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VORSICHT! Verrückte in Mittelerde!

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1 Kapitel - 5.391 Wörter - Erstellt von: Katlinn - Aktualisiert am: 2014-11-15 - Entwickelt am: - 1.604 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Guckt die Überschrift an dann wisst ihr worum es geht.
Ist übrigens von Kate und Linn, also uns, geschrieben.

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1.

Arrow
Die Straßen flimmern, die Leute schwitzen und mir ist heiß! Was heißt das? Ich gehe ein Eis essen, mit meiner Schwester. Es ist einer dieser Tage an denen man sich den kalten, traurigen Winter wieder her wünscht, damit man nicht bei 32 Grad im Schatten langsam verreckt.
Darf ich mich vorstellen, ich bin Arrow Livingston, lebe in Deutschland. Ich zähle wunderbare 15 Jahre, besitze eine dunkelbraune, kurze Haare und helle meerblaue Augen. Ich lebe in einem Anwesen, oder einer Villa und liebe es über „Herr der Ringe“ zu diskutieren. So kommen wir auf meine Schwester. Sie ist irgendwie ziemlich anders als ich. Ihre Haare locken sich in einem bronzenen Ton über ihren Rücken und ihre Augen sind olivfarben. Wir haben den Vorteil, dass unsere Augen ein einziges Farbenspiel sind. Durch verschiedenes Licht gibt es verschiedenste Wirkungen. Sie ist zwei Jahre älter als ich. Also ist unser gemeinsames Hobby über „Herr der Ringe“ diskutieren. Ihr Name, ach, den hätte ich fast vergessen. Sie heißt Angel. Ja, wie der Engel, obwohl ich ihr das nicht immer abnehme.
„Zwei Kugeln Zitrone und du Arrow? Arrow? Hallo?“ „Was?“ „Welches Eis willst du haben?“ „Ähm, Schoko und Melone bitte.“ Schnell bezahlt Angel und wir laufen an einem kleinen Bach entlang in Richtung Zuhause. „Ich bin der Meinung, dass Elben gewisse Vorzüge haben, aber die Menschen auch ihre Reize.“ „Boah, denkst mal wieder nur an das Aussehen. Ich finde es viel interessanter, wie sie mit ihren Waffen umgehen.“ Erwidere ich und gebe ihr einen kleinen Stups in die Seite. „Ja, aber du kannst nicht leugnen, dass sie gut aussehen, bis auf Boromir.“ Leicht genervt stöhne ich auf. Jetzt fängt das schon wieder an! Angel hasst Boromir. Ich glaube, wenn sie die Gelegenheit hätte, würde sie ihn so richtig runtermachen. Und wäre sie in der Tolkien-Welt, hätte sie mir gegenüber einen gewissen Vorteil. Sie spricht Sindarin. Zwar nur in Bruchstücken, aber immerhin.
Plötzlich rutscht Angel aus und ich versuche sie zu halten, doch es ist zu spät. Sie fällt mitsamt ihren Shorts und dem dünnen Top in den Bach. Doch anstatt aufzustehen bleibt sie liegen. Vorsichtig, um nicht auch noch auszurutschen, knie ich mich hin und schüttle sie, aber sie reagiert nicht. Ich ziehe meine Hände langsam zurück und blicke sie verständnislos an, als ob sie einen Witz gemacht hätte, den ich nicht verstehe. Ich sehe solange auf ihren starren Körper, bis es scheint, als würde sich die Farbe aus ihr lösen. Ihre Haut verblasst und ich versuche, nach ihr zu greifen, doch das einzige, was ich zu fassen kriege ist Wasser. Fassungslos sehe ich auf die Stelle auf der meine Schwester eben noch lag. Sie konnte sich doch nicht einfach in Luft auflösen! Nein, aber in Wasser. Wie in Trance lasse ich mich zurückfallen und spüre die Kälte des Wassers, die mich umfängt. Auf die Idee, einen Krankenwagen zu rufen, weil meine Schwester vielleicht nicht tot ist, sondern ich nur halluziniere, komme ich nicht, da Angel ihr Handy dabei hatte, ich aber meins nicht. Gedankenverloren blicke ich in Richtung Himmel und entspanne mich. Das Wasser umfängt mich.





