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4 Kapitel - 17.571 Wörter - Erstellt von: Kiso - Aktualisiert am: 2015-02-16 - Entwickelt am: - 1.573 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Was wenn du dich an nichts mehr erinnern könntest? Nicht an deine Familie, nicht an deine Freunde, wenn alles gelöscht wurde, was würdest du dann tun?
Cassy ist urplötzlich in einer Wüste und hat keinerlei Erinnerungen wie sie hier her gekommen ist, noch was sie hier soll. Sie weiß nur eines: Hinter ihr liegen Hundert von tief schlafenden Menschen die einfach nicht mehr aufwachen wollen. Doch was hat das alles mit ihr zu tun?
Cassy hat nur ein Ziel: Herausfinden wer ihr ihre Erinnerungen geraubt hat und sich rächen!

PS: Wenn euch meine Geschichte gefällt veröffentliche ich mehr Kapitel, würde sonst ja auch keinen Sinn machen weiter zu schreiben, über ein Kommentar mit Kritik oder Lob würd ich mich freuen;)
Hier der Link zur Fortsetzung:
http://www.testedich.de/quiz36/quiz/1423765552/Reset-Teil-2

1
Kapitel 1

Der Anfang
Mein neues Leben begann im Rennen.
Ich rannte und konnte nicht mehr aufhören, ich durfte nicht stehen bleiben auch wenn meine Beine immer mehr dem Befehl verweigerten, meine Lunge brannte mit jedem Schritt mehr, doch ich gab nicht auf, ich konnte davor weg rennen, ich konnte es schaffen. Und ganz plötzlich, war alles weg. Ich fiel vor Schreck hin. Die Haut meiner Hände wurde von dem harten Stein aufgeschürft als ich mich versuchte ab zu fangen. Unsanft knallte ich auf harten Stein. Die Luft wich wie ein geplatzter Ballon aus meiner Lunge. Der Schmerz durch zuckte mich doch ich konzentrierte mich nicht auf ihn. Ich setzte mich auf den harten, blassen Steinboden und presste meine brennenden Hände an meinen Bauch. Verwirrt runzelte ich die Stirn. Wo war ich? Was machte ich hier? Entsetzt stellte ich fest, dass ich mich an nichts erinnerte. Panik kam in mir hoch ich wusste noch das ich gerannt war, ich war vor etwas weg gerannt. Ängstlich drehte ich mich um und meine Augen weiteten sich vor Schreck als ich auf das Bild das sich mir bot starrte. Es waren gut hundert Menschen hinter mir, die regungslos, wie Schaufensterpuppen auf dem Boden lagen. Ich war nicht in der Lage zu ihnen hin zu rennen. Während mein Körper immer noch vor Schreck erstarrt war arbeitete mein Gehirn bereits auf hoch touren. Ich erinnerte mich an simple Dinge, ich wusste das ich mich in einer Wüste befand, doch ich kannte nicht ihren Namen, kannte keinen Namen, von irgendeiner Wüste, obwohl ich mir sicher war das ich es mal wusste. Ich wusste dass das vor mir Menschen waren wie ich, aber ich wusste nicht ob ich sie kannte. Ob ich wohl vor ihnen weg gerannt war oder vor etwas anderem? Es kam mir so vor als hätte irgendjemand oder irgendetwas in meinem Gehirn herum gepfuscht und alle Erinnerungen die mit meinem Ich zu tun hatten gelöscht. Plötzlich war der Schock verschwunden und Wut trat an der Stelle ein, Wut auf denjenigen oder auf das etwas das mir das angetan hatte. Entschlossen stand ich auf und versuchte mich an etwas zu erinnern, an etwas so starkes das es gar nicht gelöscht worden sein konnte, an meine Eltern. Ich kniff die Augen zusammen und strengte mich so sehr an, wie ich konnte und hoffte darauf dass sich irgendwo in meinem Kopf eine Tür öffnete und mich zu meinen Erinnerungen führte, doch nichts geschah, ich bekam nur Kopfschmerzen. Ich entspannte mich wieder und anstelle der Wut trat nun Trauer ein. Ich drohte erneut zu fallen. Zusammen zu brechen weil die plötzliche Verzweiflung auf meinen Schultern so viel wog, viel zu viel für mich. Doch ich musste mich wider fassen, und das tat ich auch. Ich versuchte mir gut zuzureden, wer weiß vielleicht war das alles ja nur ein mieser Traum und ich würde gleich wieder aufwachen, man wachte immer dann auf wenn es am schlimmsten wurde. Ja, das alles musste ein Traum sein, wie konnte ich mir sonst erklären das es möglich war jemanden seine Erinnerungen ganz gezielt zu rauben? Ich hatte nämlich keine Gehirnerschütterung oder sonstiges, dann wäre nämlich nicht so genau geplant gewesen welche Erinnerungen ich behielt und welche nicht. Ich brauchte Antworten und zwar sofort sonst würde ich noch verrückt werden und ich hatte das miese Gefühl das hinter mir die Antwort lag. Bei dem Gedanken zu den leblosen Menschen zu gehen zog sich mir der Magen zusammen. Doch trotzdem ging ich halbwegs entschlossen auf die reglosen Gestalten zu.
