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Die Halbelbe

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1 Kapitel - 1.372 Wörter - Erstellt von: Louna - Aktualisiert am: 2014-12-10 - Entwickelt am: - 1.797 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Die weiße Stadt, Freiheit und ein starker Wille...

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    Mein Name ist Élinna. Ich bin die Tochter von Aragorn und Arwen. Niemand weiß, was mit mir passieren wird, wenn ich älter werde. Immerhin bin ich die erste und wohl einzige Halbelbe in Mittelerde. Und so nebenbei, ich bin auch noch die Prinzessin von Minas Tirith. Ich hasse das Leben am Hof. Meine Mutter Arwen verlangt, dass ich mich wie die perfekte Dame benehme. Das will ich aber nicht. Schon als ich noch ein kleines Mädchen war, lauschte ich gerne den Erzählungen, wie mein Vater Aragorn als einfacher Waldläufer (Okay, er war Isildurs Erbe und wusste, dass er der den Thron erben würde) viele Schlachten für uns entschied. Ich bin sehr stolz auf meine Eltern. Arwen Undomiel gilt als die schönste Frau Mittelerdes und Aragorn als der mutigste Mann den man je gesehen hatte.
    Ich langweilte mich. Mit 12 Jahren hatte ich den Fechtmeister bestochen, dass er mir zu Kämpfen lernt. Heute, mit 17, bin ich sehr geschickt mit allen möglichen Waffen. Aber als Arwen darauf ankam, dass Aragorn, der eigentlich auf meiner Seite war, mir ein Schwert geschenkt hatte, nahm sie es mir weg.
    Jetzt sitze ich auf meinem Bett. Vor mir steht ein Spiegel. Ich betrachte mich darin. Ich sehe ein großes, schlankes Mädchen mit spitzen Ohren. Die struppigen, schwarzen Haare, die mir bis über die Brust gehen, habe ich von meinem Vater geerbt. Von wem ich meine Augen habe, weiß ich nicht. Sie sind von so einem leuchtenden Grün, dass ich ihnen meinen Namen verdanke. Élinna, strahlende Hoffnung.
    Ich hörte die Trompeten. Vater ist zurück! Freudig und erwartungsvoll lief ich die Stufen von meinem Zimmer in den Empfangssaal hinunter. Er stand da, stolz wie eh und je und ich warf mich in seine Arme. Obwohl ich schon beinahe erwachsen war, hob er mich mühelos hoch und drehte mich im Kreis. Ich kicherte, wie damals, als ich noch jünger war.
    Beim Abendessen trug ich ein wunderschönes grünes Kleid, das meine Augen zur Geltung brachte. Am Saum hatte es silberne Stickereien und ich trug dazu passenden Schmuck und ein silbernes Diadem. An einer riesigen Tafel saßen wir nur zu dritt, was ich für unheimliche Platzverschwendung hielt. Von Tim wusste ich nämlich, dass die Dienstboten in einem winzigen Raum zusammen aßen, und wir hatten derer viele.
    Ich hörte meinen Eltern zu. Sie redeten leise. Aragorn würde sich in wenigen Tagen auf eine Reise nach Bruchtal aufmachen. Die Abenteuerlust regte sich sofort in mir. „Vater, nehmt mich mit! Ich möchte Euch auf dieser langen und einsamen Reise begleiten!“ Aragorn blickte skeptisch. „Élinna, ich weiß dass du gerne hinaus würdest. Aber die Wälder sind kein Ort für ein junges Mädchen.“ Ich wurde zornig. „Ich bin 17 Jahre alt! Und ich kann kämpfen! Behandelt mich nicht, als wäre ich ein hilfloses Kind!“ Ich spürte, dass mein Vater kurz davor war, nachzugeben, da mischte sich Arwen ein. „Schatz, dein Vater hat Recht. Wir sind nun mal Frauen. Das wilde Leben ist nichts für uns.“ Ich könnte schreien! In diesem Moment hasste ich meine Mutter dafür, dass sie diese Absicht vertrat. „Für dich vielleicht nicht. Ich für meinen Teil möchte nicht hier drinnen verschimmeln!“ fauche ich. Dann stehe ich auf und stürme aus dem Zimmer.
