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Fairy Tail - Die Seelen in mir...

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6 Kapitel - 16.093 Wörter - Erstellt von: Chrissylisch - Aktualisiert am: 2015-01-19 - Entwickelt am: - 4.023 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ohayo minna,
Dies ist meine erste o-o Fan Fiction mit Gray und einer von mir erfundenen Person.
Darum seid etwas nachsichtig mit mir und meiner Rechtschreibung.
Ich hoffe, dass ich bald die anderen Teile hochladen kann.
Teil 1 & 2 & 3 & 4 & 5: fertig,
Teil 6: in Arbeit
ARIGATOU
*--*

    1
    Fairy Tail Edolas, Chiyoko:

    Es war ein schöner Tag. Die Sonne schien und es waren sehr viele Aufträge am Brett ausgehängt. Nab stand wie gewohnt unschlüssig davor. Wann er wohl endlich einen Auftrag nehmen würde? Ich grinste und wippte mit meinem Stuhl nach hinten in die Ecke. Ich saß am selben Platz wie immer in der Gildenhalle und trank genüsslich einen Schluck Sake von meinem Becher. Belustigt beobachtete ich, wie Natsu und Gray sich schon wieder in den Haaren lagen und Lucy und Levi sich angeregt über Bücher unterhielten. Gajeel und Lily waren nicht zu sehen. Wahrscheinlich waren sie wieder irgendwo in den Bergen trainieren. Ich nahm einen weiteren Schluck aus meinem Becher und ließ meinen Blick zur Bar wandern. Wendy und Charle saßen dort bei Mira, die ihnen Saft zu trinken gegeben hatte. Sie ermahnte Cana, die neben ihnen saß, nicht wieder zu viel zu trinken. Doch Cana lallte nur laut vor sich hin, was Mira nur ein gekünsteltes Lächeln entlockte. Die großartige Titania Erza schritt an mir vorbei. Sie nahm mich nicht wahr. Niemand nahm Notiz von mir. Wie immer. Seit genau 3 Jahren war das so. Ich zog meine Kapuze noch weiter ins Gesicht, sodass ich gerade noch sehen konnte, was sich um mich herum abspielte. Als mein Becher mit Sake leer war, stand ich auf und stellte ihn auf den Bartresen. Bevor ich das Gildengebäude verließ, hob ich noch meine Hand und konzentrierte mich. "Erledigt.", flüsterte ich eher selbst zu mir als zu den anderen. Ich wollte gerade gehen, als Natsu sich mir in den Weg stellte und verwundert fragte: "Kann ich dir helfen? Wer bist du denn?" Ich ging wortlos an ihm vorbei. "Hey, Feuerhirn! Gib mir meine Hose zurück!", brüllte Gray von hinten und ein Schneeball traf Natsu im Gesicht. Schon war ich wieder vergessen. So machte ich es schon seit 3 Jahren und obwohl ich ein festes Mitglied von Fairy Tail war, kann sich keiner an mich erinnern. "Was hast du gesagt?" Natsu stürmte zurück ins Gildengebäude. Mit ein paar Schritten entfernte ich mich vom Gebäude. Ich blickte auf mein goldenes Gildenzeichen auf meiner rechten Hand. Mein Umhang umspielte meine Beine, als ich mich aufmachte um nach Hause zu kommen. Der Ort, an dem ich mich sicher fühlte.

    Am Tag darauf:

    Mein Kopf dröhnte wie verrückt. Ich öffnete meine Augen und blickte in einen blauen Tunnel, der nach oben führte. Neben mir kamen Seifenblasen aus dem Boden und stiegen hoch. Ich blinzelte. "Wo bin ich hier?" Ich setzte mich auf und um mich herum war buchstäblich nichts. Mir fielen fast die Augen aus dem Kopf als auf einmal Mistgun vor mir stand. Er musterte mich neugierig und erstaunt. Dann meinte er nur: "Wie bist du hierher gekommen? Und wer bist du?" Ich seufzte. Jetzt wünschte ich mir, mal wirklich beachtet zu werden. "Die Frage ist ja wohl eher, wo wir hier sind, oder? " Mistgun musterte mich argwöhnisch, begann dann aber zu erklären: "Wir sind hier in Edolas. Das ist eine Parallelwelt zu unserer. Diese Welt jedoch besitzt nur einen begrenzten Vorrat an Magie in Gegenständen. Sie haben keine Magie in ihren Körpern." Ich konnte es nicht glauben. Eine Welt ohne Magie!. Mistgun sprach schnell weiter: "Um diese Energie der magischen Gegenstände aufzufüllen, haben sie unsere Gilde und ganz Magnolia mit Hilfe von Anima absorbiert und in einen Lacrima verwandelt." "Was ist Anima?", fragte ich verwundert. Anima ist ein System, das von den Einwohnern erschaffen wurde, um Magie zu absorbieren und in Lacrimakristalle umzuwandeln. Mit diesen Lacrimakirstallen können sie die magischen Gegenstände aufladen und Magie benutzen. Durch mir nicht ganz so bekannt Umstände wurden Lucy und ein paar Andere nicht absorbiert und sind schon auf dem Weg, um die Gilde und Magnolias Einwohner zu befreien. Du solltest dich ihnen anschließen. Nimm das hier." Er steckte mir eine kleine Kugel in den Mund. "Mit Hilfe dieser Kugel kannst du auch in der Welt ohne Magie deine eigene Magie benutzen." Dann drehte er sich um und verschwand. Ich stand wie angewurzelt da. "Alle weg? Edolas? Also das war bisschen viel gerade. Aber ich werde jetzt erst mal die anderen suchen und mich ihnen unbemerkt an die Fersen heften.", dachte ich bei mir. Dann bündelte ich meine Luftmagie und ließ mich so auf einem Luftkissen nach oben schweben.

    In Edolas, Gray:

    Als ich meine Augen öffnete, stand vor mir Gajeel und schrie uns an, wir sollen doch endlich aufwachen. Außerdem waren wir von einer riesigen Menschenmenge auf einem Platz umgeben. Neben mir stand Erza, die anscheinend auch gerade erst zu sich gekommen war. Gajeel kämpfte gegen Soldaten, die uns anzugreifen schienen. Doch als ich ihm helfen wollte, konnte ich es nicht: "Warum kann ich keine Magie benutzen? Was ist hier los?", schrie ich ihn an. Gajeel schlug ein paar Soldaten nieder und meinte dann ruhig: "Ich werde euch alles erklären. Aber zuerst lasst uns hier verschwinden." In einer Seitengasse erklärte uns Gajeel die Lage und gab mir und Erza eine komische kleine Kugel, mit der wir in der Lage sein sollten, Magie zu benutzen. Kurze Zeit später kam auch der Edoals-Gajeel dazu. Ich musterte beide und als sie mit Erza zu diskutieren begannen, sah ich mich etwas um. Mein Blick fiel auf eine Gestalt, die in ein paar Metern Entfernung stand und uns beobachtete. Irgendwoher kannte ich diese Gestalt. Doch mir fiel beim besten Willen nicht ein woher. Während Erza und die 2 Gajeels sich unterhielten, schlich ich mich unauffällig zu der Gestalt. Doch diese bemerkte mich und verschwand wieder. Erza sah mich fragend an: "Gray? Kommst du?" "Ja", schrie ich verwirrt zurück. Doch als wir weggingen, spürte ich noch immer einen Blick im Nacken.

    Chiyoko:

    Nachdem ich mitten in einer Stadt gelandet war, sah ich mich mit großen Augen um. Überall schwebten Inseln in der Luft. Ich betrachtete neugierig die vielen Stände, Häuser und Pflanzen. Plötzlich hörte ich eine mir bekannte Stimmen. "Er ist mir wie aus dem Gesicht geschnitten!". "Gajeel?", dachte ich verwundert. Ich schlich mich näher zu einer Seitenstraße hin und lugte um die Ecke. Dort standen 2 Gajeels, Erza und Gray. Ich bekam große Augen. 2 Gajeels! Auf einmal sah ich in wunderschöne,, schwarze Augen. Ich spürte, wie mir heiß wurde und ich bemerkte, wie Gray mich anstarrte. Ich versteckte mich schnell, doch als sie weggingen, sah ich ihnen lang nach. "Nein. Er hat mich nicht angesehen. Er kennt mich gar nicht. Geschweige denn erkennt er mich. Ich trage einen Kapuzenumhang.", redete ich mir enttäuscht zu. Ich hatte Gray schon öfter in der Gilde beobachtet, doch so intensiv hatte mich noch nie jemand angesehen. Kurz überlegte ich ob ich ihnen folgen sollte, entschied mich aber dagegen und bummelte weiter durch die Stadt.
    Irgendwann befand ich mich an der Grenze zu der Stadt und sah auf einem Berg Natsu Gray und Lucy stehen. "Gray?", dachte ich. "Er war doch gerade noch...? Hä?" Ich wanderte den Berg hoch und schaute über einen Stein zu ihnen. Ja. Das waren ohne Zweifel Lucy, Natsu und Gray. Doch sie verhielten sich ganz anders und sahen auch anders aus. Lucy trug Schwarz und Totenköpfe und Natsu war dauerhaft eingeschüchtert von Lucy und verunsichert und Gray trug glaube ich 10 Schichten Kleidung. Bevor ich jedoch weiter nachdenken konnte, zog mich einer von hinten vom Stein runter und ich landete auf meinem Po. "Aua!", rief ich empört aus. Als ich mich umblickte, sah ich Jet hinter mir stehen. "Chiyoko! Was machst du hier? Warst du nicht eben noch in der Gilde? Und warum trägst du diesen albernen Umhang?" Mir fiel die Kinnlade runter. "Woher kannte er mich? Und was war mit dem leisen, schüchternen Jet passiert?", schoss mir der Gedanke durch den Kopf. „Jet?“, schnauzte Lucy plötzlich. "Was hast du hier verloren? Und wer ist... Oh, hallo Chiyoko." Ich verstand die Welt nicht mehr. Natsu und Gray kamen ebenfalls hinzu und zogen mich ohne weitere Qorte mit. Ich war zu überrumpelt um überhaupt irgendwelche Gegenwehr zu leisten. Schließlich stoppten sie und als ich erkannt hatte wo sie gestoppt hatten, fiel mir noch einmal die Kinnlade runter. "Fairy Tail?", rief ich hysterisch aus! Alle sahen mich verwundert an. "Chiyoko, ist alles in Ordnung mit dir? Du bist heute so komisch. Und nimm doch endlich mal die Kapuze ab." Alle gingen hinein. Ich folgte ihnen und lief in eine Person rein. "Hey! Es tut mir richtig leid!", stammelte die Person. "Kein Problem.", erwiderte ich. Doch als ich genauer hinsah, stand mir mein Ebenbild gegenüber. Ich zog meine Kapuze vom Kopf und starrte sie an. Orange-wellige Haare, zu einem Zopf gebunden und goldene Augen. Proportionen an den gleichen und richtigen Stellen und das Gildenzeichen auf der rechten Hand. Alles war gleich. Lucy schlug sich die Hand vor den Mund: "Oh nein.! Du warst die Chiyoko aus Earthland!" Ich verstand nur Bahnhof. "Was?", fragte ich leicht hysterisch. Gray kam zu mir und erklärte: "Jeder der Edolasmenschen hat ein Ebenbild in deiner Welt. Doch die Charakter sind genau gegensätzlich. Verstanden?" Ich nickte abwesend und pikte mein anderes Ich in die Seite. "Das kitzelt!", meckerte sie. Ich setzte mich erst mal hin und Chiyoko erzählte mir, dass Natsu und Wendy vor nicht all zu langer Zeit auch schon da gewesen wären, doch sie gar nicht erkannt hätten. Ich seufzte. "Das liegt daran, dass mich in meiner Welt keiner aus der Gilde kennt. Ich verändere ihre Gedanken so, dass sie mich vergessen und ich verstecke mich unter der Kapuze." Chiyoko sah mich verwundert an. "Warum tust du das? Wir sind doch hübsch! Du musst dich nicht schämen." Ich schüttelte den Kopf. "Das ist es nicht. Ich verstecke mich. Doch das müsstest du doch eigentlich wissen?" Mein Spiegelbild schüttelte ebenfalls den Kopf. "Nein. Wir sehen zwar gleich aus, doch anscheinend sind unsere Gedanken, Gefühle, Charaktere und Vergangenheiten unterschiedlich." Mira kam und stellte vor uns beide jeweils ein Glas Sake. Wir beide tranken schweigend vor uns hin. Ich redete noch ein bisschen mit den anderen Gildenmitgliedern bevor ich mich wieder aus dem Staub machen wollte. Als ich gerade zur Tür raus wollte, hörte ich eine leise Stimme. "Chiyoko?", flüsterte Edolas-Chiyoko. Ich blieb stehen und sah sie an. "Ich weiß nicht, wovor du dich versteckst oder was in die vorgeht. Aber irgendwann musst du dich zu erkennen geben und dich deiner Angst stellen." Sie sah mich mitfühlend an. Ich nickte und zog meine Kapuze über den Kopf. Dann wanderte ich in den Wald.

