Jägerin der Augen Teil 18

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5 Kapitel - 6.961 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2014-12-23 - Entwickelt am: - 1.143 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der letzte Teil zum Abschnitt von Naruto. Die nächsten Teile handeln vom Übergang zu Shippuuden.

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Kapitel 53: Wiedersehen

Das Mädchen erlangte ihr Bewusstsein wieder und erhob sich von dem Boden. Ihr Blick schweifte umher. Es kam ihr alles so vertraut vor. Sie empfand pure Freude, denn man hatte ihr noch eine Chance gegeben. Ein Lächeln bildete sich auf Saranas Gesicht, dennoch verzerrte sich ihr Gesicht, als sie einen Schmerz in ihrer Brust spürte. Genau an der Stelle, an der Onikos Pfeil sie erwischt hatte und ihr das Leben entrissen hatte. Eine Frage blieb jedoch: Wieso lebte sie wieder?
Sarana verstand es nicht. Es gab nur eine Erklärung dafür: Sie wurde wiederbelebt, doch von wem?
Langsam schüttelte sie ihren Kopf und schob diesen Gedanken beiseite. Ihr war es egal, solange sie leben konnte und Sasuke wieder in ihre Arme schließen konnte. Gemeinsam mit ihm alt werden, das wünschte sie sich.
Ihr Blick blieb bei einer Person neben ihr hängen. Neben ihr lag eine bewusstlose Kunoichi, die Sarana nur allzu gut kannte. Kairi. Sie kniete sich hin und versuchte sie wachzurütteln, doch es brachte nichts. Kurzerhand entschied sie sich dafür, ihren Sensei nach Hause zu tragen, indem sie die Hilfe ihres Chakras in Anspruch nahm.
Sie nahm Kairi Huckepack und atmete stoßend aus. Mein Gott, ist sie schwer, dachte sie sich und sprang auf die Stadtmauer. Von dort aus sprang sie auf den Boden und steuerte die Wohnung ihres Senseis an. Dabei entging ihr die Schäden an den Gebäuden nicht. Was ist passiert, fragte sie sich. Scheint als wäre Konoha angegriffen worden.
Bald schon kam sie an den Hauptstraßen des Dorfs an und freute sich darüber, ihren Uchiha bald wiedersehen zu können. Glücklich lächelnd spazierte sie durch das Dorf und pfiff vor sich hin. Einige Bewohner sahen ihr geschockt hinterher, andere waren skeptisch, denn sie dachten alle, dass dieses junge Mädchen tot war. Oder hatten sie sich das doch nur eingebildet?

Sarana hatte das Gefühl, dass ihr Sensei immer schwerer wurde, doch das war ihr egal. Der Schmerz in ihrer Brust lenkte sie zu sehr ab. Manchmal hatte sie das Gefühl, dass ihr Herz stehen blieb und ihre Atmung war mehr als unregelmäßig. Sie wollte aber nicht noch mehr Aufsehen erregen, weshalb sie sich nichts anmerken ließ und nach außen hin fröhlich weiter trottete.
Sie bog in eine Gasse ab und erkannte einen grauen Haarschopf vor sich, der sich auf sie zu bewegte.
„Hallo Sensei Kakashi“, begrüßte Sarana ihn flüchtig und musste sich ein Lachen verkneifen, als sie sein erschrockenes Gesicht sah – mehr oder weniger.
Nach weiteren Minuten kam sie dann endlich an der Wohnungstür ab, wo sie Kairi absetzte und nach einem Schlüssel suchte. In den Kunaitaschen fand sie ihn schließlich und schloss die Tür auf, ehe sie die ältere Kunoichi in ihr Schlafzimmer trug und schwer atmend und erschöpft zu Boden glitt, während sie den Schmerz in der Brust über sich ergehen ließ. Langsam schloss sie ihre Augen.

Plötzlich schwang die Tür auf und riss Sarana aus ihrem Nickerchen. Vor ihr stand ein besorgter, aber auch gleichzeitig schockierter Kakashi.
„Sarana?“, fragte er ungläubig.
„Mh?“, murmelte sie ein wenig verschlafen und rieb sich die Augen.
„Bist du es wirklich oder habe ich Halluzinationen?“, erkundigte er sich.
„Ich bin es wirklich. Ich sitze hier und bin mehr als lebendig. Keine Angst, ich muss dich noch nicht in die Klapse stecken“, lachte sie und Kakashi stimmte mit ein.
Dann fiel sein Blick auf das Bett, auf dem seine Schwester lag. Sie liegt da so regungslos, ging es ihm durch den Kopf. Ist sie etwa? Nein, das kann nicht sein.
„Ist sie...?“
„Nein, sie ist nur bewusstlos. Ich weiß nicht, was passiert ist. Leben tut sie jedoch noch“, versicherte die Rothaarige ihm.
Erleichterung machte sich in dem Hatake breit und er atmete erleichtert aus. Er setzte sich auf die Bettkante und strich seiner Schwester eine Strähne aus dem Gesicht.
„Wie lange bist du eigentlich wieder unter den Lebenden?“, fragte er sichtlich interessiert.
„Noch nicht sehr lange, schätze ich. Kommt drauf an, wie lange ich geschlafen habe. Kurz bevor ich dich auf der Straße getroffen habe, bin ich erst erwacht und fand Kairi bewusstlos auf“, berichtete sie ihm.
Kakashi nickte langsam.

