Die falsche Wahl?

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2 Kapitel - 4.608 Wörter - Erstellt von: Otaku ;3 - Aktualisiert am: 2015-01-07 - Entwickelt am: - 1.558 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hallöchen, das ist meine Erste Fanfiction und ich hoffe sehr, dass sie euch gefallen wird.
Hier geht es um ein Mädchen deren Leben nicht ganz so perfekt ist, sie steht auch nicht sehr gerne im Mittelpunkt was sich leider sehr schnell verändern wird. In diesem Moment wird sich alles für sie verändern. ;3

    1
    „Nach rechts! Nicht links verstehst du das denn nicht!“

    Schrie mich meine Ballettlehrerin an.
    „Doch-“
    „Na dann mach es auch! So und jetzt noch einmal von vorne!“
    Alle stöhnten genervt auf.
    Und natürlich, wie sollte es auch anders sein, bekam ich von jeder Seite wütende Blicke zugeworfen.
    Tja, so sahen meine Ferien aus.
    Ballett, Tennis, Schwimmen und natürlich musste ich noch für die Schule lernen.
    Aber nicht für irgendeine, Hogwarts, ja ich war eine Zauberin.
    Reinblütig mit Reinblütigen Eltern die nach Slytherin gingen, im Ministerium arbeiten und schwarze Magie zu bevorzugen scheinen.
    Mein Haus ist jedoch nicht das der Schlangen, es ist Ravenclaw, das Haus des Adlers.
    Der sprechende Hut wollte mich nach Gryffindor schicken, zu den Mutigen Löwen, doch wenn er das getan hätte wäre ich schon lange nicht mehr.
    Also sagte ich ihm, dass ich nach Ravenclaw will, in ein Neutrales Haus das keine große Aufmerksamkeit auf sich zieht.
    Tja und jetzt sind nun mal Ferien, die Schrecklichste Zeit in meinen Augen.
    Für Andere ist es eine Zeit zum Entspannen, ich jedoch muss mich sehr anstrenge, meine Eltern mögen mich seit dem ich nach Ravenclaw geschickt wurde nicht mehr so sehr wie vorher was man deutlich merkte.
    Mich ignorierten sie, wenn ich etwas Gutes tat was ihnen gefallen könnte, wenn ich jedoch etwas falsch machte bekam ich es deutlich zu spüren.
    Und mein Bruder...der war perfekt, ein Slytherin und ständig zog er mich überall mit rein.
    Er wusste wie sehr ich es hasste in einer Slytherin Familie auf zu wachsen, also sorgte er dafür das jeder dachte ich sei eine der eingebildeten und gemeinsten Schülerinnen der Schule.
    Und so geschah es das sich jeder von mir fern hielt sogar die Slytherins!
    „Tarisma, konzentriere dich! Es wird nie etwas aus dir werden wenn du so weiter machst!“
    Ich nickte.
    Meine Lehrerin stellte sich vor mich und zappelte so lange an mir herum bis ich ihrer Meinung nach in der Richtigen Position stand.
    Das ging noch zwei Stunden so weiter dann hatte ich schwimm Unterricht, als nächstes musste ich nachhause um zu lehren.
    Es war schon späte Nacht als meine Mutter ins Zimmer kam.
    „Morgen gehen wir in die Winkelgasse, die ganze Familie.“
    Sagte sie knapp.
    „Ok, Mutter...?“
    „Ja?“
    „...Was ist mit Vater los? In letzter Zeit benimmt er sich so...anders.“
    „Nichts, halt dich einfach da raus.“
    Und schon war sie weg.

