Liebe und Stolz, eine Fanfiction über Klaus Mikaelson

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 2.468 Wörter - Erstellt von: Kaylou - Aktualisiert am: 2014-12-24 - Entwickelt am: - 2.840 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Jade West ist eher ein Einzelgänger, doch irgendwie ist sie in Elena Gilberts Clique reingerutscht. Sie ahnt nichts von den ganzen übernatürlichen Wesen um sie herum, bis sie den charmanten und attraktiven Klaus kennenlernt.

1
Wachsam beobachtete ich die Schüler, die an meinem Mensatisch vorbeiliefen. Keiner von ihnen traute sich mich auch nur anzusehen. Gelangweilt nippte
Wachsam beobachtete ich die Schüler, die an meinem Mensatisch vorbeiliefen. Keiner von ihnen traute sich mich auch nur anzusehen. Gelangweilt nippte ich an meinem Kaffee und amüsierte mich innerlich darüber, dass alle Angst vor mit hatten. Ich hielt meinen Blick eisern auf meinen Salat gerichtet, als sich mir gegenüber drei Personen fallen ließen. Mein innerer Coach sah mich spöttisch an und mit zwang mich dazu meine Aussage von vorhin zu korrigieren, nicht alle hatten Angst vor mir. Ich hob meinen Blick und sah das braunhaarige Mädchen vor mir eisig an.
„Hey Jade, dürfen wir uns setzen?“, sie lächelte mich freundlich an.
Ich fauchte sie an: „Fragt man das nicht bevor man sich einfach ungebeten niederlässt?“
„Man Jade, jetzt komm mal runter.“
„Halt die Schnauze, Blondie!“ Mein innerer Coach klopfte mir anerkennend auf die Schulter und beglückwünschte mich zu meinem Schlagabtausch, während meine innere Göttin mich entsetzt ansieht. Ich muss sagen, dass ich nicht verstehe, wie ich in diese Gruppe hineingerutscht bin. Ich hasste Elena und ihre Freunde Caroline, Bonnie, Matt und Stefan. Letzterer sah mich inzwischen warnend an. Ich meine wie konnte man Elena nicht hassen? Alle himmelten sie an und legten ihr die Welt zu Füßen. Sie bekam alles und das ohne die kleinste Anstrengung, es war einfach unfair.
„Nun, da du uns ja freundlich wie immer empfangen hast, wollte ich dich fragen, ob du mir und Caroline helfen würdest, die Tanz-Party vorzubereiten?“ Elena lächelte mich erwartungsvoll an und ich spürte, wie ich langsam anfing zu kochen.
„Ist das dein Ernst? Mich interessiert diese Party nicht, ich wollte nicht mal hingehen.“, meine Stimme klang mehr als genervt.
Jetzt schien Caroline wie so oft der reichlich kurze Geduldsfaden zu reißen. Es war schon irgendwie Tradition, dass wir uns einmal am Tag anschrien und irgendwie amüsierte es mich immer wieder aufs Neue.
„Hör mal zu, du hole Fritte, Elena hat dich mehr als vernünftig gefragt und du wirst deinen arroganten Arsch gefälligst heute Nachmittag in die Schule schwingen und uns helfen, bevor ich dir den Hals umdrehe.“ Ich blickte sie interessiert an bevor ich langsam aufstand und mich über den Tisch zu ihr rüber beugte. Verwirrt sah sie mich an und gab einen erschrockenen Laut von sich, als ich sie am Kragen packte und zu mir zog, bis sich unsere Nasen berührten. Ich blickte ihr direkt in die Augen und sie hielt meinem Blick stand: „Versuch es einfach mal Blondie. Ich würde meine neue Schere gerne mal an dir ausprobieren.“
„Das wagst du nicht. Du würdest verlieren!“
Ich schnaubte: „Führe mich nicht in Versuchung, Caroline.“ In der Zwischenzeit hatte ich eine Schere aus der Tasche gezogen, es war meine Lieblingsschere und ließ sie einen Millimeter neben ihrer Hand, die auf dem Tisch lag, niedersausen. Geschockt blickten alle drei auf die im Tisch steckende Schere. Süffisant grinsend verschränkte ich die Arme vor der Brust: „Das nächste Mal treffe ich, Schätzchen.“ Meine Schere packend rauschte ich davon und ließ die drei verstört zurück. Mein innerer Coach führte eine richtige Parade auf, um meinen Erfolg zu feiern und ich schüttelte nur den Kopf.
