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Harry Potter - Another FANFICTION | Another LOVESTORY | Another ADVENTURE

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3 Kapitel - 3.044 Wörter - Erstellt von: Anna Hess - Aktualisiert am: 2014-12-13 - Entwickelt am: - 9.037 mal aufgerufen - User-Bewertung: 4.65 von 5.0 - 17 Stimmen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Jordan Haynes ist eine 16-jährige Teenagerin, die bis jetzt privat unterrichtet worden ist. Ihr größter Wunsch ist es jedoch, genau wie die anderen Zauberlehrlinge, Hogwarts zu besuchen und dann endlich, nach Jahren des Bettelns und Flehens, gibt ihre Mutter das „Okay“. Jordan ist aufgeregt und voller Vorfreude, da sie keine Ahnung hat, was sie auf der neuen Schule erwartet.
Dies ist der erste Teil meiner Fanfiktion.

    1
    Gelangweilt kritzelte ich auf meinem Pergament herum. Da ich das nun schon seit längerer Zeit tat, war es bereits größtenteils mit meinen Malereien
    Gelangweilt kritzelte ich auf meinem Pergament herum. Da ich das nun schon seit längerer Zeit tat, war es bereits größtenteils mit meinen Malereien bedeckt. Ich verpasste einem zuvor gezeichneten Herzchen Teufelshörnchen. Mein Gott, ich fühlte mich, als wäre ich noch in der Vorschule. Aber es war auch so gut wie unmöglich, den Worten meines Lehrers zu folgen. Den Worten meines Privatlehrers. Seufzend riss ich den Blick von dem Pergament los und heftete ihn auf den Mann, der mir seit gefühlten zehn Stunden etwas über die Koboldaufstände vor Jahrhunderten erzählte. Obwohl ich seine einzige Schülerin war und er mir seine ganze Aufmerksamkeit widmen sollte, bemerkte er nicht, dass ich ihm schon seit Ewigkeiten nicht mehr zuhörte und stattdessen zu malen begonnen hatte. Er starrte die Wand hinter meinem Rücken an und schien mich vollkommen vergessen zu haben. Ich bezweifelte sogar, dass er bemerken würde, wenn ich aufstand und einfach den Raum verließ. Was für ein Idiot. Ich versuchte mir die Müdigkeit aus den Augen zu reiben. Es kostete mich große Willenskraft, sie überhaupt noch offen zu halten. Das Thema über das er redete, könnte eigentlich sehr spannend sein. Professor Michaelson rasselte es aber so monoton herunter, dass ich schon längst das Interesse verloren hatte. Mein Rücken schmerzte vom langen Sitzen. Ächzend dehnte ich meine Nackenmuskulatur und streckte meine Glieder.
    „Das war alles für heute. Am Montag werden wir hier wieder ansetzen.“, sprach Michaelson endlich die erlösenden Worte. Nicht nur die Geschichtsstunde war vorbei, sondern mein gesamter Unterricht für heute. Plötzlich hellwach, schnappte ich mir sowohl meinen Federkiel als auch das Pergament und stürmte noch vor dem Professor aus dem Raum. Er kannte den Weg inzwischen selbst. Zwar hatte es einige Zeit gedauert, bis er sich in dem riesigen Haus zurecht gefunden hatte, doch das konnte ich ihm bei bestem Willen nicht verübeln. Das Haus, in dem ich wohnte, war mit ganzen sieben Schlafzimmern, drei großen Badezimmern, zwei Gästetoiletten, einer offenen Küche, die an einen Salon grenzte, und einem überdimensionalen Wohnzimmer mit einem bis unter die Decke reichenden Kamin ausgestattet. Hinzu kam ein großer Garten mit Pool und privatem See. Ach, ich hatte die zwei Arbeitszimmer vergessen. Eins wurde als Büro genutzt und das andere für meinen Unterricht. Das Erstaunlichste an der ganzen Sache war, dass nur meine Mutter und ich diese Villa bewohnten.
