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Vampire One Piece (Law x Reader)

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1 Kapitel - 4.213 Wörter - Erstellt von: Elvikey - Aktualisiert am: 2014-12-18 - Entwickelt am: - 1.694 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

ACHTUNG: EVENTUELLE SPOILER
Bitte sei auf dem neuesten Stand des Animes oder Mangas.
(Hintergrundgeschichten sind nicht dem Anime oder Manga entnommen aber könnten Ähnlichkeiten aufweisen die etwas der Story verraten)
Jaaa, ich weiß... Vampire. Aber, sein wir mal ehrlich, Vampire sind einfach cool. Aaaber es geht hier nicht darum in der Sonne zu glitzern sondern um ernste, (manchmal) schmerzhafte Angelegenheiten. Denn wie wir alle wissen... Vampire trinken Blut.
^Ist alles ohne adult-content^
Viel Spaß beim Lesen: D: D: D

    1
    ***** Prologue

    Es war ein kalter Abend im September... Ich war gerade 12 Jahre alt und hatte mich bei einer Nachtwanderung der Schule verlaufen. Ich irrte durch den Wald und weinte, meine Taschenlampe hatte den Geist aufgegeben und ich zitterte vor Angst. "W-wo seid ihr?" Ich sprach leise, ich konnte nicht schreien, denn die Angst schnürte mir die Kehle zu. Plötzlich vernahm ich hinter mir Schritte und drehte mich um. Ein riesiger Mann, ungefähr 3 Meter groß, kam auf mich zu. Das einzige was ich erkennen konnte, war das Mondlicht, das sich auf seinem breiten Grinsen reflektierte. Er trug ein in der Nacht schwarzes Federkleid, seine Augen waren versteckt hinter einer noch schwärzeren Brille, die rot funkelte. Er packte mich mit einer Hand und seine Spitzen Eckzähne sanken in mein Fleisch. Danach wurde ich bewusstlos, und ich habe diesen Mann nie wieder gesehen.

    ***** Eine Schicksalhafte Begegnung
    "Ich komme!" Ich nahm einen Bikini aus meinem Koffer und zog ihn an, und lief die Treppe unseres Ferienhauses herunter, wo meine Mutter auf mich wartete. Wir machten uns zusammen auf den Weg zum Strand, wo ich gleich mit den Füssen durch das Wasser schlenderte, ich ließ mir die Sonne auf den Körper scheinen. Es war bereits Dämmerung, da wir nicht in der Hauptzeit hierher wollten, denn wir hielten nichts von großen Menschenmengen. Irgendwann begann die Sonne, richtig unterzugehen und ich setzte mich neben meine Mutter auf das Strandtuch und wir schauten der Sonne zu, bis sie völlig im Meer verschwunden war. Der Strand leerte sich allmählich und wir machten uns bereit, zu gehen. "Oh, Mann ich hab meine Weste am Strand vergessen! Ich muss sie holen gehen!" ich drehte mich um und lief zurück. Doch plötzlich stand ein Mann