Schließlich habe ich mich doch dazu durchgerungen zu diesen Vorbereitungen zu gehen, einfach weil es noch viel schlimmer wäre mit meiner Mutter zu Hause zu sein und ich einen Grund hatte dort aufzutauchen ohne dumm auszusehen. Na ja, dumm aussehen werde ich auf jeden Fall, denn das Thema der Party waren die 70er. So einen Mist konnte sich auch nur Caroline ausdenken. Mit einem gelangweilten Gesichtsausdruck betrat ich die Turnhalle und beobachtete einige Sekunden lang das bunte Treiben. Ich ließ meinen Blick durch den Raum schweifen und blieb dabei an Caroline hängen, die ich unterbewusst schon gesucht hatte. Mit energischen Schritten durchquerte ich den Raum und stellte mich hinter sie. Meine Arme verschränkend sah ich sie herablassend an, als sie sich endlich dazu durchrang sich zu mir umzudrehen: „Hier bin ich Barbie, was soll ich tun?“ Bevor sie auch nur Luft holen konnte, ertönte eine Stimme hinter ihr: „Du könntest diese Liste hier nehmen und schauen ob alle Getränke und Snacks da sind und wenn du damit fertig bist, jemanden finden, der sie dir an die richtige Bar trägt.“ Mein Blick blieb an einer hübschen Blondine hängen, die ein gesundes Selbstbewusstsein zu besitzen schien. Irgendwie war sie mir gleich sympathisch, hatte sie doch den gleichen Denkansatz wie ich, andere die Drecksarbeit machen zu lassen. Grinsend schnappte ich ihr die Liste weg und warf einen kurzen Blick darauf. Ehrlich erstaunt sah ich den blonden Neuankömmling an: „Kir Royal? Wenn ich richtig informiert bin, ist das doch ein Aperitif aus den 20ern, oder?“ Gönnerhaft blickte sie mich an: „Jemand mit Ahnung. Ja, ist es. Wir haben das Thema kurzfristig geändert.“ Breit grinsend schlug ich ihr das Brett gegen die Schulter und informierte sie lachend: „Ich gehe dann mal.“ „Rebekah“, sagte sie schnell. „Rebekah. Ich muss mir deinen Streit mit Blondie nicht mit anhören, aber viel Glück. Ich bin übrigens Jade.“ Ich hörte sie lachen, als ich aus der Turnhalle trat und mich daran machte die Getränke zu kontrollieren. Ich ließ mir etwas Zeit damit und sah mich nach jemandem um, der mir den Mist nun durch die Gegend karrte. Mein Blick fiel auf Tyler, der mir gerade entgegen kam: „Hey Lockwood.“ Anzüglich grinsend kam er auf mich zu und blieb viel zu nahe vor mir stehen: „Was kann ich für dich tun Jade Baby?“ Ich holte tief Luft und zwang mich dazu ihn nicht mit meinen bloßen Händen zu erwürgen. Lasziv lächelnd und mit einem koketten Augenaufschlag trat ich noch näher an ihn heran und säuselte: „Du möchtest mir doch bestimmt helfen die ganzen Kisten hier an den Bars zu verteilen oder?“ Unschuldig blickte ich ihn an und er sprang sofort darauf an: „Was springt denn für mich dabei raus Baby?“ Seine Hände hatten sich ihren Weg gesucht und lagen nun auf meinem Hintern und seine Lippen waren ganz nahe an meinen. Ich konnte seinen ekelhaft heißen Atem auf meiner Haut spüren. Nun riss mir endgültig der Geduldsfaden und ich stieß ihn von mir: „Erstens bin ich nicht dein Baby und zweitens lasse ich dich vielleicht am Leben, wenn du deinen Arsch sofort bewegst und diese scheiß Kisten dort hineinträgst. Du weißt ich mache keine leeren Versprechungen!“, um meinen Worten mehr Nachdruck zu verleihen ließ ich meine Lieblingsschere durch meine Finger gleiten und sah ihn herausfordernd an. Die Hände hebend ergab er sich seinem Schicksal und trug die Kisten dorthin, wo ich sie haben wollte. Mein innerer Coach nickte anerkennend und vertiefte sich wieder in die Lektüre seines Romans, während meine innere Göttin sich die Hand vor die Stirn schlug und mich ärgerlich fragte, ob ich jeden heißen Kerl vergraulen wollte. Ich sagte ihr sie solle ihre dumme Klappe halten und sie zog beleidigt in eine Ecke ab. Zufrieden grinsend trat ich auf Rebekah zu und verkündete ihr, dass ich fertig war. Ich reichte ihr die Liste: „Ich denke, ich bleibe heute Abend hinter der Bar und werde darauf achten, dass alles glatt läuft. Ich gehe jetzt, wenn es nichts mehr zu tun gibt Rebekah.“
Sie zwinkerte mir zu: „Ja, mach das. Und nenn mich Bekah, das tun alle meine Freunde und ich denke wir werden sehr gute Freunde werden.“ Wir sahen uns kurz verschwörerisch an, bevor ich den Weg nach Hause antrat.