    Die Zimmer erstreckten sich auf zwei Etagen. Ich selbst rannte die Marmortreppe zu meinem Schlafzimmer hoch. Dort angekommen, warf ich die Feder und das Pergament achtlos auf meinen Schreibtisch und rannte wieder runter in die Küche. Hey, es war Wochenende und bis Montag würde ich mich nicht mehr mit langweiligem Schulkram beschäftigen müssen! Hausaufgaben bekam ich nie auf, da wir immer alles im Unterricht behandelten und sie dadurch überflüssig wurden. Betrachtete ein Außenstehender das Geschehen, so schien ich das perfekte Leben zu haben. Das Problem war nur: Mein Leben war ganz und gar nicht perfekt. Ja klar, ich bekam Unmengen von Taschengeld, wohnte in einer Villa und wurde von Privatlehrern unterrichtet. Etliche andere Teenager würden dafür töten, doch die hatten absolut keine Ahnung. Durch den Privatunterricht konnte ich keine Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen, schließlich hatte ich keine Klassenkameraden. Auch das viele Geld konnte die Einsamkeit nicht verschwinden lassen. Und Himmel, ich war einsam! Seit ich mich erinnern konnte, wohnte ich nun schon hier und kam so gut wie nie vor die Tür. Ich war noch nicht volljährig und durfte somit nicht disapparieren. Ich kannte niemanden, zu dem ich per Flohnetzwerk reisen konnte und auch meine Mutter nahm mich nirgendwo mit hin. Es schien, als wolle sie mich hier vor der Welt geheim halten. Ich hatte es satt, hier gefangen zu sein. Gefangen in einem goldenen Käfig. Schon oft hatte ich meine Mutter angefleht, mich auf eine normale Schule gehen zu lassen. Von einem meiner Professoren hatte ich erfahren, dass die Schule, die junge, englische Zauberer besuchten, Hogwarts hieß. Ich würde alles dafür geben, um dorthin gehen zu dürfen, doch meine Mum verbot es mir. Immer wenn ich sie nach einer Erklärung fragte, wich sie aus und meinte, dass ich mich nicht beschweren solle – ich hätte schließlich Privatlehrer und mir würde es an nichts fehlen. Meine Antwort darauf lautete für gewöhnlich, dass ich jedoch keine Freunde hatte und gerne mal etwas Anderes als dieses Haus sehen würde. Daraufhin folgte ein Schulterzucken ihrerseits und ein „Es tut mir leid, aber es geht nicht. Glaub mir, es ist nur zu deinem Besten.“ Ja, ich kannte diese Unterhaltungen inzwischen auswendig. Kein Wunder, da sie immer gleich abliefen. Achso, mein Vater. Ja, ich hatte keine Ahnung, wer mein Vater war. Auch das war ein Tabuthema für meine Mutter. Vielleicht wusste sie es auch selbst nicht – keine Ahnung.

    2
    Ich hatte die Küche erreicht. Verwundert stellte ich fest, dass meine Mutter bereits das Kochen angefangen hatte. Ich sah eine Pfanne durch die Luft segeln und sicher auf dem Ceranfeld unseres Herdes landen. Unser Herd war ein Muggelprodukt. Wir hatten sogar etwas, das die Muggel „Fernseher“ nannten und unsere Lampen brannten mittels Elektrizität. Ungewöhnlich für einen Hexenhaushalt, das war mir bewusst.
    „Du hast schon Feierabend?“, fragte ich die Frau hinter der Küchentheke. Meine Mutter hatte genau wie ich hellblondes, langes, glattes Haar. Ihres war allerdings bereits mit einzelnen grauen Strähnen durchsetzt, welche aber erst bei genauerem Hinsehen auffielen. Ihre Augen waren jadegrün, meine hingegen dunkelbraun, was ich wahrscheinlich meinem Vater zu verdanken hatte. Eine weitere Gemeinsamkeit die ich mit meiner Mutter hatte war, dass wir groß und schlank gebaut waren. Das Schlank-Sein lag bei uns in den Genen und hatte wenig mit Essen zu tun.