Angel
Der Fall ist schmerzlos, tut nicht weh und lässt mich in eine unendliche Wärme fallen. Kurz bevor ich im weichen Nichts lande, sehe ich noch das erschreckte Gesicht von Arrow. Dann erfasst mich ein Schwindel mit dem eine Übelkeit kommt. Alles fängt an sich zu drehen. "Hallo? Hilfe! Kann mir einer helfen?" In meiner Stimme schwingt meine aufkeimende Panik mit. Ich sehe mich um, darauf bedacht niemanden zu übersehen. Irgendetwas stimmt hier nicht. Dieses Weiß sollte eigentlich beruhigend wirken, doch irgendwie lässt es mich zusammenfahren in stetiger Angst vor einem unbekannten Feind. Ein wohliges Kribbeln durchfährt meinen Körper und ich nehme erschrocken wahr, wie sich das Weiß in ein, mit Wolken verhangenes Himmelblau verwandelt. Ich bekomme das Gefühl, dass ich in der Achterbahn bin. Als ob ich steil runterfahren würde. Ein Blick nach unten bestätigt mir, dass ich tatsächlich falle. Direkt auf einen Wald zu. Etwas beruhigt mich. Ich kenne die Gegend. Ein Wald aus dunklem Grün erstreckt sich unter mir und kommt zu meinem Erschrecken immer näher. ‚Beruhige dich! Es ist nichts! Die Welt ist normal! Du bist auf den Kopf gefallen und hast jetzt Visionen vom Düsterwald.' Das ist es! Der Düsterwald! Ich rase mit einer nicht zu verachtenden Geschwindigkeit auf die Baumkronen zu. Aus einfacher Angst ziehe ich meine Beine an und meinen Kopf ein. Und schon spüre ich die Schläge der Äste, als ich in die Baumkronen falle. Um mich herum sammeln sich immer mehr Spinnennetze und ich höre die Spinnen, die mit lauten Keifen in meine Richtung krabbeln. Die Bäume Dämpfen meinen Sturz und ich falle von Ast zu Ast. Schmerzhaft wird mir bewusst, dass die Schläge der Zweige überall in meinem Top Risse hinterlassen.. Mit einem lauten Platscher lande ich am Ende meiner Reise, in einem Fluss. Laut nach Luft schnappend schwimme ich an das Ufer, wo ich erst mal zu Atem komme. Langsam stehe ich auf. Meine Wunden schmerzen. Vor Schmerz verzerre ich mein Gesicht. Wie sehe ich wohl für Außenstehende aus? Und für Legolas? Ach, was rede ich für einen Mist! Den werde ich wohl kaum treffen!
Meine Haare kleben an mir. Die Locken sind nicht so stark wie vorher und dunkler. Überall an mir hängen Spinnweben in grauen Fäden runter. Mein Top ist zerrissen und die Haut darunter glänzt rot. Auf mir klebt Dreck vom Ufer des Flusses. Aus meinem Gesicht ist sämtliche Farbe gewichen und meine Ohren nehmen etwas wahr, dass sich verdächtig nach übergroßen Spinnen anhört. Mein Verdacht bestätigt sich, als ich mich umdrehe und eine riesige Scheißspinne sehe. Mit einem Schrei weiche ich zurück. Okay, das ist nur eine Spinne. Du hast schon ganz viele davon getötet. Alles ist gut! Oder auch nicht! Mit einem markerschütternden (ja, ich kann so richtig laut kreischen) Schrei drehe ich mich um und renne weg. Egal wohin, Hauptsache weg von den Spinnen! Immer weiter renne ich. Mein Atem geht schnell und meine Lunge schmerzt. Meine Beine wollen mir den Dienst versagen. Die Spinnweben verschleiern mir die Sicht. Ich will sie mir gerade zum wiederholten Male aus dem Gesicht streichen, da laufe ich gegen etwas und reiße es mit mir um. Mit einem Streich ist alles Lästige aus meinem Gesicht und ich sehe in ein paar blaue Augen, die ich nur allzu gut kenne. "Legolas?"frage ich geschockt, rapple mich auf und sehe nun auch die rothaarige Elbe vor mir, die ich immer schon beneidenswert fand. Erst jetzt realisiere ich meine Situation und mit einem Satz springe ich weg und renne wieder los. Hinter mir einige Riesenspinnen, zwei ausgebildete Elben und um mich herum ein riesiger, gruseliger, nervenvernebelnder Wald. Ich bin nicht so ausdauernd, dass ich mich lange so halten könnte. Meine Wunden schmerzen immer mehr und ich friere, dank meiner nassen Klamotten. Meine Haare schlagen mit dem Wind und ich verliere an Kraft. Ich stolpere und falle hart auf den Boden, doch anstatt aufzustehen und weiterzurennen atme ich tief ein und aus. Hinter mir höre ich schon die erste Spinne und krabble ein bisschen weiter. Ich drehe mich gar nicht um, weiß ich doch, dass ich nur eine unglaubliche Angst bekommen würde. Trotzdem riskiere ich einen Blick und sehe, wie Thauriel gerade einer Spinne ihr Messer in den Hals jagt. Mit einem Wimmern weiche ich immer weiter zurück, bis ich mit dem Rücken an einen Baum stoße. Ich mache mich so klein ich kann und kümmere mich darum meine Panik in den Griff zu bekommen. Okay, ich bin im Düsterwald. Ein paar fette Riesenspinnen verfolgen mich, werden aber gerade von Tauriel und Legolas abgeschlachtet. Ich sitze hier verdreckt, voller Striemen und für hiesige Verhältnisse recht knapp bekleidet und werde wahrscheinlich gleich mitgenommen und ähnlich den Zwergen aus ‚der Hobbit' in den Kerker gebracht. Die einzige Möglichkeit, den Kerkern zu entfliehen ist wegrennen. Ich springe auf. Ignoriere den beißenden Schmerz in meiner Lunge und nehme die Beine in die Hände. Schwer atmend renne ich los, weg von den Spinnen, weg von den Elben und weg von meinem Schock. Was ich nicht bedacht habe ist, dass bis auf eine Spinne, alle erledigt waren und, dass Legolas und Tauriel mir jetzt in Lichtgeschwindigkeit hinterher jagen. Eigentlich sollte mein Hirn mir sagen, dass das dumm ist. Sie werden mich sowieso kriegen. Abrupt bleibe ich stehen und drehe mich um. "Seht, ich bin kein Feind!", sage ich.





