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Fairy Tail- Der Unfall

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9 Kapitel - 3.999 Wörter - Erstellt von: Fairytail_fan - Aktualisiert am: 2014-11-15 - Entwickelt am: - 6.324 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Nach einem Trinkwettbewerb in der Gilde hat Lucy einen Unfall der etwas anderen Art...

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    Lucy war mittlerweile schon seit zwei Jahren in Fary Tail und hat jeden einzelnen kennen und lieben gelernt. Doch ein was wird sie wohl nie lernen: Be
    Lucy war mittlerweile schon seit zwei Jahren in Fary Tail und hat jeden einzelnen kennen und lieben gelernt. Doch ein was wird sie wohl nie lernen: Bei einem Trinkwettbewerb gegen Cana kann man nur verlieren! Entweder man liegt vor ihr auf dem Boden, oder man hat gewonnen und muss den schlimmsten Kater aller Zeiten ertragen. Diesmal hatte Gray mit Lucy und Cana getrunken- und gewonnen. Kann man so sagen. Keiner von den dreien ist vom Stuhl gefallen. Jedoch war der Alkohol alle und Gray hatte am meisten getrunken, weshalb er vorerst zum Sieger gekürt wurde.
    „ Notiz an mich selber: Nie wieder mit Cana und Gray trinken!“ Lucy taumelte am Wasser entlang und hatte Mühe nicht hinein zu fallen. Gerade so hatte sie es in ihre Wohnung geschafft, aber umso mehr erschrak sie, was sie dort erwartete. Ein bis auf die Unterhosen entkleideter Gray, der sie betrunken angrinste.
    „ Was machst du in meiner Wohnung?“, fragte Lucy.
    „ Ich konnte meine nicht finden.“, kicherte Gray. „ Außerdem wollte ich dir was sagen.“, fügte er hinzu. Er stand auf und taumelte, worauf Lucy ihn festhalten musste, damit er nicht umkippte.
    „ Was denn?“, fragte sie.
    „ Du kannst trinken wie ein Mann!“
    „ Du bist total betrunken Gray!“
    „ Was soll‘s. Du auch! Wir haben so viel gemeinsam!“
    „ Noch lange nicht so sehr wie du! Aber so kann ich dich nicht nach Hause lassen. Am besten bleibst du für heute hier.“, sagte Lucy und setzte Gray auf ihrem Bett ab. Dann wollte sie sich umdrehen und einen Tee kochen, doch Gray hielt sie am Handgelenk fest und zog sie auf seinen Schoß.
    „ Was? ...“ Mehr konnte sie auch nicht sagen, weil sie zu sehr mit küssen beschäftigt war. Sie hatte sich nie vorgestellt, wie es wäre, Gray zu küssen, doch es war atemberaubend. Aber wahrscheinlich lag es daran, dass durch den hohen Alkoholpegel jegliche Hemmungen verschwanden. Langsam aber bestimmt ließ er seine Zunge in ihren Mund gleiten und hielt sie dabei fest an sich gedrückt. Es wurde immer heißer, bis ES schließlich passierte.

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    Lucy wachte vor Kopfschmerzen auf. Das Erste, was ihre Augen erblickten, war ein schlummernder Gray. Sofort schaute Lucy unter die Decke. Verdammt! Si
    Lucy wachte vor Kopfschmerzen auf. Das Erste, was ihre Augen erblickten, war ein schlummernder Gray. Sofort schaute Lucy unter die Decke. Verdammt! Sie waren nackt! Und das schlimmste waren nicht die höllischen Kopfschmerzen, sondern dass sie sich an alles erinnerte! An jede einzelne Berührung und an jeden einzelnen Kuss. Und alles war so gut! Nein sie durfte jetzt nicht in Erinnerungen schwelgen. Was machte sie jetzt mit Gray? Ihr erster Impuls war es, ihm ans Ohr zu schnipsen, welchem sie fragwürdiger Weise auch nachgab.