    In der Nacht liege ich auf meinem Bett und kann nicht schlafen. Und da fasse ich einen Plan. In den nächsten Tagen gelingt es mir, in der Wäscherei Stück für Stück Hosen und ein schlichtes Hemd zu stibitzen. Lederstiefel besitze ich selbst. Auch vom Essen ließ ich immer einige haltbare Lebensmittel mitgehen. Das schwierigste war, an eine Waffe zu kommen. Ich besaß einen schlanken, silbernen Elbendolch, den mir meine Mutter als Schutz geschenkt hatte. Aber damit würde ich nicht weit kommen. Und da erwies sich Tim als wahrer Freund. Seine beiden Brüder waren bereits alt genug, um im Heer zu sein. Sie besaßen eine Menge Waffen und Tim gelang es tatsächlich ein Schwert und einen Bogen abzuzweigen. Ich dankte ihm mit einem Kuss auf die Wange und er wurde rot. Ich kicherte. Dann war ich fertig.
    Am nächsten Morgen würde Aragorn aufbrechen. Zu Fuß, denn obwohl er der König war, trauerte er wohl seinen freien Zeiten als Waldläufer hinterher. In dieser Nacht konnte ich nicht schlafen. Als die Kirchenglocken 3 Uhr nachts schlugen, stand ich leise auf und packte alle meine in den letzten Tagen gesammelten Sachen ein. Ich zog enge schwarze Hosen an und meine dunkelbraunen Lederstiefel. Darüber kam eine weiße Tunika mit Ledergürtel, an dem „mein“ Schwert hing. Zu guter Letzt war ich mir noch einen Umhang über und wollte meine Zimmertür öffnen. Es ging nicht. Wütend drückte ich an der Türe, vielleicht war sie kaputt. Doch da regten sich Zweifel in mir. Ich hatte Arwens misstrauischen Blick beim Abendessen nicht vergessen. Doch so leicht würde ich nicht aufgeben. Ich öffnete mein Fenster und sah hinaus. Mann, das war ja hoch! Aber ein schmaler Sims führte bis zum nächsten Dach. Von dort gab es vielleicht einen Weg nach unten.
    Ich warf mir mein Bündel über die Schulter und stieg vorsichtig hinaus. Der Sims war verdammt schmal. Verzweifelt bemüht, nicht nach unten zu sehen, schob ich mich eng an die Wand gepresst Schritt für Schritt vorwärts. Ich atmete erleichtert auf, als ich das vergleichsweise sichere Dach berührte. Und es kam besser als erhofft. Von dort konnte ich auf den Balkon springen und ich hatte Glück. Die Tür in den Palast hinein war unverschlossen. Ich schlüpfte hinein und stahl mich unbemerkt bis in den untersten Ring. Um diese Zeit war niemand mehr auf den Straßen, nur ein paar Betrunkene lagen am Boden. Doch bald würden die ersten Leute aufstehen.
    Da das Tor über Nacht verschlossen war, versteckte ich mich im Schatten des Torbogens. Dann wartete ich zitternd. Die Nacht war kalt. Doch dann, im ersten Licht des Tages, erschien Aragorn. Er war alleine und die Dienststehende Wache öffnete ihm das Tor. Im Schutz der Dunkelheit ließ ich kurze Zeit verstreichen, um so viel Abstand wie möglich zu haben. Und bevor das Tor zufiel, schlüpfte ich durch den Spalt und war draußen.
    Die nächsten Tage folgte ich Aragorn. Durch meine Elbenabstammung konnte ich mich beinahe lautlos bewegen. Und wie es schien, bemerkte er mich nicht. Als wir die Grenze nach Rohan schon überschritten hatten, machte Aragorn eine mehrtägige Rast, was ich aus der Ferne beobachtete. Was machte er? Doch darin sah ich auch eine einzigartige Chance. Was, wenn ich vor ihm in Bruchtal eintreffen würde? Ob er wohl erschrocken wäre, mich zu sehen? Außerdem gingen mir langsam die Vorräte aus. Und so überholte ich ihn und ließ in hinter mir.