Arrow

Ich löse mich auf! Ich will um Hilfe schreien, aber das Wasser ist so angenehm und raubt einem die Luft. Meine Augen schließen sich wie von selbst und vor meinem inneren Auge sehe ich Angel. Ich falle immer tiefer ins Dunkle und es geht mir immer schlechter! Gerade denke ich, dass ich gleich zerquetsche, aber dann lande ich auf einem harten Waldboden. Ca. 5 Meter von mir entfernt steht jemand. Ich schaue hoch. Vor mir steht… Nein, das kann nicht sein. Das geht nicht. Dort steht Legolas mit gespanntem Bogen und zielt auf mich. Er schießt. „NEIN!”, rufe ich. Ich reisse die Hände schützend vor mein Gesicht. Der Pfeil prallt an mir ab. „Wow!” Ich bin so verblüfft, dass die Elben mich mitnehmen können, aber davor gucken sie noch nach oben. Entweder weil sie wissen wollen ob noch jemand herunter fliegt oder weil sie schiss haben, dass jemand ihnen auf den Kopf fällt. Ich habe keine Ahnung. „Angel! Du bist hier! Ich habe mir solche Sorgen gemacht!”, sage ich zu Angel, die von Thauriel geführt. Warte! Thauriel? OK, erst Legolas, dann Thauriel und ich werde von einem anderen Elben geführt. Seinen Namen kenne ich zwar nicht, aber trotzdem kommt er mir bekannt vor. „Dort entlang!”, sagt Legolas und reißt mich somit aus meinen Gedanken. Ich gucke hoch. Kurz passt der Elb neben mir nicht auf. Ich nutze diese Gelegenheit um wegzulaufen, was Angel mir gleich tut. Die Elben müssen uns natürlich folgen! Wie anhänglich! Als uns die Elben fast eingeholt haben sehe ich einen großen See. Ich nehme noch einmal meine Kraft zusammen, sprinte und springe in den See. Angel ist schon im Wasser. Wir schwimmen, schwimmen und schwimmen. Wir sind ca. In der Mitte des Sees und auch die Elben sind jetzt im Wasser. Nein! Nein! Nein! Sie kommen immer näher. Sie sind bei uns. Ich weiß keine andere Möglichkeit als mit meinen ”Taekwondo-Künsten“ *hust, hust* gegen die sau gut ausgebildeten Elben zu kämpfen. Und das im Wasser! Die Elben kommen mir zu nahe. Während des Kampfes tauche ich immer tiefer ins Wasser. Ich kriege keine Luft, kann nicht Atmen, mein Herz rast und mir wird schwindelig, und ich falle in Ohnmacht. Angel muss mich irgendwie zum Ufer des Sees gebracht haben, denn wir sind am Ufer. Ich schnappe immer weiter nach Luft. Die Elben sind am Ufer. Ich keuche und versuche sie abzuwehren, aber es geht einfach nicht. Erst jetzt fällt mir auf, dass ich einen langen Schnitt über den Rücken habe und ein Dolch in meiner Schulter steckt. Es tut höllisch weh. Ich ziehe die Klinge raus. „Das ist keine Elbenklinge!“, sage ich und Legolas schaut mich verwundert an und sagt misstrauisch: „ Ihr habt recht, aber woher wisst ihr das?“ Während er dies sagte, verteidigte er uns gegen ein paar heranlaufende Orks. Ich öffne den Mund, will etwas sagen kann aber nicht, da mir in diesem Moment schwarz vor Augen wird und ich in Ohnmacht falle. Ich wache auf. Mir ist schwindelig. Ich habe Kopfschmerzen. Ich öffne die Augen. Ich sehe verschwommen und gucke mich um. Es geht wieder. Ich kann alles wieder erkennen. Da steht Thranduil. Ich glaub ich habe mir beim Sturz eine Kopfverletzung zugezogen. Oder ich bin jetzt völlig Pläm, Pläm. Ich gucke mich im Raum um. Neben mir sitzt Angel auf einem Stuhl. Ich liege in einem Bett.„Guten Tag, Núneth!“, sagt Thranduil jetzt. „Äh, guten Tag, Thranduil!“ Angel und ich schauen uns an. Ich fragend. Sie wissend. „How long have I been asleep?( Wie lange habe ich geschlafen?)“, frage ich auf Englisch, damit Thranduil und die anderen Elben im Raum mich nicht verstehen. Wir redeten weiter auf Englisch: „Two days! ( Zwei Tage!)
„ Did you tell them everything? ( Hast du ihnen alles erzählt?)“ „ Yes, I have! ( Ja, habe ich!)“ „ OK, what they say? ( OK, was sagen sie?)“ „ We should come up with Legolas to Imladris! How are you? ( Wir sollen mit Legolas nach
Imladris kommen. Wie geht dir?)“ „I'm fine! Thanks! How are you? ( Mir geht es gut! Danke! Wie geht es dir?) “ „ I'm fine, too. We should continue to annoy the Elben? ( Mir geht es auch gut. Sollten wir die Elben weiter ärgern?)“ „Although that makes fun but then they are still mad! ( Das macht zwar Spaß, aber dann werden sie noch sauer!)“ „ So German? ( Also Deutsch?)“ „ Yes! ( Ja!)“ „Ähm, guten Tag!“, sagt jetzt Legolas. Wie lange steht der denn schon da? „Hallo!“ Ich grinse ihn über das ganze Gesicht. „ Und? Wann machen wir uns auf den Weg nach Bruchtal?“, frage ich. „ Im nächsten Morgengrauen.“, antwortet er etwas verwirrt, weil er keine Ahnung hat worüber wir gerade geredet haben. Legolas fängt sich aber schnell wieder.