    „Ballett?“
    Fragte Lucius Malfoy meinen Vater.
    „Ja, Ballett und Tennis.“
    „Ich schwimme auch noch.“
    Sagte ich und unterbrach das Gespräch zwischen den beiden Männer.
    „Wie oft denn noch hör auf ständig alle zu unterbrächen!“
    Zischte meine Mutter und zog mich mehr zu sich.
    Langsam fing mein Oberarm an zu schmerzen, sie zerdrückte ihn schon fast!
    Aber wenn ich etwas sagen würde, würde es nur noch schlimmer werden...
    Mein Gesicht verzog sich langsam zu einer schmerzverzerrten Grimasse.
    „Entschuldigen sie Mrs. McCalister könnte ich mit Tarisma kurz reden, es geht um die Schule.“
    „Oh, natürlich Draco.“
    Sie ließ meinen Arm endlich los.
    „Benimm dich ja!“
    Zischte sie mir noch ins Ohr.

    Draco und ich gingen eine Weile schweigend nebeneinander her.
    „Danke.“
    „Bitte.“
    „Wolltest du wirklich wegen der Schule mit mir sprechen?“
    „Nein, ganz sicher nicht.“
    „Ich gehe dann wieder zurück.“
    Wollte ich mich verabschieden wurde aber aufgehalten.
    „Du willst freiwillig wieder zurück? Dann packt sie dich doch wieder nur an deinem Arm und du wirst an gemeckert.“
    „Egal was ich tue ich werde an gemeckert und das mit meinem Arm...ist nicht so schlimm. Aber danke wegen eben.“
    „Und ich dachte Ravenclaws wären schlau.“
    „Ja nur das ich eigentlich keine bin...“
    Wisperte ich leise und genervt.
    „Was?“
    Fragte Draco.
    „Ach nichts...ich bin schlau, aus dem Grund weiß ich auch das es egal ist was ich tue, es wird immer so bleiben wie es jetzt ist.“
    Und schon war er ruhig.
    Komisch ihn mal nicht reden zu hören.
    „Aber du hast recht wenn ich alleine zurück gehe bekomme ich noch mehr ärger, also kommst du?“
    „Nein ich will noch wo anders hin.“
    Dieser Idiot.
    „Na gut wohin?“
    „Du kommst mit?“
    „Es bleibt mir ja wohl nichts anderes übrig oder?“
    „...Na gut dann komm mit.“

    Ich folge Draco er wollte gerade in irgendeinen Laden als ein Junge gegen ihn gestoßen ist.
    „Aua! Kannst du nicht aufpassen!“
    Motzte er gleich los.
    Der Andere Junge ist auf den Boden gefallen.
    Es war...Ron Weasley.
    „Igitt! Was wagst du es gegen mich zu stoßen du Blutverräter!“
    Ron wusste gar nicht was er sagen sollte.
    Der Arme...
    „Draco lass ihn doch einfach, Ron ist doch nicht absichtlich gegen dich gestoßen.“
    „Du sagst den Namen dieses Blutverräters!“
    Ich seufzte.
    „Malfoy, lass ihn einfach und komm jetzt.“
    Ich zog in an seinem Arm in den Laden ließ ihn aber schnell wieder los und ging zu Ron um ihm auf zu helfen.
    „Entschuldige ihn, er wurde nun mal so erzogen. Soll ich dir aufhälfen?“
    Ich reichte ihm meine Hand.
    Er sah mich fällig verstört an.
    „Nein! Ich brauch doch nicht deine Hilfe!“
    Sagte er, stand auf und ging.
    Ach, warum hab ich überhaupt versucht ihm zu helfen?
    Er glaubt doch eh ich sei der Teufel in Person.
    Im Laden fand ich Draco schnell wieder er stand Planlos in der Gegend herum und schien mich zu suchen.
    „Wo warst du denn?“
    „Entschuldige, ich hab dich einfach aus den Augen verloren.“

    Den Rest des Tages passierte nicht wirklich etwas.
    Meine Mutter lies mich komischerweise in Ruhe und mein Bruder war auch nicht so wie sonst...es war fast so als ob er mich bemitleiden würde.

