Leben und Liebe in Mittelerde - Teil 9

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2 Kapitel - 813 Wörter - Erstellt von: Tariel - Aktualisiert am: 2014-12-27 - Entwickelt am: - 1.867 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Es wird immer gefährlicher für Thallyá.

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Mein Kopf schien zu explodieren. Die Kälte des Steinbodens ging auf meinen Körper über und ließ mich zittern, doch versuchte ich es zu unterdrücken, da ich mir nicht anmerken lassen wollte, dass ich wieder wach war. Meine Schulter schmerzte mehr als jemals zuvor. Anfangs war kein Laut zu hören, fast so, als ob ich mich vollkommen alleine in diesem Raum befand. Die Luft war stickig und warm und schwer zu atmen. Doch ich wusste sehr wohl, dass ich nicht die einzige Person, die in diesem Raum war. Ich spürte die Anwesenheit jemand anderes abwechselnd stark, dann wieder schwach, doch es war jemand da.
Ich lag dort und wartete darauf, dass etwas passieren würde, doch nichts rührte sich. Nichts geschah. Es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis sich eine Türe knarrend öffnete und jemand den Raum betrat. Schwere Schritte hallten von den Steinwänden wider, was darauf deutete, dass ich mich in einem besonders großen kahlen Raum befand. Die Türe öffnete sich ein zweites Mal, jemand weiteres trat ein.
„Wie ich sehe, habt ihr sie doch noch gefunden“, sagte eine heisere Stimme. „Du hast lange gebraucht, doch deine Mühe hat sich durchaus gelohnt. Geh nun und schlag Alarm.“ Der, der als erstes den Raum betreten hatte, verließ ihn nun wieder. Die Türe schlug hinter ihm mit einem dumpfen Knall zu. Der, der geblieben war beugte sich langsam zu mir herunter. Sein heißer Atem schlug mir ins Gesicht. Ich versuchte so ruhig wie möglich zu wirken. So ruhig, dass es nicht auffiel. Ich konzentrierte mich ausschließlich auf meine Atemzüge, um mich von der Gestalt über mir abzulenken. Kalte Finger strichen vorsichtig über meine Wange.
„Ich kenne dein Geheimnis bereits, ich habe es erkannt. Du kannst es nicht mehr verbergen“, hauchte mir die Person ins Ohr. „Und ich weiß auch, dass du nicht mehr schläfst. Du bist dir auch der Gefahr durchaus bewusst.“ Ich kannte diese Stimme und ich wusste auch, zu wem sie gehörte. Er war es. Nun wusste er es und ich war verloren. Ich war verloren und konnte mich selbst nicht mehr retten. Ich benötigte die Hilfe von anderen, alleine schaffte ich es nicht.

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