Angel
Ich helfe Arrow hoch und scheuche die Jungs raus, damit sie sich umziehen kann. Schnell hab ich ihr eine Leggins und eine Bluse angedreht und gehe aus dem Raum um fast gegen Thranduil zu laufen. "Los! Ich find den Weg schon!" "Sicher? So wie letztes mal?"fragt Legolas belustigt. Böse starre ich ihn an. "Ich krieg das schon hin." Heute Morgen hab ich mich so hoffnungslos verlaufen, dass ich das Essen verpasst habe und man mich erst später gefunden hat. Zum Mittagessen bin ich dann auch nicht gekommen. "Los, weg hier!"schiebe ich sie weiter. "Hey Angie, wo willst du denn hin?" "Angie? Ich dachte du heißt Níniel." Gehetzt sehe ich zwischen den Jungs und meiner Schwester hin und her. "Das erklär ich euch beim Essen. Und du, mit dir rede ich später!"
Zusammen gehen wir zum Essen, wo ich direkt freudig von Lauriel und Leriella begrüßt werde. Sie sind Legolas Töchter, aber nur Halbschwestern. "Lau, Leri, das ist meine Schwester. Ich hab euch ja schon von ihr erzählt." Mina und Roswiena, zwei einsame, zickige Elbinnen, werfen uns giftige Blicke zu, als hätten wir ihnen die Haare blau gefärbt. Ich hätte es wahrscheinlich nicht getan, aber Leri hat da so einiges an lustigen Ideen. Lau ist im Gegensatz zu uns dreien noch sehr jung. Sie ist zwölf. Leri und ich sind beide siebzehn und Arrow ist fünfzehn. Und zusammen sind wir ein ziemlich bunter Haufen. Leri besitzt eine lange hellblonde Haarpracht, nicht ganz so blond wie Legolas, aber trotzdem blond genug und ihre Augen sind grün. Ein schönes Grün. Hell und leuchtend. Wie ein Blatt, dass man gegen die Sonne hält. Lau dagegen hat kastanienbraune Haare und blaugraue Augen, die aussehen, als würde man in einen mit nebelverhangenen Morgenhimmel sehen. Schnell drehe ich mich zu Arrow. "Núneth, wie geht es dir." Ihre stechend blauen Augen durchbohren mich. Trotzdem sagt sie nichts. "Gut, und dir? Schließlich haben wir uns drei Tage nicht gesehen." "Was für ein Humor! Mir geht's toll. Die Jungs," abrupt breche ich ab, als ich die bösen Blicke von Legolas und Thranduil sehe. "Ich meinte natürlich, die königlichen Hoheiten, haben sich gut um mich gekümmert." "Na dann erzähl mal, was du so gemacht hast in den zwei Tagen. Ich hab ja nur geschlafen und jetzt so einen großen Hunger, dass ich bei diesem Essen wohl nichts mehr sagen werde." Ich sehe sie verwundert an. Was für eine Gemütswandlung hatte sie denn durchgemacht? Normalerweise ist sie wild und laut und alles, nur nicht die Ruhe in Person. Ich werde es wohl später erst erfahren, wenn wir in einem einzelnen leeren Zimmer sitzen und uns über ein paar wichtige Sachen unterhalten. Lächelnd sieht sie Legolas und Thauriel an, die miteinander rumturteln. Bevor sie etwas sagen kann, meine ich:"Thranduil, wie könnt ihr so ein ungezähmtes Verhalten dulden?" "Mit einem Lächeln auf den Lippen antwortet er:"Solange es meinem Sohn gutgeht." "So hätte euch nicht eingeschätzt." Arrow oder Núneth, wie sie jetzt ja heißt, platzt einfach so mit diesem Satz raus. "Arri!" "Woher kennt ihr mich denn bitte? Ich dachte, ihr hättet mich noch nie zuvor gesehen.", fragt Thrandi, aufgrund einer Aussage meinerseits, die ich wohl später in diesem einzelnen leeren Zimmer wiedergeben müsste. "So kann man das auch sagen." Er sieht uns misstrauisch an. "Ja, also nein, also, ähm nur so aus Legenden und so und da hieß es, ihr währet sehr streng mit anderen und irgendwie ein äh" "Psychodad" beendet Núneth meinen Satz treffend. Alle sehen uns nur noch verwirrt an. "Äh, ja, ich denke, dass artet zu sehr aus. Also, wie ich vor zwei Tagen schon erzählt habe, wir kommen aus dem Westen, aus Gondor." "Woher genau?", fragt jetzt Leri neugierig. Sie ist schon ein paar Mal verreist, möchte aber noch mehr von der Welt sehen, als nur ein paar Hauptstädte. "Ziemlich kleines Dorf, versteckt in einem Wald. Es nennt sich Liwingsta." Das war das erste was mir einfiel. Unser Name etwas abgeändert. Es klingt noch nicht ganz mittelerdisch, aber es ist ein Anfang. "Ich glaub, bei uns gibt es nur sehr wenig Leute. Das Dorf besteht so aus 10 Häusern. Davon sind 4 unbewohnt. Im ganzen Dorf leben noch 5 Familien. Die meisten von ihnen kamen um, darunter auch unsere Eltern. Zwei Brüder und deren Eltern sind am Leben geblieben." Eine Träne läuft mir die Wange runter, während Núneth stur geradeaus blickt. Natürlich sind unsere Eltern nicht tot, aber der Gedanke, dass wir sie wohl nie wieder sehen werden, ist ziemlich hart. Ich hab Dinge schon immer anders verarbeitet als Arrow. Sie hat es in sich reingefressen. Ich nicht. Ich hab geweint und geschrien und geschwiegen. Man merkt mir an, wenn es mir schlecht geht. Arrow, oder Núneth, oder wie auch immer, auch, aber sie lässt es an niemandem aus. Sie verschließt sich. Lau kommt zu mir und Leri geht zu Núneth. "Alles wird gut." "Nein, wird es nicht. Es wird nur glimpflich ausgehen." Natürlich hatte ich herausgefunden, dass bei Elrond ein geheimer Rat stattfand. Und natürlich wissen Núneth und ich beide, dass ein Krieg bevorsteht. Verwundert sieht Leri mich an, sagt aber nichts weiter.
