Amara D. Saya - So jung und schon gefährlich Teil 8

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2 Kapitel - 2.190 Wörter - Erstellt von: MonkeyD.Saya - Aktualisiert am: 2014-12-12 - Entwickelt am: - 2.058 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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Trafalgars Sicht:

Saya ist so schnell wieder gegangen wie sie gekommen ist, aber wohin? Kennt sie diese Leute? Wo sind sie hin? Viele Fragen ohne Antworten durchziehen meinen Kopf. Vielleicht in den Speisesaal? Ich könnte ja dort hingehen, um nachzusehen. Das mache ich auch, ich gehe in den Flur, dann in den Speisesaal. Und tatsächlich, dort sitzt sie, mit den fünf Anderen. Sie sieht mich und sagt:„Trafalgar! Komm und setzt dich, ich möchte dir meine Freunde vorstellen.“ Ich setzte mich ihr gegenüber und sie fängt schon an: „Also das ist Flora, meine beste Freundin und Stellvertreterin auf unserem Schiff, sie kann alle Steine und sogar Kairōseki kontrollieren. Mit Händen und Füßen kann sie auch kämpfen.“ Ich nicke ihr zu und sie tut es mir gleich. „Das ist Josh, Floras Freund. Er hat die Sauerfrucht gegessen, die es ihm erlaubt, Säure zu erzeugen und zu kontrollieren.“ Wir nicken uns zu und Saya fuhr fort „Das ist Tai, sie ist eine gute Köchin, sie kämpft mit Füßen und Messern.“ Wieder nicken wir uns nur zu. „Dies ist Kaan, Tais Bruder, er besitzt Haki und ist ein sehr begabter Faustkämpfer.“ Und wieder nur ein Nicken. „Und das ist Sasha. Er hat die Samouraifrucht gegessen, die es ihm erlaubt, Schwerter und Dolche irgendwo an seinem Körper wachsen zu lassen und zu benutzen, er ist immer gut gelaunt, was uns auch manchmal auf die Nerven geht.“ Sasha steht auf und streckt mir die Hand zu. Ich kann ihn einfach so stehen lassen und so greife ich sie und wir schütteln uns die Hände. „Und Leute, dass ist Trafalgar, der mich gerettet und mitgenommen hat.“ Alle lächeln mich an, ohne Ausnahme, sogar Saya. Das Lächeln steht ihr gut und ich bin nicht der Einzige, der das denkt. Alle strahlen sie an, als wäre sie ein Engel, was sie natürlich auch ist, von meiner Sicht aus.

Sayas Sicht:

Ich bin so froh, dass meine Freunde und Kumpanen wieder bei mir sind, dass ich nicht aufhören kann zu lächeln. Irgendwann so um 3:00 Uhr sind auch die anderen Crewmitglieder von Trafalgar da und Ace natürlich auch. Tai versucht vergebens, mit ihm zu flirten, doch er geht nicht darauf ein. Ein paar Minuten später kommt Yann rein und sieht uns alle zusammen. „Was ist denn hier los, und wer sind diese ganzen Leute?“ Wir erklären ihm die ganze Geschichte und bitten ihn, ob meine Crew sich uns anschließen kann. „Klar. Das geht in Ordnung. Aber schlaft jetzt etwas. Oh, und bevor ich es vergesse, gleich klingelt der Wecker um 10:00 Uhr. Also schön ins Bett gehen, es wird ein langer und anstrengender Tag.“ „Okay.“ Yann begleitet meine Freunde zu deren Zimmer. „Yann?“ „Was ist denn, Saya?“ „Ich gebe dir ein paar Tipps: Flora uns Josh in einem Zimmer, Sasha und Kaan in einem Zimmer und Tai alleine. Sonst gibt es nur Stress.“ „Okay, ich werde es so machen. Danke. Gute Nacht, Ace, ich teleportiere dich in dein Zimmer, das geht schneller.“ „Gut, danke.“ Ich gehe in Richtung von meinem Zimmer. Ich sehe noch, wie Kaan und Sasha ins Zimmer gegenüber gehen, dann gehe ich mein eigenes. Ich bin so müde und erschöpft von dem Ganzen, dass ich auf meine Seite des Betts falle und sofort einschlafe.

Tag 7:

Ich mache meine Augen auf und merke, dass Licht ins Zimmer strömt. Ich richte mich auf und sehe mich um. Das ist garantiert nicht mein Zimmer. Also, wo bin ich? Beim genaueren Betrachten erkenne ich diesen Ort sogar, es ist das Haus meiner Eltern! Aber was mache ich hier? Jemand kommt in das Zimmer herein und scheint mich nicht zu bemerken. Ich versuche mich hinter dem Schrank zu verstecken. Bin ich tot oder so? Diese Person kenne ich nicht und doch kommt sie mir sehr bekannt vor, als ob ich sie mein Leben lang kennen würde. Als sich der Man umdreht, um zu gehen, merke ich, dass er das gleiche Gesicht hat wie ich. Es muss mein echter Vater sein! Ich folge ihm in einen anderen Raum, wo ich einen kleinen Jungen sehen kann, der vielleicht 8 Jahre alt ist. In der Ecke sitzt meine Mutter und beobachtet den Jungen. „Ist er bereit zum Baden?“, fragt mein Vater. „Ja, ist er. Du kannst ihn mitnehmen.“ „Gut, dann komm mal mit, Leo.“ „Ich will aber nicht, ich mag lieber hier bleiben und mit Saya spielen.“ „Sie ist noch viel zu jung, Schatz, denk doch mal nach, sie ist erst ein paar Monate alt. Und jetzt geh endlich mit deinem Vater. Danach kriegst du von mir aus auch einen Keks, einverstanden?“ „Na gut, Mami.“ „Braver Junge, und jetzt komm.“ Mein Herz stockt. Hatte er gerade „Mami“ gesagt? Ich konnte es nicht fassen. Ich hatte einen Bruder! Einen großen Bruder! Was ist nur mit ihm passiert? Wieso wusste ich nichts von ihm? Ich folge ihm und meinem Vater aus dem Raum ins Badezimmer. Dort sagt Vater: „Nun komm schon, sei nicht so feige.“ Plötzlich geht das Fenster auf, zwei Männer kommen herein und stechen einen Dolch in Vaters Herz. Er sinkt regungslos zu Boden und blutet die Kacheln voll. Leo rennt wieder ins Zimmer nebenan und nimmt ein kleines Baby in die Arme, dann versteckt er sich im Lüftungsschacht. Mutter stellt sich in die Tür und möchte verhindern, dass die Männer reinkommen, doch diese schlagen sie und drängen sich vorbei. „Hier ist der Junge nicht, suchen wir weiter.“, sagt einer von ihnen. Dann verschwinden sie wieder im Haus. Nach zwei Minuten kann ich nichts mehr hören, sie müssen also weggegangen sein. Meine Mutter liegt immer noch auf dem Boden und weint, weil Vater tot ist. Leo kommt mit dem Baby wieder aus dem Versteck raus und geht zu Mutter. Er kniet sich vor sie und streichelt mit seiner freien Hand ihre Haare. Meine Mutter steht auf, nimmt das Baby und sagt: „Du kannst hier nicht bleiben, Liebling. Es ist zu gefährlich hier, du musst zu Tante Rouge.“ „Kann ich Saya mitnehmen?“ „Nein, sie muss bleiben. Sie darf nicht erfahren, dass du existierst. Zu ihrem Besten, verstehst du?“ „Ja, natürlich.“ Er streichelt die Haare des Babys und sagt: „Auf Wiedersehen, kleine Schwester.“ Dann dreht er sich um und geht raus in die Finsternis. „Mach dir keine Sorgen, Saya Herzchen, er findet den Weg. Er hat ihn immer gefunden.“ Das Bild vor meinen Augen löst sich auf, bis ich nur noch Schwarz sehen kann. Dann erscheint mir ein anderes Bild: Ein Junge, etwa 16, sitzt auf einem Baum und guckt zu, wie ein Mädchen trainiert. Ich fange an zu heulen, als ich Großvater wiedererkenne, und mich, mit 8 Jahren. Der Junge muss Leo sein. Er hat mich nicht aufgegeben. Er hat mich beobachtet und beschützt. Das Bild verschwindet wieder und stattdessen sehe ich mich, mit 17, durch die Gassen einer Stadt streifen. Ich halte vor einem Puppengeschäft und drehe mich dann schlagartig um. Dort ist Flora, die von ein paar Typen zusammengeschlagen wurde. Ich erinnere mich an diesen Tag. Es ist der Tag, an dem ich Flora kennengelernt habe. In einer Seitengasse sehe ich eine Gestalt. Leo. Er beobachtet, wie ich Flora da raus hole. Das Bild wird immer verschwommener, dann sehe ich mich auf dem Sabaody-Archipel, wie ich mit Luffy, Eustass und Trafalgar die Marine bekämpfe. Ein Schatten bewegt sich im Wald dahinter. Ich vermute, es ist Leo. Er war immer da und hat auf mich aufgepasst, doch ich wusste bis heute nicht einmal, dass es ihn gibt. Aber dass ich eine Tante namens Rouge habe, wusste ich. Das Bild löst sich komplett auf, ich sehe nur noch Schwarz. Nur Schwarz. Ich öffne die Augen und befinde mich in meinem Bett. Ich sehe mich um und alles ist wie immer. Ich sehe auf die Uhr, es ist 9:57 Uhr. Ich hätte noch 3 Minuten gehabt. Aber wieso habe ich diesen Traum gehabt? Wieso jetzt? Wieso hier? Ich entscheide mich aufzustehen und zu duschen. Als ich fertig und angezogen bin, gehe ich wieder in den Schlafraum. Dort sitzt Trafalgar auf dem Bett und sieht mich an. „Was ist?“ „Wie machst du das?“ „Was?“ „Das frühe Aufstehen. Ich kann das nicht.“ Ich muss auflachen, so eine Frage hätte ich nicht erwartet. „Keine Ahnung, ich kann es einfach.“ Er muss auch lächeln und so fingen wir beide einen guten Tag an. Wir gehen in den Speisesaal und ich setzte mich zu meiner Crew, die dort schon versammelt ist. Ich esse mir einen Happen und Yann führt uns zum ''Teleporter'', wie ich ihn nenne. Er teleportiert zuerst Trafalgars Crew, dann meine und zuletzt mich. Dann kommt er nach und stellt sich in unsere Mitte. Als ich mich umsehe, sind wir wieder in der Arena.

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