    *Zeitsprung*

    Mein Bruder und ich verabschiedeten uns gerade von unseren Eltern und stiegen in die wunderschöne rote Lok ein.
    „Tari...gehe doch zu jemand anderem ins Abteil...“
    Tari?
    So hat er mich schon lange nicht mehr genannt...
    „Warum soll ich denn in ein anderes Abteil?“
    „Mach es einfach, freunde dich mit jemandem an.“
    „Das geht schlecht alle glauben ich sei schlimmer als jeder Slytherin.“
    „Komm mit.“
    Er nahm meine Hand und zog mich einfach in irgendein Abteil.
    „Setzt dich! Sie wird hier sitzen bleiben und ihr werdet euch mit ihr anfreunden!“
    Sagte er und lies mich wieder alleine.
    Oh nein!
    Er hat bestimmt NICHT gesehen mit wem er mich hier in ein Abteil geschmissen hat!
    „Es tut mir so leid! Mein Bruder...ist zur Zeit etwas komisch und..ach es tut mir wirklich leid! Ich gehe einfach, tschüs.“
    „Warte mal! Warum entschuldigst du dich?“
    Fragte sie.
    „Ä-äh, wieso sollte ich mich nicht entschuldigen. Ich hab euch gestört.“
    „Ja aber...“
    „Du meinst weil ich ein so böser Mensch bin und alle sagen ich sei so schlimm?“
    Sie sagte nichts.
    „Naja...ich sag es mal so, wenn man in meiner Familie in das falsche Haus kommt...macht man sich nicht sehr beliebt und wenn man dann auch noch komplett anders ist...hm. Nochmals es tut mir wirklich leid.“
    Ich schob die Abteiltür auf.
    „...Warte, du kannst sitzen bleiben.“
    „Wirklich?“
    „Ja, setz dich.“
    Die beiden Jungs sahen sie etwas verwirrt an.
    Ich setzte mich einfach gegenüber von einem der Jungs.
    …
    Tja, da saß ich nun, in einem Abteil mit Harry Potter, Ron Weasley und Hermine Granger.
    Wir schwiegen alle, bis zwei Jungen die Abteiltür aufrissen.
    Fred und George Weasley wenn ich mich nicht irre.
    „Hey na Brüderchen-“
    Einer von ihnen unterbrach den anderen.
    „Fred ist das nicht die Schwester von Liam?“
    „Die aus Ravenclaw?“
    „Ja die die ins falsche Haus gekommen ist.“
    Oh nein!
    „Äh...“
    Schnell stand ich auf.
    „Entschuldigt bitte.“
    Sagte ich zu allen und quetschte mich an den Zwillingen vorbei in Richtung Ravenclaws.
    Ich werde bestimmt kein Leers Abteil finden aber dort werden mich die meisten ignorieren.
    Plötzlich blieb der Zug stehen.
    Alles war so leise, ich konnte nichts mehr hören, mir wurde kalt, ich konnte meinen eigenen Atem sehen.
    Was ist denn jetzt plötzlich los?
    Als ich mich umdrehte stand eine in schwarz gekleidete Gestalt vor mir.
    Ein Dementor.
    Er stand genau vor mir.
    Auf einmal wurde mir schwindelig, ich sah alles nur noch verwischt und diese Kälte diese unausstehliche Kälte.
    Ich könnte plötzlich ganz deutlich vor mir meine Großmutter sehen sie lächelte mich an...wie schön...doch dann wurde es ganz grau, ihr Gesicht wurde immer angsteinflößender und eine Frau mit schwarzen Haaren stellte sich hinter sie, langsam und mit einem verstörenden grinsend hob sie ihren Zauberstab ich versuchte zu schreien, meiner Oma zu sagen was passiert doch dann war es schon zu spät.
    Mit weit aufgerissenen Augen lag sie auf dem Boden, ihre strahlenden grünen Augen verloren ihren Glanz, das Lächeln, dass man so oft sah war verschwunden und ihre Haut wurde ganz bleich.
    Ich spürte einen stechenden Schmerz in meinem Herzen, es gefeierte.
    Gerade als ich schon dachte, jetzt würde es passieren, jetzt würde ich diese Welt verlassen hörte es auf und ich versank im tiefen nichts...

