Twilight- Werwolflove Teil 3

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3 Kapitel - 3.462 Wörter - Erstellt von: Sensless - Aktualisiert am: 2014-12-01 - Entwickelt am: - 3.287 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hier der nächste Teil meiner FF, hoffe, er gefällt euch!: D

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    "Sara, aufwachen", höre ich Seths leise Stimme. "Wir müssen langsam gehen." Gähnend öffne ich die Augen und merke, dass ich in Seths Armen eingeschlafen bin. Doch es ist mir nicht unangenehm. Nachdem er mir die Prägung richtig erklärt hat, war ich sicher, dass er keinen Annäherungsversuch ohne meine Erlaubnis starten würde. Der Rest des Tages wurde noch wirklich lustig, wir redeten und lachten, doch irgendwann musste ich in Seths Armen eingeschlafen sein. Die Sonne versinkt gerade blutrot über den beinahe grauen Wellen, die sich am Strand brechen. "Aber ich will nicht", maule ich und rücke näher an ihn heran, da er ob seiner Hitze einen super Wärmespender abgibt. "Es ist doch gerade so wunderschön." "Man soll aufhören, wenn es am schönsten ist", erwidert er und ich stöhne: "Verschone mich mit deinen Binsenweisheiten!" Ich spüre das Vibrieren seiner Brust, als er leise lacht. Obwohl er derjenige ist, der für einen Aufbruch plädiert hat, verharrt auch er in dieser Umarmung. Als die Sonne schließlich weg ist, flüstert er: "Du hattest recht, es war wunderschön." "Ich habe immer recht", gebe ich zurück und stehe auf. Auch er ist sofort auf den Beinen, sein verschmitztes Grinsen ist selbst durch die Dunkelheit gut erkennbar. Ich fröstle, ohne Seths beständige Hitze bin ich schutzlos der Kälte ausgeliefert. Er bemerkt es und legt ohne zu Zögern seinen Arm um meine Schulter. Sofort breitet sich eine angenehme Wärme aus, die aber von innen zu kommen scheint und ein leichtes Kribbeln in der Magengegend mit sich bringt. Gott, meine Gefühle sind so schrecklich konfus! "So besser?", fragt er, ich nicke, und ohne ein weiteres Wort brechen wir auf. Auch während dem restlichen Weg sagt niemand etwas, doch es ist kein unangenehmes Schweigen. Viel eher scheint er zu spüren, dass seine Nähe nun alles ist, was ich brauche. Wenn ich mir auch unsicher bin ob immer noch auf rein platonischer Ebene. Ganz der Gentleman, der er nunmal ist, begleitet er mich bis vor die Haustür. Er zieht mich in eine feste Umarmung und murmelt: "Danke." Ich glaube zu wissen, wofür das war, sage aber nichts. Als er schließlich zwischen den Bäumen verschwunden ist, betrete ich das Haus und vernehme Stimmen aus dem Wohnzimmer. Den Geräuschen folgend, erreiche ich irgendwann den Ursprung und bin etwas überrascht, meine Eltern auf dem Sofa sitzen zu sehen. Sie gehen ihrer ganz normalen Abendgestaltung nach. Meine Mutter telefoniert mit einer Partnerfirma, mein Vater haut emsig in die Tasten seines auf den Knien platzierten Laptops. Typisch die Geschäftsleute, die sie nun einmal sind. "Hey, Mom, Dad, schön, euch mal wieder zu sehen", begrüße ich sie. Die Reaktion ist wie immer: Meinen giftigen Tonfall ignorierend, winkt mir mein Vater, ohne seinen Blick zu heben, kurz zu, und meine Mutter verschwindet in die Küche, damit ich ihr Telefonat nicht