Alári und Mittelerde Teil 2

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2 Kapitel - 2.609 Wörter - Erstellt von: Céfriandra - Aktualisiert am: 2014-12-18 - Entwickelt am: - 1.294 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier sind jetzt Kapitel 3 und 4. Hoffe es gefällt euch:)

1
(Allgemeine Sicht)

Es war tiefste Nacht. Der Himmel war klar und die Sterne erleuchtet. Die Luft war frisch und es roch nach Regen. Dunkel war der Wald und nur die Umrisse der Bäume und Büsche war erkennbar. Mal hier und mal da raschelte es, als ein wildes Tier im Unterholz verschwand oder der Wind durch den Wald weht und die Blätter rascheln lässt. Die Bäume flüsterten sich die Ereignisse der letzten Tage zu, als sie plötzlich verstummten und eine dunkle Silhouette auf einem dunklen Pferd vorbei prescht. Es war wohl eine junge Frau, die gebückt ihr Pferd geschickt durchs Unterholz lenkt. Vorbei an dichte Sträucher und Tannen. Ihr dunkler Umhang war durchnässt, wodurch man ihre schlanke Figur gut erkennen konnte. Ihre langen schwarzen Haare wehten unter ihrer Kapuze hervor. Unter ihrem Umhang trug sie eine dunkle Hose und Tunika. Man hörte ihr Schwert gegen ihre hohen Stiefel klappern, während sie durch ein dichtes Dickicht verschwand. Als sie weg war begannen die Bäume weiter zu flüstern, doch jetzt fragten sie sich wer wohl diese Frau war und warum sie so schnell alleine durch den Wald ritt? Ob sie wohl verfolgt wurde? Schon nach paar Minuten hörten sie es. Es kamen 4 Pferde in Schwarz und auf ihnen dunkle, furchteinflössende Gestalten, die einen Schrei von sich gaben, der durch Mark und Beine ging. Sie versuchten weiter die Frau zu verfolgen, doch nach paar Minuten gaben sie auf und ritten auf den schnellsten Weg davon.