    „Wehe.“, sagte er mit geschlossenen Augen, als sie ansetzte.
    „ Was? Wie lange bist du schon wach?“, fragte Lucy erschrocken.
    „ Naja bei deinem Rumgewälzt kann man ja nicht schlafen.“
    „ Sorry, ich musste nur was überprüfen.“
    „ Ob wir nackt sind?“ Gray öffnete die Augen und grinste sie verschmitzt an.
    „ Ja…“ Lucy fühlte sich ertappt.
    „ So ungläubig?“
    „ Naja es hat sich eher wie ein Traum angefühlt.“, erklärte sie.
    „ Es war ja auch traumhaft!“
    „ Hey!“
    „ Bleib mal locker! Es war wirklich gut und dass kannst du auch nicht abstreiten. Außerdem, es ist nur Sex! Das passiert nun mal. Auch unter Freunden. Aber es hat sich nichts verändert. Oder?“, stellte er klar.
    „ Nein hat es nicht.“, sagte Lucy. Und es war wirklich so. Ihre Gefühle hatten sich in keinster Weise verändert.
    „ Nun ja, wie es aussieht gibt es hier kein Frühstück, also hau‘ ich mal ab.“, sagte Gray rollte sich über Lucy und aus dem Bett, um dann seine Sachen zu suchen. So wie Lucy ihn ansah, wurde ihr bewusst, wie gutaussehend er doch war. Aber trotzdem auch ein ziemlicher Schwachmat.
    „ Sehen wir uns dann noch?“, fragte er, bevor er ging.
    „ Ja bestimmt.“, sagte Lucy.
    „ Gut, dann bis später!“, rief er ihr zu und verschwand aus der Wohnung.

    3
    Lucy stieg aus dem Bett und ging unter die Dusche. Ab und zu tauchten einige Bilder der letzten Nacht auf. Anschließend machte sie sich auf den Weg z
    Lucy stieg aus dem Bett und ging unter die Dusche. Ab und zu tauchten einige Bilder der letzten Nacht auf. Anschließend machte sie sich auf den Weg zur Gilde.
    „ Schaut mal wer da ist!“, rief Cana, als Lucy die Gilde betrat.
    „ Na was macht der Kopf?“, fragte sie, als siech Lucy neben sie an die Bar setzte.
    Heute Morgen bin ich mit fiesen Kopfschmerzen aufgewacht, doch nach einer Dusche war alles weg.“, erzählte sie.
    „ Das ist wohl nicht das Einzigste, womit du aufgewacht bist.“, zwinkerte Cana ihr zu. Was! Hatte Gray allen erzählt, dass sie miteinander geschlafen haben?
    „ Ich weiß nicht, was du meinst.“, sagte sie gelassen.
    „ Na, als ich angefangen habe zu trinken, bin ich mit einer fetten Übelkeit aufgewacht. Ehrlich gesagt hat es mich gewundert, dass du noch nach Hause gefunden hast, so betrunken wie du warst.“, grinste Cana.
    „ Nein, übel war mir nicht. Und Hey! Ich habe genau so viel getrunken wie du und konnte klarer denken, als Gray und du zusammen!“, konterte Lucy.
    „ Na wenn du meinst.“, Cana wandte sich wieder ihrem Glas zu.
    „ Du bist ja schon wieder am Trinken!“, rief Gray, als er die Gilde betrat.
    „ Halt dich da raus, Gray! Wie bist du überhaupt nach Hause gekommen?“, fragte Cana.
    „ Gar nicht. Ich habe mit Lucy noch eine Pyjamaparty veranstaltet.“, grinste er.
    „ Ohne Juvia?“, mischte Juvia sich ein. Lucy musste lachen. Es war lustig zu sehen, wie Juvia Gray vergötterte. Aber Lucy schüttelte schnell den Kopf, als Cana sie fragend ansah. Es musste ja nicht jeder wissen, was passierte.