    Ich öffnete meine Augen langsam.
    Mir war so schlecht.
    Als ich mich um sah merkte ich das mein Bruder genau vor mir stand, ein paar seiner Freunde waren auch da.
    „W-was ist passiert?“
    Keiner sagte etwas.
    „W-was ist denn?“
    „Ein Dementor...er hat dich angegriffen.“
    „Warum?“
    „Das weiß ich nicht...ein Professor ist gerade noch rechtzeitig gekommen, sonst wärst du jetzt...du wärst sonnst tot.“

    Die restliche Fahrt über blieb ich bei meinem Bruder im Abteil.
    Sie erklärten mir von wo die Dementoren kamen, mehr nicht.
    Nicht den Namen des Professors oder wie er aussah, wer mich ins Abteil meines Bruders gebracht hat.
    Nichts.
    Wir verbrachten den Rest der Fahrt schweigend.

    Der Schulchor hörte gerade auf zu singen und Dumbledor fing an zu sprechen.
    „Willkommen zu einem weiteren Jahr in Hogwarts, ich möchte ein paar Worte an euch richten, bevor das herrliche Festmahl unsere Sinne zu sehr berauscht. Ich freue mich Professor Lupin willkommen zu heißen, der uns die große Ehre erweist ab sofort im Fach Verteidigung gegen die Dunklen Künste zu unterrichten. Alles Gute, Professor!“
    Alle klatschten in die Hände und der Professor stand auf.
    Nun fing er wieder an zu sprechen es ging darum das wir einen neuen Lehrer in Flege Magischer Geschöpfe haben.
    „...Umso größer ist meine Freude darüber das sein Nachfolger für diese stelle kein anderer ist als unser guter Rubeus Hagrid!“
    Wieder klatschten alle und nach dem Professor McGonnegal Hagrid zu verstehen gab er soll aufstehen, stand Hagrid unser Waldhüter auch auf.
    „Zu guter Letzt ein eher beunruhigendes Thema auf Ersuchen des Zaubereiminesteriums beherbergt Hogwarts auf seinem Schulgenleder bis auf weiteres die Dementoren von Askaban. So lange bis jedes Leck gefangen genommen ist. Die Dementoren postieren sich an sämtlichen Aus- und -eingängen der Schule. Auch wenn mir versichert wurde das ihre Anwesenheit keinen Einfluss auf unseren Schulalttag haben wird, hier ein Wort der Warnung. Dementoren sind böse Kreaturen, sie unterscheiden nicht zwischen dem den sie jagen und dem der sich ihnen in den Weg stellt. Deshalb kann ich bloß jeden einzelnen von euch beschwören, gibt ihnen bitte keinen anlas einem von euch schaden zu zu fügen, es liegt nicht in der Natur eines Dementors Gnade walten zu lassen. Aber glaubt mir, das man Glück und Zuversicht selbst in Zeiten der Dunkelheit zu finden vermag, man darf bloß nicht vergessen ein Licht leuchten zu lassen...“
    Somit beendete er seine Rede und wir fingen an zu essen.
    Viele sprachen mit ihren Sitznachbarn über die Dementoren und auch über Harry Potter. Einer der Dementoren schien ihn angegriffen zu haben, so wie mich.