Dort angekommen zog ich mich passend zum Thema an, schminkte mich und frisierte mir die Haare. Dann warf ich einen Blick in den Spiegel. Meine Haare hatte ich gestylt und mit einem Stirnband an dem eine schwarze Feder hing in Form gebracht. Mein Kleid war in einem satten schwarz gehalten und über und über mit Fransen bedeckt. Dazu trug ich schwarze Samthandschuhe, schwarze Pumps und eine wunderschöne Perlenkette mit passenden Ohrringen. Meine dunkelroten Haare leuchteten förmlich und meine smaragdgrünen Augen funkelten geheimnisvoll, während meine tiefrot geschminkten Lippen sich zu einem kleinen Lächeln verzogen. Ich sah gut aus und das wusste ich. Meine innere Göttin schwang eifrig die Pompons und legte eine Pirouette nach der anderen aufs Parkett. Sie freute sich auf die Party und hoffte, dass ich einen Typen abschleppte. Genervt verpasste ich ihr einen Schups und sie schlitterte in die Ecke aus der sie mich schmollend ansah. Mein innerer Coach hielt dabei eine glatte 10 hoch und beglückwünschte mich mit einem anerkennenden Nicken dazu, dass ich das naive Ding endlich ruhig gestellt hatte.
Ich stand jetzt schon eine Stunde hinter der Bar und es lief ganz gut soweit. Die Leute machten, was ich wollte und kein Kerl, betrunken oder nicht, wagte es mich dumm anzumachen. Anscheinend hingen sie alle an ihrem Leben, wie schade. In der tanzenden Menge erblickte ich Rebekah, die ausgelassen mit Matt tanzte und anscheinend viel Spaß hatte. Sie schien meinen Blick gespürt zu haben, denn sie sah mir in die Augen und zwinkerte mir zu. Leicht lachend drehte ich mich weg und machte mich wieder an die Arbeit. Ich mochte sie irgendwie, denn sie war wie ich. Ich hatte nicht viele Freunde und ich genoss es, dass die meisten Menschen mich in Ruhe ließen. Das bewahrte mich davor mich zu verstellen und Nettigkeit zu heucheln. Bei Rebekah musste ich das nicht, da sie wie ich nicht viel Wert darauf legte. Ich wurde jäh aus meinen Gedanken gerissen, als mich eine Hand am Ellenbogen festhielt und zu sich zog. Ich hob meinen Blick und sah in unverschämt blaue Augen, die zu einem sehr attraktiven Gesicht gehörten. Mit einem abschätzigen Blick musterte ich ihn, denn ich hielt nicht viel davon attraktiven Menschen Honig um den Bart zu schmieren. Das machten genug andere.
Jetzt hatte dieser Kerl auch noch die Dreistigkeit mir frech ins Gesicht zu grinsen und mich noch ein Stück näher zu ziehen: „Was muss ein Mann tun, um von dir einen Drink zu bekommen?“ Ich setzte meinen eiskalten Blick auf und antwortete mit gefährlich ruhiger Stimme: „Zunächst sollten Sie ganz schnell Ihre Flossen von mir nehmen, wenn Sie sie behalten wollen und zweitens, sind Sie nicht ein bisschen alt für eine High School-Party? Ich würde Ihnen ein Facelifting empfehlen, dann gehen sie vielleicht noch als ein Erstsemester-Student durch.“ Etwas blitzte gefährlich in seinen Augen, doch das Grinsen wurde noch breiter: „Du bist frech, das gefällt mir. Ich bin mit meiner Schwester Rebekah hier. Ich werde über deinen Vorschlag nachdenken, danke. Also, was bekomme ich zu trinken?“ Ich überlegte kurz ihm die Karte zu geben, doch dann entschied ich mich anders. Mit einem zuckersüßen Lächeln knallte ich ihm eine Flasche Bier auf den Tresen: „Bitte schön, das Gleiche wie alle anderen hier auch. Willkommen auf der High School! Oh, warten Sie!“ Ich steckte ihm noch eins dieser Partyschirmchen in die Flasche. „Fertig.“ Interessiert betrachtete er die Flasche und dann mich.