Nach dem Essen ziehe ich mich mit Núneth zurück. Mit leisen Schritten streife ich durchs Schloss. "Kannst du mir mal sagen wo wir hin wollen!" "Someone is following us!" Sie bleibt abrupt stehen und brüllt: "Komm aus deinem Scheiß Versteck! Wir wissen, dass du hier bist!" Ein junger Elbenwachmann kommt hinter der Ecke hervor an der wir stehen. "Warum verfolgst du uns?" "Auf Wunsch von Herrn Thranduil folge ich euch. Er hat große Sorge, dass ihr Feinde seid und den Düsterwald verratet." Ich weiß ja nicht, wie es Núneth in diesem Moment geht, aber ich weiß nicht ob ich lachen oder weinen soll. Thranduil misstraut uns. Eigentlich kein Wunder. Wir wurden von seinem Sohn und Tauriel im Wald gefunden. Haben komische Angewohnheiten, wie zum Beispiel turnen und so, und sehen auch nicht besonders Mittelerde-like aus. Andererseits bemühe ich mich riesig, dass alle uns mindestens akzeptieren.
Am Ende entscheide ich mich doch noch fürs Lachen, weil Lachen immer besser ist als weinen. Núneth sieht mich erst komisch an, lacht dann aber auch. "Geh, du solltest Thranduil sagen, dass wir wissen, was kommen wird und wir deshalb niemals zu ihnen gehen würden. Wenn er klug ist, versteht er sofort, was wir damit meinen." Verdutzt bleibt der Bote oder Aufpasser stehen und dreht sich dann um, um zurückzulaufen. "Ach und sag deinen Freunden hinter der Mauer, dass sie gehen sollten." "Woher...?" "Ich hab's mir gedacht" grinse ich ihn an. Nach und nach kommt einer nach dem anderen hinter der Ecke hervor und sie zischen mit eingezogenen Schwänzen ab. Als sie weg sind, drehe ich mich um und hänge mich an einen Fackelhalter. Nach ein wenig hin und her-Geziehe dreht er sich endlich und ein Gang öffnet sich. "Komm!" Leise folgt Núneth mir, fast so, als ob immer noch jemand an unseren Fersen hängt. Nach einer Minute kommen wir in einem großen Raum an. Einer alten Bibliothek. An den Wänden sind Bücherregale aufgestellt, einige gemütliche Sessel sind vor einem Kamin aufgestellt und mein Handy leuchtet uns den Weg. Es war voll, als wir nach Mittelerde kamen. Seitdem hat es nicht einen Prozent verloren.
Vor dem Kamin bleibe ich stehen, nehme ein Feuerzeug aus meiner Tasche und zünde das Holz an. Mit einem Gähnen schmeiße ich mich auf einen der Sessel. "Okay, was willst du wissen?"
Nach einer Menge Fragen, was ich den Elben bitte für einen Mist erzählt hätte und warum Arrow jetzt Núneth heißt, bin ich müde. Trotzdem beende ich meinen Vortrag noch.
"...und weil ich ihnen doch nicht von unserem echten Leben erzählen konnte, habe ich einfach unsere Namen und unseren Wohnort geändert."
Ein paar Sachen erzählen wir uns noch, dann sind wir so müde, dass wir einschlafen.
"Níniel! Núneth! Was macht ihr denn? Gleich müsst ihr los! Ihr seid wohl eingeschlafen." "Was?" Mit müden Augen drehe ich mich im Sessel um und stöhne als sich der Schmerz in meinem Nacken breitmacht.
"Huhu! Hallo! Leriella ruft Níniel! Ihr seid spät dran und was ihr anhabt geht beim Reiten überhaupt nicht!" Erst jetzt realisiere ich wovon sie spricht. "Arri! Wir reisen heute ab!" Mit zwei Schritten stehe ich neben ihr und gebe ihr eine Ohrfeige. Leri schreit erschreckt auf, als Núneth dann auch noch mit wilden Augen und einem lauten Fauchen aufspringt. "Was fällt dir ein, meinen Schlaf zu stören?" Sie hechtet auf mich zu, doch kurz bevor ihre Hand mich trifft drehe ich mich auf die Seite und rufe: "Wir kommen zu spät zur Abreise! Heute geht es los nach Bruchtal." Mit einem Schlag ist alles wilde aus ihren Augen verschwunden und Hektik steht ihr ins Gesicht.
Zwanzig Minuten später stehen wir mit gesamter Ausrüstung und angekleidet in der Eingangshalle des Schlosses und warten auf Legolas.
"So, und warum haben wir uns so abgehetzt?"
"Guten Morgen die Damen! Wie geht es ihnen, sie kamen gestern ja nicht mehr zu ihrem Zimmer."
"Oh, bitte, lasst ihr das jetzt auch noch überwachen."
"Nein, wir haben es nur festgestellt." "Also doch!" "Nein!" "Doch!" "Nein!" "Die Klügere gibt nach!" Mit einem beleidigten Gesichtsausdruck zieht Legolas sich zurück.
Einige Zeit des dummen Rumstehens später, kommt endlich Thranduil um uns unsere Pferde zu zeigen. Wir kriegen Pferde, da freu ich mich schon drauf. Arri und ich reiten schon immer. Ich bin Springreiterin, trete bei Turnieren an und liebe etwas frechere Pferde. Arri dreht da aber direkt durch. Sie liebt wilde Pferde. Sie tritt zwar nicht zu Turnieren an, sondern reitet nur im Gelände, trotzdem ist sie eine gute zuverlässige Reiterin, die ihr Pferd niemals überstrapaziert. "Guten Morgen!" "Guten Morgen, Herr Thranduil!"sagen Núneth und ich im Chor, wie in der Schule. Mit einem Schmunzeln dreht er sich um. "Folgt mir!" Mit schnellen Schritten gehen wir zu den Ställen. Einige Pferde stehen uninteressiert rum, doch ganz hinten wiehern zwei sehr laut. Als wir näher kommen, sehe ich wie ein schwarzes Pferd sich aufbäumt. Mit fünf Schritten ist Núneth an der Box, an der schon einige Elben stehen und zu verzweifeln drohen. Núneth schreit ein paar Worte und der Hengst sieht sie verwundert an. "Ich will, dass du dich jetzt zusammenreißt! Du verängstigst hier doch alle!" Der Hengst kommt auf sie zu und sie bleibt stehen. Als er nah genug an ihr dran ist, reibt er seine Nase an ihrem Pulli. "Das ist dein Pferd. Du hast es geschafft ihn zu zähmen. Ich möchte, dass