Chroniken der Unterwelt. Die erste Begegnung aus Magnus Sicht. Teil 2

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1 Kapitel - 1.161 Wörter - Erstellt von: Isabelle - Aktualisiert am: 2014-11-15 - Entwickelt am: - 1.667 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Und schon geht es weiter mit Magnus, Jace, Clary und Co! Dieses Mal mit einem unerwarteten Zusammentreffen.
Viel Spaß beim Lesen.

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    Magnus lag in seinem Bett. Er fand einfach keinen Schlaf. Da half es auch nicht, dass der Wecker ununterbrochen leise vor sich hin tickte. Magnus seufzte. Es hatte ja doch keinen Sinn. Resigniert stand er auf und streifte sich seinen Morgenmantel über. Er hatte keine Ahnung, was seit dem Abend passiert war. Warum dachte er die ganze Zeit an… Alec. Was lösten diese tiefen, blauen Augen in ihm aus, dass er nicht zur Ruhe kam? Er kannte dieses Gefühl, er freute sich stets wenn es auftrat, doch wusste er dass es in schnell wieder unglücklich machen würde. Es war Liebe. Magnus war sich im Klaren darüber, dass es nicht gut war sich in ein sterbliches Wesen zu verlieben, doch trotzdem geschah es ab und an. Er dachte daran, wie Alec ihm in die Augen geschaut hatte. Für einen kurzen Augenblick war alles perfekt gewesen. Dann hatte er sich abgewandt. Magnus hatte sehr wohl Isabelles Blick bemerkt. Er wusste, sie ahnte etwas. Magnus schob die Gardine zur Seite und schaute aus dem Fenster.
    Was er sah lenkte ihn von seinen qualvollen Gedanken ab. Es war stockdunkel draußen, doch konnte er im düsteren Straßenlicht eine Gestalt ausmachen. Eine Gestalt und ein unförmiges Etwas, dass sich ruckartig bewegte. Magnus schaute fasziniert zu. Es sah aus wie ein Tanz. Doch Magnus wusste, dort unten… Ging es um Leben oder Tod. Er zögerte. Sollte er sich einmischen und mit dem Dämon kurzen Prozess machen? Oder sollte er Den Schattenjäger seine Arbeit machen lassen? Er wusste, dass manche Schattenjäger es vorzogen ihre Arbeit ohne Hilfe zu verrichten, doch wenn es dann wirklich gefährlich wurde, war es meistens schon zu spät. Magnus wusste von vielen solchen Fällen. Er schaute schließlich auf Jahrhunderte lange Erfahrung zurück. Magnus beschloss einzugreifen, bevor es wirklich gefährlich für den Schattenjäger wurde, Also öffnete er das große Fenster. Ein kalter Luftzug wehte ihm ins Gesicht. Er fröstelte. Die eisige Abendluft, war kaum zu ertragen. Magnus blickte nach unten auf das Schauspiel, was sich ihm bot. Er sah wie der Dämon, der vermutlich ein Behemothdämon war, dem tödlichen Schlag der Seraphklinge entwich und sich in einer quälend langsamen und doch ruckartigen Schlängelbewegung herum drehte und sich auf den Schattenjäger warf.
    Magnus wusste, dass wenn er jetzt nicht eingriff, würde der Schattenjäger wahrscheinlich sterben. Also streckte Magnus seine schlanken Finger aus, murmelte ein paar Worte und ließ einen gleißend hellen Blitz in den Behemothdämon schießen. Dieser bäumte sich unter der Wucht des Schlages auf und erschlaffte schließlich endgültig. Magnus wusste, dass seine Rettungsaktion nicht erwünscht gewesen war und rechnete somit auch nicht mit Dank. Umso erstaunter war er, als der Schattenjäger im zu winkte und rief, “Ich komm hoch, geh schon mal zur Tür!” Okay… So etwas hatte Magnus noch nicht erlebt. Es hatte zwar schon Schattenjäger gegeben (und es