Leben und Liebe in Mittelerde - Teil 5

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2 Kapitel - 948 Wörter - Erstellt von: Tariel - Aktualisiert am: 2014-12-06 - Entwickelt am: - 2.138 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Thallyá gerät in immer schwerwiegendere Schwierigkeiten. Lest selbst.

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Ich wollte zurückweichen, doch da standen die Orks, die mich festhielten, fester als zuvor. Der schwarz gekleidete Mann blieb nur wenige Zentimeter vor mir stehen und sah mich zornig an. Doch im nächsten Moment wechselte sein Gesichtsausdruck von wütend auf belustigt. Er blickte mich an und grinste. Ich ahnte, dass dieses Grinsen nichts Gutes bedeuten konnte.
„Seht sie euch doch an!“, rief er so laut, dass es von allen Seiten her widerhallte und erst jetzt bemerkte ich, dass sich in den Schatten und dunklen Ecken des Saals noch dutzende andere Orks aufhielten. Sie lachten und gaben merkwürdige Geräusche von sich. Jetzt bekam ich langsam wirklich Angst. Er wandte sich den Orks zu, die ihm grölend zujubelten. Dann wandte er sich ein letztes Mal an mich.
„Wir sehen uns dann morgen wieder und ich hoffe, du hast bis dorthin deine Meinung geändert, denn sonst könnte es noch so einige Probleme zwischen uns beiden geben.“, keifte er mich an. Schon im nächsten Augenblick schleiften mich die Orks wieder aus den unheimlich riesenhaften Saal. Sie schleppten mich bis zu dem kleinen Raum, in dem ich erwacht war, schubsten mich hinein und verschlossen schnell die Türe hinter mir. Jetzt war ich wieder allein. Wieder in dieser beklemmenden Dunkelheit gefangen, aus der es kein Entrinnen gab. Das Einzige, was ich tun konnte, war mich zu setzten und zu warten, was als nächstes passieren würde. Ich hatte die Hoffnung bereits aufgegeben, dass mich Elras retten könnte. Wie sollte er denn auch wissen, wo genau ich war? Vielleicht könnte er die Spur bis hierher verfolgen, aber was dann? Wie sollte er wissen, dass ich unter der Erde saß und auf ihn wartete. Vater würde vor Wut überkochen. Aber jetzt konnte ich auch nichts mehr dagegen machen. Also ließ ich mich auf den Boden sinken und lehnte mich gegen die kalte Wand des Raums. Gab es wirklich keinen Ausweg? Mir fiel nichts ein. Dann musste ich eben irgendwie anders klarkommen. Morgen würden sie mich wieder holen und abermals in diesen Saal führen. Wer war dieser Mann eigentlich, der dort auf seinem Thron wartete, bis ihm die Orks jemanden brachten? Würde er mir das nächste Mal Fragen stellen? Ich würde antworten. Ihn nicht warten lassen, sondern ihm seine heißbegehrten Antworten schenken. Er konnte sie haben, wenn er sie doch so unbedingt wollte. Doch was dann? Was war, wenn er sie endlich bekommen hatte?

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