Das Mädchen mit der Violine - Eine Naruto-Liebesgeschichte - Teil 1

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6 Kapitel - 6.450 Wörter - Erstellt von: Zenii - Aktualisiert am: 2014-12-16 - Entwickelt am: - 2.900 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Was würdest du tun, wenn du an den Grundmauern deines Lebens zweifeln müsstest und dich mit völlig neuen und ganz und gar ungewohnten Dingen konfrontiert sähest? Wenn deine ehemaligen Feinde plötzlich zu deinen Verbündeten und sogar Freunden werden? Wie würdest du handeln, wenn du dich verlieben würdest und die Liebe dir Schmerzen bereiten würde?

Die junge Baiorin sucht die Antworten auf diese Fragen, als sie in genau diese Lage kommt. Sie bricht in ein neues Leben auf, auf der Suche nach ihrer Bestimmung.

Baiorin ist dir jetzt noch unbekannt, doch das kann sich schnell ändern.
Sie ist das Mädchen mit der Violine - eine tapfere Kämpferin, die zwischen die Fronten von gut und böse gerät, wo sie doch eigentlich ihr Dorf verlassen hat, um ihren Platz in der Welt zu finden. Auf der Reise, die sie nun antritt, sammelt sie viele neue Erfahrungen, langsam findet sie die Antworten und gleichzeitig auch sich selbst.

Neugierig geworden? - Sehr gut!
Dann kann ich dir nur noch viel Vergnügen beim Lesen wünschen und dich bitten, mir doch einen Kommentar zu hinterlassen, damit ich weiß, wie dir die Geschichte gefallen hat. Für Fragen stehe ich natürlich mit meiner E-Mail-Adresse zur Verfügung, ich werde mit Sicherheit antworten, sobald ich Zeit habe!
Liebe Grüße, eure Zenii!

1
Ich ging einfach fort, verließ den Ort, an dem ich die letzten elf Jahre gelebt hatte.Der Grund dafür?„Deine ethischen Werte.“, sagte irgendetwa
Ich ging einfach fort, verließ den Ort, an dem ich die letzten elf Jahre gelebt hatte.

Der Grund dafür?
„Deine ethischen Werte.“, sagte irgendetwas in mir.
Etwas Anderes warf ein: Deine Vernunft.
Und ein kleiner Teil in mir höhnte: Deine Angst.
Sie alle hatten Recht, aber nicht nur das waren die Gründe. Auch mein Herz kannte einen, aber diesen wollte ich nicht hören, noch nicht mal an ihn denken: Die Liebe.

All diese Faktoren und noch mehr hatten mich dazu bewegt, Otogakure zu verlassen. Mitgenommen hatte ich nicht viel, nur meine Geige, etwas Verpflegung, ein wenig Geld und mein durchgestrichenes Stirnband. Bei Letzterem wusste ich nicht, wieso ich es überhaupt eingepackt hatte, aber ich schätzte, es war einfach ein Teil meiner Identität und ich wollte es nicht zurücklassen. Ich wollte gar nichts zurücklassen, dennoch war ein Teil von mir geblieben - ein Stück meines Herzens. Ich wollte nicht noch mehr verlieren und auch deshalb ging ich. Ganz einfach.

Aus Otogakure hinauszukommen war eigentlich überraschend leicht, ich hätte von Orochimaru nicht erwartet, dass er derart nachlässig war. Als ich das Dorf endgültig verließ, drehte ich mich nicht um. Ich wollte diesen Ort nie wieder sehen. Denn obwohl ich in diesem Dorf den Großteil meines Lebens verbracht hatte, war es auch wie ein Gefängnis gewesen.