du ihn bekommst." Ich gehe weiter zur nächsten Box. Dort steht eine wunderschöne Fuchsstute. Aus blauen Augen schaut sie mich an. Langsam gehe ich näher an die Tür. Sie kommt zu mir und schleckt meine Hand ab, die ich vorher an ihre Boxentür gelegt hatte. "Na lecker, du bist ja mal eine!" "Das soll also deine werden, ja?" "Sie wird meine treue Gefährtin sein. Ich werde mich immer um sie kümmern." "Dann soll es so sein." Mit zwei Handgriffen ziehe ich mich auf das Boxentor und klettere auf den Rücken des Pferdes. "Könnte mal einer bitte diese kleine Tür hier für mich öffnen?" "Schnell öffnet Núneth sie und schwingt sich dann selber auf ihren Hengst, der von ihr schon aus der Box geführt wurde. Unter aufmunternden Rufen gehen unsere Pferde aus den Ställen. Draußen angekommen pfeife ich laut und Arri versteht meine Andeutung. Meine Stute bäumt sich neben ihrem Hengst auf und wir halten uns an ihren Mähnen fest. Sie trabt los, während ich angaloppiere. Zehn Meter weiter springe ich über einen umgefallenen Stamm. Meine Stute trabt noch etwas weiter, dann bleibt sie stehen und ich drehe mich nach Núneth um. Sie ist durch ein kleines Waldstück geritten. "Und wie heißt er?" "Ich denke ich nenne ihn Thunder." "Klingt gut. Ich glaub ich nenne sie Jewel."
"Hey, hallo, was macht ihr denn?" "Reiten", lachen wir. "Kommt ihr? Wir haben schon alles gepackt."
So reiten wir los und bemerken, dass es nicht so lustig ist, tagelang zu reiten. Am Abend sollen wir in unserem Lager auf dem Boden schlafen, aber da konnte ich nicht schlafen, weil überall irgendwelche Insekten rumgekrabelt. So bin ich auf einen Baum geklettert und hab es mir auf einem Baum gemütlich gemacht, was mit meinen Wunden, die ich vom Sturz noch habe, nicht so gut funktioniert. Aber es ist besser als am Boden. So schlafe ich ein. Doch, was ich träume, ist nicht besonders angenehm. Ich falle! Mit einem Schrei wache ich auf und plötzlich ist mir klar, dass ich nicht träume, sondern, dass ich wirklich von meinem Ast falle. Kreischend versuche ich mich an einem tieferen Ast fest zu krallen. Panisch fange ich an zu heulen. Und dann, wumms, knalle ich auf den Boden. Hysterisch fange ich an mich aufzurappeln und werde plötzlich von einer Hand gestützt. Als ich aufsehe, sieht Núneth mich beruhigend an. Bald schlafen alle dann doch wieder.
So geht unsere Reise weiter, bis wir endlich in Bruchtal ankommen. Dort steht Elrond und neben ihm zwei Jungs, die ganz breit grinsen und absolut identisch aussehen. "Ich würde sagen, dass wir hier grad Fred und George treffen." "Angie! Falscher Film!" "Ja, hast recht." Mit einem eleganten Sprung lande ich auf dem Boden und etwas weiter Núneth.
"Elladan und Elrohir vermute ich. Und ihr seid Elrond." "Ähm, ja." Lustig, sprachlose Elben! "So, Jungs, erzählt mir mal was von euch!" Ich hacke mich bei den Beiden ein und ziehe sie weiter. "Ähm..." "Na los!" "Wir sind Elladan und Elrohir, Söhne von Elrond, Brüder von Arwen." "Jaja, ist schon klar! Ich will echte Informationen! Was ist eure Lieblingsmusik?" Einmal kurz drehe ich noch meinen Kopf und sehe in die Augen von Arri, die fast vor Lachen umkippt. "Viel Spaß"ruft sie noch, dann ziehe ich die Jungs ganz weg. Den ganzen Abend rede ich noch mit ihnen und erfahre so Dinge wie, dass Elrond sich andauernd vor Boten über Thranduils Politik aufregt oder, dass die zwei andauernd Streiche spielen. Als es dunkel wird, wird es auch kalt und die zwei ziehen mich in einen kleinen Laden, der am Rand von Bruchtal ist. Drinnen herrscht ein Schummerlicht. Sie ziehen mich zu der Bar. "Was willst du trinken?" "Wie?" "Na, was du hier trinken möchtest." "Ähm..." "Drei Mal feurigen Drachenatem, bitte!" 'Etwas' verwirrt sehe ich auf die Whiskeygläser, die der Wirt vor uns stellt. Die zwei stürzen das Zeug runter. Kurz mustere ich es und denke: "Scheiß drauf" und eine Sekunde später brennt mein Hals und ich huste kräftig. Ella und Elli lachen und winken mit der Hand und die nächste Runde steht vor uns. So lehre ich ohne Gewissen ein Glas nach dem anderen. Viel später schwanke ich lachend und lallend neben Ella und Elli her. "So Jungs, wo ist denn euer Gemach, damit ihr heile nach Hause kommt." "Hehe, bevor wir uns schlafen legen, wollen wir dir was zeigen." Und dann geht es aufwärts. Ich merke, wie der Alkohol bei einer kleinen Kletterpartie kräftig wirkt und falle fast. Doch von meinen zwei Rettern in der Not werde ich hochgezogen und so sitzen wir auf einem Felsvorsprung und sehen uns die Bäume an. Äh, ich mein natürlich Sterne, sorry! Nach einer Weile drehe ich mich und lehne mich nach hinten.
"Aaaaah!" Mit einem lauten Stöhnen erwache ich am nächsten Morgen. "Wieso mach ich auch immer so schwachsinnige Sachen?" Mit einem weiteren stöhnen bewege ich meinen Kopf und sehe mich um. Neben mir liegen zwei völlig verwuschelte Elben -wie auch immer ich jetzt wohl aussehe- hinter uns ein paar ungemütlich piksende Gräser und einige Bäume. Mit einem Mal kommt mir eine Idee. Ich rupfe eines der Gräser raus, lege es zwischen meine Daumen und puste in den Zwischenraum. Ein ohrenbetäubender Pfiff ertönt und ich bereue meine Entscheidung schon, als mein Kopf kurz vor der Explosion steht.