gab sie wahrscheinlich immer noch ab und an) die sich zur Dankbarkeit hinreißen ließen. Aber die Dankbarkeit hielt sich bis jetzt immer in Grenzen. Dass ein Schattenjäger ihn, Magnus Bane, erstens duzte und zweitens auf eine Tasse Kaffee zu ihm hoch kam, auch noch ohne aufgefordert zu werden, war äußerst ungewöhnlich. Magnus beschloss, dass der Schattenjäger ihm sympathisch war. Also machte er sich auf den Weg zur Tür. Als er die Tür öffnete, wartete der Schattenjäger schon davor. Magnus sah sein Gesicht nicht, denn er hatte die Kapuze, seines Capes tief ins Gesicht gezogen, vermutlich, damit die eisige Kälte nicht an ihn heran kam. Magnus konnte es ihm nicht verübeln.
    Magnus schwieg. Der Fremde schwieg. Es entstand eine peinliche Stille, die Magnus unangenehm wurde. Magnus räusperte sich und sagte: “ Willst du reinkommen? Es ist kalt Draußen.” Der Fremde nickte und trat ein. Noch immer behielt er seine Kapuze auf. Magnus stellte fest, dass sein Körperbau ziemlich schmächtig war und auch sonst nicht besonders trainiert aussah. Hätte er nicht mit eigenen Augen gesehen, dass der Kerl gegen einen Dämon mit einer Seraphklinge gekämpft hatte, hätte er gesagt hierbei handele es sich unter keinen Umständen um einen Schattenjäger. Der Körper war schmal und schlank, selbst unter dem dicken Cape konnte Magnus erkennen, dass dieser Schattenjäger nicht besonders viele Muskeln besaß. Magnus setzte sich auf seine Couch und bedeutete dem Schattenjäger, sich auf den gegenüberstehenden Sessel zu setzten. Langsam wurde Magnus misstrauisch. Warum entblößte der Fremde nicht endlich sein Gesicht? Es war schließlich warm genug in seiner Wohnung.
    Magnus wollte gerade anbieten, des Schattenjägers Mantel an der Garderobe aufzuhängen, da sagte der Fremde, “ Danke das du mich gerettet hast. Du fragst dich mit Sicherheit wer ich bin…” Ja in der Tat, das fragte sich Magnus wirklich. Also nickte er. Der Fremde fuhr fort: “ Du fragst dich auch warum ich dich duze.” Magnus wurde das Spiel langsam aber sicher zu blöd. Schließlich befanden sie sich hier mitten in der Nacht in seiner Wohnung. Warum dieses Getue? Warum enthüllte der Fremde nicht endlich sein Gesicht? Kannte Magnus ihn? Denn irgendwoher, kam ihm die Stimme bekannt vor.
    Er versuchte sie zu analysieren.
    1. Sie war merkwürdig hoch.
    2. Sie hatte keinen Akzent.
    3. Eindeutig Amerikanisch.
    4. Mit gefährlichem Unterton.(Wenn er sich das nicht einbildete.)
    Magnus überlegte schon, ob er Die Kapuze einfach verpuffen lassen sollte, da hob der Fremde die Hände und streifte sich die Kapuze nach hinten. Zu Vorschein kam ein Gesicht, was er beim besten Willen nicht erwartet hatte. Ein weibliches Antlitz mit strengen Zügen und schwarzen Augen. Isabelle.
    Warum war sie hier? Magnus musste ziemlich dumm aus der Wäsche geschaut haben, denn nun fing sie perlend an zu lachen. Magnus wusste nicht was er davon halten sollte. Also wartete er bis sie sich einigermaßen wieder gefangen hatte und fragte dann, “ Warum bist du hier?”
    Isabelle schaute ihn, mit großen schwarzen Augen an. “Wegen Alec.”


    Der nächste Teil kommt so schnell wie möglich hinterher, ich entschuldige mich schon mal für eventuelle Rechtschreibfehler und Kommasetzungsfehler. Ich hoffe euch gefällt die Story.
    Ps: Ich freue mich über Feedback.

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