Alte, Junge teilweise sogar noch Kinder, lagen da als ob sie schlafen, alle hatten die Augen geschlossen. Tränen traten mir in die Augen als ich verzweifelt versuchte mich zu erinnern. Ich kniete mich neben einen kleinen dunkelhäutigen Jungen, mit langem rabenschwarzen Haar von dem einige Strähnen in seinem Gesicht hingen. Mit dem Zeige und Mittelfinger suchte ich an seinem Handgelenk nach einem Pulsschlag. Ich war fast völlig überzeugt das ich ihn nicht finden würde und da spürte ich ihn urplötzlich. Glücklich und überrascht schnappte ich nach Luft, mir wurde klar das ich längst angenommen hatte das sie alle tot waren und das dieses kleine Zeichen an Leben mich glücklich auflachen lies. Ich erkannte das sich sogar seine Brust hob und senkte, doch es war viel zu langsam und zu schwach, so dass ich es zuerst gar nicht bemerkt hatte. Es war völlig verrückt, aber ich freute mich riesig, dass dieser Junge nicht tot war. Ich fing an bei allen den Puls zu fühlen, überall fand ich ihn, sie waren zwar alle nicht tot, jedoch war ihr Puls sehr schwach, er war langsamer als er eigentlich sein sollte. Vorsichtig stupste ich einen ungefähr zwanzigjährigen Mann mit hellbraunen Haaren und blonden Strähnchen, mit der Schuhspitze meiner robusten Wanderstiefel an. Doch nichts regte sich. Ich kniete mich zu ihm hin, rüttelte sanft an ihm und dann doller, schließlich scheuerte ich ihm sogar eine, wie in diesen billigen Comedy Serien, doch nichts geschah, er wachte einfach nicht auf. Vielleicht lagen sie ja alle im Koma., dachte ich mir. Was wirklich absurd klang aber eine bessere Erklärung viel mir einfach nicht ein. Wenn ich mich doch nur erinnern könnte! Ich wollte einfach nicht aufgeben, ich versuchte alles bei den Schlafenden um sie auf zu wecken, doch niemand zeigte irgend ein Anzeichen des Aufwachens, und dann, kurz bevor ich aufgeben wollte erkannte ich eine Regung unter den Hundert Scheintoten, es war nur eine kleine Bewegung aber unter der gesamten Regungslosigkeit gut zu erkennen. Jemand, gut zehn Meter von mir entfernt, wälzte sich ganz kurz, als wäre seine derzeitige Position unbequem, was sie ja auch war. So schnell ich konnte sprintete ich zu der Person hin. Es war ein Mädchen, um die vierzehn, sie war kleiner und ich schätzte das sie mindestens ein Jahr jünger war wie ich. Ihre Haut war ein zwei Töne brauner wie meine und sie hatte dunkel braunes, fast schwarzes, langes Haar. Ich kniete mich sofort neben sie nahm ihre dünnen Handgelenke und schüttelte unsanft ihren zierlichen Körper.
„Hallo? Hörst du mich? Bitte wach auf! Du hast dich doch bewegt! Ich hab's gesehen!“ schrie ich sie an und klammerte mich an den kleinen Hoffnungsschimmer das die Menschen hier wieder aufwachen würden. Ich konnte förmlich spüren wie das Mädchen in meinen Händen langsam zum Leben erwachte. Zuerst zuckten nur einmal kurz ihre Finger doch als ich sie noch mehr rüttelte begann sie immer wacher zu werden. Sie kniff die Augen fester zusammen, als versuchte sie verzweifelt wieder ein zu schlafen, doch ich ließ sie nicht, ich schrie sie weiter hin an.
„Bleib Wach! Verdammt!“
Sie wälzte sich in meinem eisernen Griff hin und her und verzog das Gesicht bis sie dann ganz plötzlich ihre Augen öffnete, große bernsteinfarbene Augen starrten mich aus einer Mischung aus Angst und Neugier an. Vor Schreck schnappte ich nach Luft ließ sie los und wich zurück. Nicht einmal eine Sekunde verging bis sie ebenfalls zurück wich. Es schien unendlich viel Zeit zu vergehen bis sie anfing sich zu fangen, die Angst wich immer mehr aus ihren Augen und die Neugier füllte sie stattdessen völlig.
