Gefangen zwischen Welten (2)

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5 Kapitel - 1.585 Wörter - Erstellt von: Louna - Aktualisiert am: 2014-12-16 - Entwickelt am: - 516 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Es gibt noch Hoffnung. Doch zuerst einmal wird Anna die Zwerge auf ihrer Reise begleiten...

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Ich schluchzte: „Und Sie können nichts für mich tun?“ Gandalf sah mich nachdenklich an und zog an seiner Pfeife. Dann fing er mit, ich kann es nicht andere beschreiben, mythischen Stimme zu sprechen an. „Es gibt einen uralten Zauber. Es bedarf aber einiger Zeit an Vorbereitung. Und es ist ungewiss, ob du deine Erinnerung behalten wirst.“ Ich nickte entschlossen. Wenn ich mich nicht erinnern konnte, würde mir ja auch nichts fehlen, oder? „Und Sie würden das einfach für mich tun?“, fragte ich gerührt. Erstaunt bejahte er. „Natürlich! Du kannst doch nichts dafür. Wenn einem von uns das passieren würde, würden deine Leute ihm doch auch helfen?“ In meinem Zögern erkannte er die Wahrheit. „Bleibe bei den Zwergen. Sie werden auf dich aufpassen. In wenigen Tagen werde ich wieder zu euch stoßen.“ Ich dankte ihm und verließ mit Kili den Raum. Im Hinausgehen hörte ich ihn murmeln: „Aus welcher schrecklichen Welt ist dieses arme Mädchen nur gekommen?“
Am Abend dachte ich darüber nach. Es stimmte. In unserer Welt zuhause gab es beinahe keine Selbstlosigkeit, Nächstenliebe oder auch Kampfgeist mehr. Aber ich musste zugeben, dass ich mich nach einer Dusche und einigen anderen Annehmlichkeiten sehnte, die meine neuen Freunde nie kennen würden. Das Bett war hart. Und ich stank. Meine Haare waren fettig und verfilzt. Aber die Zwerge und Menschen, die hier im Wirtshaus übernachteten, sahen auch nicht sehr viel besser aus. Einzig und allein die Elben, von denen ich noch immer keine gesehen hatte, waren laut den Erzählungen Filis und Kilis immer sauber. Also war ich vermutlich doch keine.
Die nächsten Tage vergingen wie im Fluge. Andere Zwerge, die „meine“ Zwerge vertraulich begrüßten und scheinbar entfernte Verwandte waren, kamen und gingen. Mit der Zeit hatte ich mir angewöhnt, statt unserem höflichen „Sie“ das für mich altmodische „Ihr“ zu benutzen. Ich lief meist in langen Kleidern herum, doch Kili hatte mir auch Hosen und Hemden gekauft, die ich für die Reise gebrauchen würde. Ich hatte keine genaue Ahnung, wo wir hingehen würden, aber ich wollte auch nicht alleine in Bree bleiben. Also würde ich die Zwerge begleiten.

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