    Nach Isengard kam ich in einen Wald. Ich wusste nicht, welcher es war, denn er war auf den Karten nicht aufgezeichnet gewesen. Aber ich war mir sicher, dass es nicht der Fangornwald war, denn dieser schien ruhig und friedlich. Also beschloss ich, ihn zu durchqueren. Doch in den nächsten Tagen hatte ich immer mehr das Gefühl, verfolgt zu werden. Ich wurde unruhig und traute mich kaum mehr zu schlafen. Am 5. Tag wurde das Gefühl ganz stark. Links von mir knackste ein Ast und ich wirbelte herum, den Bogen schussbereit. Da ertönte hinter mir eine spöttische Stimme. „Na, wen haben wir denn da?“ Und ich schrie…

Kommentare (30)

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Wolf der Elemente (43477)
vor 700 Tagen
Ich kann lalal nur Recht geben! Bitte mach, dass sie sich in Legolas verliebt!
lalal (97544)
vor 810 Tagen
Schreib bitte weiter und las sie doch nach sich in legolas verlieben das were zu schön
neliya (86629)
vor 851 Tagen
Also ich finde deine Geschichte auch sehr schön aber ich glaube Legolas mag eher den Typ Frauen wie dein Hauptcharakter ist . Er hat sich schließlich auch in tauriel verliebt
Louna (16971)
vor 874 Tagen
Ehrlich, ich hab damit gerechnet, dass ich viele beschwerden bekomme, ich verstehe euch.
@morgoroth25: ich muss dir in allen punkten rechtgeben, aber soweit habe ich nie gedacht ;)
ILoveHobbit (56788)
vor 894 Tagen
Also eigentlich ist die Geschichte ja gut aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Legolas so ein arogantes ist und sogar eine Frau (die er heiraten soll) bedroht, nur weil sie eine Hose und kein Kleid trägt.
herr der ringe 2.0 (91179)
vor 899 Tagen
ich würde gerne fragen wie du das so ins
netz stellen konntest
Morgoth25 (68775)
vor 913 Tagen
Deine Geschichte ist wirklich nicht schlecht
, allerdings habe ich leider auch kleine inhaltliche Fehler zu
bemängeln.
1.Ich glaube nicht, dass eine so große Horde von Orks
ubd Uruks umgesehen und ohne Hilfe anderer Völker die weiße
Stadt zunichte hätten machen können.

2. Arwen war selber auch teilweise nicht nur die Prinzessin von
Imladris, sondern forderte selber auch im 1. Herr der Ringe Teil die
Nazgul heraus und hätte wahrscheinlich auch gegen sie gekämpft,
wenn die Magie ihres Volkes ihr durch den Fluss nicht zuhilfe
gekommen wäre und später hat sie auch Seite an Seite mit ihrem
Vater die Horden Saurons im Norden bezwungen.
Man darf auch nicht vergessen, dass sie, Elrond, Glorfindel und Galadriel im selben Moment,
wo die Schlacht am Schwarzen Tor war, erneut die Armee des Nordens
vor Dol Guldurs Türen mit der letzten Armee der Elben im 3 Zeitalter
bezwungen haben und die dunkl
_Lulu28_ (51369)
vor 914 Tagen
👌bitte schreib weiter💕🙈
Tinuviel (56534)
vor 954 Tagen
Auch der nächste Teil ist sehr gut, wenn nicht sogar besser:)
Louna (33719)
vor 956 Tagen
Oh, wie süß von dir! *-*
Tinuviel (32052)
vor 957 Tagen
Okay, ich schäme mich regelrecht für meine Worte. Du schreibst sehr gut, nur ein bisschen hastig. Mich stört das aber nicht, denn man muss ja nicht alles plattttrampeln. Lass dich auch nicht von negativer Kritik meiner Seits stören. Wenn ich nen schlechten Tag hatte, wirkt sich das, sehr zu meinem Leidwesen, auch auf meine Kommentare aus :/ Aber mach weiter so und bring ruhig absurde Ideen mit rein. Sonst hat man langsam auch alle Ideen schon mal gelesen.