weiter stören kann. "Wie lange bleibt ihr hier?", frage ich und bin wenig überrascht, als mein Dad antwortet: "Leider nur bis morgen, wir müssen gleich weiter zu einem dringenden Termin in Frankreich. Geld liegt wie immer in der obersten Kommodenschublade. Braucht ihr sonst noch irgendetwas?" Ich bin kurz davor, ihm an den Kopf zu werfen, dass wir dringend neue Eltern brauchen, erwidere aber lediglich: "Nein, alles bestens, viel Glück mit euren französischen Geschäftspartnern." Er schweigt, unser "Gespräch" ist beendet. Wütend stapfe ich nach oben in mein Zimmer und knalle die Tür hinter mir zu. Wann haben sie sich das letzte Mal für uns interessiert? Wann haben sie uns das letzte Mal richtig zugehört? Die Antwort auf beide Fragen ist nie. Gefrustet lasse ich mich auf mein Bett fallen und spüre die heißen Tränen, die über mein Gesicht laufen. Seit meinem vierten Geburtstag, Leila war gerade ein Jahr alt, konzentrierten meine Eltern sich nur mehr aufs Geschäft, ihre Familie wurde ihnen egal. Meine Schwester und ich schlugen unzählige Nannys in die Flucht, und ich musste mehr oder minder die Rolle unserer Eltern übernehmen. Diese lassen sich alle paar Monate ein oder zwei Tage lang blicken. Eigentlich sind sie gar nicht mehr meine Eltern. Ein leises Geräusch, als würde jemand Steinchen an mein Fenster werfen, lässt mich zusammenzucken. Ich warte ein paar Sekunden, vielleicht habe ich es mir nur eingebildet. Da, schon wieder. Ich wische mir die Tränen weg, stehe auf und öffne mein Fenster. Unten steht Seth, der mir leicht zuwinkt. "Was zur Hölle machst du hier?", flüster-schreie ich. "Geh mal vom Fenster weg", ist alles, was er erwidert, und verblüfft tue ich, was er sagt. Einige Sekunden passiert nichts, doch dann steht er plötzlich in meinem Zimmer. "Wie...?", setze ich an, doch er unterbricht mich: "Werwolf, weißt du noch? Was ist los, Sara?" Der letzte Teil dürfte sich auf mein verheultes Gesicht beziehen, doch ich will nicht vor ihm weinen. "Wieso bist du hier?", frage ich daher zur Ablenkung, verschränke meine zitternden Hände vor meinem Körper. "Ich kann nie lange ohne dich", antwortet er. "Und außerdem hatte ich so ein Gefühl, du könntest mich brauchen. Und offensichtlich hat es mich nicht getrogen. Sara, alles okay?" Der letzte Satz raubt mir meine Beherrschung, die Tränen beginnen wieder zu fließen. "Alles okay", schluchze ich, um meine Fassung ringe. Seth nimmt mich in den Arm und sagt nichts, ist einfach da. Nachdem ich mich wieder halbwegs gefasst habe, fragt er: "Was ist los?" "Meine Eltern", murmle ich, mehr braucht es nicht, ich weiß, dass er versteht. Lange bleiben wir so stehen, bis ich schließlich herzhaft gähne. Seth lacht leise, hebt mich hoch und trägt mich zum Bett. Vorsichtig lässt er mich darauf sinken, deckt mich zu und flüstert: "Schlaf schön. Morgen sind diese Fremden, die deine Eltern verkörpern sollen, sowieso wieder weg." Ich lächle, er spricht mir mehr oder minder aus der Seele. Als er sich umdreht, um zu gehen, halte ich ihn an der Hand fest und murmle: "Bleib bitte da." Ohne zu Zögern, legt er sich neben mir ins Bett und schlüpft zu mir unter die Decke. Ich kuschle mich an ihn und bin kurze Zeit später eingeschlafen.