    „ Dann sagt das nächste Mal Bescheid, dann komme ich auch mit!“, meinte Cana und trank weiter.

    4
    Schweißgebadet wachte Lucy einige Wochen später auf. Ihr blieb nicht die Zeit, sich zu fragen was los war, weil sie schnell ins Bad musste, um nicht
    Schweißgebadet wachte Lucy einige Wochen später auf. Ihr blieb nicht die Zeit, sich zu fragen was los war, weil sie schnell ins Bad musste, um nicht in ihre Wohnung zu kotzen.
    „ Bin ich etwa krank?“, sagte Lucy zu sich selbst, als sie wieder in ihrem Bett saß, und fasste sich an die Stirn. Nein sie war nicht heiß. Sie würde Wendy später bitten, sie zu untersuchen.
    In der Gilde ging Lucy sofort zu Wendy und ließ sich von ihr durchchecken. Diese bat sie danach mit ihr vor die Tür zu gehen.
    „ Also was habe ich, wenn du schon so ernst schaust. Eine Lebensmittelvergiftung?“, alberte Lucy.
    „ Nein Lucy…ähm…wie sage ich es nur?“, sagte Wendy hilflos.
    „ Jetzt sag‘ schon!“, drängte Lucy.
    „ Lucy du…äh…du bist…schwanger.“, verkündete Wendy schüchtern.
    „ Ich bin was?“, fragte Lucy ungläubig.
    „ Naja am besten solltest du mit dem zukünftigen Vater reden. Heilen kann ich da nicht viel.
    „ Aber wer?“, fragte sie sich selbst.
    „ Sind es so viele, dass du nicht weißt, wer der Vater ist?“, platzte es Charle heraus.
    „ Was sagt die Katze da! Was fällt dir ein!“, sagte Lucy aufgebracht.
    „ Lucy, du bist schwanger?“, fragte Erza, die gerade von einem Auftrag kam.
    „ Das hat keiner gesagt!“, behauptete Lucy.
    „ Doch ich habe es genau gehört. Also wer ist der Vater?“ Hilfesuchend wand sich Lucy an Wendy, die sich aber davon geschlichen hatte.
    „ Ich bin mir sicher, dass es nur einer sein kann, doch ich nicht gerade erfreut darüber.“, gestand Lucy.
    „ Und?“
    „ Gr…Gray.“
    „ Was? Wie? Wo? Wann?“, fragte Erza neugierig. Und so erzählte Lucy ihr die Geschichte.
    „ Du musst es ihm sagen.“, sagte sie.
    „ Was? Nein!“
    „ Doch er hat ein recht es zu erfahren.“
    „Du klingst wie eine Mutter.“, stöhnte Lucy.
    „ Wenn du es nicht machst, mache ich es.“, drohte Erza.
    „ Mach doch. Du bluffst nur!“, provozierte sie.
    „ Denkst du.“ Erza sprintete in die Gilde und brüllte: „ GRAAY! Komm sofort hier raus!“ Wenige Augenblicke später stand auch Gray vor der Gilde.
    „ Was?“, fragte er genervt.
    „ Lucy will dir was sagen:“, sagte Erza und ließ die beiden allein.
    „ Was hat die denn?“, fragte Gray, nachdem sie weg war.
    „ Keine Ahnung. Aber ich muss dir was sagen:“, stotterte Lucy.
    „ Ich habe es schon geahnt. Lucy ich fühle mich geschmeichelt, kann deine Gefühle jedoch nicht erwidern.“, erklärte Gray.
    „ Wie bitte? Was läuft denn bei dir schief?“, fragte sie empört.
    „ Wolltest du mir denn nicht deine Liebe gestehen?“
    „ Gott nein! Aber ich muss dir was sagen. Ähm…du weißt ja noch, was vor einigen Wochen passiert ist…“
    „ Hast du dir was eingefangen?“, fragte Gray.