Kommentare (11)

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Linn (82636)
vor 985 Tagen
Ich weiß nicht ob du uns kennst, aber wir Mädels von den Herr der Ringe Liebestest Kommentaren haben alle ein paar Persönlichkeiten. Da gibt es zum Beispiel Lau und Leri, Legolas Töchter. Lau's Mutter ist Tauriel und Leri's Mutter eine andere Elbin glaube ich. Deshalb sind sie auch nur Halbschwestern.
Tinuviel (32552)
vor 985 Tagen
Eure Idee ist genial! Im ersten Moment dachte ich mir: Was ist das für ein Schwachsinn, aber irgendwie gefällt es mir. Eine Frage: das mit den beiden Elbinnen habe ich nicht kapiert (Leri und Lau). Mit wem sind sie jetzt wie verwandt?
Linn (18532)
vor 985 Tagen
Also, Auriga, falls du das lesen solltest.
Zu deiner Frage mit Angel und Arrow: Ja. Auf Außenstehende Wirken Kate und ich(wir sind Schwestern) meistens gewaltbereit und ziemlich aggressiv. Aber eigentlich sind wir zwei ein ziemlich cooles Team und machen unheimlich gerne Schwachsinn zusammen.
Und wegen Elladan und Elrohir: Mich schon. Ich habe zwar die Bücher nicht gelesen, weiß also auch nicht, ob sie da mal vorkommen, bin aber aus anderen FFs und eigenen Vorstellungen absolut der Überzeugung, dass die sich in gewissen Punkten sehr ähneln.
Auriga (73140)
vor 986 Tagen
Hahaa XD
Wie kommt man nur auf so ne Geile Idee?!
Die Ff ist klasse. Ich musste an ein paar stellen sogar
Grinsen.
Jetzt hab ich hier noch ein paar Fragen:
1. Sollen Arrow und Angel euch darstellen?(Ich hoffe
Ihr versteht was ich meine...)
2. Erinnert euch auch Elladan und Elrohir an Fred und
George aus Harry Potter?
Linn (18532)
vor 986 Tagen
Das freut mich zu hören. Gegen Ende wurde ich ja leider etwas nach lässig geworden bin, was es Grammatik angeht. Ich wollte es für euch schnell fertig machen. Nächstes mal achte ich mehr drauf.
Pho3nixx (89667)
vor 986 Tagen
Ich liebe die FF von euch beiden und vor allem liebe ich den Schreibstil *-*
Eigentlich habe ich auch nichts zu meckern, da das mit dem Verhalten schon aufgegriffen wurde und du, Linn, ja schon etwas dazu gesagt hast. :)
Macht weiter so! Ich lese die Geschichte echt gerne! ;)

