Von Wölfen und Ninja - Der Krieg gegen die Verdammten (Teil 3)

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5 Kapitel - 8.247 Wörter - Erstellt von: Ryioko Kaiba - Aktualisiert am: 2014-12-01 - Entwickelt am: - 1.259 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Nach einer Finte von Sasuke, Mika und Leiko konnte Kira als Mitglied des Clan's der Verdammten entlarvt werden. Jedoch lief die Festnahme nicht wie geplant und Leiko wurde betäubt. Als sie wieder erwacht wird sie feststellen das die Hölle nicht aus Flammen und kahlem Fels besteht und ein Feind nicht immer ein Feind bleibt....

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Sie war an Händen und Beinen gefesselt und um sie herum standen Männer in dunklen Gewändern. „Keine Sorge meine Kleine, es wird alles gut“, sprach einer der Männer und verzog sein Gesicht zu einer hässlichen, grinsenden Fratze. Sie wollte ihm Antworten doch sie bemerkte erst jetzt, dass ihr der Mund zu geklebt worden ist. Dann wollte sie ihre Wolfsgestalt annehmen doch irgendetwas verhinderte ihre Verwandlung. Einer der Männer packte sie und zerrte sie auf die Beine während die anderen sich rund um sie postierten. Einer der Männer stellte sich vor sie und begann los zu gehen. Leiko wurde von einem Mann hinter ihr geschubst und zeigte ihr damit dass sie dem Mann vor ihr folgen sollte. Sie tat was man von ihr wollte und versuchte dabei irgendeinen markanten Punkt in ihrer Umgebung wahr zu nehmen. Doch zu ihrer bitteren Enttäuschung liefen sie Gänge entlang die alle gleich aussahen. Die Wände waren kahle Ziegelsteine die nie jemand überarbeitet und dann übermalt hatte und der Boden bestand aus fester Erde Staub und Schmutz.
>Das hab ich ja toll hin bekommen<
Leiko war vielleicht nicht die klügste oder die stärkste aber sie wusste besser als jeder andere dass man sich auf seinen Instinkt verlassen sollte, und der riet ihr nichts unüberlegtes zu tun. Jedenfalls für's erste. Sie liefen jetzt seit ein paar Minuten durch diese Gänge und sie vermutete dass sie hin und wieder im Kreis liefen damit Leiko sich die Biegungen oder was auch immer, nicht merken konnte. Sie hatte bereits aufgehört auf ihre Umgebung zu achten als sie einen markerschütternden Schrei rechts von sich war nahm. Sie liefen gerade an einer Art Zelle vorbei. Es handelte sich um einen großen Raum der durch Gitterstäbe von ihnen getrennt wurde. Doch was sie darin sah ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren. Dort saß ein Mann in einem steinernen Sessel und ein Junge mit maximal fünf Jahren stand mit dem Rücken zu ihm. Vor diesem Jungen kniete ein weiterer Mann der sich vor Schmerzen am Boden wand. Der Mann auf dem Podest hatte einen absolut irren Gesichtsausdruck und Leiko's Instinkte rieten ihr jetzt sofort davon zu laufen. Der kleine Junge vor ihm hatte einen leeren Blick und starrte den Mann der am Boden lag seltsam an. „Ja...tu es noch einmal“, raunte der mit dem irren Gesichtsausdruck und der Junge hob eine Hand. Als er das tat wand sich der Mann am Boden wie ein Wurm und schrie voll Schmerzen. Leiko konnte den Blick nicht abwenden obwohl das Bild, welches sich ihr bot, zu grausam war um hin zu sehen. Leiko und ihre Wachen waren bereits stehen am Eingang der Zelle stehen geblieben und der Mann auf dem Sessel lachte und sie war sich jetzt sicher, dass er völlig irre war. Er sah zu ihr hinüber und erhob sich um sie direkt ansehen zu können. „Ist es nicht wunderbar? Der Junge lernt schnell willst du zusehen?“, fragte er mit schrille Stimme. Leiko schüttelte angewidert den Kopf und blanke Angst ergriff sie. Das sie gefangen war, war schon schlimm genug aber sie war auch noch umgeben von einem Monster. Erneut stieß sie jemand von hinten an und Leiko setzte sich in Bewegung. Ihr Herz schlug schneller als es sollte und ihre Wahrnehmung wurde von ihrer Angst getrübt. Sie befahl sich selbst Ruhe zu bewahren und versuchte verzweifelt ihre Panik nieder zu kämpfen. Als ihr das gelang bemerkte sie das ihre Umgebung sich verändert hatte. Jetzt waren es rein weiße Wände die sie um gaben und links und rechts lagen Zimmer. Bei genauerer Überlegung wollte Leiko gar nicht so genau wissen was dahinter verborgen lag. Doch wie sollte es auch anders sein, ihre Wachen blieben vor einer dieser Türen stehen und einer von denen öffnete sie. Leiko sah skeptisch hinein und wurde dann unsanft nach drinnen geschubst nachdem man ihr die Fessel abgenommen hatte. Sie fiel auf die Knie und schlug mit dem Kopf auf irgendetwas seitlich von ihr auf. Dann hörte sie wie der Schlüssel im Loch der Tür gedreht wurde und man sie einschloss. Leiko fasste sich an die Stirn und begutachtete dann ihre Hand die nun blutig war.