    „Ja, ich habe heute früher Schluss gemacht. Ich dachte mir, dass wir vielleicht zusammen zu Abend essen wollen.“, antwortete sie und bedachte mich mit einem kurzen Lächeln. Meine Mutter hatte mich in jungen Jahren bekommen und war daher selbst erst Mitte dreißig. „So, jetzt müssen wir nur noch auf die Kartoffeln warten.“ Seufzend wischte sie sich die Hände an einer Schürze ab, die sie sich um die Hüften gebunden hatte und legte einen Glasdeckel auf den Kochtopf, der die kochenden Kartoffeln enthielt. Aufmerksam musterte ich meine Mutter. Sie machte selten früher Schluss und wenn sie es tat, dann verhieß es für gewöhnlich nichts Gutes. Ich beobachtete, wie sie die Schürze auszog und kleine Fältchen in ihrem schwarzen Bleistiftrock glatt strich. In dem Rock steckte eine weiße, geschäftsmäßig aussehende Bluse, deren Ärmel nach oben gekrempelt waren. Der Rock reichte ihr bis zu den Knien und betonte ihre gute Figur. Normalerweise war ich genau so groß wie meine Mum, doch im Moment trug sie schwarze Pumps, die sie circa vierzehn Zentimeter größer erscheinen ließen. Neben ihr fühlte ich mich in meinem Sweatshirt und den zerrissenen Jeans jämmerlich. Meine Haare hatte ich zu einem unordentlichen Dutt hochgebunden – ein unübersehbarer Kontrast zu ihrer eleganten Hochsteckfrisur. Außerdem war sie geschminkt – im Gegensatz zu mir. Ich selbst hatte mir heute Morgen nur ganz schnell die Wimpern dezent getuscht und Make-Up, Lippenstift, Lidschatten weggelassen.
    „Was habe ich wieder angestellt?“, seufzte ich und lehnte mich gegen die schwarze Granit-Arbeitsplatte. Noch immer lächelnd kam meine Mum zu mir herüber und legte die Hände auf der Theke ab. Bei meinen Worten runzelte sie die Stirn und sah auf mich herab: „Wie kommst du darauf, dass du etwas angestellt hast?“
    „Du machst nie ohne Grund früher im Ministerium Schluss.“ Ach ja, meine Mutter war die Sekretärin des Ministers – nur mal nebenbei bemerkt. Selbstverständlich waren sowohl sie als auch ich reinblütig. Bis jetzt hatte sie mir jedenfalls nie Anlass zur Vermutung gegeben, dass mein Vater halbblütig oder muggelstämmig war.
    „Ach, nein?“, erwiderte sie noch immer verwundert. Daraufhin antwortete ich trocken mit einem Nein und schüttelte den Kopf. Einen Moment lang schien sie zu überlegen, dann jedoch verflüchtigte sich ihre verwirrte Miene.
    „Nun, heute schon, Darling.“, grinste sie wieder und küsste mich auf den Kopf als sie an mir vorbei zum Kühlschrank ging. Sie öffnete ihn und holte eine Flasche Champagner daraus hervor. Dann machte sie sich auf den Weg zu einem der vielen Küchenschränke und füllte einen Teil der sprudelnden Flüssigkeit in eine Sektflöte. Ich selbst stieß mich von dem Tresen ab und schnappte mir die ebenfalls im Kühlschrank stehende Flasche Cola. Meine Mutter hatte sich in der Zwischenzeit an dem im Salon stehenden Esstisch niedergelassen. Ich folgte ihrem Beispiel und ließ mich auf den Stuhl ihr gegenüber fallen. Während sie an ihrem Champagnerglas nippte, trank ich mit dem Mund aus der Colaflasche. Amüsiert schüttelte sie den Kopf über mein Benehmen. Sie sagte nichts, da sie wusste, dass ich mich in Gesellschaft anderer niemals so benehmen würde. Seit ich denken konnte, wurde mir gutes Betragen beigebracht. Im Moment waren mir meine Manieren allerdings ziemlich egal. Es kümmerte doch sowieso niemanden.
    „Weiß du, Jordan, ...“, setzte meine Mutter.
    „Also doch. Du hast nicht einfach so früher Schluss gemacht.“, seufzte ich und lehnte mich mit vor der Brust verschränkten Armen gegen die Stuhllehne. Die Colaflasche hatte ich zuvor wieder verschraubt und auf den Tisch gestellt.