Eine Weile herrschte Schweigen, doch dann unterbrach eine Bewegung von der Jonin diese Stille.
„Mh“, murrte sie und öffnete ihren Kopf.
Sofort wurde sie von ihrem Bruder in die Arme geschlossen.
„Ein Glück, dass es dir gut geht“, sagte er und ließ ihr Freiraum, um sich aufrichten zu können.
Alles drehte sich und ihre Kopf pochte schmerzlich. „Was ist passiert?“, murmelte sie und blickte zu ihrem Bruder.
„Ich weiß nur, dass du nach dem Genjutsu von Kabuto abgehauen bist.“
„Wie bin ich hier hergekommen?“, wollte sie nun wissen.
„Ich habe dich nach Hause getragen“, erklang nun Saranas Stimme und sie erhob sich vom Boden.
Kairi entglitten alle Gesichtszüge, während sich die Genin auf die andere Seite des Bettes begab.
„Sarana“, murmelte sie fassungslos. Sie konnte es nicht glauben. Ihr Schützling stand in Fleisch und Blut vor ihr. Tränen bahnten sich den Weg über ihre Wangen, es waren Freudentränen.
Im nächsten Moment wurde die Rothaarige von Kairi in die Arme geschlossen.
„Oh Sarana! Ich bin ja so froh, dass du wieder da bist. Es tut mir so unendlich Leid. Das ist alles nur wegen mir passiert“, gestand sie und die Tränen rollten immer weiter.
„Es ist okay. Ich bin ja wieder da. Ich mache dir keine Vorwürfe. Ich weiß nicht, was mit dir los war, aber ich denke, ich wäre ebenso aus der Fassung gewesen, wie du es warst“, beruhigte sie ihren Sensei und strich ihr über den Rücken.
„Ich denke, du solltest Sasuke aufsuchen. Ihn hat es mindestens genauso getroffen wie mich. Ich tendiere aber dazu, dass es für ihn noch viel schlimmer ist“, riet die Jonin ihrer Schülerin.
Mit einem Lächeln stimmte die Rothaarige ihr zu.
„Er dürfte zu Hause sein“, warf Kakashi in den Raum und lenkte Saranas Aufmerksamkeit auf sich.
Das Mädchen schritt langsam zur Tür. Ihre Beine fühlten sich wie Wackelpudding an. Sie war mehr als Aufgeregt ihren Freund wiederzusehen.
„Du brauchst nicht nervös zu sein. Sasuke wird sich schon freuen, auch wenn er zuerst geschockt sein wird, aber wer war es denn nicht?“, lachte Kairi ihr aufmunternd zu.
Die Genin drehte ihren Kopf zur Seite und sah ihren Sensei zweifelnd an.
„Meine Schwester hat Recht. Also los, worauf wartest du denn noch?“, zwinkerte Kakashi ihr zu.
„Also gut. Bis dann“, verabschiedete sie sich von den Geschwistern und begab sich auf die Straße, die durch die Dunkelheit nur von Straßenlaternen beleuchtet wurde. Keine Menschenseele befand sich draußen. Wie spät ist es, fragte sie sich und ging weiter in Richtung Sasukes Wohnung.
Je mehr sie sich näherte, desto nervöser wurde sie und auch ihre Beine drohten zusammenzuklappen. Dennoch breitete sich ein Gefühl von Wärme in ihr aus. Endlich konnte sie ihn wieder in ihre Arme schließen und wieder an seiner Seite sein.

Nach 15 Minuten war es dann soweit: Sie stand vor seiner Tür. Mit zittrigen Händen klingelte sie und wartete darauf, dass man ihr aufmachte. Wenige Sekunden, nachdem sie geklingelt hatte, ging die Tür auf. Überglücklich ließ sie sich in die Arme des Uchihas fallen, der durch den Schwung gezwungen war, einige Schritte zurückzugehen.
„Sarana“, entwich es ihm fassungslos und starrte aus der offenen Tür, wo sie bis gerade eben noch stand.
„Sasuke“, murmelte sie überglücklich und konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten. Erst jetzt realisierte er die Situation und dass seine Freundin wirklich in seinen Armen lag und weinte.
„Sarana“, sagte er nun auch glücklich und vergrub sein Gesicht in ihren Haaren.
Endlich hatte er sie wieder. Seine Sarana lag wieder in seinen Armen, da wo sie hingehörte. In seinen Armen und nicht in die eines anderen Jungen.

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