NCIS - Gefährliche Vergangenheit Tester

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1 Kapitel - 712 Wörter - Erstellt von: Flame - Aktualisiert am: 2014-12-18 - Entwickelt am: - 1.072 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt


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    Wütend stapfe ich über das aufgeweichte Navyareal. Wer kommt auch auf die blöde Idee, ein Waisenhaus mitten auf einem Navystützpunkt zu bauen? Nun ja, wie du sicher schon erraten hast, bin ich eine Waise oder besser gesagt, ein ziemlich heikler Fall, denn im zarten Alter von zwölf Jahren tauchte ich aus heiterem Himmel auf und, ob es nun die Ironie des Schicksals ist oder nicht, auch auf einem Navystützpunkt. Eigentlich nicht weiter schlimm. Aber nein! Ich muss ja noch an einer Amnesie leiden. Die professionelle Analyse des Doktors war: „Aufgrund eines traumatischen Erlebnisses wurden alle Erinnerungen an ihr früheres Leben verdrängt oder sogar ausgelöscht.“ Jedenfalls schickte man mich zuerst in ein Klosterwaisenhaus, aber die Nonnen hatten eine chronische Abneigung gegen mich, da ich manchmal schlimme Wutanfälle aufgrund unklarer Erinnerungen habe. Man suchte sich also einfach ein anderes Waisenhaus und so kam ich ins Waisenheim mit militärischer Erziehung auf dem Navystützpunkt (wobei ich noch in vielen anderen war, die ich aber nicht alle aufzählen will).
    Nun wo bin ich stehen geblieben? Ach ja, genau! Irgendein Schlaumeier hat auf dem Navyareal ein Waisenhaus gebaut. Der Grund, wieso ich mitten in der Nacht draußen bin, ist dass man mich geweckt hat, um Medizin für einen kleinen Jungen zu holen.
    Ich stapfe also weiter und erreiche endlich das Hauptgebäude. Gerade als ich es betreten will, verspüre ich das altbekannte Gefühl, beobachtet zu werden, da ich aber niemanden sehe, denke ich mir nichts dabei und betrete das Hauptgebäude. Vor der Apotheke klopfe ich energisch an die Tür, die daraufhin unsanft aufgerissen wird. "Was willst du denn hier, meine Hübsche?", fragt der Petty Officer, der gerade im Dienst ist, und sieht mich mit lüsternem Blick an. "Ich brauche frisches Antibiotika fürs Waisenhaus.", erkläre ich kurz angebunden, da ich mich nicht sonderlich wohl fühle. Früher haben mich die Marines nie auch nur bemerkt und kaum bin ich 17, ziehen sie mich mit ihren Blicken förmlich aus. Einfach ekelhaft, diese Typen, aber es gibt schlimmere. Mürrisch kramt der Petty Officer eine Flasche mit Antibiotika hervor und drückt sie mir in die Hand. "Danke.", sage ich und mache mich wieder auf den Rückweg.
    Gerade als ich das Hauptgebäude verlasse, habe ich wieder dieses seltsame Gefühl und tatsächlich, weiter hinten huscht ein Schatten vorbei. Ich gehe hastig weiter, doch plötzlich werde ich von einem Mann angefallen.
    "Eindeutig kein Marine.", ist der erste Gedanke, der mir durch den Kopf schießt. Doch schon sehe ich, wie er seine Waffe zückt und gerade abdrücken will als ich ihm mit einem heftige Tritt die Waffe aus der Hand schlage. Fluchend stürzt er sich auf mich, währenddessen zücke ich schnell mein kleines, aber spitzes Klappmesser, welches ich immer dabei habe und bin bereit, es auch einzusetzen, als er mich mit seinem ganzen Körpergewicht an die Wand drückt und seine Hände sich fest um meinen Hals legen. Ich zapple wild umher, versuche zu schreien, trete und steche ihm schlussendlich mit meinem Messer in den Arm. Der Schmerz durchzuckt ihn und er lässt mich schnell los. Ächzend und nach Atem ringend schnappe ich nach Luft und versuche, wegzukriechen. Da fällt ein Schuss.
    Mit einem Mal ist auf dem Gelände die Hölle los. Die Scheinwerfer gehen an und Marines kommen hinausgestürmt. Aus dem Blickwinkel sehe ich, wie mein Angreifer, dicht gefolgt von zwei Marines, im Dickicht verschwindet. Bevor ich endgültig das Bewusstsein verliere, blicke ich in Richtung Hauptgebäude und sehe, dass die Kugel nicht für mich bestimmt war. Hinter mir liegt der tote Petty Officer aus der Apotheke. Dann wird mir schwarz vor Augen und alles verschwindet.

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