( Ein paar Stunden vorher und die Sicht von Frodo)
Aua, schrie ich innerlich. Das auch Merry und Pippin immer so tollpatschig sein müssen! Aber deshalb lieben wir sie ja so. Wir mussten wegen denen vor Bauer Margot flüchten und sind dabei bedauerlicher Weise einen Abgrund runter gefallen...naja dafür haben wir vielleicht ja eine Abkürzung gefunden. Immer das Positive auf dieser schweren Reise sehen...
Ich stand erst mal auf, klopfte mir den Dreck von meiner Kleidung und sah mich etwas um. Oh Mist, fluchte ich leise, hier ist ein Weg! Wir sollten lieber vom Weg runter, wer weiß was alles passieren kann?
Wie aufs Stichwort vernahm ich komische Geräusche vom Weg her, wo ich stand. Es kam mir so vor, als ob der Weg näher kam...die Blätter fingen an rum zu wirbeln und ich hatte ein sehr komisches Gefühl. Ich wusste das etwas nicht stimmte und schrie auch schon meinen Freunden zu, die gerade dabei waren Pilze zu sammeln:“ Los von der Straße runter. Schnell!“ und wirklich keine Sekunde zu früh hörten wir einen Reiter her ran reiten. Direkt über unserer Baumwurzel, wo wir uns versteckt hielten, hielt er an und stieg ab. Durch einen Zwischenraum der Wurzeln konnte ich die Hufe des schwarzen Pferdes sehen. Sie waren verdreckt mit Blut und Schmutz. Plötzlich sah ich die Stiefel vom Reiter. Und der Reiter beugte sich über unser versteckt und fing an.....zu schnüffeln....Moment mal schnüffeln? Konnte der nicht sehen? Aber es kam noch gruseliger, denn vom Reiter aus kamen INSEKTEN. Ekelige kleine Spinnen, Würmer und alles Mögliche. Es war einfach grauenhaft! Ihr könnt euch nicht vorstellen wie ich mich fühlte...und auf einmal hatte ich diesen Ring in der Hand. Es war wie ein Wunder und ich hatte echt das Bedürfnis ihn auf zusetzten! War auch sehr nah dran, wenn Sam nicht dazwischen gekommen wäre! Ich weiß Sam will mich beschützen, aber es hat sich so richtig angefühlt, so als hätte der Ring nach mir gerufen und als wäre ich bei ihm sicher. Auf der einen Seite bin ich dennoch dankbar, dass Sam mich davon abgehalten hat, denn wenn selbst Gandalf Angst vor ihm hat...kann der doch nur schlecht sein. Doch zum Glück hatten wir Merry dabei, denn er hatte die Idee den Sack mit den leckeren Pilzen weg zu werfen und so konnten wir schnell in den Wald vor dem Reiter davon laufen. Wir liefen und liefen durch den dichten Wald. Wir hatten Blätter in den Haaren und waren sehr außer Puste.
Irgendwann vielen Merry und Pippin hin. Sie sahen mich an und Merry fragte:“ Was war denn das?“ Doch ich wollte darauf keine Antwort geben, denn genau wusste ich es auch nicht.
Wir liefen immer noch, selbst als es schon dunkel war. Es war einfach nicht Sicher für uns im Wald zu schlafen, egal wie müde wir waren, oder wie hungrig. Immer wieder sahen wir eine Silhouette eines Reiters oder konnten deren schreckliche Schreie hören. Wir liefen vom Baum zu Baum und dann fragte Sam zu mir:“ Siehst du was?“ „Nein, nichts“, war meine Antwort. Pippin sagte leicht genervt:“Was ist denn bloß los?“ Und Merry brachte es natürlich auf den Punkt:“ Der schwarze Reiter hat irgendetwas gesucht, oder jemanden, Frodo?“ Gerda als ich antworten wollte rief Sam:“Duckt euch!“ und wir sahen wieder diesen schwarzen Reiter. „Ich muss das Auenland verlassen“, sagte ich zu meinen Freunden leise,“Sam und ich müssen nach Bree.“ Merry hat es sofort verstanden und sagte, das unsere Überfahrt die Bockenburger Fähre sei. Sofort waren wir alle einverstanden. Doch gerade als wir los rennen wollten, kam wie aus dem Nichts der schwarze Reiter zwischen den Bäumen hervor und schnitt uns den Weg ab, das Pferd stieg und wir hatten Angst das er uns mit den Hufen erwischt. Wir versuchten irgendwie an den Reiter vorbei zu gelangen, doch es klappte nicht, aber das war noch nicht genug, denn plötzlich kam noch ein weiterer Reiter, auch in schwarz, und sprang gegen den ersten Reiter. Er sprang mit so viel Wucht, dass der Erste ins Stolpern geriet und ich und meine Freunde abhauen konnten. Immer wieder blickte ich mich um, zu den schwarzen Reiter, der uns das Leben gerettet hat und ich sah wie er mit den bösen Reiter immer noch kämpfte. Auch merkte ich, dass der zweite Reiter anders aussah als der Erste. Irgendwie furchteinflösender, aber auch sicherer, Dann auf einmal war der gute, schwarze Reiter neben uns und flüsterte:“ Los ihr kleinen Halblinge. Rennt zur Fähre, ich werde sie ablenken.“ Erst später viel mir auf, dass die Stimme eher weiblich ist, doch wir taten was der Reiter sagte. Als ich und meine Freunde sicher auf der Fähre waren sahen wir, wie der eine Reiter von 4 oder 5 anderen Reitern verfolgt wurde. Hoffentlich passiert ihm nichts, betete ich.


(Sicht von Alári)
So schnell wie ich konnte ritt ich durch den Wald. Ich wusste, dass mein Leben davon abhing, denn die Ringgeister würden ohne zu zögern mich sofort töten. Zumal ich sie davon abgehalten habe die Halblinge zubekommen oder zu töten. Ich wusste sofort, das der eine den Einen Ring bei sich trägt. Ich konnte die starke Macht fühlen, die er verbreitet. Nicht zum ersten Mal bin ich froh, dass solche Zauberringe (Und besonders der eine) keine Wirkung auf mich hat. Außerdem wusste ich das es wichtig ist, dass die Halblinge MIT den Ring nach Bree kommen. Wichtig für Mittelerde und alle Lebewesen. Ach Bree...da war ich lange nicht mehr. Aber bevor ich dahin reite muss ich diese Ringgeister abschütteln. Immer tiefer ritt ich in einem rasenden Tempo durch den Wald. Ich musste echt aufpassen, dass ich nicht gegen Bäume reite...ausgerechnet fing es jetzt auch noch an zu regnen! Ich hoffe sehr, dass es die Halblinge sicher nach Bree geschafft haben. Ich war total durchnässt und mein Pferd wieherte leise.“Ruhig mein Guter. Bald haben wir es geschafft. Ich höre die Ringgeister schon nicht mehr“; beruhigte ich Arion. Dennoch ritten wir schnell weiter. Mein Ziel? Bruchtal! Denn ich muss mit Elrond sprechen!

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