    Gray:

    Nach einem Kampf mit Hughes, Sugarboy und Byro schafften wir es durch eine List, dass das Schlimmste abgewendet werden konnte. Nun kämpften Lucy, ich und die Exceed Happy und Charle gegen viele Soldaten. Meine Kraft ging zu Ende. Ich konnte nicht mehr. Meine Muskeln brannten und ich atmete schwer. "Lucy?" Ich sah mich gehetzt nach ihr um und entdeckte sie völlig entkräftet am Boden liegend von Soldaten umzingelnd. Ich kämpfte verbittert weiter, doch es wollten einfach nicht weniger werden. Irgendwann sank ich entkräftet auf die Knie. "Es ist vorbei.", schoss es mir durch den Kopf. Mein leerer und kraftloser Blick wendete sich nach links und ich sah, wie Happy die bewusstlose Charle in den Händen hielt und weinte. "Onegai. Helft uns... Irgendwer...", flüsterte ich erschöpft. Plötzlich spürte ich neben mir eine gewaltige Kraft aufwallen. Ich drehte meinen Kopf in diese Richtung und erkannte dort die Gestalt, die ich zuvor schon einmal in der Stadt gesehen hatte. Sie kam langsam auf mich zu. Als alle Soldaten in ihrer Nähe sie angriffen, erschlafften diese mitten in ihren Bewegungen und kippten einfach zur Seite. Die übrigen Soldaten schossen aus ihren Lanzen laufend Magiebälle auf sie, doch diese prallten alle an einer unsichtbaren Wand ab und verpufften. Der Umhang der Gestalt flatterte und von ihrem Gesicht war nichts zu sehen außer dem schwarzen Schatten ihrer Kapuze. Meine Augen weiteten sich und für ein paar Sekunden hatte ich wirklich Angst. Die Gestalt hob beide Hände und richtete jeweils eine davon auf mich und eine auf Lucy. Mir wurde auf einmal heiß und kalt zugleich und ich spürte, wie meine Kraft zurückkehrte. "Was macht sie da?", fragte ich mich erstaunt. Dann tauchten jedoch die Edolas-Fairy Tail-Leute auf, von denen mir Lucy erzählt hatte und in dem darauffolgenden Getümmel verlor ich die Person ganz aus den Augen.

    Chiyoko:

    „Nein, nein, nein, nein!", schnaubte ich empört. Kaum war ich in den Wald gelaufen, hatte ich mich hoffnungslos verirrt. "Das gibt es doch nicht." Ich stampfte weiter und weiter, bis ich irgendwann Kampfgeräusche hörte. "Was?", fragte ich leise. Ich tastete mich langsam näher heran und was ich dann sah, ließ mir für eine Sekunde das Herz stehenbleiben. Gray, erschöpft am Boden kniend und Lucy fast ohnmächtig. Beide von Soldaten umzingelt. Mein Verstand dachte nicht so schnell nach wie meine Beine. Und sofort erschuf ich eine Barriere um mich herum und konzentriert mich auf meine Wassermagie. Dann schritt ich auf die Lichtung und gab Gray und Lucy Magie von mir. Glücklicherweise fielen dann die Edolas-Magier von Fairy Tail ein und ich konnte mich unbemerkt verdrücken. Als ich dann wieder im Wald an einen Baum gelehnt saß, verfluchte ich mich selbst. "Chiyoko. Sag mal, bist du völlig bescheuert? Keinem wolltest du je wieder deine Magie zeigen und was machst du jetzt? Und Gray hatte auch noch Angst. Ich habe es doch in seinen Augen gesehen." Ich seufzte und unterdrückte die Tränen. "So. Genau das wolltest du vermeiden. Dass die Leute Angst vor dir haben. Super gemacht, Hirn. Echt super. Könntest du nicht manchmal mitarbeiten?" Ich vergrub mein Gesicht in meinen Händen. Dann spürte ich plötzlich eine Kraft, die mich nach oben zu saugen schien. Ich sah mich verwirrt um. "Was...?" Um mich herum waren viele solcher gelb-grüner Strahlen, die anscheinend die Magie aus der Welt saugten. Als ich weit genug oben war, wurde mein Verdacht bestätigt. Die Magie wurde aus den Waffen und Gegenständen der Magier gezogen. Als ich mich weiter umsah, entdeckte ich wieder Gray und die anderen. Sie schwebten genauso wie ich in diesem Licht nach oben. Gray sah mich und blickt zu mir. Ich wollte irgendetwas sagen zu ihm, doch letztlich hob ich meine Hand und machte das Zeichen von Fairy Tail. Er lächelte, was mich glücklich machte und hob dann ebenfalls die Hand zum Gruß. " Er hat doch keine Angst vor mir!", dachte ich überglücklich. Ich wollte irgendetwas sagen, doch vor lauter Freude konnte ich nur leise lächelnd ein Danke flüstern.

    2
    Fairy Tail Tenrou Jima:.

    Gray:
    Endlich war es soweit! Der Master verkündete nach einer halben Ewigkeit die Namen der Magier, die auserwählt wurden um die S-KlasseMagier Prüfung auf Tenrou Jima auszuüben.
    Ich hatte mich in den letzten Wochen kaum in der Gilde aufgehalten, weil ich so viele Aufträge nacheinander gemacht hatte. Ich war entschlossen genug, dass ich es dieses Jahr schaffen würde und endlich ausgewählt werden würde. "Hoffentlich schafft es das Feuerhirn nicht.", dachte ich belustigt bei mir. Nun endlich war der große Moment da. Der Master trat auf die Bühne und hielt seine sehnlichst erwartete Ansprache. Natsu stand neben mir und fieberte genauso wie ich daraufhin. "HEUTE WERD ICH DIEJENIGEN NENNEN, DIE IN DEN LETZTEN TAGEN UND WOCHEN GUTE FORTSCHRITTE GEMACHT HABEN!", rief der Master. Jubel brach aus. " Die, die ich für würdig befinde sind:..... Cana Alberona, Natsu Dragneel, Gray Fullbuster, Mest Gryder, Elfmann Strauss, Fried Justine, Juvia Loxar, Levy McGarden
    . Ihr habt 2 Tage Teit um euch euren Partner auszusuchen und trefft euch dann mit ihm am Hafen."
    "Komm Happy, du wirst mein Partner sein!", rief Natsu neben mir aus. "Aye!", sagte Happy. Ich stand da und nahm meine Beglückwünsche entgegen. Ich hatte meine Auswahl, wen ich als Partner nehmen würde schon getroffen. Mein Blick fiehl zu der Gestalt mit Kapuze. Seit wir die Gilde aus Edolas befreit hatten und wir zurückgekehrt waren, erinnerte ich mich plötzlich an sie. Sie saß schon immer in der Gilde. Doch anscheinend hatte sie bisher niemand einschließlich mir wahrgenommen. Nun nahm sie zwar jeder wahr, aber keiner traute sich mit ihr zu sprechen. Genau wie dieser Mest. "Elfmann? Kennst du diesen Mest? Ich hab keine Ahnung welche Magie er besitzt oder seit wann er da ist?", fragte ich Elfmann schnell. Elfmann zuckte mit den Schultern und gesellte sich wie immer zu Evergreen. "Da ist doch was im Busch ", dachte ich. Ich setzte mich zu Mira an die Bar und um mich herum feierten alle ausgelassen. "Ich werde euch alle besiegen! Ich zeigs euch allen! ICH WERDE EIN S-Magier!", brüllte Natsu auf einem Tisch stehend. Ich konnte mir eine spitze Bemerkung nicht verkneifen. " Du meinst wohl nach mir du Idiot!" Natsu sprang mit einem Schrei vom Tisch runter und wir beide schlugen unsere Köpfe aneinander. "Wie war das du Eisprinzeschen? Sag das noch einmal!"-"Ich sagte, dass ich S-Magier werde und du nicht! Du Feuerbubi!", zischte ich. Lucy stellte sich daneben und hob beschwichtigend die Hände. "Jungs. Beruhigt euch!" Natsu und ich schnauzten sie gleichzeitig an:" NEIN!" Lucy erstarrte und dann tauchte Erza mit einer Todesaura hinter uns beiden auf. "Wie war das?", zischte sie. Ich und Natsu umarmten uns und riefen:" Entschuldigung!" Erza beruhigte sich augenblicklich und setzte sich wieder an ihren Tisch um ihren Kuchen weiter zu essen. Ich ließ Natsu schnell wieder los und machte mich aus dem Staub. Hinter mir hörte ich wie Lucy und Natsu sich wieder gegenseitig bekriegten und ich musste lächeln. Als mein Blick jedoch in die Ecke huschte zu der Gestalt, war diese nicht mehr da und mein Lächeln verschwand. 'MIST!",, dachte ich entsetzt. Ich hetzte aus der Gilde raus und konnte sie gerade noch entdecken, wie sie am Kanal entlang lief. "He! Warte!", rief ich aufgeregt. Dann lief ich los.
    ************
    Chiyoko:
    Ich erstarrte. "Meinte diese Person etwa mich?" Ich setzte langsam meinen Weg fort, doch dann griff eine Hand nach meiner Schulter und drehte mich um. Vor mir stand Gray. Ich schluckte. "He. Warum wartest du nicht? ", fragte er vorwurfsvoll. "Ich dachte, dass du jemanden anderen meinst.", antwortete ich knapp. Gray verschränkte die Arme und sagte weiter. " Ich hätte dich ja bei deinem Namen gerufen. Aber irgendwie kennt den niemand und auch irgendwie bist du mir davor noch nie aufgefallen." Ich musste grinsen. "Ich bin niemandem aufgefallen, weil ich eure Gedächtnisse und Erinnerungen verändert habe. Genau wie Mest es bei euch gerade tut." Gray musterte mich vorsichtig. "Was meinst du damit?" Ich winkte ab. " Was willst du eigentlich von mir?" Gray wurde unruhiger. "Nun ja. Ich habe dich in Edolas kämpfen sehen und finde, dass du recht stark bist. Ich wollte gerne, dass du mein Partner bei der Prüfung bist." Ich wurde rot. Ein Glück trug ich meine Kapuze. Ich senkte den Blick. "Ich bitte dich. Sag doch etwas!" Ich hob den Blick und erstarrte. "Gray?", flüsterte ich. "ja?", fragte er schnell. Ich deutete mit meinem Finger auf ihn. "Deine Klamotten." Ich wurde rot und Gray riss die Arme hoch. "Warum immer ich!", rief er. Ich lachte. Gray hielt inne und musterte mich noch einmal. " Also was ist?" Ich sah ihn mir genauer an. Er war muskulös keine Frage. Das war mir schon früh aufgefallen. Ich blickte ihm in seine Augen und antwortete langsam: " Ich denke, dass das keine so gute Idee ist." Gray grinste hämisch. "Ich habe mir gedacht, dass du sowas sagen würdest. Deswegen habe ich dich schon eintragen lassen!" Mir fiehl die Kinnlade runter und ich wandte mich ab um weiter zugehen. " Nur eines möchte ich noch gerne wissen. Wie heißt du?" Ich drehte mich um, war aber glücklich wie schon lang nicht mehr aber auch voller Zweifel. Was alles passieren könnte. Irgendwann murmelte ich über meine Schulter zu Gray. " Chiyoko. Mein Name ist Chiyoko." Dann lief ich weiter.
    **********
    Tag der Abreise:

    "Gray?", fragte ich den Eismagier neben mir. "Ja?" Ich stemmte meine Hände an die Hüften. "Wie konntest du mich eigentliche damals als deine Partnerin eintragen, wenn du nicht mal meinen Namen wusstest?" Gray kratzte sich am Hinterkopf. "Das war gelogen. Ich wollte dich nur sicher als Partner. Und siehe da. Es hat geklappt." Mir blieb die Spucke weg. Ich überlegte gerade ernsthaft, ob ich ihn nicht doch noch alleine stehen lassen sollte. Entschied mich aber dagegen. Natsu und Happy kamen angelaufen. Hinter ihnen liefen Fried und Bixlow. Nach ein paar Minuten standen alle versammelt. Juvia mit Lisanna, die aus Edolas zurückgekehrt war, Cana mit Lucy, Mest mit Wendy, Levy mit Gajeel.
    Als letzte kamen Elfmann und Evergreen, was Gray ein unterdrücktes Grinsen entlockte, warum auch immer. Alle musterten einander und bei mir blieben die meisten Blicke hängen. "Kein Wunder", dachte ich bei mir. " Mein Umhang mit Kapuze ist nicht gerade unauffällig." Schließlich kam der Master im schicken Hawaiihemd auf uns zu. "Da ja jeder einen Partner zu haben scheint..." Sein Blick fiel zu Gray und mir. "... Können wir ja unsere Reise beginnen." Wir gingen alle an Bord eines großen Schiffes und machten es uns an Deck gemütlich. Gray, Levy, Lucy und Cana setzten sich gleich auf Stühle, während Wendy bei Natsu und Gajeel blieb um diese mit ihrer Heilmagie Troia von ihrer Übelkeit zu befreien. "Schon komisch...", dachte ich, " das alle Dragon Slayer ein Problem mit Reisemitteln haben. Sei es Kutsche oder Zug." Ich lehnte mich an den Bug und sah über die Schulter aufs Meer hinaus. "Wer bist du?", fragte plötzlich eine Stimme vor mir. Ich wendete meinen Kopf und sah Mest vor mir stehen. "Was?", fragte ich. "Du hast mich schon verstanden. Wer bist du?", fragte er bedrohlich. Ich musste lachen. Er versuchte meine Gedanken zu verändern und merkt, dass es nicht klappt. " Naja. Die Frage ist ja wohl eher, was du hier zu suchen hast. Oder?.... Doranbalt.?", flüsterte ich. Sein Gesicht wurde bleich. "Keine Angst. Es weiß keiner. Aber wenn du versuchen solltest Wendy oder jemand anderen zu verletzten, werde ich einschreiten müssen.", mahnte ich ihn. Er packte mich am Handgelenk und versuchte mir die Kapuze vom Kopf zu ziehen. Ich war zu erschrocken um überhaupt irgendetwas zu tun. "Das werden wir ja noch sehen. WER BIST DU? Und warum kennst du mich?" Ich zuckte zusammen, als mich eine andere Hand am Handgelenk packte und zu sich heran zog. " Lass sie in Ruhe.", zischte ein wirklich wütender Gray. Ich wurde rot, als ich bemerkte, dass ich an seine nackte Brust gedrückt wurde und er schützend seine andere Hand auf meinen Kopf gelegt hatte. Mest zog beleidigt ab. "Was wollte er von dir?", fragte Gray nun sanfter. Mir schoss das Blut in die Wangen. " Er wollte, dass ich zeige wer ich bin.", flüsterte ich beschämt.
    ************
    GRAY:
    "Er wollte, dass ich zeige wer ich bin.", flüsterte sie. Ich hörte, dass es ihr peinlich war. "Das musst du nicht. Mach es wenn du bereit bist." Ihre Nähe tat so gut. Seit ich sie zu meiner Partnerin gemacht hatte, redete sie oft mit mir. Die anderen ignorierten sie weiterhin gekonnt. Sie war lustig, hatte Humor und war stets freundlich. Auch wenn sie noch viele Geheimnisse hatte, ich wollte mehr über sie erfahren. Als Mest sie so bedroht hatte und sie dann angefasst hatte, wollte ich sie beschützen und sie in meine Arme nehmen. "Aber was rede ich da? Ich kenne sie doch noch gar nicht so lange.", dachte ich verwirrt. "Aber ich fühle mich sowohl bei ihr.", seufzte ich. Ihren Kopf an meiner Brust gelehnt, fühlte ich ihre Wärme. Doch plötzlich schob sich Juvia dazwischen und flötete wieder: "Gray-sama? Juvia wurde auch böse behandelt. Juvia braucht auch eine Umarmung." Sie breitete die Arme aus, doch ich ging einfach weg und sie landetete auf dem Boden. Chiyoko nuschelte ein: " Danke" und drehte sich dann weg. Ich wurde nicht schlau aus ihr. Sie konnte witzig sein, doch wenn man versuchte näher an sie ranzukommen blockte sie völlig ab. Bisher konnte ich nur ein paar Mal wirklich mit ihr reden. Die Fahrt begann und es wurde unerträglich heiß. Selbst mir wurde es zu heiß. Viel zu heiß. In kürzester Zeit saßen alle Mädchen in Bikinis da und die Jungs versuchten nicht zu sehr zu schwitzen. Ich hingegen war so hohe Temperaturen ja gar nicht gewöhnt und zog mich gleich ganz aus bis auf meine Boxershorts. Mein Blick fiel jedoch immer wieder zu Chiyoko. Ihr schien die Hitze nichts auszumachen trotz ihres Umhangs und der Kapuze. Ich stand auf und stellte mich zu ihr. Als ich näher an sie heran trat wehte mir eine kühle Brise entgegen. Doch als sie mich bemerkte ließ diese kühle Brise sofort nach. "Warst du das?", fragte ich sie. Erst antwortete sie nicht, dann jedoch nickte sie. "Deswegen ist dir also nicht heiß!", schlussfolgerte ich. Ich hörte ein unterdrücktes Lachen und dann setzte die kühle Brise wieder ein. Ich schloss meine Augen und seufzte. Ich setzte mich neben ihr auf den Boden und entspannte mich. Nach einer Weile spürte ich, wie sie mich vorsichtig anstupste. Ich bewegte mich absichtlich nicht und öffnete nach einer Zeit langsam meine Augen. "Was!", schoss es mir durch den Kopf. Chiyoko saß mir gegenüber und ihre Kapuze war nach hinten gerutscht, sodass ich nun darunter sehen konnte. Ich sah in ein bildschönes Gesicht und in so wunderschöne Augen, dass es mir die Sprache verschlug. Das Licht lies ihre goldenen Augen aufblitzen, bevor sich ihre Augen weiteten und sie sich schnell wieder zurückzog. Ich schloss schnell meine Augen wieder.
    Dann spürte ich, wie sie sich neben mich setzte und sich nicht weiter bewegte. Ich hatte schon befürchtet, dass sie nun weggehen würde, doch sie ließ sogar den kühlen Wind wieder wehen. "Warum versteckst du dich...", fragte ich mich ernst. "Warum nur.."
    ************
    CHIYOKO:
    Gott war das ein Schock gewesen. Ich dachte dieser Idiot schläft und was macht er? Die Augen auf! Ich war so geschockt gewesen, dass ich es erst zu spät realisiert hatte. "Mist.", dachte ich verärgert. Aber seine Augen waren so schön gewesen. Er hatte auch nicht weiter gefragt oder irgendwelche Bemerkungen gemacht. Er hat seine Augen einfach wieder geschlossen und so getan als ob nichts gewesen wäre. Ich war ihm dankbar dafür. Ich wollte ihn als Freund nicht verlieren. Darum habe ich auch gegen meinen Instinkt angekämpft panisch ihm eine überzuziehen und fluchend abzurauschen. Der Master stand auf einmal vor mir. "Wir sind fast da. Macht euch bereit." Ich stand auf und ging zu den anderen.
    *****************
    GARY:
    Der Master stand vor mir und sah mich mit einem ernsten Gesichtsausdruck an. "Gray, pass auf. Ich weiß nicht wer dein Partner ist, aber er hat eine gewaltige magische Aura. Ich kenne diese Aura gut. Aber das ist keine erfreuliche Tatsache." Dann ging er zu den anderen und begann die Spiele zu erklären. Ich dachte lange darüber nach und entschied mich dann erstmal abzuwarten. Der Master eröffnete gerade die Spiele. "MEINE KINDER. Lasst uns anfangen. Eure erste Hürde wird sein zur Insel zu kommen." Ich sah aufs Wasser und erschrak! "Das ist doch viel zu weit!" Der Master kratzte sich am Schnurrbart und murmelte grinsend ein: "Wirklich?" dann verschwand er. Fried errichtete Runen rund um das Schiff, sodass keiner das Schiff verlassen konnte. Ich fluchte. "Mist. So bekommen sie einen riesigen Vorsprung." Neben mir lief Chiyoko plötzlich los. Sie legte eine Hand auf die Runen und ging langsam hindurch. Alle starrte sie entsetzt an. Sie hielt mir die Hand durch die Runenwand hin und ich ergriff sie. Mit einem Ruck war ich dann plötzlich auf der schmalen Holzbande vom Schiff. "Chiyoko?", suchend sah ich mich um. Ich wollte gerade eine Eisfläche erschaffen, sodass wir so auf die Insel kommen konnten, doch da entdeckte ich Chiyoko. Chiyoko stand AUF DEM WASSER und sah wartend zu mir herauf. "Komm schon! Das Wasser wird dich tragen.", rief sie mir zu. Ich zögerte." Du brauchst keine Angst zu haben!" -"Hab ich nicht!", schrie ich verärgert zurück. Dann ließ ich mich fallen und wir beide liefen auf dem Wasser zur Insel. Ich konnte in meinem Nacken richtig die Blick der andere spüren. Als wir endlich die Insel erreicht hatten und festen Boden unter meinen Füßen war, fragte ich mich zum ersten Mal welche Kraft sie genau besaß. Ich wollte sie gerade darauf ansprechen, als wir vor lauter Tunneln und Wegen standen. Chiyoko drehte sich zu mir um und begann zu sprechen: " Gray. Du entscheidest, in welchen Tunnel wir gehen." Ich nickte und überlegte fieberhaft, in welchem Tunnel nicht so eine große Gefahr wie zum Beispiel Erza oder Gildarts warten könnten. "Wir nehmen A", entschied ich entschlossen. Ich ging voran in den Tunnel mit einem mulmigen Gefühl und befand mich dann in einer kleinen Höhle mit einem See in der Mitte aus dem vereinzelt Felsen ragten. Chiyoko hielt sich hinter mir dezent im Hintergrund. Ich blickte mich nach meinem Gegner um und meine Befürchtung wurde war. "Gray!", rief Erza. Ich freute mich einerseits, da ich so nun endlich die Chance hatte gegen Erza zu kämpfen."Lass uns anfangen! Ich werde dich besiegen! Ich zeige es Natsu!", schrie ich voller Tatendrang. " Ice Maker: Kanon", rief ich und feuerte ein paar Eiskugeln auf Erza ab. Sie requippte und benutzte ihre Wasserrüstung, um das Wasser um sich herum zu nutzen und meinen Angriff abzuwehren. Ich schlug wieder meine Faust auf meine Hand und rief schnell."Ice Maker: Lance!" Ich schmiss sie direkt auf Erza, doch sie zerschnitt sie mit ihrem Schwert. Dann raste sie mit übernatürlicher Geschwindigkeit auf mich zu. Sie dachte wohl ich würde reagieren, doch ich war zu perplex und irgendwie nicht richtig konzentriert. Erzas Gesichtsausdruck wurde im Sprung, als sie ihr Schwert schwang, schon siegessicher. Ihr Schwert raste auf mich herunter. Ich schloss die Augen und riss meine Arme hoch. "Das wars", dachte ich verbittert. Doch ich hörte nur Schwerter klirren. Ich öffnete die Augen und sah Chiyoko vor mir stehen, die mit zwei kleinen Katanas