„Wer bist du?“ fragte sie verwirrt und blickte sich desorientiert um. „Wo bin ich?“ Und plötzlich wurde die Neugier von Angst verschlungen und sie blickte sich hektischer um. „Ich … ich kann mich nicht erinnern … was zum Teufel?“ Sie blickte mich verzweifelt an in der Hoffnung ich könnte ihr Antworten geben, dabei war ich doch genauso ratlos wie sie.
Ich räuspere mich kurz. „Also ich weiß genauso wenig wie du das musst du mir glauben-“ Mitten im Satz hörte ich auf da ich bemerkt hatte das sie mir gar nicht mehr wirklich zuhörte, stattdessen legte sie die Stirn in Falten, ihre Augen waren fest zusammen gekniffen, sie versuchte sich anscheinend zu konzentrieren.
„Ich … habe … geschlafen.“ Sie presste die Wörter heraus mit so einer Anstrengung in der Stimme das ich mir sorgen machte.
„Aber … es war nicht … ein normaler Schlaf … ich wusste das ich schlief … konnte aber nichts tun um … aufzuwachen.“ Als sie geendet hatte öffnete sie wieder ihre Augen und Tränen waren darin. Sie starrte mich an und ich hatte den lächerlichen Zwang sie in die Arme zu nehmen und ihr über den Kopf zu streicheln, sie zu trösten. Doch ich tat es nicht zu mal weil es verrückt war und ich sie nur noch mehr verschrecken würde.
Plötzlich schrie sie entsetzt und ich starrte sie fragend an. „Sind die alle hier etwa T-tot?“, fragte sie voller Schreck. Ich schüttelte schnell den Kopf um sie zu beruhigen.
„Nein sie Atmen noch ich glaube sie sind auch in so einer Art Koma wie du warst.“
„Können wir sie aufwecken?“ fragte sie hoffnungsvoll, ich wollte ihre Hoffnung nicht zerstören doch sie erwartete eine ehrliche Antwort von mir.
Ich schüttelte nur den Kopf und sagte leise: „Ich hab schon alles Mögliche versucht ich schätze du bist die ein zigste die zu sich kommen konnte.“
„Und was ist mir dir?“ Darüber hatte ich noch gar nicht nachgedacht, ich hatte nicht geschlafen wie die anderen, ich war lebendig gewesen, völlig lebendig.
„Ich war gerannt, und zwar von hier weg und plötzlich noch während ich gerannt war waren alle meine Gedanken alles was mir durch den Kopf ging wie weg gewischt.
„Das ist verrückt, völlig verrückt … und wir können sie nicht auf wecken, gar nicht?“ Ich schüttelte nur deprimiert den Kopf.
„Woher weiß ich, dass ich dir vertrauen kann?“ Eine Träne lief über ihre Wange doch noch ehe sie fallen konnte wischte das Mädchen sie weg. Ich war etwas verwirrt über diesen Themawechsel konnte aber auch Verstehen das sie nicht länger über die Scheintoten reden mochte. Verzweifelt suchte ich nach einer Begründung doch ich fand keine, ich sah zu Boden und sagte: „Ich … ich weiß nicht … ich kann dir nur sagen das ich genauso wenig weiß was hier los ist wie du. Irgendjemand oder irgendetwas hat uns unsere Erinnerungen an unsere Familie und an unser früheres Leben genommen.“ Ich war entsetzt als ich erkannte dass das Mädchen plötzlich wütend drein schaute, es war so ein wütender und alles vernichtender Blick das ich kurz Angst um mich hatte. Sie ballte die Fäuste und nahm sie hoch als wollte sie mir gleich eine verpassen, als sei ich Schuld an dem Ganzen.
„Egal wer das war oder ist, ich mach ihn fertig! Ich bring ihn um! Verdammt ich will meine Erinnerungen wieder!“ Die Fäuste sanken wieder und ihr Kopf hing herab, die Haare links und rechts verdeckten ihr Gesicht, doch allein daran wie sich ihr Körper schüttelte und am unüberhörbaren Schluchzen erkannte ich das sie weinte. Was war das bloß für ein Gefühlschaos!
Schließlich konnte ich den Drang nicht mehr unterdrücken, ich krabbelte auf allen Vieren langsam zu ihr und nahm sie behutsam in den Arm, überraschenderweise ließ sie dies sogar zu. Es dauerte nicht lange da ließ ich mich von ihrem Schluchzen anstecken und weinte mit ihr. Arm in Arm lagen wir da, die Verzweiflung war förmlich greifbar. Irgendwann blinzelte ich durch den Vorhang aus Tränen hin durch und blickte zu einem der fernen Gesteinsberge und sagte entschlossen:
„Wir finden Antworten, vertrau mir, wir werden herausfinden wer uns das angetan hatte und uns rächen.“
Naomi hörte auf zu schluchzen und zog den Rotz hoch dann sah sich mich aus rot geschwollenen Augen an, ganz traurig. „Versprochen?“ In diesem Moment wirkte sie wie ein kleines Kind und ich hatte so viel Mitleid mit ihr das ich garantiert noch nie gehabt hatte, auch wenn ich mich an mein früheres Leben nicht erinnern konnte.