    Als alle fertig gegessen hatten gingen die meisten in ihre Gemeinschaftsräume.
    Gerade als ich in die Bibliothek gehen wollte stellte sich mein Bruder vor mich.
    „Tarisma, du wirst dich von den Dementoren fern halten verstanden?“
    „Als ob ich extra in ihre Nähe gehen würde.“
    „Ich meine ja nur, sie haben dich schon mal angegriffen obwohl du nichts getan hast.“
    „Ist ja gut, wenn du mich entschuldigen würdest, ich will in die Bibliothek.“
    Liam machte mir Platz.
    Es war keiner der Tische mehr frei, viele Ravenclaws waren hier um etwas in Büchern nach zu schlagen oder etwas in der Art.
    „Du kannst dich zu mir setzen.“
    Hermine Granger saß alleine an einem der Tische.
    „Danke.“
    „Sag mal...stimmt es das dich ein Dementor angegriffen hat?“
    „Ja.“
    „Harry wurde auch von einem angegriffen...“
    Sie schien kurz zu überlegen.
    „Was machst du eigentlich hier in der Bibliothek?“
    Fragte sie mich jetzt.
    „Ich wollte ein wenig lesen und meine Ruhe haben.“
    „Oh...Wahrsagerei?“
    „Ja...es sind nicht so viele Slytherins in Wahrsagerei, aus dem Grund.“
    Sie sah mich irritiert an.
    „...Viele glauben ich sei unglaublich gemein, wäre ins Falsche Haus gekommen und manche Slytherins, die sich trauen mit mir zu reden, ärgern mich deshalb, sie beleidigen mich, oder werfen mir diese Blicke zu...ach, ist auch egal. Mir ist die Lust am lesen vergangen...schade. Nun ja es war schön mit dir zu reden. Auf Wiedersehen Hermine.“

    Am nächsten Tag hatte ich in der ersten Stunde Wahrsagerei.
    Prof. Trelawney ist...naja, komisch.
    Sie wedelt oft mit ihren Armen hin und her.
    Eigentlich hörte ich ihr gar nicht zu bis sie plötzlich anfing zu schreien.
    Harry schien in seiner Tasse den Grimm zu haben.
    Es war eines der Dunkelsten Omen der Welt.
    Meine Sitznachbarin atmete scharf ein.
    „Oh mein Gott...“
    Flüsterte sie leise.
    Kurz sah sie mich an aber dann schoss ihre Hand auch gleich in die Höhe.
    „Professor Trelawney! Ein Schädel bedeutet doch Gefahr oder?“
    „Schreckliche Gefahr.“
    Korrigierte die Professorin sie.
    „Sehen sie etwas einen!“
    Sie kam zu uns und wollt die Tasse haben die ich ihr aus der Hand riss.
    Ich selbst schaute hinein.
    „Was siehst du?“
    Fragte sie nun mich.
    „Nichts.“
    Log ich mit fester Stimme.
    Ich sah wirklich einen Schädel aber das sollte niemand hier im Raum wissen!
    „Gib mir die Tasse.“
    Forderte sie mich auf.
    Was soll ich jetzt bloß tun?
    „Oh mein Gott ich hab auch einen Grimm!“
    Schrei plötzlich Ron.
    Die Professorin hetzte sofort wieder zu Ron.
    In der Zeit wischte ich etwas in der Tasse herum damit der Schädel verschwand.
    „Das ist kein Grimm es ist eine Eule.“
    „Und was bedeutet das?“
    „Schlechte Gesundheit, du wirst dir etwas brechen oder eine Erkältung bekommen das ist alles.“
    Sie kam wieder zu mir und streckte ihre Hand nach vorne aus, dieses Mal gab ich ihr die Tasse.
    „Nein es ist doch kein Schädel. Es ist eine Giraffe.“
    „Und das heißt?“
    Fragte meine Sitznachbarin.
    „Missverständnis, es gibt ein Missverständnis, nicht wahr?“
    Fragte sie mich.
    Hm...komisch das Stimmt irgendwie.
    Ich nickte.

    So ähnlich ging es die ganze Stunde über viele sahen etwas Falsches in ihren Tassen.
    Die Professorin wedelte wie eine verrückte mit ihren Armen herum und irgendwie war sie mit ihrer riesen Brille ganz schön...eigenartig?

