Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth (Deine eigene Story) Teil 6

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3 Kapitel - 2.260 Wörter - Erstellt von: Newts Läuferin - Aktualisiert am: 2014-12-23 - Entwickelt am: - 5.917 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Als ich gerade noch einen Schritt machen will, höre ich einen furchtbaren Schrei und ein starker Wind kommt mir entgegen. Wie angewurzelt bleibe ich
Als ich gerade noch einen Schritt machen will, höre ich einen furchtbaren Schrei und ein starker Wind kommt mir entgegen. Wie angewurzelt bleibe ich stehen. Der Schrei kommt mir bekannt vor. Es ist der gleiche wie gestern Nacht. Es ist ein Griewer. Sind die nicht nur nachts im Labyrinth?
Schon wieder höre ich einen schrecklichen Laut. Diesmal kommt er jedoch nicht vom Inneren des Labyrinths. Es kommt von dem Tor, das sich schließen. Ich drehe mich um und sehe gerade, wie Jeff brüllend auf mich zurennt. Durch die Entfernung und den Lärm, den das Tor macht, kann ich ihn nicht hören. Er wedelt aufgeregt mit seinen Armen herum.
Erst jetzt begreife ich, was hier gerade passiert. Das Tor schließt sich! Die zwei Schritte, die ich vorhin in das Labyrinth gegangen bin, gehe ich jetzt mit nur einem Schritt wieder raus. Ich drehe mich wieder zu den riesigen Mauern um. Das Tor hat sich noch nicht sehr weit geschlossen und der Lärm ist immer noch gut zu hören.
Jeff kommt bei mir an und zieht mich ein wenig von dem Tor weg. Man sieht ihm an, dass er mich am liebsten anschreien würde, doch die Tore sind zu laut und würden ihn übertönen. Ich beobachte, wie sie sich weiter schließen.

Kurze Zeit später geht das Tor mit einem Rums voll zu. Sobald der Lärm nicht mehr zu hören ist, setzt Jeff auch schon ein.
„Bist du wahnsinnig geworden! Du kannst doch nicht einfach in das Labyrinth gehen! Noch dazu um die Uhrzeit, wenn die Tore sich schließen! Was hast du dir nur dabei gedacht!“ Seid ich ihn kenne, habe ich ihn noch nie so wütend erlebt. Gut, ich kenne ihn erst seit gestern, aber ich war mir immer sicher, dass Jeff so einer ist, der stets freundlich und gut drauf ist. Und sich immer im Griff hat, egal was passiert. Den wütenden Jeff kenne ich nicht und um ehrlich zu sein, will ich ihn auch nicht weiter kennen lernen.
„Reg dich ab. Ich wollte doch gar nicht ganz rein gehen.“ Doch er regt sich natürlich nicht ab. „Ich soll mich abregen! Weißt du eigentlich, was alles hätte passieren können, wenn du nicht wieder rechtzeitig rausgekommen wärst?“ „Bin ich doch aber. Außerdem war ich nur einen Meter drinnen. Das ist fast gar nichts.“
Verständnislos sieht Jeff mich an. Ihm scheinen fast die Worte zu fehlen, aber auch nur fast. „Mein Gott. Du bist echt der dümmste Strunk, der mir je untergekommen ist. Hattest du denn kein bisschen Angst?“ Wenigstens ist seine Stimme ein klein bisschen leiser und weniger angespannt. „Wäre ich sonst reingegangen?“ Der macht aber auch ein Drama um nichts. „Dir ist schon bewusst, dass du gerade gegen eine unserer Regeln verstoßen hast? Da lässt man dich mal 5 Minuten aus den Augen und dann...“ Ein Regelverstoß. Was für eine Strafe ich dafür wohl bekomme? Oh nein. Wenn Newt das erfährt... Er wird stocksauer sein. Außerdem wäre ich dann gleich unten durch bei ihm. Auch wenn er mich jetzt schon nicht besonders mag, darf das auf gar keinen Fall passieren.
Ich schaue beschämt zu Boden. „Es tut mir leid, Jeff.“ Als ich ihn wieder ansehe, mache ich große Augen. Vielleicht zieht diese Mitleidsnummer ja. „Ich wollte dir keine Angst einjagen. Wirklich! Ich war doch nur neugierig. Ich verspreche, ich werde es nicht wieder machen.“ Na ja, außer natürlich ich werde Läufer, setzte ich in Gedanken noch hinzu.
Jeff sieht mich immer noch leicht entsetzt und teilweise sauer an. Letztendlich seufzt er dann aber doch leicht. „Okay. Schon gut. Ich mach mir ja nur Sorgen um dich, verstehst du?“ Endlich lächelt er wieder. Und nimmt mich sogar in den Arm. Jetzt bin ich mir sicher. Jeff ist mein neuer Freund. Für das, dass ich hier die Außenseiterin bin, ging das ja ziemlich schnell.
„Du erzählst es doch nicht Newt, oder?“ Er löst die Umarmung. „Nein. Keine Sorge. Ich werde es niemanden erzählen.“ Nun lächle auch ich wieder. Ich bin wirklich heilfroh, dass dies so gut ausging. Schließlich hatte ich gegen eine der Regeln verstoßen und noch dazu gegen wahrscheinlich die wichtigste. Ein Glück mag Jeff mich und hat ein gutes Herz.

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