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Alári und Mittelerde

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2 Kapitel - 1.501 Wörter - Erstellt von: Céfriandra - Aktualisiert am: 2014-12-14 - Entwickelt am: - 1.461 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Ich werde euch jetzt meine Geschichte erzählen über Hass, Liebe, Abenteuer, Tod und Verzweiflung. Alles begann so:

Es war ein kalter Herbsttag, überall lagen rot-goldene Blätter auf dem Boden, während ich durch den Wald ritt. Mein pechschwarzer Hengst, Arion, wieherte fröhlich, als wir über einen umgefallenen Baum sprangen. Mein schwarzer Umhang, den ich um hatte, flog hinter mir her. Mein Langschwert klapperte neben meinen dunkelgrauen Stiefeln. Wie ich aussehe? Also ich habe lange, schwarze Haare, die zu einem Zopf geflochten waren und stechende grüne Augen. Mein schmales, blasses Gesicht ist dreckig. Schließlich war ich seit vier Tagen unterwegs. Ich habe eine enge, schwarze Hose an und eine blaue Tunika mit goldenen Verzierungen und einem breiten Gürtel. Mein Name ist Alari.
Ihr fragt euch sicher, warum eine Frau so lange alleine unterwegs ist, oder? Ich werde es euch auch erzählen. Eigentlich bin ich eine Prinzessin. Die Prinzessin von Tirn. Ein kleines Fleckchen hinter dem Meer von Rhûn. doch ich mag die Aufgaben einer Prinzessin nicht, weswegen ich auch das Kämpfen, Reiten und alles drum und dran gelernt habe.
Warum ich unterwegs bin? Nun ich bin, sagen wir es so, persönliche Kundschafterin meines Vaters. Gerade haben wir ein riesiges Ork-Problem, weswegen ich jetzt wie eine von Peitschen Verfolgte durch unser Burgtor ritt. Die Sonne ist schon lange untergegangen, weswegen nur wenige Menschen noch draußen sind. Vor der großen Halle sprang ich vom Pferd und lief hinein. "Sie kommen! Sie kommen!", schrie ich mit vor Wut lodernden Augen. "Wer kommt?", fragte mein Vater, der gerade die Treppe runter kam. "Mindestens 1000 Orks!", sagte ich außer Atem. "Der Krieg beginnt."
Ich sah, wie mein Vater sich zwang, ruhig zu bleiben. Auch merkte ich, dass sich um uns immer mehr Krieger stellen, um auch zuzuhören und die Befehle entgegen zunehmen. Mein Vater schloss die Augen und fing an zu sprechen: “Meine Krieger! Ihr wisst, die Stunde ist nahe, wo wir mal wieder gemeinsam Schwerter ziehen und uns in den Krieg begehen müssen. Doch dieses mal müssen wir für unser eigenes Land kämpfen. Für unsere eigene Stadt. Denn hier werden die Massen von Orks zuerst einschlagen um alles zu vernichten. Und unser Volk ausrotten. Doch wir werden uns es nicht gefallen lassen. Wir werden kämpfen! Für unser Volk! Unser Zuhause und unser Leben! Auf, auf meine tapferen Männer, auf in den Kampf. Fürchtet keinen Tod! Fürchtet keinen Schmerz!“ Nachdem er dies gesagt hatte, gingen alle Krieger zu ihren Familien, um sich zu verabschieden und ich?
Ich blieb stehen. Ich hatte keine. Klar, da war mein Vater und meine Mutter, doch meine Mutter hat mich nicht mehr akzeptiert, als ich ihr beichten musste, dass ich kämpfen werde anstatt wie ein Prinzessin zu sein. Oder zu heiraten! Und mein Vater? Der war immer so politisch und nie richtig für jemanden da. Allerdings ist er immer noch besser als meine Mutter.
Und genau jetzt sprach er mich an: “Alari! Hinten im Garten ist jemand für dich!“ Kaum hatte er das gesagt, hatte ich ein kleines Lächeln auf meinen Lippen und lief nach hinten, in den Garten.
Der Garten war eigentlich relativ klein. Überall waren Gemüsepflanzen und Sträucher. Nur ganz hinten war ein Teil, bewachsen mit Rosen und in der Mitte steht eine Bank. Und vor dieser Bank stand mit den Rücken zu mir eine Person in dunkler Kleidung und mit schulterlangen, dunklen Haaren. Es war Aragorn, Arathorns Sohn. Ich blieb stehen und blickte ihn lächelnd von hinten an. Er hat wohl gemerkt, dass ich da bin, weil er sich sofort umdreht und auf mich zu kam. „Ich habe dich so vermisst!“, flüsterte er und nahm mich fest in den Arm. Ich atmete tief seinen Duft ein. Er riecht so gut nach Wald, Regen und Freiheit. Ich liebe seinen Duft. „Ich dich auch.“, sprach ich genauso leise zurück. „Komm, meine Kleine. Wir müssen uns fertig machen für den Krieg.“, sprach er frech. „Du weißt, wie sehr ich es hasse, so genannt zu werden!“, sagte ich mit gespielter Entrüstung. Er lachte auch, legte den Arm um mich und gemeinsam gingen wir uns fertig machen für den Krieg!

Kommentare (8)

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Luckymau (66689)
vor 876 Tagen
Bitte schreib weiter. Es scheint ein ff mit Aragorn zu sein und davon gibt es definitiv zu wenig. Außerdem gefällt mir dein Schreibstyle .
Miku (04099)
vor 939 Tagen
Ich finde deine Geschichte richtig cool
Tinuviel Legolas girl (93840)
vor 947 Tagen
Sehr schön ich hoffe ja mal eine FF mit aragorn zu finden vielleicht ist das eine?
Céfriandra (88590)
vor 952 Tagen
Danke ;)
Ich freue mich wirklich das es euch gefällt!!
Also ich werde versuchen jede Woche 2 kapitel raus zu bringen. :)
Kate (19562)
vor 953 Tagen
Das ist richtig super!!!! Wann gehts weiter??
lene (92423)
vor 961 Tagen
BITTE weiter schreiben
Louna (33719)
vor 961 Tagen
Hört sich toll an! Schreib bitte weiter! :)
Beth (91952)
vor 961 Tagen
Wann kommt der Nächste Teil raus?????????????