    „Doch, schon. Aber ich habe trotzdem etwas mit dir zu besprechen.“ Ich öffnete den Mund, um sie wieder zu unterbrechen, doch sie gebot mir zu schweigen, indem sie die Hand zum Zeichen hob. Ich schloss den Mund wieder und ließ sie fortfahren. „In wenigen Tagen hast du Geburtstag und wirst sechzehn. Außerdem ist in einer Woche dieses Schuljahr zu Ende. Du hast mich in den letzten Jahren sehr oft gefragt, ob du eine offizielle Schule besuchen darfst und ich habe dir die ganze Zeit gesagt, dass ich das nicht zulassen kann.“
    „Ja, ich erinnere mich vage.“, brummte ich und musterte meine Fingernägel.
    „Nun, ich habe es mir jetzt anders überlegt. Sobald das neue Schuljahr beginnt, darfst du nach Hogwarts gehen. Ich denke, dass du dann alt genug bist und auf dich allein aufpassen kannst.“ Sprachlos starrte ich meine Mutter an. Wahrscheinlich war ich jetzt doch eingeschlafen und träumte gerade einen wunderschönen Traum. Um meine These zu belegen, zwickte ich mich kräftig in den Arm und erwartete, in meinem Bett aufzuwachen. Ich zuckte zusammen, da der Schmerz doch ziemlich real erschien. Ich konnte es nicht fassen! Meine Mutter erlaubte mir tatsächlich, nach Hogwarts zu gehen!
    „Ist das... Ist das dein Ernst?“, fragte ich mit aufgerissenen Augen. Meine Mutter grinste und bestätigte meine Frage mit einem Nicken.
    „Ich habe bereits mit Cornelius geredet und er hat versprochen, dass er den Bürokram mit Dumbledore regeln wird. Auch mit deinen Lehrern habe ich mich bezüglich meines Plans ausgetauscht. Sie sind zwar alle der Meinung, dass du eine gute Schülerin bist, finden jedoch, dass du statt direkt in die sechste Klasse zu gehen lieber erst die fünfte absolvieren solltest. So kannst du auch in einem deine ZAG's machen.“
    „ZAG... Was?“ Ich warf meiner Mutter einen ratlosen Blick zu. Mir machte es nichts aus, erst einmal in die fünfte Klasse zu gehen, Hauptsache ich konnte nach Hogwarts!
    „Ach, das wird dir alles in der Schule erklärt werden. Also gehe ich richtig in der Annahme, dass du noch immer nach Hogwarts willst?“
    „Ja!“, rief ich und setzte mich aufrecht hin. Dafür erntete ich ein Lachen seitens meiner Mutter. Schließlich stellte sie ihr Sektglas auf den Tisch und klatschte in die Hände. Lächelnd sagte sie: „Gut. Dann werden wir am Montag einen Ausflug in die Winkelgasse machen und deinen Schulkram besorgen. Cornelius sollte morgen die Liste mit den benötigte Sachen von Dumbledore erhalten haben. Verdammt, die Kartoffeln!“ Wie vom Blitz getroffen sprang meine Mutter auf und rannte zum Herd. Ich selbst blieb elektrisiert auf meinem Stuhl sitzen. Ich würde nach Hogwarts gehen. Endlich, nach all der Bettelei und den vielen Beschwerden! All meine Fragen bezüglich des „Wieso lässt du mich nicht?“ und so weiter, waren vergessen. Das Einzige, was jetzt noch zählte war, dass ich es geschafft hatte. Bereits jetzt brannte die Vorfreude in mir und ich vermochte nicht, mir vorzustellen, dass sie noch würde wachsen können.

    3
    Ich hatte mich geirrt. Meine Vorfreude und Aufregung wuchs ins Unermessliche. Die kommende Woche verging wie im Flug und da meine Schuljahre zu anderen Zeiten als die der Hogwartsschüler stattfanden, würde ich bereits in der nächsten Woche nach Hogwarts reisen. Dieser Tatsache sah ich mit riesiger Freude, jedoch auch mit einem flauen Gefühl in der Magengrube, entgegen. Ich würde die Neue sein und ich hatte keine Ahnung, wie mich meine Mitschüler aufnehmen würden. Doch ich sollte es schon bald herausfinden.
    Eine Woche später brachte meine Mutter mich zu Gleis 9 Ÿ. Ich war überwältigt von dem Wirrwarr der vielen Menschen um mich herum. Noch nie hatte ich mich in Mitten einer solchen Masse befunden und ich fühlte mich ehrlich gesagt auch nicht vollkommen wohl in meiner Haut. Die ganzen Leute machten mich nervös und schienen mich einzuengen.