„Warum denn so verbittert, Liebes? Es ist eine Party, du solltest tanzen und Spaß haben!“
Ich schnaubte: „Das geht Sie nichts an und außerdem hasse ich Menschenmassen und Saufgelage!“
Ohne auf meine Einwände einzugehen streckte er mir die Hand auffordernd hin und schnurrte mit einer Samtstimme: „Tanz mit mir Liebes, bitte. Und ich lasse kein Nein gelten.“ Ich sah ihn einige Sekunden sprachlos an. Hatte er mich gerade gefragt, ob ich mit ihm tanzen wollte? Meine innere Göttin führte einen peinlichen Freudentanz auf und schrie mir zu worauf ich denn warten würde, sie wollte den Kerl unbedingt kennenlernen. Mein innerer Coach blickte mich über seine Lesebrille hinweg spöttisch an: Na klar, er will aus reiner Höflichkeit mit dir Tanzen, vielleicht ein kleiner Zeitvertreib. Ich meine sieh dich mal an. Ich warf meinem Coach an den Kopf, was er mich mal konnte und ignorierte beide. Ich musterte den Mann noch einmal gründlich und stellte erneut fest, wie attraktiv er war und muskulös und groß und scharf und.. Schnauze West, schalt ich mich selbst und setzte zum Sprechen an, ich würde eher meine Zunge verschlucken, als ihm zu sagen wie scharf ich ihn finde: „Na schön, ein Tanz.“ Ich reichte ihm meine Hand und er führte mich um den Tresen rum, „Darf ich den Namen von dem Mann erfahren, der mich überreden konnte auf so einem Schwachsinn hier zu tanzen?“ Er lachte laut auf und ich schmunzelte leicht. Gekonnt führte er mich in eine Drehung und zog mich dann an sich ran. Eins musste man ihm lassen tanzen konnte er. Er bewegte sich mit einer Anmut, die man ihm auf den ersten Blick gar nicht zutraute. Nach einer weiteren Drehung bemerkte ich, dass das zunächst schnelle Lied von einem langsamen abgelöst wurde. Er zog mich noch näher an ihn ran und ich ließ es mir gefallen: „Ich heiße übrigens Niklaus.“ Ich hörte das Lächeln in seiner Stimme, konnte es aber nicht sehen, da wir einen Stehblues tanzten und mein Kopf an seiner Schulter ruhte.
„Jade“, sagte ich unvermittelt und löste mich ein bisschen von ihm, um ihm in die Augen zu sehen. „Mein Name ist Jade.“ Er lächelte leicht und zog mich wieder an sich. Ich atmete tief ein und er roch wirklich sehr gut. Nach Moschus und Zitronengras und irgendwie dunkel und verführerisch. Mein Körper reagierte instinktiv darauf, denn mein Herz schlug auf einmal viel schneller und dort wo seine Hände meine Haut berührten, breitete sich eine Gänsehaut aus. Das Lied endete und wir lösten uns voneinander. Klaus verbeugte sich leicht vor mir und küsste meine Fingerknöchel: „Es war mir eine Freude dich kennen zu lernen Jade. Ich hoffe wir sehen uns bald wieder.“
article
1419203039
Liebe und Stolz, eine Fanfiction über Klaus Mi...
Liebe und Stolz, eine Fanfiction über Klaus Mi...
Jade West ist eher ein Einzelgänger, doch irgendwie ist sie in Elena Gilberts Clique reingerutscht. Sie ahnt nichts von den ganzen übernatürlichen Wesen um sie herum, bis sie den charmanten und attraktiven Klaus kennenlernt.
http://www.testedich.de/quiz35/quiz/1419203039/Liebe-und-Stolz-eine-Fanfiction-ueber-Klaus-Mikaelson
http://www.testedich.de/quiz35/picture/pic_1419203039_1.jpg
2014-12-22
40A0
Liebesgeschichten

Kommentare Seite 1 von 1
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.

Neuer Kommentar da? / Seite neu laden

mia ( 3.107 )
Abgeschickt vor 687 Tagen
Bitte schreibe weiter, ich finde du kannst super geschichten schreiben ;)