LG Pho3nixx (n.n)

P.s.: Ach und das mit den Abkürzungen finde ich gar nicht mal so schlimm, da ich ja in den Kommentaren auch relativ aktiv bin und mich da mittlerweile schon dran gewöhnt habe - also ist es mir relativ gleich, ob ihr das beibehalten, oder rausnehmen wollt :D
Linn (18532)
vor 986 Tagen
Das mit dem h sollte Kate eigentlich nochmal überprüfen. Ich mach den Fehler andauernd. Außerdem werde ich noch etwas ändern. Ich werde im nächsten Teil sehen, dass ich das beschreibe, was zwischen ihrem Sturz und dem Aufwachen von Núneth/Arrow passiert ist. Also wird Thranduil doch noch misstrauisch. Im Übrigen wird der Namenswechsel immer weniger. Ich hab auch versucht etwas weiter hinten für alte Gewohnheiten die Arrow ausführt den Namen zu benutzen, wenn es aber eine allgemeine Sache ist, dann wird der Name Núneth benutzt. Wenn euch die Kürzel nicht gefallen, nehmen wir sie im nächsten Teil raus und ich versteh auf jeden Fall Rubys Standpunkt.
Lau und Leri, tut mir leid, aber ihr kommt erst am Ende wieder vor(oder etwas früher).
Danke für euer Interesse und die Feedbacks.
Kate (18532)
vor 986 Tagen
Das mit dem h war Linn.
Lauriel Legolas' Tochter (48469)
vor 986 Tagen
Echt eine coole Ff! Die anderen zwei haben wirklich recht mit Sprechweisen von manchen Personen.Und wer hat sich einen Spaß daraus gemacht in den Namen meiner Mutter ein h zu schmuggeln? Aber sonst ist es echt schön und es ist oft auch echt lustig! Bei dem Abschnitt,wo ich dann auch kurz dabei war, da wäre ich jetzt eigentlich etwas gesprächiger gewesen aber ihr steht ja immer noch im Vordergrund.WEITER SO.
Fuchsia Tuk (03781)
vor 987 Tagen
Ich liebe diese FF!!!
Und Ruby hat zwar Recht, dass die Charaktere nicht so sind wie im Buch, aber dafür wie bei uns halt (also nach dem, was Lau und Leri so erzählen) -- ich find das richtig gut!!!

P.S.: Wann kommen die hobbits?^^
Ruby (68775)
vor 988 Tagen
Hi :)

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich den Anfang und die Idee an sich nicht schlecht finde. Ganz und gar nicht, das gefällt mir sogar ziemlich gut.

Jedoch gibt es auch ein paar Punkte, über die ich meckern muss. Zuallererst einmal finde ich es nicht schön, dass die Namen (Ella für Elladan | Thrandi für Thranduil | etc.) immer solche Abkürzungen bekommen. Es mag ja sein, dass es mit Abkürzungen weniger Schreibarbeit ist, aber vom Klang her klingt es schöner, wenn ihr die vollständigen Namen nehmt.

Was mich auch noch ein wenig verwirrt sind die Namen von Arrow und Angel. Meiner Meinung nach solltet ihr entweder bei den Namen bleiben, wenn ihr erzählt und nicht zwischendrin zu Núneth und Niniel (oder wie der andere Name auch immer war) wechseln. Das verwirrt die Leser nur.

Was mir noch aufgefallen ist, ist, dass euch ein Betaleser eventuell nicht schaden würde. Denn teilweise habt ihr sowohl Grammatik als auch R