WARRIOR CATS-Die Prophezeiung von Nacht und Mond_1. Kapitel

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1 Kapitel - 962 Wörter - Erstellt von: Mondpfote:) - Aktualisiert am: 2014-12-01 - Entwickelt am: - 1.017 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Das 1. Kapitel meiner Fanfiction

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    1. Kapitel


    Es war Blattfall. Der eisige Wind strich durch die Palmen und über den Strand. Es war Nacht. Das Lager des MeeresClans lag ruhig da. Bis plötzlich ein panischer, angsterfüllter Schrei die Stille brach."Was ist mit ihr? Warum bewegt sie sich nicht!", klang das panische Miauen von Schwarzblüte. "Ich regle das. Einen Moment!", meinte die Heilerin Palmenblatt und drängte sich in die Kinderstube und durch die versammelten Katzen. Die Braune beschnupperte das schwarze Junge vorsichtig, dann schüttelte sie traurig den Kopf. "Es tut mir leid, Schwarzblüte. Dieses kleine Junge hat es nicht geschafft." "Nein! Nicht doch!", schrie die nachtschwarze Katze und stieß den schlaffen Körper des Neugeborenen immer wieder sanft mit der Pfote an. "Nein. Das kann nicht sein, das darf nicht sein!", schrie Schwarzblüte, "Kannst du gar nichts tun?" Die braune Katze mit den Palmengrünen Augen murmelte: "Ich könnte..."Und schon nahm sie das kleine Bündel aus schwarzem Fell und fing an es zu reiben und zu lecken. Plötzlich schrie die nachtschwarze Katze erneut auf und sackte in sich zusammen. Palmenblatt übergab ihrem Schüler Beerenpfote die kleine Katze. "Mach du weiter!", rief sie. Man sah ihr an, dass sie mit der Situation ziemlich überfordert war. Dann stürzte sie zu Schwarzblüte und betastete ihren Bauch. "Da kommt noch Junges", murmelte die Braune. Die schwarze Katze keuchte angestrengt und ihre Augen waren vor Schmerz ganz dunkel. Die Wehen machten ihr sehr zu schaffen. "Beerenpfote, bring mir bitte etwas Borretsch für die Milchproduktion und ein paar Rhabarberblätter um die Schmerzen zu lindern!", rief die Heilerin angespannt. "Aber das Junge!", meinte Beerenpfote. "Gib es mir kurz und hol die Kräuter." Als Schwarzblüte wieder aufschrie rief Palmenblatt: "Beeil dich!" Und schon raste der kleine, schwarze Kater aus der Kinderstube. "Halte durch!", meinte die Heilerin verbissen, als sie merkte, dass die nachtschwarze Katze schwächer wurde. "Alles in Ordnung?", fragte Taugralle, ein muskulöser, grauer Krieger und steckte seinen Kopf in die Kinderstube. Er war Schwarzblütes Gefährte und Vater seiner zukünftigen Jungen. "Taugralle!", Palmenblatt schien erleichtert zu sein, "leck bitte dieses Junge um seine Atmung anzuregen." Für einen kurzen Moment wusste der Kater nicht wie ihm geschah, als ihm die Heilerin seine Tochter vor die Pfoten legte. Doch dann bückte er sich zu dem Jungen und leckte eifrig. Da kam auch schon Beerenpfote mit den Kräutern in die Kinderstube und übergab sie Palmenblatt. "Iss das", meinte sie und legte es der vor Anstrengung bebenden Königin ins Maul. Schwarzblüte aß sie so gut es eben ging und wurde danach ruhiger. Dann bebte ihr Körper zum letzten Mal und ein weiteres kleines Junges wurde geboren. "Es ist ein Mädchen", sagte Palmenblatt und betrachtete das grau-schwarze Kätzchen. Da sagte plötzlich Taukralle: "Sie atmet!" Und tatsächlich hatte das schwarze Junge angefangen zu atmen. Plötzlich fing Schwarzblüte an flacher und schneller zu atmen. Sie keuchte und plötzlich bemerkte Palmenblatt, dass die Königin stark blutete. Viel zu stark. "Nein! Halte durch!", flüsterte die Heilerin verbissen. Als auch Taukralle bemerkte was los war weiteten sich seine Augen und er stürzte zu seiner Gefährtin. "Schwarzblüte?", fragte er mit bebender Stimme. Die Augenlieder der Katze flackerten und als sie ihren grünen Augen öffnete sah man bereits, wie sich die Sterne darin speigelten. "Tau..Taukralle?", krächzte die sterbende Königin. "Ja, ich bin es. Deine Jungen leben! Es sind beides Mädchen.", meinte Taukralle mit erstickter Stimme. "Such...suche mit mir zwei...zwei schöne Nahmen für sie aus", keuchte Schwarzblüte angestrengt. "Ja", meinte Taukralle mit brüchiger Stimme, "Fang du an." "Die Schwarze. Sie...soll Nachtjunges heißen.", presste die Königin unter Anstrengung hervor. "Das ist ein wunderbarer Name. Das grau-schwarze Junge soll Mondjunges heißen", murmelte Taukralle. " "Das sind wundervolle Namen. Jetzt kann ich mich in Frieden dem SternenClan anschließen", meinte Schwarzblüte und wurde von einem Hustenanfall geschüttelt. "Nein! Bitte, geh nicht! Du musst dich doch um unsere Jungen kümmern! Lass mich nicht allein!" Die sterbende Königin schüttelte nur sanft den Kopf. "Es ist meine Zeit zu sterben. Kümmere dich gut um unsere Jungen. Ich liebe dich." "Nein! So darfst du nicht reden! Du darfst nicht sterben!", schrie Taukralle und schmiegte sich an Schwarzblütes Fell. "Vergiss mich nicht", miaute die nachtschwarze Katze sanft. Ihr Kopf sank langsam nach hinten. Aus ihren Augen war auch der letzte Glanz entwichen. "Schwarzblütes` Seele jagt jetzt im SternenClan", maunzte die Heilerin Palmenblatt mitleidig. Doch Taukralle schien sie nicht zu hören. "Nein! Schwarzblüte! Nein! Lass mich nicht allein! Lass unsere Jungen nicht allein! Stirb nicht!", schrie er panisch. Dann stimmte er sein Klagegeheul an. Palmenblatt und Beerenpfote stimmten ein und bald heulte der ganze Clan seinen Schmerz in den Nächtlichen Himmel.

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