    2
    Am nächsten Morgen werde ich von leisem Regengeplätscher geweckt, Seths ruhiger Atem lässt mich lächeln. Er ist immer noch da. Seine Wärme hat sich auf mich übertragen, seine Arme halten mich fest an seine Brust gedrückt. Sein Gesicht wirkt so erschöpft, so jung. Es ist mir noch nie aufgefallen, aber für sein Alter sind seine Gesichtszüge etwas zu kantig. Vorsichtig befreie ich meine Hand und fahre über seine weiche Haut, zeichne seine Augenbrauen nach, den Schwung seiner Nase, die Form seiner Lippen. Meine Hand wandert seinen Hals hinab, macht sich selbstständig. Ich fahre seine Schlüsselbeine nach, seinen gut definierten Sixpack, und stoppe kurz vor seiner V-Linie. "Du kannst ruhig noch weiter runter, wenn du willst", reißt mich seine leise Stimme aus meiner Erkundungstour. Ich lache und boxe ihm spielerisch gegen die Schulter. "Hättest du wohl gerne", erwidere ich und stehe auf. Er bleibt liegen und sieht mich nur träge an. "Was, so früh schon aufstehen?", fragt er gespielt entrüstet und ich lache: "Hopp, steh auf du Faulpelz! In einer Stunde muss ich schon bei Leah sein!" Ich verschwinde schnell ins Bad, als mir klar wird, wie wahr das ist. Zügig dusche ich, putze mir die Zähne und föhne meine klatschnassen Haare ein wenig, bevor ich wieder in mein Zimmer zurückkehre, lediglich in ein Handtuch gewickelt, in der festen Annahme, Seth sei schon frühstücken gegangen. Ich öffne meinen Kleiderschrank und überlege, was ich anziehen soll, als ich von hinten höre: "Also so gefällst du mir noch viel besser!" Erschrocken drehe ich mich um und sehe Seth auf meinem Bett sitzen, ein spitzbübisches Grinsen auf den Lippen. "Raus!", lache ich und drohe ihm mit meiner erhobenen Bürste. Er lacht auch und läuft gespielt ängstlich aus meinem Zimmer. Bevor er durch die Tür entschwindet, sagt er: "Nächstes Mal besser ohne Handtuch!" Meine Bürste trifft leider nur das Holz der Tür. Lächelnd ziehe ich mir einen schwarzen Pulli und eine Bluejeans an, bevor ich ihm nach unten folge. Er sitzt schon am Tisch und schlürft einen Schokosmoothie, den letzten, wie ich weiß. "Wo ist denn dein hübsches Handtuch?", fragt er amüsiert und erntet einen Klaps auf den Hinterkopf von mir. "Komm, gehen wir zu Leah", sage ich. "Bevor du mir noch meine Klamotten vom Leib reißt!" "Muss ich dich daran erinnern, wer mich heute früh fast vernascht hätte?", gibt er zurück, steht aber auf und geht mit mir nach draußen. Den Smoothie nimmt er mit. Schweigend gehen wir die kurze Strecke, es nieselt leicht, doch keinen von uns scheint es zu stören. Als wir ankommen, wartet Leah schon im Vorzimmer auf uns, ihr wissender Blick huscht vom einen zum anderen. "Hey Leah", grüße ich sie verlegen, es ist klar, was sie denkt. Sie lacht und sagt: "I see what you did there!" Dann gibt sie Seth einen High Five, bevor dieser mir ein letztes Mal zuzwinkert und nach oben verschwindet. Leah zieht mich am Arm in ihr Zimmer und fragt dann: "Also, hast du irgendwelche Geständnisse zu machen?" Ich schüttle den Kopf und antworte: "Nein, Seth und ich haben nur geredet." "Wer's glaubt", lacht sie und knufft mich in die Seite. Ich beschließe, es dabei zu belassen. "Außerdem gibt es jetzt wichtigeres zu besprechen", fährt sie fort. "Heute Abend gibt Kyle Heathersford eine Party, und er hat uns beide eingeladen." "Etwa der Kyle Heathersford?", frage ich ungläubig. "Der beliebteste Typ unserer Schule?" Sie nickt und erwidert: "Er hat mich besonders darum gebeten, dich auch einzuladen. Er hat ein Auge auf dich geworfen." Ich werde rot und blicke zu Boden. Natürlich war Kyle gutaussehend, ich hätte also nie gedacht, dass er mich überhaupt bemerkt hätte. "Also müssen wir dich ein bisschen aufbrezeln", setzt Leah fort. Na, das kann ja heiter werden.