vor mir, und es fühlte sich an wie in jener Nacht. Mit dem Unterschied, dass dieser Mann glühend rote Haare hatte und nur halb so groß war, wie der Mann damals. Ich stand ihm Gegenüber und er bewegte sich langsam auf mich zu. Panisch schnappte ich meine Weste und rannte wieder in die entgegengesetzte Richtung. Doch plötzlich lief ich in jemanden rein und schaute ihn mit Panischem Blick an. "Pass doch auf wo du hinläufst" Aber ich umklammerte den Oberkörper dieser Fremden Person um nicht umzufallen. Mein Kiefer brannte wie die Hölle und meine gesamte haut fing an zu kribbeln. Ich schaute direkt in den Mond und es blendete mich und ich schloss zitternd die Augen. Zischend atmete ich ein und aus und Blut tropfte aus meinen zu Fängen gewachsenen Eckzähnen. Ich hatte keine Kraft mehr in den Armen und sank auf den Boden. Das teuflische Grinsen dieser Person blendete mich so unangenehm wie der Mond. "Wurdest du von dem Typ gerade eben gebissen? Naja auch egal..." Die Person kniete sich neben mich auf den Boden und hielt meinen Kopf zum Mond hin, und ich dachte ich müsse heute mein Augenlicht verlieren. "Blut von anderen Vampiren schmeckt viel besser, als das von normalen Menschen, also halt einfach still..." Seine Lippen näherten ich meinem Hals und scharfe Reißzähne bohrten sich in mein Adern und mein Blut floss heraus. Er legte seinen Mund an die offene Stelle und trank in kleinen Schlucken bis der Blutfluss aufhörte und er den Rest genüsslich aufleckte. Plötzlich konnte ich wieder normal sehen und der Mond zerstach meine Augen nichtmehr so und ich erkannte das Gesicht der Person über mir.
    "Siehst du, Law? So wird das gemacht, klar?" "Ja, Joker,..."
    Er war das Kind, das hinter diesem riesigen Mann gestanden und zugeschaut hatte, wie ich auf dem Boden zusammenbrach. Er war nur ungefähr ein oder zwei Jahre älter als ich. Mit schmerzender Kehle gab ich mich zu Erkennung. "D-du gehörst doch zu diesem Mann... der mich vor einigen Jahren gebissen hat." Ich griff nach seinem Kragen, doch mir wurde schwarz vor Augen bis mich eine Stimme aus der Schockstarre riss. "Wo bist du? Ist etwas passiert? Jetzt antworte doch!" "Hier bin ich!" Rief ich mit letzter Kraft. "Du bist das kleine Mädchen von früher... als Joker noch kleine Kinder jagte um sie in Vampire zu verwandeln und ich bin der erste Vampir den du seitdem begegnet bist, und deswegen die Verwandlung... Joker... ich hasse dich dafür." Er drückte meinen Kopf an seine Brust und half mir dann aufstehen, um mich dann hoch zu heben und mit mir in eine Seitenstraße in der Nähe des Strandes zu laufen.