Ich versuchte nicht genauso verzweifelt aus zu sehen wie sie, ich war die ältere, ich musste das Vorbild sein, die Hoffnung für sie.
„Versprochen.“ sagte ich mit der festen und zuversichtlichsten Stimme die ich hatte. Mit dem Ärmel ihrer weißen Bluse, die von dem ganzen Dreck an den meisten Stellen schon von braunen Staub bedeckt war wischte sie sich die letzten Tränen weg.
„Okay.“ Sie klang zwar nicht besonders überzeugt aber wenigstens nicht mehr ganz so mutlos.
Ich drückte sie noch einmal fest dann ließ ich sie los.
„Schon verrückt“, sagte sie gedankenverloren, „ich dachte es würde mir mehr ausmachen von dir getröstet zu werden, ich dachte ich hätte mehr Angst davor, doch es fühlte sich ganz … natürlich an.“ Sie sah mich an als stände auf meiner Stirn die Antwort geschrieben doch ich zuckte nur mit den Schultern. „Das hab ich auch gedacht.“
Schnell und geschmeidig stand sie auf. „Ich denke mal ich habe keine andere Wahl als die zu vertrauen.“ Sie streckte mir ihre Hand entgegen und ich musterte sie misstrauisch. Ich wusste das wenn ich sie nahm sie mir nicht nur auf half sondern das auch hieß das ich mit ihr ein Bündnis einging, das ich ihr vertraute. Ich nahm ihre Hand und sie zog mich hoch. Ein leichtes Lächeln huschte über ihr kleines Gesicht. Irgendwie erinnerte sie mich an ein Reh, sie war so graziös und zierlich und zerbrechlich. „Wie wär's wenn wir erst einmal unsere Hosentaschen aus leeren? Vielleicht ist dort etwas drin.“, schlug sie vor. Ich war überrascht wie schnell sie wieder klar denken konnte. „Ja.“, stimmte ich etwas perplex zu. Beide durchstöberten wir unsere dreiviertellangen Khakifarbenen Hosen.
„Ein interessanter Kleidergeschmack den wir haben.“, meinte sie nur. Ich nickte nur und musterte mich selbst. Ich hatte ebenfalls braune, lange Haare wie das Mädchen nur waren meine ein paar Nuancen heller, fast ein dunkles blond. Ich trug ein schwarzes Top und hatte eine sportliche Figur jedoch sah es aus meiner jetzigen Position so aus als fehlte es mir an Kurven.
„Hast du schon was gefunden?“, fragte das Mädchen und riss mich aus der Untersuchung meines Körpers. „Ähm … ich bin noch nicht fertig was ist mit dir?“ Das Mädchen öffnete ihre rechte Hand in der ein zerknüllter Zettel lag. „Das war in meiner linken Hosentasche, ließ es dir ruhig durch viel helfen tut es uns nicht.“ Trotz das sie sagte das es nichts half schnappte ich mir schnell den Zettel und machte mir große Hoffnung, vielleicht dachte sie auch einfach nur das es uns nichts half, doch ich konnte dort vielleicht einen Sinn erkennen. Ich faltete ihn schnell auf und eben so schnell wie die Hoffnung und Aufregung gekommen war war sie auch schon wieder verschwunden. Auf dem Zettel standen mit Bleistift lediglich zwei Wörter:
ERINNERE DICH!
„Erinnere dich.“ las ich laut vor.
„Ich weiß, das ist ja auch mal ein wahnsinnig guter Vorschlag.“, sagte das Mädchen mit verschränkten Armen sarkastisch. Ich faste ebenfalls in meine linke Hosentasche und fühlte auch ein Stück Papier. Ich faltete es so schnell auf das die Hoffnung gar keine Zeit hatte mich zu durch fluten und das war auch gut so denn auf meinem Zettel standen genau die gleichen Wörter. Ich starrte das Mädchen traurig an.
„Las mich raten, dasselbe?“ Ich nickte Niedergeschlagen. Das Mädchen seufzte.
„Was meinst du wie mein Name war?“ fragte sie plötzlich, ich blickte sie wieder an, ich hatte nicht damit gerechnet das sie sich in diesem Moment mit so etwas beschäftigte, obwohl ich genau wusste das ich mich das auch schon ein oder zweimal gefragt habe.
„Ich weiß es nicht, aber falls es dich beruhigt mein Name will mir auch nicht einfallen.“
Sie sah mich mit festem Blick an.
„Nein, das hilft mir leider gar nicht weiter!“ sagte sie leicht gereizt. Ich verdrehte die Augen ihre Stimmungsschwankungen nervten mich allmählich. „Wie wär's wenn du dir einfach einen Ausdenkst? Wie wolltest du schon immer heißen?“
„Ich … ich weiß nicht... Tami.“
„Tami?“
„Ich glaube mein Name klingt so ähnlich wie Tami, das kommt mir so bekannt vor, verstehst du was ich meine?“ Ich nickte.