das riesige Schwert von Erza abwehrte. Erza wurde von der Wucht des Aufpralls zurückgeschleudert und sah Chiyoko neugierig an. " Interessant. Du hast meine Bewegung vorausgeahnt. Mal sehen, wie du damit zurechtkommst." Sie wechselte wieder ihre Rüstung zur super schnellen. Ich konnte Erza kaum noch ausmachen, so schnell flitzte sie über die Felsen und übers Wasser. Doch Chiyoko wehrte jeden der aus dem Nichts zu kommen scheinenden Angriffe mit Leichtigkeit ab. Ich war erstaunt. "Sie konnte tatsächlich mit Erza mithalten.", schoss es mir durch den Kopf. Nach einiger Zeit, merkte ich wie Chiyoko sich anspannte. Erza landete auf einem Felsen und beobachtete sie aufmerksam. "Du bist gut. Doch mal sehen wie gut." sie requippte schon wieder und wechselte zu ihrer ultimativen Rüstung. Chiyoko verstaute ihre Katanas und stand einfach nur da und sah Erza an. Ich konnte ihr Gesicht wegen der Kapuze nicht sehen, aber sie schien angespannt zu sein. Erza hob ihr Schwert und sprang mit einem Schrei auf Chiyoko los. Doch mitten in der Bewegung wurde sie langsamer und ihre Gliedmaßen erschlafften. Kurz bevor sie ihr Schwert auf Chiyoko niedersausen lassen konnte, fiel sie wie tot vor uns ins Wasser. Ich starrte auf den Korper von Erza und rannte dann zu ihr. "Erza!", schrie ich und rüttelte sie. Ich hatte Angst. ANGST VOR IHR! Ich sah langsam zu Chiyoko. Diese stand noch an derselben Stelle wie vorher. "Was hast du getan!", brüllte ich aufgebracht. Chiyoko ging wortlos an mir vorbei. Ich war wütend und vergass ganz, dass ich vielleicht etwas Angst haben sollte."Warte gefälligst.", rief ich und sprang auf. Ich rannte zu ihr und drehte sie ruckartig zu mir um. Dann zuckte ich zurück. Hatte ich mir das nur eingebildet, oder hat sie wirklich geweint.? Ich wurde rot und trat auf Abstand. Chiyoko wischte sich wirklich einmal unauffällig über das Gesicht, ehe sie mir antwortete. "Ihr geht es gut. Wirklich. Glaub mir. Sie ist nur ohnmächtig."-"Erklär mir doch bitte, was das gerade war? WELCHE KRAFT BESITZT DU?", fragte ich aufgebracht. Dieses Mädchen brachte mir zur Weißglut aber ich verspürte trotzdem den Drang sie in den Arm zu nehmen. Ihre Schulter begannen zu beben und sie drehte sich weg. Ich bekam ein schlechtes Gewissen und stotterte verlegen:" He! Das wollte ich nicht!" Sie schüttelte den Kopf und fiel auf die Knie. Ich war völlig überfordert mit dieser Situation und wedelte wild mit den Händen herum. "Du kannst nichts dafür. Es liegt an mir. Ich werde dir auch alles erzählen. Ich möchte nur nicht, dass... Naja, dass du Angst vor mir hast.", flüsterte sie leise. Ich sah sie mit traurigen Augen an und kniete mich dann hinter sie und nahm sie in den Arm. "Du musst mir gar nichts erzählen, solange du dich nicht bereit dafür fühlst. Ich habe auch keine Angst vor dir. Ich...ich habe bloß noch nie zuvor solch eine Kraft gesehen.", murmelte ich. Ich hörte wie Erza sich bewegte und mir fiel ein Stein vom Herzen. "Danke.", hauchte sie mir noch zu, ehe sie sich langsam erhob und auf den Ausgang zu ging. Ich saß noch am Boden und sah ihr nach. Ich hatte alle Worte ernst gemeint. Auch wenn ich nichts über sie wusste, so vertraute ich ihr. Ich wollte ihr die Angst nehmen. Ich warf noch einen Blick zu Erza, die sich aber langsam zu erholen schien und ging ihr dann mit den Händen in den Hosentasche nach. Sie war interessant, da bestand kein Zweifel und ich würde sie für mich gewinnen und sie beschützten, sodass sie nicht mehr weinen und sich verstecken muss.
    *************
    CHIYOKO:
    Das war alles einfach zu viel gewesen. Die Wut in seinen Augen. Die Angst. Allein wegen dem Gedanken daran lief mir ein Schauer über den Rücken. In seiner Umarmung war ich so glücklich gewesen. Er hatte wirklich keine Angst mehr gehabt. Er wollte mir helfen. Ich musste unwillkürlich Lächeln. Ich mochte ihn. Ich glaube sogar, dass ich ihn SEHR mochte. Er brachte mich immer zum Lachen und war immer für mich da. In den wenigen Tagen hatten wir uns kennengelernt und ich glaube auch sehr lieb gewonnen. In diesen wenigen Tagen war er mir nicht mehr von der Seite gewichen und hatte immer versucht mit mir zu reden. Ich hatte diese Zeit genossen und wünschte, dass sie auch nach Tenrou Jiima so weitergehen würde. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, dass eine Person mich um meinetwillen mögen könnte und nicht wegen meinem Aussehen.
    ******** Zeitsprung***********
    "So. Jetzt müssten alle versammelt sein.", sagte der Master. Wir standen alle mit den restlichen Teams versammelt. Mir fiel auf, dass Wendy und Mest, Lisanna und Juvia, Fried und Bixlow fehlten. " Ein Paar Teams sind nicht weiter gekommen und ausgeschieden, da sie im Battle Kampf verloren haben. Ich werde nun die Ergebnisse verkünden. Evergreen und Elfmann gewannen gegen Mirajane." ich sah überrascht zu ihnen rüber beide sahen recht stolz aus. Standen aber mindestens 6 Meter auseinander. "Die Teams von Mest und Juvia, haben sich gegenseitig außer Gefecht gesetzt und sind somit ausgeschieden." Ich musste unwillkürlich grinsen. "Lucy und Cana haben gegen Fried und Bixlow gewonnen." Viele der anderen Teams konnte es nicht glauben und überall ertönten Aufrufe der Verwunderung. Gray sah entgeistert zu Lucy. "Na ni?"- " Gajeel und Levy hatte Glück und haben den friedlichen Pfad erwischt." Levy lächelte froh und Gajeel schmollte hinter ihr. "Was soll daran Glück sein?.", murrte er. " Natsu hat, wie auch immer, es geschafft an Gildarts vorbei zu kommen. " Mein Blick wanderte zu Natsu, der zusammengesunken auf einem Stein saß und seinen Kopf in seine Hände gestützt hatte. Respekt. "... und Gray und sein Partner haben es geschafft die zu überwinden, die nicht versteht was Zurückhaltung bedeutet, Titania. ERZA!" Alle starrten uns erstaunt an. Gray stellte sich stolz neben mich und legte seinen Arm um meine Schultern. Ich hätte zu gern gewusst, was er in diesem Moment wohl denkt.
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    So. Ich hatte die Nase voll. Eigentlich sollten wir als nächste Aufgabe, das Grab des 1. Masters von Fairy Tail finden, aber dank Grays angeblichen super Orientierungssinn befanden wir uns mitten im Wald. IM NICHTS. Seit Stunden! "Gray-sama?" Gray drehte sich zu mir um. "Ja?" ich baute mich vor ihm auf. "HAST DU IRGENDEINE AHNUNG WOHIN WIR GEHEN?", brüllte ich. Er versuchte ruhig zu sprechen: " Ja..... Das heißt... Nein... Nicht wirklich." Ich seufzte. Gray murmelte ein Entschuldigung und sah betreten zum Himmel. " Ach vergiss es. Ich habe auch keine Ahnung wohin.", nuschelte ich. Ich setzte mich an einen Baum und schloss die Augen. Ich war müde und ausgelaugt. Irgendeine mir bekannte Aura spürte ich schon die ganze Zeit, aber ich kam nicht drauf welche es war. Das machte mich fertig. Gray setzte sich neben mich. Ich spürte seine warme Schulter. "Nur einmal kurz anlehnen. Nur ... Einmal.... Kurz...", dachte ich. Doch ehe ich mich versah, schlief ich schon tief und fest an Grays Schulter.
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    GRAY.
    "Sie ist so warm.", schoss es mir durch den Kopf. Ich drehte behutsam meinen Kopf zu ihr und merkte, wie sich ihr Brustkorb gleichmäßig hob und senkte. Sie schlief. Ich beobachtete sie weiter. Ihr Umhang verhüllte sie nicht mehr. So konnte ich einen Blick auf einen Teil von ihrem Körper werfen. Ich zuckte zusammen, als sie sich bewegte. Ich lehnte schnell meinen Kopf an den Baum und schloss meine Augen. Ihre Wärme war so angenehm, dass ich tief durchatmete und im nächsten Moment ebenso wie sie eingeschlafen war.
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    Chiyoko:
    Seit langer Zeit konnte ich diesmal ohne einen Albtraum schlafen. Ich schlief auch ruhig weiter, bis mir aber bewusst wurde, dass ich ja gar nicht in meinem Bett lag. Ich öffnete die Augen und das erste was ich sah, war ein Bauch. Ein schöner Bauch. Ein wirklich schöner durchtrainierter Bauch. Ich drehte meinen Kopf schwerfällig weiter nach oben und meine Augen weiteten sich. "Nein.. Nein, nein, NEIN!", fluchte ich in Gedanken. Ich lag mit meinem Kopf in Grays Schoß und er schlief an den Baum gelehnt anscheinend ebenfalls. Ich betrachtete ihn von unten. Er schlief ruhig und auf seinem Gesicht war ein leichtes lächeln angedeutet. Eine Haarsträhne hing ihm ins Gesicht und ich stützte mich vorsichtig ab, wobei meine Kapuze leicht nach hinten rutschte und strich sie ihm aus dem Gesicht. Genau in dem Moment, als meine Finger seine Haut berührten um seine Strähne zurückzustreichen, öffnete er langsam die Augen und sah mir wieder direkt in die Augen. Ich erstarrte, blieb aber so und strich seine Haare zurück. Ein Kribbeln fuhr bei der Berührung durch meine Fingerspitzen. Dann blickte ich ihm ebenfalls in die Augen und lächelte. Gray sah mich erstaunt an. Dann lächelte er ebenfalls und zog meine Kapuze wieder etwas nach vorne. Ich setzte mich langsam auf und rutschte neben ihn. Gray beobachtete mich aufmerksam. "Gut geschlafen?", fragte ich grinsend. Gray schüttelte den Kopf. " Du bist unmöglich" Dann zeigte er mir sein wunderschönstes Lächeln. Gerade als ich ihm antworten wollte, spürte ich eine gewaltige Menge an schwarzer Aura auf uns zukommen. Ich sprang erschrocken auf. Gray sah mich fragend an. "Alles ok?" Ich deutete ihm an leise zu sein und lauschte.
    Ich zog ihn hoch und blitzschnell hinter den Baum. Gray erstarrte und flüsterte dann leise: " Jetzt kann ich es auch spüren." Meine Sinne waren bis aufs äußerste geschärft. Ein rascheln ließ mich und Gray zusammenzucken. Dann trat eine Frau aus dem Gebüsch heraus, die auf der Schulter eine mir sehr gut bekannte Person trug. Ich konnte es nicht fassen. Nach all den Jahren. Er lebte. Mein bester Freund aus der Vergangenheit, der mit dem ich gespielt und viel Spaß hatte, war am Leben und auch aus dem verfluchten Reich entkommen. Ein Kribbeln der Freude lief mir den Rücken runter. " Endlich sehen wir uns wieder mein Freund. Ich habe dich vermisst", murmelte ich glücklich. "Endlich. Endlich sehen wir uns wieder..Zeref."

