Der Herr der Ringe - Die Vergessene Tochter (Kapitel 5)

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2 Kapitel - 2.847 Wörter - Erstellt von: Pho3nixx - Aktualisiert am: 2015-01-05 - Entwickelt am: - 3.072 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Es geht endlich, endlich, ENDLICH auch mal hier weiter, aber ich hatte einfach mal eine 'kreative Pause' nötig, wie man es doch so schön bezeichnet: D Nein, aber rund um Weihnachten findet man einfach sooo viel Zeit, um an all seinen Geschichten weiterzuschreiben - NICHT! -.-'
Naja, hier ist er endlich, der fünfte Teil der FanFiction 'Die Vergessene Tochter' und ich hoffe, er ist nicht so grausam, wie ich denke und es ist auch ein sehr kurzes Kapitel, was mir leid tut, aber das kommende wird nicht lange auf sich warten lassen... ;)


Ich will aber nicht wieder lange schnacken und kein Fishing-For-Compliments machen, weswegen ich euch bei diesem Teil einfach viel Spaß beim Lesen wünsche und man sieht sich (hoffentlich) entweder in den Kommentaren wieder, oder beim nächsten Teil ;)
Ganz, ganz liebe Grüße,
Eure Pho3nixx (n.n)

1
„Geht es dir gut?“ höre ich dumpf die Stimme meines Bruders rechts von mir und fragend blicke ich zu ihm hinüber.„Kleines?“ harkt er nach un
„Geht es dir gut?“ höre ich dumpf die Stimme meines Bruders rechts von mir und fragend blicke ich zu ihm hinüber.
„Kleines?“ harkt er nach und wortlos nicke ich, nachdem ich mich in Gedanken an meine Familie in Gondor verloren hatte. Ob sie auch mit den Ausläufen des Krieges zu kämpfen haben? Ob sie bereits etwas vom Tode Boromirs erfahren haben?
„Komm – wir sollten zurück in die Burg,“ sagt Éomer sanft und wendet Feuerfuß unter sich zum Gehen.
„Éomer warte!“ rufe ich plötzlich aus und sehe zu meinem Bruder, in dessen Blick Beruhigung und Wärme liegt. „Haben sie die Höhlen erreicht?“ frage ich nun etwas leiser, dennoch ist meine Angst deutlich zu vernehmen.
„Wir konnten sie aufhalten... Keine der Bestien hat die Tore jemals erreicht,“ gibt er mir schwach lächelnd zur Antwort und mit Freude in meinen Augen hetze ich Hasufel auf die Hornburg los.
Sichtlich verwirrt blickt er mir hinterher, doch bereits nach kurzer Zeit höre ich Feuerfuß' Hufe neben denen Hasufels, da springen beide Pferde bereits über die Trümmer der Mauer, welche in einem weiten Radius um den Krater der Explosion herum verstreut liegen.
Aufgeregt springe ich von des Graufalbens Rücken und bahne ich mir einen Weg durch die Menschenmasse, die sich vor den Toren zu den Höhlen versammelt hat.
„Lasst mich durch!“ rufe ich genervt, als die Menschentraube ich immer weiter zu verdichten scheint.
Das einem Erdbeben gleichende Öffnen der Tore macht das Getümmel nicht besser – nein. Massenweise Frauen und Kinder strömen aus den Höhlen auf der Suche nach Überlebenden ihrer Familie. Als ich meinen Blick durch die Runde schweifen lasse auf der Suche nach Éowyn und Hoar erkenne ich, wie Kinder ihre gefallenen Väter betrauern und Frauen ihre Männer und Söhne noch gerne ein letztes Mal in den Armen halten würden, doch für all das ist es bereits zu spät... Sie haben alle ihre Leben gelassen, in einer Schlacht, dessen Ende so lange unvorhersehbar war.
Verzweifelt versuche ich meine Schwester in der Menge ausfindig zu machen, doch zu ausgelaugt sind meine Sinne, als dass ich mich gescheit konzentrieren könnte.
Gerade als ich es aufgegeben hatte nach ihr Ausschau zu halten und dem Geschehen meinen Rücken kehren wollte, tippt mich jemand an der Schulter an und erschrocken drehe ich mich um.
„Hoar!“ rufe ich glücklich den Kleinen wiederzusehen, habe ich ihn die kurze Reise über sehr in mein Herz geschlossen. Kein Wort kommt über seine Lippen, als er sich überschwänglich um meinen Hals klammert und ich mich mehrmals mit dem Kleinen um meine eigene Achse drehe.
Verwunderte Blicke richten sich auf uns, als ich den Waisen wieder auf dem Boden absetze und mich meiner Schwester zuwende, doch ignoriere ich diese, da ich derweil etwas wesentlich besseres zu tun habe, als mich mit der Meinung anderer abzugeben.
„Karliah! Wie geht es dir! Bist du verletzt!“ richtet sich meine Schwerster sofort an mich, doch zu ihrer Freude schüttle ich auflachend meinen Kopf.