    "Ich weiß nicht", murmle ich und zupfe an dem Saum des extrem kurzen Kleides. Leah schlägt meine Finger weg und sagt: "Glaub mir, du siehst toll aus! Kyle wird nicht die Finger von dir lassen können!" Unsicher betrachte ich mich im Spiegel. Meine Haare sind zu Locken gedreht, dunkler Lidschatten und Kajal betonen meine großen Augen, lasziv roter Lippenstift lässt meine Lippen verführerisch und voll wirken. Das kurze schwarze Kleid bedeckt gerade das nötigste, Leahs schwarze Netzstrümpfe und Stilettos komplementieren meinen Look perfekt. Ich sehe verwegen aus, verrucht, aber nicht wie ich. Leah, die sich auch in Schale geschmissen hat, bugsiert mich aus ihrem Zimmer, die Treppe hinunter. Die hochhackigen Schuhe breiten mir einige Probleme, wackelig gehe ich Stufe für Stufe. Doch schließlich kommt es, wie es kommen musste: Auf der vorletzten Stufe stolpere ich und wäre der Länge nach hingeschlagen, hätte mich Seth nicht aufgefangen. Er stellt mich wieder auf meine eigenen Füße, doch seine Hände ruhen weiterhin auf meiner Hüfte. "Sara, bist du das?", fragt er, als ob er mich nicht erkennen würde. Ich boxe ihm gegen die Schulter und erwidere: "Tu nicht so, als ob ein Kleid so viel verändern würde." "Das kann man glaube ich nicht mehr als Kleid bezeichnen", kontert er und wir lachen beide. "Verschiebt das auf später, wir müssen los", mischt sich Leah ein und zieht mich aus der Haustür. Gemeinsam schaffen wir es, dass ich auf dem Weg nicht allzu oft stolpere, und nach kurzer Zeit sind wir da. Schon im Garten hört man die Bässe aus dem Haus wummern, mehrere Jugendliche übergeben sich bereits in die Blumenbeete, andere sind auf dem besten Weg dorthin. Ich hatte ja schon gehört, dass es auf Kyles Partys wild zugeht, aber das hier hätte ich nicht erwartet. Leah ignoriert das Treiben um uns gekonnt und führt mich ins Haus, wo bereits der Eingangsbereich gerappelt voll ist. Sie geht weiter in einen Raum, den ich als Wohnzimmer erkenne, der aber kurzerhand zur Tanzfläche umfunktioniert wurde, auf der schon viele Leute tanzen. Auf der linken Seite führt eine Treppe nach oben und ein Flur tiefer ins Haus, wo von Zeit zu Zeit Pärchen verschwinden. Auf der rechten Seite befindet sich eine improvisierte Bar, an der stetig Alkohol ausgeschenkt wird. Da steht auch schon Kyle mit einem Mädchen, die zwei scheinen zu flirten und sehr vertraut miteinander zu sein. Zu meinem Schrecken zieht mich Leah genau in seine Richtung. Als wir direkt vor ihm stehen, brüllt sie ihm über den Lärm hinweg zu: "Hey, danke für die Einladung noch einmal! Das ist Sara, meine Freundin, nach der du gefragt hast!" Er wendet seine Aufmerksamkeit mir zu, das andere Mädchen scheint vergessen. Ihm gefällt offensichtlich, was er sieht, denn seine Augen wandern meinen Körper entlang und schließlich bemerkt er: "Du hast nicht zu viel versprochen." Leah zwinkert mir zu und verschwindet dann mit dem anderen Mädchen auf die Tanzfläche. "Darf ich dir einen ausgeben?", fragt Kyle, seine dunklen Augen spiegeln seine tiefere Absicht wider. Hastig nicke ich, dieses Irrenhaus ist nüchtern nicht wirklich zu ertragen. Ich höre nicht, was er bestellt, doch als ich es meine Kehle hinunter kippe, bin ich mir sicher: Das war definitiv Vodka. Er ordert noch eine Runde, und noch eine. Schließlich weiß ich nicht mehr, wie viele es waren, doch ich fühle mich beschwingt und selbst das Schwanken meines Sichtfeldes entlockt mir lediglich ein leises Kichern. Kyles Hand platziert sich auf meinem Knie, wandert nach oben. "Wollen wir wohin, wo es ruhiger ist?", fragt er lüstern, doch bevor ich antworten kann, zieht er mich schon mit, die Treppe nach oben. Ich wehre mich, doch er ist unerbittlich. Ich meine, Leah zu erkennen, und blicke sie hilfesuchend an. Am Rande meines Blickfelds glaube ich, Seth wahrzunehmen, doch sicher bin ich mir nicht. In einem der Zimmer angekommen, müssen sich meine Augen erst an das Halbdunkel gewöhnen, bevor ich ein großes Himmelbett in der Mitte und einen Kleiderschrank auf der Seite erkennen kann. "Kyle, ich weiß nicht, ob...", setze ich an, doch er unterbricht mich, indem er seine Lippen gierig auf meine presst. Ich schubse ihn panisch weg, ich will nicht! Bevor