    3
    GRAY:

    Meine Hand ballte sich zur Faust. "Kann das sein?", dachte ich. "Ul?" diese Frau sah ihr zum Verwechseln ähnlich. "Nein. Sie ist mein Feind.", bemerkte ich verbittert. "Zeref", hörte ich Chiyoko neben mir flüstern. "Zeref." dieser Name lies mich aufhorchen. Hatte Chiyoko etwa gerade Zeref gesagt? Ich sah zu ihr. Eine Hand von ihr Krallte sich in das Holz und sie sah stur geradeaus. Die Frau blickte sich zu dem Jungen um, der anscheinend Zeref zu sein schien. "Bald wirst du wieder der wahre König sein. ZEREF", sagte diese Frau. "Das soll Zeref sein?, schoss es mir durch den Kopf. Chiyoko und ich nickten uns zu und folgten beide unauffällig dieser Frau und Zeref.
    " Sie sieht aus wie sie. Wie Ul meine Lehrerein. Das kann nicht sein...!"
    Meine Gedanken überschlugen sich. Es begann zu regnen. Ich sah hoch in den Himmel. "Regen?" plötzlich durchfuhr mich ein scharfer Schmerz im Handgelenk. Ich unterdrückte einen Schrei, als gleich darauf mein Arm brannte wie Hölle. Es fühlte sich an, als ob ich angegriffen würde, doch da war niemand. Chiyoko neben mir sah mich besorgt an. "Alles ok?", flüsterte sie. Gerade als ich antworten wollte, blieb mir die Luft weg und ein so starker Schlag in die Brust ließ mich für ein paar Sekunden schwarz sehen. Chiyoko ging neben mir in die Hocke und griff mein Handgelenk. Dort glühte ein komisches pinkes Zeichen. "Was ist das? Ist das dafür verantwortlich?", fragte ich leise Chiyoko. Chiyoko nickte. "Ich denke schon." dann fiel mir wieder diese Frau ein. "Chiyoko. Folge dieser Frau. Ich komme dann nach." Chiyoko zögerte, erhob sich aber dann und schlich weiter.
    Kurz nachdem sie außer Reichweite war, ging ich mit einem Schrei in die Knie. Etwas hatte mich getroffen. Und zwar hart am Oberschenkel. Meine Füße waren eiskalt. Waren das die Wahrnehmungen eines anderen? Und was sind das für Schmerzen. Als ich noch einmal zu dem Band auf meinem Handgelenk sah, leuchtete es auf und verschwand. Ich starrte verwundert auf mein Handgelenk. Dann tropfte etwas von meinem Kinn auf meine Hand. "Was? Warum weine ich? Was ist passiert!", fragte ich mich. Dann wischte ich mir die Tränen aus dem Gesicht. "Ich muss zu Chiyoko." Ich stand langsam auf, spürte aber keine Schmerzen mehr und rannte los. "Gray!", schrie plötzlich eine Stimme. Ich blieb ruckartig stehen und sah gerade noch, wie Chiyoko auf den Boden geschleudert wurde und diese Frau sich über sie beugte. Dann hob die Frau ein Schwert in die Höhe und wollte es auf Chiyoko runtersausen lassen. Ich schlitterte auf einer Eisfläche mitten rein und nahm behutsam Chiyoko in meine Arme. Sie regte sich und ich setzte sie vorsichtig etwas weiter weg ab. Die Frau grinste. "Was wollt ihr? VERFOLGT IHR MICH?" Ich sah ihr wütend in die Augen: " Wer bist du?" Die Frau sah mich herablassend an und lachte dann los. " hahaha, das weißt du doch. Ich bin Ul's Tochter. Die Tochter deiner Lehrerin."
    Und in diesem Moment, brach meine Welt zusammen.
    ******************
    Chiyoko:
    Gray zitterte am ganzen Körper und seine Augen waren weit aufgerissen. Mir tat es weh zu sehen, dass diese Frau ihn so aus der Fassung brachte. Doch so sehr es mich auch schmerzte, ich musste mit Zeref reden. Als ich zu der Stelle sah, an der die Frau den bewusstlosen Zeref abgelegt hatte, war er nicht mehr da. Ich konzentrierte mich und der Boden führte mich zu ihm. Dank sei meiner Erdmagie. Zeref saß auf einem Stein und sah mit leerem und traurigem Blick gen Himmel. "Zeref?", fragte ich vorsichtig. "Die Kriege werden niemals enden. Nichts wird sich verändern." Er sah mich an. " Können die Leute.... Kann die Gesellschaft weiterleben ohne auf diesen ewigen Krieg zu beharren. Meine Befürchtung wurde wahr. Wenn ich ihn jetzt nicht überzeugen könnte, dass die Menschheit gut ist, würde er sich verlieren und der wahre Zeref würde auferstehen. Dann würde Chaos und Tod herrschen.
    "Zeref. Ich bins. Erkennst du mich?" Zerefs Blick wurde klarer und ein Lächeln umspielte seine Lippen. "Chiyoko. Ich habe dich vermisst. Wie schön, dass es dir nach der Flucht so gut ergangen ist." Ich lächelte ebenfalls. "Ja. Mir geht es gut. Doch was tust du hier auf der Insel?" Zerefs Lächeln verschwand und wich einem traurigem Gesichtsausdruck. "Ich dachte, dass hier keine Menschen wären. Doch da habe ich mich ja wohl geirrt." Ich verschränkte meine Arme und sah bedrückt zu Boden. " Es tut mir leid." Zeref sah mich an. " Das muss es doch nicht.", sagte er verwundert. "Ich muss keinem leidtun. DIE MENSCHEN SOLLTEN EINEM LEID TUN!", rief er verbittert. "Die dauernden Kriege. Kämpfe." Er vergrub sein Gesicht in seinen Händen. Ich trat einen Schritt auf ihn zu. "Zeref...?" Er hob den Kopf und seine Augen schimmerten Rot. "Nichts wird sich ändern! ALLES IST SO VERDORBEN UND ZERRÜTTET DURCH KRIEG!", schrie er mit bösartigem Ausdruck in den Augen. Ich musste etwas unternehmen. Ich ging auf ihn zu und streckte eine Hand nach ihm aus. "Bitte. ZEREF! Die Menschen sind nicht von Grund auf schlecht!" Zeref starrte mich mit zusammengekniffenen Augen an. Dann murmelte er leise:" Der Puls des Kampfes auf dieser Insel wird immer stärker. Warum kann er nicht endlich enden? WARUM? Warum!" Er riss seine Augen auf und eine Druckwelle lies mich erzittern. Stille senkte sich für einen Moment über die Lichtung. Ich war angespannt. Ich achtete auf jede noch so kleine Regung in seinem Gesicht. Urplötzlich begannen seine Hände zu zittern und ein Ausdruck leichter Panik trat in sein Gesicht. "Nein. NEIN! Nicht jetzt.", murmelte er panisch. Auf einmal griff er sich mit beiden Händen in die Haare und krümmte sich. "Es kommt! Geh. GEH!" Ich stand wie angewurzelt da, immer noch die Hand nach ihm ausgestreckt. Alles passierte wie in Zeitlupe. Der aufgewirbelte Wind ließ meinen Mantel flattern und ich riss meine Augen auf, kurz bevor eine tödliche schwarze Welle über mich schwabbte und alles verschlang, was in seinem Weg stand.
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    Natsu:
    Ich sah, wie der Partner von Gray mit diesem Zeref sprach. Zeref je doch schien sich selbst nicht mehr zu kennen und eine schwarze Welle rollte auf die Gestalt zu. Ich schrie hysterisch: "Runter! Duck dich!"
    Doch sie hörte mich nicht und die schwarze Welle verschlang sie. Ich zitterte leicht, ballte dann aber meine Fäuste. " Zeref....!", flüsterte ich zornig. Doch als mein Blick auf Zeref fiel stockte ich. Zeref. Der großartige Zeref saß wie ein Häufchen Elend auf diesem Stein und sah mit traurigem Blick zu der Stelle, an der die Gestalt stand. Seine Augen weiteten sich. Ich wendete meinen Blick nun ebenfalls zu der Gestalt und was ich dann erblickte, ließ mir den Atem stocken. Diese Gestalt war ein Mädchen. Ein sehr hübsches Mädchen. Sie stand einfach in dieser nun völlig leblosen Umgebung da und riss sich die letzten Überreste von ihrem zerfetzten Mantel vom Leibe. "Ich kann es nicht glauben, dass du wirklich gedacht hast, dass ich dabei draufgehe. Ich habe doch meine Schutzbarriere. Nur leider hat die mein Umhang nicht." Sie stemmte beide Hände in die Hüften und Zeref fing an zu wimmern. "Chiyoko! Bitttee... Ach sei leise! Keiner hat es verdient zu leben! Ich.. werde eine neue Ära erschaffen! Meine Zeit wird kommen!" er lachte hysterisch und seine Augen wechselten immer zwischen rot glühend und schwarz hin und her. Sein Körper zitterte unter der enormen Anstrengung. Ich konnte es nicht glauben, das war also Zeref. Und dieses Mädchen jetzt erinnerte ich mich an sie. Sie war schon lange bei Fairy Tail." Warum war sie mir nie aufgefallen?", dachte ich verwundert bei mir. "Zeref. Ich wollte dich bewahren, dass es soweit kommt. Aber du lässt mir keine andere Wahl!", rief das Mädchen mit einem Kopfschütteln. Ein Schatten legte sich über ihr Gesicht. Sie stand einfach unbeweglich da und formte dann mit ihren Händen blitzschnell irgendwelche Formen und ein Gold schimmerndes Magiezeichen erstrahlte über der gesamten Lichtung. Es war riesig! Ich bekam es mit der Angst zu tun. " Wer war sie?" Ein Wirbelsturm entstand um sie herum und ihre Augen leuchteten Gold! "Deine Kraft wird dir nichts nützen. Ab sofort wirst du sie nur noch nutzen können, wenn ich in deiner Nähe bin.", ertönte ihre Stimme. Plötzlich erhellte ein Lichtblitz vom Himmel die Lichtung und stürzte auf Zeref herab. Dieser riss schützend die Hände über seinen Kopf, doch es brachte nichts und so begann er qualvoll zu schreien. Er schüttelte immer wieder den Kopf und starrte mit hasserfülltem Blick auf das Mädchen. "Chiyoko!" Das Licht erstarb und der große Magier Zeref lag wie betäubt am Boden. Ich wich einen Schritt zurück. "Was ist sie? Sie ist fast so mächtig wie Gildarts!", schoss es mir durch den Kopf. Urplötzlich zuckte ihr Kopf zu mir herum und sie starrte mich mit ihrem Golden strahlenden Augen an. Ich schluckte erst einmal. Sie legte langsam den Kopf schief und ich glaubte sogar ein zischen zu hören. Doch ich blickte sie direkt an. Sie bewegte fixierte mich ebenso. Dann blinzelte sie und ich konnte in ihre normalen Augen sehen. Goldene leicht glitzernde Augen. Wunderschöne Augen. Dann ein Windhauch und sie war verschwunden. Ich stand wie angewurzelt da. Dann musste ich grinsen und ein brillanter Gedanke schoss mir durchs Gedächtnis" Ich werde dich besiegen! Ja! Und dann werde ich ein S-magier! Bestimmt! " Ich machte mich begeistert auf die Suche nach ihr.
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    Chiyoko:
    Die Tränen rannen meine Wangen hinunter. Ich lehnte mich an den Baum und sah hoch zum Himmel. Jetzt hatte ich es getan. Jetzt hatte ich das letztes Fünkchen von meiner Vergangenheit verloren. Alles war zerstört. Mein vergangenes Leben, in das ich nie wieder zurückkehren könnte und mein Schwur nie wieder irgendwem schaden zu wollen. Ich wischte mir die Tränen weg und stand auf. "nein.", hauchte ich. "Ich werde nicht aufgeben. ZEREF musst aufgehalten werden und nur so kann ich garantieren, dass keiner mehr von ihm verletzt oder gar getötet wird." Ich wurde immer lauter. " DIESMAL, WERDE ICH NICHT WIEDER AUFGEBEN!" ich brach zusammen. Ich konnte nicht mehr. Ich wollte nie wieder meine Kräfte in so großer Menge benutzen. Natsu hatte es auch noch gesehen. Doch er hatte keine Angst gehabt. Aber was nützt es mir. Ich versteckt mein Gesicht hinter meinen Händen und schüttelte den Kopf. Plötzlich durchzuckte mich ein so gewaltiger Schmerz, dass ich nach Luft rang. "Nein.", schoss es mir durch den Kopf. Ich ballte krampfhaft meine Hände. "Er kommt." Ich rammte meine Hände in den Boden. Ein Windhauch umwehte mich und verstärkte, durch meine Magie, meine Hörkraft. Ein Schrei tönte leise an mein Ohr. KEIN Menschlicher. Es war grausam so einen Schrei zu hören. Ich löste mich abrupt aus meiner Konzentration und zitterte. "Er kommt." Mein Blick wanderte gen Himmel. "ACNOLOGIA."
    ******************
    GRAY:
    Ich kann nicht mehr. Ich stützte mich an einen Baum. Der Regen prasselte unaufhörlich weiter auf mich herab. "Verdammt.... Ich kann meine Augen kaum noch offen halten.... Dieser Kampf war ganz schön hart." Meine Hand rutschte vom Baum ab und ich fiel nach vorne. " Ich kann nicht mehr...." Doch warme Arme umfingen mich. Ich sah mit erschöpftem Blick auf. "Erza.."murmelte ich. Die Rothaarige lächelte: "bist du in Ordnung?" sie war ebenso von zahlreichen Schrammen übersäht. Ich senkte den Blick und kippte weiter nach vorne. " Immer wieder werde ich von anderen Leuten gerettet..." Erza grinste: "das geht mir genauso." Sie sah nach vorne und dort sah ich Natsu, Wendy und Lucy stehen. "Gray!" Natsu sah mich an. "Gray, mir geht es genauso!" ich musste grinsen aber das grinsen gefror mir ein, als mir etwas siedend heiß einfiel. "Hat irgendwer meinen Partner gesehen?", fragte ich panisch. Wie konnte ich nur so dumm sein. Sie war alleine irgendwo auf dieser Insel. Natsu kratzte sich am Hinterkopf. "Ich. Ich habe sie gesehen. Ihr geht es gut. Glaub mir. " Mir fiel ein Stein vom Herzen, aber ich hatte das dumpfe Gefühl, dass Natsu irgendetwas verschwieg. Er wich meinem Blick immer wieder aus. Ich beobachtete ihn, wie er vor mir ging." Natsu? Was ist passiert?" Er drehte sich um und ich konnte für einen Augenblick ein Zeichen von Angst in seinen Augen sehen. "Nichts." Dann drehte er sich weg und wir gingen Richtung Lager. "Was war nur passiert. Was hatte er zum Teufel noch einmal gesehen?"