„Und was ist mit dir?“
Verzweifelt versuchte ich auch einen Namen zu finden bei dem sich in meinem Kopf irgendetwas regte. Ich ging das ganze Namensregister durch das mir noch geblieben war. Irgendwo musste doch mein früheres Ich versteckt sein, es war einfach lächerlich das meine Erinnerungen für immer verloren waren ohne jede Chance sie wieder zu bekommen, gerade als ich aufgeben und mir einfach einen Namen aus dem Meer von Vornamen herausfischen wollte geschah es.
Cassy
Ich viel vor Schreck hin, ich wusste nicht das es so plötzlich und unberechenbar war. Ich hatte mich gerade erinnert, da war ich mir ganz sicher, die Tür von der ich gedacht hatte sie würde niemals auftauchen, die Tür zu meinen Erinnerungen, ganz kurz war sie aufgegangen, ein winziger Spalt aus der sich mein Name gestohlen hat. Ich wusste nicht wieso ich mir so sicher war das dies mein richtiger Name war denn es regten sich keine andere Erinnerungen wenn ich ihn mir vorstellte, ich war mir einfach sicher, zu hundert Prozent.
„Cassy“ Selbst als ich es aussprach regte sich nichts, die Tür war wieder fest verschlossen.
„Hey alles in Ordnung?“ fragte Naomi und hielt mir die Hand hin doch anstatt sie zu nehmen lachte ich nur vor lauter Freude. Meine Erinnerungen waren nicht komplett futsch, nur hinter einer dicken, fest verschlossenen Tür verbarrikadiert und jetzt musste ich nur noch lernen sie komplett zu öffnen.
„Was ist los, du machst mir langsam echt Angst!“ sagte Tami.
„Cassy, nenn mich einfach Cassy!“ sagte ich überglücklich.
„Okay Cassy, was ist denn so lustig?“ Ganz plötzlich war mein Glücksgefühl verschwunden und ich hörte auf zu lachen und überlegte. Sollte ich Tami erzählen das ich mich erinnern konnte, wenn ich es ihr erzählte vielleicht fand sie dann ja auch diese Tür in ihrem Kopf. Doch wenn nicht? Wenn nur ich in der Lage war die Tür zu finden und sogar zu öffnen? Tami würde mich vermutlich hassen, das ich mich erinnern konnte und sie nicht, außerdem hatte ich das unangenehme Gefühl das sie das nichts anging.
„Ach nichts.“ sagte ich schnell und hoffte das ich eine glaubwürdige Lügnerin war.
„Okay.“ Tami sah mich an als wäre ich verrückt geworden und wenn ich nicht die ein zigste Person wäre die hier war, wäre sie garantiert sofort abgehauen, doch wir brauchten einander auch wenn die eine Person von den beiden verrückt wurde. Ich bemerkte das Tami mir immer noch ihre Hand hin hielt und endlich ergriff ich sie.
„Was jetzt?“ fragte sie mich. Ich zuckte mit den Schultern und bemerkte wie sich bei mir langsam der Hunger und auch der Durst meldete. Tami schien meine Gedanken gelesen zu haben.
„Ja ich hab auch wahnsinnigen Hunger und Durst, es ist hier so heiß.“ verzweifelt versuchte sie sich mit der Hand Luft zu zu wedeln. Auch ich bemerkte, dass ich bereits zu schwitzen begonnen hatte und mein Mund langsam begann aus zu trocknen.
„Wir müssen hier dringend raus.“ meinte ich nur.
„Oh wow was für eine schlaue Idee.“ sagte Tami sarkastisch.
„Sarkasmus ist nicht immer lustig, meistens ist er nur nervig und regt auf.“
„Gut es war auch nicht meine Absicht lustig zu sein.“ Naomi stemmte die Hände an die Hüfte und sah sich um.
„Die Sonne geht bald unter, wir sollten hier wirklich dringend raus, nachts kann es in Wüsten immer verdammt kalt werden.“
„Sag ich doch-“
„Psst, sei mal still!“ fuhr Tami mich mit dem Zeigefinger an den Lippen an. Am liebsten hätte ich mit Absicht weiter geredet, doch ihr absolut ernster Blick hielt mich davon ab und ich war ganz still und versuchte das zu hören was Tami offenbar gehört hatte. Tami hatte unglaublich gute Ohren, erst gut eine Minute nach dem sie es gehört hatte hörte ich es erst. Es war ein leichtes surren oder brummen das immer lauter wurde.
