Amara D. Saya - So jung und schon gefährlich Teil 9

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2 Kapitel - 2.514 Wörter - Erstellt von: MonkeyD.Saya - Aktualisiert am: 2014-12-14 - Entwickelt am: - 2.150 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Als ich diese gespenstischen Stimmen um mich herum wahrnehme, werde ich fast verrückt. Sie dringen in meine Ohren ein und bleiben an meinem Gehirn heften. Ich bekomme sie nicht mehr aus meinem Kopf. „Du musst dich konzentrieren, Saya, konzentriere dich.“ Leo und ich haben uns vor erst fünf Minuten kennengelernt und schon geht er mir auf den Trichter. Er ist ein Teil meiner Familie, hat das gleiche Blut in den Adern, die gleichen Eltern, eine genauso schlimme Vergangenheit. Ich entdecke in dem Gewühl aus Schreien, Murmeln, Kreischen und Sprechen die Stimmen meiner Kameraden. Ich höre Flora sich ekeln, von dem vielen Blut, Kaan, der Tai ärgert, Josh, der Flora sucht, Trafalgar, der Bepo und Jean Bart fragen stellt, Shachi und Penguin, die vor Angst nicht auf der Stelle halten können, Kid, der laut Flucht. Das Monster brüllt immer noch und frisst die Stimmen der schreienden Menschen. Ich konzentriere mich, um etwas zu sehen, doch ich kann auch nach 30 Sekunden immer noch nichts sehen. „Du musst es wirklich wollen, Schwesterherz, versuche es noch einmal, versuche mich zu sehen und sage mir, wo ich bin.“ Ich konzentriere mich noch mehr und versuche, ihn zu finden. Er möchte, dass ich das Kenbunshoku, das Observationshaki anwende. Das ich das Busoushoku, das Rüstungshaki, anwenden kann, wusste ich schon vor langem. Ich habe nur noch nie gebraucht. Ich strenge mich so an, dass ich meine, mein Kopf würde gleich explodieren. Dann hatte ich so eine Ahnung. Das etwas auf mich zukommt. Ich weiß es einfach. Ein Strahl. Ich kann ausweichen. „Das hast du prima hingekriegt, Saya.“ „Das warst du. Ich bring dich um.“, denke ich nur. „Nanana, ich habe dir gerade beigebracht, wie man das Kenbunshoku zu kontrollieren. Sei doch ein bisschen dankbar.““Na schön, danke.“ „Schon besser, kleines.“ „Und nenne mich nicht Kleines“.“Ein eisiger Wind weht die Dunkelheit weg und lässt die Sicht frei. Was ist sehe, ist furchteinflößenden. Ein gigantisches Monster ist dort und taucht in das Blutmeer ab. Komplett. Die dickflüssige Substanz geht mir jetzt bis zu den Knien. Ich kann mich kaum darin bewegen. Als ich mich umsehe, sind alle auf der anderen Seite der Arena und sehen mich an. Sie sehen nach hinten. Nach oben. Erschrocken. Ich weiß, was dort auf mich wartet. Das Monster ist kurz nach dem Abtauchen direkt hinter mir aufgetaucht und sieht mich nun an. Es taucht auf mich ab und zerdrückt mich auf dem Boden der Arena. Auf jeden Fall glaubte ich das. Denn ich sinke immer weiter, immer tiefer. Das ist doch nicht möglich. Eben habe noch dort gestanden und jetzt sinke ich metertief. Das Monster schlägt mich mit seinem Schwanz, oder einem seiner Tentakel, die übrigens auch aus Dunkelheit sind. Ich „fliege“ hoch und komme wieder dazu, Luft zu holen. Ich mache die Augen auf und befinde mich in der Luft. Ich wäre runtergefallen, hätte mich das Monster nicht mit seinem Tentakel-Schwanz, was auch immer das sein mag, aufgefangen. Es hält mich um den Bauch und zerrt immer mehr und mehr zusammen bis ich keine Luft mehr bekomme. Ich wollte schon aufgeben, da schnappt sich das Monster einfach Tai und verschluckt sie. Ich höre ein sehr lautes Knacken und das Monster spuckt Knochen wieder aus. Ich kann mich nicht mehr zurückhalten und brülle das Monster an. Es lockert den Griff und lässt mich dann komplett los. Ich falle, aber nicht so schnell, wie das Monster. Ich mache die Augen zu und möchte nie wieder aufwachen. Dann spüre ich, wie ich auf den Boden knalle. Dieser Aufprall presst mir die restliche Luft aus meinem Körper. Mir ist schwindelig, obwohl ich liege. Luft bekomme ich auch keine mehr. Ich sehe noch wage einige Gesichter vor mir, dann wird alles Schwarz.

