Leben und Liebe in Mittelerde - Teil 7

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2 Kapitel - 933 Wörter - Erstellt von: Tariel - Aktualisiert am: 2014-12-20 - Entwickelt am: - 1.964 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Kapitel 13

Sie führten mich wieder zurück und schlossen mich in dem kleinen Raum ein. Abermals Dunkelheit. Abermals war ich ganz alleine. Ich hatte keine Ahnung, wie spät es war, ich vernahm nur ab und zu das leise Knurren meines Bauches, der nach etwas Essbaren rief. Das Einzige was ich tun konnte, war hier zu sitzen, an die kalte Steinwand gelehnt, und in die Dunkelheit zu starren und mir Gedanken zu machen. Ob Elras meine Botschaft wohl empfangen hatte? Würden sie hierher finden? Vor allem eine Frage schwirrte ständig in meinem Kopf herum: Gab es wirklich auch noch andere hier? Andere Jungen oder Mädchen, Männer oder Frauen? Ich wusste nicht mehr weiter. Er, Tiron, suchte ein Mädchen, ein Elbenmädchen, das eine Gabe besitzt, mit der sie ihre Gedanken auch anderen Personen mitteilen kann. Ein Elbenmädchen. Mich. Mit einer ganz besonderen Gabe. Mich. Eine Elbin, die ihm viel zu lange verborgen geblieben war. Er suchte nach mir und doch wusste er es nicht. Noch nicht. Aber er würde es bald herausfinden, da war ich mir ziemlich sicher. Ich konnte nur hoffen, dass sich Elras beeilen würde und, dass er vielleicht auch Legolas mitnahm. Die beiden waren die letzte Hoffnung, die mir noch geblieben war. Lange saß ich da und überlegte, dachte nach. Immer wieder gähnte ich herzhaft und es dauerte nicht lange, da war ich auch schon eingeschlafen und träumte von Ungeheuern, die mich verfolgten und in Schatten auf mich lauerten und von meinem Bruder und meinem Vater, die immerzu stritten. Ich wandelte lange zwischen Schlaf und Wachen.

Ich wurde erst wieder vom Knarren der Türe wach. Verschlafen richtete ich mich und blinzelte in die Dunkelheit. Es waren mindestens zwei Tage vergangen, die ich schlafend verbracht hatte und jetzt war der Zeitpunkt gekommen, an dem Tiron seine Antworten haben wollte. Er würde alles tun, um sie zu erhalten. Anfangs erblickte ich nur dunkle Umrisse, doch bereits nach wenigen Augenblicken erkannte ich einen hageren Mann. Das dunkle Hemd, das er trug, hatte er bis obenhin zugeknöpft. Er musterte mich abfällig aus seinen dunklen Augen. Was wollte er? War er etwa von jemandem hergeschickt worden? Vielleicht waren Legolas oder Elras auch hier!
Jetzt bemerkte ich auch endlich, dass er etwas in den Händen hielt. Brot und einen Krug. Na wunderbar. Dieses eine Stück Brot und dieser Krug machten alle meine Hoffnungen wieder zunichte.
„Hier, damit du uns nicht verhungerst.“, meinte er und warf mir das Stück Brot zu. Ich fing es in der Luft auf. Dann kam er näher an mich heran und stellte den Krug neben mich hin. Das letzte Mal, als ich etwas zu Essen bekommen hatte, war ein Ork vorbeigekommen. Doch ich hatte das Brot verweigert, da es fürchterlich nach Ork stank. Nun, da die Türe plötzlich frei war und sperrangelweit offen stand, musste ich diese eine Chance nutzen. Noch bevor der Mann begriffen hatte, was ich wirklich wollte, war ich schon im Gang verschwunden. Ich rannte Gang um Gang entlang, die ganze Zeit nach einem Ausgang Ausschau haltend. Aber es war nirgends eine geheime Hintertüre oder etwas in der Art zu sehen. Plötzlich prallte ich gegen etwas ziemlich Hartes und wurde zu Boden geschleudert.

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