>Das hat gerade noch gefehlt...<
Sie richtete sich um und betrachtete den Raum. Zu ihrer rechten stand ein einfaches Bett, an dem sie sich auch den Kopf angeschlagen hatte. Zu ihrer linken stand ein kleiner Kleiderschrank und das reichte denn man hatte gerade Platz sich um zu drehen.
>Was zur Hölle ist denn hier los?<
Leiko war jetzt vollkommen verwirrt. Zuerst entführt man sie, dann fesselt man sie, dann lernt sie einen Psychopathen kennen und dann gibt man ihr ein Zimmer? Das einzige was Leiko wirklich beruhigte war, dass sie noch ihre Sachen trug. Sämtliche Waffen hatte man ihr natürlich abgenommen aber sie wurde wenigstens nicht heimlich ausgezogen. Doch verstehen konnte sie die Situation nicht. Sie setzte sich auf das Bett und erst jetzt fiel ihr der einzelne Sessel auf der sich am Fußende des Bettes befand. Leiko stütze ihren Kopf auf ihre Hände und versuchte einen klaren Gedanken zu fassen.
>Wir haben gerade Kira enttarnt und ich habe mit Kaito gestritten. Und dann...hm und dann wurde es plötzlich dunkel, obwohl es Tag war.<
Sie versuchte sich krampfhaft zu erinnern was genau gesprochen wurde oder was danach geschah doch es wollte ihr einfach nicht einfallen. Das Öffnen der Tür riss sie aus ihren Gedanken und Leiko sprang hektisch auf. Zwei Männer standen in Tür und waren genauso schwarz gekleidet wie die Männer, die sie her gebracht hatten. Sie erkannte dass es sich um bodenlange schwarze Kutten handelten welche das Symbol des „Clan der Verdammten“ auf die Brust gestickt hatten. „Du wirst heute noch Besuch bekommen. Also musst du dich waschen und schön anziehen“, meinte einer der Männer unfreundlich. „Was? Und soll das heißen das ich stinke?“, fragte Leiko und jetzt fühlte sie sich etwas angegriffen. „Der Dreck von dem Boden unserer Zellen klebt dir überall am Körper“, gab der Mann knapp zurück und stellte sich neben sie. Leiko stand auf und folgte dem anderen durch das Gebäude während der Mann der sich neben sie gestellt hatte, hinter ihr Stellung bezog. Er wollte wohl vermeiden dass sie etwas Unüberlegtes tat. Dann öffnete der gruslige Typ vor ihr eine Tür und trat zur Seite. Leiko spähte in den Raum und erkannte das es sich um ein Badezimmer handelte. „Auf dem Kästchen neben dem Waschbecken liegen drei Handtücher“, sagte der Mann bevor sie eintrat, und e die Tür hinter ihr schloss.