ich die Tür erreiche, hat er mich wieder am Arm gepackt und zischt: "Du kleine Schlampe gehst nirgendwo hin!" Er schubst mich aufs Bett, drückt mich nach unten und küsst mich wieder grob. Gewaltsam drückt er meine Lippen auseinander, schiebt seine Zunge hinein. Ich versuche mich zu wehren, doch keine Chance. Seine Hände wandern nach oben, haben ihr Ziel beinahe erreicht, als ich plötzlich von ihm weggezerrt werde. Ich kann nur Schemen erkennen, doch ich höre genau, wie Kyles Nase knackt, als ihm mein Retter einen Kinnhacken verpasst. Kyle geht zu Boden, jemand hebt mich hoch und trägt mich aus dem Haus. Ohne nachschauen zu müssen, weiß ich, dass es Seth ist, und kuschle mich enger an ihn. Als ich schließlich die kalte Nachtluft an meinen beinahe nackten Beinen spüre, höre ich ihn zischen: "So ein verdammter Mistkerl, der hätte noch viel mehr als diesen läppischen Kinnhacken verdient." Ich spüre, wie er zittert, und lege beruhigend meine Hand an seine Wange. Er drückt seinen Kopf hinein, ich flüstere: "Danke, Seth." Fast augenblicklich hört sein Zittern auf, er erwidert nichts, doch ich weiß, dass ich ihn beruhigt habe. Schließlich sind wir bei seinem Haus angekommen, er trägt mich nach oben in sein Bett. Er legt mich vorsichtig ab und streift mir die Schuhe von den Füßen. Kurz zögert er, doch dann zieht er mir auch die Netzstrümpfe und schlussendlich auch das Kleid aus. Er deckt mich fürsorglich zu, beugt sich über mich und will mir einen Kuss auf die Stirn geben, doch ich ziehe ihn zu mir und drücke meine Lippen auf seine. Sie sind weich und warm, schmiegen sich an meine, es fühlt sich so richtig an. Doch Seth löst sich früh von mir und sagt: "So gerne ich es auch ausnutzen würde, dass du betrunken bist, ist es mir doch lieber, wenn du nüchtern deine Entscheidung triffst." "Dann bleib wenigstens bei mir", flüstere ich und spüre nur noch, wie er zu mir unter die Decke schlüpft, dann bin ich schon eingeschlafen.

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    Stechende Kopfschmerzen wecken mich auf, sofort fehlt mir Seths Wärme. Immer noch trage ich nichts als meine Unterwäsche, seufzend stehe ich auf. Ich nehme mir ein T-Shirt und Shorts von Seth, bevor ich ins Bad wanke. Am Spiegel sehe ich bewusst vorbei, es würde mir nur einen Schrecken einjagen. Ausgiebig gehe ich duschen, bevor ich Seths Klamotten anziehe und nach unten in die Küche gehe. Dort sitzen Seth und Leah am Tisch, er schlägt sich den Bauch mit Rührei voll, während meine beste Freundin genauso elend aussieht wie ich mich fühle. Ich betrete den Raum mit einem leisen "Morgen" und will mir einen Kaffee machen, als Leah sich schon auf mich stürzt und murmelt: "Oh Gott, Sara, es tut mir so leid! Ich wusste nicht, dass Kyle so ein Dreckskerl ist, sonst.." "Mach dir nichts draus", unterbreche ich sie. "Dein Bruder hat mich ja gerettet." Sie löst sich von mir, blickt belustigt an mir herunter und sagt dann: "Und wie ich sehe, habt ihr noch allerhand zu klären. Ich lasse euch mal alleine, ich muss jetzt sowieso Schlaf nachholen." Damit geht sie aus dem Raum und lässt uns in Schweigen gehüllt alleine. Ich habe nicht vergessen, was ich gestern noch getan habe, und auch nicht, was mir über Nacht klar geworden ist: Ich liebe Seth. Aber es ist mir peinlich, dass er mich immer in meinen schwächsten Momenten erwischt. Also mache ich stumm meinen Kaffee. Während ich darauf warte, dass er fertig wird, werde ich plötzlich von Seth herum gedreht, seine Hände an meinen Hüften. Er sieht mir tief in die Augen, als er fragt: "Bereust du's?" Ich könnte mich einfach dumm stellen, aber das würde die Wahrheit nur verschieben. "Nein", antworte ich deshalb und versuche, seinem Blick standzuhalten. Er kommt mit seinem Gesicht immer näher, doch bevor sich unsere Lippen berühren, stoppt er, wartet auf meine Zustimmung. Meine Augen sind geschlossen, und da ich es nicht mehr aushalte, bewege ich meinen Kopf etwas nach vorne, bis ich endlich seine herrlichen Lippen auf meinen spüre. Der Kuss ist sanft, aber dennoch intensiv, und als wir uns kurz lösen, flüstere ich: "Ich liebe dich" bevor unsere Lippen wieder zueinander finden. Und wenn es nach mir ginge, könnte der Kuss ewig währen.