    4
    Gray:

    Ich machte mir große Sorgen um Chiyoko, da sie immerhin alleine mit diesem Zeref war. Natsu hatte mir zwar versichert, dass es ihr gut ging, aber ich spürte, dass er mir immer noch etwas verheimlichte. Wir hatten endlich das Flugschiff von Grimour Heart erreicht. Hades, der ehemalige Master von Fairy Tail stand oben und betrachtete uns herablassend. Dann verschwand er im inneren des Schiffes. "Der hält sich aber für toll", sagte ich angewidert. Erza neben mir zischte boshaft: " Er ist derjenige, der den Master verletzt hat."
    Wendy sprach hinter mir zu Lucy: "wenn wir diesem Kerl eine Lektion erteil haben, dann können wir die Insel doch sicher verlassen oder?" Lucy nickte. " Ja, dann verlassen wir sie alle zusammen." Natsu sprach noch schnell mit den Exceed, dass diese die Energiequelle des Schiffes zerstören sollte, dann schlug ich meine Hände zusammen. "Dann lasst uns loslegen! Auf geht's!", rief ich und erschuf eine Eistreppe, die uns aufs Schiff brachte. Wir liefen alle schnell die Treppe hoch. Erza riet uns: " er ist ein mächtigerer Magier als der Master. Wir müssen also von Anfang an alles geben!"-"in Ordnung!", bejahte Wendy es. Ich grinste. "Ich werde ihm meine gesamte Kraft zu spüren geben!" Lucy rief ebenfalls etwas. "Wir dürfen jetzt nicht daran denken, was danach passiert!" Natsu stürmte als erster vorne weg und schrie freudig. " jetzt brenne ich richtig darauf." er sprang die letzten stufen hoch und hüllte seine Hand in Feuer. Dann schrie er ein weiteres Mal. "HADES!"
    ***********
    Chiyoko:.
    Ich rannte. Ich rannte so schnell ich konnte. "Bitte. Irgendwer. Ich muss irgendwen finden.", keuchte ich außer Atem. "Bitte.." Mir war inzwischen auch egal, dass ich keinen Umhang mehr hatte. Ich wollte sie alle retten. Ich wollte ihnen helfen. Plötzlich schlug mir eine Schwarze Magiewelle entgegen. Ich konnte ein Glück nicht verletzt werden, da ich meine Schutzbarriere im Unterbewusstsein immer um meinen Körper gelegt hatte. "Was?", rief ich panisch. "Du.!" Als die Welle vorbei gezogen war stand Zeref vor mir. Seine Augen leuchteten nun vollständig rot. "ich habe nicht die Absicht irgendetwas in diesem Zeitalter zu vollbringen. Ich bin niemandes Feind oder Verbündeter." Er lächelte hämisch und legte den Kopf schief. " Aber... Ich denke zum Ende dieses Zeitalters könnte ich noch einmal in Aktion treten." ich sah ihn mit panischem Gesichtsausdruck an. "Zeref. Bitte." Zeref sah mich für einen Moment mit seinen normalen Augen an. " Bitte. Wenn es soweit kommt, möchte ich, dass du mich dann aufhältst. Oder irgendwer. Irgendwer... Bitte." Seine Augen färbten sich wieder rot und er lachte. "Man siehts sich wieder. CHIYOKO. Irgendwann. Irgendwann wir beide." Ich sah ihn angewidert an. Dann rannte ich mit gesenktem Kopf an ihm vorbei. Tränen liefen mir herunter. "Ich habe dich verloren. Zeref. Es tut mir leid. Ich habe dich aufgegeben und verloren. Verzeih mir."
    **** Zeitsprung******
    Ich stand an einer Klippe. Der Regen hatte meine Haare und Klamotten durchnässt. Ich hatte niemanden gefunden. Doch plötzlich durchdrang eine Explosion die Stille. "dort." ich sprang die Klippe hinunter direkt ins Meer. Dann surfte ich mit irrsinniger Geschwindigkeit auf dem Wasser zu der Explosion. "Das müssen sie sein.! Ich bin mir sicher!"
    Als ich näher an das Schiff heran kam, konnte ich Blitze ausmachen. "Luxus?", dachte ich verwirrt. "Was tut der hier?" kurz bevor ich das Schiff erreicht hatte verwandelte eine gewaltige feuer-blitz Explosion das komplette Schiff in eine Ruine. Ich blieb auf dem Wasser stehen und wartete erst mal ab, ob noch etwas passiert. Doch etwas zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Ein weißer Schal flatterte vom zerstörten Deck des Schiffes. "Ist das nicht Natsus'?", fragte ich mich verwundert. "meine Vermutung wurde bestätigt, als Lucy sich weit über den Rand der Überreste des Schiffe beugte um den Schal zu erwischen. "Ahhh ...nein! Ich falleeeeee!" Sie ruderte wild mit den Armen packte aber noch den Schal und stürzte dann, den Schal fest an sich gedrückt, vom Schiff. Wendy wollte sie noch packen aber vergriff sich. "Lucy-sama!", rief sie die Hände vor den Mund geschlagen. Ich schoss auf einer Wasserfontäne nach oben und fing Lucy auf. Ich stellte sie neben mich und lenkte dann so die Fontäne, dass wir beide auf das Schiff steigen konnten. Lucy sah mich verdattert an. "D-danke. Aber wer bist du?"- "Lucy-sama!" Wendy lief auf uns beide zu. Ich lächelte. "Ich bin Chiyoko." Lucy sah mich fragend an. "Chiyoko?" Wendys Augen wurden groß. "Ich kenne dich. Bist du nicht Grays Partner?" Ich kratzte mich verlegen am Hinterkopf. "Jaaa.", lächelte ich verlegen. Wendy grinste. " ich wusste doch, dass ich dich irgendwo her kenne. Aber wieso erkenne ich dich erst jetzt?" Ich sah zu Boden." Ich veränderte eure Erinnerungen so, dass ihr mich vergesst oder nicht wahrnehmt. Außerdem trug ich immer einen Umhang." Lucy blickte mich von der Seite an. "Aber war-..." sie wurde jäh unterbrochen, als Hades zu lachen begann. Ich zuckte zusammen und ich und Wendy wandten uns zu Hades um. Erst jetzt bemerkte ich, dass Natsu, Gray und Erza am Boden lagen und sich nicht mehr rührten. "Was?", fragte ich Lucy. " Sie sind alle so erschöpft und verwundet. KEINER HAT MEHR KRAFT. Natsu hat es nicht geschafft." Tränen liefen ihre Wangen hinunter. Wendy fiel auf die Knie. Hades trat Natsus erschöpften Körper gegen eine Mauer und lachte. "Die Sonne ist für euch untergegangen. FAIRY TAIL!" Auch Luxus lag im unteren Teil des Schiffes. Ich hatte also doch Recht gehabt, dass die Blitze von Luxus stammten. Die Kleidung aller war zerfetzt und alle waren mit Verbänden und Schrammen übersäht. Ich sah an mir hinab. Meine Kleidung war heil. Ich hatte keine einzige Schramme. Ich ballte die Fäuste und schnauzte zu Lucy. "Hör auf zu heulen. Keiner hat hier versagt. Wenn habe ich versagt." Dann schritt ich auf Hades zu. Kurz bevor ich ihn erreicht hatte, erschuf ich eine Plattform mit meiner Schutzbarriere unter Luxus Körper und hob ihn zu den anderen hoch. "Hades!", brüllte ich. "Du vergisst, dass die Nacht erst der Höhepunkt der Feen ist" Hades grinste:"hahaha. Und wer bist du?" Ich stützte eine Hand in die Hüfte. "Ach. Kann sich das denn keiner merken. Ich bin Chiyoko."
    ************
    Gray:
    "Ich bin Chiyoko."
    Ich hob meinen Kopf und blickte auf. "Was.... Ist das?" vor mir stand eine kleine zierliche Gestalt. Nicht sehr groß vielleicht 1.65m groß. Ich blickte ihr in die Augen und sah dieselben wunderschönen Augen wie schon ein paar Mal zuvor. Sie hatte orangene Haare, die zu einem Dutt nach hinten gebunden waren. Die Locken hinten gingen ihr bis fast unter die Schulterblätter und zwei Strähne umrahmten ihr schönes Gesicht. Sie trug eine bauchfreie braune Weste und darunter ein goldenes Tube top. Zudem eine kurze Hotpant in braun, dass an der Seite Andeutung eines goldenen Rockes hatte. Zudem hatte sie braune Schnürstiefel mit goldener Schnur und Absatz an. Sie war unglaublich schön. Ich versuchte mich aufzurichten, doch es klappte nicht. Ich wollte sie beschützen ihr helfen. Sie sollte nicht gegen Hades verlieren. "Chiyoko. Pass auf. Bitte. ", flüsterte ich besorgt. Mein Blick war starr auf sie gerichtet. Dann sah sie mich und für einen Moment stahl sich ein Lächeln in ihr schönes Gesicht.
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    Luxus:
    Dieses Mädchen. Ich kannte es irgendwoher. Doch mir wollte es einfach nicht einfallen woher. Sie hatte mich aus der Grube rausgeholt und oben abgelegt. Ich lehnte an einen Stützpfeiler und beobachtete sie genau. "Was hat sie vor?", fragte ich mich verwundert. Hades formte sein Zeichen mit den Händen und zahlreiche Dämonen schossen direkt auf sie zu. Ich konnte nicht einmal irgendeinen Blitz abfeuern, da ich Natsu all meine Magie überlassen hatte. "Jetzt liegt es an dir.. Mädchen."
    Sie stand immer noch an derselben Stelle und kurz bevor die Dämonen sie erreicht hatte hob sie eine Hand und die Dämonen stoppten kurz vor ihrer Hand. Sie lachte. "Deine Dämonen bringen dir gar nichts. Ich halte sie einfach mit meiner Barriere auf." Hades grinste ebenso. "Ja. Denkst du? Das sind keine normalen Dämonen." als er die letzten Worte aussprach zerbrach etwas vor Chiyoko und sie zog schnell die Hand weg."Mist."; fluchte sie. Die Dämonen kamen immer näher an sie heran. Gray neben mir versuchte sich aufzurichten, aber es klappte nicht. Mit hilflosem Blick mussten wir alle zusehen, wie die Dämonen sich auf sie stürzten. Der Blick von Hades wurde siegessicher. Er schnippte mit den Fingern und die Dämonen zogen sich zurück. An der Stelle, wo sie gestanden hatte war nichts mehr. Stille legte sich über uns alle. Ich ballte meine Fäuste und Funken sprühten. Doch Hades spannte sich urplötzlich an. "Also das war ja mal nicht nett.", ertönte eine Stimme hinter ihm. Auf dem Stuhl von Hades saß die Beine übereinander geschlagen das Mädchen. Hades Gesicht wurde zornig. Er schrie und ließ eine gewaltige Anzahl an dunkler Magie Arme auf sie zu sausen. Sie stand gelassen auf und schloss ihre Augen. "Du hast es nicht anders gewollt.", murmelte sie geheimnisvoll. Dann als die Arme fast bei ihr waren, öffnete sie ihre Augen und diese leuchteten Golden. Dann fing ihr ganzer Körper Feuer, wie bei Natsu. "Ist sie etwa auch ein Dragon Slayer?", schoss es mir durch den Kopf. Dann jedoch entfachte sie einen gewaltigen Wirbelsturm um sich herum. Durch die Windwand sah man nur noch ihre golden strahlenden Augen. Dann schoss sie plötzlich aus der Windwand mit einer unsagbaren Geschwindigkeit heraus und kreuzte ihre arme, die sie gleich wieder weit öffnete . Eine gleißend helle Lichtsense zerschnitt alle Dämonen. Und sie landete ein paar Meter hinter Hades. Das Feuer wabberte um sie herum und ihre Haare verschmolzen förmlich mit den Flammen. Hades drehte sich abrupt zu ihr um und schrie. " Was bist du? Wie hast du meine Dämonen besiegt?" Chiyoko lachte. Es war ein gruseliges Lachen. "Hahahahahaha. Keiner. Keiner KEINER VON EUCH KENNT MICH!" Dann grinste sie teuflisch und legte den Kopf schief. "Und jetzt..." Sie hielt sich die Hand vor den grinsenden Mund. "...geht die Sonne für dich unter.", flüsterte sie. Die Flammen erloschen an ihrem Körper, bündelten sich in ihrer Hand und eine kleine goldene Kugel entstand. Sie ließ die kleine Kugel fallen. Als diese auf dem Boden aufschlug platzte sie und ein gewaltiger Windstoß und eine goldene riesige Welle rasten auf Hades zu. Ich hielt meine Hand vor mein Gesicht, weil ich so geblendet war. Alles war in goldenes Licht getaucht. Hades kicherte. "Danke an deine gewaltige magische Kraft. Mit meiner Umkehrungsmagie wirst du diejenige sein, die diesen Angriff abbekommt!" Kurz vor Hades jedoch schossen sie in den Boden des Schiffes und Hades gefror das Lachen. "NEIN!", brüllte er. Er fasste sich an sein Herz und schrie. Ich starrte mit weit aufgerissenen Augen auf Hades, der nun keuchend in die Knie ging. "Dein Herz. Nicht wahr? Es war die Quelle des Schiffes. Dein Leben. Deine Kraft. Das Dämonenherz.", meinte Chiyoko lächelnd. Hades sah sie mit panischen Augen an. "Wie.. Wie hast du?" Sie schritt auf ihn zu. Ihre Augen hatten ihre normale Farbe wieder angenommen. Sie verschränkte die Arme. Hades schnellte nach vorne um sie zu packen, sie wich jedoch geschickt aus und Hades landete dann am Boden. "Gib endlich auf. Es ist nicht mehr deine Gilde.", murmelte das Mädchen. Dann richtete sich Hades ein letztes Mal auf, bevor er vor ihren Füßen mit einem stöhnen zusammenbrach. Alle sahen sie mit weit offen stehenden Mündern an.