    ***** Der Geschmack von Blut
    Dort angekommen, setzte er mich auf dem Boden ab. Ich hielt mir den völlig trockenen Hals und ich konnte kaum schlucken. "Lass mich zu meiner Mutter zurückgehen..." kratzte meine Stimme. "Trink erstmal was." Er biss sich in die Ellenbogenbeuge und ließ sein Blut für mich herausfließen und hielt mir seinen Arm hin. "I-i-ich soll das trinken?" "Na los, mach schon." "Vorsichtig näherte sich mein Mund seinem Arm und ich kam mit seinem Blut in Berührung. Es schmeckte nach gar nichts, aber es erfrischte und ich fühlte mich bald besser. "Es ist kalt. Lass mich zurück nach Hause gehen!" "Wenn dir kalt ist dann nimm das." Er zog seinen Pullover aus und warf ihn mir zu und dabei noch eine Mütze. Ich zog Mütze und Hoodie an aber beschwerte mich trotzdem weiter. "Warum willst du nicht dass ich zurückgehe?" "Das erkläre ich dir morgen. Schlaf jetzt erstmal." Er setzte sich neben mich und legte einen Arm um meine Schultern. Ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter und schlief ein...

    ***** Gemeinsame Vergangenheit
    Als ich am nächsten Morgen aufwachte, saß ich immer noch neben dem halbnackten... ähm... Law der immer noch schlief. Ich nahm seinen Arm und hiefte in von meinen Schultern, woraufhin er aufwachte. "Oh, guten Morgen." Er gähnte und streckte sich und wollte seinen Arm gerade wieder in die Ursprungsposition legen doch ich wich aus und stand auf. "Also, warum hast du mich bei dir behalten?" "Ich und ein paar andere Leute sind auf einer Art Mission und du gehörst dazu. Wir wollen keine Blutsauger mehr sein und dazu müssen wir den Menschen erledigen und das Blut saugen, der und als allererstes gebissen hat. In unserem Fall ist es Joker. Er wollte mir damals beibringen wie ich Blut sauge." "Wieso hast du mich dann letzte Nacht so freiwillig ausgesaugt?" "... manchmal überkommt es mich einfach. Wir müssen jetzt schnell los zu meinem U-Boot." "U-Boot?" "Ja, da ist es komplett dunkel und sicher, du willst doch keinen Sonnenbrand bekommen?" "N-nein?" "Dann komm mit. Ich trage dich dann geht's schneller." Er nahm mich wieder in die Arme und rannte mit mir durch die Sonne ins Wasser und sprang dann mit mir in eine Runde Luke, die er hinter sich schloss. "Ach ja übrigens... hier." Er schmiss mir ein gelbes T-Shirt und eine schwarze Boxershorts zu. "Das kannst du anziehen, nur im Bikini rumzulaufen ist nicht grad das Beste. Und gib mir meine Sachen zurück." Ich schmiss ihm seine Mütze und seinen Hoodie vor die Füße und zog mir die (etwas zu großen) Sachen über. "Siehst schick aus" grinste er mich an und ich errötete leicht. "Hast du mir nicht noch was von anderen erzählt?" "Die sind wohl noch unterwegs." Er kam zu mir und legte seine Hände an meine Hüfte und drückte mich an sich. "Keine Sorge, ich gebe ab jetzt auf dich acht..." Er leckte über meine Bisswunde von gestern. "... und falls du jemanden beißen musst... ich bin für dich da... so wie ich auch damals für dich da war." Erstand schaute ich ihn an. "Wie meinst du das?"
    "Er drehte sich um und ging davon. "Law, komm schon!" sagte er mir mit einem widerlichen Grinsen auf dem Gesicht. Bevor ich ihm aber gefolgt bin, bin ich einmal zu dir zurück gegangen und habe dir ein Taschentuch auf deine Bisswunde gehalten, um die Blutung ein wenig zu stoppen und habe dich noch bis zum Wegesrand getragen, von wo ich deine Aufsicht gehört habe... Danach bin ich Joker wieder hinterher gelaufen."
    "Wirklich?" Er nickte und gab mir dann einen Kuss auf die Wange. Ich wurde verdammt rot und schaute in eine andere Richtung. "Ich würde sagen, wir legen uns noch ein bisschen schlafen, bis die Nacht hereinbricht." "Ähm, wo soll ich schlafen?" "Warte kurz." Er zog sich vor mir aus bis er nur noch mit einer Boxershorts bekleidet war. "W-w-w-was soll das werden?" "Sorry, aber du musst wohl oder übel mit mir im gleichen Bett schlafen." "O-o-o-o-okay..." stotterte ich nervös. "... a-a-aber eine falsche Bewegung und ich gebe dir einen Kinnhaken, sodass deine Reißzähne sich freiwillig verabschieden!" "Tse! Geht klar." Er grinste und schob mich zu seinem Bett. Ich legte mich soweit an den Rand wie nur möglich und drehte ihm den Rücken zu. Er legte sich mit genügend Abstand zu mir hin und schaute mich dann immer noch grinsend an. "Hey, hab dich nicht so! Ich beiße nicht." Über diesen Kommentar musste ich etwas lachen. "Sein nicht so ein Depp!" lachend rückte ich näher an ihn und schlang meine Arme um seinen Oberkörper. "Aber ich warne dich, sobald du,..." "Hab schon verstanden. Sei still und bleib einfach genauso liegen." Er kam meinem Gesicht immer näher und legte vorsichtig seine Lippen auf meine und wich dann wieder zurück. "Bis heut Nacht." sagte er und schloss die Augen. "Bis später." murmelte ich und schlief ein.