Kommentare Seite 2 von 2
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Lola ( 71811 )
Abgeschickt vor 23 Tagen
Ich gebe Lara recht du musst unbedingt weiter schreiben. Wie wär es mit einem anderen Werwolf. Jacob vielleicht
Lara ( 83953 )
Abgeschickt vor 23 Tagen
OMG Schreib unbedingt weiter
LollyPop ( 40326 )
Abgeschickt vor 246 Tagen
Ich meine Seth und nicht Set.
GG LollyPop
LollyPop ( 40326 )
Abgeschickt vor 246 Tagen
Falls es das Ende war schreib
bitte, bitte, bitte eine neue Geschichte!
(Am besten mit Set als Auswertung,!)
LollyPop ( 64844 )
Abgeschickt vor 247 Tagen
Hi, ich finde deine (Werwolf-)Lovestory echt
cool und würde mich freuen, wenn du weiter
schreiben würdest. (Falls das nicht das Ende war)
Melanie1998 ( 06659 )
Abgeschickt vor 354 Tagen
Schreib bitte unbedingt weiter !!! 😍😊
bluewatter ( von: Gwen Parker )
Abgeschickt vor 362 Tagen
das ist fantastisch unglaublich mach bitte bitte weiter
NataschaScarlett ( 82203 )
Abgeschickt vor 430 Tagen
Die Ff ist richtig gut gefällt mir mach weiter so
sunny ( 84309 )
Abgeschickt vor 448 Tagen
Schreib mehr übet seth der ist so hot .
Und schreib bitte ganz viele geschichten ( über seth )😘😘😘😘😘😘😘😘😘😘😘😘
Rika Nara/Weasley ( 82633 )
Abgeschickt vor 498 Tagen
Ich kann mich nur den anderen anschließen, die
Storys sind alle der HAMMER! :-):-)
Schreib BITTE schnell weiter. :-);-);-)
Prince ( 79276 )
Abgeschickt vor 539 Tagen
Bitte schreib weiter gannnnnz viele Storys !!!Die sind maga gut

Ich würde dir eine 1++++++ dafür geben wenn nicht sogar mehr
Valley mm ( 54761 )
Abgeschickt vor 596 Tagen
Schreib bitte weiter bitte
Big Mama ( 24107 )
Abgeschickt vor 646 Tagen
O GOTT O Gott O Gott Schrieb wider weiter Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte
alison ( 17333 )
Abgeschickt vor 649 Tagen
Schreib bloss weiter😍
Bella ( 40022 )
Abgeschickt vor 705 Tagen
Hey
Ich weiß es ist schon ziiiiemlich lange her, aber vielleicht siehst du diesen Kommentar trotzdem und schreibst bitteeee weiter
Jane ( 67781 )
Abgeschickt vor 793 Tagen
Wow,Super Geschichte.
l... ( 50419 )
Abgeschickt vor 816 Tagen
Ich habe die erste teile der Story zwar nicht gelesen, aber sie ist trotzdem der Hammer! Hör bloß nicht auf zu schreiben!
xXSandraXx ( 69069 )
Abgeschickt vor 842 Tagen
Schreib bitte bitte weiter
zeljka19 ( 45551 )
Abgeschickt vor 857 Tagen
Weiter weiter bitte
Tascha ( 75159 )
Abgeschickt vor 865 Tagen
die Story ist der hammer
bitte schreib weiter