    Chiyoko ging zur Reling und wollte springen. Doch plötzlich stand Gray neben ihr. Ich hörte, wie die anderen auf das Schiff kamen. Ein wenig Magie hatte ich wieder gesammelt, sodass es mir gleich besser ging. "Natsu?", rief ich. Er sah mich mit seinem lädierten Gesicht ab. "Gut gemacht." Natsu grinste mich an. "Danke... LUXUS."
    **********
    GRAY:
    Ich stand neben ihr. Neben der Person, die ich wirklich nicht kannte. "Chiyoko...?" Sie wandte sich ab von mir. "Bitte. Ich möchte nicht, dass du dich schämst. Du hast uns alle gerettet. Keiner hat Angst vor dir! Sie würden dich respektieren, würdest du nur wollen." Sie drehte mir den Kopf zu und ich sah, dass sie weinte. " Es geht nicht darum, dass ich Hades besiegt habe. Es geht darum, dass ich euch alle in Gefahr gebracht habe. Ich wollte nie... NIE wieder meine Kräfte in solch einem Ausmaß benutzen. Es artet zu schnell aus. Und wenn das passiert, kann ich für niemanden garantieren.", murmelte sie kraftlos. Ich sah sie fragend an. "was meinst du damit?" chiyoko erwiderte wütend. "Das ich gefährlich bin und mich aus gutem Grund versteckte habe!" ich packte sie an den Schultern. " Hör auf! Jetzt sei leise und hör mir zu. Wenn du nur mit mir oder wenn du nicht mit mir darüber reden willst, rede mit wem anders drüber. Wir wollen dir helfen. Ich will dir helfen." Ich nahm sie fest in den Arm und streichelte über ihre weichen Haare. " Gray.", schluchzte sie. "Ich möchte bei Fairy Tail bleiben." ich nickte" das wirst du auch. Nur rede mit uns." sie klammerte sich an mich und begann zu weinen. Ich hielt sie weiter in meinen Armen und spürte ihre Wärme. "Ich möchte für dich da sein.", hauchte ich ihr ins Ohr. "Ich möchte, dass du nie wieder leiden musst. Nie wieder!"
    ****************
    Chiyoko:
    Ich konnte nicht mehr. Er konnte ja doch auch nichts gegen ihn ausrichten. Niemand könnte das. Aber vielleicht hatte Gray Recht. Ich sollte mich den anderen anvertrauen. Vielleicht würden sie mich dann mehr verstehen und mir helfen. Auch wenn ich denke, dass es keine Hilfe für mich geben wird. Seine Hand streichelte meine Haare und ich bekam eine Gänsehaut. Es fühlte sich so richtig an. Doch ich kann nicht. Ich kann nicht noch einmal Personen die mir wichtig sind in Gefahr bringen und soo... Um ihr Leben bringen. Ich bin gefährlich. Nach einiger Zeit löste ich mich aus Grays Umarmung. Und sah ihn dankbar an. " Ich werde mit den anderen reden. Ich werde es euch erklären." Dann wurde mir schwer ums Herz und ich musste schlucken. Dann fuhr ich gequält fort. "Ich werde euch alles erzählen." ich sah ängstlich zu Boden. "Alles...."
    *********Zeitsprung*********
    Alle Fairy Tail Mitglieder waren im Lager versammelt. Einige waren stark verletzt und mit Verbänden versehen. Als Gray und ich dazu traten begegnete mir als erstes der Blick von Luxus. Er sah mich mit einer Mischung aus Respekt und Verwirrung an. Ich senkte den Blick und sah zum Master. Dieser saß im Schneidersitz auf dem Boden und musterte mich. "So." Ich verkrampfte meine Hände. Gray trat neben mich, wodurch ich etwas ruhiger wurde. "Warum hast du uns nie gesagt, dass wir eine solche Schönheit hier haben!" Er sprang auf und ab und hatte Sternchen in den Augen! Ich sah ihn entgeistert an. Mira richtete sich unter Schmerzen auf und eine Todesaura umhüllte sie. "Master...", knurrte sie. Der Master erstarrte und strich sich über seinen Schnurrbart. Er räusperte sich. "Ja. Also...die grundlegende Frage erstmal ist, wieso sich keiner an dich erinnert und wieso du bei Fairy Tail bist." Mein Blick wanderte weiter nach unten. Meine schwitzigen Hände verknotete ich schon förmlich. "Ich.. Ich habe die Erinnerungen der Gilde manipuliert, sodass ihr nie eine Erinnerung an mich behalten konntet.", murmelte ich leise. Der Master blickte mich mit ernstem Blick an. " SO ist das also." Ich sah ihm in die Augen und fuhr nun etwas mutiger fort. " Ich habe mich in Fairy Tail versteckt. Um mein Leben und euer Leben zu retten habe ich eben die Erinnerungen verändert. Ich wollte nicht noch mehr Menschen in den Krieg hineinziehen, der seit Jahren in meinem Reich tobt. Oder wohl eher Ex-Reich." Gray und die anderen sahen mich verständnislos an. "Dein Reich?" Ich wollte etwas sagen, doch schloss meinen Mund wieder und biss mir auf die Lippe. "Ich darf nicht. Sie dürfen nichts...." - "Sag jetzt endlich was los ist. Wir wollen dir alle helfen. Aber erst erklär uns deine Lage.", unterbrach mich Luxus forsch. Er saß mit verschränkten Armen hinter dem Master und durchbohrte mich mit seinem Blick. Ich wurde wütend. " Was weist du schon? Du kennst mich doch gar nicht! KEINER VON EUCH KE-.."- "NA UND?", rief er mir wieder dazwischen. Ich wollte wieder ansetzten." Na und? Du weißt nicht was ich durchgemacht habe!", schrie ich aufgebracht mit Tränen in den Augen. Luxus hob eine Augenbraue. " Dann -SAG -es.", sprach Luxus langsam. In meinem Kopf tobte ein Konflikt zwischen ausrasten und völliger Unkontrolle oder Verzweiflung. Ich musste mich wieder in den Griff bekommen. "Keiner. Nein.", flüsterte ich. Gray näherte sich mir von der Seite. "Chiyoko?", fragte er besorgt. "Nein. Nicht jetzt.!", schoss es mir durch den Kopf. "BLEIB WEG!", schrie ich ihn panisch an. "Ich... Ich habe mich nicht unter Kontrolle." Meine Hände begannen zu glühen. "Nein.", dachte ich verzweifelt. "Sag es." Mein Tränen verschleierter Blick wanderte zu Luxus. "SAG ES!", wiederholte er monoton. Mein Blick hielt seinem stand. Doch dann begannen meine Hände zu zittern und ich brach zusammen. Das Glühen erlosch und ich schlug meine Hände vors Gesicht. Gray wollte anscheinend auf mich zugehen, doch Luxus schnauzte ihn an. "Lass sie." Nach einer Weile hatte ich mich beruhigt und starrte betreten auf den Boden. Gray schnauzte wütend. "Toll. Und was hat das jetzt gebracht Luxus?" "Ich komme aus einer unterirdischen Stadt." Alle sahen mich erstaunt an, während Luxus ein leichtes Grinsen im Gesicht hatte. "Ihr Name ist Akiyama . Dort leben sehr mächtige Zauberer und Magier. Ich bin dort aufgewachsen. Ich habe... hatte auch dort eine Familie. Sie haben mich verstoßen, nachdem ich meine Kraft nicht mehr unter Kontrolle hatte und beinahe alles um mich herum vernichtet hätte." Ich sah mit kalten Augen in die Runde. "Wollt ihr wirklich alle Details wissen?" Keiner bewegte sich und ich fasste das als ja auf. Gerade, als ich weitersprechen wollte, sagte Natsu. " Was hast du mit Zeref zu tun? Und was für eine Magie besitzt du, wenn du Zeref bewusstlos gemacht hast?" Alle sahen verdutzt zu Natsu. Luxus sprach verwundert. " Natsu? Was meinst du damit?" - " Ich habe sie beobachtet, wie sie gegen Zeref gekämpft hat. Er schien sie irgendwoher zu kennen." Ich seufzte. "Ja. Zeref und ich sind Kindheitsfreunde." Der Master saß noch immer unbeweglich da. Ich spürte wie angespannt alle anderen waren. " aber Zeref ist doch 400 Jahre oder so alt?", warf Gray ein. " Ich bin ebenfalls 400 Jahre alt. Aber in eurer Zeit bin ich 17 Jahre alt. Die Zeit in meiner Welt vergeht schneller." Ich sprach wirklich darüber. Und es tat irgendwie gut. Es war erleichternd, doch der unangenehme Teil folgte jetzt erst. " Meine Magie..... Ich beherrsche eine antike Magie. Die Absorptionsmagie." Der Master kratzte sich am Schnurrbart. " Ich spüre bei dir die gleiche dunkle Aura, wie bei Zeref. Das wird jetzt wenigstens erklärt. Ihr kommt aus demselben Reich. Nicht wahr?"-"ja, so ist es. ZEREF half mir zu fliehen." Natsu blickte mich an. "Warum zu fliehen?" Mein Blick wurde glasig und ein ungeheurer Druck auf meiner Brust entstand. "Weil... Weil der dortige Herrscher, mich als Göttin an das Volk verkaufte, um verehrt zu werden." Mira unterdrückte ein aufschnappen und alle sahen betreten zu Boden. Gray ballte wütend seine Hände zu Fäusten. Ich sprach weiter. " Meine Kraft ist sehr innstabil. Wenn meine äußere Hülle, also meine Haut oder mein Körper Verletzungen erleidet, strömt durch diese meine Kraft aus. Der Herrscher bemerkte dies und ließ mich Opfergaben durchführen." Tränen liefen meine Wangen hinunter. " Ich wurde zwischen zwei Pfähle gekettet und er fügte mir Wunden mit Gegenständen zu. Je nachdem, wie seine Laune war, mit einem Messer oder anderen Mitteln. Durch meine Magie wurden dann so, die Leute, die er als Verbrecher anklagte, absorbiert und ich nahm die Magie von ihnen in mir auf. Sie zerfielen dann zu Asche und alle dachten, dass ich die Sünder bestrafen würde. Ich konnte mich nicht wehren. Ich brachte so viele Leute um, die es wahrscheinlich gar nicht verdient hatten. Ich ging daran zugrunde. Ich war nicht mehr ich selbst. Diese ganzen SEELEN IN MIR!" Ich schüttelte meinen Kopf. "Zeref und ein anderer Freund halfen mir dann bei der Flucht. Doch der Herrscher hatte so seine Göttin verloren und das Volk verlor den Glauben an ihn. Seitdem verstecke ich mich bei Fairy Tail. Ich habe solche Angst, wieder dorthin zurück zu müssen. Er... Er ist besessen von mir und ich weiß nicht, ob ich noch einmal so eine Opfergabe Überleben würde. Ich weiß nicht einmal mehr, ob ich ich selbst bin, weil ich so viele Seelen in mir habe. So viele unschuldige Seelen.." Stille hatte sich über das Lager gesenkt. Viele sahen erschüttert zu Boden und Gray sah mich entgeistert an. Ich hatte es geschafft. Ich wusste es, dass sie mir auch nicht helfen konnten. KEINER WÜRDE DAS. Ich stand auf und wische mir meine Tränen weg. Dann sprach ich schnell. " Ich verstehe, wenn ihr mir nicht helfen könnt oder wollt. Ich habe mich damit abgefunden. Ich werde jetzt gehen. Ihr werdet mich vergessen. So wie immer." Dann wandte ich mich ab und ging weg. Keiner lief mir nach oder rief meinen Namen. "Ich wusste es. Sie haben Angst.", dachte ich niedergeschlagen bei mir. Ein Schluchzer entwich mir und ich hob meine Hand um die Erinnerungen zu löschen. "Lebt wohl", flüsterte ich. "Leb wohl, Gray"