„Da Oben.“ Tami zeigte in den Himmel und da erkannte ich sie. Fünf kleine schwarze Punkte, zuerst dachte ich an Vögel da sie in einer V-Formation flogen doch dann war mir klar, dass sie zu klobig und zu groß für einfache Vögel waren, doch vor allem verriet sie das leichte surren das nur von dort kommen konnte. Langsam erkannte ich genauere Umrisse und mein Gehirn lieferte mir das richtige Bild zum Vergleich, ohne Zweifel waren das Transporthubschrauber.
„Hubschrauber.“, sagte Tami nur Sekunden später.
Ich nickte. „Was wollen sie nur hier?“, fragte sie.
Konnte sie nicht endlich mal aufhören mich bei jeder Frage anzustarren als wäre ich all wissend und könnte ihr alle Antworten geben?, dachte ich mir nur, sagte es aber nicht laut. Sie kamen immer näher und ihre Umrisse wurden immer deutlicher. Ich wusste nicht warum aber irgendwie hatte ich ein mieses Gefühl. Die Hubschrauber waren komplett schwarz nirgendwo erkannte man ein Schriftzug oder ein Symbol von einer Marke. Die Transporthubschrauber waren Kastenförmig, die Spitzen jedoch waren abgerundet, vorne erkannte man ein Fenster und eine Tür, das Cockpit. Das Fenster war verdunkelt, so dass ich nicht erkennen konnte wer das Ding steuerte. Oben in der Mitte thronte ein riesiger Propeller es war beeindruckend das so ein Monstrum nicht mehr als ein surren von sich gab. Ich hatte das Gefühl als müsste ich weg rennen zwang mich aber stehen zu bleiben und die Situation genauer zu beobachten. Die Hubschrauber kamen immer näher sie wehten Tami und mir schon die Haare ins Gesicht und dann passierte es erneut. Nur ganz kurz blitzte ein Bild vor meinem inneren Auge von einem Schwarzen Transporthubschrauber auf. Und ich erinnerte mich wie ich mich in diesem Moment gefühlt hatte als ich ihn damals gesehen habe: Ich hatte Todesangst.
Dann hörte ich nur wie eine Stimme in mir schrie: „Lauf! Schnell!“ Und das tat ich auch, ich schnappte nach Tamis Handgelenk und zog sie mit mir wir liefen fast zwanzig Meter bis ich sie hinter einen großen Felsbrocken zerrte.
„Was zum-“ setzte sie ein doch ich brachte sie mit einem zischen zum leise sein: „Sei still!“
Sie verstummte tatsächlich. Das Surren wurde immer lauter aber nie ohrenbetäubend es war kaum lauter als ein Rasenmäher und ganz plötzlich war es verschwunden. „Er ist gelandet.“ flüsterte Tami mir zu und guckte vorsichtig hinter dem Stein hervor. Zuerst wollte ich sie aufhalten doch ich war nicht weniger neugierig also tat ich es ihr gleich. Ich erkannte wie aus den Fünf Hubschraubern sich gleichzeitig die Luken öffneten. Menschen, Männer als auch Frauen sprangen immer in einer Reihe aus den Luken. Alle hatten eine Schwarze Uniform an und einen Schwarzen Helm der an einen Motorradhelm erinnerte.
„Bestimmt sind die gekommen um uns zu retten!“ schrie Tami voller Freude.
„Sei gefälligst leise!“ Spürte sie nicht das gleiche Unbehagen wie ich beim Anblick dieser Ungetüme und dieser mysteriösen Menschen in Schwarz? Da konnte doch nur etwas faul sein.
„Wieso? Verstehst du nicht Cassy? Da ist unsere Rettung!“ Noch ehe Tami aufspringen konnte hielt ich sie am Unterarm fest doch geschmeidig wie eine Gazelle wand sie sich aus meinem Griff. Nein sie war kein schlaues Reh, offenbar war sie eine lebensmüde Gazelle! Sie rannte vom Felsen weg direkt auf die Hubschrauber zu und schrie mit aller Kraft: „Hallo! Hier sind wir!“ Und als machte das alles unsere Situation nicht schon schlimm genug wedelte sie auch noch wie wild mit den Armen. Und sie hatte ich für schlau gehalten!, spottete ich in Gedanken. Nachdem ich mich von dem Schock erholt hatte sprintete ich ihr hinter her obwohl ich längst wusste, dass es zu spät war.
Trotzdem rannte ich ihr hinter her dich sie konnte vielleicht rennen! Viel schneller wie ich. Sie hatte schon die Hälfte der Entfernung zwischen uns und den Menschen zurückgelegt als sie endlich stehen blieb.
Als ich neben ihr war und mich auf meinen Knien abstütze und nach Luft rang - es war zwar keine lange Strecke gewesen aber ich war mir schneller vorgekommen als ein Leopard - begriff sie endlich.