    „ Nicht das, was du denkst! Aber indirekt schon. Gray…bohr das wird schwer…ich bin schwanger.“, gestand Lucy endlich.
    „ Sicher, dass es von mir ist?“, fragte er.
    „ Warum denken alle, dass ich mit jedem ins Bett gehe! Ja verdammt, es ist von dir!“, sagte sie gereizt.
    „ Aber wir haben doch…“, fing Gray an.
    „ Ich weiß, ich kann es mir auch nicht erklären!“
    „ Autsch! Jetzt fällt es mir ein. Es war schon eine Weile in meine Portemonnaie und hat einiges erlebt.“, fiel ihm ein.
    „ Dein Ernst? Wegen dir werde ich fett!“
    „ Dazu gehören immer zwei! Du hast genauso mitgemacht!“, stellte Gray klar.
    „ Denkst du.“, grinste Lucy böse.
    „ Das war gemein!“, sagte Gray beleidigt. „ Aber mal Spaß beiseite, es gibt doch noch andere Möglichkeiten:“, fuhr er fort.
    „ Wenn ich weiß, was du meinst, sage ich nein! Ich wurde religiös erzogen und treibe kein Kind ab.“, sagte sie fest entschlossen.
    „ na gut. Aber was machen wir jetzt?“
    „ Also ich für meinen Teil trage das Kind aus. Wenn du willst, unterstütze mich. Aber wir machen keinen auf Vater-Mutter-Kind!“, stellte sie klar.
    „ Und was sagen wir der Gilde?“, fragte Gray.
    „ Ich gehe heute zum Arzt und wenn er mir alles bestätigt, sage ich es dem Master.“, sagte Lucy.
    „ Soll ich mitkommen?“
    „ Wenn du willst, tu dir keinen Zwang an.“ So entschied sich Gray, mitzukommen. Aber er wartete nur draußen und ging nicht mit ins Behandlungszimmer.
    „ Und?“, fragte er, als sie wieder da war.
    „ Wendy hatte Recht. Ich bin in der 13. Woche.“, erzählte Lucy.
    „ Jetzt wo du es sagst, man sieht es dir an.“, bemerkte Gray.
    „ Was soll das denn heißen?“, fragte Lucy gereizt.
    „ Nichts nichts. Wollen wir gleich zum Master gehen?“
    „ Ich gehe lieber alleine. Ich will dich so gut es geht raushalten.“ Und so ging Lucy zur Gilde und erzählte alles dem Master. Bis auf, dass Gray der Vater war.
    „ Ich kann verstehen, wenn ich gehen soll.“, sagte Lucy schuldbewusst.
    „ Aber warum denn? Nach ein paar Monaten hast du dich wieder erholt und schenkst uns dazu noch ein Gildenmitglied!“, widersprach der Master. „ Und wer ist der Vater? Gehört er zur Gilde?“, fügte er hinzu.
    „ Nein tut er nicht.“ Früher oder später muss Lucy es ihm wohl sagen, doch jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt. So verabschiedete sie sich und ging nach Hause.

    5
    Einen Monat später hatte Lucy einen Ultraschall. Gray begleitete sie, blieb aber diesmal wieder draußen. Erza, die eine der wenigen war, die es wuss
    Einen Monat später hatte Lucy einen Ultraschall. Gray begleitete sie, blieb aber diesmal wieder draußen. Erza, die eine der wenigen war, die es wussten, leistete ihm Gesellschaft.
    „ Also wenn du was machst, gibst du gleich 1000%, was?“, sagte sie.
    „ Es war ja nicht geplant. Weshalb auch? Lucy und ich sind Freunde, warum sollten wir eine Familie gründen?“
    „ Seid ihr wirklich nur Freunde?“
    „ Natürlich! Nur weil wir ein Kind bekommen, müssen wir ja nicht gleich heiraten!“, sagte er.