    Pflege Magischer Geschöpfe stand nun an.
    Hagrid sagte gerade er hätte eine große Überraschung für uns.
    Wir gingen in einen Wald.
    Als wir stehen blieben fingen Draco, neben dem ich stand, und Harry an zu streiten.
    „D-d-dementor!“
    Schrie er plötzlich alle und auch ich drehten sich erschrocken in die Richtung in die Draco bis eben noch zeigte.
    Er und seine Freunde fingen an sich über Harry lustig zu machen in dem sie sich Kapuzen aufsetzten uns so taten als wären sie Dementoren.
    „Gott Draco hör auf mit dem Mist! Dementoren sind alles andere als lustig und mit diesem Kindergarten zeug machst du dich nur zum Deppen!“
    Fing ich an Draco an zu Motzen.
    Er sah mich irritiert an.
    Wollte gerade etwas sagen doch Hagrid unterbrach das Ganze.
    Er zeigte auf einen Hippogreif.
    „Ist er nicht ein Prachtexemplar! Darf ich vorstellen, das ist Seidenschnabel!“
    „H-hagrid was ist das?“
    Fragte Ron.
    „Das, Ron, ist ein Hippogreif, Hippogreife sind unglaublich stolze Geschöpfe, sie sind sehr leicht beleidigt und es ist nicht Ratsam einen Hipogreif zu beleidigen das kann nämlich das letzte sein was man tut. Also wer tritt näher und begrüßt ihn mal?“
    Alle bis auf Harry traten einige Schritte zurück.
    „Schöne Sache Harry, schöne Sache. Komm schon her.“
    Ron Schuppste Harry ein wenig nach vorne.
    Hagrid erklärte was er tun musste.
    Als er sich verbeugt hatte durfte er ihn streicheln und als auch das klappte nahm Hagrid Harry einfach hoch und setzte ihn auf den Rücken von Seidenschnabel.

    2
    Nach dem Unterricht wollte ich in die Bücherei.
    Ich hatte keine Lust von jemandem angesprochen zu werden.
    Kurz vor der Bücherei blieb ich stehen und drehte mich um.
    Irgendwie fühlte ich mich verfolgt...
    Ich ging ein paar schritte zurück und schaute hinter ein einige Säulen.
    Komisch, hier ist niemand...
    Wahrscheinlich bilde ich mir das einfach nur ein.
    Moment mal, ich wollte doch Draco aus dem Krankenflügel holen.
    Ach dieser Idiot!
    Warum beleidigt er auch den Hippogreif und geht einfach auf ihn zu!
    Nur weil Harry auf dem Hippogreif fliegen durfte und sich dadurch angegriffen gefühlt hat!

    Nach einigen Minuten kam ich am Krankenflügel an.
    Draco saß auf einem der Betten, sein Arm war verbunden.
    „So Draco, es war keine schlimme Verletzung, nur ein kleiner kratzer-“
    „Nur ein Kratzer dieser Dämliche Vogel hat mir fast meinen Arm abgehackt!“
    „Jetzt übertreibst du aber!“
    Ich räusperte mich.
    „Oh Tarisma. Wie geht es dir? Ist die Wunde schon verheilt?“
    Fragte Mrs. Pomfry
    „Ä-ä-ähhh....“
    Oh Mist Draco soll doch nichts davon erfahren!
    „I-ich, ja. Draco kommst du?“
    Er sah mich skeptisch an kam dann aber doch mit.
    Wir schwiegen auf dem Weg in die große Halle.
    „Was für eine Verletzung?“
    Zumindest wollte ich schweigen, Draco anscheinend nicht...
    „Ach nichts wichtiges, ich hab mich letztes Jahr in Zaubertränke verbrannt. Das war es schon.“
    „Aha...“
    Er schien zu überlegen.
    „Ich gehe dann mal, bis später oder so.“
    „Warte wohin willst du?“
    „In die Bücherei.“
    „Warum?“
    „Ich hab keine Lust in die große Halle zu gehen.“
    „Ach was, komm jetzt!“
    Er packte mich am Handgelenk.
    Oh nein ganz schlechte Idee!
    Sofort zuckte ich zusammen und bemühte mich nicht vor schmerzen los zu schreien.
    Draco merkte es und lies meine Hand schnell los.
    Er sah mich mit großen Augen an, nahm meine Hand, zog meinen Pullover weg und sah mein angeschwollenes Handgelenk.
    Er lies mich so schnell er konnte wieder los.
    Schnell krempelte ich meinen Pullover wieder runter und ging.