„Scheiße, Cassy sieh nur!“, schrie sie entsetzt. Ich blickte auf. Die Menschen in Schwarz begannen die Schlafenden Stück für Stück hoch zu hieven und in die Hubschrauber zu bringen und zwar nicht gerade vorsichtig. Mal traten sie da auf eine Hand oder stießen dort mit dem Schuh gegen ein Schienbein, bei einem Körperteil passten sie jedoch besonders auf; der Kopf.
„Vielleicht wollen sie sie ja in ein Krankenhaus bringen.“, brachte Tami hervor.
„Dann wäre es ihnen wohl kaum so egal auf was sie drauf treten!“ gab ich giftig zurück.
„Sieh doch nur sie haben Waffen!“ Erst jetzt erkannte ich die Gewehre die sie an ihren Rücken geschnallt hatten, jederzeit Griff bereit. Und da erkannte ich auch erst die drei Personen die sich schnell von den anderen entfernten und geradewegs auf uns zu liefen.
„Tami lauf schnell!“, schrie ich panisch. Und ohne nach irgendwie zu argumentieren preschte sie entgegen der Hubschrauber davon. So schnell ich konnte lief ich hinter ihr her. Die Angst zog mir die Kehle zu und drohte mich zu ersticken, Tami und ich waren uns ohne ein Wort zu sagen einig das wir lieber weg rannten als diesen Leuten blind zu vertrauen.
Die Wüste schien keinen Anfang und kein Ende zu haben, alles sah gleich aus, Tami und ich liefen neben einer bleich gelblichen Wüstengesteinskette aus Bergen, die offenbar nie enden wollte, her. Mal war mehr Sand auf dem Boden der das rennen weniger leicht machte und mal nur Gesteinsplatten.
Tami war zwar schneller wie ich hatte dafür aber eine schlechte Ausdauer, nach nicht mal hundert Meter begann sie langsamer zu werden obwohl wir unsere Verfolger noch nicht abgehangen hatten.
Schnell rannte ich zu ihr, trotz das sie langsamer wurde war sie trotzdem einige Meter vor mir.
„Tami beeil dich!“, sagte ich zu ihr als ich sie erreicht hatte. Sie rang nach Luft und spuckte auf den Boden. „Das sagt sich so leicht!“, fauchte sie.
„Hör zu, ich weiß, dass du das schaffst und du weist es auch! Okay?“ Sie nickte nur stumm und begann weiter zu laufen. Mit der Zeit wurde sie jedoch erneut immer langsamer und ich hatte sie locker überholt. Ich wusste das mir schnell etwas einfallen musste sonst würden unsere Verfolger uns schnappen, in der Entfernung hörte ich sie irgendetwas schreien beachtete es jedoch nicht weiter. Denk nach! Komm schon Cassy!, spornte ich mich selbst an dabei bemerkte ich das ich selbst begann langsamer zu werden. Meine Beine taten höllisch weh und jeder Atemzug brannte mir in der Lunge und meine Spucke schmeckte salzig. Ich spuckte im Rennen auf den Boden wie Tami. Doch ich biss die Zähne zusammen und rannte nur noch schneller ich versuchte den Schmerz abzuschütteln, ihn hinter mir zu lassen, an ihm vorbei zu preschen.
„CASSY! Verdammt hörst du das nicht?“ hörte ich Tami halb keuchend halb schreiend und da blieb ich stehen und lauschte ohne mich nach Tami umzusehen. Ein leichtes rauschen, vielleicht auch ein brummen, verzweifelt versuchte ich das Geräusch zuzuordnen
„Au … tos!“ Sagte Tami während sie nach Luft schnappte. Tatsächlich, es waren Motoren von Autos die dort über eine noch nicht sichtbare Straße fuhren und mit einem Mal war alles vergessen. All der stechende Schmerz in meinen Beinen, all die Hoffnungslosigkeit, da war nur noch ein Gedanke in meinem Kopf der alles andere verdrängte: Da sind Menschen! Unglaubliche Freude durch flutete mich, sie werden uns retten sie werden uns helfen. Ich wurde von diesem einen Gedanken angetrieben der mich immer weiter vorantrieb. Er verlieh mir neue, unglaubliche Kraft, hektisch winkte ich Tami weiter, sie musste doch das gleiche fühlen! Doch stattdessen schien sie der Gedanke nur noch mehr runter zu ziehen und sie blieb abrupt stehen und setzte sich auf den Boden. Schnell joggte ich zu ihr zurück und zerrte an ihrem Handgelenk doch sie blieb stur sitzen und japste verzweifelt nach Luft. „Man das hat doch keinen Sinn ich will nicht mehr.“ keuchte sie. War da wirklich ihr ernst?, fragte ich mich in Gedanken. „Du kannst doch jetzt nicht einfach kurz vor dem Ziel aufgeben!“ Sie sah mich verzweifelt an. „Was für ein Ziel Cassy? Wie stellst du dir das ganze vor? Denkst du wir kommen an der Straße an und das erste Auto hält mit einem glücklichem Paar darin an das uns alles erzählt und wo möglich noch adoptiert? Denkst du wirklich das wäre so einfach?“ Natürlich dachte ich das nicht! Schimpfte ich in Gedanken, jedoch musste ich zu geben das der Gedanke das es so einfach war großer Bestandteil meines momentanen Glücksgefühls war und Tami zerstörte alles!