„Mir geht es gut,“ versichere ich ihr, als Hoar aufgeregt an meiner Rüstung zupft.
„Karliah! Bitte! Erzählt mir, was passiert ist! Ich möchte alles wissen! Bis ins kleinste Detail! Waren es viele Orks? Und wie habt Ihr es geschafft sie von der Burg fern zu halten!“ beginnt der Kleine beinahe zu betteln und sieht mich aus flehenden Augen an, weshalb ich es mir nicht verkneifen kann mit einer Hand durch seine weiß-blonden Haare zu fahren und ihn schwach an zu grinsen.
„Nicht so hastig, kleiner Mann... Eines nach dem Anderen,“ gebe ich ihm schmunzelnd zur Antwort und ohne Vorwarnung zieht Hoar mich hinter sich her, weswegen ich es nur so gerade schaffe Éowyn einen entschuldigenden Blick zuzuwerfen, als ich auch schon um eine Ecke gezogen werde und hinter dem Waisen durch die verschiedensten Gassen zu hechten, bis er vor einer kleinen hölzernen Bank stehen bleibt...
„Hier sollten wir unsere Ruhe haben,“ sagt er, als sei dieser Ort sein ganzer Stolz und lächelnd lasse ich mich auf der, unter meinem Gewicht, knarrenden Bank nieder.
Schweigend blickte Hoar mich erwartungsvoll an und platze beinahe vor Nervosität, weswegen ich ihn auch nicht länger auf die Folter spannen wollte.
Mit sanfter Stimme begann ich von dem Punkt an zu erzählen, an dem ich Hoar an Éowyn übergeben hatte...
Wir beide bemerkten gar nicht, wie die Zeit immer weiter lief, so vertieft war ich in meinen Erzählungen und den Erinnerungen an die Schlacht, als Éowyn plötzlich um die Ecke gelaufen kam...
„Karliah! Hoar! Da seid ihr ja! Ich suche euch schon seit Stunden!“ ruft sie aufgebracht und überwindet sie letzten Meter mit weiten Schritten.
Sofort sprang ich alarmiert auf, da legte sie ihre Hände auf meine Schultern und sah mich eindringlich an.
„Onkel... Éomer... Und Aragorn... So wie der Rest der Gemeinschaft... Sie sind nach Isengart aufgebrochen...!“ bringt sie zwischen einzelnen hektischen Atemzügen hervor und vor Schock bleibt mir fast der Mund offenstehen.
„Wann?“ ist das Einzige, was ich hervorbringen kann und mit Nachdruck in der Stimme beginne ich bereits in Richtung der Tore zu laufen.
„Ich bin mir nicht sicher... Doch sie sind sehr langsam geritten – wenn du dich beeilst, schaffst du es vielleicht noch sie einzuholen!“ gibt sie mir zur Antwort und nimmt Hoar bei der Hand, während ich die Schnallen meiner Rüstung fester zu zurre und strammen Schrittes durch die grauen Gassen Helms Klamms laufe.
„Hasufel!“ rufe ich laut, als ich in die Nähe der Stallungen gelangt bin, wo mein Hengst genüsslich an einem Heuballen knabbert und nur zögernd löst er sich von seiner kleinen Nascherei und stellt sich neben mich.
Gerade setzte ich einen Fuß in den Steigbügel, um aufzusteigen, da drehe ich mich noch einmal zu Éowyn um.
„Versprich mir, dass du das Volk sicher zurück nach Edoras führst,“ sage ich mit fester Stimme und ich sehe, wie sehr sie sich dagegen sträubt, da sie lieber mit mir reiten würde.
„Hör mir zu. Sollte in Isengart etwas vorfallen, bist du die Einzige, die das Volk noch hat. Du musst mir versprechen ihnen Sicherheit zu gewähren und in Edoras Ordnung zu halten, bis wir zurückkehren sollten.“
Bedrückt beugt sie sich meinem Befehl und ich nehme sie ein letztes Mal in die Arme.
„Ich glaube an dich, Éowyn... Wir sehen uns in Edoras wieder,“ versichere ich ihr, während ich ihr sanft über das blonde Haar streiche. „Doch nun muss ich fort, damit ich rechtzeitig in Isengart ankomme.“
Ohne ein weiteres Wort, nur mit einem liebevollen Blick zu Hoar und meiner Schwester schwinge ich mich auf Hasufels Rücken und sofort hechtet mein Hengst über die Ebene der vergangenen Schlacht. Die Rauchschwaden, welche sich über Isengart auftun, verheißen nichts gutes, dennoch schöpfe ich nach dem Ende der Schlacht um Helms Klamm neue Hoffnung, es könnte Isengart enormen Schaden zugefügt haben.
An diesen Gedanken gebunden und mit dem peitschenden Wind auf der Haut galoppiert Hasufel über die weiten Flächen Rohans, bis sich nach einem kleinen Waldstück die Mauer des ersten Ringes Isengarts vor uns auftut...
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Der Herr der Ringe - Die Vergessene Tochter (Ka...
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2014-12-27
402C
Herr der Ringe

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