    „ Und warum unterstützt du sie nicht? Es ist ja schön, dass du mitkommst, aber sie brauch dich dort drinnen und nicht hier draußen! Im Allgemeinen könntest du ihr zeigen, dass nicht alles spurlos an dir vorbei geht!“, stellte sie fest.
    „ Und wie mache ich das?“
    „ Hilf ihr beim Einkaufen oder kaufe schon mal etwas für das Baby!“, erklärte Erza.
    „ Okay ich denke darüber nach.“
    „ Du denkst nicht nur darüber nach, du machst es einfach, klar?“ Und wegen dem Ultraschall…“
    „ Ja ja! Das nächste Mal gehe ich mit!“, unterbrach er sie. Nachdem Lucy wieder da war, begleitete Gray sie nach Hause, wie Erza es befohlen hatte.
    „ Lucy?“
    „ Ja?“
    „ Ich will dich mehr unterstützen.“
    „ Wie meinst du das?“
    „ Na ja mit dem Kind und so. Wenn du was brauchst, sag Bescheid.“
    „ Du entwickelst wohl Vatergefühle?“, kicherte Lucy.
    „ Verantwortungsbewusstsein.“, korrigierte er.
    „ Gray?
    „ Ja?“
    „ Danke.“

    6
    In den nächsten Wochen war Gray jeden Tag bei Lucy. Sie kauften Möbel, Kleidung für das Baby und sonst noch, was sie brauchten. Sie waren wie eine
    In den nächsten Wochen war Gray jeden Tag bei Lucy. Sie kauften Möbel, Kleidung für das Baby und sonst noch, was sie brauchten. Sie waren wie eine kleine Familie. Nur dass sie kein Paar waren. Für Lucy war es perfekt, wie es war. Mittlerweile war sie im sechsten Monat und konnte ihren Bauch nicht mehr so gut verstecken. So musste sie es bald der Gilde sagen. Sie war schon lange nicht mehr dort gewesen. Aber zuvor hatte sie wieder einen Termin beim Arzt. Diesmal wollte Gray mitkommen-also in die Praxis.
    „ Bist du sicher?“, fragte Lucy, als sie vor dem Gebäude standen.
    „ Na klar! Es wird bestimmt total lustig!“, sagte Gray euphorisch.
    „ Na wenn du meinst.“ Im Behandlungsraum lief alles ab, wie immer. Nur für Gray war es das erste Mal. Zunächst sah dieser entspannt aus, doch als er neben der Liege, auf der Lucy lag, saß und das Baby sah, erstarrte er. Seine Gesichtszüge zeigten keine Reaktion und er starrte nur auf den Monitor. Besorgt nahm Lucy seine Hand und drückte sie ein wenig.
    „ Ist…Ist das meins?“, fragte er geschockt.
    „Ja das ist es. Hier ist der Kopf und wenn ich hier runter fahre, sieht man die Füße.“, erklärte der Arzt. Lucy berührte es immer wieder, wenn sie das Kleine sah. Und als sie Gray ansah, bemerkte sie, dass es ihm genauso ging. In seinen Augenwinkeln schimmerten ein paar Tränen, die er sofort wegwischte. Doch seine Hand in ihrer zitterte stark.
    „ Alles okay?“, fragte sie leise.
    „ Ja…“, brachte er gerade so heraus. Nachdem sie die Praxis verließen, hatte Gray sich wieder gefangen.
    „ Ich bringe dich nach Hause:“, sagte Gray.
    „ Nein ich muss noch in die Gilde.“, widersprach Lucy.
    „ Aber dein Bauch…“, meinte er.
    „ Deswegen.“, erklärte Lucy. So gingen sie zur Gilde. Lucy wusste nicht, was sie sagen sollte.
    „ Ich bin das, wenn du mich brauchst.“, sagte er, als sie vor der Gilde standen. Lucy trat ein und wurde von allen herzlich begrüßt.
    „ Lucy wo warst du denn?“
    „ Du hast ganz schön was verpasst!“
    „ Natsu wurde wieder von Erza verprügelt!“
    „ Wie geht es dir?“
    „ Lucy du bist ganz schön dick geworden!“, stellte Happy fest.