    ***** Treffen auf den Gegenspieler
    Später wachte ich neben Law wieder auf. "Hallo..." murmelte ich verschlafen in sein Ohr. "Hey... wach auf Law..." "W-was? Oh... hi." Er strich mir über die Haare. Ich kletterte über ihn drüber und aus dem Bett. "Hey, warum hast du's so eilig?" "Ich will noch jemanden besuchen." "Aber nicht ohne mich. Vergiss bitte nicht... ich werde dich immer beschützen. Wir sind ein Team...Du willst zu deiner Mutter, nicht wahr?" Ich nickte ihm bestätigend zu. Er seufzte und setzte ich auf den Bettrand und streckte sich. "Aber wenn sie schon nach mir sucht, musst du kurz verschwinden!" "Ich verschwinde nirgendwohin. Deine Mutter hat zu akzeptieren für was du dich entscheidest. Du musst nur die Wahrheit sagen." "Das ist nicht so einfach..." Ich sah Law's Sachen auf dem Boden liegen und schmiss sie ihm hin. "Danke." Er zog sich an und öffnete dann die Luke nach draußen. Ach stimmt ja... es war ja Nacht. Als ich am Strand war und ein Stück weiter weg gelaufen war, dicht gefolgt von Law, stand ich wieder diesem Vampir von gestern, er hatte wohl rausgefunden wo ich war. "Er ist der einzige Gegenspieler unseres Vorhabens... Eustass Kid..." Er trat einen Schritt auf ihn zu und rief dann in etwas lauterer Stimmlage: "Wag es ja nicht ihr auch nur ein Haar zu krümmen! Als hätte es nicht schon gereicht, fast von dir gebissen zu werden..." "Du bist ja doch entkommen, also beschwer dich nicht." Ich ging ein paar Schritte zurück und flüsterte dann heiser: "L-law..." "Was ist los?" "M-m-meine Kehle wird schon wieder so trocken." Ich fasste mir an den Kopf. "Mein Mund brennt..." "Halt durch!" Er ging genau auf Eustass zu und drückte seinen Kopf nach oben und drückte seine Zähne in seinen Hals, woraufhin Eustass gelähmt auf den Boden fiel. "Das wird ihn für eine Weile still halten! Komm!" Er griff nach meiner Hand und lief mit mir zum Ende des Strandes. "Ist es weit bis zu dir nach Hause? "N-nein... das kleine Haus da... am Wegesrand." Er zog mich weiter hinter sich her bis wir vor der Haustür standen. "Sie steht offen?" er schaute mich fragend an. "Law... ich kann nicht mehr..." röchelte ich. Er nahm mich in die Arme und schob mich durch die geöffnete Haustür. "Nein!"

    ***** Ein gefährlicher Mann
    "JOKER?" Law setzte mich auf dem Boden ab und starrte entsetzt Joker an, der genau in der Mitte des Raumes stand. Ich fing an zu weinen, ich hielt die schmerzen einfach nicht mehr aus. "L-l-a...Law..." Er schaute immer Abwechselnd mich und Joker an. Er war ratlos. "Law, ich mache dir ein Angebot. Entweder du überlässt mir deine Freundin und wirst dafür vom Vampir-sein geheilt, oder du kommst mit mir mit und sie wird verschont." "I-i-ich opfere mich." Mit letzter Kraft stand ich auf und schlurfte zu ihm rüber. "Da siehst du? Das ist ihre Wahl. Das solltest du akzeptieren. Naja... trink." Er biss sich in den Finger und ließ etwas Blut in einen kleinen Becher tropfen und hielt es Law hin. Er nahm das Glas und trank aus. "Ich merke gar nichts... Warum merke ich nichts?" "Ich habe dir deine ganze Jugend lang ein Lügenmärchen aufgetischt, das ist alles. Dafür darfst du jetzt bei vollem Bewusstsein zusehen, wie ich deiner Freundin ihr gesamtes Blut raube. Einmal Vampir, für immer Vampir. Es tut mir leid Law. Sag auf Wiedersehen zu dem Püppchen hier." "NEIN!" Joker zog meinen Hals zu sich... wurde aber gestoppt. Law war auf seinen Rücken gesprungen und hatte ihn gebissen. "Law du kleine Missgeburt..." er holte aus und schleuderte ihn auf den Boden, auf selbigen tropfte Jokers Blut, doch er schaffte es noch, zu Law zu gehen und ihm einen heftigen Tritt in die Magengrube zu verpassen. Ich sah nur noch flimmernde Punkte vor meinen Augen. "Dieses Mal hast du es geschafft, aber ich komme wieder!" Joker verschwand aus der Tür heraus.

    ***** Der erste Biss
    Augenblicklich rannte Law wieder zu mir herüber und nahm mich in die Arme. "keine Sorge gleich geht es dir besser" Er hielt mir seinen Arm hin, doch ich drückte ihn ganz fest an mich und näherte mich mit meinem Mund seinem Hals und meine Zähne sanken in seine Haut. Das erfrischende Blut floss in meinen Mund und bewahrte meine Kehle vor dem austrocknen. Durstig leckte ich jeden Rest der auf seinem Hals noch übrig blieb auf. Trotz allem löste er sich nicht aus meiner Umarmung und streichelte meinen Kopf. Als ich wieder ganz bei Sinnen war lehnte ich meinen Kopf an seine Brust und brach in Tränen aus. "Ich hatte solche Angst um dich... ich... ich hatte solche Angst und es tut mir leid dass ich dich gebissen hab..." "Kein Problem. Für dich würde ich alles tun... " "Ich danke dir..."