    Auf dem Weg in die Bibliothek sah ich ein paar Mädchen aus Hufflepuff reden.
    Sie hatten eine Zeitung in der Hand.
    „Ich hab solche angst!“
    „Ich auch! Was ist wenn er uns alle umbringen wird!“
    „Ja! Aber die Dementoren werden ihn doch bestimmt aufhalten!“
    „Das glaub ich nicht, er hat es geschafft aus Askaban aus zu brechen! Da schafft er das mit den Dementoren locker!“
    Eins der Mädchen sah zu mir rüber.
    Sie schien zuerst ängstlich, lächelte dann jedoch.
    Ich lächelte zurück.
    Zuerst schien sie etwas geschockt doch dann tippte sie ihre Freundinnen an und zeigte zu mir.
    Im Gegensatz zu ihr sahen diese mich nur missbilligend an und drehten mir den Rücken zu.
    Tja...wäre ja auch zu schön gewesen...

    Am nächsten Tag hatten wir Unterricht bei Prof. Lupin.
    „Fesselnd, nicht war?“
    Ein Schwarzer, sehr alt aussehender Schrank mit großen Spiegeln stand vor uns.
    Es schien etwas darin zu sein.
    „Möchte vielleicht jemand von euch raten, was wohl dort drinnen ist?“
    „Ein Irrwicht ist da drin!“
    „Wirklich gut Mr. Tohmas. Und was hat so ein Irrwicht für eine äußere Erscheinung?“
    „Das weiß niemand.“
    Von wo kommt Hermine denn plötzlich?
    „Seit wann ist sie denn hier?“
    Ron schien sich das gleiche zu fragen.
    „Irrwichte sind Gastaltwandler. Sie nehmen die Gestalt von dem an was ihr Opfer am meisten fürchtet genau das macht sie auch so-“
    Der Professor Unterbrach sie.
    „So Angsteinflößend, ja. Zum Glück gibt es einen einfachen Zauberspruch um Irrwichte zu vertreiben.“
    Der Schrank fing wieder an zu wackeln und alle schreckten zurück.
    „Und diesen wollen wir jetzt üben. Bitte ohne Zauberstäbe. Jetzt sprecht mir nach: Ridiculous.“
    „Ridiculous!“
    „Sehr gut. Sprecht so laut und so deutlich wie möglich, hört zu: Ridiculous!“
    „Ridiculous!“
    „Sehr gut soviel zum einfachen teil, denn das Ridiculous alleine ist nur die Hälfte. Um einen Irrwicht los zu werden müsst ihr ihn lächerlich machen. Zwingt ihn seine Form so zu verändern das ihr über ihn lauthals lachen müsst. Ein Beispiel, Ähh...Neville, kommst du bitte zu mir, los keine falsche scheu, komm schon.“
    Der Amre...er ist immer so schüchtern...
    Er ging nach vorne.
    „Komm schon. Hallo. Neville, wovor hast du die meiste furcht?“
    „Vor Professor S-s-snaps.“
    Nuschelte er leise.
    „Wie bitte?“
    „Vor Professor Snaps.“
    Einige fingen an zu lachen.
    „Professor Snaps, naja, wer fürchtet den nicht und ich habe gehört du Wohnst bei deiner Großmutter?“
    „Ja aber der Irrwicht soll auch bitte nicht so aussehen wie sie!“
    Wieder ging das Gelächter los.
    „Nein.“
    Professor Lupin schüttelte den Kopf und sah hinter sich zum Irrwicht.
    „Tut er nicht. Stell dir nun bitte ihre Kleider vor, nur ihre Kleider, du musst sie deutlich vor dir sehen.“
    „Sie hat immer eine rote Handtasche bei sich-“
    „Das müssen wir gar nicht hören. Solange du es siehst, können wir es auch sehen und wenn ich gleich den Schrank auf mache, sollst du folgendes tun.“