    „ Was sagst du da! Ich zieh dir das Fell über die Ohren!“, sagte sie gereizt. Doch dann fiel ihr ein, dass er Recht hatte.
    „ Ups. Macht der Gewohnheit. Darüber wollte ich mit euch reden. Wenn ihr mal zuhören könntet?“, bat Lucy um Aufmerksamkeit. Jetzt waren alle Augen und Ohren auf sie gerichtet.
    „ Ja also...äh…Es wissen erst ganz wenige. Um genau zu sein nur Wendy, Erza, Charle und der Master. Aber ich kann mich ja nicht länger verstecken und ihr, meine Familie, solltet es auch endlich wissen. Vor einigen Monaten ist etwas passiert. Und nun ja, ich schleppe es schon 6 Monate mit mir herum und in 3 Monaten ist es so weit. Dann werde ich Mutter-ich bin schwanger.“, erzählte Lucy.
    „ Waas?“
    „ Oh wie schön!“
    „ Herzlichen Glückwunsch!“
    „ Und wer ist der Vater?“ Diese Frage war unüberhörbar.
    „ Nun ja…ähm…was soll ich sagen…“, sie rang um Worte.
    „ Ich bin der Vater.“, meldete Gray sich zu Wort.
    „ GRAAY!“, riefen alle überrascht.
    „Ich habe es doch gewusst!“, freute sich Cana.
    „ Oje, da kann man nur hoffen, dass das Kind nach Lucy kommt.“, seufzte Natsu.
    „Warum gründet Gray-sama keine Familie mit Juvia?“, heulte sie. Nachdem sich alle beruhigt hatten, wendete sich Lucy an den Master.
    „ Verzeihung, aber ich wollte Gray so gut es ging raushalten.“, sagte sie.
    „ Das kann ich verstehen. Aber jetzt ist es ja raus.“, sagte er. Dann wurde ausgiebig gefeiert. Abends begleitete Gray Lucy nach Hause.
    „ Warum hast du das gemacht?“, fragte sie.
    „ Was gemacht?“
    „ Gesagt, dass du der Vater bist.“
    „ Es ist doch so. Und ich stehe dazu. Außerdem würde ich der Gilde nie was verschweigen.“, erklärte er.
    „ Jetzt ist es raus. Ich fand es übrigens toll, dass du mit zum Arzt gegangen bist.“, sagte Lucy.
    „ Wieso?“
    „ Weil du erst jetzt so richtig der Vater für mich bist und…oh!“, sagte Lucy.
    „ Was ist los?“, fragte Gray.
    „ Es tritt.“ Lucy nahm Grays Hände und hielt sie an ihren Bauch. Er hatte ein breites Lächeln im Gesicht, als er das spürte.
    „ Du bist süß:“, sagte Lucy und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange.
    „ Wofür war der?“, fragte Gray.
    „ Dafür, dass du mich so unterstützt.“, sagte Lucy schüchtern und schaute verlegen auf den Boden. Dann nahm Gray sie in den Arm und gab ihr einen sanften Kuss auf die Stirn.
    „ Wofür war der?“, fragte Lucy.
    „ Dafür, dass du mir das größte Geschenk machst, dass ich je hätte haben können.“, sagte er.

    7
    Lucy war mittlerweile schon im 8. Monat und hatte einen dicken Bauch bekommen. Sie verbrachte jeden Tag mit Gray, um sich auf die Entbindung vorzubere
    Lucy war mittlerweile schon im 8. Monat und hatte einen dicken Bauch bekommen. Sie verbrachte jeden Tag mit Gray, um sich auf die Entbindung vorzubereiten. Mittlerweile hatten sie alles besorgt und gingen heute nur spazieren. Da Lucy schlecht laufen konnte, bot Gray ihr seinen Arm an. Zusammen schlenderten sie durch Magnolia, tranken Kaffee und setzten sich in die Sonne. Sie plauderten oder schwiegen sich einfach nur an.
