Eine etwas andere Reise durch Mittelerde

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1 Kapitel - 811 Wörter - Erstellt von: Scath15 - Aktualisiert am: 2014-12-10 - Entwickelt am: - 1.140 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Navahon, eine schöne und junge Frau, wird gezwungen, sich der Gemeinschaft des Ringes anzuschließen. Entgegen denen der anderen Gefährten, sind ihre Ziele nicht nur positiv. Aber ob sie es schafft, die richtigen Entscheidungen zu treffen und so ihre große Liebe zu finden?

Natürlich gebührt die Grundlage der Geschichte immer noch Tolkiens Werk "Der Herr der Ringe".

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    „Hier bist du Navahon.“ Ich schrecke von meinem Buch hoch. Der Elb kommt raschen Schrittes auf mich zu. „Ich hatte dich beim Turnier erwartet und infolgedessen vergeblich dort nach dir gesucht.“ Ich erhebe mich, streiche mein Kleid glatt und murmle: „Verzeiht mir, Ibenir.“ Er lächelte großzügig, aber es erreicht seine Augen nicht. „Ich habe einen Auftrag für dich. Den Auftrag. Für den du dein ganzes Leben trainiert hast. Du hast den Punkt erreicht, bei dem ich dich als fähig erachte, ihn nicht in den Sand zu setzten und erfolgreich hierher zurückzukehren.“ Ich überlegte fragend eine Augenbraue hochzuziehen, da er eine nervige Kunstpause einlegt, verwerfe es aber wieder. „Was soll ich für Euch tun?“, frage ich dann, als es still bleibt. „Ich möchte, dass du dich der Gemeinschaft des Ringes anschließt, die entstehen wird, da Elrond zu einem Rat zusammenruft und der Alte die für ihn geeignete Lösung fast immer durchbringen kann.“ Bilde ich es mir ein oder ist da Verbitterung in seiner Stimme. „Du wirst sie bis zu einem Ort begleiten, an dem rein theoretisch jeder für das Abhandenkommen des Ringes verantwortlich sein kann. Dann nimmst du ihn, hinterlässt möglichst wenige Opfer, aber wenn es nicht anders geht, ist hin und wieder eins durchaus angebracht. Du bringst ihn zu mir zurück und alles Weitere ist nicht mehr dein Problem.“ Ich schaue ihn perplex an. Ich wusste ja nicht, dass sein Training zweckorientiert war, bis er es mir heute sagte, aber dass der Zweck derart hinterlistig und völlig gegen meine Standpunkte war, ging mir dann doch zu sehr gegen den Strich. „Bitte was! Ich soll den Ring klauen, den Träger umbringen und ihn dir aushändigen, ohne nachzufragen? Warum, wobei die wahrscheinlich logischste Möglichkeit ist, dass du eine Tyrannei beginnst? Was bitte soll mich dazu bringen, so etwas Wahnsinniges zu tun?“ Seine Miene wird eiskalt und mir wird endgültig klar, dass ich zu weit gegangen bin. „Du hast keine andere Wahl. Ich habe dir und deiner jüngeren Schwester geholfen, als ihr meine Hilfe am nötigsten hattet und du hast mir dein Versprechen, einen Eid in Blut, gegeben, diese Gnade zurückzugeben wenn ich dich dazu auffordere. Das hier ist die Forderung. Du wirst meinen Auftrag erfüllen oder bei dem Versuch sterben, dieses Versprechen zu brechen, wie es der Eid in Blut bewirkt. Es ist deine Entscheidung.“ Damit dreht er sich um und geht weg.
    Ich habe einen bitteren Geschmack im Mund. Was ist das für eine Entscheidung? Letztendlich ist es die Entscheidung zwischen Weltuntergang und meinem Tod. Aber ich bin nicht die Heldin einer dramatischen Liebesgeschichte, die sich ohne zu zögern für das Wohl aller opfern wird. Denn meine Schwester ist mir wichtiger als das Wohl aller. Ich stelle ihre Wichtigkeit für mich höher als mich selbst. Und bei einem egoistischen Menschen wie mir ist das sehr hoch. Meine Schwester braucht mich, um zu überleben. Das mag sich ja nach einer Floskel anhören, aber zusätzlich zu dem Blut-Eid, den ich Ibenir geschworen habe, schloss ich ein Band mit meiner Schwester, dass ihr erlaubte, auf meine Kraft zuzugreifen, wenn sie sie benötigen sollte. Sie ist schwerkrank und dadurch geschwächt. Wenn sie einen ihrer Anfälle hat, dann würde sie ohne meine Kraft sterben. Zwar brachte der Eid mit sich, dass ich die schlimmen Krämpfe am eigenen Leib, wenn nicht sogar durch die Magie verstärkt, miterlebe. Und sie sterben würde, wenn ich das tue, aus dem Grund, mit ihrer eigenen Kraft nicht ausreichend gestärkt zu sein. Sie liegt momentan in Bruchtal, aber Elrond hat nichts gefunden, mit dem er ihr helfen könnte. Daher werde ich Ibenirs Auftrag ausführen müssen, egal welche Schuldgefühle das mit sich bringt, da ich sie nicht verraten kann. Ich kann nicht erklären, warum sie mir so viel bedeutet, aber es ist so. Und so werde ich diesen Ring in die Finger kriegen und ausliefern, koste es, was es wolle!

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