    ***** Beruhige dich!
    "Wer... wer ist dieser Mann?" Plötzlich stand meine Mutter hinter uns und hielt einen Besen in den Händen. Ihr blick schien verängstigt und geschockt. Ich löste mich aus Law's Umarmung und legte meiner Mutter meine Hände auf die Schultern. "Alles ist gut, keine Angst! Er hat mich gerettet." "...W-w-o ist dieser riesige Mann?" "Er... er ist verschwunden." "Was wollte er von dir? Was hat er dir angetan?" Sie zitterte und dieser zu Tode verängstigter Blick lag immer noch auf ihren Augen. "Ich sage doch alles ist gut." Plötzlich wurde die Tür aufgestoßen. "Du! Jetzt mach ich dich fertig!" Es war Eustass Kid, der auf Law zuging und ihn an der Schulter hochhob und auf die Beine Zog. "Du solltest dich jetzt hinlegen... und dich ausruhen, wir bekommen das schon hin. Keine Panik!" Ich umarmte sie und führte sie in das Schlafzimmer. "Aber?" "Schlaf dich aus!" Ich machte ihr die Tür vor der Nase zu und rannte wieder zurück zu Law und Eustass.

    ***** "Weil ich ein Mädchen bin?"
    Sie standen sich gegenüber und schauten sich mit Blicken an, die töten könnten. Als ich wieder an Law's Seite war meldete sich Eustass zu Wort. "Ihr müsst eh Vampire bleiben, also was soll das Ganze? Ihr seid alle Blutsauger, und das bleibt auch so." "Wir sind eben gegen Leute wie dich, die auch wenn sie keinen Durst haben, ihre Opfer aussaugen bis sie am Blutverlust zusammenklappen. Du machst zu viele Leute unnötig zu Vampiren. Hör auf damit! Joker erreicht nur sein Ziel!" "Dann erreicht er es halt." Laws Augen funkelten böse. "Sag sowas nicht..." "Ich kann sagen was ich will... zum Beispiel... Deine Freundin da ist hübsch... Ich frage mich wie sie schmeckt." "Warum bin ich eigentlich immer das Opfer?" Warf ich ein. Erstaunt drehten sich Law und Eustass zu mir um. "Weil ich ein Mädchen bin?" Stille. "Weil ich ein Mädchen bin... war ja klar." Ich drehte mich um und ließ Law und Eustass in meinem Haus zurück. "Wohin gehst du?" Fragte Law angespannt. "Ich hab die Schnauze voll. "Ich frage mich wie sie schmeckt..." "Sag auf Wiedersehen zu dem Püppchen hier."... als wären Mädchen zu nichts selbst fähig. "Ich beschütze dich..." hättest du nicht gesagt wenn ich ein Junge wäre." "Du bist kein Junge also müsste es dich nicht kümmern, kleines." zischte Eustass giftig. "Es REICHT MIR wie ein hilfloses Kind behandelt zu werden!" Ich rannte aus dem Haus und tränen tropften meine Wangen herunter, doch ich sah nicht den Mond, der sich auf dem Wasser reflektierte, ich sah nicht den Sand der vor meinen Füßen durch die Luft wirbelte, wenn ich mit meinen nackten Zehen dagegen stieß. Ich sah nicht die Wellen, die sich um meine Knöchel wanden... vor meinen Augen war Laws breites Grinsen, und ich spürte immer noch seine Wärme des gestrigen Tages... Wieso war ich bloß so ausgerastet? Ich schlang die Arme um meinen Oberkörper und biss mir auf die Lippe. Ruckartig blieb ich stehen. Ich griff das gelbe Top und zog es über meinen Kopf und warf es auf den Boden. Das gleiche tat ich mit der schwarzen Boxershorts. Ich tastete an meine Hüfte und an meinen Hals. Ich trug den Bikini vom Tag davor und rückte ihn zurecht. Der Wind wehte durch meine Haare und ich schaute auf das glitzernde Meer hinaus. Ich wollte nicht länger gebunden an jemanden sein, der mir seine Hilfe anbot, weil er mich für Hilflos hielt. Er kommt ohne mich zurecht. Ich komme ohne ihn zurecht. Es gibt keinen Grund für uns, unseren Weg gemeinsam fortzusetzen. Es machte keinen Sinn... Doch trotz allem flossen meine Tränen weiter meine Wangen herunter. "Warum hört das nicht auf?" Ich schluchzte und setzte mich auf den noch warmen Sand. Von hinten hörte ich Schritte. "Wer ist da?" Rufend drehte ich mich um und erkannte das vertraute Gesicht. "Mutter... was, du?" Sie kam noch näher auf mich zu und legte schützend ihre arme auf meine Schultern. "Du kannst es mir erzählen, was ist passiert? Wer waren die Männer in unserem Haus?" "... der boshafteste Mann der Welt, ein unsensibler Fiesling und mein Freund..." Ich brach ab und brach in Tränen aus. "...aber ich will das nicht! Ich will ihn nicht als meinen Freund bezeichnen! Er hat mir nur geholfen weil ich ein Mädchen bin..." "Nur weil du ein Mädchen bist?" "Nur weil ich ein Mädchen bin..."