    „Lucy?“
    „ Ja?“
    „ Der Geburtstermin rückt immer näher. Wenn du nichts dagegen hast, wäre ich jetzt immer bei dir, falls was passiert.“, meinte Gray.
    „ Aber wir sehen uns doch jeden Tag. Willst du jetzt bei mir schlafen?“, fragte Lucy.
    „ Wenn du nichts dagegen hast.“
    „ Also mir ist das egal. Aber du musst auf der Couch schlafen. Nochmal lasse ich dich nicht in mein Bett!“, warnte Lucy.
    Am Abend war Gray wirklich bei ihr aufgetaucht. Sie aßen gemeinsam und schauten fern. Irgendwann wurde das sitzen immer schwerer für Lucy. Also gingen sie ins Bett.
    „ Okay das wird jetzt freakig, doch ich habe gehört, dass das Baby sowas spürt.“, sagte Gray und küsste Lucys Bauch.
    „ Du bist ein richtiger Papa!“, lachte Lucy. Gray schüttelte nur lächelnd den Kopf und gab Lucy einen Kuss auf die Stirn, wie er es in letzter Zeit oft machte. Lucy war froh ihn als Freund zu haben. Es war perfekt, wie es war und mehr wollte sie nicht.

    8
    Am nächsten Morgen wurde Lucy von dem Duft ihres Lieblingstees geweckt. Als sie die Augen öffnete, stand das Getränk vor ihrer Nase. Sie nahm es, f
    Am nächsten Morgen wurde Lucy von dem Duft ihres Lieblingstees geweckt. Als sie die Augen öffnete, stand das Getränk vor ihrer Nase. Sie nahm es, frühstückte und zog sich an. Als sie wieder ins Zimmer kam, saß Gray auf ihrem Bett und schaute aus dem Fenster.
    „ Was ist eigentlich, wenn es größer wird?“, fragte er, ohne sie anzuschauen.
    „ Ich weiß nicht, was du meinst.“, sagte Lucy.“
    „ Wegen eurer Wohnung. Hör mal, du kannst ja nicht ewig hier mit dem Kind wohnen. Außerdem habe ich in meiner Wohnung zwei Zimmer frei. Was hältst du davon, nach der Geburt zu mir zu ziehen?“, fragte Gray. Er hatte schon Recht. Und es war ein super Angebot. So hatte das Kind beide Elternteile um sich.
    „ Lass dir ruhig Zeit:“, fing er an.
    „ Ich würde das Angebot gerne annehmen.“, fiel Lucy ihm ins Wort. Gray stand auf und umarmte Lucy. Dann stellte er sich ans Fenster und beobachtete das Treiben auf der Straße. Lucy gesellte sich zu ihm.
    „ Weißt du Gray, ich war mir erst nicht sicher, ob das gut geht. Doch mittlerweile haben wir dir so viel zu verdanken, dass ich echt froh darüber bin, dass du in meine Wohnung gekommen bist.“, gestand Lucy.
    „ Da bist du nicht die Einzige. Ich meine, wir sind noch so jung und so ein Kind bedeutet eine Menge Verantwortung. Doch mit jedem Tag freue ich mich immer mehr darauf! Dann habe ich endlich wieder eine Familie.“, sagte er. Lucy war so gerührt, dass sie Gray einen Kuss auf die Wange geben wollte. Doch im selben Moment drehte er sich zu ihr und ihre Lippen trafen aufeinander. Eigentlich war es ein Versehen, doch dieser Kuss fühlte sich viel besser an, als der letzte. Warum wusste Lucy auch nicht. Mittlerweile lag sie fest umschlungen in Grays Armen. Dort fühlte sie sich sicher.

    9
    „ Verdammte scheiße!“ Lucy wachte unsanft auf, als die Wehen einsetzten: „ Was ist los?“ Gray setzte sich verschlafen neben ihr im Bett auf.
