Jägerin der Augen Teil 16

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
3 Kapitel - 4.918 Wörter - Erstellt von: Ahri - Aktualisiert am: 2014-12-01 - Entwickelt am: - 1.195 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

1
Kapitel 47: Rache ist süß


Der Himmel hatte sich dunkel gefärbt und der kalte Mond hatte den Platz mit der warmen Sonne getauscht. Auf dem Dach eines Hauses hockte eine junge Kunoichi, deren Augen auf ein Familienhaus fixiert war. Schon seit einigen Tagen observierte Sarana diese Person, doch in der Zeit war nie was passiert. Sie lauerte wie eine Katze auf ihr Ziel. Plötzlich begann sich etwas an dem Haus zu regen. Eine weitere Gestalt hatte sich aus dem Fenster geschlichen und rannte über die Dächer Konohas. Sarana war sofort alarmiert und begann die Person zu verfolgen.

Es verging eine Stunde bis ihr Ziel endlich stoppte. Sarana hatte sich zwischen dem Geäst des Waldes versteckt und linste durch dessen Blätter. Die verfolgte Person stand außerhalb des Waldes und wurde von einer Straßenlaterne schwach beleuchtet. Weitere Minuten vergingen, bis sich eine weitere Person auf der Straße fand. Auch sie trug einen schwarzen Umhang mit Kapuze. Diese hing ihr ebenfalls tief im Gesicht. Sarana konzentrierte sich nun voll und ganz auf die beiden und musste feststellen, dass es sich bei der einen Person um Oniko handelte.
„Was willst du noch? War ich letztes Mal nicht deutlich genug?“, wollte Oniko zischend wissen.
„Doch schon. Das war mir ja klar, aber bitte ich brauche mehr von dem Zeug! Es stehen so viele Experimente bevor“, entgegnete die andere Stimme, die die Shiitaku ihrer Teamkameradin Mizuki zu ordnen konnte.
„Das interessiert mich einen Scheißdreck. Ich habe die nötigen Informationen über Sarana und Kairi. Das war's also mit unserem Handel. Auf Wiedersehen.“ Oniko machte auf Absatz kehrt und verschwand in der nächtlichen Dunkelheit.

Saranas Hand ballte sich zu einer Faust und sie schlug gegen den Baumstamm neben ihr. Dieses dreckige Miststück, schoss es ihr durch den Kopf. Das wird sie mir büßen! Sie war es also gewesen, die Informationen über sie weitergegeben hatte und vermutlich hatte Mizuki damals Sarana und Kairi bei ihrem Gespräch belauscht. Das war das einzige, das Sinn machte. Eilig machte auch sie sich wieder auf den Weg nach Konoha. Sarana hatte auch schon eine Idee, um sich zu rächen.

Nachdem sie es geschafft hatte das Sicherheitssystem von Mizuki zu umgehen, stand Sarana nun in ihrem Labor. Sie sah die ganzen Bücher, Chemikalien und Aufzeichnungen. Besonders aber fielen ihr die Bomben auf. Diese lagen in roten Boxen auf dem Tisch neben dem Bücherregal. An jeder Box hing ein Zettel auf denen die Arten von den Bomben standen. Sarana entdeckte auch sogleich die explosiven. Mit einem breiten Grinsen nahm sie sich zwei und begutachtete sie für einen Moment. Langsam ging sie wieder auf die Tür zu und drehte sich wieder zum Labor um. Wenn sie sich richtig entsann, musste sie nur an den Ring ziehen und dann hatte sie fünf Sekunden Zeit von hier zu verschwinden. Kurz atmete sie tief ein, um ihre Konzentration aufzubauen, dann legte sie die zwei Gehäuse in ihre linke Hand und mit einem Ruck entfernte sie die Ringe und warf die Gehäuse in den Raum. Sie rannte so schnell sie konnte aus der Hütte und in letzter Sekunde hatte sie sich in Sicherheit bringen können. Das kleine Häuschen wurde in die Luft gesprengt. Mit der Hütte folgte der Rest des Gartens. Durch die Explosion der Bombe, wurden die anderen Chemikalien aus ihren Gefäßen befreit und reagierten miteinander, was zur Folge hatte, dass weitere Explosionen ertönten. Die Aufzeichnungen wie auch die Baupläne waren zu Asche zerfallen.

Dieser Lärm hatte sich über ganz Konoha gelegt und sehr vielen Bewohnern die Rückkehr aus dem Land der Träume beschert. Sarana stand in einer dunklen Gasse und sah sich das Spektakel aus sicherer Entfernung an. Das hast du jetzt davon, ging es der Shiitaku durch den Kopf. Leg dich niemals mit mir an! Eine große Truppe von Anbus war eingetroffen und suchten nach Spuren - vergeblich. Bei den Explosionen waren alle Beweise vernichtet worden.

Mizuki stand in dem Wohnzimmer ihres Elternhauses und sah fix und fertig aus. Mit tränenden Augen sah sie auf den Krater in ihrem Garten herab. Mum wird mich umbringen, dachte sie sich verzweifelt. Dennoch war es ihr im Moment egal. Ihr zerstörtes Labor und all ihre Aufzeichnungen in denen sie so viel Zeit investiert hatte, waren in weniger als zehn Sekunden zerstört worden.
„Mein heiß geliebtes Labor“, wimmerte sie und hockte sich hin, während sie sich hin- und herschaukelte. „Wer tut mir sowas nur an? Das ist nicht fair!“, murmelte sie und vergrub ihren Kopf in ihre Arme.

„Du warst das, nicht wahr?“, ertönte hinter der Rothaarigen eine Stimme. Erschrocken drehte sie sich um und atmete erleichtert aus, als sie Sasukes Gesicht erkannte.
„Ach du bist's. Ja, es stimmt, aber sie hat es auch verdient!", zischte Sarana nun wütend.
„Wieso? Was hat sie so schlimmes getan, dass du ihre Leidenschaft in wenigen Sekunden zerstörst?“, hakte der Uchiha skeptisch nach.
„Die hat mich belauscht und Informationen über mich und meinem beziehungsweise auch ihrem Sensei weiter an Oniko gegeben, nur damit sie ihre Forschungen, Experiment und was weiß ich nicht, weiterführen kann. Wie hättest du denn reagiert!“
„Mein feuriger Engel, jetzt beruhig dich doch mal. Es war echt scheiße von ihr, ich gebe es zu, aber damit hast du ihr mehr Schaden zugefügt als sie dir.“
Misstrauen machte sich nun in der Kunoichi breit. Dieses Verhalten passte einfach nicht zu ihrem Freund. Er war doch selber so jemand der voll auf Rache fixiert ist. „Wer bist du und was hast du mit meinem Susu gemacht?“, erkundigte sie sich misstrauisch und machte sich innerlich kampfbereit.
Leise lachte der Uchiha auf. „Bleib mal ganz locker. Ich bin noch immer dein Susu“, versicherte er ihr und nahm die Rothaarige in den Arm.
„Das ist gut, aber dein Team ist nicht der beste Umgang für dich. Sie verändern den Sasuke, den ich lieben gelernt habe“, murmelte Sarana in seine Schulter. In beiden machte sich das Gefühl von Wärme breit und ihre Herzen schlugen einen Tick schneller. Sie genossen die Nähe des jeweils anderen. Sarana kuschelte sich an seine Brust und wenig später befanden sie sich in Sasukes Wohnung, wo Sarana auch die Nacht verbrachte.

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.