Luft auf und ich fiel in ein helles Licht. "Das was du fragtest, dass gleiche fragte ich auch deine Mutter kurz bevor ich starb. Selei, ich liebe dich, meine einzige Tochter.", sprach er und es hörte sich so an als ob es von den Wänden käme. "Papa!", kreischte ich und fiel weiter in das Licht. Diese Wärme an meiner Hand, ich spüre sie wieder.
    ~Nach der Schlacht~
    "Das heißt Fred hatte dich aus dem See gezogen?", fragte Ginny erstaunt und jeder in der Runde sah ich an. Mein Wohnzimmer war etwas zu klein für Ginny, Harry, Ron und Hermine und mich. Nachher würden auch noch Fred, George, Bill, Fleur, Charlie, Mister und Miss Weasley kommen. Zum Glück Percy nicht, ansonsten wäre er hochkant aus meiner Bude geflogen, hätte er irgendetwas über das Ministerium gelabert. Ron stopfte sich seinen achtet Keks in den Mund als es klopfte. "Ich geh schon!", sagte ich hastig und eilte zu Tür. Ich öffnete diese und die noch nicht vorhandenen Gäste trafen ein. Ich begrüßte alle herzlich bis auf Fred. Er zog mich in den Hausflur und knallte die Tür zu. "Komm mit.", sprach er einfach und dann apperierten wir uns in seine Wohnung in der Winkelgasse. "Was? Warum?", sprach ich erstaunt und löste mich von ihm. "Ich liebe dich und ich weiß das du mich liebst. Vor zwei Monaten hatte ich es erfahren als du...", er stoppte und sah mich. "Ich weiß alles. Du hast sogar Gott angefleht, dass er dir nicht deine Selei weck nehmen solle. Ich war Tod und habe meinen Vater getroffen. In diesem Moment wusste ich das ich dich über alles liebe.", sagte ich und Tränen rollten meine Wangen runter. Fred kam auf mich zu. "Ich weiß nun endlich was ein Selkie ist.", sprach er glücklich und sah mir tief in die Augen. "Das wusstest du nach dem du mir das Leben gerettet hattest. Du hast mich vorm Ertrinken bewahrt.", erklärte ich. "Ich weiß.", sagte er und schlang seine Arme um meine Taille. Ich spürte seine Nähe. Mein Herz raste und mein Bauch kribbelte. Ich legte meine Arme um seinen Hals und er legte seine weichen Lippen auf meine. Plötzlich ging die Tür mit einem lauten Knall auf. Vor Schreck stolperte ich nach hinten und riss Fred mit. Fred landete über mir und sah nach hinten. Ich spürte wie peinlich mir die Situation wurde, denn die Pose war etwas naja intim. __ "Alles klar Bruderherz. Die haben es gefressen. Ach und da wir gerade beim Thema Fressen sind. Macht einfach weiter aber seid bitte nicht so laut sonst fällt es auf und es wird sehr peinlich für euch. Viel Spaß noch.", sprach George, setzte einen 'Ach das wollt ihr gerade tun' Blick auf und verließ dann wieder die Wohnung. Fred wendete sich wieder zu mir. "Da wir jetzt zusammen sind... Muss ich mich jetzt auf solche Besuche einstellen?", fragte ich mit einer hoch gezogenen Braue. "Ich denke schon.", antwortete er und küsste mich. "Ich liebe dich.", flüsterte ich und er fuhr mit der Hand unter mein T-Shirt. "Ich liebe dich auch.", sagte er und lächelte.

Kommentare Seite 1 von 1
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Auriga ( 1.225 )
Abgeschickt vor 746 Tagen
Soooo schön! *-*
Kannst du noch eine FF schreiben? Du kannst das echt
gut! Übrigens sehr kreativ mit diesen Selkies! ;)

Weiter so!
Lg Auriga