    „ Verdammte scheiße!“ Lucy wachte unsanft auf, als die Wehen einsetzten:
    „ Was ist los?“ Gray setzte sich verschlafen neben ihr im Bett auf.
    „ Es kommt!“, presste Lucy hervor.
    „ Oh scheiße!“ Schnell holten sie alle Sachen und stiegen in ein magisches Auto.
    „ Wo fährst du hin?“, fragte Lucy, als sie an dem Krankenhaus vorbeifuhren.
    „ In die Gilde?“, sagte Gray.“
    „ Wieso?“, fragte sie.
    „ Tradition.“
    „ Willst du mich verarschen? Fahr mich sofort ins Krankenhaus!“
    „ Wir brauchen keine Hebamme, um eine Kind auf die Welt zu bringen, wir haben Mirajane und Wendy! Und jetzt beruhige dich!“, befahl Gray. In der Gilde ging es sofort in den Krankenflügel. Alle waren noch da und feierten. Gray wurde von Mirajane und Wendy rausgeschickt, damit er nicht im Weg stand.
    „ Was machen die denn da?“, fragte er besorgt.
    „ Dein Kind auf die Welt bringen:“ Erza erschien.
    „ So lange?“
    „ Ja so lange. Jetzt beruhige dich. Alles wird gut werden.“ Kaum hatte Erza die Worte ausgesprochen, kamen Mirajane und Wendy aus dem Zimmer.
    „ Es ist ein Mädchen.“, sagten sie. Gray ging ins Zimmer, wo Lucy die kleine im Arm hatte.
    „ Ein Mädchen.“, flüsterte er.
    „ Ihr Name ist Grace.“, sagte Lucy erschöpft.
    „ Sie ist wunderschön- genau wie ihre Mutter.“ Und das war sie auch. Grace sah genau so aus, wie Lucy. Nur die Augen verrieten, wer ihr Vater war.
    „ Endlich ist sie da.“, sagte Lucy und Tränen rannten ihr übers Gesicht. Gray beugte sich zu ihr und wischte sie weg. Dann gab er seiner Tochter einen Kuss auf die Stirn, wie er es immer bei Lucy getan hatte. Dann sah er Lucy an und küsste sie.
    „ Vater-Mutter-Kind klingt doch gar nicht so schlecht.“, flüsterte Gray ihr ins Haar und küsste sie noch einmal. Dabei schwor er sich seine Mädchen jeden Tag zu küssen-für den Rest seines Lebens.

article
1416074180
Fairy Tail- Der Unfall
Fairy Tail- Der Unfall
Nach einem Trinkwettbewerb in der Gilde hat Lucy einen Unfall der etwas anderen Art...
http://www.testedich.de/quiz35/quiz/1416074180/Fairy-Tail-Der-Unfall
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2014-11-15
407LB
Fairy Tail

Kommentare (12)

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Anni (09544)
vor 568 Tagen
Kannst du die Geschichte fortsetzen? Dir ist richtig gut
Tigerglanz (50230)
vor 641 Tagen
Was wird eigentlich mit Juvia? o.o
Nightmare (41739)
vor 757 Tagen
Sooooo süß
So ne ähnliche Geschichte muss unbedingt von Erza und Gerard kommen
Rio567 (79095)
vor 813 Tagen
VOOOLLLL SÜSS!!!! I LOVE IT
nalu (21735)
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Süß aber nalu fände ich besser- egal
Josephine 1810 (93048)
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Echt eine süsse story
Jasmin (86860)
vor 911 Tagen
Voll süße Geschichte
Puma D. Leonie (88343)
vor 933 Tagen
Ich liebe es
jana (27626)
vor 951 Tagen
total süße geschichte :)
Amy (36788)
vor 967 Tagen
Soooooooo kawaiiiiiiii
may (89866)
vor 968 Tagen
Die Geschichte ist voll süß