    ***** Sie ist ein Genie...
    Sie nahm mich in den Arm. Sie wusste immer noch nicht was wirklich alles abging. Aber die vorherige Information schien ihr zu reichen. "Aber was ist denn schlimm daran ein Mädchen zu sein?" "Man wird sofort als schwach gekennzeichnet, und einem wird sofort geholfen. Ich hätte es auch ohne ihn geschafft. Hätte er das gewusst, hätte er mich links liegen lassen." "Meinst du damit... du denkst er fühlt nichts für dich? Und er hat dir nur geholfen weil er sich verantwortlich gefühlt hat?" Ich schaute erstaunt zu ihr auf. Sie hatte es geschafft meine Gefühle in Worte zu fassen. "D-danke..." Ich schluchzte... "...Aber was soll ich tun?" "Geh doch und sag es ihm." "Was soll ich ihm denn sagen?" Sie lächelte freundlich. "... na, das du ihn liebst..." Ich stand auf und wischte mir die Tränen aus den Augen. "Danke!" Ich ließ sie hinter mir im Sand sitzen und lief wieder zurück nach Hause. Unsere Blicke trafen sich für einen kurzen Moment. Ich stoppte und drehte mich zu ihm um. "Law?" "Ich wollte dich sehen..." "Lass mich eins klarstellen..." "Huh?" "...Du rettest mich immer wieder weil du dich verantwortlich fühlst. Und du fühlst dich verantwortlich weil ich schwach bin. Und du denkst ich bin schwach, weil ich ein Mädchen bin. Ich folge dir nicht, weil ich Schutz suche und dich für stark halte." "... warum denn dann?" "Ich bin bei dir geblieben... weil ich dich liebe. Aber... du liebst mich nicht, stimmt’s? Du beschützt mich... aber mehr auch nicht." Er kam auf mich zu und packte meine Handgelenke und schaute eindringlich in mein Gesicht. "Jetzt hör mal! Du denkst wohl das Jungs Mädchen für schwach halten, und du denkst, dass wir direkt Verantwortungs-Gefühle bekommen. Das ist ebenso falsch. Du bist stark... sehr stark... und mutig. Das habe ich gemerkt. Also hör auf zu fantasieren und nimm hin, dass ich dich auch liebe..." Er schloss die Augen und bewegte sein Gesicht nah an meins, um mich zu küssen. Mein Herzschlag verschnellerte sich und ich drückte seine Hände und erwiderte den Kuss und schloss ebenfalls die Augen. Als wir uns lösten sah ich meine Mutter von etwas weiter weg einen Daumen hoch zeigen. Sie ist ein Genie... und ich danke ihr von tiefstem Herzen...

    ***** Happy End...
    "Law... wo ist... dieser Eustass hin?" "Ich habe ihn "entsorgt" " Er lächelte mich an und flüsterte mir ins Ohr: "Lass uns gehen... Du bist zwar stark... aber das ändert nichts an meinen Gefühlen." Er grinste und zog mich an der Hand zurück an den Strand und begleitete mich in sein U-Boot. "Ruh dich erstmal aus..." sagte er fürsorglich "Brauche ich nicht." meinte ich aber bestimmt. "Und wenn ich dir Gesellschaft leiste?" Er legte sich auf das Bett und zog mich neben sich und legte dann seine Arme um mich. "... gerne..." Ich lächelte ihn an und gab ihm einen Kuss.

Kommentare (1)

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lolita (07020)
vor 892 Tagen
Echt cool hab's voll gern gelesen
.:-o