One Piece: Rache treibt mich an Teil 1

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2 Kapitel - 1.260 Wörter - Erstellt von: Dreamlife - Aktualisiert am: 2014-12-16 - Entwickelt am: - 2.155 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich bin Yellow D. Lea, Soldatin der Marine.
Ehrlich gesagt, warte ich schon seit Jahren darauf, gefeuert zu werden.
Seit jenem Tag schwörte ich Rache...

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Ich wache auf, weil es kalt ist. Zu kalt für meinen Geschmack und dem Lärm nach zu urteilen auch für meine Mitbewohner. Warum haben wir auch das Zimmer gleich neben dem von Aokiji, dem "Blauen Fasan". Oder, wie ich ihn hinter seinem Rücken gerne nenne, dem "Schneeman". Er hat jetzt schon um die fünf Mal unser Zimmer vereist!
Nicht nur das, nein, sein Schnarchen hört man durch Wände durch! Ich bewaffne mich also mit meinem Stab aus Seestein und mache mich, genau wie alle Anderen, daran, den massigen Eisblock vor der Tür unseres Zimmers loszuwerden. Eins muss man dem Schneemann lassen, sein Eis ist hart. So sehr wir auch darauf herumhacken, es bekommt nur ein paar kleine Kratzer. Ich wische mir den Schweiß von der Stirn. Dann hole ich weit nach hinten aus, wild entschlossen, dieses Eis zu zerschmettern, und die Tür geht auf. Das Eis schmilzt in Sekundenschnelle und ich treffe um ein Haar Aokiji, der verschlafen in die Runde blickt. Ohne auf seine Reaktion zu warten, springe ich an ihm vorbei in den Flur und eile nach draußen, wo der große Rest unserer Division schon steht.
Unser Zuspätkommen verärgert unseren Offizier ein wenig, was heißt, er beißt sich vor Wut in den Hintern und kriegt keinen richtigen Satz mehr heraus.
Mit unserem Offizier ist gerade nicht gut Kirschen essen, besonders deshalb nicht, weil uns heute wichtiger Besuch erwartet.
Der Himmelsdrache St. Carlos, live und höchstpersönlich. Ich verabscheue Himmelsdrachen, schon allein weil sie am Mord meiner Eltern Schuld waren. Lasst mich das kurz erklären:
Meine Eltern waren Yellow D. Amanda und Yellow D. Marcel, beide aus Gold Rogers Crew. Meine Mutter war zudem die beste Schwertkämpferin ihrer Zeit.
Als ich klein war, wohnte ich im Sabaody Archipel, alles in allem eigentlich ein toller Ort für Kinder.
War es aber nicht.
Für mich nicht.
Als Tochter von gesuchten Piraten wurde ich die meiste Zeit von Rachsüchtigen oder der Marine durch die Gegend gejagt, sowie von einer Bande Kinder in meinem Alter, die sich als Nachwuchs-Himmelsdrachen wohl ziemlich toll Vorkamen.
Meine Eltern und Raleigh waren meine einzigen Lichtblicke in dieser sonst ziemlich farblosen Welt.
Das änderte sich als ich acht war.
Als ich nach Hause kam, wusste ich, das etwas nicht stimmte: Mein Vater hatte seinen alten Seestein-Stab in den Händen, meine Mutter umarmte mich und sagte, dass es wichtig sei, das ich jetzt still bin. Dann versteckte sie mich in einer staubigen Ecke unter einem nicht weniger staubigem Laken.
Dann kam die Marine. Sie sagten, sie hätten Informationen über einige Piraten erhalten, und der Kampf ging los. Ich weiß nicht, wie lange ich stillgesessen und den Schreien gelauscht habe, aber als der Marine-Vizeadmiral die Tür hinter sich ins Schloss fallen ließ, hielt mich nichts mehr.
Ich rannte zu der am Boden ausgestreckten Gestalt meines Vaters und begann zu weinen. Ich spürte, wie seine Energie schwächer wurde.
Seine letzten Worte an mich waren: "Lebe dein Leben, Lea. Du weißt nie, wann es vorbei ist."

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