    Er ging zu Neville und flüsterte ihm etwas ins Ohr.
    „Kannst du das?“
    Fragte er ihn dann wieder etwas lauter.
    „Zauberstab bereit halten und 1 2 3.“
    Der Schrank öffnete sich langsam und heraus trat Professor Snaps.
    „Denk Neville, denk.“
    Flüsterte Prof Lupin Neville zu.
    Sanps kam auf ihn zu und er sagte etwas lauter.
    „Ridiculous!“
    Auf einmal verwandelte sich seine schwarze Kleidung in einen grünen Rock mit Blazer, einem Fuchs am Hals, einen Riesen Hut der Ebenfalls ein totes Tier auf sich beherbergte und eine rote Handtasche.
    Lautes Gelächter ging durch den Raum und auch ich konnte mich bei diesem wundervollen Anblick nicht zurück halten.
    „Wunderbar Neville unglaublich, ok so das wars Neville. Und ihr bildet bitte eine Schlange.“
    Alle stellten sich in eine Schlange.
    Draco und seine Gorillas schuppten einige immer wieder.
    Wie er doch nervt!
    Ron war als nächster dran.
    Parvati war die nächste.
    Und als nächstes kam ich.
    Ich stellte mich vor die große Box mit dem immer noch darin wippendem Clown.
    Langsam ging er nach vorne und nach hinten.
    Es geschah nichts.
    Auf einmal fing er langsam an sich in eine Schwarze Gestalt zu verwandeln.
    Zuerst dachte ich schon das es ein Dementor wäre doch dann sah man nur eine Frau.
    Zumindest die Umrisse von ihr, die Frisur und ihre Kleidung.
    Es war die Frau die meine Großmutter getötet hat!
    Langsam kam sie auf mich zu.
    Wer war diese Person bloß?
    Ich weiß ich kenne sie, ich kenne sie weil sie mit meiner Familie etwas zu tun hat...aber wer ist es bloß?
    Langsam hob sie ihren Stab.
    Angst durchströmte meinen ganzen Körper.
    Sie hat sie getötet...aber wer war „sie“?
    „Na los Tarisma.“
    Flüsterte Lupin.
    Die Gestalt kam immer näher.
    Nein...
    Sie hat sie getötet.
    Meine angst verschwand, nur Wut blieb nun noch übrig.
    Ich hasste diese Person, wer auch immer sie sein Möge!
    „Ridiculous!“
    Schrei ich so laut ich nur konnte.
    Nun stand nicht mehr sie vor mir sondern Pansy Parkinson, sie hatte einen langen weißen Bart, ihre Haare waren grau und ihre Kleidung sah so aus wie die von Professor Dumbledor.
    Alle fingen an zu lachen und sogar Prof. Lupin konnte sich kein lachen verkneifen.
    „Gut, danke Tarisma, Harry.“
    Schnell stellte ging ich nach hinten durch.
    Oh Gott was ist da gerade passiert?
    Meine größte Angst ist ein schwarzes „Ding“.
    Gott und alle konnten es sehen...
    „Was hast du etwa Angst vor der Dunkelheit?“
    Spottete ein Slytherin.
    Gekonnt ignorierte ich es.

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blluub ( 2.138 )
Abgeschickt vor 632 Tagen
Ist die 2.Folge schon da???
Serena Lestrange ( 2.121 )
Abgeschickt vor 699 Tagen
BITTE SCHREIB WEITER!!!!!!
cathy ( 4.161 )
Abgeschickt vor 754 Tagen
Schön geschrieben
Love ireland ( :f2dc )
Abgeschickt vor 779 Tagen
Hey,
ich bin gespannt, wie es weitergeht =). Gut geschrieben!
Auriga ( 104.8 )
Abgeschickt vor 789 Tagen
Richtig gut!!!
Schreib unbedingt weiter!!! *-*