>Das ist nur ein Traum...es kann einfach nur ein schräger Traum sein.<
Da Leiko so wie so nicht wusste was sie tun sollte nahm sie eine lange Dusche und zog sich wieder an. Dann klopfte sie an die Tür und die wurde von den beiden Männern geöffnet. Man brachte zurück zu ihrem Zimmer in dem jetzt auch ein Krug mit Wasser und ein Becher stand. Leiko schenkte sich ein und roch daran, immerhin könnte es ja auch vergiftet sein. Doch man konnte nicht jedes Gift riechen und verdursten war kein Tod den sie als ehrenwert empfand. Also trank sie es einfach und wartete darauf das die Zeit verging. Sie wartete nun schon gefühlte Ewigkeit ohne zu wissen worauf sie eigentlich wartete. Ermüden war dass das Zimmer kein Fenster hatte und es nicht besser war als eine Zelle mit Laminat Boden. Leiko war schon fast im Sitzen eingeschlafen als plötzlich die Türe aufging. Erneut sprang sie auf und drückte sich mit dem Rücken gegen die freie Wand. Denn es war der Psychopath von vorhin der das Zimmer nun betrat. Leiko's Herzschlag beschleunigte sich und als sie den keinen Jungen sah, der zuvor auch bei ihm gewesen war, ergriff sie die Panik. Angstschweiß trat auf ihre Stirn und ein merkwürdiges Rauschen erklang in ihren Ohren. Der Psychopath trug nun einen weißen Anzug und sein Gesichtsausdruck war nicht mehr wieder zu erkennen. Es war nicht der psychopathische Ausdruck der sein Gesicht prägte sondern eiskalte Berechnung, was ihn nicht weniger gefährlich wirken ließ. „Wie ist dein Name“, fragte er und seine Stimme stand seinem Gesichtsausdruck an Kälte um nichts nach. „Ich heiße Leiko Ökami“, gab sie knapp zur Antwort. Sie erschrak als sie bemerkte wie sehr ihre Stimme zitterte. „Nun denn Leiko, setzt dich“, sagte er und da es sich nach einem Befehl anhörte, folgte sie seiner Aufforderung. „Weißt du warum du hier bist?“, fragte er während er sich den Sessel heran zog und sich vor ihr hin setzte. Leiko schüttelte nur leicht den Kopf uns ließ den Mann nicht aus den Augen. Der kleine Junge stand neben ihm und beobachtete sie unermüdlich. „Dann will ich es dir sagen aber zuerst sollte ich mich vorstellen. Ich bin Mamoru Tokuma und der kleine neben mir heißt Ken“, begann er und schaute zur Tür. Dann wandte er den Blick wider ihr zu und fuhr fort „Meine Männer hatten eigentlich den Auftrag Kaito Uchiha mit zu bringen stattdessen haben sie mir dich gebracht.“ „Ich weiß ja, dass ich nicht die Schönste bin, aber mich mit einem Kerl zu verwechseln ist schon sehr beängstigend. Wobei Kaito sehr feminin wirkt und es vielleicht daran lag“, gab sie süffisant zurück. Der Ninja in ihr wollte noch ein wenig kämpfen. Mamoru lächelte ein wenig und streckte die Hand nach ihr aus. Leiko zuckte zurück und hielt für ein paar Sekunden den Atem an. „Keine Sorge, solang du schön brav bist wird dir nichts passieren“, sagte er dann und seine Stimme nahm einen sanften Unterton an. Dann fasste er ihr ans Kinn und drehte ihren Kopf nach links um sich die kleine Wunde an ihrer Stirn an zu sehen. „Waren das meine Männer?“, fragte er dann. „Nein, dein Bett“, gab sie zickig zurück. „Weißt du warum du noch lebst obwohl du die falsche bist?“, wollte er dann von ihr wissen. „Wird das jetzt ein Quiz?“, fragte sie ihn und starrte ihm dabei in die Augen. „Ich mag es wenn jemand ein wenig widerspenstig ist, aber sei vorsichtig ich habe Grenzen. Denn du lebst bloß noch weil du mir gefällst“, meinte Mamoru, jetzt weniger freundlich. Leiko schluckte schwer und der Wolf in ihr mahnte zur Vorsicht. „Also Leiko Ökami, ich werde morgen noch einmal vorbei kommen“, meinte er und stand auf. „Warte“, rief sie, sprang auf und packte ihn am Arm. Augenblick fuhr er herum und verpasste ihr so eine heftige Ohrfeige dass sie zurück auf's Bett gefallen war. Als sie jetzt in sein Gesicht schaute erschrak sie, denn der irre Gesichtsausdruck von ihrer ersten Begegnung war dorthin zurückgekehrt. „Ken zeig ihr was mich erfreut“, meinte er dann und selbst seine Stimme war von Wahnsinn durchzogen. Der kleine Junge stellte sich ihr gegenüber hin und hob die Hand. Plötzlich fuhr ein unerträglicher Schmerz durch den Körper den sie kaum zu beschreiben vermochte. Sie krümmte sich auf dem Bett und all ihre Gedanken waren weggeblasen. In diesem Moment wünschte sie sich die Peitsche ihrer Eltern zurück. Es fühlte sich an als würde sie jemand von innen immer und immer wieder erstechen und ab und zu ein glühendes Eisen an ihr Fleisch drücken. Leiko schrie denn sie konnte einfach nicht schweigen. Irgendwann senkte der Junge dann die Hand und Leiko's Blick verschwamm. „Bis morgen“, hörte sie noch Mamoru's Stimme bevor sie das Bewusstsein verlor.

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