Louna (33719)
vor 957 Tagen
Danke! Ist ja toll, das es doch wem gefällt! :)))
Warum mahst du Arwen nicht? 0.o
Icke (53387)
vor 957 Tagen
Ich finde es eigentlich gut, dass mal etwas anderes passiert. Ist zwar schade, dass Aragorn stirbt und Arwen am Leben bleibt (ich mag sie halt nicht besonders...), aber hey: Niemand kann behaupten, du hättest deine Ideen bei irgendwem gestohlen! Sowas kann ich nämlich gar nicht ab, wenn man etwas liest und dann denkt: "Das kennst du doch irgendwoher...!"
Und das Legolas sich wie ein Mistkerl verhält-hey! Er sagt ja, dass er eifersüchtig war, was hättet ihr denn gemacht?

Ich finde deine Geschichte total gut, auch dein Schreibstil gefällt mir. Mach weiter so!
Saelind (83243)
vor 957 Tagen
Ich bin auch noch recht jung wenn du so weiter machst wirst du 100 pro besser die Entwicklung ist wie phi sagt extrem gut viel Glück und Spaß noch beim schreiben
Lg Saelind
Louna (33719)
vor 957 Tagen
Also das ist mein allererstes veröffentlichtes Werk. Ich bin ja auch noch eher jung :)
Louna (33719)
vor 957 Tagen
Ich verstehe eure Kritik über Aragorns tod und ganz besonders legolas, damit habe ich auch gerechnet. Aber ich wollte mal was anderes machen. ;)
@pho3nixx: danke! Ich habe vorher zwar schon geschrieben, aber nicht viel und dann eher Stichwörter deswegen vermutlich auch mein ziemlich "hastiger" stil. Ich freue mich daruber, dass du sagst, dass ich mich verbessert habe. :)))
Tinuviel Legolas girl (83243)
vor 957 Tagen
Sry für die Kritik aber ich mag es nicht wenn man Figuren aus Büchern/filmen so sehr verändert erst am ende hatte ich das Gefühl das das schon eher Legolas ist .außerdem finde ich es etwas heftig das aragorn stirbt wer wird jetzt König du hast ja auch nicht eldarion erwähnt.
Saelind (83243)
vor 957 Tagen
Und das Aragorn stirbt ist noch schlimmer! !
Pho3nixx (68775)
vor 957 Tagen
Sooo, halli hallo hallöchen erstmal ^^
Und zuerst habe ich direkt mal eine kurze Frage: Hast du vorher schon viel geschrieben? Also nicht FFs aber so generell, oder ist das so dein wirkliches erstes Schreibwerk, dass du veröffentlicht hast?
Denn ich finde man merkt wie dein Schreibstil sich vom ersten Teil bis jetzt zum Fünften verändert hat - aber ins Positive! Ganz zu Beginn ist mir das Umgangssprachliche aufgefallen, was ich noch hätte anmerken wollen, doch das hast du nach der ersten Hälfte des zweiten Teils irgendwie abgelegt :D
Ich finde deine Geschichte echt klasse! Doch muss ich mich Beth anschließen - mussten alle Einwohner Minas Tiriths und ganz besonders Aragorn sterben?! Obwohl... Es ist mal etwas anderes und ich hab schon so ne gewisse Vorstellung, dass das noch richtig klasse werden kann (was es schon ist), wenn du das so weiterführst ;)
Das einzige, was ich zu kritisieren habe ist, dass es mir persönlich ein wenig zu schnell geht (aber d
Saelind (83243)
vor 957 Tagen
Ich finde es nicht gut das Legolas als böse dargestellt wird. Er ist ein ruhiger, einfühlsamer Elb.