„Wir wissen nichts über diese Welt Cassy! Gar nichts! Wir wissen nicht ob es hier ein Gut oder Böse gibt wir wissen nichts! Denkst du wirklich wir können in die nächste Stadt und uns einfach so fügen? Ich will nicht mehr Cassy! Das ist mir alles zu viel!“ Ich konnte sie ja auch irgendwo verstehen sie war gerade mal vierzehn und hatte schon so eine große Last auf ihren so zierlichen Schultern. Sie war noch so jung! Ich starrte sie Mitleidig an. Doch trotz alledem durfte sie nicht aufgeben. Ich kniete mich zu ihr und starrte ihr fest in die Augen. „Wir schaffen das okay?“ Sie blickte auf den Boden um meinen Blick auszuweichen.
„Was wenn das die Guten sind, Cassy? Die die uns verfolgen? Wir haben gleich angenommen, dass sie die Bösen sind.“ murmelte sie.
„Und was wenn nicht? Tami wir müssen erst mehr über uns erfahren bevor wir auch nur irgendjemand anderem vertrauen können.“
Sie blickte mich wieder an mit so einem endlos traurigen Blick, dass ich den Blick diesmal abwenden musste, in ihren tief braunen Augen glitzerten Tränen. „Und wo?“
„Das weiß ich jetzt noch nicht aber wir finden schon einen Weg. Du weißt doch was auf dem Zettel drauf stand: Wir sollen uns erinnern!“ zitierte ich. „Und jetzt komm, solange es auch nur noch einen Funken Hoffnung gibt sollte man weiter kämpfen!“ Ich zog sie am Handgelenk hoch das ich immer noch fest umklammert hielt und diesmal gehorchte sie. Ich wusste das wir hier durch eine Menge Zeit verloren hatten, wer weiß ob uns unsere Verfolger schon direkt auf den Versen klebten, Tami drehte sie neugierig um, ihr machte es offenbar nichts aus ins kalte Wasser zu springen. Ich traute mich jedoch nicht sie zu fragen wie weit sie noch entfernt waren ich rannte einfach los und rechnete mit allem.

Kommentare (7)

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Kiso (59711)
vor 896 Tagen
Vielen dank Amunett wenn das nicht mal motiviert weiter zu schreiben ;)
Bei den Namen sind auch einige wirklich gute dabei vielen dank, ich werd sehen für welchen ich mich letzt endlich entscheid! Lg Kiso :)
Amunett (30256)
vor 896 Tagen
Wooooooooow!!!!!!!!!!!! Du schreibst super!!!!!!! Bitte bitte weiterschreiben, die Idee ist klasse und der Schreibstil absolut mitreißend.
Gute Namen für Thomas wären z.B. englische Namen:
Oliver
Jack
Harry
Jacob
Charlie
Thomas
O scar
William
James
George
Ethan
Leo
Henry
Danie l
Alexander
Max
Lucas
Mason
Logan
Benjamin
Dyla n
Jake
Edward
Tyler
Sebastian
Jayden
Arthur
Tob y
Luke
Matthew
David

französiche Namen:
Lucas
Mathis
Mathéo
Raphaël
Louis
Kylia n
Philippe
Pascal
Eric
spanische Namen:
Pablo
Alejandro
Adrián
David
Mario
Dieg o
Javier
Lucas
Nicolás
Manuel
Marcos
Miguel
Mar c
Mateo

Hoffe es ist was dabei. ;)
Kiso (34371)
vor 910 Tagen
Danke Elli ich bin auch schon dabei das nächste Kapitel von Rechtschreibfehlern zu befreien (von den meisten hoff ich jedenfalls:))
Elli (17291)
vor 915 Tagen
Deine Geschichte ist echt spannend und man kann sie gut lesen :-) bitte schreib schnell weiter :-D ich bin schon gespannt, wie es weiter geht. Weiter so!
Kiso (57101)
vor 935 Tagen
Danke, für eure beiden Meinungen, natürlich geht die Geschichte noch weiter, ich bin auch schon am weiter schreiben. Danke für eure Kommentare ;)
animal (13841)
vor 936 Tagen
Wäre schön wenn du die Geschichte fortsetzen würdest.
Irgentwie dass Tami Cassy im Krankenhaus landen.
Ich finde das Ende zu schrecklich!! Aber sonst gut.
ClaJoh (67029)
vor 972 Tagen
Coole Geschichte echt!