    „Ist alles in Ordnung, Darling? Du siehst ein wenig blass um die Nasenspitze aus.“, fragte meine Mutter und warf mir einen leicht besorgten Blick zu. Ich schluckte schwer und biss die Zähne zusammen, als ein hochgewachsener Mann mich im Vorbeigehen versehentlich anrempelte. „Alles bestens.“, log ich und zwang mich zu einem Lächeln. Dieses schien meine Mutter nicht zu überzeugen, doch sie drängte nicht weiter auf mich ein. Dafür war ich ihr dankbar, auch wenn man es mir gerade nicht anmerkte.
    Plötzlich blieb meine Mutter stehen und reflexartig tat ich es ihr gleich. „So, wir sind da, Jordan.“ „Ich habe irgendwie die Orientierung verloren.“, gab ich zu und runzelte die Stirn.
    „Aber du bereust deine Entscheidung, nach Hogwarts gehen zu wollen, nicht, oder?“
    „Nein!“ Meine Antwort kam wie aus der Pistole geschossen.
    „Okay, dann ist ja gut. Du steigst jetzt gleich in den Zug und dann geht es schon los nach Hogwarts. Wenn du wirklich dorthin gehen willst, dann wirst du die Zeit dort genießen, das weiß ich. Aber noch ist es nicht zu spät um dich anders zu entscheiden.“
    „Das habe ich nicht vor. Mein Entschluss steht fest, an der Umsetzung hapert es augenblicklich nur ein wenig.“, brummte ich.
    „Das wird sich legen, da bin ich mir sicher, Liebling.“ Ohne Vorwarnung zog meine sonst so konservative Mutter mich in die Arme. Ich schlang meinerseits meine Arme um sie und legte den Kopf auf ihre Schulter. Zwar hatte meine Mutter nur selten Zeit für mich, doch die Zeit, die wir zusammen verbracht hatten, hatten wir immer genossen. Folglich war unsere Beziehung eng und sie war mir keineswegs egal. Ich hatte ihr nie vorgeworfen, nicht genug für mich da zu sein, nur, dass sie es mir durch den Privatunterricht unmöglich gemacht hatte, Leute kennenzulernen, die so alt waren wie ich und nicht zwanzig Jahre älter. Nach einer kleinen Ewigkeit lösten wir uns wieder voneinander. Meine Mutter strich mir sanft über die Wange und sagte so leise, dass nur ich es hören konnte: „Vergiss nicht, ich habe dich lieb. Und Jordan, vergiss niemals, was richtig und was falsch ist.“ Verhalten nickte ich. Das Pfeifen des Zuges ertönte und die Unruhe in mir gewann erneut die Oberhand. Mit den Worten „Ich habe dich auch lieb, Mum. Ich melde mich!“ verabschiedete ich mich von meiner Mutter, winkte ihr noch kurz und bahnte mir mit meinem Koffer und einer Tasche einen Weg durch die Menschenmenge zum Zug. Dort wurde mir von einem erschöpft und gleichzeitig gehetzt aussehenden Mann mit roter Mütze der Koffer abgenommen, um ihn zu verstauen. Ich selbst stieg in den Zug. Hinter der sich nun schließenden Waggontür blieb ich stehen und sah aus dem kleinen Fenster. Da ich die Letzte war, die in diesen Waggon gestiegen war, konnte ich hinaus sehen, ohne dass mir jemand die Sicht versperrte. Mit Mühe machte ich das Gesicht meiner Mutter zwischen all den vielen Menschen aus. Sie entdeckte mich ebenfalls, winkte zaghaft und lächelte mir zu. Ich lächelte zurück. Zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht klar, dass ich mir die Worte meiner Mutter mehr zu Herzen hätte nehmen sollen. Später hätten sie mir eine Menge Ärger erspart, doch ich war zu aufgeregt, nervös und naiv, um mir über die Worte einer besorgten Mutter Gedanken zu machen. Hey, ich war ein Teenager!