    5
    Gray:

    Keiner sagte ein Wort. Ich war geschockt. Deswegen konnte ich mich ihr nie nähern. Deswegen blockte sie immer ab. "Chiyoko.", flüsterte ich geschockt. Ich Löste mich aus meiner Starre und rannte ihr hinterher. Nein. Ich wollte sie nicht verlieren! Nicht jetzt.! Nicht SO! "Chiyoko warte. Bitte. Verschwinde nicht! Chiyoko!", brüllte ich verzweifelt. Bitte nicht jetzt! Nicht so! Ich will dich nicht vergessen. Niemals! Dann fand ich sie. Sie saß weinen auf einem Stein. Ich trat langsam näher an sie heran. "Ich wollte wirklich eure Erinnerungen löschen... Warum konnte ich es nicht?", schluchzte sie. Ich nahm sie vorsichtig in den Arm. "Vielleicht, weil du dir so sehr gewünscht hast, dass jemand dir nachläuft.", flüsterte ich ihr zu. Sie sah mir tief in die Augen. Ich wischte vorsichtig eine Träne von ihrer Wange. " Ich werde dir helfen. Ich werde für dich da sein. Doch bitte... Lass mich dich NIE vergessen!", meinte ich ernst. Sie sah mich mit großen Augen an. "Gray?" ich wurde rot. "Bitte. Versprich es mir! " Ihre Augen füllten sich wieder mit Tränen aber sie begann auch zu lächeln. "Ja. Ja! Bitte." Mir wurde ganz leicht ums Herz. Sie kuschelte sich an mich. "Danke. Gray." Ich umarmte sie fester. Doch plötzlich verkrampfte sie sich. "Chiyoko? Alles in Ordnung?", fragte ich besorgt. Sie nuschelte etwas, doch ich verstand nur Zeref und Ende. Dann bebte die Erde. "Er hat es getan. Er hat es wirklich getan!", flüsterte Chiyoko mir ängstlich zu. "Was denn?"
    Sie blickte mich mit ihren wunderschönen goldenen Augen an, in denen ich pure Angst lesen konnte. "Acnologia. Er hat Acnologia gerufen!"
    ********** Zeitsprung *********
    Chiyoko:
    Wir rannten so schnell wie möglich zum Lager zurück. Alle waren in heller Aufruhr und Erza machte ein ernstes Gesicht. "Was ist los?" Gray nahm meine Hand und drückte sie leicht. "Chiyoko, sagt, dass ein Drache kommt. ACNOLOGIA." Als er den Namen ausgesprochen hatte sahen ihn Gildarts und der Master mit weit aufgerissenen Augen an. Ich riss meine Hand los und rief. "Wir müssen hier weg. Glaubt mir. Bitte." doch keiner hörte auf mich. Alle sahen mich nur mit einem undeutbaren Blick an. Mir traten die Tränen in die Augen. Ich schrie wütend. "Jetzt macht schon! RENNT!" Keiner rannte. Ich begann zu zittern und schüttelte meinen Kopf. Dann wandte ich mich ab und rannte.
    ******************
    Gray:
    "Was ist nur los mit euch?", schrie ich sie an. "Sie ist ein Mitglied von Fairy Tail und sie hat und vor Hades gerettet. Bisher war doch die Vergangenheit einer Person nie von Bedeutung! Warum jetzt?" Lucy wandte sich an mich. "Ich.... Es tut mir leid. Es ist nur so, dass wir... Naja... Ich weiß nicht ob ich ihr trauen kann." Ich sah Lucy fassungslos an. "LUCY! Sie hat uns allen das Leben gerettet! Mag sein, dass sie etwas eigentümlich ist, aber ist das ein Grund sie zu strafen?" Alle sahen betreten zu Boden. "Gray.", sprach der Master plötzlich. "Gib ihnen Zeit. Sie ist akzeptiert. Nur der erste Schritt fehlt." Ein weiteres Beben erschütterte die Insel. "Es kam vom Strand!", rief Cana und alle Beteiligten liefen zum Strand. Ich hielt Ausschau nach Chiyoko konnte sie aber nirgends entdecken. "Chiyoko. Komm zurück! Ich bitte dich ....", dachte ich sehnsüchtig bei mir.
    ***Zeitsprung*******
    Am Strand:
    "Er kommt runter!", schrie Fried aufgebracht! Mira und Lisanna klammerten sich aneinander und Happy und die anderen Exceed starrten zu dem riesigen Drachen. "Das ist aber kein gutgesinnter Drache, wie Natsus und die anderen! Dieser hier ist bösartig!", rief Happy panisch. Als der Drache landete wehte eine gewaltige Druckwelle über das Land. "Ja. Da hast du Recht! Dieser Drache ist der Feind der Menschheit!", schrie Gildarts, der mit Natsu, Lucy und Cana seiner Tochter weit vorne stand. "Also sollen wir nun gegen ihn kämpfen?", fragte Natsu. Gildarts schüttelte den Kopf. " Nein, da liegst du falsch Natsu. So wird das nichts. Es geht nicht darum, wie wir ihn besiegen können, sondern eher wie wir und ob wir fliehen können." Gildarts hatte einen Ausdruck panischer Angst in seinem Gesicht stehen. Ich konnte es nicht fassen. Der Große Gildarts! Wie....Wie gefährlich musste dieser Drache dann sein? Gildarts begann zu zittern. "es geht eher darum.. Wer... Wer von uns das hier überleben wird!"
    Alle schluckten und blickten wie erstarrt zu Gildarts. Acnologia trat mit seiner Klaue auf und die Erbe bebte wieder. "Willst du damit sagen, dass dieses Ding einige von uns töten wird!", schrie Natsu wütend. Der Drache bäumte sich auf und begann zu brüllen. Gildarts schwang seine Hand in Richtung Wald. "Das ist übel Leute! FLIEHT!", brüllte er. Alle waren geschockt. Warum? Warum sagte Gildarts, unser Gildarts sowas. Mirajane sah zum Master. "Master!", rief sie. Der Master brummte und musterte den Drachen. Dann erschütterte ein so gewaltiges Brüllen die Insel, dass man meine die Welt ginge unter. Alle wurden von den Füssen gerissen. "Hey... Hey!", rief Natsu durch den Staubwirbel. "War da nicht mal der Wald?" ich blickte zum Wald, doch dieser war vollends verschwunden! Ab diesem Zeitpunkt wurde mir eines bewusst. Wir waren verloren und...."Chiyoko!", brüllte ich verzweifelt. Ich stolperte, als ich zum nicht mehr vorhandenen Wald laufen wollte. "Sie war doch in den Wald gerannt.", schoss es mir durch den Kopf. 'WAR SIE.. Hatte er sie?" Meine Gedanken überschlugen sich und mit hass- und angsterfülltem Blick sah ich zu Acnologia, der sich dem Anschein nach auch noch über sein Werk freute. "Du...DU MONSTER!", schrie ich und meine Händen begannen zu zittern.
    ***************
    Chiyoko:
    Ich konnte ihn spüren. Seine Magie. Jeden seiner Schritte. Acnologia. Ich öffnete meine Augen und sah ins Dunkel. Mein Rücken war kalt. Genau wie der Rest meines Körpers. Meine Hände tasteten in der kühlen Erde umher. "Ich bin ein Feigling.", schniefte ich. "Nutze meine Erdmagie um mich in einer kleinen Höhle unter der Erde zu verstecken.
    Ich bin das allerletzte." Ich zog mit meinen Händen ein Tuch aus meiner Hosentasche und wischte mir damit die Tränen weg. Außerdem wurde die Luft knapp. Ich konzentrierte mich und ober mir bröckelte der Boden langsam auf. Ich kletterte heraus und sah mich um. Meine Augen wanderten langsam über die Fläche, wo vor kurzem ein Wald gestanden hatte, war nun eine Steppe. "Acnologia.", flüsterte ich.
    Dann durchzuckte mich ein Gedanke. "Gray! Die anderen!" Kurz zögerte ich, doch ich wusste, dass ich es ihnen auch nicht leicht gemacht hatte. Ich verlangte zu viel. Schließlich legte ich meine Hand auf den Boden und lauschte. Sie waren in der Nähe. Ich konnte sie alle spüren. Sie rannten. Nein, sie kämpften. "Was für Idioten!", fluchte ich panisch. "Ihr seid doch verrückt!" Dann rannte auch ich.
    "Seid wenigstens alle noch am Leben.", keuchte ich während ich rannte. Dann sah ich sie. Alle saßen oder lagen am Boden. Am Boden zerstört. Keinen Mut mehr. Keinen Willen. "Hat das Vieh etwa vor die ganze Insel zu zerstören?", meinte Cana außer sich. "Aber das geht doch nicht! NIEMALS!", meinte Evergreen neben ihr Fassungslos. Juvia richtete sich mühsam auf. "oh nein...", flüsterte sie angestrengt. Ich sah hoch. ACNOLOGIA. Er holte wirklich Atem. Dann war alles zu spät. Natsu krampfte sich zusammen und ich blickte zu ihm. Doch dann entspannte er sich wieder und sah zu Lucy. Diese saß da und weinte bitterlich. Ich konnte sie genau hören. "Bleibt uns wirklich keine Alternative? Werden wir wirklich alle sterben?"schluchzte sie, die Hände vors Gesicht geschlagen. Natsu und ich sahen sie mit dem gleichen Ausdruck in den Augen an. Mit purer Angst. Sie sagte die ungeschminkte Wahrheit, die keiner aussprechen wollte. Ich starrte sie weiter an. Mein Kopf war leer.
    Nur gedämpft nahm ich wahr, wie Erza allen befahl, Verteidigungsmagie zu nutzen. Dann streckte Natsu plötzlich seine Hand der weinenden Lucy entgegen. Sie hob den Kopf und blickte ihn mit Tränen in den Augen an. "Wir werden es hier NICHT enden lassen!", meinte Natsu entschlossen. Dann packte er Lucys Hand und sie schrie ebenfalls. "Richtig! Ich weigere mich aufzugeben!"
    Ein Ruck ging durch meinen Körper. " Nicht Aufgeben?", hallte die Stimme in meinem Gedächtnis. Meinen Kopf schleuderte es nach hinten und ein Schrei entglitt meinem Mund. Etwas in mir zerriss und ließ etwas frei. Ich konzentrierte mich und schloss die Augen. "Ich werde nicht aufgeben! Nicht hier. NICHT JETZT!", dachte ich bei mir. "Ich werde zum 1. MAL KÄMPFEN!", dann öffnete ich meine Augen und sie glühten Gold. Ich blickte zu Acnologia und schritt langsam auf ihn zu. "Ich werde etwas unternehmen. Hier und jetzt!"
    **************
    Gray:
    "Chiyoko?" Ich hatte sie doch deutlich schreien gehört! Ich blickte mich um. Dann sah ich etwas, was mir die Sprache verschlug. Chiyoko flog durch die Luft. Nein. Sie lief auf etwas, das was wie kleine Treppenstufen nach oben führte. Ihre Barrieren! Ihre Augen glühten und sie lief immer höher hinauf. Ihr ganzer Körper war von einer goldenen Aura umgeben. Ich war erstmal so froh, dass sie noch lebte, dass ich ganz vergaß was sie da tat. Als mein Blick zu dem Drachen wanderte wurde mir kalt. Und ich meine wirklich kalt. Acnologia stockte und musterte sie. Auf einmal feuerte nur einen kleinen Strahl ab. Chiyoko hob ihre Hand und wischte den Strahl einfach beiseite. Dieser traf so neben die Insel aufs Meer und das Wasser brodelte. Sie war nun fast auf Augenhöhe mit Acnologia. "Chiyoko!, brüllte ich entsetzt. Sie nahm anscheinend nichts um sie herum wahr. Acnologia holte tief Luft. "Sie wird das nicht überleben!", murmelte Gildarts neben mir. Ich sah panisch zu ihr. Dann schoss ein gewaltiger Strahl von Acnologia direkt auf sie zu. "Neeeiiinn!", brüllte ich und rannte auf sie zu. Doch Chiyoko zuckte mit keiner Wimper und ein ebenso starker goldener Strahl schoss aus ihrer Hand Acnologias entgegen. Der Himmel war hell erleuchtet in den verschiedensten Farben und schien sich zu spalten. Die Strahlen prallten mit so einer Wucht aufeinander, dass ein paar von uns zu Boden gefegt wurden. Ich kniff meine Augen zusammen um etwas erkennen zu können. An dem Punkt des Aufeinandertreffens glühte die Stelle grünlich und schob sich immer wieder hin und her. Beide Strahlen wurden kräftiger und eine so gewaltige magische Spannung lag in der Luft, dass der Master nach Luft schnappte. "Wie ist sowas möglich?", meinte er neben mir verblüfft. Ich wusste es selbst nicht. Dann hörten sich beide Strahlen plötzlich auf und beide Kontrahenten sahen sich an, dem Anschein nach. Dann holte Acnologia mit seiner Kralle blitzschnell aus und traf Chiyoko. Die Welt stand still. Wie in Zeitlupe wurde ihr Körper von der Kralle getroffen und flog durch die Luft, wie eine Puppe. Ich rannte zu ihr und durch eine Eistreppe fing ich sie weiter oben auf. "Chiyoko?", fragte ich sie panisch. Ihre Augen hatte zu glühen aufgehört und sie sah mich mit leerem Blick an. Ich erschrack. Was war los? "Ich habe es verloren. Ich habe es nicht geschafft.", murmelte sie mit leerem Blick. "Was verloren?" sie wandte den Kopf langsam zu mir und Tränen bildeten sich in ihren Augen. "Ich habe MICH verloren. Ich konnte nichts tun!" Ich drückte sie fest an mich. "Das stimmt nicht. Du hast vielleicht nicht gewonnen, aber du hast es versucht mit aller Kraft. So wie alle anderen auch. " flüsterte ich ihr zu. " CHIYOKO!", schrien Wendy und Lucy gleichzeitig. Beide rannten auf uns zu und Chiyoko machte ein verdattertes Gesicht. Ich stützte sie vorsichtig, als sie sich hinstellte. "Es tut uns leid.! Wir wussten nicht, dass dir Fairy Tail so wichtig ist!", weinte Wendy. "Wir dachten du würdest es nur als Versteck benutzen.", meinte Lucy verlegen. "Bitte. Vergib uns. Du bist ein wahres Fairy Tail Mitglied! Wir werden dich nicht allein lassen..NIEMALS MEHR!" Dann umarmten beide sie. Chiyoko war zu verdattert aber umarmte sie dann vorsichtig zurück. "Danke." sagte sie. "Danke!" Dann ließ sie ihren Tränen freien Lauf. So lagen sich die drei in den Armen und weinten. Ich stand daneben und musste auch die Tränen runterschlucken. "Siehst du, Chiyoko. Du wirst doch aufgenommen. Du bist nicht mehr allein" Ihr Blick traf meinen und ich grinste sie an. Sie sah mich mit so viel Wärme an und schloss dann die Augen. Doch dann schrie Gajeel etwas, was uns alle erstarren ließ. "Sein Atem! Er brüllt noch einmal!" Natsu reichte mir seine Hand. "Dann lasst uns ihm die Verbundenheit von Fairy Tail zeigen. Reicht euch die Hände. Dann streckte er Chiyoko seine andere Hand hin. Sie ergriff sie zögerlich und nahm dann Lucys Hand. Ich blickte nach oben. In den sicheren Tod. Wir alle sahen hoch. Der Strahl diesmal von Acnologia war so hell, dass man nicht mal mehr den Himmel drum herum sehen konnte. Ganz Fairy Tail starrte hinauf. Kurz bevor der Strahl die Insel traf, sahen wir uns alle noch einmal an. Jeder hatte einen warmen Blick und sagte den anderen damit Leb Wohl. Mein letzter Blick galt Chiyoko, die mich ebenso liebevoll ansah, wie ich sie. Eine einzelne Träne von ihr tropfte von ihrer Wange. Dann sahen alle entschlossen nach oben. "Fairy Tail!", schrien wir alle. Dann war da nichts mehr. Ein Lichtblitz. Und es war vorbei noch bevor die Träne den Boden erreichen konnte.

    *************

    6
    Heee leute,:)
    Die Geschichte setzt sich im 2. TEIL fort. Also sucht dann
    FairyTail - Die Seelen in mir.... 2
    Arigatou: D *-*:3

Kommentare (50)

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Snow_White (65333)
vor 759 Tagen
wiee geil diese Story ist *°* bittteeee mach weiter :D
Portgas.D.Simca (01954)
vor 802 Tagen
das hißt nicht leon es heißt lyon :D
aber nicht so schlimm
Mila (91522)
vor 825 Tagen
Heii
Ich habe deine Geschichte gelesen und war nach ca. 2 Stunden fertig :) Ich muss sagen, dass war einer der besten Geschichten die ich je gelesen habe! Die Dramatik und so am Ende war soooooooooo super geschrieben, dass ich weinen musste!!!! Ich hoffe die nächsten Teile wo du hofftenlich schreiben wirst werden genau so gut ;)
LyriaDragonal (11551)
vor 870 Tagen
Schon zuende :'( War wirklich schön, deine Geschichte zulesen. aufjedenfall werde ich deine anderen Geschichten auch lesen.

ich freue mich schon drauf :-)
Chrissylisch (49156)
vor 882 Tagen
Ja klar :) es kommen glaub noch 2 oder 3 Kapitel :) und dann fange ich mit Akenos Geschichte an :)
keine Angst ;)
LyriaDragonal (12878)
vor 882 Tagen
Du beendest die Geschichte schon
Chrissylisch (96672)
vor 884 Tagen
Ja. Die Geschichte beende ich und dann kommt eine Kurzgeschichte von Akenos Leben, bis zu dem Zeitpunkt , als er Chiyoko wiedersieht :)
LyriaDragonal (20703)
vor 884 Tagen
Ich dachte du wolltest über Akenos vergangenheit schreiben
Chrissylisch (02032)
vor 889 Tagen
Ja also ich versuche jeden Samstag einen Teil hochzuladen ;) wenns mal früher klappt schreib ichs oben hin ^^
LyriaDragonal (02518)
vor 891 Tagen
Icchhhhh :,!!!!

@: Kannst du auch 2 Kapitel hintereinander gleich schreiben ?
Chrissylisch (64989)
vor 892 Tagen
Spannend ;DD und ich überlege eine Geschichte über Akeno's Vergangenheit zu machen. Wer dafür ist einfach kommentar :) wie gesagt ich machs nur wenn ihr die Idee gut fändet :)
dankeee *-*
LyriaDragonal (48194)
vor 892 Tagen
Respekt !

Wie wird es wohl weiter gehen ?
Mariko Ongaku^^ (46706)
vor 897 Tagen
Toll gemacht!! Ne jetzt ehrlich is richtig gut!!!!!!!^^ Schreib immer und immer und immer und immer und immer und ... Schreib einfach weiter so^^
Lady Madness (35526)
vor 898 Tagen
Who cares about him/her? 😉 wenn er/sie/es es
nicht lesen will dann solls sich verziehen... 😜
Chrissylisch (05199)
vor 899 Tagen
Dankeee *-* ich finds ok wenn die Geschichte jemand nicht mag. Ist ja seine eigene Meinung.
ICH schreib die Geschichte für die die sie mögen :)
und finde es echt toll dass sie dir so gut gefällt!!!
arigatou!!!!
LyriaDragonal (63974)
vor 899 Tagen
Wow....! Ich frage mich wie's weiter geht. Es ist einfach cool deine Geschichten zu lesen :-)
)( (15413)
vor 905 Tagen
Ach keine Ahnung irgentwie finde ich diese Geschichte Lw. Liegt wohl daran das ich Gray nicht so sehr mag. Sry an Chrissylisch. Ich bin mehr Natsu Fan :0

Ich muss die Geschichte ja auch nicht lesen also Bb
LyriaDragonal (15413)
vor 905 Tagen
Was ist dein Problem ?!
)( (14742)
vor 905 Tagen
Die Geschichte ist voll bescheuert !!!
Chrissylisch (14615)
vor 906 Tagen
Is meine Absicht. Muss ja spannend bleiben ;)