Vor elf Jahren hatte jemand meine Familie ermordet. Wir hatten in einem Haus in einem Wald am Rande eines Dorfes - dem meines Clans - gewohnt. Ich konnte mich nicht mehr an viel erinnern; ich war mit meinen Eltern im Wohnraum gesessen und wir hatten zusammen musiziert. Meine Mutter mit ihrer Harfe, mein Vater mit seinem Cello und ich mit meiner Geige. Auch wenn mein Vater nicht dieselbe Verbindung zur Musik hatte, wie meine Mutter und ich, war er ein begnadeter Musiker gewesen.
Jemand hatte geklopft und Vater war in den Flur gegangen und hatte geöffnet. Kurz darauf hatte ich seine aufgebrachte Stimme gehört, doch plötzlich war sie von einem dumpfen Geräusch abgebrochen worden - dem Geräusch, der Leiche meines Vaters, die auf den Boden gefallen war, wie mir später klar geworden war.
Meine Mutter war kreidebleich geworden und schrie mich an, ich sollte mich verstecken. Ich hatte nicht verstanden, warum sie so panisch war - wie denn auch mit fünf Jahren - doch ich hatte ihr gehorcht, war unter den Tisch gekrochen und hatte meine Geige an mich gepresst. Mutter hatte ihre Harfe hochgehoben (ihr Instrument war leichter als die üblichen) und war vor dem Eingang in den Wohnraum in Kampfposition gegangen. Wer auch immer gekommen war, er hatte damit gerechnet und hatte gegen sie gekämpft. Ich hatte nur bis zu den Knöcheln der Kämpfenden gesehen, doch was ich gesehen hatte, hatte mich mit Grauen erfüllt. Blut war auf den Boden gespritzt und immer wieder hatte meine Mutter ein verzweifeltes Keuchen ausgestoßen - und dann zerstörte ihr Gegner ihre Harfe. Die Stücke waren in alle Richtungen geflogen und im nächsten Moment hatte Mutter einen langen, schrillen Schrei ausgestoßen. Mit demselben dumpfen Geräusch wie schon Vater vor ihr war sie zu Boden gefallen und reglos liegen geblieben. Ihr Gegner hatte gelacht und irgendein Jutsu eingesetzt, dass das Haus zerstören sollte. Er hatte darauf vertraut, dass das Chakra seine Arbeit tun würde und war verschwunden.

Während die Wände um mich herum eingestürzt waren, war ich zu Mutter gekrabbelt. Sie hatte noch gelebt, doch ich hatte ihr nicht helfen können.
Noch immer konnte ich mich genau an ihre letzten Worte erinnern, die sie mit schwacher Stimme an mich gerichtet hatte. „Gib nicht auf, Schatz. Du musst... Du musst das Erbe des Clans antreten und ihn wieder aufbauen! Folge deiner Bestimmung!”
Ich hatte geweint und mit tränenerstickter Stimme gefragt, was sie meinte. „Eines Tages wirst du verstehen! Ich liebe dich!”
Dann war sie mit einem Lächeln auf den Lippen gestorben.


Orochimaru hatte mich in den Trümmern meines zerstörten Zuhauses neben der Leiche meiner Mutter gefunden und mich mitgenommen und aufgezogen.
Nur ein einziges Mal hatte er mir erzählt, was geschehen war; jemand hatte das Dorf angegriffen und es komplett zerstört. Ich war die Letzte meines Clans. Die Erbin, die Auserwählte, die, die ihn wieder aufbauen sollte.
Danach hatte Orochimaru dieses Ereignis nie wieder angesprochen - es war ein Abschnitt meines Lebens gewesen, doch ich hatte ihn hinter mir gelassen und einen neuen angetreten - das zumindest war seine Ansicht gewesen.
Selbstverständlich war er auf meine Talente eingegangen. Meine Fähigkeiten hatten gut zum Dorf versteckt im Schall gepasst und ich musste zugeben, das Orochimaru mir dabei geholfen hatte, eine ausgezeichnete Kämpferin zu werden.
Er war mein Adoptivvater und Lehrmeister gewesen, gleichzeitig aber der Gefängniswärter, der alle seine Untergebenen mit eisernem Griff umklammerte.
Ich hatte schon früher an ihm und seinen Vorhaben gezweifelt, zum Beispiel als er vor drei Jahren Konoha angegriffen hatte. Dennoch war ich geblieben, weil ich nicht mutig genug gewesen war, weil ich nicht wusste, wohin und weil damals mein Herz noch ganz gewesen war.
Doch dann hatte ich mich verliebt, in jemanden, der mich nie groß beachtet hatte. Und vor kurzem hatte ich herausgefunden, dass Orochimaru mich nur ausnützen wollte, hatte er ja auch schon oft genug getan.
Ein weiterer Grund, weshalb ich gegangen war.

Ich überlegte nicht groß wohin, das Schicksal würde mich schon irgendwohin bringen. Und wenn nicht das Schicksal, dann eben meine Flügel und der Wind.
Mit einem letzten wehmütigen Seufzer aktivierte ich mein Kekkei Genkai und aus meinem Rücken wuchs ein Paar riesiger weißer, gefederter Flügel. Ich stieß mich vom Boden ab und flog los.
Auf in ein neues Leben.
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Das Mädchen mit der Violine - Eine Naruto-Lieb...
Das Mädchen mit der Violine - Eine Naruto-Lieb...
Was würdest du tun, wenn du an den Grundmauern deines Lebens zweifeln müsstest und dich mit völlig neuen und ganz und gar ungewohnten Dingen konfrontiert sähest? Wenn deine ehemaligen Feinde plötzlich zu deinen Verbündeten und sogar Freunden werden...
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2014-12-14
407D
Naruto

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