    Dies ist erst der Anfang von Jordans Geschichte und ich kann euch versichern, dass ich mir um den Fortlauf der Story wirklich Gedanken gemacht und sogar einen Stammbaum kreiert habe, damit sie zeitlich stimmt. Jordan wird in Harrys Jahrgang sein, da sie ein Jahr älter ist und das fünfte Schuljahr „wiederholen“ muss. Mehr will ich gar nicht verraten.

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1418142855
Harry Potter - Another FANFICTION | Another LOV...
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Jordan Haynes ist eine 16-jährige Teenagerin, die bis jetzt privat unterrichtet worden ist. Ihr größter Wunsch ist es jedoch, genau wie die anderen Zauberlehrlinge, Hogwarts zu besuchen und dann endlich, nach Jahren des Bettelns und Flehens, gibt ihre...
http://www.testedich.de/quiz35/quiz/1418142855/Harry-Potter-Another-FANFICTION-Another-LOVESTORY-Another-ADVENTURE
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2014-12-09
402D
Harry Potter

Kommentare (59)

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helenWeasley (55097)
vor 386 Tagen
Super FF! Schreib unbedingt weiter, dein Stil ist toll!
Wow (74261)
vor 401 Tagen
Bitte bitte bitte bitte bitte schreib weiter !!!!!!!!! ich m,uss wissen wie es weiter geht !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
LilyPotter (84679)
vor 445 Tagen
Bbbiiitttttteee schreib weiter!!!!!!!
Lg LilyPotter
Sarah (72158)
vor 566 Tagen
Die Geschichte ist der HAMMER!! *-*
die 1. Frage... Wann geht es weiter??
Snowsun (81311)
vor 576 Tagen
Bitte bitte schreib weiter du schreibst soo gefühlvoll du musst weiter schreiben .
CaroCo07 (78096)
vor 599 Tagen
Wann kommt der 4. Teil raus??
piacxline (81131)
vor 630 Tagen
schreibst du noch weiter? :(
Die story ist so schön man sollte sie nicht vergessen....
Rosabell Sophie (97405)
vor 745 Tagen
SCHREIB WEITER!!!
bitte bitte bitte
Die Geschichte ist der Hammer!!!
Ich habe mindestens tausend fragen!
Wann geht es weiter?...
Ist eine von vielen

Liebe grüße deine Rosabell Sophie
Nathalie (20008)
vor 767 Tagen
Sooooo coooole Geschichte biiitteeee schreib weiter !!!!!!
nuss (04236)
vor 775 Tagen
Voll cool!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Leyla (00662)
vor 798 Tagen
Bitte schreib weiter
none (68775)
vor 799 Tagen
217.91.80.219
Jo Potter (22688)
vor 812 Tagen
Schreib weiter biiiiiiíiiiiiiiiiittttttteeeeee ist so geil der Anfang

Lg deine Jo Potter
Laura98 (72744)
vor 818 Tagen
OMG!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Du musst UNBEDINGT weiter schreiben. Die Geschichte ist der Hammer und ich bin schon gespannt wie es weiter geht!!!!!!!!!!!
Snowballcooky (72523)
vor 845 Tagen
Die Geschichte ist unglaublich! Du musst weiter schreiben!!
Evesweety ^-^ (35533)
vor 850 Tagen
Awesome :D schreib weiter, ich will wissen, wie es jordan in Hogwarts geht ^^
Crazynnsmile (65928)
vor 857 Tagen
OMG SCHREIB WEITER !!!
Susanne matt (87398)
vor 859 Tagen
OMG!
du musst unbedingt weiter schreiben. deine geschichte hat einfach alles was so eine geniale Geschichte braucht.
Wäre ich jetzt diese Jordan, ich würde Luftsprünge machen, dürfte ich nach Hogwarts!! Zu Draco und zu Snape
Susanne matt (42860)
vor 859 Tagen
geil!
SCHREIB UNBEDINGT WEITER! Deine Geschichten sind echt gut ich kann so was gar nicht!
JjU (80364)
vor 859 Tagen
° kreisch ° soooooooo gut! Schreib auf jeden fall weiter. Ehrlich, von dir könnte ich mir eine Scheibe abschneiden. Lest mal meine FF Deine Lovestory mit Bill Weasley dann wisst ihr was ich mit Scheibe abschneiden meinte.