Trafalgars Sicht:
Sie hat gerade das Haoushoku verwendet. Ich kenne nur wenige Personen, die das können. Dieses Monster wird gerade von ihrer Crew erledigt. Das mit dem Mädchen, Tai, ist eine Schande. Das hätte nie passieren dürfen. Saya ist jetzt wahrscheinlich traumatisiert. Ich könnte ja die Knochen aufheben, für das Begräbnis. Ich nehme einen Sack und sammle sie ein. An manchen Knochen sind sogar noch Hautreste. Zum Glück habe ich einen festen Magen. Die Jungs kommen zurück, Kaan weint um seine Schwester, Josh und Flora heulen auch. Sasha kann ich nirgends entdecken. Leo ist bei Saya und hält ihren Kopf über 'Wasser'. Irgendwo auf der Seite, wo wir eben waren, sehe ich eine Leiche schwimmen. Ich gehe hin um zu gucken und drehe sie um. Sasha. Aber er lebt noch. Er scheint sehr mitgenommen zu sein über den Tod von Tai. Ob er wohl verliebt war? Was wäre, wenn ich Saya verlieren würde? Ich schaue zu ihr und Leo nickt mir zu. Es geht ihr gut. Ich hebe Sasha auf, werfe ihn über meine Schultern und marschiere zu ihnen. Yann kommt auch und erzählt uns: „Wo sind Tai und Ace?“ Ace hatte ich ganz vergessen. Dann sehe ich ihn, auf der anderen Seite. Er guckt auf Saya und scheint am Ende zu sein. Ist er neidisch auf Leo oder was? Egal, ich hole ihn her. Sollen die anderen Yann erklären, dass Tai tot ist. Sasha setzte ich vorher ab und dann gehe ich zu ihm. „Was ist denn?“, frage ich ihn. „Er hat sie eben zum ersten Mal gesehen und glaubt, dass er schon alles besser weiß. Aber ich bin eine Zeit lang mit ihm aufgewachsen, ich weiß, wozu er fähig ist. Er wird ihr nur Ärger einbringen, ich möchte sie nur beschützen.“ Ich nicke nur und nach zwei Minuten sage ich schließlich: „Wir müssen rüber. Sonst kommen wir zu spät und sie lassen uns hier.“ Er nickt und so gehen wir zu ihnen und werden beide ins Krankenhaus teleportiert. Yann hinterher. „Ich hab den Anderen schon Bescheid gegeben. Du wolltest es ja so, und du kannst ihr noch gute Nacht sagen.“ Ich hatte Yann darum gebeten, mich immer ins Krankenhaus zu teleportieren, falls Saya dorthin gehen sollte. Deswegen bin ich letztes Mal auch etwas später mit Yann zurückgekommen. Ich lasse Ace vorgehen, damit er ihr „Gute Nacht“ sagen kann, und was er sonst noch so zu sagen hat. Nach zehn Minuten kommt er raus und sagt zu mir: „Sie ist aufgewacht und hört nicht auf zu heulen. Ich glaube, sie denkt, dass mit Tai wäre ihre Schuld. Versuch du dein Glück, mit mir hat sie nicht geredet.“ „Danke.“ „Hm.“ Er geht raus und ich warte noch etwas bis ich da rein gehe. Nach guten zehn Minuten entschließe ich mich reinzugehen und mache die Tür auf. Saya liegt auf dem Bett. Sie liegt so, dass sie mir den Rücken zudreht und heult immer noch. Die Krankenschwester hat gesagt, es ist eine normale Phase, sie würde vorübergehen. Ich setze mich neben sie aufs Bett und gucke ihr zu, während ich ihren Kopf langsam streichle. Dann dreht sie sich mit blutunterlaufenen Augen zu mir um.

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